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	<title>African Paper &#187; Auerbach Tonträger</title>
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		<title>New Wilderness Gospel: Neuer Longplayer von Lux Interna</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 06:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das neue Album &#8220;New Wilderness Gospel&#8221; von Lux Interna erscheint am 2. Mai bei Auerbach Tonträger. Die in der Bay Area ansässige Band, bekannt für ihre dunkle Mixtur aus Folk, Americana und Rock, erschafft hier ein vielschichtiges Werk, das sich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/28/new-wilderness-gospel-neuer-longplayer-von-lux-interna/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Album &#8220;New Wilderness Gospel&#8221; von Lux Interna erscheint am 2. Mai bei Auerbach Tonträger. Die in der Bay Area ansässige Band, bekannt für ihre dunkle Mixtur aus Folk, Americana und Rock, erschafft hier ein vielschichtiges Werk, das sich mit apokalyptischen Visionen des Anthropozäns auseinandersetzt. Die Entstehung des Albums wurde laut Begleittext von den persönlichen und wissenschaftlichen Erfahrungen von Joshua Levi Ian geprägt, der sich intensiv mit frühneuzeitlichen esoterischen Schriften rund um den Mystiker Jacob Böhme befasst hat. Gleichzeitig beeinflussten reale ökologische Katastrophen in Nordkalifornien die künstlerische Ausarbeitung. Gemeinsam mit Kathryn Mary entwickelte er ein Konzept, das Musik, Bild und Film verbindet und ein düsteres, aber eindringliches Gesamtbild zeichnet.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/newwildernesgospel.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45021" title="newwildernesgospel" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/newwildernesgospel.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-45020"></span></p>
<p>Musikalisch kombiniert &#8220;New Wilderness Gospel&#8221;, das als eine Art &#8220;apokalyptisches Evangelium des Amthropozän&#8221; konzipiert ist, verschiedene Strömungen, darunter Desert Blues, Psychedelic Appalachian Folk, Gospel Gothic Rock und Post-Punk, während unerwartete Elemente aus 60s Girl Pop und New Wave einfließen. Diese stilistische Offenheit unterscheidet das Album von den früheren Werken der Band, die sich eindeutiger im Dark Folk verorten ließen. Bereits das Vorgängeralbum &#8220;There Is Light in the Body, There Is Blood in the Sun&#8221; deutete eine Hinwendung zu einem schwereren, rituelleren Sound an. &#8220;New Wilderness Gospel&#8221; geht diesen Weg weiter und schafft ein intensives Klangbild und eine eindringliche Stimmung. Es erscheint in verschiedenen Doppel-LP-Editionen und digital.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3352827733/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>CAMERATA MEDIOLANENSE: Atalante Fugiens</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jun 2024 02:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das nach der leichtfüßigen Atalante, deren Name viele wahrscheinlich schon assoziativ in der Welt der antiken Mythen verorten, benannte neue Album von Camerata Mediolanense beginnt mit einem Kracher: Schon die lateinischen Verse, mit denen Sängerin Desiree Corapi das Werk in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/06/29/camerata-mediolanense-atalante-fugiens/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/atalantafugienscameratamediolanense.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41601" title="atalantafugienscameratamediolanense" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/atalantafugienscameratamediolanense-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das nach der leichtfüßigen Atalante, deren Name viele wahrscheinlich schon assoziativ in der Welt der antiken Mythen verorten, benannte neue Album von Camerata Mediolanense beginnt mit einem Kracher: Schon die lateinischen Verse, mit denen Sängerin Desiree Corapi das Werk in einem hellen und zugleich kraftvollen Sopran in hymnenhaftem Ton eröffnet, bündelt trotz Molltonart und einer liturgischen Melodieführung eine wache, forsche Energie, in die sich die <span id="more-41599"></span>anderen Sängerinnen Carmen D&#8217;Onofrio und Chiara Rolando, die donnernden Pauken und die orchestrale Elektronik scheinbar wie von selbst einfügen und eine Stimmung entstehen lassen, die in den leisen Tönen des <a title="CAMERATA MEDIOLANENSE: Le Vergini Folli" href="http://africanpaper.com/2017/11/11/camerata-mediolanense-le-vergini-folli/">Vorgängers &#8220;Le Vergini Folli&#8221;</a> nur latent zu spüren war, die aber auf dynamischen Klassikern der Gruppe von &#8220;Musica Reservata&#8221; bis &#8220;Vertute, Honor, Bellezza&#8221; zumindest musikalisch bestens gepasst hätte. Es handelt sich bei dem eröffneten Stück um den Song &#8220;Embryo Ventosa&#8221;, der bereits seit Jahren auf Konzerten gespielt wird und schnell zu einem heimlichen Lieblingsstück vieler Fans wurde.</p>
