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	<title>African Paper &#187; Clodagh Simonds</title>
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		<title>Swaddling Songs: Neue Auflage des Mellow Candle-Debüts</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 03:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von &#8220;Swaddling Songs&#8221;, dem 1972 erschienenen Debütalbum und einzigen Longplayer der irischen Folkrock-Band Mellow Candle, erscheint dieser Tage eine weitere Charge der vor einem Jahr herausgekommen Vinyl Edition auf Deram Records. Das Album, dessen Songs zum Großteil aus der Feder &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/07/28/swaddling-songs-neue-auflage-des-mellow-candle-debuts/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von &#8220;Swaddling Songs&#8221;, dem 1972 erschienenen Debütalbum und einzigen Longplayer der irischen Folkrock-Band Mellow Candle, erscheint dieser Tage eine weitere Charge der vor einem Jahr herausgekommen Vinyl Edition auf Deram Records. Das Album, dessen Songs zum Großteil aus der Feder der Sängerinnen Clodagh Simonds und Alison Williams (heute O&#8217;Donnell) und des Gitarristen David Williams stammen, beeindruckte seinerzeit viele aufgrund der Kunst der Band, komplexe Kompositionsstrukturen in ein eingängiges Gewand zu packen, und aufgrund der Gesangsharmonien, die sich aus dem Zusammenspiel der Sängerinnen Simonds und Williams ergaben.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/197980-mellow-candle-swaddling-songs.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36629" title="197980-mellow-candle-swaddling-songs" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/197980-mellow-candle-swaddling-songs.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><span id="more-36628"></span></p>
<p>Dennoch blieb trotz vieler anerkennender Worte auch nach einer gemeinsamen Tour mit Thin Lizzy ein internationaler Erfolg, wie er Gruppen wie Fairport Convention, Pentangle oder Steeleye Span beschieden sein sollte, aus und schon 1973 wurde die Band aufgelöst. Im Laufe der Jahre wurde das Album von vielen nachträglich entdeckt und mehrfach neu herausgebracht (u.a. Grammophone Company, Esoteric Records, Tapestry), heutzutage gilt &#8220;Swaddling Songs&#8221; als wichtiger Meilenstein seiner Ära und einer Musik, die als Prog oder Acid Folk bezeichnet wird. Die Band wurde bereits ein knappes Jahrzehnt vorher von den damals noch jugendlichen Sängerinnen unter dem Namen The Gatecrashers gegründet und nach und nach zu der opulenten Combo, als die man sie kennen sollte, ausgebaut, 1968 erschien als erstes Release eine Single. In den 90ern zeugte eine CD mit unveröffentlichten Songs und frühen Versionen einiger Albumtracks erneut vom Potenzial der Band. Nach der Auflösung blieben alle Mitglieder in der einen oder anderen Form musikalisch aktiv vor allem die beiden Sängerinnen traten immer wieder mit Kollaborationen und eigenen Projekten in Erscheinung. Während O&#8217;Donnell nach verschiedenen Zusammenarbeiten (u.a. The Owl Service) ein Soloprojekt ins Leben rief, gründete Simonds nach Mitwirkung bei Mike Oldfield u.a. ihr ebenfalls stark kollaborativ ausgerichtetes und stilistisch schwer kategorisierbares Projekt Fovea Hex. &#8220;Swaddling Songs&#8221; erscheint wieder bei Deram, das wie das Mutterlabel Decca heute zur Universal Music Group gehört.</p>
<p><strong><a href="https://shop.decca.com/products/swaddling-songs-vinyl-lp">@ Decca</a></strong>  <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230726_102022_417.sdocx--></p>
