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	<title>African Paper &#187; No Rent Records</title>
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		<title>SEYMOUR GLASS: The Grudgery Of Drucks</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Feb 2025 04:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[No Rent Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Seymour Glass hat von der zweiten Hälfte der 80er bis 2004 im Bananafish Magazine verschiedensten Formen randständiger Musik eine Heimat gegeben und hat damit einen kaum zu überschätzenden Einfluss auf die amerikanische Noise- und Experimentalmusikszene gehabt. Mit seinem (Künstler-)Namen und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/02/15/seymour-glass-the-grudgery-of-drucks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/a2815636971_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44989" title="a2815636971_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/a2815636971_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seymour Glass hat von der zweiten Hälfte der 80er bis 2004 im Bananafish Magazine verschiedensten Formen randständiger Musik eine Heimat gegeben und hat damit einen kaum zu überschätzenden Einfluss auf die amerikanische Noise- und Experimentalmusikszene gehabt. Mit seinem (Künstler-)Namen und dem der Publikation verwies er auf den großen, inzwischen verstorbenen, Eremiten und Exzentriker der amerikanischen Literatur, J.D. Salinger,<span id="more-44987"></span> dessen sehr schmales Oeuvre eine Kurzgeschichte namens „A Perfect Day for Bananafish“ enthält, die auch Inspiration für <a href="http://africanpaper.com/tag/the-cure/">The Cures</a> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1WCozfDacm4&amp;ab_channel=UncleSpellbinder%27sLair">„Bananafishbones“</a> war. Das Magazin war (immer auch) geprägt von einem Sinn für das Skurrile, für ein Changieren zwischen Ernstem und Absurden.</p>
<p>Das nun auf <a href="http://africanpaper.com/tag/no-rent-records/">No Rent Records</a> erschienene Tape wird auf der<a href="https://norentrecords.bandcamp.com/album/the-grudgery-of-drucks-nrr205"> Bandcampseite des Labels</a> beschrieben als „Ecstatic turntable repetition and cassette manipulation in haunted, hypnotized unity. A sleepwalker in motion, sound moves unconsciously.“ Das verwendete Klangmaterial waren „Voices from religious sermons, self-help and philosophy tapes blend with junk pop culture, manipulated field recordings and internet bullshit (the new AM radio)“. Dieser Hinweis endet mit dem sicher nicht ganz falschen Ausruf „Fucking experimental!“</p>
<p>Das Tape besteht aus zwei je etwa 18-minütigen Stücken: Auf Seite A hört man „Business North“: Es gibt zerhäckselte Stimmen, Schreien, Metallschläge, Stimmengewirr, Musikloops und immer wieder Stimmsamples:  „This is some party, it&#8217;s very classy,  „the boss is the king“, „Your life isn&#8217;t really making any difference,  „you&#8217;re in for some misery.&#8221; „Terms and restrictions apply“ auf der B-Seite führt diese Herangehensweise fort: „It was an amazing day&#8221;, man hört Knistern, kurze Noisepassagen, dann wieder zahlreiche Sprachsamples:  Die Sätze „Let&#8217;s me be blunt. The needle will stay in your arm“ werden da zusammengeschnitten mit der Äußerung „and he gave it a vicious flip.&#8221; Man konstatiert: „here seem to be so many control freaks“ und (als letztlich immer und immer wieder gültige Aussage) „people are intrinsically violent“.</p>
<p>Das ist fortwährend eine Kontrastierung von scheinbar Disparatem, einer (Alp-)Traumlogik der Logorrhoe folgend. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.norentrecords.com/list">No Rent Records </a></strong><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=541122849/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>WITHERING HERD: Ron&#8217;s Angel House</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/05/11/withering-herd-rons-angel-house/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2024 07:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[No Rent]]></category>
