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	<title>African Paper &#187; Carmen Burguess</title>
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		<title>MUERAN HUMANOS: Reemplazante</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Mar 2024 04:27:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mueran Humanos, die beiden in Berlin lebenden Argentinier Carmen Burguess und Tomás Nochteff, haben es nicht eilig, jedes zweite oder dritte Jahr ein neues Album unter die Leute zu bringen, sondern gewähren sich eine angemessene Zeit, und genau daran tun &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/23/mueran-humanos-reemplazante/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/reemplazantemueranhumanos.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40176" title="reemplazantemueranhumanos" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/reemplazantemueranhumanos-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mueran Humanos, die beiden in Berlin lebenden Argentinier Carmen Burguess und Tomás Nochteff, haben es nicht eilig, jedes zweite oder dritte Jahr ein neues Album unter die Leute zu bringen, sondern gewähren sich eine angemessene Zeit, und genau daran tun sie gut. Beide gehen oft unabhängig voneinander weiteren Projekten nach, musikalischen, aber auch solchen im Kontext des Theaters, der Poesie, der Bildenden Kunst und Illustration und sammeln <span id="more-40174"></span>schon so &#8211; vom Leben selbst ganz abgesehen &#8211; eine kreative Erfahrung, die sich auch als Entwicklung in ihren gemeinsamen Songs, ihrem Stil niederschlagen, die nicht an den Haaren herbeigezogen werden muss. Auch deshalb, zusätzlich zu ihrer forschen, rebellischen Punkattitüde, sind sie eine der originellsten Undergroundbands unserer Tage und werden sicher noch dann musikalisch relevant sein, wenn die immer noch andauernde Phase des sogenannten Postpunk einmal out sein sollte. Auf ihrem aktuellen Album &#8220;Reemplazante&#8221; ist diese Frische erneut zu spüren.</p>
<p>Über ihren Werdegang, bei dem es auch auch immer um die Verknüpfung von Gegensätzen &#8211; Rock und Pop, männlicher und weiblicher Gesang, erdige Bässe und stilisierte Elektronik, forscher Realismus und surreal anmutende Entrücktheit &#8211; geht, und die Alben <a title="MUERAN HUMANOS: s/t" href="http://africanpaper.com/2011/09/01/mueran-humanos-st/">&#8220;Mueran Humanos&#8221;</a> (Blind Prophet / Old Europa Café 2010), <a title="MUERAN HUMANOS: Miseress" href="http://africanpaper.com/2015/11/28/mueran-humanos-miseress/">&#8220;Miseress&#8221;</a> (ATP Records 2015) und <a title="MUERAN HUMANOS: Hospital Lullabies" href="http://africanpaper.com/2019/06/22/mueran-humanos-hospital-lullabies/">&#8220;Hospital Lullabies&#8221;</a> (ATP Records / Cinema Paradiso Records 2019) schrieb ich kurz und bündig in meiner Besprechung des Letzteren: &#8220;Trotz einer recht großen stilistischen Bandbreite verkörperte das selbstbetitelte Debütalbum seinerzeit eher die derbe, räudige Rock- und Punk-Seite der Band, die auf dem 2015 erschienenen Nachfolger „Miseres“ zwar keineswegs verschwunden war, einen Großteil des Feldes aber einer tanzbaren Dynamik und einem sauber produzierten Klangbild überließ. [...] von der stilistischen Haltung her verknüpft „Hospital Lullabies“ viele Eigenschaften, die die beiden Vorgänger so unterschiedlich ausfallen ließen&#8221;.</p>
<p>Das vor kurzem erschienene &#8220;Reemplazante&#8221;, dass schon von der Optik her eine deutliche DIY-Signatur offenbart, knüpft einmal mehr an all das genannte an, muss keine künstlichen Veränderungen inszenieren und lässt doch einige ganz eigene Charakteristika entstehen. Zu denen gehört auch eine kleine aber deutliche Hinwendung wieder zum Rauen und Derben. Der cool-knarrige Opener &#8220;Desastre Personal&#8221; fällt da geradezu mit der Tür ins Haus. In fast bluesrockiger Räudigkeit werden hier die Saiten geschruppt, was dem hüpfenden Beat der Drummachine einen guten Teil seiner Leichtigkeit nimmt und diese in eine spannungsgeladene Dynamik verwandelt. Der Gesang, der wie hinter einer Rauchwolke für Momente keinem der beiden zuzuordnen ist und sich als Duett entpuppt, schleudert dem fiktiven Adressaten in nonchalanter Punkigkeit eine Warnung entgegen: Hier befindet sich der Eingang zur Psychohölle, aus der es kein Entkommen gibt, betreten auf eigene Gefahr. Sehr interessant, dass man solcherlei auch ohne lähmendes Downtempo ausdrücken kann. Was darauf in &#8220;A un Lugar Cerebral&#8221; folgt, ist das noch deutlichere Gegenteil jeder Paralyse, nämlich eine veritable Pogonummer im Uptempo, das mit der Zeit immer mehr klappert und bei der man glatt eine Gruppe ellbogenschwingender Psychbillies halluziniert. Carmens Shouts klingen auch hier, als würde kein Blatt vor den Mund genommen, doch man spürt darin eine Sensibilität, die in der Spoken Word-Passage kurz vorm finalen Lospreschen umso deutlicher wird.</p>