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		<title>FOVEA HEX: The Salt Garden (Landscaped)</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2021 05:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Clodagh Simonds&#8217; Projekt Fovea Hex ist auf diesen Seiten immer wieder Thema gewesen. Bei der Besprechung ihres Albums „Home Is Where We Used To Sing“ hieß es hier: „Clodagh Simonds, in den 60ern Vokalistin bei Mellow Candle und später kurzzeitig &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/05/08/fovea-hex-the-salt-garden-landscaped/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/a3650561893_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25354" title="a3650561893_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/a3650561893_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Clodagh Simonds&#8217; Projekt<a href="http://africanpaper.com/tag/fovea-hex/"> Fovea Hex</a> ist auf diesen Seiten immer wieder Thema gewesen. Bei der Besprechung ihres Albums „Home Is Where We Used To Sing“<a href="http://africanpaper.com/2011/09/03/fovea-hex-%e2%80%93-here-is-where-we-used-to-sing/"> hieß</a> es hier: „Clodagh Simonds, in den 60ern Vokalistin bei Mellow Candle und später kurzzeitig Gastsängerin bei u.a. Thin Lizzy und Mike Oldfield, spielte mit Hilfe einer Reihe von Musikern [...], deren größter gemeinsamer Nenner die Lust am Experiment, am (Durch-)Brechen von Konventionen war<span id="more-25352"></span> [...] Musik ein, die [...] an der Schnittstelle von Ambient und Folk residierte, wobei diese Beschreibung aber letztlich zu kurz [greift], da FOVEA HEX einen ganz eigenen, von ihnen selbst erschaffenen Kosmos bevölkern.Rückblickend war es vielleicht keine so große Überraschung, dass David Lynch Fovea Hex einlud, in Paris anlässlich einer großen Retrospektive seines Werks aufzutreten, denn schließlich haftete der Musik Fovea Hex’ auch immer etwas Somnambules an, ließ sich ihre Musik in einer seltsamen Zwischenwelt verorten, in der die Ratio nur eine untergeordnete Rolle spielte.“</p>
<p>Den limitierten Versionen der „Neither Speak Nor Remain Silent“ und „The Salt Garden“-Trilogien (jeweils drei EPs) und des Albums „Home Is Where We Used To Sing“ wurden CDs beigelegt, auf der Gäste die Ursprungs-Veröffentlichungen neu mischten, zusammenstellten, einer Metamorphose unterzogen, in andere Klanglandschaften, um den Titel dieser LP aufzugreifen, verwandelten. Auf „The Salt Garden (Landscaped)“ finden sich zwei (respektive drei) dieser Bearbeitungen: Die erste Seite des Albums füllt unter dem Titel „Is Lanza Light Given“ Steve Wilsons Remix <a href="http://africanpaper.com/2019/12/14/fovea-hex-the-salt-garden-iii/">der dritten EP.</a> Die Stücke der Urspungs-EP verschmelzen miteinander, man hört Klaviertupfer, Streicher, anschwellende dunkle Drones, entrücke Stimmen und dann Simmonds&#8217; Stimme, die einsetzt: „the gaze goes to that window again/as if it were true/though the view is bleaching away/ for the given heat/ that lies in wait at any moment poured in/flowed in, filled in, coloured in/ carrying it all away“. Wilsons Interpretation <a href="http://africanpaper.com/2016/08/06/fovea-hex-the-salt-garden-i/">der ersten EP </a>unter dem Titel „Solace“ füllt die zweite Seite des Albums: beginnend mit warmen Streicherdrones, die an- und abschwellen, verhallen. Auf der beiliegenden CD finden sich neben diesen beiden Stücken noch zwei weitere: Abul Mogards „We Dream All The Dark Away“ ist seine 20-minütige Interpretation von „All Those Sings“ vom<a href="http://africanpaper.com/2017/07/01/fovea-hex-the-salt-garden-ii/"> Mittelteil der Trilogie</a>, es beginnt mit warmen modularen Synthesizerpassagen, nach zehn Minuten setzt ein Cello ein und es entsteht eine fast schon sakrale Kammermusik, die am Ende in melodielosem Rauschen endet. Abgeschlossen wird die CD mit „By The Glacial Lake“, urspünglich eine Single, Peter Chilvers&#8217; Mix rückt im Gegensatz zum Original das Klavier ins Zentrum.</p>