<p>Der Text des Stücks und aller folgenden Stücke auf der Platte entstammt einem bedeutenden alchemistischen Werk des frühen 17. Jahrhunderts aus der Feder des deutschen Arztes, Dichters und Okkultisten Michael Maier, das ebenfalls den Titel <em>Atalanta Fugiens</em> trägt – ein bedeutendes emblematisches (heute würde man auch sagen multimediales) Werk, das in fünfzig Kapiteln zahlreiche Aspekte der Alchemie und der spirituellen Suche erörtert und dabei Poesie, philosophische Reflexion, Illustrationen des Schweizer Kupferstechers Matthäus Merian und musikalische Partituren, bei denen wohl der englische Madrigalkomponist John Farmer einflussreich war, zusammenbringt. Über die Inhalte der fünfzig Embleme findet sich allerhand Differenziertes auf Papier und im Netz, die Versöhnung und Vermählung von Gegensätzen, aber auch die Wichtigkeit der Vermeidung von Extremen, die sich als Hindernisse auf dem alchemistischen Weg erweisen können, sind wichtige und wiederkehrende Motive und sollen hier als einzige exemplarisch genannt werden.</p>
<p>Der Atalante-Mythos, der in den <em>Metamorphosen</em> Ovids wahrscheinlich seine bekannteste Überlieferung erhalten hat, ist dem Ganzen als kurze Parabel vorangestellt. In dieser wird die mythische Heldin als eine sportliche und etwas asketisch wirkende Jägerin und Läuferin vorgestellt, die aufgrund ihrer Schönheit zahlreiche Verehrer hatte, sich aber der Ehe verweigern wollte. Ihre zahlreichen  Verehrer forderte sie zu einem Wettlauf heraus &#8211; gewinnt der Anwärter, gehört ihm ihre Hand, gewinnt sie, musste der Verehrer sein Leben lassen. Nur Hippomenes, der weder unambitioniert war, noch allzu obsessiv an seinem Ziel hing, schaffte es, sie mit einem Trick zu überlisten. Auch hier geht es also um die Vermeidung von Extremen und so etwas wie einen goldenen Mittelweg, wie ihn in der abendländischen Philosophie unter anderem Aristoteles in seiner <em>Nikomarischen Ethik</em> propagierte.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/zEf0iLPbP5o?si=_akFksaisGKAAQ0b" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Im Unterschied zu vielen bisher bekannten Vertonungen des Stoffs, die sich mehr oder weniger an die Partituren aus dem Buch gehalten haben, entschieden sich Camerata Mediolanense bzw deren Komponistin und Songschreiberin Elena Previdi für ein musikalisch eigenständiges Werk, das bis auf den abschließenden Track, der tatsächlich eine originalgetreue Umsetzung ist, auf Eigenkompositionen setzt, die die musikalischen Ideen des Werks sicher als Inspirationsquelle nutzten, ansonsten aber den Stoff der zehn hier ausgewählten Embleme auf eigene Art umsetzt.</p>
<p>&#8220;Embryo Ventosa&#8221; erzählt die Geschichte von der Geburt des Schwefels, das zur Entstehungszeit des Buches gerade erst entdeckt wurde. In Maiers Lyrik wird das Element als Embryo beschrieben, der im Schoß des Boreas, des mächtigen Nordwindes heranwächst und aufgrund seiner Giftigkeit und Explosivität nicht nur ein enormes Potenzial, sondern auch gewaltige Risiken in sich birgt. Diese Ambiguität lässt sich bei genauerem Hinhören auch in dem Stück erkennen, das neben seiner mitreißenden Wucht, die sich v.a. nach mehreren ruhigen Passagen mit Carmens Sologesang offenbart, nicht nur subtile unterschwellige Dissonanzen transportiert, sondern auch eine zwiespältige Hypnotik. Diese wird noch deutlicher in dem Videoclip von Luca Rossato, in dem v.a. die trommelnden Recken Manuel Aroldi, Marco Colombo, Trevor Ameisi und Giancarlo Vighi etwas gewollt Zombifiziertes ausstrahlen. Dennoch wirk das Stück aus der Totalen betrachtet versöhnlich, und man muss derartige Vermählungen von Gegensätzlichem in den folgenden Stücken nicht lange suchen. &#8220;Rosetum&#8221;, das mit Trommelwirbeln beginnt, sich dann aber als eher schleppendes Mittempostück mit cinematischen Streicherpassagen entpuppt, offenbart eine exzentrisch anmutende Dramatik. Chiara eröffnet den Italienisch und Latein kombinierenden Gesangsteil mit einer ergriffen-ergreifenden Rezitation, in die sich nach und nach die anderen Stimmen einklinken. Zu Beginn von &#8220;Rupa Cava&#8221; könnte man meinen, die Melodie des Windembryos zu erkennen, doch das ist nur eine kurze Fata Morgana, aus der sich ein von folkigen Glocken und zischelnden Becken getragener Ritualsound schält. Carmens Stimme, die in anderen Stücken fast wie eine Fackel leuchtet, wird hier wie aus einem anderen Raum ins Zentrum des Gesdhehens geweht, die anderen &#8211; auch männliche &#8211; Stimmen kommen hinzu. Der Bariton der männlichen Sänger hat seinen großen, proklamatorischen Moment in &#8220;Corallus&#8221;, das mit seinen martialischen Pauken, die an ein Standgericht erinnern, und seinem reißerischen Verlauf die monumentalsten Momente des Albums entstehen lässt.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/bq8ghPei69M?si=3IvNNMb9QIE79z-J" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Um den Schwefel dreht sich auch der Hintergrund des Stücks &#8220;Hermaphroditus&#8221;, das gewissermaßen eine Fortstetzung von &#8220;Embryo Ventosa&#8221; und ein weiteres Highlight des Albums ist. Hier wird aus dem Sulfur und Quecksilber– stellvertretend für andere Gegensätze wie Sonne und Mond, heiß und kalt, Blut und Milch, Gold und Silber und letztlich dem männlichen und dem weiblichen – ein göttliches Zwitterwesen geschaffen, das symbolisch für die Überwindung des Konfliktes zwischen Delirium und Vernunft im alchemischen Prozess steht. Hinter den Acapellagesang, mit dem Desiree das Stück feierlich einleitet, schiebt sich der Klang eines im Camerata-Kosmos schon bekannten Cembalos, das irgendwann sein Tempo und seine Stoßrichtung findet und zum Hintergrund wunderbar miteinander verschmelzender weiblicher und männlicher Gesänge wird. In dem schunkeligen Walzertakt verbirgt sich dabei bis zum Ende etwas trunken eruptives, das an frühere Stücke wie &#8220;Mi vuoi&#8221; erinnert, und das hier später noch einmal in dem thematisch verwandten &#8220;Mercurius&#8221; wiederkehrt. In diesem kommt in dem Arrangement aus Streichern, Akkordeon, einem schnell gespielten Cembalo und zum Teil verstellten Stimmen ein populärmusikalisches Element hinzu, ich könnte mir den Song wunderbar in einer Version mit Marc Almond und Ernesto Tomasini vorstellen.</p>