<p>Nach dem fast abrupten Ende, das auf die erwartbare Karambolage verzichtet, ist Zeit für ein paar der gelösteren Stücke, die die zugänglichere Seite des Albums repräsentieren. &#8220;Cadenas de la Infancia&#8221; kommt gleich zu Beginn poppig daher mit seinen griffig klappernden Elektrobeats, aber in den ausladenden Synthiflächen wird auch etwas monumental episches transportiert. Sehr nah am Ohr und auch nah am Sprechgesang gibt sich der ernste, nüchtern genügsame Gesang. Hier wird nichts gewollt, sondern gewusst wie es ist. &#8220;El Camino del Dolor&#8221;, das vor ein paar Jahren bereits als Single erschienen ist und mit Unterstützung des Drummers Matthia Speck aufgenommen wurde, ist eine filigran wavige, heisere Popballade, in deren Szenario aus hauchfeinem Ambient, leichten Downtempotakten, sanftem Gesang und einem melancholisch gefärbten Idyll, das in den Textzeilen anklingt, irgendwann so etwas wie ein Kameraschwenk nach oben stattfindet, wie wenn man fast unmerklich mit einem Flugzeug abhebt. Zur Veröffentlichung der Single schrieb ich seinerzeit &#8221; ein trotz seiner Länge von nur gut fünf Minuten beinahe episch anmutender Track, der vordergründig die eingängigere Seite der Band repräsentiert, tatsächlich aber auf der Basis sensibler Vocals, Synthie, Percussion und dezenten Bassparts eine enorme Tiefe entfaltet &#8220;, woran sich bis heute nicht viel geändert hat.</p>
<p>Den Titeltrack umgibt eine merkwürdige tragische Aura, vielleicht weil das bisschen, was ich vom Text verstehe, wie ein mehrfach gebrochener Nachruf anmutet. Mit seinen kantigen Synthiequadern, seinen pochenden Takten und seinem fordernden Duettgesang repräsentiert dieser Song wieder die rauere Seite des Albums, die einem sprichwörtlich die Pistole an die Brust drückt und einen gleichsam in den staccatohaft maschinellen Takt einsteigen lässt, bevor dann doch noch Organischeres in die Melodie und die Instrumentierung hineinkommt und mit angenehmen Saitenspiel die harten Synthies durchblutet. Was am Ende bleibt, ist eine fast filmsoundtrackartige Atmosphäre und der Widerhall von etwas Klassischem, dass einen empor hebt.</p>
<p>Die abschließenden Tracks stehen eher im Zeichen des eingängigen und poppigen, dass hier aber durchweg in einer gebrochenen Form auftaucht. Die von Bassgewummer umhüllten, verspielten Takte in &#8220;Pertenecer&#8221; haben einen leichten sway, originelle Melodieansätze tauchen gerade in den richtigen Momenten auf den Plan, wenn man sie nicht erwartet. Doch überwiegt, vielleicht durch den sanften Gesang, ein Gefühl des Umschmeicheltseins, fast wie bei einer Easy Listening-Ballade, wenn all das nicht derart hypnotisierend wirken würde. In &#8220;Dentaduras&#8221; gibt sich Tomás&#8217; Stimme, die manchmal sogar ins Flüstern kippt, vielleicht sanfter als je zuvor, was auch der Tatsache geschuldet sein mag, dass sie etwas nach hinten gemischt ist, und sich zwischen den Säulen wuchtiger elektronischer Takte bewegt. Synthietupfer nach SciFi-Manier dagegen hüpfen elektrisiert am vorderen Bühnenrand herum. Auch durch dieses Szenario, das fast bekömmlich sein könnte, weht einen gewisser Anflug von Beklemmung, was durch die wenigen Wortfetzen, die ich verstehen kann, bestätigt wird. Ist das schon ein Vorgeschmack des verführerischen Sees in dessen schwarze Wasser man im abschließenden &#8220;El Lago&#8221; eintaucht, vielleicht um in zurückgenommenen Tempo vollends darin zu verschwinden?<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_240317_164247_467.sdocx--></p>
<p>Obwohl &#8220;Reemplazante&#8221; eine durchaus kurzweilige Angelegenheit ist, offenbart das Album viel von der Vielgestaltigkeit von Mueran Humanos, die sich über die vergangenen Jahre ihren ganz eigenen Stil etabliert haben, den sie immer wieder subtil variieren. &#8220;We are an army of two and we take no prisoners&#8221;, sagten die beiden vor einigen Jahren in unserem <a title="We are an army of two and we take no prisoners. Interview mit Mueran Humanos" href="http://africanpaper.com/2011/09/01/mueran-humanos-interview/">Interview</a>, und es ist schön zu sehen, dass diese forsche Energie auch in ihrem wie es scheint sehr persönlich gefärbten neuen Longplayer noch lebendig ist. