In Kürze erscheint bei Room40 das neue Album “Archipiélago” des in Buenos Aires lebenden Komponisten und Saxofonisten Sergio Merce als Download, inklusive spezieller Radio-Edits. Das auf mikrotonalen Saxofonklängen basierende Werk bewegt sich zwischen brodelnd-dronigen Strukturen und minimalistischen Passagen, die je nach Moment knarrend-schwer, glocken oder gongähnlich oder zurückgenommen und aufgeräumt klingen. Dabei bleibt die primäre Klangquelle oft kaum erkennbar, was den Reiz und die Vielschichtigkeit der Aufnahme ausmacht.
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Ŋurru Wäŋa: Neue CD von Hand to Earth
Mit “Ŋurru Wäŋa” legt Hand to Earth, die Combo um Peter Knight, ein Album vor, das sich mit Heimat, Zugehörigkeit und Entfremdung auseinandersetzt und zwischen ambienten, folkigen Ansätzen im besten Sinne changiert. Die sechs zum eil sehr vokalorientierten Tracks entstanden während einer Tour und spiegeln die unterschiedlichen Hintergründe der Musiker wider. Dabei verbinden sie elektronische Klänge, Bläser, traditionelle Instrumente wie den Yidaki und Spoken Words, um eine vielschichtige Klanglandschaft zu schaffen.
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Aki Onda mit Filmmusik für Ken Jacobs
Mit “In the Depth of Illusion: A Soundtrack for Nervous Magic Lantern” veröffentlicht der japanische Künstler und Komponist Aki Onda gerade eine neue LP – sie enthält die komplette, zum Teil recht wandlungsfähige Musik zu Ken Jacobs’ experimentellem Filmprojekt Nervous Magic Lantern. Das Album, das bei Room 40 erscheint, ist, wie man von Ondas eigenen Liner Notes erfährt, konzipiert als eine meditative und gleichsam
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Next Level Avoidance: Digitales Album von Erik Griswold
Am 9. August erscheint mit “Next Level Avoidance” ein neues Album von Erik Griswold, aufgenommen allein unter dem eigenen Haus, gemeinsam mit einem über 130 Jahre alten Klavier und einigen analogen Zusätzen. Aufgewühlte, brüchige Pianoparts treffen hier auf feine elektronische Erweiterungen. Der Klang wirkt bewusst ungeschliffen, fast tastend, geprägt von kleinen Abweichungen und Brüchen. Zwischen präparierten Tönen, Papierstreifen und Gummi schimmern immer wieder Momente intimer Konzentration auf das Material. Veröffentlicht wird das Album bei Room40 als Download.
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A Book of Waves: Gemeinsames Album von Andy Graydon und Klaus Janek
Mit “A Book of Waves” legen Andy Graydon und Klaus Janek ein gemeinsames Album vor, das über zwei Jahre hinweg zwischen Berlin, Minneapolis, Bahia (Brasilien) und Maui (Hawaii) entstand. Die Ausgangssituation war ein Einschnitt: Nach langjähriger gemeinsamer Arbeit in Berlin – von intimen Trio-Settings bis zu größeren Improvisationsensembles – führte ein Umzug von Graydon in die USA zur räumlichen Trennung. An die Stelle spontaner Bühneninteraktion trat nun ein schrittweiser Austausch von Aufnahmen, ein asynchroner Dialog, der sich den Künstlern zufolge zunehmend wie Schreiben anfühlte.
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Fata Morgana: Neues Album von Yearns
Mit “Fata Morgana” veröffentlichen Yearns dieser Tage ein neues Album beim Room40-Sublabel A Guide to Saints. Entstanden ist es aus der Zusammenarbeit von Andrew Foley und Joel Saunders – in Nachbarschaft, aber aus der Distanz: Die beiden Musiker leben zwar in benachbarten Vororten, doch der Austausch fand fast ausschließlich über E-Mail statt. Das klangliche Ergebnis spiegelt diese besondere Form des Miteinanders: ein Arbeiten mit Spuren, deren Ursprung im Prozess oft kaum noch erkennbar ist.
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Syndesis: Digitales Album von Madeleine Cocolas
Mit “Syndesis” veröffentlicht Madeleine Cocolas am 1. August ein neues Album digital bei Room40, das ihre Rückkehr nach Griechenland zwanzig Jahre nach dem ersten Besuch in berührender musikalischer Form verarbeitet. Aus Aufnahmen vor Ort – etwa vom Wasser am Bourtzi-Fort oder den Glocken von St. Georg in Nafplio – hat sie klangliche Momente festgehalten, die sie mit feinem
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Norman Westberg mit neuem Album bei Room40
“Milan” ist das neue Soloalbum von Norman Westberg, das am 18. Juli bei Room40 als CD und zum Download erscheint. Es basiert auf einer Multi Channel-Liveaufnahme, die während eines Konzerts in der lombardischen Metropole entstand, bei dem Westberg den Support für die Swans, in deren Line up er ebenfalls auftrat, übernahm. Lawrence English, der das Album produzierte, hebt dabei besonders Westbergs Fähigkeit hervor, mit Gitarre, Effekten und Verstärkern fragile, fließende Strukturen und letztlich eine Musik zu schaffen, die sich langsam entfaltet, dabei aber auf überraschende Weise fokussiert bleibt.
