<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Bluesanct</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/bluesanct/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 03 Jun 2026 05:39:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>BODUF SONGS: Selected Instrumental Works</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/05/30/boduf-songs-selected-instrumental-works/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2026/05/30/boduf-songs-selected-instrumental-works/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 04:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesanct]]></category>
		<category><![CDATA[Boduf Songs]]></category>
		<category><![CDATA[Mathew Sweet]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Sweet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=50994</guid>
		<description><![CDATA[Hinter dem Namen Boduf Songs steht der britische Musiker Mathew Sweet – ein Künstler, dessen Werk sich seit den späten Nullerjahren beharrlich jeder eindeutigen Verortung entzieht und der vielleicht auch deshalb immer wieder für uns von Interesse war. Ausgehend von &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/05/30/boduf-songs-selected-instrumental-works/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/siw.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50995" title="siw" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/siw-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hinter dem Namen Boduf Songs steht der britische Musiker Mathew Sweet – ein Künstler, dessen Werk sich seit den späten Nullerjahren beharrlich jeder eindeutigen Verortung entzieht und der vielleicht auch deshalb immer wieder für uns von Interesse war. Ausgehend von einem reduzierten, lo-fi geprägten Dark Folk hat sich seine Musik über die Jahre zu einem eigenständigen Idiom entwickelt, das Intimität, klangliche Reduktion und eine leise, aber <span id="more-50994"></span>beständige Irritation miteinander verbindet.</p>
<p>Die frühen Veröffentlichungen waren geprägt von akustischer Gitarre, filigranem Fingerpicking und einem Gesang, der sich bisweilen kaum über ein Murmeln erhob. Diese scheinbare Einfachheit war jedoch nie Selbstzweck, sondern erzeugte eine eigentümliche Spannung, zwischen Nähe und Distanz, zwischen erzählerischer Andeutung und bewusstem Entzug. Festnageln konnte man Boduf Songs also nie! Trotz gelegentlich drastischer Bildwelten – Titel und Motive, die Horrorgenres entlehnt schienen – blieb Sweets Vortrag stets unprätentiös, fast beiläufig. Seine Musik wirkte weniger wie ein dramatisches Statement als wie ein leises Protokoll innerer Zustände. Mit der Zeit erweiterte sich dieses Vokabular behutsam. Elektrifizierte Gitarren, dezente Elektronik, Field Recordings und ambiente Flächen traten hinzu, ohne den Kern der Stücke zu verdrängen. Das lief jedoch weniger auf einen Bruch mit Vergangenem hinaus als auf eine kontinuierliche Ausdehnung: Aus kargen Skizzen wurden dichtere Klangräume, deren Atmosphäre weiterhin von Zurückhaltung geprägt blieb. Boduf Songs blieb dabei stets erkennbar durch die Vorliebe für Wiederholung, für minimale Verschiebungen und für eine Stimmung, die zwischen Beklemmung und eigentümlicher Geborgenheit schwankte.</p>
<p>Nach einer Veröffentlichungspause von fast sieben Jahren erscheint nun mit dem Doppeltape &#8220;Selected Instrumental Works&#8221; ein Album, das diesen Ansatz in gewisser Weise neu fokussiert. Vierzehn Stücke, allesamt instrumental, verzichten vollständig auf Gesang und klassische Songstrukturen. Stattdessen rücken Klangfarbe, Textur und Atmosphäre noch stärker in den Mittelpunkt. Ein besonders auffälliges Novum ist dabei der vollständige Verzicht auf Akustikgitarren und das Klavier als zentrales Instrument, umgeben von sparsamer Elektronik und ausladenden Flächen, deren harmonische Bewegungen sich mit großer Geduld entfalten. Die erste Kassette – ein eigentümlich betitelter Zyklus namens &#8220;Das Liebetodesdrang Pts. 1–7&#8243; – eröffnet mit vorsichtigen, beinahe tastenden Klangtupfern. Was zunächst wie vereinzelte Synthie-Impulse wirkt, wird allmählich von flächigen Strukturen und feinem Rauschen umhüllt. Es ist Musik, die weniger voranschreitet als vielmehr einen Raum auslotet, in dem kleinste Veränderungen Gewicht bekommen. Bald treten schwebende, leicht verdunkelte Ambientflächen hinzu, und schließlich schält sich eine zurückhaltende Klavierfigur heraus – schlicht, melancholisch, von Naturgeräuschen und kaum greifbaren Streicherklängen umgeben.</p>
