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	<title>African Paper &#187; Richard Ramirez</title>
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		<title>OPÉRA GARMENT: In The Making</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Aug 2024 05:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Künstler, deren Diskographie so umfangreich und ausufernd ist, dass sie einen bei der ersten Begegnung davon abhält, weiterzumachen (wer jetzt z.B. bei den Legendary Pink Dots, Current 93 oder Merzbow einsteigen möchte, der verdient vielleicht etwas Mitleid); Richard &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/03/opera-garment-in-the-making/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/a2896696671_101.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41970" title="a2896696671_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/a2896696671_101-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt Künstler, deren Diskographie so umfangreich und ausufernd ist, dass sie einen bei der ersten Begegnung davon abhält, weiterzumachen (wer jetzt z.B. bei den <a href="http://africanpaper.com/tag/the-legendary-pink-dots/">Legendary Pink Dots</a>,<a href="http://africanpaper.com/tag/current-93/"> Current 93</a> oder<a href="http://africanpaper.com/tag/merzbow/"> Merzbow</a> einsteigen möchte, der verdient vielleicht etwas Mitleid); <a href="http://africanpaper.com/tag/richard-ramirez/">Richard Ramirez </a>ist dann noch einmal ein Sonderfall, hat er doch mehr <a href="https://www.discogs.com/artist/84265-Richard-Ramirez">(Neben-)Projekte</a> als andere Künstler Veröffentlichungen.<span id="more-41967"></span> Seit Jahrzehnten arbeitet er sich an verschiedensten Spielarten des (Harsh) Noise ab, frönt mit verschiedensten Reihen seiner Liebe zu Giallos oder Slashern und kann zwischenzeitlich auch schon einmal zurückhaltend und sogar melodisch agieren (wie z.B. <a href="https://richardramirez.bandcamp.com/album/distant-fading">hier</a>).</p>
<p>Als Opéra Garment hat er bislang (lediglich) zwei Tapes auf seinem Label Room 2A herausgebracht, nun erscheint die dritte Veröffentlichung. „In The Making“ gehört zu Ramirez&#8217; variantenreicheren Tapes: Der erste Teil beginnt scheinbar zurückhaltend mit hallenden symphonischen Sounds, um dann innerhalb kürzester Zeit zu einer typischen hochfrequenten Noisenummer zu werden, zu der nach und nach mehr Gebrutzel hinzukommt. Es gibt fortwährend ein hektisches Changieren zwischen verschiedenen Noise-Texturen &#8211; das ist kein statischer Wall Noise oder gar Noise Wall (wenn man dann diese vielleicht gar nicht so spitzfindigen Unterscheidungen treffen möchte), stattdessen Variation, kurzzeitige Momente des Innehaltens und der Zurückhaltung, des Wartens auf die Eruption, die dann auch immer mal wieder ruhig kommen darf. Gerade im letzten Teil des Tracks klingt das sehr dynamisch, bevor der Hörer am Ende dann unter einer Wand aus Hochtönen begraben wird. Der zweite Teil beginnt mit ruhigeren, aber sehr unangenehmen Sounds, in etwa klingt dieser Track so, als wolle Ramirez hier seine Form von rumpelndem, unheilschwangeren Ambient spielen und einen postapokalyptischen Noise/Ambient-Hybrid kreieren. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://richardramirez.bandcamp.com/music">Room 2A</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=51179850/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>V.A.: Antimateria</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Aug 2023 05:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon vor etlichen Jahren haben Kernphysiker verschiedene Untersuchungen zu den Klängen von Antimaterieteilchen durchgeführt. Die Ergebnisse sind mittlerweile vermutlich Legion und mir weitgehend unbekannt. Wenn im Zuge dessen allerdings so etwas wie der Sound auf der vor einigen Monaten erschienenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/19/v-a-antimateria/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/antimateria.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36417" title="antimateria" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/antimateria-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schon vor etlichen Jahren haben Kernphysiker verschiedene Untersuchungen zu den Klängen von Antimaterieteilchen durchgeführt. Die Ergebnisse sind mittlerweile vermutlich Legion und mir weitgehend unbekannt. Wenn im Zuge dessen allerdings so etwas wie der Sound auf der vor einigen Monaten erschienenen Compilation &#8220;Antimateria&#8221; möglich ist, dann wäre ich prinzipiell dafür.<span id="more-36409"></span></p>