<p>Wenn am Anfang dieser Besprechung darauf hingewiesen wurde, dass eine einfache Kategorisierung der Musik nicht möglich ist, so hat auch Simonds&#8217; Stimme etwas, das kaum fassbar ist: Steven Wilson spricht in den Linernotes zutreffenderweise davon, dass sie „too steely to be deigned ethereal“ sei und gleichzeitig „too otherworldly“, um zu konventionellen Singer-Songwriterinnen zu passen. Im Inlay gibt es eine Biographie Fovea Hex&#8217;, Statements von Brian Eno und Steven Wilson sowie ein ausführliches Interview mit Simonds.</p>
<p>In seinen Überlegungen <a href="https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/ueber-das-poetische.html">„Über das Poetische“</a> attestiert Hartmut Lange der Musik, Schopenhauer folgend, „die metaphysischste aller Künste“ zu sein: „Hier majorisiert das Gefühl die Begrifflichkeit.“ Viel treffendere Worte zur Beschreibung dessen, was man auf diesem Album hört, dürften sich kaum finden lassen. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.lesdisquesducrepuscule.com/index.php">Les Disques Du Crepuscule</a></p>
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		<title>FOVEA HEX: The Salt Garden III</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/12/14/fovea-hex-the-salt-garden-iii/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Dec 2019 05:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2019 findet die “The Salt Garden”-Trilogie mehr als zwei Jahre nach Veröffentlichung des zweiten Teils ihren Abschluss. Das Projekt von Clodagh Simonds &#8211; die (u.a. mit Mellow Candle) schon in den 60er Jahren Musik machte &#8211; kehrt mit „The Salt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/12/14/fovea-hex-the-salt-garden-iii/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/12/FHa3641490102_103.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19721" title="FHa3641490102_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/12/FHa3641490102_103-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>2019 findet die “The Salt Garden”-Trilogie mehr als zwei Jahre nach Veröffentlichung des zweiten Teils ihren Abschluss. Das Projekt von Clodagh Simonds &#8211; die (u.a. mit Mellow Candle) schon in den 60er Jahren Musik machte &#8211; kehrt mit „The Salt Garden“ wieder zur kleine(re)n Form der EPs zurück, mit der Fovea Hex in der zweiten Hälfte der 00er Jahre debütierte. Erneut beeindruckend ist die Konsistenz und Kohärenz dieser drei EPs. <span id="more-19708"></span></p>
<p>Anlässlich des ersten Teils der Trilogie wurde Fovea Hex <a href="http://africanpaper.com/2016/08/06/fovea-hex-the-salt-garden-i/">hier attestiert</a>: &#8220;[Die] Musik, die Begriffe wie Ambient, Folk oder experimentelle Musik überflüssig erscheinen lässt, ist erdverhaftet und zugleich entrückt, ist ebenso traumwandlerisch wie meditativ. Die meisten der getragenen Stücke haben starke Songqualitäten und sind doch von der verschwimmenden Struktur abstrakter Kompositionen. Und was in dieser Musik emotional passiert, lässt sich besser empfinden als rational erfassen.&#8221; Über das 2011 erschienene Langzeitdebüt &#8220;Here Is Where We Used To Sing&#8221; <a href="http://africanpaper.com/2011/09/03/fovea-hex-%e2%80%93-here-is-where-we-used-to-sing/">schrieben wir</a>: „[T]rotz aller hypnagogischen, traumhaften Momente [...] verlier[t] sich [Simonds] nie im Unterholz und inmitten aller getragenen Momente gibt es auch immer die Gewissheit des Gelingens&#8221; und diese zumindest vom Rezensenten so wahrgenommene „Gewissheit des Gelingens“ trifft die auf dem dritten Teil von &#8220;The Salt Garden&#8221; evozierte Stimmung gut. Denn obwohl die Musik wieder getragen und elegisch ist, sollte man die vier Stücke nicht als Soundtrack zu einer Reise in den Untergang verstehen. Sucht man nach (eigentlich unnötigen) Vergleichen, so kommen einem manche Soundtrackarbeiten Hilmar Örn Hilmarssons oder aber (geographisch vielleicht etwas naheliegender) Richard Skeltons immer wieder von Orten und Plätzen geprägten Streicherdrones in den Sinn.</p>