<p>&#8220;Viktor quadrupedum&#8221;, das in einem kurzen Interludium mythologische Szenen wie in einem symbolistischen Panorama an einem vorbeiziehen lässt, und &#8220;Arpir&#8221; in welchem eine von einer Kinderstimme gelesene Rezitation von marschierenden Paukenrhythmen vorangetragen wird, repräsentieren die soundscapige Seite des Albums. Vor dem harmonischen Zusammenspiel der Gegensätze in Form der verschiedenen Stimmen in &#8220;Alta Venonosa&#8221;, das das Album ganz im Geiste von Maiers eigenen Ideen zum Abschluss bringt, stehen in &#8220;Draco&#8221;, das einer der Ourobouros-Gestalten des Bandes gewidmet ist, noch einmal die rauen und dystopischen Töne im Zentrum des Geschehens. Ein verrauscht-noisiger Unterton unter der spannungsgeladenen Perkussion lässt apokalyptischen Szenen entstehen wie man sie aus älteren Nummern wie &#8220;Balcani in Fiamme&#8221; kennt, und wenn später Trillerpfeifen und deklamatorische Shouts dazukommen erinnert man sich etwas deutlicher, dass die schöngeistige, ornamentale Seite der Gruppe immer nur eine Seite ihrer in der Hinsicht janusköpfigen Musik gewesen ist.</p>
<p>Mit &#8220;Atalanta Fugiens&#8221; ist Camerata Mediolanense ein &#8220;esoterisches&#8221; Konzeptalbum gelungen, wie es <a href="http://africanpaper.com/tag/elijahs-mantle/">Elijah&#8217;s Mantle</a> in ihren innovativsten Tagen nicht besser gekonnt hätten, und das zusammen mit <a title="V.A.: Magnum Opus Collectio Series – Rubedo" href="http://africanpaper.com/2023/05/13/v-a-magnum-opus-collectio-series-rubedo/">dem von Mirco Magnani kuratierten &#8220;Magnum Opus Collectio Series&#8221; </a>für eine gewachsenen Interesse an der Alchemie eventuell im italienischen Kulturraum stehen könnte. Die inhaltlichen Aspekte und ihre Umsetzung sollten Ideengeschichtler &#8211; am besten jenseits einer Kulturwissenschaft, die seit Jahrzehnten die immergleiche Konstrukthaftigkeit in allem sucht &#8211; beurteilen. Musikalisch kann man das Album nur als erstklassige Arbeit betrachten und als Beweis, dass es bisweilen ein paar Jahre dauern muss, bis ein solches vollendet ist. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Auerbach Tonträger / Prophecy Productions</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4147134318/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Atalanta Fugiens: Angekündigtes Album von Camerata Mediolanense</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 06:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die italienishe Ausnahmeformation Camerata Mediolanense kündigt für den kommenden Sommer ein neues Album mit dem Titel &#8220;Atalanta Fugiens&#8221; an. Während die Gruppe in den vergangenen Jahren immer wieder Konzerte gegeben hat, ist der neue Longplayer das erste längere Lebenszeichen aus &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/05/atalanta-fugiens-angekundigtes-album-von-camerata-mediolanense/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die italienishe Ausnahmeformation Camerata Mediolanense kündigt für den kommenden Sommer ein neues Album mit dem Titel &#8220;Atalanta Fugiens&#8221; an. Während die Gruppe in den vergangenen Jahren immer wieder Konzerte gegeben hat, ist der neue Longplayer das erste längere Lebenszeichen aus dem Studio seit <a title="CAMERATA MEDIOLANENSE: Le Vergini Folli" href="http://africanpaper.com/2017/11/11/camerata-mediolanense-le-vergini-folli/">dem 2017 erschienenen &#8220;Le Vergine Folli&#8221;</a>. Im Unterschied zu diesem, bei dem der von insgesamt vier meist solo zu hörenden Stimmen getragene Gesang oft nur vom Klavier und dezenten Streichern begleitet wurde, baut &#8220;Atalanta Fugiens&#8221; wieder auf einer üppigeren und wechselhafteren Instrumentierung auf, in der Cembalo, Akkordeon, Perkussion, Chorgesang und einiges mehr zu Einsatz kommt und so auch eine Brücke zu den wuchtigeren, hymnenartigen Kompositionen früherer Arbeiten geschlagen wird.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/atalantafugiens.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40614" title="atalantafugiens" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/atalantafugiens.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-40437"></span></p>
