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	<title>African Paper &#187; Maja Elliott</title>
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		<title>MAJA ELLIOTT / MARCO GIACCARIA: Girovagabondo</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Nov 2024 07:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Jahren machte sich die Pianistin und Sängerin Maja Elliott, die viele unserer Leser vielleicht über ihre Arbeit mit Current 93 oder Simon Finn kennen, auf eine Reise ins italienische Piemont. Schnell schienen die in Nebel gehüllten mittelalterlichen Burgen, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/11/09/maja-elliott-marco-giaccaria-girovagabondo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/Girovagabondo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-43146" title="Girovagabondo" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/Girovagabondo-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor einigen Jahren machte sich die Pianistin und Sängerin Maja Elliott, die viele unserer Leser vielleicht über ihre Arbeit mit Current 93 oder Simon Finn kennen, auf eine Reise ins italienische Piemont. Schnell schienen die in Nebel gehüllten mittelalterlichen Burgen, die Paläste der Metropole Turin und die Straßenkünstler und Geschichtenerzähler, die sie in ihrem Bericht erwähnt, mit ihren<span id="more-43144"></span> vielfältigen poetischen und musikalischen Prägungen zu resonieren, mit Klassik, traditionellen Musikformen aus unterschiedlichen Kulturen, Jazz und der einen oder anderen Avantgarde. In dem kleinen Ort Borgone Susa nahe der französischen Grenze lernte sie dann über Umwege den ähnlich breit interessierten Multiinstrumentalisten Marco Giaccaria kennen, und schnell ergab sich aus der stimmigen Chemie und den geteilten Interessen die Initialzündung zu einer beeindruckenden Kollaboration. Das Resultat ist das Album &#8220;Girovagabondo&#8221;, das bereits vor gut drei Jahren erschienen und nach wie vor digital erhältlich ist.</p>
<p>&#8220;Girovagabondo&#8221; ist eine prall gefüllte Schatztruhe, die vielfältige Einflüsse aus verschiedenen musikalischen Traditionen vereint. Schon der Titel, der auf das &#8220;Wandern&#8221; oder &#8220;Vagabundieren&#8221; anspielt, passt perfekt zur Atmosphäre der offenen Neugier, zu den abwechslungsreichen Stimmungen und farbenfrohen Klangwelten, die hier entstehen. Das Album beginnt mit dem &#8220;Chinese Song&#8221;, einem vordergründig jazzigen Stück, das mit Elliotts Klavierspiel beginnt. Über die fließenden Pianoparts legt sich die Giaccarias Querflöte wie ein Gesang, bis schließlich Elliotts eigene Stimme einsetzt und einen zarten, wortlosen Gesang beisteuert. In den unbekümmerten Tempowechseln und der angeregten Melodik entsteht ein Gefühl von Bewegung und Leichtigkeit, das an eine farbenfrohe, animierte chinesische Zeichnung erinnert, die man sich vielleicht beim Titel des Stücks vorstellen könnte.</p>
<p>Kraftvoll mit seinen energisch gehämmerten Tasten und dennoch angenehm kapriziös ist &#8220;Il Sorriso del Silenzio&#8221; &#8211; genau so vielleicht, wie man sich das Lächeln der Stille vorstellen mag. Ein angenehm verbummelter Flug der Flötenornamente über blühende Wiesen ereignet sich in &#8220;Papillon&#8221;, während das Klavier dazu das stabile Rückgrat bildet. Immer wieder begegnet einem in der Musik auch so etwas wie eine sanfte, leichtfüßige Nachdenklichkeit der bisweilen auch Melancholie, die jedoch immer wieder von Momenten der Heiterkeit durchbrochen wird. Oder durch energiegeladene Passagen, zu denen auch die Flötensolos zählen, die dem Atem dahinter eine Bühne geben. Manchmal wiederum erscheinen die flinken Tonfolgen auf dem Klavier wie ein schnell fließender Gebirgsbach voll runder Wackersteine und Kieseln und schafft die fast perfekte Balance aus Wehmut und Gelöstheit. Besonders eindrucksvoll sind die Stücke, in denen Maja Elliotts Gesang im Vordergrund steht. In &#8220;Truth&#8221; hat ihr leicht heiserer, folkig eingefärbter Sopran seinen großen Auftritt, der eine bewegende Miniatur von berührender Intimität schafft. Im entrückten &#8220;An Sagairtín&#8221; und dem dramatischen &#8220;Marcus&#8221; erreicht ihre Stimme eine besondere Klarheit, während Giaccarias furioses Flötenspiel kraftvoll seinen Teil zur emotionalen Tiefe des Stücks beiträgt. In &#8220;Morning Breeze&#8221;, dem abschließenden Stück des Albums, ziehen Elliott und Giaccaria noch einmal alle Register. Die beiden wirken hier beinahe wie eine üppige Combo, obwohl es sich nur um zwei Personen handelt. Die dichten Texturen der Musik schaffen eine reiche, fast orchestrale Atmosphäre.</p>