<p>In dieser reduzierten Umgebung entfalten selbst minimale Bewegungen eine erstaunliche Wirkung. Wenn sich die Klavierparts leicht beleben oder verschieben, wirkt dies fast wie ein markantes Ereignis. Immer wieder kippt die Szenerie ins Ungewisse: Kindlich anmutende Melodien treten auf den Plan, unterschwellige Rauheiten durchziehen das Klangbild, Rauschpassagen übernehmen zeitweise das Steuerrad. Gegen Ende verdichtet sich das Geschehen zu einer langsam auf und ab ebbenden und überraschenderweise beinahe monumentalen Ambientlandschaft, die dennoch ihre fragile, tastende Qualität bewahrt. Man hört hier eine Musik des Wartens – geduldig, zurückgenommen, von einer feinsinnigen Melancholie durchzogen. Das zweite Tape, &#8220;Et Sic in Infinitum Pts. 1–7&#8243;, wirkt zunächst noch entrückter. Verrauschte, leicht verstimmte Klavierklänge klingen, als kämen sie aus einem verlassenen Raum, gespielt von unsichtbarer Hand. Diese Geisterhaftigkeit wird in einem der folgenden Stücke durch eine plötzlich auftauchende, gesampelte Sopranstimme verstärkt, die dem Ganzen einen schiefen, gleichwohl semi-liturgischen Charakter verleiht.</p>
<p>Im weiteren Verlauf öffnen sich immer neue, lose miteinander verbundene Szenen: hochfrequente Klangtupfer führen in dunkle Räume; fragile Pianopassagen stehen neben kaum identifizierbaren Geräuschen, die wie Stimmen oder ferne Naturlaute wirken. Besonders eindringlich sind jene Momente, in denen sich aus dem diffusen Hintergrund eine klare, mollgetönte Klaviermelodie erhebt als kurzer Ankerpunkt in einem ansonsten schwebenden Gefüge. Auch hier arbeitet Sweet mit Kontrasten im Kleinen: Plötzlich aufblitzende Hochtöner durchbrechen die Harmonie, dröhnende Passagen lassen für einen Moment an ferne Blasinstrumente denken, ohne sich je eindeutig festlegen zu lassen. Am Ende steht eine Rückkehr zur Stille, zu weit auseinandergezogenen Klaviertönen.</p>
<p>Was &#8220;Selected Instrumental Works&#8221; auszeichnet, ist ebenso ein Neustart wie eine deutliche Zuspitzung. Der Verzicht auf Stimme lenkt den Blick auf das, was bei Boduf Songs schon immer zentral war, auf die Fähigkeit, mit minimalen Mitteln dichte, suggestive Szenarien entstehen zu lassen. Die Musik deutet an, lässt offen, arbeitet mit verwackelten Bildern statt mit klaren Auflösungen, und die verhaltenen Klavierfiguren wirken dabei stets wie Annäherungen an etwas, das sich noch nicht ganz zeigt, an fragile Gesten, die im Schatten bestehen bleiben und nicht verschwinden wollen.</p>
<p>Man kann dem Album durchaus vorwerfen, dass es sich vielleicht mehr Zeit nimmt, als mancher aufzubringen bereit ist, doch wer sich auf diese verlangsamte Wahrnehmung einlässt, wird mit einem feinsinnigen, vielschichtigen Hörerlebnis belohnt, das sich erst im wiederholten Hören vollständig erschließt. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Bluesanct</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4021291768/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2026/05/30/boduf-songs-selected-instrumental-works/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Coalescence: Mammutalbum von remst8 alias Michael Carlson</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/04/28/coalescence-mammutalbum-von-remst8-alias-michael-carlson/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2026/04/28/coalescence-mammutalbum-von-remst8-alias-michael-carlson/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 03:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesanct]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Carlson]]></category>
		<category><![CDATA[remst8]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=51010</guid>
		<description><![CDATA[Am 22. Mai 2026 erscheint mit &#8220;Coalescence&#8221; ein neues, großformatiges Werk von remst8 alias Michael Carlson auf Bluesanct. Das auf mehrere Tapes verteilte über vier Stunden lange Album gilt als sein bislang umfangreichstes Projekt und entstand laut Label über mehrere &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/28/coalescence-mammutalbum-von-remst8-alias-michael-carlson/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 22. Mai 2026 erscheint mit &#8220;Coalescence&#8221; ein neues, großformatiges Werk von remst8 alias Michael Carlson auf Bluesanct. Das auf mehrere Tapes verteilte über vier Stunden lange Album gilt als sein bislang umfangreichstes Projekt und entstand laut Label über mehrere Jahre hinweg als Prozess aus &#8220;Exploration, Experiment und Überarbeitung&#8221;, zunächst in einer quadrophonischen Anlage, später in verschiedenen Abmischungen bis hin zu Dolby Atmos™ und 5.1.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/coalescence.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-51011" title="coalescence" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/coalescence.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-51010"></span></p>