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3581719250/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>The Reality Invaders Strike: Buchpräsentation von Tomás Nochteff in Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Mar 2023 04:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 11. März präsentiert die Musikerin Molly Nilsson im Berliner West Germany ihr zweites Standbein &#8211; den Buchverlag Copycats Press &#8211; und im Zuge dessen ihre erste Publikation: Den Band The Reality Invaders Strike von Tomás Nochteff, der, wie Leser &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/03/03/the-reality-invaders-strike-buchprasentation-von-tomas-nochteff-in-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. März präsentiert die Musikerin Molly Nilsson im Berliner West Germany ihr zweites Standbein &#8211; den Buchverlag Copycats Press &#8211; und im Zuge dessen ihre erste Publikation: Den Band <em>The Reality Invaders Strike</em> von Tomás Nochteff, der, wie Leser unserer Seiten fraglos wissen, ebenfalls Musiker ist und die männliche Hälfte des Duos Mueran Humanos. Auf eine einfache und zugleich originelle Art zeigen seine 33 kollagenhaften Cut-up-Gedichte, die das Buch ebenso zu einem Lyrikband wie zu einem Bildband machen, was eine von vielen als nostalgisch betrachtete Punkästhetik zu aktuellen Situationen beitragen kann.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/fotor_1677771489232.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34178" title="fotor_1677771489232" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/fotor_1677771489232.jpg" alt="" width="718" height="732" /></a><span id="more-34176"></span> Über das Buch und seinen starken Bezug zur globalen Gegenwart heißt es im Begleittext: &#8220;It’s winter. The year is 2022. There’s a war ravaging Europe, political instability rules the hour, economic recession threatens all while a global pandemic still lurks in the shadows. Every day Tomás Nochteff purchases a copy of the New York Times, cuts up the headlines and rearrange them anew&#8230;.&#8221;. Die mit E-Bass, Elektronik und zwei Stimmen operierenden Mueran Humanos sind seit über 10 Jahren eine der kreativsten Bands im Grenzbereich zwischen Postpunk, (No-)Wave und manchmal durchaus poppiger Elektronik, ihre beiden Mitglieder haben neben der Arbeit mit dem Duo auch immer eigene Projekte verfolgt, so hat Nochteff bereits Soloaufnahmen veröffentlicht, seiner Partnerin Carmen Burguess ist bildende Künstlerin und Illustratorin und war jüngst an einem Musiktheaterstück beteiligt. Den Rahmen der Veranstaltung gestaltet die Verlegerin mit einem DJ Set.</p>
<p>Samstag, 11.03 2023<br />
Beginn 18 Uhr<br />
West Germany<br />
Skalitzer Str 133<br />
10999 Berlin</p>
<p><strong>@ <a href="https://facebook.com/events/s/molly-nilsson-presents-copycat/656636346470922/">Facebook</a> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>El Camino del Dolor: Digitale Single von Mueran Humanos</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 05:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das in Berlin lebende argentinische Post Punk-Duo Mueran Humanos hat gerade eine neue Single herausgebracht. Der Song &#8220;El Camino del Dolor&#8221; &#8211; dt. &#8220;Der Weg des Schmerzes&#8221; ist ein trotz seiner Länge von nur gut fünf Minuten beinahe episch anmutender &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/09/19/el-camino-del-dolor-digitale-single-von-mueran-humanos/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das in Berlin lebende argentinische Post Punk-Duo Mueran Humanos hat gerade eine neue Single herausgebracht. Der Song &#8220;El Camino del Dolor&#8221; &#8211; dt. &#8220;Der Weg des Schmerzes&#8221; ist ein trotz seiner Länge von nur gut fünf Minuten beinahe episch anmutender Track, der <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/09/elcaminadeldolor.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31293" title="elcaminadeldolor" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/09/elcaminadeldolor.jpg" alt="" width="1200" height="762" /></a><span id="more-31292"></span></p>
<p>vordergründig die eingängigere Seite der Band repräsentiert, tatsächlich aber auf der Basis sensibler Vocals, Synthie, Percussion und dezenten Bassparts eine enorme Tiefe entfaltet. Unterstützt wurden Carmen Burguess, von der die Lyrics stammen, und Tomas Nochteff diesmal von Drummer Matthia Speck.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=2395781662/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/RK0CairvHg0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Mueran Humanos mit Tour und neuer Single</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/02/28/mueran-humanos-mit-tour-und-neuer-single/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2022 04:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die aus Argentinien stammenden Postpunker Mueran Humanos veröffentlichen in wenigen Tagen ihre neue Single &#8220;Reemplazante&#8221; auf dem eigenen Label Sterbt Menschen Records. Zeitgleich startet eine Tour durch mehrere europäische Länder &#8211; im deutschsprachigen Raum stehen Hannover (25.03. Café