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		<description><![CDATA[Psychische Grenzsituationen und Erkrankungen waren schon früh als Themen im Power Electrocis-Genre angelegt: Als Sujet der Transgression (exemplarisch bei den frühen Whitehouse) und/oder aber bei der Thematisierung eigener psychischer Derangiertheit (z.B. bei Atrax Morgue). War bei all diesem doch oft &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/05/11/withering-herd-rons-angel-house/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/a3085941731_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40990" title="a3085941731_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/a3085941731_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Psychische Grenzsituationen und Erkrankungen waren schon früh als Themen im Power Electrocis-Genre angelegt: Als Sujet der Transgression (exemplarisch bei den frühen Whitehouse) und/oder aber bei der Thematisierung eigener psychischer Derangiertheit (z.B. bei Atrax Morgue). War bei all diesem doch oft ein Moment der Glorifizierung enthalten, <a href="https://norentrecords.bandcamp.com/album/rons-angel-house-nrr190">heißt</a> es über Withering Herds <span id="more-40989"></span>drittes Tape „Ron&#8217;s Angel House“: „A catch-22 of inner violence minus the cheap refuge of glamorization, refutation, or sympathy. “</p>
<p>„Battlefield Mist“ eröffnet das Tape mit verrauschten Keyboardflächen, die wie die verlangsamte Sirene eines Schiffes im Nebel klingen. „Relapse“ beginnt mit Gebrutzel, im Hintergrund singenden, murmelden Stimmen, die dann in brutalen Noiseeruptionen und Dissonanzen untergehen. Die Lautsprecher scheinen kurz vorm Bersten zu sein, Hochtöne durchziehen den Track. Nach zwei Minuten ist dieses Rabiate (kurzzeitig) vorbei, bricht ab, man hört analoges Pulsieren und dann wieder Verzerrungen und Gebrüll, schließlich endet das Stück mit Stimmengewirr, Lachen, Äste brechen. „Waiting Like Drowning“ beginnt mit einem Sprachsample: Eine Frauenstimme begrüßt einen unbekannten „Fremden“, möchte ihm zum Lächeln bringen, denn die Welt sei schließlich „wunderschön“. Man möchte der Dame gerne Francis Bacons Formulierung über seine Gemälde ( <a href="https://www.theguardian.com/books/article/2024/may/06/francis-bacon-a-self-portrait-in-words-by-michael-peppiatt-review-glimpses-of-a-demon-driven-genius">“the coagulation of pain and despair”</a>) entgegenschleudern. Eine Antwort geht dann konsequenterwiese unter in wildem Gebrutzel und Gebrüll.  Auch dieses Stück bricht zwischendurch ab, dreht den Lärmpegel zurück: eine völlig derangiert klingende Stimme verkündet Unverständliches. Das Stück geht über in „Permanent Midnight“ mit melodischen Passagen aus Flüstern und Pianomelodien. „Foxhole Prayer“ ist dagegen erneut wuchtiger Noise mit deklamierender Stimme. „Suicide King“ beendet das Tape mit flächig-melodischen Sounds und einer Melodie, die etwas an das Twin Peaks-Titelstück erinnert. (JM)</p>
<p>Label: <a href="https://www.norentrecords.com/">No Rent</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2012138476/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>BRIAN MENDOZA HARAN: Monarchs b/w Volunteers</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2024 06:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brian Mendoza Haran]]></category>
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		<description><![CDATA[Mendoza Haran hat neben seiner Tätigkeit als Besitzer des in North Carolina ansässigen Studios The Pinebox in den letzten Jahren bei dem Trio Ama Divers gespielt, die sich auf einem Tape und einer LP, beide ebenfalls bei No Rent, dem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/04/27/brian-mendoza-haran-monarchs-bw-volunteers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/a2117915447_161.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40840" title="a2117915447_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/04/a2117915447_161-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mendoza Haran hat neben seiner Tätigkeit als Besitzer des in North Carolina ansässigen Studios The Pinebox in den letzten Jahren bei dem Trio Ama Divers gespielt, die sich auf einem Tape und einer LP, beide ebenfalls bei<a href="http://africanpaper.com/tag/no-rent/"> No Rent, </a>dem Ambient nähernden Musik spielten. <span id="more-40837"></span></p>
<p>Auf dem jetzt erschienenen halbstündigen Tape finden sich zwei Stücke, über die es von Labelseite <a href="https://norentrecords.bandcamp.com/album/monarchs-b-w-volunteers-nrr189">heißt</a>: „This is what I call band ambient: common instruments serving abstraction. Guitar tension, edging, endless build-ups.&#8221;. Ganz falsch ist das nicht.</p>