<p>Carlson, der seit den frühen 90ern mit Tracker-Programmen arbeitet, bewegt sich stilistisch im Feld von Drone, Ambient und Field Recordings, seine Musik kann, wie es beim Label heißt, &#8220;den Hörer in einen Zustand der Starre versetzen oder ihn durch unbestimmte Klanglandschaften führen&#8221;. Coalescence folgt einer zyklisch angelegten Struktur zwischen Stillstand, Auflösung und Verdichtung und entwirft weitläufige, teils naturhafte, teils künstlich wirkende Klangräume, die weniger auf lineare Dramaturgie als auf ein kontinuierliches Eintauchen zielen. Carlson beschreibt das Werk selbst als eine Reise, die an ihren Ausgangspunkt zurückkehrt und sich damit für wiederholtes Hören öffnet.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3357329010/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2026/04/28/coalescence-mammutalbum-von-remst8-alias-michael-carlson/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pacific Walter: Neues Tape auf Bluesanct</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/01/18/pacific-walter-neues-tape-auf-bluesanct/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/01/18/pacific-walter-neues-tape-auf-bluesanct/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2025 07:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesanct]]></category>
		<category><![CDATA[Pacific Walker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=44377</guid>
		<description><![CDATA[Am 14. Februar 2025 erscheint das neue Album &#8220;Lost in the Valley of the Sun&#8221; von Pacific Walker über das Label Bluesanct als Kassette und digital. Das Duo, bestehend aus Michael Tapscott und Isaac Edwards (auch bekannt durch ihr Projekt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/18/pacific-walter-neues-tape-auf-bluesanct/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. Februar 2025 erscheint das neue Album &#8220;Lost in the Valley of the Sun&#8221; von Pacific Walker über das Label Bluesanct als Kassette und digital. Das Duo, bestehend aus Michael Tapscott und Isaac Edwards (auch bekannt durch ihr Projekt Odawas), verbindet auf diesem Werk Einflüsse aus, wie es im Begleittext heißt, mycelialem Folk, kosmischen Klängen und einer Outsiderästhetik in bester alter New Age-Tradition. Ihre Stücke bewegen sich zwischen verrauschten Gitarrenlandschaften, rituellen Klangelementen und atmosphärischen Soundscapes, oft getragen von einem gemächlichen Downtempo und zurückhaltenden Vocals, die manchmal wie durch eine Filzdecke gesungen ans Ohr gelangen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/Screenshot-2025-01-10-164040.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-44379" title="Screenshot 2025-01-10 164040" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/Screenshot-2025-01-10-164040.png" alt="" width="814" height="808" /></a><span id="more-44377"></span></p>
<p>Vom Label heißt es: &#8220;Like Ted Lucas on a brown tab from Gibby Haynes, our sonic travelers find themselves lost in the slushed waves of shadowy enlightenment, phasing through dimensions, space echoing across their minds. Sea-sick drones warble like the drug-thick tongues of true believers, while hymns of a scorched church policy are strum out into the endless sacred night. And even here, even now, from the soft blue underbelly of the colloidal aether come the kosmiche whispers of some kind of guru. An invitation. An invocation. A journey. Lost in the Valley of the Sun&#8221;. Das Album ist durchzogen von spirituellen und esoterischen Motiven, die sowohl christliche als auch buddhistische Anspielungen in den Tracktiteln erkennen lassen. Ambient-Elemente und dröhnende Klangteppiche verschmelzen mit entrückten Rezitationen, die dem Album eine besondere Intensität verleihen. Ein Anspieltipp ist der Track &#8220;Rainbow Bodies of Light&#8221;.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/RhdRVs8Djl8?si=UstTp9D9A_HP4spt" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/01/18/pacific-walter-neues-tape-auf-bluesanct/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DREKKA: Beings of ImberIndus</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/02/04/drekka-beings-of-imberindus/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/02/04/drekka-beings-of-imberindus/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2023 02:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesanct]]></category>
		<category><![CDATA[Carrie Weaver]]></category>
		<category><![CDATA[Drekka]]></category>
		<category><![CDATA[Mkl Anderson]]></category>
		<category><![CDATA[Óreiða]]></category>
		<category><![CDATA[ROHT]]></category>
		<category><![CDATA[Þórir Georg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=18809</guid>