<p>Eröffnet wird die EP von „The Land’s Alight“, einem von Keyboarddrones geprägtem Stück, auf dem Simonds singt: “I dreamed I flew, the whole night long&#8230;./Ah but the light is on the land/and the hand upon the heart/and the open road is a real thing”. Diese Haltung erinnert an Coils “Bee Stings”, auf dem es heißt: &#8220;Don&#8217;t believe A.E./See for yourself the summer fields”. Wenn Simonds dann intoniert, “The land&#8217;s alight/And this vital eye/and the view&#8230;”, dann bekommt ihr Gesang etwas Hymnenhaftes. “Trisamma” ist ein instrumentales Stück, auf dem dezente Klavierpassagen mit Streichern kombiniert werden. „A Million Fires“ ist das vielleicht beeindruckendste Stück: Simonds&#8217; Gesang wird von Harmoniumdrones und den Stimmen des<em> The Date Moss Choir</em> untermalt. Wenn sie singt “glory be upon the hapless writer/ glory be upon the spotless page/to call the woman with the fire inside her/to bring the luminous from age to age”, dann kann man das fast schon programmatisch lesen. Beendet wird diese Veröffentlichung und damit die Trilogie mit “The Given Heat”, auf der traurige Streicher zu hören sind, wobei es am Ende heißt: &#8220;suddenly there it is –/ the molten gold on the city street&#8221;.</p>
<p>Wie auch schon bei allen anderen EPs liegt einer limitierte Version eine Remix-CD bei. Steven Wilson hat unter dem Titel &#8220;Is Lanza Light &amp; Given&#8221; die vier Stücke zu einem Track verschmelzen lassen und gerade zu Anfang gibt seine Neuinterpretation den Stücken einen leicht entrückteren Charakter. (MG)</p>
<p>Label:<a href="http://diestadtmusik.de/"> Die Stadt</a>, <a href="http://headphonedust.com/?v=79cba1185463">Headphone Music</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Geräuschwelten Festival 2016 in Münster mit Fovea Hex, BJNilsen, Lucretia Dalt, Simon Wetham u.a.</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/04/09/gerauschwelten-festival-2016-in-munster-mit-fovea-hex-bjnilsen-lucretia-dalt-simon-wetham-u-a/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2016 05:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 7. und 8. Mai findet in der Münsteraner Location Black Box/cuba-cultur zum dritten mal das vom Label aufabwegen kuratierte Geräuschwelten Festival statt. Zu den Acts zählen u.a. Fovea Hex, diesmal bestehend aus Clodagh Simonds und Michael Begg mit Colin &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/04/09/gerauschwelten-festival-2016-in-munster-mit-fovea-hex-bjnilsen-lucretia-dalt-simon-wetham-u-a/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. und 8. Mai findet in der Münsteraner Location Black Box/cuba-cultur zum dritten mal das vom Label aufabwegen kuratierte Geräuschwelten Festival statt. Zu den Acts zählen u.a. Fovea Hex, diesmal bestehend aus Clodagh Simonds und Michael Begg mit Colin Potter am Mischpult. Im Foyet kann man Simon Wethams Klanginstallation &#8220;sweep&#8221; hören und sehen, Wetham wird das festival zudem am 06.05. mit einem Konzert eröffnen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/geräuschwelten.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11978" title="geräuschwelten" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/geräuschwelten.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-11977"></span></p>
<p>07.05.2015, ab 20.00h<br />
Konzerte von:<br />
Fovea Hex (IRE/UK)<br />
Lucrecia Dalt (CO)<br />
Hitoshi Kojo (JP)</p>
<p>08.05.2016, ab 18.00h (!)<br />
Konzerte von:<br />
TAGC (The Anti Group) (UK)<br />
BJNilsen (S)<br />
Roel Meelkop (NL)<br />
Kallabris (D)</p>
<p>Eintritt für die Konzertabende: pro Abend 15,00 EUR, oder 2-Tages-Ticket:<br />
25,00 EUR</p>