Glocksee), Bremen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/28/mueran-humanos-mit-tour-und-neuer-single/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aus Argentinien stammenden Postpunker Mueran Humanos veröffentlichen in wenigen Tagen ihre neue Single &#8220;Reemplazante&#8221; auf dem eigenen Label Sterbt Menschen Records. Zeitgleich startet eine Tour durch mehrere europäische Länder &#8211; im deutschsprachigen Raum stehen <a href="https://www.facebook.com/events/351414233541382/?acontext=%7B%22event_action_history%22%3A[%7B%22mechanism%22%3A%22search_results%22%2C%22surface%22%3A%22search%22%7D]%2C%22ref_notif_type%22%3Anull%7D">Hannover (25.03. Café Glocksee)</a>, <a href="https://www.facebook.com/events/2858032657781301/?acontext=%7B%22event_action_history%22%3A[%7B%22mechanism%22%3A%22search_results%22%2C%22surface%22%3A%22search%22%7D]%2C%22ref_notif_type%22%3Anull%7D">Bremen (27.03. MS Loretta)</a>, Berlin (31.03. Urban Spree) und <a href="https://www.facebook.com/events/1393813164392962/?acontext=%7B%22event_action_history%22%3A[%7B%22mechanism%22%3A%22search_results%22%2C%22surface%22%3A%22search%22%7D]%2C%22ref_notif_type%22%3Anull%7D">Esslingen (01.04. KOMMA)</a> auf dem Plan. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/mueranhumanoslogo.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28854" title="mueranhumanoslogo" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/mueranhumanoslogo.jpg" alt="" width="800" height="800" /></a><span id="more-28853"></span></p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/watch/?v=686102802584189">Snippet @ Facebook</a></strong></p>
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		<title>Mueran Humanos auf Tour in Deutschland, Frankreich und der Schweiz</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/10/08/mueran-humanos-auf-tour-in-deutschland-frankreich-und-der-schweiz/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2021 05:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die argentinisch-deutschen Postpunker Mueran Humanos touren in der zweiten Oktoberhälfte durch Deutschland und die Schweiz mit einem kleinen Abstecher ins französische Dijon. Näheres zu dein einzelnen Events lässt sich im DIY-Verfahren ermitteln. Foto © Victoria Baraga, Retusche © Pilar Gost 14.10. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/10/08/mueran-humanos-auf-tour-in-deutschland-frankreich-und-der-schweiz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die argentinisch-deutschen Postpunker Mueran Humanos touren in der zweiten Oktoberhälfte durch Deutschland und die Schweiz mit einem kleinen Abstecher ins französische Dijon. Näheres zu dein einzelnen Events lässt sich im DIY-Verfahren ermitteln.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/mueranhumanos_by_victoriabaraga_and_pilargost.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27259" title="mueranhumanos_by_victoriabaraga_and_pilargost" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/mueranhumanos_by_victoriabaraga_and_pilargost.jpg" alt="" width="715" height="631" /></a><span id="more-27257"></span></p>
<p>Foto © Victoria Baraga, Retusche © Pilar Gost</p>
<p>14.10. Vevey (Rocking Chair)<br />
15.10. Thun (Mokka)<br />
16.10. Basel (Humburg Club)<br />
22.10. Bonn (Bad Bonn)<br />
23.10. Dijon (Un Singe En Hiver)<br />
30.10. Leipzig (Conne Island)<br />
31.10. München (Rote Sonne)</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/tag/mueran-humanos/"><strong>Mueran Humanos @ African Paper</strong></a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/vsy-WtFsM0U" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Reissue des Debüts von Mueran Humanos</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/12/12/reissue-des-debuts-von-mueran-humanos/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 03:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor rund zehn Jahren erschien das selbstbetitelte Debütalbum des heute in Berlin lebenden argentinischen Duos Mueran Humanos, das rückblickend wie eine Initialzündung des wiedererwachten Interesses an der Musik der Punk&#8217;n'Wave-Ära anmutet. Mit einem Sound zwischen No Wave, punkigem Bassspiel und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/12/12/reissue-des-debuts-von-mueran-humanos/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor rund zehn Jahren erschien das selbstbetitelte Debütalbum des heute in Berlin lebenden argentinischen Duos Mueran Humanos, das rückblickend wie eine Initialzündung des wiedererwachten Interesses an der Musik der Punk&#8217;n'Wave-Ära anmutet. Mit einem Sound zwischen No Wave, punkigem Bassspiel und dem Synthie-Rock&#8217;n'Roll der frühen Suicide trafen Carmen Burguess und Tomas Nochteff den Nerv recht unterschiedlicher Hörergruppen. Ein dystopischer Vitalismus, der nicht nur in ihren spanischen Texten, sondern auch in der kraftvollen Musik zu finden war, konnten sie auch in den Ablegern der Industrial Culture Freunde finden  und so kam es nicht von ungefähr, dass die CD-Version des Albums bei Old Europa Café erschien. Eine limitierte LP erblickte zeitgleich beim amerikanischen Blind Prophet-Label das Licht der Welt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/12/fotor_1607746715373.