<p>Auf der LP &#8220;Antimateria&#8221;, die wenn man genau sein will ein zwischen Kollaboration, Compilation und Split-Release angesideltes Objekt darstellt, arbeitet auf der ersten Seite das hierzulande hoffentlich bald wesentlich bekanntere philippinische Harsh Noise-Duo Coalminer mit einer Reihe an Acts zusammen, die trivial formuliert fast wie ein Who is Who internationaler Lärmkünste anmuten. Die Resultate offenbaren einen starken verbindenden Rahmen, unterscheiden sich aber im Detail sowohl in der klanglichen Beschaffenheit (Rauheit versus relativ glatte Politur, oder besser leicht abgemilderte Rauheit) als auch in der Struktur (Fluss versus Stakkato und alle Zwischenstufen).</p>
<p>Den Auftakt bildet ein Track, den die beiden (wie vermutlich in fast allen Stücken) in Mail Art-Manier zusammen mit der ursprünglich mal als Band gegründeten und heute von Junkie im Alleingang betriebenen Shanghaier Institution Torturing Nurse und dem deutschen Noise- und Experimental-Act Grodock aufgenommen haben. Nach wenigen brummenden Sekunden bricht eine Lawine aus Schutt und Geschrei auf die Ohren nieder, und was anfangs noch eher wie im Fluss wirkt, in welchem man die Schreie von Kindern und Schmerzgeplagten hört, wird irgendwann von einem ohrenbetäubenden Donnern und Rattern und Rumpeln zerstampft. Anschließend geht es in Zusammenarbeit mit Richard Ramirez und dem Landsmann Zenabi zunächst etwas zurückgenommener zur Sache, man hört verhaltenes Brodeln und Kratzen, bei dem sich zum einen die vielzitierte Noise-Wall mit rauer Tapete abzeichnet, aber auch das, was ungeübte Ohren gerne einen &#8220;Kaputte Boxen-Effekt&#8221; nennen. Das ist aber nur die Kulisse, auf der sich viele andere zum Teil entgrenzte Dinge wie schwindelerregender Drehungen oder höllisches Gekeife aus einem riesigen Mund ereignen.</p>
<p>Die qualvollen Schreie zeigen sich am eindrücklichsten in dem Track, den Coalminer zusammen mit dem aus dem experimentellen Black Metal stammenden niederländischen Projekt Gnaw Their Tongues und dem Amerikaner Ethan Lee McCarthy alias Many Blessings aufgenommen hat. Hier mischen sich die Todesschreie in ein furioses ambientes Rauschen, das mit der Zeit immer mehr zu einem kleinteiligen, schnellen Flickerbild mutiert. Zusammen mit Toshiji Mikawa (seines Zeichens Mitgründer der Incapacitants) und dem von Bangkok aus operierenden Polwach Beokhaimook alias Unsignified Death schließt die erste Seite mit einem Track, in welchem eine anfangs fast noch angenehm klingende Wall durch hochtönendes Feedback, beängstigendes Lachen und herausgekotzte Vocals zum Einsturz gebracht wird. So wird Antimaterie zu einem Fest für die Ohren.</p>
<p>Zu einem kompletten Tapetenwechsel (ohne Raufaser, pun intended) kommt es beim Auflegen der zweiten Seite, denn die beiden jeweils rund zehnminütigen Stücke, die Maurizio Bianchi hier unter seinem Kürzel M.B. abliefert, könnten zum bisher gehörten kaum eindrucksvoller kontrastieren. Was vom Label als &#8220;sounds of iluminescent and rushing keyboard clusters&#8221; beschrieben wird, erweist sich als Labsal von flirrender ambienter Struktur, deren helle, obertonreiche Gestalt immer in Bewegung bleibt. Im Verlauf der beiden Stücke entfalten sich &#8211; beim zweiten &#8220;Yangnay&#8221; mehr noch als beim eröffnenden &#8220;Gnayang&#8221; &#8211; leisere und lautere Abschnitte, in denen kleine Unregelmäßigkeiten, die manchmal wie Tonstörungen anmuten, für eine im besten Sinne unspektakuläre Dynamik sorgen. Und durchgehend sorgt eine sonnengeblendete Flimmerästhetik für ein fast nostalgisches Deja-Vu zu klassischen Synthesizer-Kompositionen besserer Zeiten.</p>
