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	<title>African Paper &#187; Radio Werewolf</title>
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		<title>Destroy, She Said: Neue EP und Vortrag von Nikolas Schreck</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Aug 2023 05:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Kürze und somit noch vor dem kommenden Album &#8220;Time Machine&#8221; erscheint unter dem Titel &#8220;Destroy, She Said&#8221; eine neue, zwei exklusive Tracks umfassende EP des Musikers, Autors und Lehrers Nikolas Schreck. Das Release, das in Zusammenarbeit mit der Cellistin &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/15/destroy-she-said-neue-ep-und-vortrag-von-nikolas-schreck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Kürze und somit noch vor dem kommenden Album &#8220;Time Machine&#8221; erscheint unter dem Titel &#8220;Destroy, She Said&#8221; eine neue, zwei exklusive Tracks umfassende EP des Musikers, Autors und Lehrers Nikolas Schreck. Das Release, das in Zusammenarbeit mit der Cellistin Isabella Olivia Branco und dem Mehrfachinstrumentalisten Gonzom entstanden ist, hat im Unterschied zum geplanten Album, das eher opulent und stilistisch variationsreich gestaltet sein wird, einen eher klassischen Sound und eine konzentrierte, kontemplative Aura, die sich auch von Stil der bisherigen <a title="NIKOLAS SCHRECK: Berlinoir" href="http://africanpaper.com/2022/04/09/nikolas-schreck-berlinoir/">Soloreleases</a> unterscheidet. Der Titelsong ist eine flächig aufgebaute Komposition, deren mit Streicherparts durchwobene Keyboardsounds hypnotisch anmuten und doch zu aufwühlend sind, um als<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/IMG-20230813-WA0000.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36990" title="IMG-20230813-WA0000" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/IMG-20230813-WA0000.jpg" alt="" width="2048" height="2048" /></a> <span id="more-36987"></span></p>
<p>kosmischer Ambient oder ähnliches zu gelten, was durch die paukende Perkussion gegen Ende bestätigt wird. Das zweite Stück &#8220;The Observer&#8221; kommt weitaus pulsierender daher, zwischen dem stoischen Takt malt ein grandioses Cello wehmütige Ornamente, die imemr auch einen Schuss Euphorie anklingen lassen. In den Texten finden sich viele Sujets, die zur lyrischen Handschrift des Künstlers zählen: Die Unterwelt und andere Dimensionen, Dekadenz und Verblendung und v.a. die Macht und die reizvolle Unberechenbarkeit des ewig Weiblichen. &#8220;Destroy, She Said&#8221; erscheint in den nächsten Wochen als digitales Release, erstmal präsentiert wird es am 19. August bei einer Veranstaltung im Stockholmer Buchladen Antikvariat Verklighetsflykt, wo Schreck in gleich dreifacher Weise in Erscheinung treten wird.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/nikolasschreckgiftnalen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36988" title="nikolasschreckgiftnalen" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/nikolasschreckgiftnalen.jpg" alt="" width="470" height="590" /></a></p>
<p>Neben der Präsentation der EP und einer Signierstunde ist er Teil des dort ebenfalls vorgestellten und von Kristian Olsson herausgegebenen Sammelbandes, in welchem ein Interview mit Schreck enthalten ist (bei Olssen handelt es sich um den Noise- und PE-Musiker, der Lesern unserer Seiten u.a. durch seine Mitwirkung bei <a title="V.A.: Epicurean Escapism III" href="http://africanpaper.com/2016/07/23/v-a-epicurean-escapism-iii/">Alfarmania</a>, Survival Unit und Blood Ov Thee Christ her bekannt sein dürfte). Im Anschluss hält Schreck eine Lesung zum Thema &#8220;Abraxas &amp; The True Nature of Reality&#8221;, die Reflexionen über die Kosmologie und das Wirklichkeitsverständnis gnostischer Strömungen teilt und auf eine künftige Buchpublikation Schrecks vorausweist.</p>