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Continuity: Neues Album von Yann Novak
Mit “Continuity”, das am 4. Juli digital bei Room40 erscheint, legt der in Los Angeles lebende Künstler Yann Novak ein Werk vor, das sich mit der Brüchigkeit von Wahrheit und Transparenz in gegenwärtigen Informationssystemen auseinandersetzt. In drei langen Stücken verbindet er Feldaufnahmen und Synthesizerloops zu einer ambienthaften Struktur, in der sich vieles unter der Oberfläche abspielt – eine dezente Dröhnung, aus der sich nach und nach klanglich greifbarere Elemente herauslösen. Orgelartige Höhen, Rauschen, einzelne perkussive Impulse und viel Hall setzen Akzente. Die Stücke entwickeln sich stetig weiter, ohne je in ein Ziel zu münden – als sei jeder Moment eine Zwischenstufe auf dem Weg zur nächsten, eine Bewegung, die sich selbst genügt. Der Titel “Continuity” scheint genau diese Struktur zu benennen: ein Zustand des ständigen Übergangs, in dem jede Form nur vorübergehend fest ist.
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The Edge is a Place: Digitales Album von Vanessa Tomlinson
Gerade erscheint bei Room40 digital das neue Werk “The Edge is a Place” der australischen Perkussionistin und Klangkünstlerin Vanessa Tomlinson. Das Release versammelt sechs 2024 entstandene Stücke, die ausschließlich mit einem festgelegten Set akustischer Klangquellen realisiert wurden, darunter Vibraphon, Keramik- und Metallschalen, Holzplanken, Becken, Glöckchen, Wassergefäße und verschiedenste Alltagsgegenstände, mit denen die Materialien zum Klingen gebracht werden: darunter Stricknadeln, Kontrabassbögen, Kochstäbchen, Gummikugeln und Ketten. Entstanden ist daraus ein akustisch dichtes, teils singelndes, teils dröhnendes und klimperndes Gewebe, das zwischen abstrakter Struktur und fein abgestimmter Atmosphäre oszilliert. Die Stücke wirken in ihrer Dichte fast wie Miniaturen einer surrealen Ordnung mit Momenten von zarter Klangzerbrechlichkeit ebenso wie mit eruptiven, paukenden Einschlägen. Die Klänge entfalten eine z.T. puppenhausartige Ästhetik, die zugleich kontrolliert und verstörend wirken kann, und lassen sich auch sehr gut im Installationskontext vorstellen.
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Caligo: Neues Werk von Siavash Amini
Mit “Caligo”, das am 11. Juli bei Room40 als CD und zum Download erscheint, setzt sich der iranische Komponist Siavash Amini auf radikale Weise mit Geschichte auseinander und mit der Frage, wie sich Klang transformieren lässt, ohne seine Herkunft zu verleugnen. Die Grundlage des Albums bilden zwei der frühesten Solo-Klavieraufnahmen aus dem Iran, interpretiert von einer Figur, die Amini als “unglaublich gewöhnlich und zugleich auf seltsame Weise verdächtig” beschreibt. Diese Aufnahmen wurden zerstückelt, rekonstruiert, transkribiert und erneut elektronisch belebt – digital, synthetisch und in vielfach verzerrter Gestalt. Aus diesem Prozess entstand eine Musik, die passagenweise dramatisch und manchmal sogar “dezent lärmend” oder orchestral anmutet, dabei jedoch nie in plakative Lautstärke kippt. Inmitten des Geschehens Klavierklänge, aber auch solche, die an Wasser erinnern, an Rauschen, Tropfen, Ströme, an Glocken, an Geräusche zwischen Mechanik und Zerbrechlichkeit. Immer wieder blitzen Momente auf, die das Kunstlied streifen ohne wirklich dort zu verweilen. Vieles bleibt in der Schwebe.
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ØJERUM: Til Vinden I Dine Øjne
Etwas rauscht, als wäre es schon immer da gewesen. Ein leises Flirren, das an der Schwelle zwischen Luftzug und Erinnerung liegt. Aus dieser Szenerie nahe an der Stille entsteht “Til Vinden I Dine Øjne”, das neue zwei lange Stücke umfassende Album des in Kopenhagen lebenden Künstlers øjeRum. Zwei lange Kompositionen entfalten sich in einem kreisenden Fluss, der keine Weiterlesen
Zimoun: Album mit Harmoniumarbeiten auf Room40
Mit “Harmonium I–VI” veröffentlicht der Schweizer Künstler Zimoun Ende Juni bei Room40 eine neue akustische Arbeit, die sich durch radikale Reduktion und feine klangliche Differenzierung auszeichnet. Grundlage der sechs Stücke ist ein etwa hundert Jahre altes Harmonium, das als einzige Klangquelle dient. Der Luftstrom wird manuell erzeugt, der Druck mit den Füßen kontrolliert, die Tasten reagieren auf minimale Berührungen – eine direkte, körperliche Verbindung zum Instrument, die feinste Variationen in Klang und Struktur ermöglicht. Die Stücke bewegen sich im langsamen, ruhigen Spektrum. Sie entfalten sich allmählich, mit schwebenden Klängen und wabernden Tonfolgen, und entwickeln dabei jeweils eine eigene Atmosphäre.