<p>Der Kern der Beteiligten ist von früheren Aufnahmen her einschlägig bekannt, in alphabetischer Reihenfolge sind dies Carmen D&#8217;Onofrio, Desiree Corapi, Chiara Rolando, Elena Previdi, Giancarlo Vighi, Manuel Aroldi, Marco Colombo und Trevor Ameisi &#8211; Musikerinnen und Musiker, die oftmals noch mit weiteren, ganz unterschiedlichen Projekten aktiv sind. Wie die meisten Aufnahmen der Formation folgt auch &#8220;Atalanta Fugiens&#8221; in seinen Motiven einem deutlich erkennbaren Konzept und greift auf ein historisches Thema zurück &#8211; namentlich auf das gleichnamige Buch des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Maier_(Alchemist)">paracelsischen Arztes und Alchemisten Michael Maier</a> aus dem Jahr 1617 mit zahlreichen Illustrationen des schweitzer Kupferstechers Matthäus Merian, das neben einem mythologisch-allegorischen Rahmen eine parabelhafte Theorie der rosenkreuzerischen Geistesschulung präsentierte. Unter den Stücken sind auch die bereits auf zahlreihen Konzerten erprobten &#8220;Rupe Cava&#8221;, &#8220;Victor Quadrupedum&#8221; und v.a. &#8220;Embryo Ventosa&#8221; zu finden, das längst zu einem heimlichen Favoriten vieler Fans geworden ist. Camerata Mediolanense, deren Name im latinisierten Italienisch soviel wie Kammermusiker aus Mailand bedeutet, bestehen seit den frühen 90ern und waren von Beginn an in zahlreiche Kulturkontexte der Region Mailand verwoben, die Bandbreite reicht vom</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/atalantafugiens1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40438" title="atalantafugiens1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/atalantafugiens1.jpg" alt="" width="1312" height="1230" /></a></p>
<p>Conservatorio Giuseppe Verdi, an welchem Gründerin Elena Previdi forscht und lehrt und auch einíge weitere Mitglieder ihre Ausbildung erhalten haben, bis zu den Postpunk- und Experimentalmusikszenen weit über die Lombardei hinaus. Entsprechend vielgestaltig ist ihr stilistisches Spektrum, welches Musik der Renaissance und des Barock mit Populärmusik des 20. Jahrhunderts, Filmmusik und Einflüssen zeitgenössischer Subkulturen verbindet. Das in vielen ihrer Songs zu findende Zusammenspiel von wunderschönen Sopranstimmen und reißerischen Drums zählt zu ihren Markenzeichen. Das Album erscheint in verschiedenen Formaten beim Prophecy-Ableger Auerbach Tonträger, live werden sie das Material u.a. über Pflingsten gleich zweimal beim WGT in Leipzig vorstellen.</p>
<p><a href="https://en.prophecy.de/artists/camerata-mediolanense/"><strong>@ Prophecy</strong> </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=988726817/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/zEf0iLPbP5o?si=Iua2hnQBJiclUf_i" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/zWgKJxjDNoM?si=1TWSzan_Xa5NdN90" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Ending Without: Neue EP von Kinit Her</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Feb 2024 06:43:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nur einige Wochen nach dem jüngsten Album &#8220;The Nature Our There&#8221; legen Kinit Her mit einer drei Tracks umfassenden EP nach. Die drei Songs stammen aus der gleichen Session und haben in all ihrer je eigenen Charakteristik eine feinsinnige und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/02/26/ending-without-neue-ep-von-kinit-her/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur einige Wochen nach dem jüngsten Album &#8220;The Nature Our There&#8221; legen Kinit Her mit einer drei Tracks umfassenden EP nach. Die drei Songs stammen aus der gleichen Session und haben in all ihrer je eigenen Charakteristik eine feinsinnige und zugleich urige Folkigkeit gemeisam, die in Momenten der Wucht ihre größte Stärke offenbart. &#8220;This EP, Ending Without, is a poignant final note to our journey with the egregore that is Kinit Her&#8221;, erklärt Sänger und Sounddesigner Nathaniel Ritter auf der Instagramseite der Band und verwendet mit dem Begriff &#8220;engregore&#8221; die okkulte Bezeichnung einer nichtpsysischen Entität, das den kollektiven Gedanken und Gefühlen einer Gruppe entspringt. &#8220;It features three outtakes from The Nature Out There, serves as a reflective coda to the rich tapestry of sound and spirit that we have woven over the years. These tracks are not just remnants of our final album but integral echoes of the Kinit Her story, each resonating with the same level of depth and reflection that has defined our entire discography. ‘Feeding Mirrors’ is <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/kinitherep.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39827" title="kinitherep" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/kinitherep.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-39826"></span></p>
<p>graced by the resurrected guitar work of original Kinit Her member Vincent Wahcowiak, who left the band in 2009. His participation in this EP helps bring our wanderings full circle, adding yet another layer of finality to this release&#8221;. Zum abschließenden Song &#8220;Courtyard of all Grace&#8221; heißt es am gleichen Ort &#8220;The EP culminates with ‘Courtyard Of All Grace’, a track that ends with a sample from Red Hawk, a practitioner and teacher of self-remembering. His words, ‘I was thrown as a child; I lived at the edge of the woods; I was thrown onto a love of the Earth and the Earth supported me; the Earth grounded me – it gave me a place of refuge; so I loved the Earth’, encapsulate Kinit Her’s deep connection to nature and the cosmos and makes clear these tracks have the same lifeblood as those from The Nature Out There. This release symbolizes not just an end but the enduring spirit of our exploration, a key granting further keys to many doors of perception and understanding for those who have or will be touched by this music&#8221;. Das Release erscheint digital über Auerbach Tonträger.</p>
