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	<title>African Paper &#187; Little Annie</title>
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		<title>LITTLE ANNIE: With</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2025 03:23:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Betrachtet man die Karriere Little Annies, die irgendwann in den späten 70ern mit der halbobskuren Punkband Annie and the Asexuals begann, dann fallen v.a. zwei Dinge besonders ins Auge, nämlich ihre niemals chamäleonhaft wirkende Fähigkeit, sehr unterschiedliche musikalische Stile zu &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/03/29/little-annie-with/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/with.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45393" title="with" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/with-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Betrachtet man die Karriere Little Annies, die irgendwann in den späten 70ern mit der halbobskuren Punkband Annie and the Asexuals begann, dann fallen v.a. zwei Dinge besonders ins Auge, nämlich ihre niemals chamäleonhaft wirkende Fähigkeit, sehr unterschiedliche musikalische Stile zu absorbieren und in ihre eigene stilistische DNA zu verwandeln, sowie ihre Freude an der Zusammenarbeit mit anderen Musikerinnen und Musikern, meist mit <span id="more-45391"></span>solchen, die selbst für ihre ganz eigenen musikalischen Visionen bekannt sind. Auf vielen ihrer Veröffentlichungen, die stilistisch zwischen Dub, Electronica sowie in Jazz und Chanson getauchten Torch Songs rangieren, haben Größen wie Anohni, Kid Congo Powers, Joe Budenholzer, Andrew WK oder Will Oldham ihre Auftritte, sie selbst war u.a. bei Marc Almond, Coil, Swans, Larsen, Andrian Sherwood, Current 93 und The Wolfgang Press zu hören, ihre Alben mit Baby Dee, Paul Wallfisch, Hiro Kone und anderen sind ein weiteres Kapitel. Mit der lakonisch &#8220;With&#8221; betitelten Compilation erschien nun eine Sammlung, die einige der bemerkenswertesten Kollaborationen von Little Annie aus über drei Jahrzehnten präsentiert und ihrer stilistischen Bandbreite Rechnung trägt.</p>
<p>Einige der hier vertretenen Songs gelten für Fans bereits als Klassiker, so etwa das live mit Marc Almond aufgenommene Duett „Yesterday When I Was Young“, eine wehmütige Interpretation des Stücks von Charles Aznavour, das beide bereits separat interpretiert hatten und die Annies Vorliebe für melancholische, zeitlose Torch Songs unterstreicht. Oder das komplett anders geartete, von der Stimmung her eher sarkastische &#8220;Things Happen&#8221;, ein dunkles, von House-Elementen durchzogenes Stück aus <a title="COIL: Love’s Secret Domain" href="http://africanpaper.com/2021/11/27/coil-loves-secret-domain/">Coils &#8220;Love’s Secret Domain&#8221; </a>(1991), dessen Lyrics ein fragmentiertes, fiebriges Szenario entwerfen, in welchem Erinnerungen, Alltagsbanalitäten und eine diffuse Bedrohung ineinanderfließen. Für viele war dieser dramatische Monolog die erste Begegnung mit Annies unverkennbarer, oft rauer und zugleich verletztlicher Stimme, die jedem Stil, jeder Instrumentierung ihren ganz eigenen Stempel aufdrückt.</p>
<p>Auch ihre Zusammenarbeit mit Kid Congo Powers dem 2005er Pink Monkey Birds-Album &#8220;Philosophy and Underwear&#8221; zählt zu ihren besten Duetten &#8211; &#8220;The Weather The War&#8221; zeigt, dass Annies eindringliche Melancholie auch in bluesig-verwegener Gewandung nichts an Intensität einbüßt. &#8220;Isle of Weeping Ladies“ vom Album <a title="Digitales Album von Little Annie und Paul Wallfisch" href="http://africanpaper.com/2020/08/01/digitales-album-von-little-annie-und-paul-wallfisch/">&#8220;A Bar Too Far&#8221; (2020) mit Paul Wallfisch</a> ist hingegen ein Paradebeispiel für Annies Talent als Interpretin tragischer, beinahe filmisch wirkender Songs von schummriger Beleuchtung. Die klagende, von einem Hauch Tom Waits inspirierte Stimmung verrauchter Bars zieht sich durch das gesamte Stück, dessen Stil auch auf in dieser Sammlung nicht berücksichtigen Alben wie &#8220;Songs from the Coalmine Canary&#8221;, &#8220;When Good Things Happen to Band Pianos&#8221; oder <a title="LITTLE ANNIE &amp; PAUL WALLFISCH: Genderful" href="http://africanpaper.com/2011/09/01/little-annie-paul-wallfisch-genderful/">&#8220;Genderful&#8221;</a> zu finden war. In diese Richtung geht auch <a title="LITTLE ANNIE AND BABY DEE: State of Grace" href="http://africanpaper.com/2012/11/24/little-annie-and-baby-dee-state-of-grace/">&#8220;State of Grace“, der Titelsong der gleichnamigen Zusammenarbeit mit Baby Dee (und Gastsänger Bonnie „Prince“ Billy</a>). Hier stehen Annies und Wills brüchige Stimmen im Vordergrund, begleitet von Dees klar gespieltem Klavier. Das Stück entwickelt sich von einer intimen, fast zerbrechlichen Atmosphäre zu einer eruptiven Eskalation.</p>
<p>&#8220;Lefrak City Limits&#8221; von Larsens &#8220;La Fever Lit&#8221;-Album (2008) zeigt eine andere Facette und offenbart sich als Stück mit cembaloartigen elektronischen Sounds, das sich langsam aufbaut, bis es in ein kraftvolles, fast cinematisches Arrangement mündet – einer von Annies großen Momenten, in welchem wuchtige Drums dominieren, ohne ihre Stimme aus dem vorderen Bühnenbereich zu drängen. &#8220;The Soul of August&#8221;, ein weiterer Track mit Paul Wallfisch, reiht sich in die Reihe der angejazzten Torch Songs ein, für die Annie im neuen Jahrtausend bekannt wurde. Zum Abschluss hält die Sammlung mit &#8220;Some Things&#8221; (ursprünglich &#8220;Some Things We Do&#8221;) von <a href="http://africanpaper.com/2014/05/24/swans-to-be-kind/">Swans’ &#8220;To Be Kind&#8221;-Album (2014)</a> ein paar besonders intensive Momente parat. Annie und Michael Gira listen darin menschliche Handlungen auf, vom Alltäglichen bis zum Grausamen (Annie scheint diese panoramahaften Aufzählungen zu lieben und hat sie in dem Song &#8220;Freddie and me&#8221; bereits zum Exzess gesteigert), und lassen sie in einem wachsenden Strudel von Klangflächen, hibbeligen Pizzicati und verstörenden Cellostrichen kulminieren. Der Song verdichtet die menschliche Existenz in einer kargen, fast beängstigenden Weise, und selbst dass die Liebe darin das letzte Wort hat, entbehrt nicht einer gewissen Ambiguität.</p>