<p>Samstag, 19.08.2023<br />
Beginn 16 Uhr<br />
Antikvariat Verklighetsflykt<br />
Renstiernas Gata 17<br />
116 29 Stockholm<br />
Schweden</p>
<p><strong>Nikolas Schreck @ <a href="https://nikolasschreck.bandcamp.com/">Bandcamp</a> | <a href="https://soundcloud.com/user-687235752">Soundcloud</a> | <a href="https://music.youtube.com/browse/UCWJCTD9r5p_ZgOc4bn6WL8Q">YouTube</a> | <a href="https://www.facebook.com/nikolas.schreck.1">Facebook</a> | <a href="https://www.instagram.com/nikolas_schreck_official/">Instagram</a></strong></p>
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		<title>Konzert und zwei Vorträge: Nikolas Schreck beim diesjährigen WGT</title>
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		<pubDate>Thu, 25 May 2023 04:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adam Mada M'habbek]]></category>
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		<description><![CDATA[Allen, die einen Besuch beim morgen beginnenden WGT in Leipzig geplant haben, seien zwei Veranstaltungen mit Nikolas Schreck empfohlen: Gleich am Freitag den 26. Mai findet im Volkspalast um 20 Uhr ein Konzertauftritt des Sängers zusammen mit seinem Drummer Heathen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/25/konzert-und-zwei-vortrage-nikolas-schreck-beim-diesjahrigen-wgt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allen, die einen Besuch beim morgen beginnenden WGT in Leipzig geplant haben, seien zwei Veranstaltungen mit Nikolas Schreck empfohlen: Gleich am Freitag den 26. Mai findet im Volkspalast um 20 Uhr ein Konzertauftritt des Sängers zusammen mit seinem Drummer Heathen Rae und Keyboarder und Organ Wizard Adam Mada M&#8217;habbek statt. Schreck hat nach seinem <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/oaweirdflower.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35834" title="oaweirdflower" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/oaweirdflower.jpg" alt="" width="995" height="1026" /></a><span id="more-35828"></span><a title="KINGDOM OF HEAVEN: XXIII" href="http://africanpaper.com/2015/07/25/kingdom-of-heaven-xxiii/">Album mit dem Duo Kingdom of Heaven</a> bislang drei Soloalben mit wechselnder Begleitung aufgenommen. &#8220;<a title="NIKOLAS SCHRECK: The Illusionist" href="http://africanpaper.com/2022/02/26/nikolas-schreck-the-illusionist/">The Illusionist</a>&#8220;, &#8220;<a title="NIKOLAS SCHRECK: Berlinoir" href="http://africanpaper.com/2022/04/09/nikolas-schreck-berlinoir/">Berlinoir</a>&#8221; und &#8220;O, A Weird Flower&#8221; haben alle ihre eigenen musikalischen Schwerpunkte und Charakterzüge, gemein ist ihnen u.a. ein breit gefächertes Spektrum an Einflüssen, die von Cabaret, Jazz und Psychedelic über orientalisch anmutende Zitate bis zu den Death Rock-Vibes der frühen Radio Werewolf reichen, mit der Schreck und seine Mitstreiter damals Gothic-Geschichte geschrieben haben. Derzeit sind zwei neue Veröffentlichungen &#8211; eine in klassischer Instrumentierung produzierte EP und ein opulent gestaltetes, stilistisch breit aufgestelltes Album &#8211; im Entstehen. Am 27. wird Schreck außerdem im Heidnischen Dorf ab 14 Uhr zwei Vorträge - &#8221;The True Meaning of the Left Hand Path: The Feminine Divine&#8221; und &#8220;Everything You Know About Satan is Wrong&#8221; &#8211; halten.</p>
<p><a href="https://www.wave-gotik-treffen.de/prog/programm.php"><strong>@ WGT</strong> </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2414026610/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1731928065/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2725205866/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>ZEENA SCHRECK: Bring Me The Head Of F. W. Murnau</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/11/12/zeena-schreck-bring-me-the-head-of-f-w-murnau/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2022 06:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hisham A. Bharoocha]]></category>