		<description><![CDATA[Drekkas Studioalbum &#8220;Beings of Interlimbus&#8221; ist eine komplementäre Arbeit zu einer Installation, doch es hat auch eine ganz eigene Entstehungsgeschichte. Ihr ursprüngliches Material, basierend auf Bassgitarre, Blasinstrumenten, Stimme und Metallobjekten, wurde zusammen mit Þórir Georg (Óreiða, ROHT) bei einer Performance &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/02/04/drekka-beings-of-imberindus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/drekkabeingsofimberindus.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18810" title="drekkabeingsofimberindus" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/drekkabeingsofimberindus-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Drekkas Studioalbum &#8220;Beings of Interlimbus&#8221; ist eine komplementäre Arbeit zu einer Installation, doch es hat auch eine ganz eigene Entstehungsgeschichte. Ihr ursprüngliches Material, basierend auf Bassgitarre, Blasinstrumenten, Stimme und Metallobjekten, wurde zusammen mit Þórir Georg (Óreiða, ROHT) bei einer Performance in Reykjavik  live eingespielt und ebenfalls live einer unmittelbaren Soundmanipulation unterzogen. Später wurde es in langen<span id="more-18809"></span> Sessions bearbeitet und auf die drei ambienten Tracks zugeschnitten, die zusammen mit Carrie Weavers Skulpturen in Bloomington, Indiana, präsentiert wurden.</p>
<p>Ein für Drekka nicht untypischer meditativer Grundtenor zieht sich durch alle drei Abschnitte, schon die ersten Minuten eichen einen auf entspannte, gleichsam konzentrierte Geduld, ein auf rauschender Dröhnung und Bläserklängen aufgebauter und nie ganz regelmäßiger Score für langsam aufpoppende Bilder entfaltet sich und lässt hin und wieder kleine Melodieansätze entstehen. Dezente Vibration und wellenförmiges Auf und Ab zeichnen sich später ab, was die Musik immer mal in sehr leise Regionen führen wird, kleine perkussive Anschläge und sonstiges Hantieren sind zu vernehmen.</p>
<p>Ganz zum Schluss mag man in den Gezeiten heller und dunkler Klangfarben den Anflug von etwas Monumentalem, Dramatischem ausmachen. Darin mag man das Reinigungsritual zur Wintersonnenwende gespiegelt finden, in dem die Finissage der Installation ihren Abschluss fand. (J.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://bluesanct.com/bands/drekka/">Bluesanct</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1756499962/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/02/04/drekka-beings-of-imberindus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Uncertain: Tape auf Orphanology</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/01/16/uncertain-tape-auf-orphanology/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/01/16/uncertain-tape-auf-orphanology/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2023 04:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesanct]]></category>
		<category><![CDATA[Florian-Ayala Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Orphanology]]></category>
		<category><![CDATA[Uncertain]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=33367</guid>
		<description><![CDATA[Auf dem Bluesanct-Ableger Orphanology ist gerade das Tape „In The Descending Spirals Of Time“ von Uncertain erschienen, dem Projekt von Florian-Ayala Fauna. Die vier langen Stücke des Tapes sind gekennzeichnet von einem rituellen Klang, der Uncertain im Postindustrial verortet. „Florian-Ayala &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/01/16/uncertain-tape-auf-orphanology/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Bluesanct-Ableger Orphanology ist gerade das Tape „In The Descending Spirals Of Time“ von Uncertain erschienen, dem Projekt von Florian-Ayala Fauna. Die vier langen Stücke des Tapes sind gekennzeichnet von einem rituellen Klang, der Uncertain im Postindustrial verortet. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/a2456156527_10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33371" title="a2456156527_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/a2456156527_10.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-33367"></span>„Florian-Ayala Fauna is a Buffalo, New York-based trans-femme, intersex interdisciplinary artist who knows something about productive darkness and antagonizing binaries, and who shies away from neither the sublime nor the terrifying. Her latest full-length under the name Uncertain, The Descending Spirals of Time, is a sonically and emotionally deep exploration of magic and pain. Coil’s Jhonn Balance once spoke in an interview about the cumulative loss of magic that he saw as resulting from the gradual diminishing of darkness in the world. &#8216;I think that electric lighting,&#8217; he says, &#8216;has destroyed a whole area of mythology and magic making.&#8217; In times now long past for most cultures, Balance asserts, &#8216;when the sun set, it was dark, and people had candles, maybe, or fires, and stories were told and stories were made up and people imagined. Now, they don’t. It is a terrible schism, or break, a fracture, this destruction of this whole area of human imagining and belief, creating.&#8217;</p>
<p>If the new full-length from Uncertain is any indication, Florian-Ayala Fauna understands exactly what Balance is getting at, and it is perhaps no coincidence that The Descending Spirals of Time shares something in common aesthetically with Coil and early Current 93. (Fauna in fact has collaborated with Coil member Stephen Thrower.) Of course this isn’t only about electric lighting, and if the world is operating at a kind of deficit of productive darkness, it may be through the work of people like Florian-Ayala Fauna that we can recover some of those lost shadows.“</p>