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23460" title="fotor_1607746715373" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/12/fotor_1607746715373.jpg" alt="" width="677" height="673" /></a> <span id="more-23438"></span>Nach zehn Jahren, zwei weiteren Longplayern und einigen kleineren Releases bringen die beiden das vergriffebe Debüt nun ein zweites Mal auf Vinyl heraus und haben dazu ein eigenes Label gegründet. Zweihundert Exemplare erscheinen als pinkfarbene Scheiben, dreihundert weitere liegen auf schwarzem Vinyl vor. Den ersten &#8230; Exemplaren liegt zudem eine Tarotkarte aus Crowleys Thoth Tarot bei. Ebenfalls enthalten sind ein Lyricsheet inklusive englischen Übersetzungen sowie Artwork von Carmen, die sich nicht erst seit ihrem Cover von Dario Argentos Autobiographie auch als Künstlerin und Illustratorin einen Namen gemacht hat.</p>
<p><a href="http://mueranhumanos.com/bio/"><strong>Mueran Humanos @ Home</strong></a></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/mueran-humanos-interview/"><strong>Interview @ African Paper</strong> </a></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/VXLES5rHxj8" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>TENSIÓN: Construcción</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2020 04:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Carmen Burguess]]></category>
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		<category><![CDATA[Chico Buarque]]></category>
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		<description><![CDATA[Das argentinische Post Punk-Quartett Tensión ist in seiner Heimat bereits seit ein paar Jahren Kult. Und da bei dieser Combo, vergleichbar mit den peruanischen Liquidarlo Celuloide, der Begriff Punk etwas fetter gedruckt gehört, sind die vier Musiker auch ein Vorzeigebeispiel &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/11/07/tension-construccion/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/10/tension.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22848" title="tension" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/10/tension-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das argentinische Post Punk-Quartett Tensión ist in seiner Heimat bereits seit ein paar Jahren Kult. Und da bei dieser Combo, vergleichbar mit den peruanischen Liquidarlo Celuloide, der Begriff Punk etwas fetter gedruckt gehört, sind die vier Musiker auch ein Vorzeigebeispiel dafür, dass von den frühen 80ern inspirierte Undergroundmusik nicht gefällig und trendanbiedernd klingen mus. Nach zwei Alben beim heimischen Soy Mutante-Label erschienen in den letzten zwei Jahren einige kleinere Releases. Die<span id="more-22847"></span> neueste ist eine digitale Single, bei denen sich zwei auch international bekannte Musiker fast ohne viel Brimborium ins Line-up geschlichen haben.</p>
<p>Der Titeltrack &#8220;Construcción&#8221; ist eine ins Spanische übertragene Interpretation des <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vmGrRmXivmM">1971 erschienenen Klassikers &#8220;Construção&#8221; des Brasilianers Chico Buarque</a>, einem dem Widerstand gegen die Militärdiktatiur in seinem Land nahestehernder Sänger. Obwohl vom Bossa Nova-angehauchten Sounds des Songs wenig in der Coverversion zu hören ist, orientiert diese sich stark an dessen melodischer und harmonischer Struktur, wohinggegen der punkige Sound und die derbere Instrumentierung dem von der Verlorenheit des Exilanten kündenden Text eine andere Stimmung verleiht: die leicht erschöpfte und gleichsam stoisch anmutende Melancholie wird in eine kämpferisch-trotzige Aggressivität überführt, die den Track adäquat für ein veritables Punk-Setting macht.</p>
<p>Sänger Rodrigo, der in zweiter Funktion das Schlagzeug traktiert, wird hier von Carmen Burguess, der weiblichen Hälfte des Duos Mueran Humanos unterstützt, beim zweiten Song &#8220;Los nueve monstruos&#8221; hat sich ihr Partner Tomas Nochteff als Bassist angeschlossen. Der weitaus experimenteller geratene Song geht auf ein Gedicht des peruanischen Avantgarde-Autors <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A9sar_Vallejo">César Vallejo</a> aus den 30er Jahren zurück, das <a href="ttps://www.youtube.com/watch?v=g9CpkI-5ncg">immer wieder musikalisch interpretiert worden ist</a>. Er basiert mit einer von pyschedelischer exotica untermalter Rezeitation, die sich das ganze Stück hindurch in ihrer Intensität steigert und deren religiös anmutende Bildlichkeit ein Charisma entfaltet, dass auch bei geringen Sprachkenntnissen zu fesseln weiß.</p>