<p><a href="https://www.instagram.com/kinither"><strong>@ Instagram</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2194263816/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>The Nature Out There: Neues von Kinit Her im Dezember</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/11/04/the-nature-out-there-neues-von-kinit-her-im-dezember/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 05:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ankündigung: Viereinhalb Jahre nach &#8220;Fire Returns to Heaven&#8221; bringen die amerikanischen Outsiderfolker Kinit Her ein opulentes neues Album heraus. &#8220;The Nature Out There&#8221; ist bereits das fünfzehnte Album der Band um Troy Schafer und Nathaniel Ritter und präsentiert die Gruppe &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/11/04/the-nature-out-there-neues-von-kinit-her-im-dezember/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ankündigung: Viereinhalb Jahre nach &#8220;Fire Returns to Heaven&#8221; bringen die amerikanischen Outsiderfolker Kinit Her ein opulentes neues Album heraus. &#8220;The Nature Out There&#8221; ist bereits das fünfzehnte Album der Band um Troy Schafer und Nathaniel Ritter und präsentiert die Gruppe &#8211; auch und v.a. was die Bandbreite ihrer stilistischen, kompositorischen und instrumentellen Qualitäten betrifft &#8211; auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität. Eine aufwühlende Unruhe durchzieht über weite Passagen die stimmungsvollen Gitarren, die jauchzenden Streicher, die galoppierenden Drums und den exaltierten, manchmal mehrstimmigen Gesang und tritt in einen reizvollen Dialog mit der gleichsam vorhandenen Besinnlichkeit. Letztere findet sich v.a. in den an mittelalterliche Musik erinnernden Passagen, die auch auf eine Folkplatte der 70er gepasst hätten, während an vielen anderen Stellen die Geister des Post Punk und noch räudigerer Einflüsse um die Ecke schielen. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/thenatureoutthere.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38224" title="thenatureoutthere" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/thenatureoutthere.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-38223"></span></p>
<p>Vom Label heißt es: &#8220;Transcending all artificial limitations such as genre or instrumentation, the symbolist post-folk collective present a beautiful kaleidoscope of bursting musical colours and spiritual journeys into the wonders of nature with lush soundscapes that amazes and thrills with every note. Ever since their founding in the heart of Wisconsin in 2005 by vocalist and man of strings Troy Schafer and electronic sound designer and lyricist Nathaniel Ritter, Kinit Her have been relentlessly pushing to expand the aesthetic and stylistic range of neofolk into unique new shapes under the banner of what the band calls &#8220;symbolist post-folk music&#8221;. Channeling such diverse influences as neoclassical, early music, folk, industrial, avant-garde rock, black metal, ambient, pop, and many others, Kinit Her have sounded organic tone-mantras from shofar horns, bent sweetened notes on beaten guitars, intoned harmonised enumeration of spells and dreams, and backed it all by string and brass arrangements, acoustic ephemera, and twinkling electronic sound designs. Kinit Her emerge from a heavenly vault of related projects and shared collaborations of contributors as one of the brightest stars in this celestial sound constellation. &#8220;The Nature Out There&#8221; is the guiding light for a generation of folk and neofolk related music trying to reach new sonic dimensions&#8221;. Das Album erscheint beim Prophecy-Sublabel Auerbach Tonträger auf zwei limitierten Vinyl-Editionen, auf CD und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2656112885/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>SOL INVICTUS: Necropolis</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2018 07:58:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eigentlich passt die Platte gar nicht recht in die Jahreszeit: Raue, dröhnende Sounds bilden das Fundament für einen trauernden Chorgesang, der in den ersten Minuten von „Necropolis“ ein molllastiges Mantra anstimmt, das an ein Requiem erinnert. Gut kann man sich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/03/17/sol-invictus-necropolis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/Necropolis.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15166" title="Necropolis" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/Necropolis-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eigentlich passt die Platte gar nicht recht in die Jahreszeit: Raue, dröhnende Sounds bilden das Fundament für einen trauernden Chorgesang, der in den ersten Minuten von „Necropolis“ ein molllastiges Mantra anstimmt, das an ein Requiem erinnert. Gut kann man sich den Eingang zur besungenen Totenstadt wie das Tor der viktorianischen Waterloo Station im Herzen Londons vorstellen, die in Dunkel getaucht das Cover des neuen Albums ziert und dabei so bedrohlich wie ein Geisterhaus auf den Betrachter herabblickt. Diese<span id="more-15165"></span> durchaus schöne, aber auch in herbstliche Farben des Niedergangs getauchte Stimmung passt jedoch gut zu einer Platte, die Tony Wakeford als Abgesang und Totenklage für London konzipiert hat, den Ort seiner Geburt, an dem er die meiste Zeit seines Lebens verbrachte.</p>
