<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; 30M Records</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/30m-records/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:43:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>Redefining Boundaries: Sechste Folge des Tehran Contemporary Sounds Festivals</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/11/07/redefining-boundaries-sechste-folge-des-tehran-contemporary-sounds-festivals/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/11/07/redefining-boundaries-sechste-folge-des-tehran-contemporary-sounds-festivals/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 05:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[30M Records]]></category>
		<category><![CDATA[9T Antiope]]></category>
		<category><![CDATA[Betonhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Kimia Koochakzadeh-Yazdi]]></category>
		<category><![CDATA[Kino Moviemento]]></category>
		<category><![CDATA[Saba Alizadeh]]></category>
		<category><![CDATA[Silent Green]]></category>
		<category><![CDATA[Tehran Contemporary Sounds]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=48910</guid>
		<description><![CDATA[Vom 23. bis 30. November findet in Berlin die sechste Ausgabe des Festivals Tehran Contemporary Sounds statt. In der Betonhalle des Silent Green (Wedding) und im Kino Moviemento (Kreuzberg) präsentiert das Festival aktuelle Positionen iranischer Acts und solchen aus der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/07/redefining-boundaries-sechste-folge-des-tehran-contemporary-sounds-festivals/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 23. bis 30. November findet in Berlin die sechste Ausgabe des Festivals Tehran Contemporary Sounds statt. In der Betonhalle des Silent Green (Wedding) und im Kino Moviemento (Kreuzberg) präsentiert das Festival aktuelle Positionen iranischer Acts und solchen aus der iranischen Diaspora aus den Bereichen Klangkunst, audiovisuelle Performance und Film. TCS gilt als eine der wichtigsten Plattformen für experimentelle, interdisziplinäre Kunst aus dem Iran und seiner weltweiten Diaspora. Ziel ist es, die Vielfalt einer Generation sichtbar zu machen, die sich zwischen Herkunft, politischer Realität und künstlerischer Freiheit bewegt und diese Spannungen in Sound, Bild und Bewegung übersetzt.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-06-153229.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-48911" title="Screenshot 2025-11-06 153229" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-06-153229.png" alt="" width="1321" height="751" /></a><span id="more-48910"></span></p>
<p>In der Betonhalle entstehen an drei Abenden intensive musikalische und audiovisuelle Performances, in denen Klang, Projektion und Aufführung aufeinandertreffen: von kontemplativen, fast stillen Momenten bis zu eruptiven Ausbrüchen. Themen wie Zugehörigkeit, Geschichte, persönliche Erinnerung und Widerstand ziehen sich dabei als leitende Motive durch viele Arbeiten. Zu den beteiligten musikalischen Acts zählen Anousha Nazari &amp; Antoine Moriniere, Atena Eshtiaghi, Gisou Golshani, Kimia Koochakzadeh-Yazdi, The Sleep of Reason Creates Monsters, FLØI ZĀPRŪZ, Zakhme (Saba Alizadeh &amp; Farzane), Navid Afghah, Gaetha x Amir Torangan, 9T Antiope &amp; Amir B. Ash, Aida Khorsandi, Sadaf H. Nava, Hjirok, Scream Manifesto und Quartet Diminished. Einige davon waren bereits Thema auf unseren Seiten. Parallel dazu zeigt Cinematic Synesthesia III im Moviemento eine Auswahl experimenteller Filme, die Themen der Wahrnehmung, des Geschichtenerzählens und des gesellschaftspolitisches Bewusstsein neu ins Werk setzen. Das Filmprogramm versammelt Arbeiten aus der EFS Film School Masterclass, des Left Bank Cinema Collective aus Teheran sowie der Experimental Film Society, ergänzt durch internationale Beiträge unabhängiger Filmschaffender.</p>
<p>Tehran Contemporary Sounds<br />
23.–30.11.2025</p>
<p>Silent Green Betonhalle<br />
Gerichtstraße 35<br />
13347 Berlin</p>
<p>Kino Moviemento<br />
Kottbusser Damm 22<br />