<p>@<a href="https://bluesanct.bandcamp.com/album/the-descending-spirals-of-time">Bandcamp</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2767096095/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/01/16/uncertain-tape-auf-orphanology/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pacific Walker: Debüt auf Orphanology</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/12/03/pacific-walker-debut-auf-orphanology/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/12/03/pacific-walker-debut-auf-orphanology/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2022 07:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesanct]]></category>
		<category><![CDATA[Isaac Edwards]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Tapscott]]></category>
		<category><![CDATA[Odawas]]></category>
		<category><![CDATA[Orphanology]]></category>
		<category><![CDATA[Pacific Walker]]></category>
		<category><![CDATA[Raphi Gottesmann]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=32509</guid>
		<description><![CDATA[Auf dem Bluesanct-Ableger Orphanology erscheint Mitte Januar eine Art Debüt der im Grenzbereich zwischen Ritualismus, Dark Folk und experimenteller Soundkollagen agierenden amerikanischen Band Pacific Walker. Nur &#8220;eine Art&#8221; Debüt, da die beiden Gründer Michael Tapscott und Isaac Edwards bisher unter &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/12/03/pacific-walker-debut-auf-orphanology/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Bluesanct-Ableger Orphanology erscheint Mitte Januar eine Art Debüt der im Grenzbereich zwischen Ritualismus, Dark Folk und experimenteller Soundkollagen agierenden amerikanischen Band Pacific Walker. Nur &#8220;eine Art&#8221; Debüt, da die beiden Gründer Michael Tapscott und Isaac Edwards bisher unter dem Projektnamen Odawas zusammen aufnahmen, als dessen Fortsetzung die neue Band zu verstehen ist. Odawas existierten offiziell bis Mitte des letzten Jahrzehnts, danach konzentrierten sich die Mitglieder zunächst auf andere Projekte. Ebenfalls dabei ist der aus frühen Tagen bekannte Gitarrist Raphi Gottesman. Das gleichnamige Debüt erscheint auf 50 Tapes und digital.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/pacificwalker.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32510" title="pacificwalker" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/pacificwalker.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-32509"></span></p>
<p>&#8220;Pacific Walker finds the Odawas duo, Michael Tapscott and Isaac Edwards, once again weaving their mysteries into an esoteric tapestry of mycelial folk borne under cosmic whispers. Joining forces with percussionist and classical guitarist Raphi Gottesman, the trio embark on their first journey, an initiation stretching from the furthest outer reaches of Creation to the innermost Temple of the Eye Am. Channeling scorched church spaghetti westerns, warped tapes transmitted from abandoned spaceships, the murmured seances of a watery grave, our three stoned apes can be found strumming barely tuned nylon guitars beneath a monolith of blaspheming synths, their midnight hymns inviting you to the table. Eat your veggies. Strap on your cans. Keep calm and party on.&#8221; (Bluesanct / Orphanology)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3223086241/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2022/12/03/pacific-walker-debut-auf-orphanology/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pillars and Tongues mit älterem Material auf Bluesanct</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/09/24/pillars-and-tongues-mit-alterem-material-auf-bluesanct/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2021/09/24/pillars-and-tongues-mit-alterem-material-auf-bluesanct/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2021 05:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesanct]]></category>
		<category><![CDATA[Orphanology]]></category>
		<category><![CDATA[Pillars and Tongues]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=27077</guid>