<p>Maja Elliott auf Entdeckungsreise in Piemont und zu Besuch bei dem einheimischen Marco Giaccaria, dessen kreative Fantasie, bestens vertraut mit der Umgebung, immer wieder in ferne Regionen schweift &#8211; eine Konstellation, die beim Hören immer mehr auch ihren Niederschlag in den Songs auf &#8220;Girovagabondo&#8221; findet, einem Album, das wie eine von morgendlichen Sonnenstrahlen durchflutete Entdeckungsreise anmutet und dennoch ein starkes Gefühl von Vertrautheit vermittelt. Warum eigentlich eine derart späte Besprechung? Weil man &#8211; selbstredend &#8211; guter Musik niemals zu spät begegnen kann, und weil Elliott vor kurzem ihr kommendes Album &#8220;Waterfall&#8221; angekündigt hat, was allemal ein Anlass ist, in ihrem Backcatalogue zu stöbern. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4031085401/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Stay A Moment More: Neue Single von Simon Finn</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Dec 2023 07:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Simon Finn, der auf seiner Bandcampseite lapidar über sich schreibt „60s Psych-folk artist &#8211; still living“, hat gerade auf seinem kleinen Label 10 to 1 Records seine neue Single „Stay A Moment More“ als Download veröffentlicht. „Stay A Moment More“ &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/30/stay-a-moment-more-neue-single-von-simon-finn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/tag/simon-finn/">Simon Finn</a>, der auf seiner <a href="https://simonfinn.bandcamp.com/">Bandcampseite</a> lapidar über sich schreibt „60s Psych-folk artist &#8211; still living“, hat gerade auf seinem kleinen Label 10 to 1 Records seine neue Single „Stay A Moment More“ als Download veröffentlicht. „Stay A Moment More“ enthält zwei Stücke: das melancholische und getragene „The Distance Between Stones“, auf dem Finn von <a href="http://africanpaper.com/tag/maja-elliott/">Maja Elliott</a> am Klavier und <a href="http://africanpaper.com/tag/joolie-wood/">Joolie Wood</a> an der Flöte unterstützt wird, und das spärlich instrumentierte und vom Ticken einer Uhr durchzogene „Counting“mit Wood am Xylophon.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/a0499068001_16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38995" title="a0499068001_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/a0499068001_16.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-38993"></span>Sein letztes Studioalbum „Through Stones“ wurde 2011 veröffentlicht, zuletzt erschienen die zwei Livealben <a href="http://africanpaper.com/2020/12/01/strict-straight-gorgeous-neues-livealbum-von-simon-finn/">„Strict, Straight And Gorgeous“</a> und <a href="http://africanpaper.com/2022/04/01/simon-finn-mit-aufnahmen-aus-dem-cafe-oto/">„Live At Cafe OTO 2021“</a>.</p>
<p>Auf unseren Seiten wurde Finn <a href="http://africanpaper.com/2020/12/01/strict-straight-gorgeous-neues-livealbum-von-simon-finn/">attestiert</a>, er sei, &#8220;seit den späten 60ern aktiver Sänger und Gitarrist, dessen von originellen kompositorischen Ideen und zum Teil bissigen, existenzialistischen Texten geprägte Musik unter Begriffen wie Folk oder Psychedelic nur unzureichend erfasst wird.“<a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/simon-finn-accidental-life/"> Die</a> <a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/simon-finn-rats-laugh-mice-sing/">vier</a> <a href="http://africanpaper.com/2011/10/01/simon-finn-through-stones/">Studioalben</a>, die Finn nach einer Jahrzehnte dauernden Pause seit 2005 veröffentlichte, waren von einer beeindruckenden Qualität und ließen uns <a href="http://africanpaper.com/2011/10/01/simon-finn-through-stones/">hier </a>zu dem Schluss kommen, eigentlich verdiene es Finn &#8220;schon lange im Pantheon der großen (oder zumindest kanonisierten) Songschreiber aufgenommen worden [zu sein], neben denen er im „Tower of Song“ (L. Cohen) ganz bestimmt (be)stehen könnte.&#8221;</p>