<p>„Monarchs“ beginnt mit verrauschten und flächigen Gitarrensounds, durchzogen von einer dezenten Melancholie, anfangs minimalistisch und reduziert, wie vor einer Eruption stehend, die dann aber nicht folgt. Dennoch verdichtet sich der Track in den 15 Minuten, der Noisepegel steigt etwas an, bevor dann wieder ein Zurückfahren und eine Skelettierung auf einzelne Töne folgt. Vielleicht könnte sich so in etwa ein von <a href="http://africanpaper.com/tag/nonconnah/">Nonconnah</a> gemixter Godspeed-Track klingen. „Volunteers“ beginnt deutlich harmonischer, um dann auf 15 Minuten eine fast schon paradiesische Sonnenaufgangsatmosphäre zu erzeugen. Gegen Ende verhallt das Stück nach und nach in Stille. Wenn es in der Beschreibung des Tapes heißt: „At low or moderate volumes, I can see people studying to this or using it as background music. At very high volumes, it gets unwieldy in a glorious way“, so sollte diesen 30 Minuten vergönnt sein, dass sie nicht nur zur Hintergrundbeschallung verwendet werden. (MG)</p>
<p>Label:<a href="https://www.norentrecords.com/ "> No Rent </a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1953368228/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>RENRET: Nothing Will Endure</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Sep 2023 06:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[No Rent Records]]></category>
		<category><![CDATA[Renret]]></category>

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		<description><![CDATA[„From the bowels of Michigan comes an expanse of pitch-black ambiance punctuated by decisive bursts dark samples and declarative noise.“, verkündet das Label und in der Tat machen der Titel des Tapes in seiner eigentlich banalen Selbstverständlichkeit sowie das Schwarzweiß-Cover &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/09/23/renret-nothing-will-endure/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/a1456426740_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-37597" title="a1456426740_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/09/a1456426740_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„From the bowels of Michigan comes an expanse of pitch-black ambiance punctuated by decisive bursts dark samples and declarative noise.“, verkündet das Label und in der Tat machen der Titel des Tapes in seiner eigentlich banalen Selbstverständlichkeit sowie das Schwarzweiß-Cover deutlich, welche Stimmung den Hörer erwartet.<span id="more-37595"></span></p>
<p>&#8220;Heat Rising From The Pavement Which Shattered My Adolescence&#8221;, ein die gesamte erste Seite des Tapes einnehmendes 15-minütiges Stück, beginnt mit einem extensiven Sprachsample, in dem jemand von einen katastrophalen Unfall berichtet und was dieser dem menschlichen Körper angetan hat. Dann setzt eine melancholisch dröhnende Fläche ein, die aus ziemlich vielen Schichten besteht. Man meint irgendwo Glocken zu hören, dann gibt es ganz kurz leiernde Momente, ganz so, als löse sich das Tape auf &#8211; ob man das jetzt als Metareflexion über das Medium Tape oder als existentielles Statement, wie volatil unsere Existenz ist, lesen will, sei dahingestellt. Dann hört man Sounds, die wie eine Triangel klingen, es gibt vereinzelt dissonante Momente, die sich dann zu einem unerwartet rabiaten Gebrutzel steigern. Eine ultraverzerrte, zerhäckselte Stimme setzt ein, bei der man nicht einmal im Ansatz erhören kann, was hier deklamiert wird.</p>
<p>„Of The Path Yet Forget Variations“ beginnt ebenfalls mit leicht angedunkelten Flächen; Hier glaubt man, eine Trompete, vielleicht ein Klavier zu erkennen. Dann erzählt eine Frau Unverständliches. Verglichen mit der a-Seite wird hier auf die Kontrastierung von ambienten Passagen und rabiatem Noise verzichtet., was das Stück aber nicht weniger gelungen macht.</p>
<p>Das Tape erinnert von der Herangehensweise an eine <a href="https://renret.bandcamp.com/album/renret">frühere (nur digitale) Veröffentlichung</a> von Renret, wobei &#8220;Nothing Will Endure&#8221; im direkten Vergleich ausgereifter klingt. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.norentrecords.com/">No Rent Records</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2456130212/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>CLANG QUARTET: A Slow Death For The Peacemaker</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/04/29/clang-quartet-a-slow-death-for-the-peacemaker/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Apr 2023 04:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Clang Quartet]]></category>