		<description><![CDATA[Bluesanct und das mit ihnen verhandelte Orphanology-Label bringen ein neues Tape mit zwölf Jahre alten Aufnahmen des amerikanischen Trios Pillars and Tongues heraus, die nach der Aufnahme als Entwurf auf die lange Bank geschoben worden. Das Tape der aus Evan &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/09/24/pillars-and-tongues-mit-alterem-material-auf-bluesanct/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bluesanct und das mit ihnen verhandelte Orphanology-Label bringen ein neues Tape mit zwölf Jahre alten Aufnahmen des amerikanischen Trios Pillars and Tongues heraus, die nach der Aufnahme als Entwurf auf die lange Bank geschoben worden. Das Tape der aus Evan Hydzik, Beth Remis und Mark Trecka bestehenden Band enthält die beiden episodischen, soundscapeartigen Tracks &#8220;Great / Most Secret&#8221; und &#8220;The Miracle&#8221;, die auf der Basis von Percussion, Kontrabass, Glocken, Streichern und mehrstimmigem Gesang eine von folkigen und weltmusikalischen Elementen durchzogene, ambiente Gestalt annehmen. Schon in diesem breit angelegten stilistischen Rahmen erscheint die Musik von Pillars and Tongues reich an Referenzen, die auch mal deutlicher zutge treten können wie im Rückgriff auf das traditionelle Spiritual &#8220;There is Balm in Gilead&#8221;.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/pillarsandTongues.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27078" title="pillarsandTongues" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/pillarsandTongues.jpg" alt="" width="1000" height="1000" /></a><span id="more-27077"></span></p>
<p>&#8220;If you saw Pillars and Tongues perform anytime during 2008 &#8211; 2010, the set you heard was likely comprised of two long songs. They are called “Great / Most Secret” and “The Miracle.” Recorded in 2009 upon returning to Chicago from a lengthy tour with Bonnie “Prince” Billy, these two songs were meant to follow-up their 2010 album, &#8220;Lay of Pilgrim Park&#8221; (Empty Cellar). But, as fate would have it, for various reasons the tracks were shelved. In a certain sense, almost nothing Pillars and Tongues made together other than these songs matters nearly as much as these songs. They called them, at various times, “the balm songs” and “the blood songs.” They now have no certain memory of how the songs came together.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2458590791/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>They just played and played until they came, singing and playing together many hours a week in living rooms and community centers in New Mexico and in the old wire factory in Chicago and big, old theaters in western Canada, and art galleries and coffee shops and bars in the plains and along both coasts. They played them in French theaters and in Spanish bars and Portuguese castles. And then they played them in a big room with big windows in Chicago, during a thunderstorm, and producer Mike Usrey captured it. These two songs drove for a long time. Then they laid low for a long while. And now they are here. Why now? We have no idea. This coincides with nothing in particular, proceeds from nothing in particular. These songs come now. It is just time.&#8221; (Bluesanct)</p>
<p><a href="http://bluesanct.com/"><strong>@ Bluesanct</strong> </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2021/09/24/pillars-and-tongues-mit-alterem-material-auf-bluesanct/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DREKKA: Grieve</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/09/11/drekka-grieve/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2021/09/11/drekka-grieve/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2021 02:17:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesanct]]></category>
		<category><![CDATA[Drekka]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Anderson]]></category>
		<category><![CDATA[Mkl Anderson]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=26776</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man sich frühe Aufnahmen von Drekka anhört, fällt mit einiger Verwunderung auf, wie diffus die damaligen Wegweiser noch in alle möglichen Richtungen deuteten. Michael Andersons Projekt hätte sich, um nur eine Möglichkeit zu nennen, ebenso sehr zu einer neofolkig &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/09/11/drekka-grieve/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/drekkagrieve.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-26777" title="drekkagrieve" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/09/drekkagrieve-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn man sich frühe Aufnahmen von Drekka anhört, fällt mit einiger Verwunderung auf, wie diffus die damaligen Wegweiser noch in alle möglichen Richtungen deuteten. Michael Andersons Projekt hätte sich, um nur eine Möglichkeit zu nennen, ebenso sehr zu einer neofolkig angehauchten Post Punk-Kapelle entwickeln können, wie zu dem rituell-ambienten Soundartptrojekt, als das Drekka heute allgemein gilt.<span id="more-26776"></span></p>
<p>Das kürzlich digital wieder zugänglich gemachte &#8220;Grieve&#8221; ist die erste längere Veröffentlichung Drekkas und erschien im Sommer 1996. Die einzelnen Stücke sind nur lakonisch nach ihren &#8220;klangmateriellen&#8221; Schwerpunkten benannt und tragen Titel wie &#8220;Instrumental&#8221;, &#8220;Acoustic&#8221;, &#8220;Vocal&#8221; oder &#8220;Tonal&#8221;.</p>