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		<description><![CDATA[Vielleicht muss man weitgereist sein, um zu erkennen, dass man zu den Menschen gehört, die sich nicht auf die Illusion eines Zuhauses &#8211; und ich spreche hier von einer Illusion insofern, dass die Ideen, die man vom eigenen Leben hat, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/12/zeena-schreck-bring-me-the-head-of-f-w-murnau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/zeenaschreckmurnau.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-31510" title="zeenaschreckmurnau" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/zeenaschreckmurnau-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vielleicht muss man weitgereist sein, um zu erkennen, dass man zu den Menschen gehört, die sich nicht auf die Illusion eines Zuhauses &#8211; und ich spreche hier von einer Illusion insofern, dass die Ideen, die man vom eigenen Leben hat, auf eine gewisse Weise immer illusiorisch sind -  einlassen können oder wollen. Der bekannte Stummfilm-Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau schrieb seiner Mutter aus Tahiti, wo er gerade seinen<span id="more-31509"></span> letzten Film <em>Tabu</em> drehte, dass er das Heimweh nur bedingt spüre, denn kein Land, kein Haus, kein Mensch als Gesellschaft könne ihm wirklich ein Gefühl von Heimat vermitteln. Gerade auf der Insel am anderen Ende der Welt, von der er sich verhext fühlte, wurde ihm diese Erkenntnis besonders bewusst.</p>
<p>Das kompakte, aber intensive klangkollagenhafte Album, das Zeena Schreck &#8211; ehemals Radio Werewolf &#8211; über eine fiktive post-biografische Episode um Murnau komponierte und begleitenden Videos von einem gewissen Tnopud Salocin ergänzte, beginnt mit einem Auszug dieses Briefes, passend gerahmt durch die Klänge tropischer Gezeiten und vorgetragen mit einer verlangsamten, androgynen Stimme. Die Spukgeschichte, die den Hintergrund der Musik bildet, handelt von der Entführung des Kopfes des Regisseurs vom Friedhof in Stahnsdorf bei Berlin &#8211; was manche für eine urbane Legende halten mögen, hat sich vor gut siehen Jahren tatsächlich zugetragen, und so überdauert die Heimatlosigkeit des Meisters dessen physisches Leben.</p>
<p>Ein Merkmal des Albums liegt in der ständigen Überblendung von Leben und Werk des Regisseurs. &#8220;Ill Omens&#8221;, dessen Melange aus verfremdeten, vielleicht gesampleten Instrumenten an ein leicht in Sepia getöntes Grau erinnert, könnte ein kongenialer Score zu dem bizarren Schädelraub sein, und doch erinnert die Spannung, das grobkörnig und flickernd anmutende Brummen und Rauschen, nach dem nur noch die Totelglocke bleibt, an so manche Filmszene aus Murnaus Oeuvre. &#8220;Drive up the Coast&#8221; ist wie eine kleine und friedvolle Miniatur: Orgel und Walzertakt evozieren eine Jahrmarkts-Atmosphäre, und auch wenn man später die Klänge des Regens und das Hupen eines Oldtimers hört, mag man vielleicht auch an Kalifornien denken, wo Zeena selbst ihre frühen Jahre verbrachte.</p>
<p>Wirkten die ersten drei Tracks noch wie eine milde Einführung, so geht es bei den restlichen Kompositionen stärker zur Sache. &#8220;Tabu&#8221;, das Textauszüge aus dem gleichnamigen Film enthält, ist mit der rituellen Perkussion von Drummer Hisham A. Bharoocha, mit seinen Handdrums und Rasseln, den seltsamen Reverbs und den Orchester-Zitaten eine furiose Feier der dunklen Seite der Exotik, und es enthält in Zeenas Rezitation die Warnung, das titelgebende Tabu besser zu achten. In &#8220;The Phantom Bridge&#8221;, das eine prägnante Szene aus Murnaus bekanntestem Film <em>Nosferatu</em> aufgreift, schwebt diese Stimme wie Rauschen in den Raum, flankiert von hellen Glocken und ihrem Staub. Im Flüsterton kündet die Stimme von ungekannten Orten und Dingen, aber auch vom Leben, das den Körper verlässt, während im Hintergrund Wasser plätschert. Für alle, denen Zeenas Hintergrund im tantrischen Buddhismus des Vajrayana bekannt ist, könnte sich hier, in den Zitaten des Vampirs, ganz andere Dimensionen eröffnen.</p>