<p>Trotz ihres geerdeten, tendenziell warmen Klangs erzeugen Tensión mit ihrer Musik eine intensive Spannung, die durchaus ein Alleinstellungsmerkmal im gegenwärtigen Post Punk-Zirkus darstellt, und das ist neben dem Händchen für gelungene Neuinterpretationen ein weiterer Zug, der ihnen eine angemessene Aufmerksamkeit bescheren sollte. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1315464707/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>MUERAN HUMANOS: Hospital Lullabies</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/06/22/mueran-humanos-hospital-lullabies/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Jun 2019 06:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Carmen Burguess]]></category>
		<category><![CDATA[Cinema Paradiso Records]]></category>
		<category><![CDATA[Mueran Humanos]]></category>
		<category><![CDATA[Tomás Nochteff]]></category>

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		<description><![CDATA[Die in Berlin lebenden Argentinier von Mueran Humanos arbeiten von Beginn an mit starken dualistischen Gegensätzen. Schon die Frage, ob ihr bassknarzender, aber manchmal auch technoider Post Punk eher Rock oder Pop ist, muss unbeantwortet bleiben, denn schon in der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/06/22/mueran-humanos-hospital-lullabies/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/06/MueranHumanosHospitalLullabies.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18032" title="MueranHumanosHospitalLullabies" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/06/MueranHumanosHospitalLullabies-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Die in Berlin lebenden Argentinier von Mueran Humanos arbeiten von Beginn an mit starken dualistischen Gegensätzen. Schon die Frage, ob ihr bassknarzender, aber manchmal auch technoider Post Punk eher Rock oder Pop ist, muss unbeantwortet bleiben, denn schon in der Hinsicht schlägt das Pendel von Song zu Song anders aus. Auch die weibliche und männliche Seite des Duos offenbart sich nicht nur im wechselnden Gesang von Carmen und Tomás, sondern auch in den oft surreal anmutenden spanischen Texten und vielleicht auch auf<span id="more-18031"></span> atmosphärischer Ebene, auch wenn dies natürlich eine sehr subjektive Angelegenheit ist und darum kaum klar zu belegen wäre.</p>
<p>Trotz einer recht großen stilistischen Bandbreite verkörperte das <a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/mueran-humanos-st/">selbstbetitelte Debütalbum</a> seinerzeit eher die derbe, räudige Rock- und Punk-Seite der Band, die auf dem 2015 erschienenen Nachfolger<a href="http://africanpaper.com/2015/11/28/mueran-humanos-miseress/"> „Miseres“</a> zwar keineswegs verschwunden war, einen Großteil des Feldes aber einer tanzbaren Dynamik und einem sauber produzierten Klangbild überließ. „Hospital Lullabies“ winkt schon im Titel mit Gegensätzlichkeiten: Kindliche Gefühle von Geborgenheit treffen auf die Welt des Kranken, doch da das Attribut „hospital“ im Spanischen auch „gastfreundlich“ bedeutet, schließt sich am Ende der Kreis. Und auch von der stilistischen Haltung her verknüpft „Hospital Lullabies“ viele Eigenschaften, die die beiden Vorgänger so unterschiedlich ausfallen ließen.</p>
<p>Rhythmen aus dem Fundus der Technokünste gibt es diesmal nur im Opener „Vestido“, doch die eindringlichen Beats sind trotz subtiler Steigerung derart monoton, dass ihre Steve Reich- und Terry Riley-artige Hypnotik sich fast einlullend auswirkt. Auf diesem Fundament haucht Carmen ihre Vocals beinahe wie ein sanfter Wind, um den sich auch der Text dreht. Es ist das einzige Stück auf dem Album, das klanglich fast an Postrock erinnert, doch an seine poppige Eingängigkeit knüpfen weitere Momente an: „Detrás de una flor“ hat ebenfalls diese Lullaby-Aura, doch der sanft-beruhigende Gesang kommt hier mit einem tanzbaren Pop-Feeling zwischen New Wave und Italo Disco zusammen, so dass ein veritabler Ohrwurm entsteht. In eine ähnliche Richtung geht das berührende „La gente gris“, das den Reigen mit einer wehmütigen Melodie abschließt. Wer nicht aufpasst, überhört am Ende noch den kindlich-alptraumhaften Unterton, der sich im Text noch deutlicher offenbart.</p>