<p>Damit endet eine gelungene Zusammenstellung, die einen guten Einblick in eine von stilistischen Vielfalt geprägte Seite in Annies Werk bietet &#8211; oder genau genommen in zwei Seiten, denn <a title="Meditation in Chaos: Bildband von Little Annie bei Timeless Ed." href="http://africanpaper.com/2016/12/29/meditation-in-chaos-bildband-von-little-annie-bei-timeless-ed/">die Künstlerin, die auch als Malerin aktiv</a> ist, hat einmal mehr auch das Artwork beigesteuert. Dass &#8220;With&#8221; theoretisch auch als Sammlung auf zwei Scheiben erscheinen könnte, wenn man auch die ersten Torch Song-Alben auf Durtro Jnana und einige der anderen oben genannten Kollaborationen berücksichtigt hätte, sollte nicht als Wermutstropfen gelten, und wer weiß, vielleicht gibt es ja wirklich irgendwann mal einen zweiten Teil. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cold Spring</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2976120386/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Little Annie und David Harrow: Neuer Track und diverse Remixe</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Feb 2024 04:47:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Little Annie hat zusammen mit dem in LA beheimateten Dub-Produver David Harrow, der in den frühen 90ern bereits an ihrem &#8220;Short and Sweet&#8221;-Album beteiligt war, den von griffigen apokalyptischen Solgans und der groovigen Elektronik modularer Virtuosität geprägten Track &#8220;End of &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/02/09/little-annie-und-david-harrow-neuer-track-und-diverse-remixe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Little Annie hat zusammen mit dem in LA beheimateten Dub-Produver David Harrow, der in den frühen 90ern bereits an ihrem &#8220;Short and Sweet&#8221;-Album beteiligt war, den von griffigen apokalyptischen Solgans und der groovigen Elektronik modularer Virtuosität geprägten Track &#8220;End of Times&#8221; produziert. Auf der digitalen Veröffentlichung sind neben dem Original, einer Instrumental- und A Capella-Version diverse Remixe internationaler Acts enthalten, namentlich Märtini Brös, zweimal Rude Audio, ebenfalls zweimal Misled Convoys und Ono-Sendai. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/endoftimes.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39484" title="endoftimes" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/endoftimes.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-39482"></span></p>
<p>&#8220;Little Annie-aka Annie Anxiety-aka Annie Bandez, chanteuse/lyricist, post-modern cabaret queen with a long, illustrious, and eclectic recording career who had defied categorization, limitation, restrictions, and sometimes the law. Collaborating for the first time since the On-U Sound release ‘I Think of you’ with Producer David Harrow, LA-based Modular Dub Guru, and Sonic Architect. Annie claimed it was the smoothest session she’d ever done! Original version, Plus a powerful array of bonus versions and remixes from across the world&#8221;. (Bandcamp)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1402297702/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Little Annie, Paul Wallfisch und Pamelia Stickney im Kampnagel Hamburg</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Sep 2023 03:16:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 14. November tritt das legendäre Torch Song-Duo Little Annie (Gesang) und Paul Wallfisch (Piano) erneut im Hamburger Kampnagel auf, mit dabei ist diesmal die Thereminvirtuosin Pamelia Stickney, die ihren Stücken eine ganz eigene Note beigeben wird. Neben Songs aus &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/09/22/little-annie-paul-wallfisch-und-pamelia-stickney-im-kampnagel-hamburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. November tritt das legendäre Torch Song-Duo Little Annie (Gesang) und Paul Wallfisch (Piano) erneut im Hamburger Kampnagel auf, mit dabei ist diesmal die Thereminvirtuosin Pamelia Stickney, die ihren Stücken eine ganz eigene Note beigeben wird. Neben Songs aus ihrem umfangreichen gemeinsamen Repertoire &#8211; bislang erschienen mit &#8220;When Good Things Happen To Bad Pianos&#8221;, <a title="LITTLE ANNIE &amp; PAUL WALLFISCH: Genderful" href="http://africanpaper.com/2011/09/01/little-annie-paul-wallfisch-genderful/">&#8220;Genderful&#8221;</a> und <a title="Digitales Album von Little Annie und Paul Wallfisch" href="http://africanpaper.com/2020/08/01/digitales-album-von-little-annie-und-paul-wallfisch/">&#8220;A Bar Too Far&#8221;</a> drei gemeinsame Alben mit Eigenkompositionen und originellen Coverversionen &#8211; stehen Songs und Visuals des Bühnehstücks <em>52 Jokers</em> auf dem Plan, die die beiden im vorigen Jahr zusammen mit der No Wave-Künstlerin Beth B. unter Verstärkung von Evelyn Frantic und Jim Coleman produziert hatten. Auch ein paar neue Songs aus Annies Feder gibt es zu hören.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/annieandpaul.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-37576" title="annieandpaul" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/annieandpaul.jpg" alt="" width="468" height="624" /></a><span id="more-37574"></span></p>
<p>Im Programmtext heißt es: &#8220;Der Komponist, Kurator (aktuell am Volkstheater Wien) und Fast-Alleskönner-Pianist Wallfisch spielt Klavier, Pamelia Stickney, die weltweit zu den bekanntesten Theremin Spielerinnen gehört, lässt ihre Hände durch die Luft schweben, und mit Little Annie steht gelebte Musikgeschichte auf der Bühne: Seit sie in den 70ern als 16-Jährige mit ihrer atonalen Punkband Annie and the Asexuals in New York u.a. Frank Zappa aufweckte, hat sie als Autorin mehrere Bücher geschrieben, als Malerin Ausstellungen gezeigt und als Sängerin mit der schönsten von Whiskey und Rauch geformten Stimme die Lücke zwischen Courtney Love und Liza Minelli geschlossen. Wenn Annie live mit Herzblut, Charme und Drink in der Hand auf der Bühne steht, öffnet sich hinter Songtexten wie »Everyday the whole world breaks my heart« ein ganzes Leben. &#8221; (Kampnagel).</p>