<p>Im finalen, mit ratternder Filmrolle eröffneten Stück &#8220;Endlich Daheim&#8221;, dessen Lyrics von Zeena selbst stammen, offenbart sich die ganze Spukgeschichte um das offene Grab, bei der der Regisseur Jahrzehnte nach seinem physischen Ableben anscheinend tatsächlich sein Zuhause gefunden zu haben scheint.</p>
<p>&#8220;Bring Me The Head Of F.W. Murnau&#8221; ist ein schönes kurzes Stück Musik, das die Aura alter fantastischer Filmscores in ein reizvolles experimentelles Gewand packt und dabei keine Sekunde unglaubwürdig wirkt. All dies und die Würdigung des Meisters wird keineswegs gestört dadurch, dass auch die Signatur der Musikerin selbst stets präsent ist und manchmal durch kleine und weniger kleine Hinweise explizit wird. Das schon genannte Echo einer irgendwo in Karloffornien verblassten Jahrmarkts und der Bezug zum Tantra könnten auch dem Zufall geschuldet und eine Projektion des Rezensenten sein. Weniger allerdings der Titel, der auf ein Radio Werewolf-Release (und indirekt auf einen anderen Filmklassiker, <em>Bring me the Head of Alfredo Garcia</em>) Bezug nimmt &#8211; damals ging es um den Kopf eines unliebsamen Journalisten.</p>
<p>Wenn auf diese Weise Vergangenheit und Gegenwart, Leben und Nachleben, Eigenes und Fremdes verquickt werden, wird einmal mehr deutlich, wie illusionär die Empfindungen von Zeit, Raum und dem, was man für das Selbst hält, an Ende sind. Dass man Zeena und die Welt Murnaus dennoch durchgehend spürt, ist dabei kein Widerspruch. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=858667915/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/N6cPvOldRBg" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>NIKOLAS SCHRECK: The Futura Model EP</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Nov 2017 09:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Nikolas Schreck, der sich nach dem Ende von Radio Werewolf zunächst anderen Aktivitäten widmete, gab es in den letzten Jahren einige musikalische Lebenszeichen. Da waren Konzerte in verschiedenen Konstellationen und mit unterschiedlicher Songauswahl sowie ein gelungenes Album mit seiner &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/11/18/nikolas-schreck-the-futura-model-ep/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/10/nikolasschreckthefuturamodel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14437" title="nikolasschreckthefuturamodel" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/10/nikolasschreckthefuturamodel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Von Nikolas Schreck, der sich nach dem Ende von Radio Werewolf zunächst anderen Aktivitäten widmete, gab es in den letzten Jahren einige musikalische Lebenszeichen. Da waren Konzerte in verschiedenen Konstellationen und mit unterschiedlicher Songauswahl sowie ein gelungenes Album mit seiner Band <a href="http://africanpaper.com/2015/07/25/kingdom-of-heaven-xxiii/">Kingdom of Heaven</a>. Von einem Solowerk ist seit längerem der Rede, auf dem letzten Epicurean Escapism-Festival und <a href="http://africanpaper.com/2016/07/23/v-a-epicurean-escapism-iii/">der dazu gehörenden Compilation</a> gab es mit „Lord Sutekh’s Dream“ schon einen Song als Vorgeschmack. Mit der EP „The Futura Model“ ist nun ein weiteres Stück in drei Versionen erschienen.<span id="more-14436"></span></p>