<p>In meiner <a href="http://africanpaper.com/2017/06/03/the-hare-and-the-moon-wood-witch/">Besprechung eines Albums von The Hare and the Moon</a> schrieb ich vor einiger Zeit, dass nur wenige der bekannten englischen Darkfolk-Bands einen stärkeren Fokus auf die Gespenster des eigenen Landes haben. Ich bezog mich dabei eher auf die spukhaften Folkballaden, die es in Großbritannien zuhauf gibt &#8211; versteht man die Geister weniger im übernatürlichen Sinne, sondern als Last einer unaufgearbeiteten Vergangenheit mit all ihren Leichen im Keller, als Alpdruck einer unauflösbaren Hassliebe für den Ort der Herkunft, muss einem sofort Tony Wakeford einfallen, in dessen Werk &#8211; und somit auch bei seiner Hauptband Sol Invictus &#8211; immer wieder das Hadern mit England und London zur Sprache kommt.</p>
<p>Am deutlichsten geschah dies bisher in dem Song „Old London Weeps“ vom „The Devil&#8217;s Steed“-Album, in dem die Stadt an der Themse als Ort von Intrigen, Crime und Punishment, aber auch als Heimat zauberhafter wie derber Geschichten in gebrochener Wehmut besungen wird. All dies wirkt wie ein lange verblichener Mythos in einer Zeit, in der einen die Manager der City of London niederstarren, und bezeichnenderweise erschien der Song auch auf einem Sampler namens „A Mythological Prospect Of The Citie Of Londinium“, wo es in einem weiteren Sol-Stück heißt „England is funny, but sometimes she scares me“. Man kann Tony Wakefords gespaltenes Verhältnis zu seiner Stadt nicht ohne seine ambivalente Haltung zur eigenen Englishness sehen, und ein zwiespältiges England kommt oft zur Sprache: als dubioses Geheimnis, das in „An English Garden“ einen verwunschenen, aber um Normalität bemühten Ort heimsucht. Als bornierter Egoismus in „Mr. Cruel“. Als Konsumantreiber in „Toys“. Als doppelbödiges edwardianisches Erbe in <a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/orchestra-noir-what-if%e2%80%a6/">„What if&#8230;“ von Tonys anderer Band Orchestra Noir</a>. Als dadaistischer Spaß in The Wardrobe, seiner Kollaboration mit Andrew Liles.</p>
<p>Muss man in dem Zusammenhang auch über Wakefords frühe Irrungen und Wirrungen im Hinblick auf den englischen Nationalismus und den einen oder anderen ideologischen Fehlgriff sprechen, die ihm einige, trotz seiner klaren Positionen zum Brexit und zur Rechten allgemein, trotz Wiederbelebung seiner linken Punkband Crisis, noch heute vorwerfen, wie jüngst recht unrühmlich im Wire? Mann kann, aber damit würde man nur einen Diskurs befeuern, bei dem aus unterschiedlichen Ecken viel Halbwissen nachgeplappert wird, v.a. von denen, die seit zwanzig Jahren kein Sol Invictus mehr gehört haben. Wakefors Musik, seine Texte, seine aktuellen Kollaborationen und die Objekte seines Spotts sprechen für sich, und all dies ist jedem zugänglich, der sich informieren will.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/NC1ua1YYSkw" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Auf „Necropolis“ erscheint London, wie Wakeford selbst sagt, als „eine Stadt, die von den Gepflogenheiten und Verbrechen der Toten und der Lebenden wie von Gespenstern heimgesucht wird“, zudem als eine im Verfall befindliche Stadt der Mausoleen. Ganz passend also, das Album nach der viktorianischen London Necropolis Railway zu benennen, die die Stadt mit dem im Südwesten gelegenen (und recht schönen) <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Brookwood_Cemetery">Brookwood-Friedhof</a> verbindet. Lässt man die Musik und die Texte auf sich wirken, hat man kaum den Eindruck, einer Klage über den Wandel der Dinge beizuwohnen (denn dafür erscheint Old London als viel zu gebrochener Schauplatz), sondern einem morbide eingefärbten, und dennoch abgeklärten Stimmungsbild.</p>
<p>Musikalisch hat „Necropolis“ in der Hinsicht einiges zu bieten und vereint einige Charakteristika früherer Werke. Die instrumentelle Vielseitigkeit, ein gewisser Hang zum Klassischen und der Einsatz weiblicher Stimmen schlägt im vielleicht eingängigsten Song „See Them“ und an einigen weiteren Stellen die Brücke zu den Alben von „In A Garden Green“ bis „Thrones“ &#8211; ein besonderer Bonus ist diesmal die Mitwirkung des Green Army Choir, eines gemischten Londoner Kammerchores aus dem Umfeld von <a href="http://africanpaper.com/2016/05/07/jo-quail-five-incantations/">Cellistin Jo Quail</a>. Aber auch das leicht jazzige Drumming z.B. in der Abendmahlsparodie „Set The Table“ deutet in diese Richtung, ebenso das immer wieder anklingende feierlich monotone Finger picking, das an barocke Tänze erinnert und seit „Sawney