<p>@ <a href="https://simonfinn.bandcamp.com/track/the-distance-between-stones">Bandcamp</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=953870259/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3330076358/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Simon Finn mit Aufnahmen aus dem Café Oto</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 05:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Simon Finn bringt ein digitales Live-Album mit ausgewählten Songs heraus, die im Sommer letzten Jahres während zweier Konzerte im Londoner Café Oto gespielt wurden &#8211; die Stücke stammen aus verschiedenen Phasen seiner Karriere als Sänger und Gitarrist, wobei Songs aus &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/04/01/simon-finn-mit-aufnahmen-aus-dem-cafe-oto/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Simon Finn bringt ein digitales Live-Album mit ausgewählten Songs heraus, die im Sommer letzten Jahres während zweier Konzerte im Londoner Café Oto gespielt wurden &#8211; die Stücke stammen aus verschiedenen Phasen seiner Karriere als Sänger und Gitarrist, wobei Songs aus seiner zweiten und bis heute anhaltenden Schaffensphase eindeutig überwiegen. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/03/simonfinnliveatcafeoto2021.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-29263" title="simonfinnliveatcafeoto2021" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/03/simonfinnliveatcafeoto2021.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-29262"></span></p>
<p>Begleitet wurde er bei den Shows von einem &#8211; verglichen mit dem <a title="Strict, Straight &amp; Gorgeous: Neues Livealbum von Simon Finn" href="http://africanpaper.com/2020/12/01/strict-straight-gorgeous-neues-livealbum-von-simon-finn/">Auftritt in Santiago de Compostela</a> etwas üppigeren &#8211; Ensemble bestehend aus Joolie Wood (Backing Vocals, Violine), Maja Elliott (Backing Vocals, Flügel), Ian Hothersall (Percussion) und Mark Kluzek (Bass), die zum Teil auch zur Stammbesetzung seiner jüngeren Studioaufnahmen zählen und wesentlich zu seinem dunklen, folkig angehauchten Songwriterstil beitragen. Das Album ist über die Bandcamp-Seite von Finns 10 to 1-Label erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=584894736/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=373244089/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=584894736/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3331236573/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=584894736/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=4120240356/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Neue EP von Maja Elliott</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2020 04:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Pianistin und Sängerin Maja Elliott, die viele von ihren Beiträgen für Current 93, Simon Finn und den Kollaborationen von Nurse With Wound und Aranos her kennen, bringt seit längerem wieder eine EP in Eigenregie heraus. &#8220;Uiseneach&#8221; enthält zwei bereits &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/12/19/neue-ep-von-maja-elliott/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pianistin und Sängerin Maja Elliott, die viele von ihren Beiträgen für Current 93, Simon Finn und den Kollaborationen von Nurse With Wound und Aranos her kennen, bringt seit längerem wieder eine EP in Eigenregie heraus. &#8220;Uiseneach&#8221; enthält zwei bereits vor einigen Jahren geschriebene Tracks, die Erinnerungen der Musikerin an Erlebnisse in Portugal und ihrer Heimat Irland transportieren und verarbeiten. Während das lebhaft fließende &#8220;Fire&#8221; ausschließlich auf Piano basiert, kombiniert das komplementäre &#8220;Rain&#8221;, das eine etwas tastendere und veränderliche Gestalt annimmt, ihr Stamminstrument mit Gesang, Gitarre und Bass. Elliott greift auf Einflüsse Alter und Neuer Musik ebenso zurück wie auf Jazz und verschiedene traditionelle Musik, was sich auch in den beiden Stücken abzeichnet. Die EP erscheint mit Artwork von Simon Finn digital auf dessen Label 10 to 1 Records.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/12/majaelliottuisneach.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23516" title="majaelliottuisneach" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/12/majaelliottuisneach.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-23513"></span></p>