<p>Weit davon entfernt den Veröffentlichungsturnus v.a. im Harsh Noise zu überblicken schätze ich, dass &#8220;Antimateria&#8221; zu den herausragenden Releases in diesem Bereich zählt. Das betrifft natürlich primär die Coalminer und seinen Kollegen gewidmete Seite, aber auch in dem hier adressierte Dunstkreis tut ein Blick über den Tellerrand, hinter dem Bianchi seine sanften Keyboardsounds spielt, sicher ganz gut. Tolle Platte, die hoffentlich nochmal neu aufgelegt werden wird. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Grubenwehr Freiburg</strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230710_165216_947.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1315797890/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>V.A: Hexakosioihexekontahexaphobia: The Fear of the Number of The Beast</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Aug 2023 05:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade ist ein Buch von Colin Dickey erscheinen, das darlegt, warum Amerikaner so besessen sind von der Vorstellung, geheime Mächte, klandestine Gruppen kontrollierten die Welt. Im Guardian heißt es: „From the 1692 Salem witch trials to the American Revolution (thought &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/12/v-a-hexakosioihexekontahexaphobia-the-fear-of-the-number-of-the-beast/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/a0274494234_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36943" title="a0274494234_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/a0274494234_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Gerade ist ein Buch von Colin Dickey erscheinen, das darlegt, warum Amerikaner so besessen sind von der Vorstellung, geheime Mächte, klandestine Gruppen kontrollierten die Welt. Im Guardian <a href=" https://www.theguardian.com/books/2023/aug/07/under-the-eye-of-power-book-colin-dickey">heißt</a> es: „From the 1692 Salem witch trials to the American Revolution (thought by some to be a conspiracy organised by the French), from the satanic panic to the Illuminati and QAnon, <span id="more-36942"></span>it has been tempting to dismiss conspiracy theories as an aberration, resonating with a small and marginal segment of the population. But Dickey, 45, came to understand them as hardwired into how many people process democracy.“  In Deutschland kam jüngst eine von der Konrad Adenauer-Stiftung in Auftrag gegebene <a href="https://www.kas.de/de/monitor-wahl-und-sozialforschung/detail/-/content/das-ist-alles-bewiesen">Studie</a> zu Verschwörungsgläubigkeit in Deutschland unter anderem zu dem Ergebnis: „8 Prozent der Wahlberechtigten sind der Ansicht, dass geheime Mächte die Welt steuern und weitere 23 Prozent vermuten, dass dies wahrscheinlich richtig sei.“</p>
<p>Auf Deathbed Tapes ist jüngst eine Compilation erschienen, die sich mit einer Manifestation solcher Verschwörungsnarrative befasst: Sechs Künstler beschäftigen sich auf je sechsminütigen Stücken thematisch mit der sogenannten &#8220;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Satanic_panic">Satanic Panic</a>&#8220;, die in den 90ern die USA und das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=86v3_G1l0P8&amp;ab_channel=RileyELFuk">Vereinigte Königreich</a> heimsuchte und u.a. Genesis Breyer P. Orridge ins Exil gehen ließ. Das Thema des Tapes spiegelt sich auch im Titel und in den absurd-hyperbolischen Schlagzeilen auf dem Cover wider.</p>