<p>Alle Konzerte finden statt in der:<br />
Black Box/cuba-cultur, Achtermannstr. 12, 48143 Münster</p>
<p>Tickets an der Abendkasse oder im Vorverkauf unter www.aufabwegen.de</p>
<p>Klanginstallation „sweep“ von Simon Whetham (UK) Cuba-Cultur-Foyer,<br />
Achtermannstr. 12, 48143 Münster Eröffnung mit Konzert von Simon Whetham:<br />
06.05.2016, 19 Uhr<br />
Öffnungszeiten: 07.-29.05.2016, 10-21 Uhr</p>
<p>INFORMATIONEN:<br />
Zum dritten Mal findet das Festival „Geräuschwelten“ in Münster statt. Das<br />
Festival widmet sich den verschiedensten Spielarten der experimentellen<br />
elektronischen Musik, wobei das Element des Geräuschhaften im Mittelpunkt<br />
steht. Die Künstlerinnen und Künstler verstehen sich als Soundmanipulateure,<br />
die gefundene Alltagsklänge in ihre Stücke integrieren – egal, ob sie<br />
songhafte Stücke, freie Geräuschimprovisationen oder beatlastige Tracks<br />
produzoeren. „Geräuschwelten“ wirft ein Schlaglicht auf eine internationale<br />
Szene, die sich irgendwo zwischen musique concrete, Brian Eno und Industrial<br />
Music. Die auftretenden internationalen Musikerinnen und Musiker<br />
emanzipieren das Geräusch von Zweckzusammenhängen und präsentieren eine<br />
eigene Geräuschästhetik. Zudem gibt es im Cuba-Cultur-Foyer eine<br />
geräuschhaften Klanginstallation zu erfahren.</p>
<p>Das „Geräuschwelten“ Festival wird vom Kölner Label aufabwegen veranstaltet<br />
und in Kooperation mit dem cuba cultur und dem Kulturradio WDR 3 produziert.<br />
Der Westdeutsche Rundfunk schneidet alle Konzerte live mit und sendet<br />
Ausschnitte und Künstlerinterviews in einer zweistündigen Sendung auf WDR3<br />
am 24.09.2016 von 22.00h bis 24.00h.</p>
<p>Weitere Informationen/Tickets/Infoline &amp; Bildmaterial aufabwegen/Till Kniola<br />
Tel.: 0221-2720055, Mobil: 0177-8251684<br />
E-Mail: zipo@aufabwegen.com<br />
www.aufabwegen.de</p>
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		<title>FOVEA HEX: Here Is Where We Used To Sing</title>
		<link>https://africanpaper.com/2011/09/03/fovea-hex-%e2%80%93-here-is-where-we-used-to-sing/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 09:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[William Basinski]]></category>

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		<description><![CDATA[„Down down to the valley to dream of the faraway“ Als zwischen 2005 und 2007 die drei Mini-Alben „Bloom“, „Huge“ und „Allure“ veröffentlicht wurden, die die „Neither Speak Nor Remain Silent“-Trilogie konstituierten und später in einer Box zusammengefasst wurden, ging &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/03/fovea-hex-%e2%80%93-here-is-where-we-used-to-sing/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/Foveahereis.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-412" title="Foveahereis" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/Foveahereis.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Down down to the valley to dream of the faraway“</p>
<p>Als zwischen 2005 und 2007 die drei Mini-Alben „Bloom“, „Huge“ und „Allure“ veröffentlicht wurden, die die „Neither Speak Nor Remain Silent“-Trilogie konstituierten und später in einer Box zusammengefasst wurden, ging ein Rauschen durch den Blätterwald: Clodagh Simonds, in den 60ern Vokalistin bei MELLOW CANDLE und später kurzzeitig Gastsängerin bei u.a. THIN LIZZY und Mike Oldfield<span id="more-411"></span>, spielte mit Hilfe einer Reihe von Musikern (u.a. Brian Eno, Andrew McKenzie, Roger Doyle, Colin Potter, Robert Fripp), deren größter gemeinsamer Nenner die Lust am Experiment, am (Durch-)Brechen von Konventionen war und mit der jungen Laura Sheeran – die jüngst ihr herausragendes Solodebüt veröffentlichte – als zweiter Sängerin, Musik ein, die –wie ich damals in einer Rezension schrieb – an der Schnittstelle von Ambient und Folk residierte, wobei diese Beschreibung aber letztlich zu kurz griff, da FOVEA HEX einen ganz eigenen, von ihnen selbst erschaffenen Kosmos bevölkern.</p>