<p>Mehr auf der Hand liegt das Alptraumhafte in den raueren und treibenderen Stücken wie dem kämpferischen „Los problemas del futuro“: Über einer energiegeladenen Musik zwischen Punk und EBM stößt Tomás kraftvolle (und zugleich erschöpft wirkende) Slogans heraus, bis alles in einem mantraartigen Refrain mündet, den beide Stimmen wie unter Hypnose singen. Bei einer Tanzveranstaltung würde der Song perfekt zwischen einen Klassiker von The Klinik (oder der etwas weniger rituellen Hunting Lodge) und eine solide Punknummer passen. Während das Up-Tempo-Stück „Alien“ trotz synthetischer Rhythmen eher wie eine retrofuturistische Hommage an psychedelischen Hardrock anmutet, ist „Guardia´n de piedra“ mit seinen versteckten Angstschreien vielleicht das unzugänglichste Stück. Einen Höhepunkt in Sachen Schrägheit bietet letztlich „Cuando una persona común se eleva“: Spacige Synthies, jede Menge Rasseln und sonstige Spielereien entführen uns zusammen mit Carmens kindlichem Sprechegesang in eine ganz eigene cartoonhafte Parallelwelt.</p>
<p>Eine solche zeigt auch Carmens gleichnamiger Film, der zusammen mit „Hospital Lullabies“ herauskam und wie ein eigenes Werk, aber auch wie ein kompletter Clip zum Album verstanden werden kann. Zwischen figurativer Körperbetontheit (Gesichter im Close-up, die manchmal an Carmens Modecover-Persiflagen aus ihrem Buch <a href="http://africanpaper.com/2012/03/17/carmen-burguess-seventeen-buch/">„Seventeen“</a> denken lassen, blutende Statuen, die an den surrealen Gothic Horror eines Jean Rollin erinnern und vieles mehr) kontrastieren mit einem ausgesprochen abstrakten Plot, der immer wieder mit Leerstellen arbeitet: Vieles wird nur unklar präsentiert, Andeutungen, in die sich ab und an Schockartiges mischt, flimmern nur kurz auf und sorgen gerade deshalb für eine schmerzhafte Eindringlichkeit. Vielleicht ist es gerade diese Eigenschaft, die den Film trotz seiner relativen Abstraktheit so passend macht zu dem neuen Album, auf das man wie gewohnt eine ganze Weile warten musste. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.cinemaparadisorecords.com">Cinema Paradiso Records</a></strong></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/8O5L4DVVEs0" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/aUJd2SWC1aw" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Mueran Humanos präsentieren ihr neues Album &#8220;Hospital Lullabies&#8221; im Berliner Urban Spree</title>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2019 15:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Carmen Burguess]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 28. Juni präsentiert die deutsch-argentinische Post Punk-Band Mueran Humanos ihr drittes Album “Hospital Lullabies” (Cinema Paradiso) mit einem Release-Konzert im Berliner Urban Spree. Ebenfalls wird der gleichnamige Experimentalfilm von Carmen Burguess, der weiblichen Hälfte der Band, erstmals &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/05/29/mueran-humanos-prasentieren-ihr-neues-album-hospital-lullabies-im-berliner-urban-spree-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 28. Juni präsentiert die deutsch-argentinische Post Punk-Band Mueran Humanos ihr drittes Album “Hospital Lullabies” (Cinema Paradiso) mit einem Release-Konzert im Berliner Urban Spree. Ebenfalls wird der gleichnamige Experimentalfilm von Carmen Burguess, der weiblichen Hälfte der Band, erstmals gezeigt. Eröffnet wird das Konzert von den Berliner Bands Operant und Eyes Gone, nach dem Auftritt sogen die DJs Philipp Strobel (Aufnahme + Wiedergabe) und Sam de la Rosa (Mannequin Records, ex Led Er Est) für tanzbare Unterhaltung.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/mueranhumanosurbanspree.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-17836" title="mueranhumanosurbanspree" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/mueranhumanosurbanspree.jpg" alt="" width="500" height="262" /></a></p>
<p><span id="more-17858"></span>Freitag, 28.06.2019<br />
Einlass: 20 Uhr<br />
Urban Spree<br />
Revaler Str. 99<br />
10245 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/399788270619621/"><strong>Event @ Facebook</strong></a></p>
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		<title>MUERAN HUMANOS: Miseress</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 06:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[All Tomorrow's Parties]]></category>
		<category><![CDATA[ATM Recordings]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Wilsdorf]]></category>
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		<category><![CDATA[Die Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Einstürzende Neubauten]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mueran Humanos]]></category>