<p>&#8220;Materialized from the mysterious treasure chests of the Universe, the harp players sit at the walls of Sintra. I approached them and struck up a conversation without saying a word. They responded with music. Mountains were anointed with the harp melodies and this godly beauty of the creation prompted me to add my notes to it. With the harps and Sintra still resonating in me, I ended up in Ireland, whose open gates were an entrance to the otherworld, Uisneach. A sacred fire, lit by the druid Mide, raged on Uisneach for seven years, but sparkles of Sintra and of Uisneach planted a fire in me that carried its spiritual power for twenty years.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2387442248/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=879843872/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>This is a distance between the track Uisneach and the track Rain. They are close in their spiritual power but far apart if judging by the time of creation. My fire &#8211; carried by me as though I was an Olympian &#8211; from the hills of Sintra, flourished in Ireland and kept raising my creative temperature culminating in fever… and then this burning mountain, a burial ground was consumed by Rain that refreshed everything that got burned… Both, Uisneach and Rain, represent a creative balance that I achieve, when one element doesn’t negate but complement one another.&#8221; (Maja Elliott)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2387442248/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1361644525/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Strict, Straight &amp; Gorgeous: Neues Livealbum von Simon Finn</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 03:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Simon Finn bringt über Bandcamp eine Konzertaufnahme heraus, die 2012 im spanischen Santiago de Compostela mitgeschnitten wurde. Finn ist ein seit den späten 60ern aktiver Sänger und Gitarrist, dessen von originellen kompositorischen Ideen und zum Teil bissigen, existenzialistischen Texten geprägte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/12/01/strict-straight-gorgeous-neues-livealbum-von-simon-finn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Simon Finn bringt über Bandcamp eine Konzertaufnahme heraus, die 2012 im spanischen Santiago de Compostela mitgeschnitten wurde. Finn ist ein seit den späten 60ern aktiver Sänger und Gitarrist, dessen von originellen kompositorischen Ideen und zum Teil bissigen, existenzialistischen Texten geprägte Musik unter Begriffen wie Folk oder Psychedelic nur unzureichend erfasst wird. Nach einem kurzen, aber vielbeachteten Karriereauftakt zog sich Finn für mehr als zwei Jahrzehnte fast ganz aus der Musikwelt zurück, erst um die Jahrtausendwende kam es<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/fotor_1606758075351.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23279" title="fotor_1606758075351" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/fotor_1606758075351.jpg" alt="" width="719" height="711" /></a> <span id="more-23278"></span>zu einem Comeback und einer seitdem soliden Frequenz an Veröffentlichungen. Das hier dokumentierte Konzert wurde zusammen mit Joolie Wood (Violine, Flöte, Backing Vocals) und Maja Elliott (Piano, Backing Vocals) eingespielt und enthält in der Mehrheit Songs seiner späteren, bei Durtro Jnana und seinem eigenen Label 10 to 1 Records erschienenen Alben. Klassiker wie &#8220;Pass The Distance&#8221; und &#8220;Jerusalem&#8221; dürfen ebenfalls nicht fehlen, was &#8220;Strict, Straight &amp; Gorgeous&#8221; mit seinem klaren wie andächtigen Sound zu einem idealen Album zum Kennenlernen macht.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_201130_183955_878.sdoc--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1854075812/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="https://simonfinn.bandcamp.com/album/strict-straight-gorgeous">Strict, Straight &amp; Gorgeous by Simon Finn</a></iframe></p>
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		<title>CURRENT 93: Soft Black Stars</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jul 2019 05:40:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das 1998 erschienene &#8220;Soft Black Stars&#8221; war damals ein Album, auf das man sich einlassen musste. Das ganze zurückliegende Jahrzehnt lang konnte man sich daran gewöhnen, dass Current 93 überwiegend und v.a. auf ihren Longplayern einen gitarrenlastigen Folksound hatten und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/07/27/current-93-soft-black-stars/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/07/current93softblackstars.