		<category><![CDATA[No Rent Records]]></category>
		<category><![CDATA[Scotty Irving]]></category>
		<category><![CDATA[Strange Mono]]></category>

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		<description><![CDATA[Scotty Irving hat Schlagzeug u.a. für Eugene Chadbourne gespielt, als Clang Quartet macht er seit Jahren eine spannende Mischung aus perkussiven Elementen und Noise, erinnert manchmal etwas an Z&#8217;EV. Seine Auftritte enthielten durchaus Elemente von Performance Art. Irving tritt inzwischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/29/clang-quartet-a-slow-death-for-the-peacemaker/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/a3464131572_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-35383" title="a3464131572_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/a3464131572_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Scotty Irving hat Schlagzeug u.a. für Eugene Chadbourne gespielt, als Clang Quartet macht er seit Jahren eine spannende Mischung aus perkussiven Elementen und Noise, erinnert manchmal etwas an<a href="http://africanpaper.com/tag/zev/"> Z&#8217;EV.</a> Seine<a href="https://www.youtube.com/watch?v=PsldC60YiF8&amp;ab_channel=unARTigNYC"> Auftritte</a> enthielten durchaus Elemente von Performance Art. Irving tritt inzwischen nicht mehr auf, weil er sich auf das Aufnehmen neuer Stücke <a href="https://www.facebook.com/clangquartet/">konzentriert</a>.<span id="more-35381"></span></p>
<p>In der Trias der <a href="https://www.facebook.com/clangquartet/">Selbstbeschreibung</a> („HARSH NOISE, DRUMS, WACKINESS FOR JESUS since 1997.“) fällt die Nennung des Zimmermannes etwas aus dem Rahmen, verbindet man die Bezugnahme auf das Christentum in affirmativer Weise doch – trotz <a href="https://www.discogs.com/artist/39345-Mental-Destruction">gelegentlicher</a> <a href="https://blackhouse.bandcamp.com/">Ausnahmen</a> – seltener mit Noise und verwandten Genres.</p>
<p>Spätestens seit dem Einzug des<a href="https://www.thenation.com/article/archive/introducing-americas-orange-monster-the-unbelievable-trump/"> orangefarbenen Monsters</a> in das Weiße Haus und der akzellerierenden Polarisierung der USA zeigt sich auch eine (noch stärkere) Radikalisiering einiger Spielarten des Christentums: <a href="https://www.newyorker.com/magazine/2023/04/03/how-christian-is-christian-nationalism">„Christian nationalism“</a> sieht die USA als weiße, christliche Nation, evangelikale Christen gehören zu der Wählerkohorte, die Trump am stärksten die Treue hält. Die Versuche, die Trennung von Staat und Kirche <a href="https://www.aclu.org/press-releases/alabamas-chief-judge-ordered-remove-ten-commandments-monument-courthouse">aufzuweichen,</a> hat sicher nicht unwesentlich zur Formierung des <a href="https://thesatanictemple.com/">Satanic Temple</a> beigetragen, der nach dem Satanismus eines La Veys mit seinen sozialdarwinistischen Elementen hier als aufklärerisches Antidot gegen ein reaktionäres Christentum gesetzt wird.</p>
<p>Irving <a href="http://metrono.me/page3.html">spricht </a>in einem älteren Interview von „Starting with my life without Christ, the stumbling blocks that I have fought to get around, and then my life WITH Christ and the much better results I feel I have gotten“. Sein Christentum steht allerdings in scharfem Kontrast zu den oben erwähnten Fundamentalisten &#8211; insofern ist er mit seinem liberalen und menschenfreundlichen Vortstellungen (die klar auf &#8220;A Slow Death For The Peacemaker&#8221; artikuliert werden) letztlich näher an Lucien Graves als an <a href="https://www.wsbtv.com/news/2-investigates/metro-atlanta-church-may-soon-be-listed-on-national-list-of-hate-groups/911741190/">David Berzins</a>.</p>