<p>Rückblickend war es vielleicht keine so große Überraschung, dass David Lynch FOVEA HEX einlud, in Paris anlässlich einer großen Retrospektive seines Werks aufzutreten, denn schließlich haftete der Musik FOVEA HEX’ auch immer etwas Somnambules an, ließ sich ihre Musik in einer seltsamen Zwischenwelt verorten, in der die Ratio nur eine untergeordnete Rolle spielte.</p>
<p>Nach den drei EPs erschien noch eine 7″ zusammen mit Andrew Liles (von der „Every Evening“ in überarbeiteter Form auf „Here is…“ zu finden ist) sowie vor einigen Monaten unter dem Titel “Hail Hope” zwei Tracks zum Download, „Home is Where We Used to Sing“ ist also – betrachtet man die drei EPs als Teil eines Ganzen – erst der zweite Longplayer. Dabei fällt auf, wie sehr „This is Where We Used to Sing“ von Simonds’ Klavier(spiel) bestimmt wird. Das macht schon der erste Song „Far From Here“ deutlich. Ihre Stimme steht im Zentrum, begleitet von dezentem Pianospiel und etwas Keyboard. Dem Stück „Play Another“ geben die Streicher (Cello und Geige) etwas Getragenes, machen es zu Trauermusik („Oh the winter’s here again, it’s here again“). Auf „Falling Things (Where Does a Girl Begin?)“ übernimmt Laura Sheeran die Leadvocals. Auch kommt immer wieder (wie bei „Every Evening“) ein Harmonium zum Einsatz. Auf „Hymn to Sulphur“ vereinen sich Simonds’und Sheerans Stimmen und von Streichern begleitet singen sie: „I was born red gold to this glaze of flame – we burn and we burn all day“. Simonds’ Stimme kann  auch nur von einem Cello begleitet bestehen, wie bei „Jewelled Eyes“. Es gibt aber auch immer wieder Instrumentalstücke, wie zum Beispiel „Brisance, My Baby“, auf dem Simonds in den Credits neben dem Klavier mit „Ghosts of Things“ aufgeführt ist und das passt zu diesen sphärischen, irgendwo in einer Nebelwelt angesiedelten Klängen. Auch „Love For Uncertain“ und „Celandine“ sind geisterhaft-fragile, von Klavier durchzogene Klangflächen: Landschaften aus Feuer und Eis. Auch wenn manches aus dem Äther zu dringen scheint, so würde man es nicht schaffen, FOVEA HEX in eine Reihe mit den jüngst so abwertend bezeichneten „Folkelfen“ zu stellen, denn sowohl Simonds als auch Sheeran besitzen trotz aller hypnagogischen, traumhaften Momente eine Selbstbewusstheit, verlieren sich nie im Unterholz und inmitten aller getragenen Momente gibt es auch immer die Gewissheit des Gelingens: „For when I call for somebody, somebody brings me my cup of joy“ heißt es auf der Hymne an den Schwefel.</p>
<p>Mixte Andrew McKenzie bei der Ursprungstrilogie die Tracks auf einer jeweils beiliegenden Bonus-CD zu faszinierenden Klanglandschaften, so erschaffen hier Michael Begg, Colin Potter und William Basinski aus verschiedenen Sequenzen des Ausgangsmaterials Neues, dabei sind die drei keine Demiurgen, sondern echte Schöpfer: Michael Beggs „Fall Calling“ erzeugt aus Streichersequenzen Drones und kreiert echte Herbstmusik. Colin Potters „Cup of Joy“ rückt vielleicht etwas überraschend die Stimmen ins Zentrum, macht noch einmal die enorme gesangliche Leistung deutlich, während Willima Basinksis passend „Glaze“ betitelte Stück den Hörer in eine Ballardsche Kristallwelt versetzt. Das hat nichts mit den reduziert-kristalinen Klängen der Menschenferne zu tun, die das Spätwerk von Asmus Tietchens ausmachen, vielmehr meint man, jemand spiele in einem Schneesturm eine Orgel. Das ist – ebenso wie das eigentliche Album – metaphysische Musik im Sinne eines Nicht(be)greifenkönnens.</p>
<p>(M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.janetrecords.com/">Janet Records</a></strong></p>
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