<p>Maso Yamazaki hat unter dem Projektnamen <a href="http://africanpaper.com/tag/controlled-death/">Controlled Death</a> in den letzten Jahren auf einer Vielzahl von Tonträgern auf Tod fokussierte Lofi-Synth-Stücke veröffentlicht. Hier werden fiese dissonante Synthsounds mit verrauschten Orgelklängen und den so typischen unmenschlichen Schreien kombiniert. Das unbetitelte Stück klingt so in etwa, als habe La Vey seine „Satanic Mass“ mit Romeros Zombies zelebriert. Man kann sich ohne Weiteres vorstellen, dass auch heutzutage inmitten der QAnon-Irren &#8211; ob mit schmuckvollem <a href="https://www.npr.org/2021/03/09/975097124/judge-rejects-qanon-shamans-bid-for-early-release-from-jail">Kopfputz</a> oder als <a href="https://contendingmodernities.nd.edu/theorizing-modernities/qanon-evangelical-apocalypse/">christlischer Nationalist</a> -  beim Hören des Stückes tatsächlich jemand glauben könne, hier würden Satanisten/Demokraten/Hillary Clinton/Joe Biden etc. Kinder quälen, um an ihr Adrenochrome zu kommen.<a href="http://africanpaper.com/tag/richard-ramirez/"> Richard Ramirez</a> steuert als Black Leather Jesus mit dem amüsant betitelten „(M)oral Panic“ seinen typischen Harsh Noise bei, der hier in einer Kumulation von Feedback und Hochfrequenzen in einer rabiaten Unruhe und Brutalität zu hören ist. „Fetal Feast Of Therese“ von Moonbeam Terror (dem Projekt von Anjilla Ulfhednar, die auch bei Black Leather Jesus aktiv ist) sampled extensiv das <a href="https://www.facebook.com/globaleventsnow/videos/459246662522104/">„Satan&#8217;s Children“-Video</a>. Romain Perrot alias Vomir legt dann mit dem für den Franzosen so typischen Harsh Noise Wall in Punkto Brachialität und Monotonie noch eine Schaufel drauf. Straight Panic arbeiten ebenfalls mit Sprachsamples, das dissonante Brutzeln ist aber hier etwas zurückhaltender als auf den vorherigen Tracks. Dazu kommen dann verrauschte Melodiepassagen und irre demente Vocals. Cromlech beenden das Tape mit Sprachsamples, fiesen Hochtönen und monotonen Beats.</p>
<p>Das sind sechs brachiale Stücke und man müsste eigentlich all die Verschwörungsgläubigen 24 Stunden am Stück mit dieser Zusammenstellung beschallen und ihnen dann mit den <a href="https://www.goodreads.com/quotes/10197349-yes-there-is-a-conspiracy-indeed-there-are-a-great">Worten von Alan Moore </a>entgegnen: „the truth is far more frightening; no-one is in control, the world is rudderless“. (JM)</p>
<p>Label: <a href="https://www.deathbed.xxx/">Deathbed Tapes </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4255799748/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Antimateria: Neues Album u.a. mit Maurizio Bianchi, Coalminer, Torturing Nurse, Grodock, Richard Ramirez</title>
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		<pubDate>Fri, 19 May 2023 05:37:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Grubenwehr Freiburg bringen ein neues Split-Album unter dem Titel &#8220;Antimateria&#8221; heraus. Die erste Seite enthält vier Harsh Noise-Stücke des philippinischen Duos Coalminer in Kollaboration mit internationalen Vertretern unterschiedlicher Lärmkünste &#8211; das sind das aus dem experimentellen Black Metal stammenden niederländische &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/19/antimateria-neues-album-u-a-mit-maurizio-bianchi-coalminer-torturing-nurse-grodock-richard-ramirez/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grubenwehr Freiburg bringen ein neues Split-Album unter dem Titel &#8220;Antimateria&#8221; heraus. Die erste Seite enthält vier Harsh Noise-Stücke des philippinischen Duos Coalminer in Kollaboration mit internationalen Vertretern unterschiedlicher Lärmkünste &#8211; das sind das aus dem experimentellen Black Metal stammenden niederländische Projekt Gnaw Their Tongues, die ursprünglich als Band gegründete und seit längerem solo arbeitende Shanghaier Institution <a title="TORTURING NURSE VS. GOVERNMENT ALPHA: Split" href="http://africanpaper.com/2012/02/11/torturing-nurse-vs-government-alpha-split/">Torturing Nurse</a>, der deutsche Noise/Experimental-Act <a title="Dysphoria: Gemeinsames Tape von Grodock und Der Verlorene Faden" href="http://africanpaper.com/2023/04/28/dysphoria-gemeinsames-tape-von-grodock-und-der-verlorene-faden/">Grodock</a>, Richard Ramirez (u.a. Black Leather Jesus, <a title="CRASH AT EVERY SPEED: Out Of Control" href="http://africanpaper.com/2023/05/06/crash-at-every-speed-out-of-control/">Crash At Every Speed</a>), der ebenfalls von <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/antimateria.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35708" title="antimateria" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/antimateria.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-35707"></span></p>