		<category><![CDATA[Tomás Nochteff]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganze sechs Jahre ist es nur her, dass die in Berlin lebenden Argentinier Mueran Humanos mit ihrem selbstbetitelte Debüt für Aufsehen sorgten. Das Album erschien in zwei Auflagen bei Old Europa Café und Blind Prophet und verschaffte sich auch durch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/11/28/mueran-humanos-miseress/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/mueranhumanosmiseress.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10990" title="mueranhumanosmiseress" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/10/mueranhumanosmiseress-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ganze sechs Jahre ist es nur her, dass die in Berlin lebenden Argentinier Mueran Humanos mit ihrem selbstbetitelte Debüt für Aufsehen sorgten. Das Album erschien in zwei Auflagen bei Old Europa Café und Blind Prophet und verschaffte sich auch durch Auftritte in den verschiedensten Kontexten Gehör sowohl bei den Nachfahren der Industrial Culture als auch bei den trendigen Kids der New Wave of Dark Wave. Beide mit Punkwurzeln und nebenbei literarisch und im visuellen Bereich aktiv, kamen Carmen und Tomás auch ganz gut mit diesem Spagat klar, ohne je was auf Genre- und Szenebegriffe zu geben. Nach einigen Jahren des<span id="more-10989"></span> Tourens und Aufnehmens, nach einer ganzen Reihe an kleineren Veröffentlichungen und Remixen durch und für andere haben sie nun aus ihrem großen Fundus an Songs ein neues Album destilliert, dass in Kürze unter dem Titel „Miseress“ in den besseren Plattenläden stehen sollte.</p>
<p>Stellt man zunächst die Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zum Debüt, so kann man festhalten, dass viele wesentliche Dinge &#8211; glücklicherweise &#8211; beim alten geblieben sind. Mueran Humanos glänzen nach wie vor durch eine gelungene Arbeitsteilung zwischen Elektronik und kernigen Bassklängen, durch den abwechselnden spanischen Gesang von Carmen und Tomás, der in gelegentlichen Duetten gipfelt, durch eine Stimmung, die kämpferisch, anklagend, vital und sexy zugleich ist und nicht zuletzt durch das Artwork, das auf Carmens verstörenden Fotokollagen basiert <a href="http://africanpaper.com/2012/03/17/carmen-burguess-seventeen-buch/">und auch jenseits der Musik Erfolge verzeichnet</a>. Einer der Unterschiede ist, dass die beiden vorher keine Sounddesigner waren.</p>
<p>Auf dem Debüt und den darauffolgenden EPs fanden sich Songs, die man guten Gewissens als Bretter bezeichnen konnte – Post Punk-Stücke, die in erster Linie straight nach vorn gingen und deren Atmosphäre auch von einem gewissen Primitivismus lebte. Genau der ist aus den meisten der neuen Stücke verschwunden, stattdessen zeigen die beiden, die neuerdings von Jochen Arbeit (Die Haut, Einstürzende Neubauten, Automat) an der Gitarre unterstützt werden, von einer feinsinnigen und detailverliebten Seite, bei der kein Sound einfach dem Zufall überlassen bleibt. In dem gleich eröffnenden Titeltrack zeigt sich nicht nur die softere und geschliffene Seite des Klangbildes, sondern auch ein gewisses Interesse an wabernder, hallunterlegter Elektronik, die an bestimmte Retrosounds der 80er erinnert. „Miseress“ ist so poppig wie das bei Konzerten beliebte „Culpable“, doch statt wie eine spanisch-sprachige Version des NDW-Hypes zu klingen, hat der relaxt daherkommende Song einen weitaus mehr arty Touch. Wie viele andere Stücke offenbart der Song seine kraftvolle Seite erst mit der Zeit.</p>
<p>Ihr ganzes Können auf dem Gebiet zeigen die beiden und der im Studio unterstützend agierende Boris Wilsdorf bei Stücken wie „Mi Auto“, das wie eine Ballade zu beginnen droht. Im Verlauf wird Carmens heißer gehauchte Stimme von einem stets in Bewegung gehaltene Soundteppich untermalt. Wie groß der Unterschied zu früher ist, zeigt der einzig <a href="http://africanpaper.com/2013/03/09/mueran-humanos-el-circulo/">ältere Song „El Circolo“, der bereits auf einer EP zu hören war</a> und hier mit seinem gröberen Klangbild wie eine Enklave früherer Errungenschaften wirkt. Doch auch die neuen Songs haben Energie, „Un Lugar Ideal“ zum Beispiel ist eine der kraftvollsten Nummern überhaupt, bei der Carmens punkige Shouts vom unermüdlichen Takt aus merkwürdigem Geklöppel und flankiert von allerhand Neoisedetails nach vorn preschen. Bei „Guerrero de la Gloria Negativa“ zeigt sich Tomás Stimme von ganz unbekannten Seiten, wirkt beinahe erschöpft, wie die eines Erlkönigs, der sich mit Mühe und Not durch die infernalische Musik kämpft.</p>
<p>Der Wandel wird sicher – ähnlich wie bei der Entwicklung von Noblesse Oblige – nicht von jedem begrüßt werden, doch einige Aspekte beweisen deutlich, dass die beiden mehr als nur ein Klassenziel erreicht haben: Aus dem Postpunk der Argentinier ist sozusagen ein veritabler Elektroclash geworden, der immer noch genug kernige Bassläufe aufweist und v.a. harte Nummern zustande bringt, was ich zudem begrüße ist, dass die Drummachine viel besser ins Soundbild integriert ist. Wie dem sei, „Miseress“ belegt, dass Mueran Humanos kein Strohfeuer waren, und dass ihr Name auf der Karte innovativer Musik fett gedruckt gehört. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: ATP Recordings</strong></p>
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