<p>Dienstag, 14.11.2023<br />
Beginn 20 Uhr<br />
Kampnagel<br />
Jarrestraße 20<br />
22303 Hamburg</p>
<p><a href="https://kampnagel.de/produktionen/little-annie-paul-wallfisch-feat-pamelia-stickney-on-theremin"><strong>@ Kampnagel</strong></a></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/little-annie-interview/"><strong>Interview mit Little Annie @ African Paper</strong></a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/cZrGAfE0x5E?si=0amMwK014u8TtdbK" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/7oz3T8biOX4?si=f06X54aSCRjwZxCp" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/ClajRdLNRAw?si=VHOIvpQnYhQ2Gi0O" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>COIL: Love&#8217;s Secret Domain</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 03:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor fast genau einem Jahr schrieb ich anlässlich der längst überfällgen Wiederveröffentlichung von Coils  meisterhaftem Spätwerk „Musick to Play In The Dark“, wie wichtig es sei, inmitten der ganzen semi- bis gar nicht offiziellen Sekundär- bis Tertiärveröffentlichungen die eigentlich wichtigen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/11/27/coil-loves-secret-domain/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/11/a1120858132_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27894" title="a1120858132_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/11/a1120858132_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor fast genau einem Jahr<a href="http://africanpaper.com/2020/11/28/coil-musick-to-play-in-the-dark/"> schrieb ich</a> anlässlich der längst überfällgen Wiederveröffentlichung von <a href="http://africanpaper.com/tag/coil/">Coils  </a>meisterhaftem Spätwerk „Musick to Play In The Dark“, wie wichtig es sei, inmitten der ganzen semi- bis gar nicht offiziellen Sekundär- bis Tertiärveröffentlichungen die eigentlich wichtigen Alben Coils wieder verfügbar zu machen. Dass es von dem ursprünglich 1991 veröffentlichten dritten Album „Love&#8217;s Secret Domain“ nun verschiedene Versionen von zwei Labeln gibt<span id="more-27892"></span> (eine über Danny Hyde auf Infinite Fog, die andere unter Mitarbeit von Stephen Thrower auf dem reaktivierten Wax Trax), zeigt die noch immer problematische Rechtesituation – aber zumindest ist mit „Love&#8217;s Secret Domain“ nun ein Album wieder zugänglich, das nicht unerheblich zu Coils (Kult-)Status beigetragen hat.</p>
<p>Die Genese von „Love&#8217;s Secret Domain“ ist eine für Coil typische voller (Ver-)Änderungen, Abzweigungen und Modifikationen. Ursprünglich sollte der Nachfolger des 1987 erschienenen „Horse Rotorvator“ ein Album namens „The Dark Age Of Love“ werden: Auf dem danach veröffentlichten „Gold Is The Metal“, einer Sammlung mit Outtakes, Unveröffentlichtem und Alternativversionen, hieß es, das Album sei „the space between two twins“. Der dunkle(re) Zwilling des auch schon von Tod geprägtem „Horse Rotorvator“ sollte stark beeinflusst sein von den zahlreichen Toten, die die AIDS-Pandemie forderte und die auch in Coils Freundeskreis riesige Lücken gerissen hatte, blieb aber eine Totgeburt. Wie so oft bei Coil änderten sich die Pläne, u.a. kam die aufkommene Technobewegung mit ihrer <em>drug of choice</em> MDMA dazwischen. Aus weiteren Arbeitstiteln wie „120 Dalmations In Sodom“, „To Eat His Own“ oder „The Side Effects Of Life“ wurde schließlich „Love&#8217;s Secret Domain“, ein Album geprägt von Drogenexzessen (Rose McDowall wurde in Ecstasy bezahlt). Stephen Thrower <a href="https://thequietus.com/articles/30197-coil-loves-secret-domain-reissue">meinte </a>kürzlich noch angesichts der Wiederveröffentlichung bzgl. seines Verlassens der Band und der Rolle, die Substanzabusus dabei spielte: „I can&#8217;t really see how it could have been avoided, because the hedonism, and the experimentation, and the deliberate cultivation of delirium was all part of Coil&#8217;s raison d&#8217;etre. You couldn&#8217;t strip it away at that time and still have Coil, so it was inevitable really that we were going to crash and burn.“</p>
<p>Bezeichnenerweise wurden die beiden Stücke als Singles ausgekoppelt, die mit am stärksten von der Tanzmusik der Zeit beeinflusst waren: „Windowpane“ (zu dem Sleazy ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GRYMbIuil8c&amp;ab_channel=ElectroPagan">Video</a> drehte, das Balance tanzend inmitten des Mekongs zeigte) und das weitgehend instrumentale „The Snow“. In<a href="http://strangeattractor.co.uk/shoppe/englands-hidden-reverse/"> <em>England&#8217;s Hidden Reverse</em></a> meint Stephen Thrower zu letzterem: „I loathed [it] from day one“. Aus der Distanz <a href="https://thequietus.com/articles/30197-coil-loves-secret-domain-reissue">betrachtet</a> sieht seine Einschätzung ein klein wenig anders aus: „I can now listen to ‘The Snow’ on LSD from a detached perspective and quite enjoy it, in a toe-tapping sort of way. But at the time I just thought it sounded too much like a wholesale influence imported almost intact from another musical field instead of being perverted, twisted and spun in interesting ways. “ Tatsächlich ist &#8220;The Snow&#8221; vielleicht das am wenigsten gut gelalterte Stück und eigentlich primär Musik für die „Knechte des Metronoms“ (Tietchens), aber wenn man bedenkt, dass Coil auf all ihren Veröffentlichungen oftmals ein weites Netz unterschiedlichster Referenzen erschufen &#8211; in der Wax Trax-Edition spricht Drew Daniel in seinem umfangreichen Essay zu Recht  von dem Album als „a delirious array of references“ &#8211; , dann