10967 Berlin</p>
<p><a href="http://tehrancontemporarysounds.com"><strong>Tickets und Infos zum Zeitplan @ TCS  </strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/11/07/redefining-boundaries-sechste-folge-des-tehran-contemporary-sounds-festivals/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SABA ALIZADEH: Temple Of Hope</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/01/25/saba-alizadeh-temple-of-hope/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/01/25/saba-alizadeh-temple-of-hope/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2025 06:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[30M Records]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Spechtl]]></category>
		<category><![CDATA[Leila Rahimi]]></category>
		<category><![CDATA[Saba Alizadeh]]></category>
		<category><![CDATA[Sanam Maroufkhani]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=44518</guid>
		<description><![CDATA[Mit &#8220;Temple of Hope&#8221; hat der iranische Komponist Saba Alizadeh sein mittlerweile drittes Album herausgebracht, und es ist ein zutiefst bewegendes Werk geworden, das vielleicht mehr denn je die Konflikte und die Hoffnungen seines Landes reflektiert. Über elf meist kurze &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/25/saba-alizadeh-temple-of-hope/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/templeofhope.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44519" title="templeofhope" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/templeofhope-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;Temple of Hope&#8221; hat der iranische Komponist Saba Alizadeh sein mittlerweile drittes Album herausgebracht, und es ist ein zutiefst bewegendes Werk geworden, das vielleicht mehr denn je die Konflikte und die Hoffnungen seines Landes reflektiert. Über elf meist kurze Stücke hinweg entfaltet sich eine eindringliche Hommage an die Menschen der &#8220;Woman Life Freedom&#8221;-Bewegung, bei der die Fragen und Reflexionen zu Schmerz, Widerstand und <span id="more-44518"></span>Hoffnung ihren Ausdruck in beeindruckenden elektroakustischen Kompositionen finden. Dabei setzt Alizadeh auf die Kombination traditioneller persischer Musik mit modernen Techniken.</p>
<p>Alizadeh, Sohn des ebenfalls renommierten Komponisten Hossein Alizadeh, entschied sich früh, die Kamancheh &#8211; ein in der Region verbreitetes Streichinstrument, das von der Tonhöhe und dem Klang her oft als Pendant zur Violine bezeichnet wird &#8211; zu lernen, und verbindet seither deren organische Soundqualität mit experimentellen Ansätzen. Neben seiner musikalischen Laufbahn, die ihn auch in cinematische Bereiche führte, studierte er Fotografie und Klangkunst. Die Plurimedialität seines kreativen Ansatzes ist auch in den Stücken des vorliegenden Albums spürbar.</p>
<p>Bereits das eröffnende Titelstück vermittelt eine kraftvolle Vision: Pulsierende Trommeln, hektisches Tremolo und Stimmen, die wie aus einer enormen Menschenmenge zu hallen scheinen, schaffen eine bedrohliche Intensität, die zugleich eine träumerische Qualität entfaltet. All dies verweist auf die Zerrissenheit eines Moments, der gleichzeitig real und wie aus einer anderen Welt herübergeweht wirkt. &#8220;One Has To Be Murdered To Become A Martyr&#8221; ist, wer kann bei einem solchen Titel anderes erwarten, ein aufwühlender Track, der mit Streicher-Melodien, die wie ein prophetisches Element wirken, und technoiden Rhythmen eine Atmosphäre des Umsturzes einfängt. &#8220;Beauty Of Politics&#8221; hingegen zeigt eine gemächlichere, melancholische Seite, die jedoch von schneidenden Klängen durchbrochen wird und am Ende, nach einer berührenden Gesangspassage von Andreas Spechtl, fast in Lärm zu zerfallen scheint und so vielleicht auch die Fragilität und Härte politischer Realität spürbar macht.</p>