Beane“ zu Wakefords Markenzeichen gehört. Auch an die letzten Alben, an das trotz guter Produktion rumpelige <a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/sol-invictus-the-cruellest-month/">„The Cruellest Month“</a> und das stark von Don Andersons Gitarrenspiel geprägte <a href="http://africanpaper.com/2014/10/25/sol-invictus-once-upon-a-time/">„Once Upon A Time“</a> wird man erinnert &#8211; so etwa bei den Pauken und Flöten von „Shoreditch“ oder bei „Old Father Thames“, dessen stockender Takt die wechselhaften Bewegungen des Flusslaufs nachzuahmen scheint. Im Zentrum des Stückes steht ein Doku-Sample, das den Fluss als „Serpent in the bosom of London“ beschreibt und den mystischen Charakter der Stadt in Erinnerung ruft. Wakefords wie immer etwas eigenwilliger Gesang versteckt sich dahinter und ist stellenweise kaum zu verstehen.</p>
<p>In den Texten zeichnet sich ein derbes, morbides und gleichsam zauberhaftes Bild der Stadt ab. London erscheint als ein Ort steten Kommens und Gehens, in der sich die Kirchenglocken die Geschichte von Schuldnern zuläuten, mit denen &#8211; „chop, chop“ &#8211; kurzen Prozess gemacht wird, als Ort grausiger Menschenopfer, wo Landstreicher von den abergläubischen Anwohnern in den Fluss geworfen werden, bis die London Bridge über den Gebeinen einstürzt, als Ort der großen Pest und des großen Feuers, und es entbehrt nicht eines gewissen Sarkasmus, wenn es dabei „There isn&#8217;t any dance“ heißt, und Wakefords Gitarre wie eine Mischung aus Saltarello und Totentanz klingt. Das gleiche London erscheint aber auch als verlorener Liebesgarten, der sich &#8211; unter Rückgriff auf <a href="https://www.poetryfoundation.org/poems/45950/the-garden-of-love">ein bekanntes William Blake-Gedicht</a> &#8211; als die titelgebende Totenstadt entpuppt.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/pakjOJShngM" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Inmitten ihrer Totenstadt stimmen Sol Invictus ihren großartigen Abgesang an, der das verbleichende London weder verflucht, noch sentimental verklärt &#8211; eine ernsthafte, von schwarzem Humor und einer Menge experimentierfreudiger Ideen durchdrungene Musik irgendwo zwischen Prog und (diesmal irgendwie buchstäblich) Apocalyptic Folk, die man im Soundtrack hören sollte, falls Peter Ackroyds <em>London: The Biography</em> jemals verfilmt werden sollte. Gerüchten zufolge soll „Necropolis“ auch den zumindest vorläufigen Endpunkt der Bandgeschichte markieren. Schade wäre das allemal, denn Wakefords wechselhafte Combo zählt zu den raren Beispielen unter den Darkfolkern der ersten Generation, die primär durch solide Musik und weniger durch das Beanspruchen von Extrawürsten in Erscheinung getreten sind. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://de.prophecy.de/startseite/">Auerbach / Prophecy</a></strong></p>
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		<title>CAMERATA MEDIOLANENSE: Le Vergini Folli</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Nov 2017 07:54:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Laufe ihrer mittlerweile bald fünfundzwanzig Jahre umspannenden Karriere haben die Mailänder Kammermusiker um Komponistin und Musikwissenschaftlerin Elena Previdi immer wieder Veränderungen zugelassen und wahrscheinlich auch angestrebt. Eine der Konstanten im bisherigen Werk war die Zusammenführung alter Musikarten schwerpunktmäßig aus &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/11/11/camerata-mediolanense-le-vergini-folli/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/10/cameratamediolanenseverginifolli.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14464" title="cameratamediolanenseverginifolli" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/10/cameratamediolanenseverginifolli-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Laufe ihrer mittlerweile bald fünfundzwanzig Jahre umspannenden Karriere haben die Mailänder Kammermusiker um Komponistin und Musikwissenschaftlerin Elena Previdi immer wieder Veränderungen zugelassen und wahrscheinlich auch angestrebt. Eine der Konstanten im bisherigen Werk war die Zusammenführung alter Musikarten schwerpunktmäßig aus Renaissance und Barock mit einer Dynamik, die an Post Industrial-Kollektive wie Test Dept und <a href="http://africanpaper.com/2017/06/17/officine-schwartz-colonna-sonora-di-remanium-dentaurum-cr-co-mo-cd-dvd-reissue/">Officine Schwartz</a>, aber auch an reißerische Filmscores erinnerte und oft<span id="more-14463"></span> hymnenartige Züge trug. Auf ihren Platten kann man sich wie in einem symbolistischen Gemälde fühlen, nur um sich Minuten später in einem Monumentalfilm wiederzufinden, und nicht selten überblenden sich beide Szenerien auf immer wieder neue Art. Dass dies nie wie ein zusammengekleisterter Stilhybrid wirkte, ist eine nennenswerte Leistung und selbstverständlich mit abgegriffenen Wörtern wie Neoklassik kaum zu fassen.</p>