lohnt sich auch hier ein näherer Blick: Da taucht gegen Ende des Stücks die Stimme Frater Perdurabos (vulgo: The Great Beast) auf und samplen Coil einen Melodieschnipsel des Traditionals „The Oak And The Ash“ in der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MhYFzaWlQz8&amp;ab_channel=oiznas">Interpretation</a> von The King&#8217;s Singers, ganz so, als wollten Sleazy, Balance und Thrower eine, ihre ganz eigene alternative englische (Folk-)Tradition (er)schaffen – tatsächlich England&#8217;s Hidden Reverse. Auf den Remixen des Stücks, die sich auf der Singleveröffentlichung finden, erweitert sich der Refrenzrahmen, exemplarisch im bezeichnenderweise „Answers Come In Dreams“ betitelten Remix von Jack Dangers, in dem Coil die gleiche Stelle aus Peter Brooks Version von Peter Weiss&#8217; &#8220;Marat/Sade&#8221; samplen wie Current 93 einige Jahre zuvor auf ihrem Album „Christ And The Pale Queens“. Letztlich ist jedes Stück von Coil ein eigenes Universum (und wir wissen schließlich:<a href="https://www.timeless-shop.com/product/the-universe-is-a-haunted-house-coil-through-their-art-archives/#:~:text=THE%20UNIVERSE%20IS%20A%20HAUNTED%20HOUSE%20%3A%20COIL,%2035%20%C3%97%2025%20%C3%97%208%20cm%20"> „The Universe Is </a><a href="https://www.youtube.com/watch?v=kOlxEezOYlA&amp;ab_channel=KostasCoil888">A Haunted House</a>“.).<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/X5a7df6O5PE" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Coil konnten sich &#8211; dank Sleazys Arbeit als Regisseur zahlreicher Musikvideos &#8211; in verschiedenen Studios State of the Art-Technik leisten und nutzten ausgiebig Sampling, wie z.B. auf dem Opener „Disco Hospital“, auf dem Worte zerhäkselt und in Fragmente aufgelöst werden. Das irritiert, verstört, so wie es im fast schon oxymoronischen Titel anklingt. Ein Höhepunkt des gesamten Albums ist „Chaostrophy“, auf dem man meint, es werde im Radio nach Sendern gesucht, Streicher- und Oboepassagen lassen sich in einem Sturm aus Statik erahnen, verschwinden, um dann am Ende kurzzeitig aufzutauchen. Wie hier scheinbar Harmonisches und Dissonantes kontrastiert und dann letztlich synthetisiert wird, ist beeindruckend. Annie Anxiety tritt auf dem schleppenden „Things Happen“ in der Persona einer Prostituierten in El Salvador auf, um einen Stream of Consciousness-Monolog vorzutragen (nachdem sie, wie man bei Drew Daniel erfährt, mit John Balance auf dem Weg von der U-Bahnstation zum Studio ausgiebig dem Whisky zugesprochen hatte). Auf den zwei Teilen von „Teenage Lightning“ (die auf „Lorca Not Orca“ als Wiedergänger im Flamencogewand auftauchen) ist Balances Stimme verfremdet: &#8220;Don&#8217;t be alarmed/It will not harm you/It&#8217;s only lightning&#8221;. „Where Even The Darkness Is Something To See“ ist von Didgeredoo durchzogen. „Further Back And Faster“ verweist auf Charles Laughtons einzige Regiearbeit, den somnambulen „The Night of the Hunter“, mit Robert Mitchum als <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jcTv-BEwabk&amp;ab_channel=Movieclips">bizarrer Prediger</a>: &#8220;See his hands/Tattooed fingers/Tattooed fingers HATE&#8221;. Neben eher rhythmischen Stücken gibt es das wunderschöne Instrumental „Dark River“ (Jahre später sollten Coil „London&#8217;s Lost Rivers“ beschwören) oder das von Marc Almond gesungene &#8220;Titan Arch&#8221;, auf dem unterirdische Monarchen auftauchen, die auf Kenneth Grant/H.P. Lovecraft verweisen („They walk serene/In spaces between“). Im Titelstück, mit den schleppend-wuchtigen Drums von Charles Hayward von This Heat, wird an Hoffmanns „Sorgenkind“ erinnert, an Blakes „The Sicke Rose“, wortspielend an Aleister Crowley (&#8220;the vision and the void&#8221;), an Roy Orbinsons &#8220;In Dreams&#8221; und damit unweigerlich auf dessen Rolle in David Lynchs „Blue Velvet“. In der Tat muss man dann konstatieren: „innocence is dripping red“.</p>
<p>Das Artwork von Steven Stapleton passt zu diesem schier unerschöpflichen Album.  Im Infinite Fog-Booklet spricht Stapleton über die Entstehungsgeschichte und den Schaffensprozess.</p>
<p>Die Wax Trax- und Infinite Fog-Versionen unterscheiden sich von der Herangehensweise: Beide inkludieren auch auf Vinyl die Tracks, die damals nur auf CD zu finden waren. Die Infinite Fog-Version hat Bonusmaterial (Alternativversionen, die von Balance gesungene Version von „The Dark Age of Love“) und Linernotes von Stapleton und Danny Hyde, die Wax Trax-Version den bereits zitierten Essay von Drew Daniel, in dem dieser auch damalige Mitstreiter (Little Annie, Marc Almond, Rose McDowall etc.) interviewt. Ansonsten konzentriert man sich auf dieser von<a href="http://www.bonatimastering.com/"> Josh Bonati</a> neu gemasterten Version auf das Ursprungsalbum.</p>
<p>Rückblickend lässt sich vielleicht auch nooch deutlicher verstehen, warum Coil Schwierigkeiten hatten, den geplanten Nachfolger &#8220;Backwards“ fertigzustellen, denn verglichen mit &#8220;Love&#8217;s Secret Domain&#8221; klangen diese Aufnahmen dagegen doch konventionell(er).  (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://infinitefog.bandcamp.com/">Infinite Fog</a>, <a href="http://waxtraxchicago.bigcartel.com/">Wax Trax</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=905925616/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Digitales Album von Little Annie und Paul Wallfisch</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2020 06:01:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zehn Jahre nach &#8220;Genderful&#8221;, ihrem letzten Longplayer als Duo, haben Little Annie und Paul Wallfisch, die mittlerweile an unterschiedlichen Orten leben, ein neues Album aufgenommen. Die zehn Songs auf &#8220;A Bar Too Far&#8221;, die neben eigenen Stücken auch einige Coverversionen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/08/01/digitales-album-von-little-annie-und-paul-wallfisch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn Jahre nach &#8220;Genderful&#8221;, ihrem letzten Longplayer als Duo, haben Little Annie und Paul Wallfisch, die mittlerweile an unterschiedlichen Orten leben, ein neues Album aufgenommen. Die zehn Songs auf &#8220;A Bar Too Far&#8221;, die neben eigenen Stücken auch einige Coverversionen von Tony Bennett und anderen enthalten, sind einmal mehr in Stil des Torch Songs verfasst, der v.a. als Annies Markenzeichen gilt. Aber auch laszive Elektronik ist in Tracks wie &#8220;Swamp Sexy&#8221; zu hören. Das Album ist zunächst als digitale Veröffentlichung über Bandcamp (freie Preiswahl) erhältlich, ein physischer Tonträger ist geplant. Der Erlös geht an Glory Temple Ministries, eine kirchlichen Einrichtung in Miami.