<p>Das kurze &#8220;Drop By Drop An Ocean Of Blood Forms&#8221; wirkt wie ein Interludium aus Rauschen und melodischen Fragmenten, die eine düstere, ergreifende Stimmung erzeugen. Mit &#8220;Women Of Fire&#8221; wird, wenn man dies so einfach assoziieren darf, die weibliche Perspektive des Protests besonders intensiv beleuchtet: Sanam Maroufkhanis gehauchte, multiplizierte Stimme verwebt sich mit orchestralen, durchdringenden Klängen, die am Ende in infernalischen Lärm übergehen. Das Weibliche selbst scheint hier mit dem furiosen, reinigenden Feuer identisch. Ähnlich mächtig ist &#8220;Fall Of The Heroes&#8221;, dessen sirenenartige Töne und marschierende Rhythmen eine apokalyptische Dramatik entfalten. In &#8220;Plain Of The Free&#8221; verbindet Alizadeh die Kamancheh, die in den ersten Tönen fast an weiblichen Klagegesang erinnert, mit Klangdokumenten der Proteste in Susangerd und schafft ein monumentales Stück, das in seiner Wirkung die Intensität von Musikgenres wie Power Electronics in den Schatten stellt.</p>
<p>&#8220;What Comes From The Sea Returns To The Sea&#8221; fügt sich mit seinen zunächst warmen, grummelnden Klängen und wellenartigen, kraftvollen Sounds nahtlos in die Atmosphäre des Albums ein. Die tremolierende Stimme von Leila Rahimi und eine persische Sprachaufnahme verleihen dem Stück eine eindringliche Tiefe, die sowohl intime als auch politische Dimensionen erahnen lässt. Eine weitere Kooperation mit Spechtl, &#8220;Extra Planetary Lovers&#8221;, bringt eine zarte Hoffnung in die düsteren Klangwelten. Die sanften Streichersounds und Spechtls Gesang über eine utopische Zukunft münden jedoch in klanglichen Eruptionen, die zeigen, dass selbst Hoffnung von innerer Wucht begleitet ist und bisweilen sein muss. Das finale &#8220;You Tell Me&#8221; greift die ganze emotionale Spannbreite des Albums auf. Mit verfremdeten Originalaufnahmen und orchestraler Kraft bietet es einen Schlusspunkt, der noch lange nachhallt.</p>
<p>&#8220;Temple of Hope&#8221; ist mehr als ein Album, sondern ebenso ein eindrucksvolles Manifest, das Schönheit vor einem Hintergrund aus Grausamkeit aufrecht zu erhalten vermag. Saba Alizadeh zeigt sich hier als Meister der Klanggestaltung, der in ein Gerüst aus Kamancheh, modularen Synthies, verfremdeten Field Recordings und anderen manipulierten Sounds Radiomitschnitte integriert und den Kompositionen eine eindringliche historische Tiefe verleiht und damit ein Werk schafft, das tief berührt und Fragen nach Menschlichkeit und Widerstand in den Mittelpunkt stellt.</p>
<p><strong>Label: 30M Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1555290149/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/01/25/saba-alizadeh-temple-of-hope/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Temple Of Hope: Neues Album von Saba Alizadeh</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/11/30/temple-of-hope-neues-album-von-saba-alizadeh/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/11/30/temple-of-hope-neues-album-von-saba-alizadeh/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Nov 2024 08:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[30M Records]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Spechtl]]></category>
		<category><![CDATA[Leila Rahimi]]></category>
		<category><![CDATA[Saba Alizadeh]]></category>
		<category><![CDATA[Sanam Maroufkhani]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=43767</guid>
		<description><![CDATA[Mitte Januar erscheint bei 30M Records das dritte Album des iranischen Komponisten und Kamancheh-Virtuosen Saba Alizadeh als LP unter dem Titel &#8220;Temple Of Hope&#8221;. In einer berührenden Mischung aus elektroakustischen Klängen und klassischen Elementen verarbeitet Alizadeh die Erfahrungen der &#8220;Woman &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/11/30/temple-of-hope-neues-album-von-saba-alizadeh/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte Januar erscheint bei 30M Records das dritte Album des iranischen Komponisten und Kamancheh-Virtuosen Saba Alizadeh als LP unter dem Titel &#8220;Temple Of Hope&#8221;. In einer berührenden Mischung aus elektroakustischen Klängen und klassischen Elementen verarbeitet Alizadeh die Erfahrungen der &#8220;Woman Life Freedom&#8221;-Bewegung und die