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18256" title="current93softblackstars" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/07/current93softblackstars-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das 1998 erschienene &#8220;Soft Black Stars&#8221; war damals ein Album, auf das man sich einlassen musste. Das ganze zurückliegende Jahrzehnt lang konnte man sich daran gewöhnen, dass Current 93 überwiegend und v.a. auf ihren Longplayern einen gitarrenlastigen Folksound hatten und selbst die getrageneren Stücke einen eindringlichen Schmiss. Hinzu kam, dass die dunklen Folkgenres, mit denen man David Tibet und seine Band entgegen seiner Selbstbeschreibungen assoziierte, immer mehr<span id="more-18255"></span> den Charakter einer eigenständigen Szene bekamen und die damit einhergehende Klischeebildung einsetzte. Das neue Album, dessen Titel einem Thomas Ligotti-Zitat entstammte, lag zu all dem quer.</p>
<p>Anders als heute, nachdem man sich wieder mehr an häufige Stilwechsel gewöhnt hat, konnte &#8220;Soft Black Stars&#8221;, auch wenn die kurz zuvor erschienene EP &#8220;A Gothic Love Song&#8221; den Sound des Albums bereits in gebotener Kürze ankündigte, überraschen: Das Gros der Songs basierte auf einem minimalen Gerüst aus von Maja Elliott und Michael Cashmore eingespielten Klavierparts und Tibets Textvortrag, der oft nur ein leicht melodisch eingefärbter Sprechgesang war, der an Downtempo-Reduziertheit die ebenfalls stark rezitativen Stücke der &#8220;Of Ruin or Some Blazing Starre&#8221; noch um Längen übertraf: &#8220;Soft Black Stars&#8221; war eine Platte zum Runterkommen und strahlte vom ersten bis zum letzten Ton die Aura einer schwermütigen, aber auch deutlich friedvollen Besinnung aus.</p>
<p>Ähnlich wie die Songs untereinander, die durch wiederkehrende Motive und Stimmungsnuancen zu einer organischen Einheit verwoben schienen, wirkten auch Musik und Texte wie für einander geschaffen und schienen einem kohärenten Stimmungsbild zu entsprechen. Die koboldhafte Exaltiertheit, mit der Tibets Gesang immer mal die Grenzen des Bizarren überschritt, hatte hier keinen Platz, und jedes Drängen, jede Begierlichkeit, die in früheren Arbeiten den eschatologischen Grundtenor mitgeprägt hatten, waren aus den Lyrics und ihrer Darbietung verschwunden, die hier wie wehmütige Bekenntnisse eines Menschen klangen, der seinen Frieden gemacht hat: mit den angsterfüllten religiösen Ahnungen seines früheren Selbst (so in &#8220;Moonlight, or Other Dreams, or Other Fields&#8221;), mit der Substanzlosigkeit, die Zuneigung im Rahmen subkultureller Klischees annehmen kann (in &#8220;A Gothic Love Song&#8221;), v.a. aber mit dem immer noch nagenden Verlust nahestehender Menschen (in &#8220;Larkspur and Lazarus&#8221;, &#8220;Mockingbird&#8221;, The Signs in the Stars&#8221; und dem von besonderer Trauer durchdrungenen &#8220;It&#8217;s Time, Only Time&#8221;, bei dem für kurze Augenblicke die Violine Peter Vastls zu hören ist). Als eine Art Gegenstück zu diesen Bürden der Erinnerung mag man die (romantische) Utopie betrachten, die im Titelsong anklingt: im kindlich-vorsymbolischen Urzustand (&#8220;Deliver them from the book / And the letter / And the Word / And let them read the silence&#8221;) und in der Hoffnung auf einen Ort, an dem man sich wiedersieht, und an dem die sanften schwarzen Sterne scheinen.</p>
<p>All dies scheint eingetaucht in das Gefühl einer freundlichen Abgeklärtheit und etwas, das sich wie der Wunsch nach Neuerfindung anfühlt. &#8220;If I could have one wish / As in the fairy tales / I would unmake my past / And rise like Lazarus / And stand in sunlight / And banish all the dark&#8221; heist es in &#8220;Larkspur and Lazarus&#8221;, &#8220;And so I put away / All talk of death&#8217;s heads / And a little glimpse is a bloodblossomed force / And all talk of apocalypse&#8221; später in &#8220;Moonlight&#8221;, und auch wenn diese Stellen primär im Kontext der jeweiligen Songs Bedeutung haben, passen sie doch auch zu der Atmosphäre von Besinnung und selbstreflexiver Rückschau, die sich im Kleinen schon seit der &#8220;Tamlin&#8221;-EP ankündigte, aber hier erstmals zu einer zentralen Eigenschaft wurden. Dass Current 93 sich damals Current Ninety Three schrieben, mag all dies symbolisch unterstreichen, mehr noch, dass Tibet zwar nicht erstmals, aber erstmals im größeren Stil das Artwork mit eigenen Bildern schmückte. Und auch wenn man das als Trivia abtut: Current 93 wurden fortan überwiegend von denjenigen Dark Folk-Fans gehört, die wenig Interesse an einem verengten Szenedasein hatten, später dann vermehrt auch von Hörern mit den unterschiedlichsten Hintergründen.</p>