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/abartoofar.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21917" title="abartoofar" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/07/abartoofar.jpg" alt="" width="1200" height="1093" /></a><span id="more-21916"></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1677859028/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Little Annie und Paul Wallfisch präsentieren neues Album in Hamburg und Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2019 13:08:52 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach &#8220;When Good Things Happen to Bad Pianos&#8221; und &#8220;Genderful&#8221; erscheint diesen Sommer mit &#8220;Enchantment or Bust&#8221; das dritte gemeinsame Album von Little Annie und Paul Wallfisch. Die Sängerin, die sich von Punk über diverse Electronica bis zu anrührenden Torch Songs ein breites musikalisches Repertoire erspielt hat, und der Pianist, den manche vom Theater, andere von Bands wie Botanica, The Ministry of Wolves oder Swans kennen, haben mit Unterstützung von Musikern wie Kid Congo Powers, Brian Viglione und Kristof Hahn sieben neue Songs und drei Coverversionen eingespielt und werden das Werk im August auch auf zwei deutschen Bühnen vorstellen. Am 14. August treten sie im Rahmen der von Peaches präsentierten Konzertreihe im Hamburger Kampnagel auf (Support: Me And My Two Horses), am 22. August spielen sie im Maschinenhaus der Berliner Kulturbrauerei im Rahmen der diesjährigen Pop-Kultur.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/06/Annie-mit_paul.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-17986" title="Annie-mit_paul" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/06/Annie-mit_paul.jpg" alt="" width="280" height="383" /></a><span id="more-17985"></span></p>
<p>Mi, 14. August 2019<br />
Beginn 21:30 Uhr<br />
Internationales Sommerfest 2019<br />
Kampnagel<br />
Jarrestraße 20<br />
22303 Hamburg<br />
<a href="https://www.kampnagel.de/de/programm/little-annie-paul-wallfisch/"><strong>kampnagel.de</strong> </a></p>
<p>Do., 22. August 2019<br />
Beginn 19:40 Uhr<br />
Pop-Kultur 2019<br />
Maschinenhaus Berlin<br />
Schönhauser Allee 36<br />
10435 Berlin<br />
<a href="https://www.pop-kultur.berlin/modules/little-annie/"><strong>pop-kultur.de</strong></a></p>
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		<title>LITTLE ANNIE: Short, Sweet and Dread</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Nov 2018 08:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adrian Sherwood]]></category>
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		<category><![CDATA[On-U Sound]]></category>
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		<description><![CDATA[Über die Karriere Little Annies existiert die etwas abwegige Vorstellung, dass sie seit ihren Anfängen im Punk mehrfach ihren Stil und ihr kreatives Umfeld wie eine alte Schlangenhaut abgelegt und sich komplett neuen Ausdrucksformen &#8211; nach dem Punk zunächt dem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/11/17/little-annie-short-sweet-and-dread/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/09/shortsweetanddread.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16291" title="shortsweetanddread" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/09/shortsweetanddread-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Über die Karriere Little Annies existiert die etwas abwegige Vorstellung, dass sie seit ihren Anfängen im Punk mehrfach ihren Stil und ihr kreatives Umfeld wie eine alte Schlangenhaut abgelegt und sich komplett neuen Ausdrucksformen &#8211; nach dem Punk zunächt dem Dub und funky Electronica, später dann chansonhafter Songwritermusik zwischen Cabaret und Torch Song &#8211; zugewandt habe. In Wirklichkeit gingen all diese Veränderungen<span id="more-16290"></span> graduell vonstatten, echte Wendepunkte sind nur bedingt auszumachen, und nicht selten streckten sich Stilmerkmale und persönliche Zusammenarbeiten über verschiedene Schaffensabschnitte hin. So reichen Annies Experimente mit Dub weit in ihre Punktage zurück, und auf &#8220;Soul Possession&#8221; (1984), ihr erstes Album mit Adrian Sherwood, herrschte ein noch rauer, ungeschmeidiger Sound vor, der sicher nicht unwesentlich auf die Mitwirkung zahlreicher Leute aus dem Dunstkreis von Crass Records zurückzuführen ist.</p>
<p>Die Compilation &#8220;Short, Sweet and Dread&#8221; von 1994 umfasst mit der EP &#8220;In Dread with Little Annie&#8221; und dem Album &#8220;Short and Sweet&#8221; (plus einer Alternativversion eines Songs) die wichtigsten Arbeiten aus der daran anschließenden Phase und ist somit zwar nicht ihre erste Reise in die Welt des Dub, aber vielleicht ihre erste Phase ohne direkten Punkbezug und irgendwie radiotauglicher als alles Zurückliegende. Aufgrund ihrer von Mehrdeutigkeit und markanten Gegensätzen gespickten Texte und ihres oft schwermütigen, an Soul und anderen &#8220;schwarzen&#8221; Musiktraditionen geschulten Gesangs weist zudem vieles &#8211; nicht zuletzt der epische Schlussrtrack &#8220;If Cain Were Able&#8221; &#8211; schon auf ihre späteren Arbeiten mit Leuten wie Antony, Baby Dee oder Paul Wallfisch voraus.</p>