schwierigen Jahre des Widerstands und Leidens in seinem Land. Das Album verbindet die Klänge der Kamancheh, einem in der Region verbreiteten klassischen Streichinstrument, mit modularen Synthesizern, einem No-Input-Mixer und weiteren Streichern. Eingebettet in historische Radioaufnahmen und stark verfremdete Samples entsteht ein Klangkosmos, der gleichermaßen ergreifend und kämpferisch wirkt, aber trotz der mitunter schwermütigen Stimmung nie in Resignation kippt. Gesangsparts von Andreas Spechtl, Sanam Maroufkhani und Leila Rahimi verleihen der Musik zusätzliche Intensität. &#8220;Temple Of Hope&#8221; zeigt, wie Schmerz, Aufruhr und Schönheit zu einem Ausdruck von Widerstand und Zuversicht verschmelzen können. Dieses Album ist nicht nur ein persönliches Werk, sondern auch eine Hommage an die Stärke und den Mut der Menschen in der Heimat des Komposnistgen. Drei Stücke sind bereits im Stream zu hören, mehr zum Album gibt es in einigen Wochen auch auf unseren Seiten. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/templeofhope.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43768" title="templeofhope" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/templeofhope.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-43767"></span></p>
<p>&#8220;How can a sense of beauty be found amidst fear and cruelty? How can all the unspeakable be made audible, but also anger, hope, and an unyielding will to live? With his third album Temple Of Hope, Iranian composer Saba Alizadeh has created a moving homage to the people of his homeland. He transforms the events during the &#8220;Woman Life Freedom&#8221; movement, as well as the struggles of the population in previous years, into poignant electro-acoustic music. Intensified by the vocals and lyrics of Andreas Spechtl, Sanam Maroufkhani, and Leila Rahimi. In his compositions, Saba Alizadeh combines the traditional string instrument Kamancheh with strings, modular synthesizers, and a no-input mixer. This results in a tense sound that explores the speechlessness and torn emotions between suffering, rebellion, and hope. Historical radio sequences ground his pieces in the culture and history of the country. The strong alienation and deconstruction of these acoustic elements, in turn, point to the incomprehensible – to existential upheavals and dissolution processes. In his Temple Of Hope, courage and optimism gather. For while Saba Alizadeh&#8217;s multi-layered pieces may often seem like echoes of horror, they also unfold a deeply moving beauty&#8221;. (30M Records)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1555290149/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2024/11/30/temple-of-hope-neues-album-von-saba-alizadeh/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Esfand beim Hamburger Reeperbahnfestival</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/09/19/esfand-beim-hamburger-reeperbahnfestival/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/09/19/esfand-beim-hamburger-reeperbahnfestival/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 03:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[30M Records]]></category>
		<category><![CDATA[Esfand]]></category>
		<category><![CDATA[Reeperbahnfestival]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=37493</guid>
		<description><![CDATA[Das iranisch-neuseeländische Duo Erfand tritt am 23. September beim diesjährigen Reeperbahnfestival im Hamburger Angie&#8217;s Night Club auf. Das aus Rouzbeh Esfandarmaz und Patrick Stewart bestehende Projekt verblendet elektronische Rhythmen mit Elementen aus dem reichen Fundus traditioneller iranischer Musik und haben &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/09/19/esfand-beim-hamburger-reeperbahnfestival/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das iranisch-neuseeländische Duo Erfand tritt am 23. September beim diesjährigen <a href="https://www.reeperbahnfestival.com/">Reeperbahnfestival</a> im Hamburger Angie&#8217;s Night Club auf. Das aus Rouzbeh Esfandarmaz und Patrick Stewart bestehende