<p>Folkreferenzen gibt es durchaus, &#8220;Antichrist und Barcodes&#8221; und &#8220;Moonlight&#8221; basieren von der Melodie her auf dem Traditional &#8220;The Rolling of the Stones&#8221;, &#8220;Mockingbird&#8221; und &#8220;The Signs in the Stars&#8221; auf &#8220;O Willow Waly&#8221;, den man aus dem Film <em>The Innocents</em> (1961) kennt. Der Titelsong wiederum, der auch durch ein Antony and the Johnsons-Cover bekannt wurde, adaptiert den Renaissance-Klassiker &#8220;Une Jeune Fillette&#8221; von Jehan Chardavoine, und im in seiner Abgeklärtheit erschütternden Schlusstrack &#8220;Chewing on Shadows&#8221; tauchen dann einige traditionelle Instrumente aus dem dronigen Sirup auf.</p>
<p>Auf der im letzten Jahr von Michael Lawrence alias The Bricoleur klanglich aufgearbeiteten Neuauflage sind zwei in der Zwischenzeit entstandene Versionen dieses Songs angehängt, und man kann dieses Album, das Current 93 vielleicht von ihrer nachdenklichsten Seite und die rezitativen Vocals noch in voller Frische zeigt, immer noch jedem empfehlen, der die Band kennenlernen will. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: The Spheres</strong></p>
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		<title>CURRENT 93: And When Rome Falls</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 10:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[David Tibet]]></category>
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		<description><![CDATA[Konzertaufnahmen sind seit langem ein fester Bestandteil von David Tibets Diskografie. Ausgehend von den beiden als &#8220;All Dolled Up Like Christ&#8221; auf Doppel-CD herausgebrachten Konzerten in der New Yorker Ohrensanz-Foundation erschien eine ganze Reihe an Mitschnitten kompletter Auftritte, und zeitweise &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/04/14/current-93-and-when-rome-falls/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a><img class="alignleft size-full wp-image-4220" title="current93andwhenromefalls" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/04/current93andwhenromefalls.jpg" alt="" width="166" height="150" /></a>Konzertaufnahmen sind seit langem ein fester Bestandteil von David Tibets Diskografie. Ausgehend von den beiden als &#8220;All Dolled Up Like Christ&#8221; auf Doppel-CD herausgebrachten Konzerten in der New Yorker Ohrensanz-Foundation erschien eine ganze Reihe an Mitschnitten kompletter Auftritte, und zeitweise dachte man fast, die damals nicht gerade eifrig tourende Band wolle mit der Zeit buchstäblich jede Show durch einen schön gestalteten Tonträger würdigen. Alben wie &#8220;Cats Drunk On Copper&#8221;, &#8220;Halo&#8221; und &#8220;Birdsong In The Empire&#8221; entsprechen dabei quasi einem (später durch Rockelemente <span id="more-4219"></span>ergänzten) Gewohnheitsbild von Current 93 als dunkler, exzentrischer Folkband und weisen einige Überschneidungen auf, die neben Begeisterung auch Kritik ernteten. Mitschnitte, die dieses Klangbild in die eine oder andere Richtung transzendieren, haben nach wie vor Ausnahmecharakter, dazu zählen neben der rockigen Liveversion der &#8220;Birth Canal Blues&#8221;-EP auch einige kammermusikalische Darbietungen in minimaler Instrumentierung, die der introvertierteren Ausrichtung der Band in den Jahren um 2000 entsprachen. Neben &#8220;Some Soft Black Stars Seen Over London&#8221; müssen dabei die Split mit Antony Hegarty in der (ebenfalls Londoner) St. Olave&#8217;s Church und die 2003 aufgenommene 7’ ”Time of the Last Persecution/Black Flowers, Please“ (auf der Tibet nur von Maja Elliott am Klavier unterstützt wurde) hervorgehoben werden.</p>
<p>Die an zwei Tagen im November 2005 in Rom gespielten Sets schlagen die Brücke zwischen diesen Aufnahmen und der (zumindest etwas gitarrenlastigeren) Doppel-CD &#8220;How I Devoured Apocalypse Balloon&#8221;, denn Frontmann Tibet wird hier nur von der Pianistin Maja Elliott (deren Rolle in den vergangenen Jahren von Baby Dee übernommen worden ist) und dem Cellisten John Contreras begleitet.</p>