<p>Das Gros der Stilelemente trägt hier jedoch die Handschrift der im Umfeld von Sherwoods On-U Sound-Label aktiven Funk- und Reggae-Combos Tackhead und Strange Parcels, die ihre groovigen Klangspuren wie einen perfekt sitzenden Mantel um Annies Gesang legen und immer einen bestens akzentuierenden Hintergrund abgeben. Manche Tracks sprudeln über vor Ideenreichtum: In &#8220;10 Killer Hurtz More&#8221; gelingt Annie mit Metaphern aus der damals noch unverbrauten Welt der Computer einer ihrer größten Lovesongs, mit lässig-laszivem Vortrag, markant von aufgewühlten Takten und einer orientalisierenden Flötensimulation begleitet. &#8220;This Town&#8221; und &#8220;The World go by in Dub&#8221; scheren sich nicht um Aufgeräumtheit, geben sich mit Zirkusmelodien und zeittypischen Leftfield-Rhythmen launig cool und lassen allerlei Gebrülle und Gepolter im Hintergrund erklingen. Im funky Ethnosound offenbart &#8220;Give it to me&#8221; ein Panorama über die Vielfältigkeit des Begehrens (und ist ein Beispiel für Annies Lust am Aufzählen, bei dem in Pop-up-Manier die unterschiedlichsten Horizonte für Sekunden offenstehen &#8211; auf ähnliche Weise wird sie mehr als zehn Jahr später ihre aktuelle Schaffensphase mit dem genialen &#8220;Freddy and Me&#8221; eröffnen).</p>
<p>&#8220;Bless Them (Little Annie&#8217;s Prayer)&#8221; erinnert wie einiges aus dieser Zeit etwas an Grace Jones und ist im Grunde schon ein stimmungsvoller Torch Song &#8211; zwar ungemein tanzbar und groovig sind es doch v.a. Barpiano und verwehte Bläser, die ihre Fürbitten für alle Rebellen und Beautiful Losers dieser Welt untermalen. Chansonhaftes findet man spätestens im französisch gesungenen &#8220;Le Manger Hereux&#8221; und in das luftige Dub-Gehäuse von &#8220;Miss the Light&#8221; schleicht sich ein Gefühlsgemisch aus Euphorie und Wehmut, das außer Annie so vielleicht nur noch Marc Almond auf die Beine gebracht hätte.</p>
<p>Wer mit Electronica der 90er keine Schwierigkeiten hat und sie vielleicht sogar schon ein bisschen &#8220;Vintage&#8221; findet, erhält in &#8220;Short, Sweet and Dread&#8221; die Veröffentlichung, mit der man Little Annies Musik vielleicht am besten kennenlernen kann, da sie einen Zeitraum abdeckt, in dem sie ihre Interessen in die unterschiedlichsten Richtungen lenkte und somit Altes, Aktuelles und mehr als nur eine kleine Vorausschau auf Künftiges unter einen Hut brachte. Wiederveröffentlicht wurde die Sammlung bislang nur über Bandcamp, aber vielleicht ist da über ihre derzeitigen Labels ja noch mehr drin. (U.S.)</p>
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		<title>Skipping to Armageddon. Fotoband über Current 93 bei Strange Attractor Press</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 06:00:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die aus Östereich stammende Fotografin Ruth Bayer avancierte in den 80er Jahren zu einer profilierten Dokumentatorin der englischen Post Punk-Szene und hat zahlreiche Musiker porträtiert und Szenen aus ihrem Alltag festgehalten. Unter anderem knüpfte sie Mitte der 80er Kontakt zu &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/06/28/skipping-to-armageddon-fotoband-uber-current-93-bei-strange-attractor-press/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aus Östereich stammende Fotografin Ruth Bayer avancierte in den 80er Jahren zu einer profilierten Dokumentatorin der englischen Post Punk-Szene und hat zahlreiche Musiker porträtiert und Szenen aus ihrem Alltag festgehalten. Unter anderem knüpfte sie Mitte der 80er Kontakt zu den Musikern des World Serpent-Umfeldes, von denen in der Folge zahlreiche Aufnahmen entstanden. Unter dem Titel &#8220;Skipping To Armageddon. The Ultimate Hallucinatory Photograph Book Of C93 &amp; Friends&#8221; erscheint im August ein 192-seitiger Fotoband über Current 93, der den Werdegang der Band über einen langen Zeitraum abdeckt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/skippingtoarmageddon.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-12386" title="skippingtoarmageddon" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/skippingtoarmageddon.png" alt="" width="292" height="395" /></a><span id="more-12385"></span></p>
<p>&#8220;Bringing together, for the first time, the music photography of Ruth Bayer, who has documented key players in the English musical post-punk underground since the mid 1980s.</p>
<p>With unprecedented access and intimacy, Ruth has photographed luminaries and legends including Marc Almond, Little Annie, John Balance, Peter Christopherson, Shirley Collins, Cyclobe, Baby Dee, Steven Stapleton, David Tibet, Tony (TS) McPhee, Norbert Kox, Tiny Tim, and many others, in a career spanning three decades.</p>
<p>This is a unique collection, featuring over one hundred timeless and iconic images of some of the most influential, eccentric and sometimes controversial musicians of their times.</p>
<p>Ruth Bayer is an Austrian photographer, based in London, whose work has been exhibited at galleries all over the world. Her photographs have appeared in numerous music and style magazines over the past two decades and most recently in the book &#8216;The Play Goes On: The Rituals of the Rainbow Bridge by Zachary Cox and Jean M Williams&#8217;.&#8221;</p>
<p><strong><a href="http://strangeattractor.co.uk/news/skipping-to-armageddon/">Strange Attractor Press</a></strong></p>