<p>Wer Schreck nur von Radio Werewolf her kennt, verortet den Musiker eventuell im Spannungsfeld zwischen Death Rock einer dunklen, proklamatorischen Form der Ritualmusik. Das ist fraglos eine Komponente in Schrecks Stilrepertoire, allerdings eine einengende, die auf bestimmte Zeiträume in seiner Vergangenheit fokussiert ist. Schon bei Kingdom of Heaven konnte man einen Eindruck von Schrecks vielfältigen Interessen quer durch die Geschichte klassischer Popkultur bekommen: Progrock und Gospel, Rhythm and Blues und klassisches Crooner-Entertainment, Superhelden und dubiose Menschenfischer, und allem voran das ewig Weibliche im Spiegel der unterschiedlichsten Mythen.</p>
<p>An einiges aus dieser Mixtur knüpft auch „The Futura Model“ an, auch wenn es von Sound her deutliche Unterschiede gibt: Kein Schreck-Song der Vergangenheit groovte derart, z.T. liegt das sicher auch daran, dass mit Heathen Rae ein echter Drummer mit an Bord ist, darüber hinaus wirken die aufgeweckten Takte, die repetitiven Bassläufe, die coolen, scifi-artigen Synthies und Schrecks Gesang aber auch wie für einander geschaffen. Dank elektronischer Bearbeitung gerät das Klangbild zwar weniger organisch als auf den letzten Konzerten, dafür bekommt das Stück Psych Pop einen nerdig-coolen, retrofuturistischen Touch.</p>
<p>Auch hier wieder im Zentrum der Archetyp des Weiblichen, der in all seiner verführerischen Macht als Femme Fatale, aber ohne den für diesen Mythos üblichen verkappten Frauenhass lebendig wird &#8211; im Gegenteil: das erotische Charisma der Verführerin verwandelt den Helden erst in die bessere Version seiner selbst: Eine schöne Heldin aus einer fernen Galaxie umgarnt den Sänger mit Hilfe seines Lieblingsmediums, des Radios, und spielt ihm die neusten Hits vom Planeten Aldebaran vor, doch statt ihn nach der erfolgreichen Verführung mit an Bord zu nehmen und von den viel zu vielen Menschen zu befreien, lässt „La Belle Dame Sans Merci“ den Mann schmachtend zurück. Doch wer immer dieses lyrische Ich ist &#8211; ein schwach gewordener Superheld oder ein intergalaktischer man of feeling &#8211; irgendwie scheint der kurze fatale Flirt ihm Esprit eingehaucht, ja ihn regelrecht transformiert zu haben. Anderenfalls wäre „The Futura Model“ auch nicht so heiter und groovig, und auch die Zeile &#8220;My rocket rises ever higher&#8221;, die sicher schon dem alten Freud gefallen hätte, klingt alles andere als deprimiert.</p>
<p>Einziger Wermutstropfen ist, dass die beiden ersten der drei Versionen sich schon ziemlich stark ähneln. Bei der „Parallel Universe Version“ gibt es ein paar zusätzliche futuristische Spielereien und insgesamt einen größeren Hang zu weiten, verhallten Räumen, aber das sind kleine Variationen, und ich gebe dennoch dem etwas satteren Original den Vorzug. Die „Late Night Supernova Version“ dagegen ist weniger Rock, mehr Soundkulisse mit Lounge-Feeling, insgesamt synthetischer und verspielter und somit reich ein netten Ideen.</p>
<p>Wer die schrecktypische Mischung goutiert, sollte durch den Song angefixt sein und dem Album, das wohl am entstehen ist, entsprechend entgegenfiebern &#8211; wenn man bedenkt, wie unterschiedlich &#8220;The Futura Model&#8221; und das komplexe und zugleich versponnene &#8220;Lord Sutekh’s Dream&#8221; sind, kann man sich jedenfalls auf eine gewisse Bandbreite freuen. Ähnlich wie Kingdom of Heaven scheinen die Soloarbeiten jedenfalls an die schmissigen, von einem Schuss Rock&#8217;n'Roll durchtränkten Ur-Radio Werewolf der 80er anzuknüpfen, was ich sehr begrüße. Die reguläre Edition der einseitig bespielten 12&#8221; ist in 222er Auflage erschienen, eine ultralimitierte Liebhaberedition enthält u.a. noch ein signiertes Poster. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://epicureanescapism.bandcamp.com/">The Epicurean</a></strong></p>
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		<title>Nikolas Schreck am 14.10. im Kreuzberger Hole: Film, Vortrag, EP-Release</title>