<p>Im ersten, fast zehnminütigen Instrumentalstück bleibt noch recht offen, in welche Richtung die Reise gehen soll: Prasselnder Regen trifft auf entspanntes Gitarrenpicking, Elektronisches und ein gesampletes Telefon eröffnen weitere Horizonte, bis harmonisches Dröhnen &#8211; alles relativ lofi &#8211; in den zentralen Part überleiten, und der bietet Schrammelgitarren mit Neofolk-Pathos in Reinkultur. Die gezuptfe Gitarre ist ein Leitmotiv des Albums und durchaus wandelbar, mutiert bisweilen zu einem fast perkussiv angeschlagenen Instrument um nur kurz darauf ein ganzes Stück mit all seinem Rauschen und Rumpeln und Dröhnen in eine Grunge-Ballade zu verwandeln.</p>
<p>Die abstrakteren, soundorientierteren Komponenten, mit denen man Drekka später asoziieren sollte, kommen jedoch ebenso zum Zug, rauschen wie endzeitlicher Wind über agoraphobische Landschaften, lassen durch subtile Andeutungen Großes imaginieren, wandeln sich zu infernalischem Lärm, schlucken einfache Takte und grummelige Spoken Words, die so wie ein Echo aus einem versteckten Punk&#8217;n'Wave-Keller klingen, lassen dumpfes Grollen auf düsteres Gemurmel treffen, bei dem man sich beinahe in Novy Svets &#8220;Rumorarmonio&#8221; oder &#8220;Faccia a Faccia&#8221; wähnt.</p>
<p>&#8220;Grieve&#8221; ist ein Album, das Aufschluss über den Werdegang Drekkas gibt und so auch neuere Aufnahmen mit anderen Ohren hören lässt. Es ist aber auch in all seinem Demo-Charme ein durchaus emotionales Album geworden &#8211; laut Liner Notes fiel seine Aufnahme zeitlich mit dem Tod eines engen Freundes zusammen, dem die Reissue dann auch gewidmet ist. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Bluesanct</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2219440385/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2021/09/11/drekka-grieve/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>V.A. : Elf Dance</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/07/03/v-a-elf-dance/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2021/07/03/v-a-elf-dance/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2021 05:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesanct]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=26065</guid>
		<description><![CDATA[Über Mkl Drekka Anderson hieß es kürzlich auf diesen Seiten bzgl. seines enorm vielseitigen Outputs, er mache Musik, „die von an Cure und New Order erinnernden Wavepop bis zu ritueller Dronemusik, Field Recordings und krachigen Erzeugnissen reicht.“ Er hat kürzlich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/07/03/v-a-elf-dance/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/06/a2165761774_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-26066" title="a2165761774_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/06/a2165761774_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Über<a href="http://africanpaper.com/tag/drekka/"> Mkl Drekka Anderson</a> <a href="http://africanpaper.com/2021/06/07/table-mirage-u-v-m-digitale-reissues-bei-bluesanct/">hieß</a> es kürzlich auf diesen Seiten bzgl. seines enorm vielseitigen Outputs, er mache Musik, „die von an Cure und New Order erinnernden Wavepop bis zu ritueller Dronemusik, Field Recordings und krachigen Erzeugnissen reicht.“ <span id="more-26065"></span></p>
<p>Er hat kürzlich eine Reihe älterer, frühester Arbeiten digital verfügbar gemacht, die entstanden, bevor er sein Hauptprojekt Drekka begann. Oftmals sind Früh(est)werke gekennzeichnet durch ein Experimentieren, Herantasten, durchaus auch von einem gewissen Dilletantismus, dabei muss das nichts Negatives sein: In den Linernotes zur Wiederveröffentlichung von Controlled Bleedings „Curd“-Album schrieb Paul Lemos zwar über die technischen Limitierungen dieser Aufnahmen, aber gleichzeitig betonte er die ungeheure <a href="(https://www.discogs.com/de/Controlled-Bleeding-Curd/release/102276/image/SW1hZ2U6MTU4ODY0Njk=">„kreative Spontaneität“</a>, die die Band damals ausgezeichnet habe. Die angesprochene Sponaneität lässt sich sicher auch den unter dem Titel „Elf Dance“ zusammengefassten Aufnahmen attestieren.</p>
<p>Drekka selbst<a href="https://bluesanct.bandcamp.com/album/elf-dance"> situiert </a>die hier vertretenen Projekte in einer „Intense industrial / experimental / goth period“ und “interesting to those with an ear for early 90&#8242;s lo-fi 4AD inspired ad hoc experiments”. Das ist sicher nicht die falscheste Beschreibung. Das Bandcamp-Labellogo spielt plagiierend auf The Cures „Concert“-Album an.</p>