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		<title>LITTLE ANNIE: Trace</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/06/18/little-annie-trace/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 04:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man die eigene Lebensgeschichte erzählt, tut man ganz unterschiedliche Dinge. Man erschafft, gestaltet, malt sein Narrativ in besonderen Farben, um eben ein bestimmtes Bild zu zeichnen, vor sich und vor anderen. Das ist, wenn man so will, der selbstbezogene &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/06/18/little-annie-trace/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/littleannietrace.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12300" title="littleannietrace" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/littleannietrace-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn man die eigene Lebensgeschichte erzählt, tut man ganz unterschiedliche Dinge. Man erschafft, gestaltet, malt sein Narrativ in besonderen Farben, um eben ein bestimmtes Bild zu zeichnen, vor sich und vor anderen. Das ist, wenn man so will, der selbstbezogene und zugleich unmittelbar schöpferische Teil. Konzentriert man sich mehr auf die Spuren, die andere Menschen, aber auch Dinge und Ereignisse in der Biographie hinterlassen haben, wird das Erzählen zur Suche und der Erinnernde selbst zum Leser der Geschichten, die andere dem Leben eingeschrieben haben.<span id="more-12299"></span></p>
<p>Annie Bandez a.k.a. Little Annie hat in den letzten Jahren viel an ihrer Autobiografie geschrieben, im wahrsten Wortsinne in ihrem Buch „You can&#8217;t Sing the Blues while Drinking Milk“, im buchlangen Prosagedicht „Sing, Don&#8217;t Cry“, das eine Reise nach Mexiko als Initiation aufarbeitet, in ihren Gemälden, die in den größten Momenten wie eine kubistische Frida Kahlo-Variante anmuten, aber auch immer wieder in Songs ihrer Alben seit „Coalmine Canary“, und auch wenn man hier nicht immer wissen muss, ob es sich um persönliche oder fiktive Geschichten handelt, steht doch oft die Erinnerung und das stets im Wandel begriffene Verständnis des Selbst im Vordergrund. Mit Zeilen wie „Once I had a Strange Love&#8221;, plaziert sie, von Antony am Mikro begleitet, Meilensteine auf ihrem Lebensweg. Was da alles Spuren hinterlassen hat, kann schon mal in exzessiven Aufzählungen gipfeln &#8211; man denke nur an die vielen profanen, aber auch philosophischen Einflüsse in &#8220;Freddy and Me&#8221; oder an die nicht enden wollenden Kategorien an Bitches in einem ihrer neuen Songs.</p>
<p>Ihr neues Album, nach zehn Jahren und drei Kollaborationen wieder das erste in Alleinregie, hat sie nun „Trace“ genannt, und zu denen, deren Spuren besungen werden, zählt auch sie selbst. Das Intro, nur aus Rauschen und einem kurzen Text bestehend, klingt wie ein Hinweis an ihr früheres Selbst, im Slalom der Widrigkeiten des Lebens weder zu zerbrechen noch zu verhärten. Ganz markante Spuren in Annies Leben hat die Musik hinterlassen, Musik, die sie geprägt hat, aber auch eigene mit Freunden eingeschlagene musikalische Wege. Besonders beeindruckt hat sie immer wieder der Jazz, zu dessen neuer Größe sie ihren Teil beitragen wollte, und in der Tat sind ihre an klassische Sängerinnen wie Nina Simone ebenso wie an Brecht&#8217;sches Kabarett erinnernden Torch Songs diesmal noch eine Spur näher an der klassischen Jazzballade als auf vorherigen Platten.</p>
<p>„Dear John“ mit ihrem alten Weggefährten Paul Wallfisch am Flügel ist eine verrauchte und leicht plüschige Jazzballade der alten Schule, das alte Genre mehr vitalisierend als erneuernd, mit all der Kraft, die in einer gezeichneten Stimme steckt, mit einer gedämpften Trompete a la Grover Washington jr. und der sleazigsten Orgel diesseits des Hudson River. Zeilen wie „We wake from our dreams just to scream“ klingen wie fragile Durchhalteparolen an Sisyphus, der sich bewusst machen muss, dass die Show weiter geht. Doch zwischen den Zeilen wird deutlich, dass es viel mehr ein Apell an die schöpferische Kraft ist, das Leben als Kunstwerk zu betrachten und zu gestalten. In „My old man trouble“ klingt ihre Stimme noch erschöpfter und scheint mit dem besungenen Freund in Empathie zu verschmelzen, bis der Erinnerungsschmachtfetzen seine Gestalt wechselt, und die tragisch anmutende Melancholie in beschwingte Heiterkeit übergeht.</p>
<p>Ist der Jazz auch altbewehrt, so reihen sich doch etliche gute Ideen aneinander. Das von Quaken durchmischte A capella in „Nought Marie“ , das auf französisch gesungene Jeanne Moreau-Cover „India Song“, der wie aus einem Zimmer nebenan herübergewehte Sound und die aufwühlenden Sirenen in „Midnight Lazarus“ &#8211; was wie ein Lamento über das Älterwerden beginnt, endet als Feier einer kraftvollen Auferstehung in sattem (Jazz-)Rock.</p>
<p>Doch Jazz ist nicht das einzige musikalische Gewand, das Annie bei ihrer Spurensuche anlegt, und bei einem derart vielseitigen Chamäleon hätte ein einseitiger Sound auch gewundert. Annie hat nach den frühen Punk-Jahren einiges an elektronischer Musik geschaffen und war eines der prominentesten Gesichter auf Adrian Sherwoods On-U Sound-Label, und einige der Songs auf „Trace“, m.E. sogar einige einige der besten, wirken wie eine aufgeweckte Reminiszenz an diese Tage. Neben dem technoiden „Bitching Song“, der die (männlichen wie weiblichen) Schlampen in allen Millieus und Berufssparten aufspürt und als das, was sie sind, entlarvt, sticht besonders die sensible Charakterstudie „She Has A Way“ heraus, die im Wissen um das Tauziehen von Reifung und Vergänglichkeit alte Jugenderinnerungen beschwört und über eine Teppich an hoppelnden Takten Worte vorbeifließen lassen, die in all ihrer Beiläufigkeit an die Substanz gehen.</p>
<p>„Trace“ ist wie gesagt das seit langem erste Solowerk Annies, was die Zusammenarbeit mit anderen Hochkarätern natürlich nicht ausschließt. Neben Paul Wallfisch sind dies v.a. der auch als Produzent auftretende Ryan Driver und in den elektronischen Stücken das New Yorker Trio Opal Onyx. Mehr als die letzten Alben mit Wallfisch oder Baby Dee hat „Trace“ etwas von einem Vermächtnis. Da dieses aber nicht das erste Kapitel dieses Unterfangens ist und in seiner Reichhaltigkeit noch längst nicht abgeschlossen wirkt, bin ich sicher, dass Annies kreativer Energiebrunnen noch lange weitersprudeln wird. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.tinangelrecords.co.uk/home.html">Tin Angel Records</a></strong></p>