<p>den Philippinen stammende Zenabi, der von Bangkok aus operienrende Harsh Noiser Polwach Beokhaimook alias Unsignified Death und Incapacitants-Mitgründer Toshiji Mikawa. Hier treffen verzerrte Vocals und röhrendes Feedback auf raufaseriges Bruzzeln und einiges mehr. Die zweite Seite enthält zwei rund zehnminütige neue Track von <a title="Meine künstlerische Entwicklung ist immer nach vorne gerichtet. Interview mit Maurizio Bianchi" href="http://africanpaper.com/2022/01/22/meine-kunstlerische-entwicklung-ist-immer-nach-vorne-gerichtet-interview-mit-maurizio-bianchi/">Maurizio Bianchi (hier wieder unter dem Kürzel M.B.) </a>mit hypnotischer Elektronik, oder in den Worten des Labels &#8220;sounds of iluminescent and rushing keyboard clusters&#8221;. Das Album erscheint in verschiedenen Vinyl-Editionen und digital.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1315797890/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>CRASH AT EVERY SPEED: Out Of Control</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/05/06/crash-at-every-speed-out-of-control/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 May 2023 03:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Merkmal vieler Künstler, die im Harsh Noise aktiv sind, ist die schier unüberschaubare Zahl an Veröffentlichungen und Seitenprojekten. Die Projektnamen von einem der Väter des Harsh Noise Wall, Richard Ramirez, anfangs primär als Black Leather Jesus aktiv, sind ebenfalls &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/06/crash-at-every-speed-out-of-control/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/a2932460134_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-35527" title="a2932460134_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/a2932460134_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein Merkmal vieler Künstler, die im Harsh Noise aktiv sind, ist die schier unüberschaubare Zahl an Veröffentlichungen und Seitenprojekten. Die Projektnamen von einem der Väter des Harsh Noise Wall, Richard Ramirez, anfangs primär als Black Leather Jesus aktiv, sind ebenfalls<a href="https://www.discogs.com/artist/84265-Richard-Ramirez"> Legion</a>: <a href="https://richardramirez.bandcamp.com/album/heretic">Black Ritual</a> hat eine, wenig überraschend, rituellere Ausrichtung, in ganzen Serien von <span id="more-35525"></span>Veröffentlichlichungen kommt Ramirez seiner Liebe zu <a href="https://richardramirez.bandcamp.com/album/steel-petals">Giallos</a> oder<a href="https://www.discogs.com/label/2962577-Slasher-Collection"> Slashern</a> nach. Wobei der reine Klangertrag oft eine gewisse Beliebigkeit hat, lassen sich Konzeption und Titelgebung doch oft nur partiell auf das  Noisegebrutzel der jeweiligen Veröffentlichungen beziehen.</p>
<p>Jüngst erschien als Crash At Every Speed mit „Out Of Control“ ein Tape auf Ramirez&#8217; Label <a href="https://www.discogs.com/label/738390-Room-2A">Room 2A</a>. „Force Merge Leads To Crash“ und „Traffic Control 10“ finden sich auf Seite A, „Incident on 45“ und „Hitting The Wall“ heißen die Tracks der B&#8211;Seite, frühere Tonträger trugen Titel wie „Highway Death“ oder „Advisory Speed Limit“ und lassen von der doch recht offensichtlichen Thematik an <a href="http://africanpaper.com/tag/brian-williams/">Brian Williams</a>&#8216; Seitenprojekt Isolrubin BK denken.</p>
<p>Die A-Seite beginngt für Ramirezverhältnisse relativ moderat: Stimmen, Funksprüche, weißes statisches Rauschen, sirrend-schwirender White Noise. Seite B ist dagegen von einem etwas dunkleren Rauschen und etwas mehr Echo durchzogen, gegen Ende hört man Schreie, ein Krachen, ganz so, als werde hier die Fahrt gegen die Wand akustisch illustriert. (MG)</p>