Projekt verblendet elektronische Rhythmen mit Elementen aus dem reichen Fundus traditioneller iranischer Musik und haben im vergangenen Jahr mit &#8220;Hélé&#8221; bereits eine EP herausgebracht. Ein Longplayer, der das teils tanzbar-elektronische, teils folkige Konzept noch um einige Nuancen erweitern soll, ist zur Zeit in Arbeit und wird auf dem ebenfalls hanseatischen Label <a href="https://30m-records.com/">30M Records </a>erscheinen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/2e952e4a-4f58-dbb2-36e5-a7599004e4a1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-37528" title="2e952e4a-4f58-dbb2-36e5-a7599004e4a1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/2e952e4a-4f58-dbb2-36e5-a7599004e4a1.jpg" alt="" width="4000" height="2670" /></a><span id="more-37493"></span></p>
<p>&#8220;Born from the fusion of electronic beats and Iranian folk music, the electronic music duo ESFAND dissolves boundaries and revitalizes traditions. The compositions of Iran&#8217;s Rouzbeh Esfandarmaz and New Zealand&#8217;s Patrick Stewart &#8211; each paying homage to a specific region or tradition of Iran &#8211; create a bridge between the two worlds. Their debut EP, &#8220;Hélé&#8221; (2022), is an impressive embodiment of this fusion. While the styles were still limited by the small number of tracks on &#8220;Hélè,&#8221; ESFAND have since evolved beyond electronic dance music and naturally draw from a wide range of genres. This expansion reflects their collective artistic depth and embodies the transcendent power of music. As their journey continues to evolve, ESFAND remain persistent in their mission: to create a new kind of electronic music using elements of the rich cultural heritage of Iranian folk music.The name &#8220;Esfand&#8221; denotes the last month of the Persian calendar, welcoming spring with the celebration of Nowruz. ESFAND embrace this symbol of new growth and renewal of the old, and strive to ignite a passion for Iranian folk music, especially among the younger generation, and share its magical tales and art&#8221;. (30M Records)</p>
<p>Foto: Saba Moghadami</p>
<p>Samstag, 23.09.2023<br />
Beginn 22 Uhr<br />
Angie&#8217;s Night Club<br />
Spielbudenpl. 27<br />
20359 Hamburg<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230913_154232_096.sdocx--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/09/19/esfand-beim-hamburger-reeperbahnfestival/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nafir: Neue Komposition von Saba Alizadeh</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/03/06/nafir-neue-komposition-von-saba-alizadeh/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/03/06/nafir-neue-komposition-von-saba-alizadeh/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 05:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[30M Records]]></category>
		<category><![CDATA[Saba Alizadeh]]></category>
		<category><![CDATA[Siavash Naghshbandi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=34267</guid>
		<description><![CDATA[Der iranische Elektroakustiker und Karmancheh-Virtuose Saba Alizadeh hat, angeregt durch die vor einem halben Jahr begonnenen Konflikte im Iran, ein neues Stück komponiert und mit einem Video des Filmers Siavash Naghshbandi zu einem plurimedialen Werk verknüpft. Das melancholisch-ernste Stück trägt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/03/06/nafir-neue-komposition-von-saba-alizadeh/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der iranische Elektroakustiker und Karmancheh-Virtuose Saba Alizadeh hat, angeregt durch die vor einem halben Jahr begonnenen Konflikte im Iran, ein neues Stück komponiert und mit einem Video des Filmers Siavash Naghshbandi zu einem plurimedialen Werk verknüpft. Das melancholisch-ernste Stück trägt den Titel &#8220;Nafir (Aufschrei)&#8221; und stellt in intensiven Bildern und Klängen das Leben im Iran nach den Erhebungen dar. &#8220;Musik und Bilder sind ein unheimlich bedrückendes (und am Ende doch hoffnungsvolles), sehr starkes künstlerisches Statement und spiegeln gut die Emotionen derer wieder, die aktuell unter dem Regime in Iran leben und leiden&#8221;, heißt es bei seinem Label 30M. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/nafir.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34269" title="nafir" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/nafir.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-34267"></span></p>