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		<title>SWANS: To Be Kind</title>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2014 05:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Musik, die die Swans seit ihrer von Gira so betitelten „reconstitution“ spielen, kann man partiell zwar als aggressiv charakterisieren, viel angemessener lässt sie sich – und zwar gilt das für die Ohren zerstörenden Auftritte ebenso wie die Alben &#8211; &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/05/24/swans-to-be-kind/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/05/swans_to_be_kind_cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8883" title="swans_to_be_kind_cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/05/swans_to_be_kind_cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Musik, die die Swans seit ihrer von Gira so betitelten „reconstitution“ spielen, kann man partiell zwar als aggressiv charakterisieren, viel angemessener lässt sie sich – und zwar gilt das für die Ohren zerstörenden Auftritte ebenso wie die Alben &#8211; als enorm physische, fast schon körperlich vielleicht nicht anstrengende, aber herausfordernde Musik beschreiben und zwar für Band wie für Hörer gleichermaßen – und das sollte man rein deskriptiv, nicht als Kritik verstehen. Allein die schiere Menge an Material kann einschüchternd wirken: Nach dem etwa zweistündigen „The Seer“ folgen wieder etwa 120 Minuten, diesmal auf 10 Songs, Tracks (auf dem die Aufnahmen für das Album finanzierenden Live-Album „Not Here / Not Now“ schrieb Gira dann auch: „it&#8217;s admittedly a stretch to call some of them &#8216;songs&#8217;“ ) verteilt.<span id="more-8881"></span></p>
<p>Der Opener „Screenshot“ beginnt nur mit Schlagzeug und Bass, dann kommt eine Gitarre hinzu, Giras Stimme ist weit vom Bariton der (teilweise als „failure“ betrachteten) Mittelphase der Band, die die <a href="http://thequietus.com/articles/15163-michael-gira-swans-to-be-kind-interview">„edible turds“</a> von „The Burning World“ hervorbrachte, entfernt, stattdessen hat sie etwas durchaus Dämonisches und wenn man ihn gegen Ende „Love! Now! Breathe, now!“ raunen hört, dann kann man sich vor diesen Aufforderungen durchaus fürchten. Hört man, wie sich im letzten Teil die Instrumente verdichten, dann ist das ganz weit weg von der gähnenden Langeweile, die inzwischen viele Postrockbands ausströmen. Auf dem prosaisch betitelten „Some Things We Do“, auf dem Gira von Little Annie stimmlich unterstützt wird, entfaltet er ein Panorama menschlicher Tätigkeiten, einen Abriss der menschlicher Existenz, das/der zwar mit “we love” endet, aber insgesamt eine gnadenlose Reduzierung des Menschen auf seine Triebe und Begierden und seine Fähigkeit zu verletzen ist: „We learn, we lie, we wound, we waste“ [...] „with tooth, and claw“ – blutrot, so wie nach Tennyson die Natur ist. Hier wird auf jedweden Rhythmus verzichtet, stattdessen hört man Klangflächen im Hintergrund, die etwas durchgängig Beunruhigendes haben. Auf dem Howlin&#8217; Wolf gewidmeten „Just a Little Boy“  klingt Giras Stimme („And I sleep in the belly of rhythm“), als wäre sie in einer Blechhütte aufgenommen worden, Lachen ertönt, Gira stöhnt, schreit und am Ende heißt es dann: „I&#8217;m not human. I need love!“. Das leicht funkige – zugegebenermaßen ein Attribut, das bislang kaum zur Musik der Swans passte &#8211; „A Little God in my Hands“ bewegt sich dann thematisch zwischen Abjekt („Oh shit and blood“) und Transzendenz (“The universal mind“). Auf „She Loves Us“ klingt Jennifer Kirchoffner, Giras Verlobte, kurzzeitig wie eine Jarboe-Wiedergängerin. Dabei bekommt dieses Stück ein Eigenleben: Kurzzeitig denkt man, dass  nach sieben Minuten der Track im Klanggewitter untergeht, aber dann beginnt es erst richtig: Noch zehn Minuten lang brüllt Gira “Fun fun fun! / Mau mau mau / Fuck fuck fuck / Your name is fuck / I&#8217;m going home / Hallelujah!” und man muss unweigerlich an eine von Michael Douglas verkörperte Filmfigur denken, die auch nur nach Hause gehen wollte. War das Titelstück des letzten Albums 32 Minuten lang, so ist das dem haitianischen Revolutionär Toussaint Louverture gewidmete „Bring the Sun/Toussaint L&#8217;Ouverture“ ein 34-minütiges Monster aus Drones, Samples und Gitarreneruptionen, auf dem verkündet wird: „Sangre es vida! Vida es sangre“. Das von einer Szene aus Lars von Triers Weltuntergangsepos „Melancholia“ inspirierte „Kirsten Supine“ („May planets crash/May god [sic] rain ash“ heißt es da) entwickelt sich von einem von flächigen Sounds mit dezentem, harmonischem Gesang von Gira und Annie Clark (aka St Vincent) geprägten Stück nach fünf Minuten in einen von einem monotonen Beat durchzogenen Track, auf dem die Gewalt, die die Swans live erzeugen, mehr als spürbar wird. „Oxygen“, das ursprünglich in völlig anderer Form und mit anderem Text auf Giras Soloalbum „I Am Not Insane“ zu hören war, ist eine rabiate Rocknummer.</p>
<p>Die Momente der Repetition, die sich immer wieder finden, haben etwas, das man nicht sakral nennen kann oder will, aber das Album hat durchaus rituellen, transzendenten, transzendierenden Charakter. Ein Grund die Swans wieder ins Leben zu rufen, war dann auch der Wunsch nach „<a href="http://thequietus.com/articles/15163-michael-gira-swans-to-be-kind-interview">transcendental sounds</a>“ und wenn ein weiterer Impetus vielleicht das Anschreiben und -spielen gegen den Tod ist <a href="http://consequenceofsound.net/2014/05/swans-michael-gira-a-brutal-kindness">(&#8220;Not that it’s about death, but it’s about trying to cheat it&#8221;</a>), dann gelingt dies auf „To Be Kind“ zumindest so weit, wie solch etwas Vergebliches überhaupt möglich ist. „Energy is eternal delight“ schrieb William Blake vor langer Zeit. Wem das alles zu metaphysich ist, der kann in der Verausgabung, in dem Ausufernden dieses grandiosen Albums &#8211; das zeigt, dass man tatsächlich in Würde altern kann &#8211; vielleicht den ultimativen Potlatch sehen.</p>
<p>(M.G.)</p>
<p>Label: <a href="http://mute.com/">Mute</a></p>
<p>Label:<a href="http://younggodrecords.com/"> Young God Records</a></p>
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