		<link>https://africanpaper.com/2017/09/19/nikolas-schreck-am-14-10-im-kreuzberger-hole-film-vortrag-ep-release/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 10:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nikolas Schreck ist seit Beginn seiner Karriere in vielen Bereichen aktiv, trat als Sänger und Musiker, aber auch als Autor, Dokumentarfilmer und in späteren Jahren &#8211; nach einem längeren Studium des tantrischen Buddhismus &#8211; als Meditationslehrer in Erscheinung. Nach einigen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/09/19/nikolas-schreck-am-14-10-im-kreuzberger-hole-film-vortrag-ep-release/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nikolas Schreck ist seit Beginn seiner Karriere in vielen Bereichen aktiv, trat als Sänger und Musiker, aber auch als Autor, Dokumentarfilmer und in späteren Jahren &#8211; nach einem längeren Studium des tantrischen Buddhismus &#8211; als Meditationslehrer in Erscheinung. Nach einigen etwas zurückgezogenen Jahren häuften sich seit geraumer Zeit wieder die Lebenszeichen des heute in Berlin lebenden Künstlers, so gab es in den letzten Jahren drei Konzerte in unterschiedlichen Konstellationen, ein Album seiner Band Kingdom of Heaven, desweiteren Buchprojekte und Vorträge zu verschiedenen Themen. Am 14. Oktober widmet ihm das Berliner Label The Epicurean einen Abend im Kreuzberger Venue The Hole, bei dem ganz unterschiedliche Aktivitäten Schrecks aus Vegangenheit und Gegenwart auf dem Plan stehen.<br />
<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/09/SchreckLectureScreening.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14273" title="SchreckLectureScreening" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/09/SchreckLectureScreening.jpg" alt="" width="960" height="503" /></a><span id="more-14272"></span><br />
Zum Auftakt hält Schreck einen Vortrag mit dem Titel &#8220;Sonic Magic in Theory and Practice &#8211; a Lecture on Music and Magic&#8221;. Im Anschluss wird seine Doku &#8220;Charles Manson Superstar&#8221; aus dem Jahr 1989 gezeigt, die bislang nur einmal in einem Berliner Kino lief. Nach einer Fragerunde wird Schreck seine Solo-EP &#8220;The Futura Model&#8221; (The Epicurean) vorstellen. Die Musik wurde zusammen mit dem Trio FTDrop (keyboard), Heathen Rae (Drums) und Ohnesorg (Bass) eingespielt und wird vom Label beschrieben als &#8220;a retro-futurist audio adventure in cosmic avant-pop celebrating the joys of extraterrestial sex, plunging to the icy depths of interstellar alienation, and soaring towards the Gnostic mysteries of the transhuman state.&#8221; <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/09/epicureanevents.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14306" title="epicureanevents" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/09/epicureanevents.jpg" alt="" width="960" height="503" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man ahnt, dass man sich auch bei diesem Stück Vintage-Sci Fi wieder heillos in einem Wust aus ernsthaften Ideen und schreck-lichem Humor verheddern darf und kann gespannt sein, wieviele Spuren früherer Schreckcore-Bands wie Radio Werewolf und Kingdom of Heaven auch in seinen Solosachen zu finden sind. Die Veranstaltung ist Teil <a href="https://www.facebook.com/events/122397038490894/">einer vom 13.-16. Oktober laufenden Eventreihe</a> bei der im Hole und in Madame Claude mit Anemone Tube, Dario Lehner und Jon Evans weitere Künstler und Musiker aus dem Epicurean-Umfeld ihre neuen Arbeiten vorstellen.</p>
<p><a href="http://nikolasschreck.guru/"><strong>Nikolas Schreck @ Home</strong></a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/896186513881265"><strong>Event @ Facebook</strong></a></p>
<p>Samstag, 14. Oktober, Beginn 20 Uhr, Eintritt 10€<br />
The Hole<br />
Schlesische Str. 37<br />
10997 Berlin</p>
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