<p>Alizadeh bezeichnet den Track als &#8220;Klang von Millionen von Aufschreien, die durch das alte Streichinstrument Kamancheh kanalisiert werde&#8221;. Das Instrument eignet sich auch deshalb besonders, da es dem klanglichen Spektrum der menschlichen Stimme recht nah kommt. Den Sound der Unterdrückung repräsentieren die rhythmischen Elemente, die teilweise an Explosionen erinnern und immer wieder &#8211; vergeblich &#8211; versuchen, die Melodie des Streichinstruments zu übertönen und zu zerstören. Andere, dem gegenläufige Takte entstammen dem Klang einer Sprühdose, die den Widerstand in Form an die Wände geschriebener Parolen repräsentiert. Zur visuellen Seite und ihrer Verknüpfung mit der musikalischen Botschaft heißt es beim Label &#8220;Im Video, von Visual Artist Siavash Naghshbandi eindrucksvoll umgesetzt, interagieren die Stimme der Kamancheh und des Lichtstrahls miteinander: je lauter die Stimme der Kamancheh wird, desto heller wird der Strahl.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/QfFD74KCiAc" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Sie kämpfen gegen die bedrohlichen Rhythmen und dem ihnen zugeordneten metaphorischen Schwarm von Kalaschnikow-Kugeln (als universelles Zeichen der Unterdrückung). Das Finale vermittelt letztendlich Hoffnung: es gelingt dem Aufschrei der Kamancheh und dem warmen hellen Licht am Ende doch, die Kugeln, die Dunkelheit und Unterdrückung zu besiegen&#8221;. Alizadeh wurde 1983 in Teheran als Sohn des bekannten Komponisten und Musikers Hossein Alizadeh. Bislang liegen von ihm zwei Longplayer, &#8220;Scattered Memories&#8221; (2019, Karlrecords) und &#8220;I May Never See You Again&#8221; (2021, 30M Records), vor.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=4251254345/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/03/06/nafir-neue-komposition-von-saba-alizadeh/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>V. A.: This Is Tehran?</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/01/08/v-a-this-is-tehran/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/01/08/v-a-this-is-tehran/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2022 06:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[30M Records]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=26249</guid>
		<description><![CDATA[Von den vielen Ländern, in denen es überraschend experimentierfreudige (und in Europa oft unbekannte) Musikszenen gibt, taucht der Iran in unserer Berichterstattung immer wieder auf. Über die Jahre erreichten uns Compilations zu experimenteller, ambienter und traditionell beeinflusster Musik, bekannte Vertreter &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/01/08/v-a-this-is-tehran/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/thisistehrancompilation.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-26250" title="thisistehrancompilation" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/thisistehrancompilation-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Von den vielen Ländern, in denen es überraschend experimentierfreudige (und in Europa oft unbekannte) Musikszenen gibt, taucht der Iran in unserer Berichterstattung immer wieder auf. Über die Jahre erreichten uns Compilations zu <a href="http://africanpaper.com/2018/12/22/v-a-girih-iranian-sound-artists-volumes-i-iv/">experimenteller</a>, <a href="http://africanpaper.com/2018/12/22/v-a-visions-of-darkness-2cd-edition/">ambienter</a> und <a href="http://africanpaper.com/2014/06/07/v-a-deeyah-presents-iranian-woman/">traditionell beeinflusster</a> Musik, bekannte Vertreter der lokalen Musik wie <a href="http://africanpaper.com/tag/saba-alizadeh/">Saba Alizadeh</a> und <a href="http://africanpaper.com/tag/siavash-amini/">Siavash Amini</a> oder im Ausland lebende Acts wie<span id="more-26249"></span> <a href="http://africanpaper.com/tag/9t-antiope/">9T Antiope</a> und <a href="http://africanpaper.com/tag/marjan-farsad/">Marjan Farsad</a> zählen zu unseren immer wiederkehrenden Themen. Umso schöner zu sehen, dass die im vorigen Jahr erschienene Anthologie &#8220;This is Tehran?&#8221; nach wie vor Überraschendes zu bieten hat.</p>