<p>Schaut man sich die Tracklist an, stellt man fest, dass hier eine Reihe von Songs zu hören ist, die sich in den letzten Jahren zu festen Konstanten im Liveset der Band entwickelten: so zum Beispiel die das Konzert eröffnende Bill Fay-Coverversion “Time of the Last Persecution“, deren apokalyptischer Text sich thematisch perfekt ins Oeuvre von Current 93 einfügt. Insbesondere das auf “Sleep Has His House“ etwas untergegangene “Niemandswasser“ entwickelte sich (gehüllt in den Mantel eines Rocksongs) zu den Höhepunkten der Auftritte der letzten Jahre. Auch die hier zu findende Version ist trotz spärlicherer Instrumentierung beeindruckend in ihrer emotionalen Intensität, und wenn Tibet “none of us will run eternal“ herausbrüllt, dann kann man nicht anders als erschauern. “Calling For Vanished Faces II“ bekommt einen noch melancholischeren Ton als auf der auf “All The Pretty Little Horses“ enthaltenen Studioverson: Tibet flüstert anfangs fast um sich am Ende zu steigern: “He’s near at the door/The inmost light“. Die Version von “Good Morning, Great Moloch“ ähnelt der, die auf “Halo“ zu finden war und ist eines der Stücke, auf denen John Contreras’ Cello mit die größte Rolle spielt (was man sich auch bei einigen der anderen Stücke gewünscht hätte, bei denen das Klavier den Ton angibt und das Cello entweder die Funktion hat, besonders markante Stellen zu akzentuieren oder aber auf recht unprätentiöse Art ein erdendes Klangfundament bereitzustellen). Songs wie “Mary Waits in Silence“, ”A Sadness Song“, “The Bloodbells Chime“ oder das die CD abschließende “A Gothic Love Song“ waren schon in ihren Studioversionen zurückhaltend und melancholisch und bieten sich natürlich für eine Interpretation dieser Art an.</p>
<p>Interessant sind aber besonders die Stücke, die ursprünglich einen (etwas) anderen Charakter hatten: “Black Flowers, Please“ enthält durch die Instrumentierung und Reduzierung des Tempos etwas Kontemplatives, dem das Hysterische und Zirkushafte des Originals abgeht, so dass fast so etwas wie ein neuer Song daraus entsteht. Das ist hier durchaus positiv zu verstehen, denn gerade bei den Auftritten der vergangenen Jahre, bei denen zeitweise drei oder mehr Gitarristen auf der Bühne waren, mäanderten die Stücke oft etwas vor sich hin – dem wird hier jedoch durch die Fokussierung auf ein oder zwei Instrumente vorgebeugt. So wird das von “Imperium“ stammende “Alone“ hier als Klavierballade neu erfunden. Das im Original von (einem) harschen E-Gitarren (Riff) geprägte “Black Ships Ate the Sky“ (das hier zusammen mit “Sunset“ vorgetragen wird) verwandelt sich in eine von repetetiven Klaviermustern getragene Nummer, auf der die im Original herausgebrüllte Zeile “Who will deliver me from myself?“ in der zweiten Hälfte zu einer Art verzweifeltem (Auf)Schrei(en) wird, bei dem die Stimme auch durchaus mal brechen darf. Hier wird deutlich, welche Rolle Tibets manchmal bis zur Selbstentblößung gehende Bühnenpräsenz zukommt. Mit “Tortoise Mouth“ und “Monkey Paw“ (eigentlich “Black Ships Were Sinking“) folgen zwei weitere Stücke aus dem damals noch nicht veröffentlichten Album “Black Ships Ate the Sky“. Gerade bei letzterem Song untermalen die erneut repetetiven, leicht dissonanten Klavierfiguren die sich in Ekstase steigernde Stimme, die die Selbstanklage “I am black ship“ herausschreit. Mit am interessantesten ist die Neuinterpretation von “Oh, Coal Black Smith“ – von Tibet mal scherzhaft als sein “Stairway To Heaven” bezeichnet –, bei dem das Klavier die Akkorde spielt, die auf “Swastikas For Noddy“ von der Gitarre gespielt wurden und die das Übersteigerte des Originals beibehält.</p>
<p>Trotz also der oben schon angesprochenen Vielzahl von Livemitschnitten gehört “And When Rome Falls“ sicher zu den Veröffentlichungen, die all denen, die nur die Studioalben kennen, eine weitere interessante Seite der Band offenbaren.</p>
<p>(M.G./U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.copticcat.com/">Coptic Cat</a></strong></p>
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		<title>JOOLIE WOOD: 45 Birds</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 08:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[10 to 1 Records]]></category>
		<category><![CDATA[Ian Hothersall]]></category>