<p>Die Zusammenstellung beginnt mit fünf Stücken von Solas, einem Duo: „Among the Fools“ erinnert mit der Akustikgitarre, dem entrückten, sphärischen Gesang, dezenter, einfacher Perkussion und geisterhafter Flöte an eine Neofolkband mit Lisa Gerrard als Frontfrau. Das kurze „The Teddy Song“, mit unheimlichen, sich überlagernden (Kinder-)Stimmen greift den englischen Kinderreim „Farmer By The Dell“ auf (dem Current 93 auf „The Noddy“ die  Ehre erwiesen oder der als <em>signature tune</em> von Omar in „The Wire“ gepfiffen wird). Das Stück könnte auch auf dem Soundtrack für einen Film aus dem „Conjuring“-Universum zu finden sein. Das kurze „Interlude“ ist durchzogen von fragmentierten Stimmen und Knistern. Bei „Swalloing Time / For All Time“ hört man Vogelzwitschern, Drones, E-Gitarre und muss kurzzeitig an Fovea Hex denken. „Ivy Song“ kombiniert Dissonanzen mit sakralem Gesang. Bei diesen Aufnahmen kommen Labels wie 4AD oder Project in den Sinn, von der Stimmung haftet einigen der Stücke auch durchaus etwas Unheimliches, Außerweltliches an. Das Projekt Seven Year Locust knüpft daran an: Auf „The Buried Bells“ erklingen ein paar Pianotöne und der Gesang lässt an das denken, was früher einmal „Heavenly Voices“ genannt wurde. Ringworm Sideshow sind dagegen (noch) experimenteller: „AM 2000“, auf dem laut Linernotes ein Mittelwellenradio als Instrument diente, präsentiert Statik und Stimmen als Radioübertragung nach der Apokalypse. Von dem Projekt 144000 sind zwei Stücke zu finden: Das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=f4sLyMrg2js">Donovancover</a> „Lord Of The Reedy River“ mit verrauschten Stimmfragmenten und einer im Äther ertönenden pastoralen Flöte. „You Are Depraved, Hold Me Down“ hat einen gewissen rituellen Charakter und lässt irgendwie an Current 93 zu Zeiten von „Imperium“ denken.</p>
<p>Wer sich mit dieser durchaus fruchtbaren und spannden Periode von Drekka noch weiter beschäftigen möchte: Eine weitere Zusammenstellung namens<a href="https://bluesanct.bandcamp.com/album/vegv-sir"> „Vegvísir“</a> ist gerade erschienen. (MG)</p>
<p>Label:<a href="http://bluesanct.com/"> Bluesanct </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3428643299/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2021/07/03/v-a-elf-dance/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Table Mirage u.v.m.: Digitale Reissues bei Bluesanct</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/06/07/table-mirage-u-v-m-digitale-reissues-bei-bluesanct/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2021/06/07/table-mirage-u-v-m-digitale-reissues-bei-bluesanct/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2021 03:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesanct]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=25701</guid>
		<description><![CDATA[Zur Feier ihres 25jährigen Jubiläums machen die Betreiber des amerikanischen Bluesanct-Labels einen ganzen Sack voll alter Veröffenlichungen über Bandcamp neu und zum selbstgewählten Obolus zugänglich. Die Auswahl demonstriert die stilistische Breite des Labels um Mkl Drekka Anderson, die von an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/06/07/table-mirage-u-v-m-digitale-reissues-bei-bluesanct/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Feier ihres 25jährigen Jubiläums machen die Betreiber des amerikanischen Bluesanct-Labels einen ganzen Sack voll alter Veröffenlichungen über Bandcamp neu und zum selbstgewählten Obolus zugänglich. Die Auswahl demonstriert die stilistische Breite des Labels um Mkl Drekka Anderson, die von an Cure und New Order erinnernden Wavepop bis zu ritueller Dronemusik, Field Recordings und krachigen Erzeugnissen reicht. Zu den Wiederveröffentlichungen zählt der Sampler &#8220;Table Mirage&#8221;, laut Label ein &#8220;soundtrack to a film about a factory that may not really exist&#8221; mit<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/06/tablemirage.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25702" title="tablemirage" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/06/tablemirage.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-25701"></span></p>
<p>vier anonymen Post Punk-Combos aus Massachusetts. Die Compilation erschien Ende der 90er, die Ausnahmen selbst sollen noch um einges älter sein. Ebenfalls ein interessantes Kuriosum ist das zwischen Drones, Samplekollagen und lo-fi Pop rangierende Tape &#8220;Songs of the Tiltmaster&#8221; von Slant Commander. Gerner die Indierocker Giraffe Boy, Andersons frühere Band Urch, die schrägen Soundscapes von The Stuffings, das hörspielartige Album von StORK, die Compilation &#8220;Elf Dance&#8221;, die New Waver The Newday, die Psychfolker Tiny Reptiles und einiges mehr.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=737020616/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2638823532/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2213556229/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1717019243/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3866701193/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=809087789/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=288480871/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3869163139/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3428643299/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2942683997/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2021/06/07/table-mirage-u-v-m-digitale-reissues-bei-bluesanct/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