<p>Wie der Titel impliziert, konzentriert sich die Sammlung auf die Musikszene(n) speziell der Hauptstadt Teheran, die innerhalb einer Handvoll Generationen von einer eher unbedeutenden Kleinstadt zur Megapole mit 15 Millionen Einwohnern heranwuchs. Innerhalb dieser Zeit wurde die Stadt Zeugin von zwei Revolutionen und manch anderen dramatischen Ereignissen, und in den Augen des Westens wandelte sich ihr Image vom opulenten Sehnsuchtsort, in dem noch in den 70ern dekadente Parties gefeiert wurden, zum Hort einer ebenso einseitig imaginierten Gefahr. Der Übergang von einem zum anderen, aber auch die Tatsache, dass beide Bilder der Wirklichkeit der Stadt in Teilen &#8211; aber auch nur in Teilen &#8211; gerecht werden, sind sehr anschaulich in Christian Krachts Roman &#8220;1979&#8243; illustriert, aus der iranischen Literatur gibt es wahrscheinlich noch bessere Beispiele. Teil der vielfarbigen Milieus der Stadt ist heute auch eine große Kunst- und Musik-Community, und die Beiträge, die auf der im vorigen Jahr erschienenen Sammlung vertreten sind, geben einen bemerkenswerten Einblick in deren Bandbreite.</p>
<p>In der heterogenen Auswahl reihen sich traditionell anmutende Stücke mit Piano und Karmancheh (eine Spielart der Violine) wie das besinnliche Stück von Siavash Molaeian und Kasra Faridi oder jazzig eingefärbte Balladen wie Mina Momenis “Divar” an die verspielte und gleichsam epische Zeitraffer-Elektronik von Rojin Sharafi oder den dekonstruierten Triphop der Otagh Band, dem der tanzbare Underground-Techno mit Folkzitaten von Pedaram Babaiee in nichts nachsteht. Wie eine rasante Fahrt über weites Land präsentiert sich die galoppierende Uptempo-Nummer von Ehsan Abdipour, die nach eigener Angabe nur auf Synthies und Perkussion basiert, doch an manchen Stellen meint man schalmeiartige Bläser zu hören, die die verblüffende Nähe der alten Musik aus Ost und West in Erinnerung rufen &#8211; wie dem sei, der Sound basiert recht sichr auf Mixed Media. Nach nicht einmal drei Minuten endet das Stück, und man mag nicht glauben, dass es wirklich so kurz war.</p>
<p>Zu den weiteren Höhepunkten zählt der Beitrag des mittlerweile auch hierzulande etwas bekannteren Saba Alizadeh vom aktuellen Album, ein vordergründig bedächtiges Karmancheh-Stück, unter dessen Oberfläche sich eine enorme Wucht nur halb versteckt. Ferner der komplexe Score von Ata &#8216;Sote&#8217; Ebtekar und Band, deren düstere Elektronik einen dystopischen Breitbandfilm untermalen könnte. Dann keineswegs zuletzt der von klassischem Piano begleitete Gesang von Parastoo Ahmadi &#8211; ich empfehle ihre leidenschaftliche Interpretation eines alten Liedes aus Shiraz (nicht nur) all jenen, die iranische Musik mit Sängerinnen wie Darya Dadvar oder Sara Naeini verbinden.</p>
<p>Warum das Fragezeichen im Titel? Vielleicht weil diese Musik AUCH Teheran ist und somit nur ein Teil der Riesenstadt. Aber ein sehr ungekannter, den es zu kennen lohnt.</p>
<p><strong>Label: 30M Records</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2022/01/08/v-a-this-is-tehran/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SABA ALIZADEH: I May Never See You Again</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/08/21/saba-alizadeh-may-i-ever-see-you-again/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2021/08/21/saba-alizadeh-may-i-ever-see-you-again/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2021 03:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[30M Records]]></category>
		<category><![CDATA[Saba Alizadeh]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=26231</guid>