<p>Label: Room 2A <iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3494723290/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>TSALAL: Nightmares Confront Them On Either Side Of Sleep</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2022 05:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lexi C.M.K. Turner]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Ramirez]]></category>
		<category><![CDATA[Sean Matzus-Ramirez]]></category>
		<category><![CDATA[The White Visitation]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Ligotti]]></category>
		<category><![CDATA[Tsalal]]></category>

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		<description><![CDATA[Sean Matzus-Ramirez, Ehemann von Richard Ramirez (mit dem er auch u.a. in Black Leather Jesus spielt) hat zahlreiche, fast möchte man sagen: zahllose Projekte im Bereich Noise und Drone und betreibt das Label The White Visitation. Das Labelprogramm ist durchaus &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/02/19/tsalal-nightmares-confront-them-on-either-side-of-sleep/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/a2774424641_162.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-28752" title="a2774424641_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/02/a2774424641_162-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sean Matzus-Ramirez, Ehemann von Richard Ramirez (mit dem er auch u.a. in Black Leather Jesus spielt) hat zahlreiche, fast möchte man sagen:<a href="https://www.discogs.com/de/artist/773524-Sean-Matzus"> zahllose</a> Projekte im Bereich Noise und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=68wFgmiuIyA&amp;t=229s&amp;ab_channel=ELBRUJ0">Drone</a> und betreibt das Label The White Visitation. Das Labelprogramm ist durchaus interessant: Da gibt es etwa die <a href="http://pinktrianglenoise.blogspot.com/">Pink Triangle-Serie</a>, „AGIT-PROP ON LIMITED EDITION TAPES FROM QUEER NOISE ARTISTS“, <span id="more-28748"></span>deren Veröffentlichungen besonders sympathischen Zeitgenossen gewidmet sind; wie etwa dem <a href="https://www.npr.org/2012/10/27/163725159/the-ten-commandments-judge-wants-his-seat-back?t=1645201967845">„Ten Commandments Judge“ Roy Moore</a>  oder Georgias <a href="https://www.salon.com/2022/02/10/marjorie-taylor-greenes-gazpacho-police-is-very-dumb--but-we-underestimate-her-at-our-peril/">Majorie „Gazpacho“ Taylor Green</a>, die inmitten des sich immer stärker in den Mainstream bewegenden republikanischen <em>lunatic fringe</em> eine besonders abstoßend dumme Figur ist.</p>
<p>Andere Projektnamen und Titel von Veröffentlichungen mit ihren Verweisen auf Ligotti, Lovecraft, Poe und Algernon Blackwood lassen auf Interesse an unheimlicher Literatur schließen. Das Projekt Tsalal (auf Poe respektive Thomas Ligotti anspielend) ist von der Besetzung eine Art Noise-Supergroup bestehend aus Ramirez-Matzus, Richard Ramirez, James Tallis, <a href="http://africanpaper.com/2021/04/17/parfum-zu-ehren-von-black-leather-jesus/">Scott Kindberg</a>, <a href="http://africanpaper.com/2021/08/08/scarlet-diva-vallee-de-lamour/">Thomas Puopolo</a> und<a href="http://africanpaper.com/2021/06/14/the-lethal-temple-v-neues-von-tears-of-morning/"> Lexi C.M.K. Turner</a> (die nach einer Zeit in Gothbands seit einiger Zeit Harsh Noise veröffentlicht). „Blessed be the seed that is planted forever in darkness“ steht auf der <a href="https://thewhitevisitation.bandcamp.com/album/nightmares-confront-them-on-either-side-of-sleep">Bandcampseite</a> als Motto und so lautet auch der Titel des 2011 veröffentlichten Debüttapes.</p>