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The Opal Amulet: Neues von Christina Giannone
Mit “The Opal Amulet” veröffentlicht Christina Giannone ein neues Album auf Room40, auf dem sie ihr Gespür für dichte, bewegte Strukturen weiter ausformt. In den sich langsam aufbauenden, stellenweise leicht angerauten Drones liegt eine fast nasse Textur, die an prozessierte Regenschauer denken lässt. Trotz der gemächlichen Entwicklung entfaltet die Musik eine kraftvolle, treibende Energie, die sich im Verlauf zunehmend verdichtet und beschleunigt. Verzerrte Gitarrenklänge scheinen ebenso eingeflossen zu sein wie fein geschichtete Synthesizerflächen.
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Eternal Equinox: Digitaler Longplayer von Mike Cooper
Am 23. Mai erscheint Mike Coopers neues Album “Eternal Equinox” digital bei Room40. Alle Instrumente und Umgebungsaufnahmen wurden von Cooper selbst eingespielt und aufgenommen. Die Stücke begannen, wie Cooper sagt, als einfache Improvisationen auf seiner virtuellen Pedal-Steel-Gitarre, inspiriert von den Kompositionen von Kevin Good und den Interpretationen von Matt Sargent auf deren Album “Trails”. Im Laufe der Zeit entwickelten sich daraus komplexere Kompositionen mit zusätzlichen Texturen und Klangfarben.
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Sadie Powers mit neuen Album bei Room40
Sadie Powers’ Album “Souvenir”, das digital bei Room40 erscheint, ist eine persönliche Auseinandersetzung mit Verlust und Erinnerung. Entstanden zwischen 2020 und 2022, reflektiert es den Schmerz über den Tod mehrerer nahestehender Personen während der Pandemie, in einer Zeit, in der Abschiede oft nicht möglich waren. Musikalisch kombiniert das Album improvisierte Passagen auf der bundlosen Bassgitarre mit bearbeiteten Field Recordings, Glockenspielklängen und unkonventionellen Materialien wie Blech und Pappe. Diese Elemente verweben sich zu einer Struktur, die an eine Erinnerungscollage erinnert – flüchtig, fragmentarisch und doch eindringlich.
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The Prosperity Of Vice, The Misfortune Of Virtue: Merzbow-Reissue auf Room40
Mit “The Prosperity Of Vice, The Misfortune Of Virtue” erscheint am 9. Mai eine wiederveröffentlichte Merzbow-Arbeit aus dem Jahr 1996 neu bei Room40 – von Lawrence English vollständig remastered und um eine zusätzliche Aufnahme aus den ursprünglichen Sessions ergänzt. Entstanden ist das Album ursprünglich als Theatermusik für eine Produktion der Gruppe Romantica, basierend auf Texten des Marquis de Sade. Masami Akita lotet hier eine breitere Palette an Ausdrucksformen aus als in vielen seiner bekannteren Veröffentlichungen der Ära, neben massiv verdichteten Noise-Strukturen treten z.B. auch rhythmische. Das Werk gehört zu jenen Merzbow-Alben, die bislang nur in sehr eingeschränktem Umfang zugänglich waren und zeigt eine Seite seines Schaffens, die auf die Anforderungen theatraler Kontexte reagiert, ohne seine charakteristische Materialbehandlung aufzugeben.
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Lea Bertucci und Olivia Block: Gemeinsames Album auf Room40
Am 4. April erscheint mit “I Know the Number of the Sand and the Measure of the Sea” die erste Zusammenarbeit der Musikerinnen Lea Bertucci und Olivia Block bei Room40. Die in New York lebende Bertucci und die in Chicago ansässige Block begannen ihren kreativen Austausch vor einigen Jahren und entwickelten ihre gemeinsamen Ideen nach einem improvisierten Auftritt in New York 2022 weiter. Das Album wurde laut Label aus einer Vielzahl von Klängen geformt, die sie sich über einen gewissen Zeitraum hinweg zuschickten: Olivia Block verwendet Synthies und Tape, während Lea Bertucci ihre Stimme durch
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Journey to the Cave of Guanyin: Neue CD von Theresa Wong
Am 11. April erscheint “Journey to the Cave of Guanyin” von Theresa Wong als CD und digital beim Label Room40. Die Musikerin hat das gesamte Album allein mit ihrem Cello aufgenommen und dabei eine außergewöhnlich vielschichtige Klangwelt erschaffen. Die Stücke bestehen aus mehrspurigen Aufnahmen, in denen vorsichtige, tastende Bögen, zittrige Texturen und tiefe, dröhnende Schwingungen miteinander verwoben sind. Dabei entsteht eine Musik, die ehrfürchtig wirkt, aber frei von Pathos bleibt – suchend und fragend, statt sich in festen Formen zu verankern.
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