		<description><![CDATA[Schon auf seinem vor zweieinhalb Jahren erschienenen Debütalbum &#8220;Scattered Memories&#8221; ging der in Teheran lebende Soundartist Saba Alizadeh, wie der Titel schon offen suggerierte, Fragen des Erinnerns und Vergessens, Fragen der bersönlichen Biografie und der größeren Geschichte nach. Nach verschiedenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/08/21/saba-alizadeh-may-i-ever-see-you-again/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/sabaalizadehcover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-26232" title="sabaalizadehcover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/sabaalizadehcover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schon auf seinem vor zweieinhalb Jahren erschienenen Debütalbum &#8220;Scattered Memories&#8221; ging der in Teheran lebende Soundartist Saba Alizadeh, wie der Titel schon offen suggerierte, Fragen des Erinnerns und Vergessens, Fragen der bersönlichen Biografie und der größeren Geschichte nach. Nach verschiedenen Kollaborationen, Auftritten und kleineren Veröffentlichungen kommt er auch auf seiner zweiten LP wieder<span id="more-26231"></span> auf diese Themen zurück &#8211; &#8220;I May Never See You Again&#8221;, der Satz stellt unmissverständlich die Frage, ob das mit Du angesprochene Objekt weiterhin Teil der eigenen Gegenwart sein wird, oder unwiederbringlich dem Chaos der Vergangenheit, dem nur bedingt kontrollierbaren Strudel des Erinnerns und Vergessens anheimfallen soll.</p>
<p>Solche Fragen, die letztlich primär durch Hinweise in Liner-Notes deutlich werden, klingen in Alizadehs Werk natürlich eher abstrakt an, durch Andeutungen und Stimmungen, aber das ändert wenig an der Intensität, die seine Musik, in deren Zentrum die Karmancheh, die traditionelle persische Variante der Violine steht, umhüllt, ergänzt und im Klang verändert durch Sounds und Effekte, die man unter einem gewissen Vorbehalt irgendwo im einer schwer kartografierbaren Grenzlandschaft zwischen Ambient und Noise verorten kann. Vor allem der Opener &#8220;Blood City&#8221; vom Debüt klingt schon auf den ersten Eindruck an vielen Stellen von &#8220;May I Ever See You Again&#8221; an und das bereits ganz zu Beginn beim eröffnenden Titeltrack: Fast mit einem kleinen Donner legt dieser los und lässt seine schwermütigen Tonfolgen auf dem obertonreichen Instrument doch langsam und fast bedächtig anklingen, nur an wenigen Stellen werden die durch die Drehung stets rhythmischen Intervalle heftiger, als bräche eine undefinierbare Wucht in die so intensive und doch schwer greifbare Szenerie.</p>
<p>In zwei Tracks &#8211; dem dröhnenden &#8220;Phasing Shadows&#8221; und dem von wehmütiger Unruhe erfüllten &#8220;Touch&#8221; &#8211; leistet ihm Andreas Spechtl von der Wiener Band Ja, Panik Gesellschaft und kündet mit seinem unmanirierten Gesang von Schatten und Schallwellen, die körperlos wie schemenhafte Erinnerungen sind und doch die Illusion haptischer Berührungen erzeugen können. Die meisten der instrumental gehaltenen Stücke offenbaren eine größere Homogenität als die des Debüts, lassen die je nach Aufnahme und Bearbeitung wie Regen prasselnden, wie ein Blasinstrument luftig hauchenden oder einfach warm summenden Klänge ihre Motive bilden, durch die sich eine ganz eigene Melancholie wie ein zusammenhaltendes Band zieht. Kurz vor dem meditativen (und sehr intim anmutenden) Schlusstrack werden in dem gemeinsam mit&#8230; eingespielten &#8220;Hybrid&#8221; noch mal alle Register des kleinteiligen Rasselns und des krachenden Lärms gezogen.</p>
<p>Tolle Platte, die auf weiteres (wie die geplante Fortsetzung &#8220;Scattered Moments&#8221;) gespannt macht und demonstriert, dass die jüngere Generation der Alizadehs noch einiges zu bieten hat. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: 30M Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=597450688/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2021/08/21/saba-alizadeh-may-i-ever-see-you-again/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