<p>Oftmals ist es Dark Ambient, der sich dazu berufen fühlt, den Soundtrack zur Rückkehr der großen Alten etc. zu schaffen (siehe etwa <a href="https://cryochamber.bandcamp.com/album/yog-sothoth">hier</a>). Auf &#8220;Nightmares Confront Them on Either Side of Sleep&#8221; bleiben die Beteiligten allerdings ihrem musikalsichen Hintergrund treu: Man hört eine gute halbe Stunde lang brutzelnden, sich wenig verändernden Harsh Noise. Inwiefern sich aus dieser Konfrontation mit Dissonanz, Brachialität und (scheinbarer) Strukturlosgkeit Beziehungen zum Titel des Tapes (der auf die Kurzgeschichte des inzwischen in Florida lebenden Autors verweist, die auch der Projektname zitiert) ziehen lassen, ist letztlich schwer auszumachen &#8211; was auch nicht unbedingt nötig ist. Schließen wir einfach mit ein paar Zeilen aus Ligottis &#8220;The Tsalal&#8221;: „They had attained the stripped bone of being, the last layer of existence without name or description, without nature or essence: the nothingness of the blackness no one had ever seen&#8230;or would ever see.“ (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://thewhitevisitation.bandcamp.com/">The White Visitation</a></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1358518687/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>WEREWOLF JERUSALEM / NECROTIC FISSURE / BRUISING PATTERN / TROU: s/t</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2021 07:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bruising Pattern]]></category>
		<category><![CDATA[Magnesia Nova]]></category>
		<category><![CDATA[Necrotik Fissure]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Ramirez]]></category>
		<category><![CDATA[Trou]]></category>
		<category><![CDATA[Werewolf Jerusalem]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob man die vorliegende CD nun als Compilation oder als Split-Album bezeichnet, eines ist sie allen Dingen voran: eine furiose internationale Feier des Harsh Noise Wall-Sound, dessen Wände sich primär durch unterschiedliche Grade der Grobkörnigkeit des Verputzes unterscheiden, oder anders &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/08/28/werewolf-jerusalem-necrotic-fissure-bruising-pattern-trou-st/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/splitaufmagnesianova_.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-26303" title="splitaufmagnesianova_" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/splitaufmagnesianova_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ob man die vorliegende CD nun als Compilation oder als Split-Album bezeichnet, eines ist sie allen Dingen voran: eine furiose internationale Feier des Harsh Noise Wall-Sound, dessen Wände sich primär durch unterschiedliche Grade der Grobkörnigkeit des Verputzes unterscheiden, oder anders ausgedrückt: durch verschiedene Stufen der Rauheit des rauschenden, prasselnden und knisternden Soundmaterials.<span id="more-26302"></span></p>
<p>Den Auftakt macht der seit über 30 Jahren in der Noisewelt aktive Richard Ramirez mit seinem Projekt Werewolf Jerusalem, das im Rahmen seiner Referenzen oft als Hommage an diverse Horrormotive fungiert. So auch hier, denn die rund zwölf Minuten zunächst gemächlichen, dann etwas heftigeren Gepruzzels sind gewiss nicht zufällig wie der Film Aterrados von Demián Rugna betitelt. Verwaschener, feiner, fließender und von der Richtung her geradliniger erweist sich der unbetitelte Track des ungarischen Necrotic Fissure, der in den letzten Jahren durch zum Teil rekordverdächtig überlange Releases von sich reden machte.</p>
<p>Bruising Pattern, namentlich eine Hälfte der österreichischen Fall Into Dry Lungs, gewährt ein beinahe klaustrophobisches Close-up auf die poröse Körnung seiner Lärmwand, die ganz im Zeichen der &#8220;Corruption Of The Mind&#8221; steht, während der in der Normandie ansässige Trou mit dem vielleicht heftigsten Beitrag den Schlusspunkt setzt: &#8220;The Delicate Sound of Fear When she Breathes&#8221; präsentiert gut zehn Minuten radikalen Prasselns, das die angsterfüllten Atemzüge für Stunden im Ohr festschweißt. Was erwartet man anderes von einem Musiker, der sein eigenes Label nach dem blauen Himmel und kleinen Vögeln benennt?</p>
<p>Ich hoffe und bin sehr zuversichtlich, dass die ganzen 25 exemplare der CDr ihr Publikum finden und an all denen vorbeigehen werden, die sich damit schwer tun, dass Harsh Noise repetitiv und monoton ist und alle Päpste katholisch sind.</p>
<p><strong>Label: Magnesia Nova</strong></p>
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