<p>„The Abortion Card“ beginnt mit Noisegebrutzel, Metallperkussion, dazu dann eine brutal deklamierende Stimme, die durchaus an Power Electronics erinnert: „Forgive us Jesus for playing the abortion card because it&#8217;s the only thing we have left“. „With Weariness and Heavy Heart“ ist weniger rabiat. Die Textrezitation „My fellow Christians are condemning me/They show more love to guns than to people“ wird untermalt von Dröhnen und vereinzelten perkussiven Schlägen. Auf „Banished From Eden/A Christian Without A Church“ klingen die Vocals noch einmal anders, wird hier doch auf eine ganz eigene rezitative Weise gesungen: „You say I&#8217;m too Christian for the Christmas show“ oder „I&#8217;m not judgmental enough to be part of your church“, kann man da hören. Dann geht es über in leicht melodisches Rauschen. „Friends Become Enemies (Psalm 55:12-16)/Purification By Fire (Ezekiel 22:17-22)/Prayer For Peace (Psalm 139)“ besteht aus Noise und Gebrutzel, dann Stille, Wasser plätschert, ein paar Glöckchen werden gespielt. Schließlich dann der kurze Abschluss mit „Sufficient Grace (sounds based on my December 2022 MRI)(2 Corinthians 12:9)“: Eine Melodie lässt sich erahnen, ein schleifendes Geräusch kehrt immer wieder. Bei diesem Stück versucht Irving das Geräusch zu <a href="https://strangemono.bandcamp.com/album/a-slow-death-for-the-peacemaker">simulieren</a>, das er während eines MRTs (vor seiner Krebsdiagnose) hörte.</p>
<p>Diese ziemlich eigenständige wie  eigenwillige Mischung macht „A Slow Death For The Peacemaker“ zu einer ziemlich starken Veröffentlichung. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://norent.bigcartel.com/">No Rent </a>/ <a href="https://strangemono.bandcamp.com/">Strange Mono</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4201117691/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>PONY PAYROLL BONES: Whistling the Devil to a Setting Hen</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/07/31/pony-payroll-bones-whistling-the-devil-to-a-setting-hen/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2021 02:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[No Rent Records]]></category>
		<category><![CDATA[Pony Payroll Bones]]></category>

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		<description><![CDATA[Das schon einmal als „America&#8217;s hidden gem“ titulierte äußerst skurrile Einmannprojekt ist schwer zu kategorisieren. Der Instagram-Account ist gefüllt mit zahllosen Gemälden von Vögeln und Ponies, von denen eines auch das Cover der neuesten Veröffentlichung ziert, musikalisch konnte man auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/07/31/pony-payroll-bones-whistling-the-devil-to-a-setting-hen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/a1450386386_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-26339" title="a1450386386_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/a1450386386_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das schon einmal als<a href="https://www.musicmusingsandsuch.com/musicmusingsandsuch/2018/4/1/interview-yes-selma"> „America&#8217;s hidden gem“</a> titulierte äußerst skurrile Einmannprojekt ist schwer zu kategorisieren. Der<a href=" https://www.instagram.com/matthewponypayrollbones/?hl=de"> Instagram-Account</a> ist gefüllt mit zahllosen Gemälden von Vögeln und Ponies, von denen eines auch das Cover der neuesten Veröffentlichung ziert, musikalisch konnte man auf vorherigen Arbeiten u.a. <a href="https://soundcloud.com/ponypayroll/excerpt-from-pony-side-of-weaver-tape-after-sleepwalking-a-crooked-road">dissonanate LoFi-Geigen-Experimente</a>,  <a href="https://ponypayrollbones1.bandcamp.com/album/hornet-bridge-2">Freakfolk</a> bis hin zu <a href="https://saralaughs.bandcamp.com/album/folklore-of-illness">einer Art Blues </a>hören.<span id="more-26338"></span></p>
<p>Auf No Rent Records &#8211; einem der sicher augenblicklich interessantesten Tapelabels, dessen inzwischen umfangreiche Diskographie im weitesten Sinne aus dem Postindustrial erwachsen zu sein scheint, No Rent Records sprechen selbst lapidar davon,<a href="https://norentrecords.bandcamp.com/"> &#8220;experimental music&#8221;</a> zu veröffentlichen &#8211; erscheint jetzt das aus einem einzigen langen Track bestehende Album &#8220;Whistling The Devil To A Setting Hen&#8221;. Das gut 40-minütige „ Beltane Eve“ wird beschrieben als „For the living and the dead : composition for piano and two amps. Ghost piano living room X-rays. Ghosts in history demanding to be remembered.“</p>