<p>Eine weitere Konstante war das Zusammenspiel von männlichem und weiblichem Gesang, seit dem zweiten Album „Campo di Marte“ primär verkörpert durch die Stimmen von Daniela Bedeski und dem umtriebigen Trevor a.k.a. 3Vor. Dass Daniela nach „Vertute, Honor, Bellezza“, dem bislang elektronischsten Album, die Camerata verließ, bedeutete einen markanten Schnitt, der sicher von den meisten Fans bedauert wurde. Will man trotzdem etwas Positives darin sehen, so kann man festhalten, dass es durch diesen Bruch gewissermaßen zu einer kreativen Vervielfältigung kam, denn während<a href="http://africanpaper.com/2015/10/10/rosarubea-chrysalide/"> Daniela ihr RosaRubea-Projekt</a> zu einer festen Band ausbaute und in der Zwischenzeit ein überaus gelungenes Album herausgebracht hat, hat sich auch die Camerata neu formiert und die Lücke mit gleich drei neuen Sängerinnen gefüllt.</p>
<p>Man könnte nun auf die Idee kommen, dass hier auf Quantität gesetzt wurde, doch solche Bedenken konnten schon auf den Konzerten der letzten Jahre zerstreut werden, denn die Sängerinnen Desiree Corapi, Carmen D&#8217;Onofrio und Chiara Rolando entpuppen sich als sehr verschiedenartiges Gespann, bei dem sich die einzelnen Stimmen wunderbar ergänzen. Desiree Corapi, eine Studentin des Conservatorio G.Verdi di Milano, an dem Elena Previdi unterrichtet, singt in einem klaren, unmanirierten Sopran, ihrer berührenden, oft versöhnlich anmutenden Stimme kommt mittlerweile ein großer Anteil des Gesangs zu. In Chiaras Gesang ist ein erdiger und zugleich poptauglicher Ton beigemischt. &#8220;Soprano Punk&#8221; Carmen machte als einzige der drei schon länger von sich reden und sang u.a. bei Argine und Ballo Delle Castagne. Ihr aufwühlender lyrischer Sopran ist eines der großen Ornamente der Camerata und schraubt sich immer wieder in lichte Höhen empor, um besondere Akzente zu setzen.</p>
<p>Weibliches spielt auf dem neuen Album „Le Vergine Folli“ &#8211; „Die närrischen Jungfrauen“ &#8211; nicht nur eine stimmliche, sondern auch eine inhaltliche Rolle. Alle acht Tracks sind Gedichtvertonungen, und das Thema Frau, ihr Image und ihre fragile, oft gebrochene „Reinheit“ zieht sich in unterschiedlicher Deutlichkeit leitmotivisch durch alle Texte, die entweder von heute weitgehend unbekannten italienischen Dichterinnen wie Vittoria Aganoor Pompilj oder Isabella di Morro stammen, oder aus der Feder des berühmten Dichters der frühen Renaissance, Francesco Petrarca, der schon auf „Madrigali“ und besonders „Vertute, Honor, Bellezza“ eine Rolle spielte, und dessen Lobgesänge auf die geheimnisvoll entrückte Madonna Laura eine ganze lyrische Tradition begründeten. Mit „Canzone alla Vergine“ und „Vergine Bella“ gab es auch in der letzten Phase schon Stücke, in denen dieses Thema vorkommt, und die man trotz ihres religiöseren Inhalts als Vorläufer des neuen Albums betrachten kann.</p>
<p>Vielleicht wäre es etwas überinterpretiert, den getragenen, diesmal auf wuchtige Perkussion fast völlig verzichtenden Musikstil auch auf den stark weiblichen Schwerpunkt der Songs zu beziehen – bei der Instrumentierung jedenfalls nimmt „Le Vergine Folli“ eine Sonderstellung ein, denn erstmals steht das Piano, genauer Klaviere von Steinway &amp; Sons und andere Flügel aus der Zeit um 1900, im Zentrum des Geschehens, Streicher und leichte elektronische Bearbeitung ergänzen den Sound. Die beiden ersten Stücke umfassen bereits die Bandbreite des Stils: „Lacrime de Gioia“ beginnt fast soundscapig verweht und entpuppt sich als opulentes, impressionistisches Schattenidyll mit verhalltem Chorgesang, vor dessen Kulisse die Stimme Carmens aufscheint, bevor alle Stimmen der Camerata kurz zu Wort kommen. „ Scrissi Con Stile Amaro“ dagegen mit Chiara am Mikro exponiert in feierlicher Simplizität Stimme, Piano und Violine in ihrem Minimalismus gleichermaßen, ein anrührendes Lied über das Glück, das wie einige andere Songs an die Cembalostücke auf früheren Alben erinnert.</p>
<p>Es fällt schwer, einzelne Songs hervorzuheben: „Mi Vuoi“ mit Carmens virtuosem Leadgesang, ein dunker, gegen Ende atemloser Chanson mit mittelalterlichen Anklängen, begeistert ebenso wie das erschütternd eindringliche Traumgebilde „Notte Ancora“, der buchstäblich petrarkistische Walzer „Pace Non Trovo“ mit dem Duett zwischen Desiree und Trevor ebenso wie „Dolce Salire“, dessen verzauberte Pianospur interessante Harmonien mit dem kräftigen Bariton Trevors entstehen lässt. Und da ist noch nichts zu „Quando l&#8217;Sol“ gesagt, dem melancholischen Abschluss, der für vier Minuten eine ganze Welt zu versöhnen vermag.</p>
<p>Eine subtile Spannung aus Reinheit und kleinen, störenden Details, aus teilweise wahnhafter Sehnsucht und einer ruhigen, an Herbststimmung erinnernden Einkehr durchzieht dieses Album, und obwohl man sich bei den närrischen Jungfrauen vielleicht etwas anderes vorgestellt hatte, passt bei genauerem Hinhören doch alles wunderbar zusammen – ein Eindruck, der sich angesichts der Lyrics sicher noch verstärkt, die in der Liebhaber-Edition zusammen mit einer Bonus-CD und anderen Beigaben gleich in fünf Sprachen zu finden sind. Aus der aktuellen Richtung auf die Zukunft der Camerata Mediolanense zu schließen, halte ich für gewagt, ganz abschwören dürfen sie dem perkussiven Bombast ohnehin nicht, denn sicher will nicht nur ich irgendwann den Kracher „Embryo Ventosa“ einmal auf Platte hören. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://prophecy.de">Auerbach Tonträger / Prophecy</a></strong></p>
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