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		<description><![CDATA[In Zeiten, in denen nahezu jeder musikalische Gehversuch in irgendeiner Form an die Öffentlichkeit gerät, sind Künstler wie JOOLIE WOOD eine wertvolle Seltenheit – Künstler, welche die Resultate ihres Schaffen lange heranreifen lassen und keine Eile haben, erst nach und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/joolie-wood-45-birds/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/45birds.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-655" title="45birds" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/45birds-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In Zeiten, in denen nahezu jeder musikalische Gehversuch in irgendeiner Form an die Öffentlichkeit gerät, sind Künstler wie JOOLIE WOOD eine wertvolle Seltenheit – Künstler, welche die Resultate ihres Schaffen lange heranreifen lassen und keine Eile haben, erst nach und nach aus dem Schatten bekannterer Bands herauszutreten und mit einer eigenen Karriere ernst zu machen. Rund zwanzig Jahre stellte Joolie ihre Künste an diversen Instrumenten in den Dienst anderer, erst 2006 erschien ihr Debüt “Tales Of Colour And White”. Soeben ist ihre zweite, diesmal audiovisuelle, EP erschienen.<span id="more-151"></span></p>
<p>Auf “45 Birds” sind nur zwei Songs enthalten, auf der CD ganz konventionell als Audiotracks, auf der beiliegenden DVD dann noch mal zusammen mit Videoclips aus der Werkstatt von Ian Hothersall, ein Regisseur, der bereits zwei Spielfilme zu verbuchen hat und unter anderem eine Rolle mit Karl Blake besetzte. Wer Joolies Debüt kennt und mit ihren Beiträgen zum Werk von CURRENT 93 oder SIMON FINN vertraut ist, den wird es nicht überraschen, dass auch die beiden (bisher unveröffentlichten) Songs auf “45 Birds” in eine Folkrichtung weisen, die bewusst auf schönen, mitunter im besten Sinne lieblichen Melodien und Harmonien als Ausdrucksmittel baut. “Postcards” ist ein Song, der auch bestens im Durtro-Rahmen Ende der 90er funktioniert hätte. Das Stück beginnt mit einer kindlichen Spieluhrmelodie, alsbald kommen Klavier, Gitarre und Akkordeon hinzu, an denen die vertrauten Gesichter des 10 To 1-Labels, Joolie, Simon und MAJA ELLIOTT, ihr Können demonstrieren. Joolies unprätentiöser Gesang ist so klar, schlicht und berührend wie der Text, der mit dem zufälligen Auffinden einer fast vergessenen kleinen Schatulle seinen Anfang nimmt. Die Jugendfreundschaft, die in den vorgetragenen Zeilen ohne Wehmut, aber auch ohne Abgeklärtheit erinnert wird, ist auch im Hauptfocus der verwackelten Handkamera, die mehr an einzelnen Dingen interessiert scheint, als an größeren Zusammenhängen: Bruchstückhafte Szenen der Privatheit und kleine scheinbar belanglose Alltagsgegenstände, die Erinnerung kostbar machen können. Rund vier Minuten Ton und Bild, die man einfach gern haben muss.</p>
<p>“Crow Flies”, das zweite Stück der EP, ist im Original von Simon Finn und vollzieht einen merklichen Bruch zu “Postcards”: Hier wird die kleine private Welt verlassen zugunsten universeller Zusammenhänge. Geeint durch den heiligen Schleier des Todes besinnen wir uns auf das, worauf es am Ende ankommt, und Joolie verleiht Simons Reflexion über seine großen Themen Freundschaft, Identität, Vergänglichkeit ein musikalisches Gewand, das sich vom schlichten Minimalismus des Originals unterscheidet, den mitreißenden Charakter des Songs aber dadurch noch steigert: ein droniger Auftakt, dramatische Streicherpassagen und eine E-Gitarre, die Infernalisches andeutet, ohne ins Plakative vorzustoßen – alles durchaus mit angemessenem Pathos, alles Reißerische jedoch vermeidend. Hothersalls Videokamera unterstreicht den universellen Charakter des Songs mit einer einzigen langen Fahrt, die panoramahaft durch einen englischen Stadtteil mit Bars und Shops und Innenhöfen führt. Die audiovisuelle Stimmigkeit ist beeindruckend, denn sowohl dem Song als auch der Filmaufnahme gelingt die Gratwanderung zwischen empathischer Nähe und einer überblickshaften Distanz. Man scheint die in Zeitlupe vorbeiziehenden Menschen, Repräsentanten einer merkwürdig isolierten, und doch geliebten Spezies, wie durch eine unsichtbare Wand zu sehen. Durch das bürgeliche englische Vorstadtpanorama knüpft das Video auch wieder an die kleine Welt von “Postcards” an, und schließt mit einer beiläufigen Aufnahme von Joolie und ihrem wichtigsten Instrument, der Violine.</p>
<p>Trotz der Kürze des Materials hat man am Ende das Gefühl, so etwas wie ein Kleinod in den Händen zu halten. Dass Joolie für die unbestimmte Zukunft ein Album plant, kam hier und da zur Sprache. Vielleicht ist “45 Birds” ja so etwas wie ein Auftakt, ich zumindest würde mich freuen, wenn sie ihren bisherigen Stil beibehalten würde, der sich auf einem Longplayer sicher noch wirkungsvoller zu entfalten weiß. Interessierte sollten sich beeilen, denn das Stück erscheint in 100er Auflage. (U.S.)</p>
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