<p>Der Track beginnt mit einem seltsamen scheppernden Loop, man meint kurzzeitig immer wieder, man könne Stimmen erahnen, die sich dann aber doch nicht lokalisieren lassen. Die Loops verdichten sich im weiteren Verlauf, überlagern sich, vielleicht kann man Glocken läuten hören; das ist ein seltsames Palimpsest getreu dem Motto „loop the listener into submission“. Nach einer halben Stunde gibt es ein kurzes Innehalten, dann gehen die endlosen Loops weiter, Während der letzten fünf Minuten wird der Noisepegel gesteigert und der Track endet in Chaos und Dissonanz. Etwas verkürzt ließe sich sagen, dass, Beltane Eve“ so klingt, als hätten sich Rozz Williams&#8217; Premature Ejaculation mit Jandek zusammengetan, um Robert Aickmans „Ringing the Changes“ zu vertonen. (MG)</p>
<p>Label:<a href="https://norentrecords.bandcamp.com/"> No Rent Records </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=706873118/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TAETER: Magnum Opus</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/04/04/taeter-magnum-opus/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2020 05:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Nicola Vinciguerra]]></category>
		<category><![CDATA[No Rent Records]]></category>
		<category><![CDATA[Taeter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Italiener Nicola Vinciguerra arbeitet sich mit seinen verschiedensten (Noise-)Projekten an den genreüblichen Themen (Sex in allen abseitigen Spielarten etc.) fast monomanisch ab und auch sein neues Tape mit dem etwas anmaßenden, hyperbolischen Titel ist bezeichnenderweise in „Side Death“ und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/04/04/taeter-magnum-opus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/taetera0197535431_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20683" title="taetera0197535431_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/04/taetera0197535431_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Italiener Nicola Vinciguerra arbeitet sich mit seinen verschiedensten (Noise-)Projekten an den genreüblichen Themen (Sex in allen abseitigen Spielarten etc.) fast monomanisch ab und auch sein neues Tape mit dem etwas anmaßenden, hyperbolischen Titel ist bezeichnenderweise in „Side Death“ und „Side Sex“ unterteilt. Diese Apotheose des Abjekts hat passagenweise vielleicht einen etwas infantilen Charakter, aber in einer Zeit, in der teilweise versucht wird, mit einem puritanischen Furor Kunst in all ihren Ausdrucksweisen zu etwas Aseptischem, Sterilem zu machen, ist das vielleicht durchaus verzeihbar.<span id="more-20682"></span></p>
<p>Die „Todesseite“ wird mit dem kurzen „Intro“ dumpf perkussiv-metallisch eröffnet, bevor mit „I Want“ der erste richtige Track einsetzt: beginnend mit kaum hörbarem dunklen Brummen und mit ultraverzerrter, verlangsamter Stimme, die deklamiert: „All of history/Is just speck of soot//I will stand alone/In the warm comfort/Of absence and void“. Die Vocals liegen näher an manchem Death Metal als an „traditionellem“ Power Electronics. „Opaque“ ist ebenfalls minimalistisch: Man hört metallisches Schaben und Dröhnen und die Stimme ist weit in den Vordergrund gemischt: „I get smaller and smaller/As time consumes everything“, auch hier sind die Vocals extrem derangiert. „The Worms Are Waiting“ besteht aus reduziertem Brutzeln, Wasserplätschern (Urinieren?), dann tiefem Brummen, in dem sich eine kaum hörbare Melodie versteckt, bevor das Stück mit einer Art Orgeldrone endet. Angesichts des Bewusstsein des eigenen Todes scheint es nur Trost zu geben durch die Sicherheit, dass es allen so gehen wird: „The worms are waiting/And they&#8217;ll never go hungry“.</p>
<p>Die „Sexseite“ des Tapes ist etwas brachialer. Da ist „Sedated“ mit seinen sirrenden analogen Sounds, auf dem das unfreiwillige Aufwachen mit „heavy weight of regret/and years of encrusted cum“ thematisiert wird oder „Apocalypsis“ mit fiesen fiependen und fräsenden Sounds, „Need“ mit seinen atemlosen Vocals und dem Ratschlag „Become your need“ und schließlich das zehnminütige „High On Disease“ mit Verzerrungen, Übersteuerungen und Hochtönen. Nach dieser Tour de Force bleibt der Hörer erschöpft zurück und mag sich fragen: &#8220;Will you go the extra mile this time? Will you walk the plank?&#8221; (JM)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.norentrecords.com/">No Rent Records</a></strong></p>
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