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	<title>African Paper &#187; Runzelstirn &amp; Gurgelstøck</title>
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		<title>RUDOLF EB.ER / CONTROLLED DEATH: Serenita Per I Morti Viventi</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jul 2024 02:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der gerade bei Phage Tapes erschienenen 12&#8221; &#8220;Serenita Per I Morti Viventi&#8221; kommen mit Rudolf Eb.er und Maso Yamazaki zwei Personen zusammen, die seit Jahrzehnten Grenzen sprengende (Geräusch-)Musik machen und sich (vor allem in den letzten Jahren) immer wieder &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/07/13/rudolf-eb-er-controlled-death-serenita-per-i-morti-viventi/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/07/a0360603186_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41856" title="a0360603186_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/07/a0360603186_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf der gerade bei Phage Tapes erschienenen 12&#8221; &#8220;Serenita Per I Morti Viventi&#8221; kommen mit <a href="http://africanpaper.com/tag/rudolf-eb-er/">Rudolf Eb.er</a> und <a href="http://africanpaper.com/tag/controlled-death/">Maso Yamazaki</a> zwei Personen zusammen, die seit Jahrzehnten <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ylDuOmEoZx0&amp;ab_channel=distortculture">Grenzen</a> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=OgUWme6c-A8&amp;ab_channel=MikeBrainfollies">sprengende</a> (Geräusch-)Musik machen und sich (vor allem in den letzten Jahren) immer wieder – wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen – mit dem (Thema) Tod beschäftigt haben. <span id="more-41854"></span>Eb.ers &#8220;Om Kult&#8221;-Serie beschrieben wir <a href="http://africanpaper.com/2018/09/15/rudolf-eb-er-om-kult-ritual-practice-of-conscious-dying-vol-i/">hier</a> „als Übung zum bewussten Sterben im Sinne der tibetischen Phowa-Meditation, zur symbolischen Erfahrung der Auslöschung des Geistes und der Kompostierung des Körpers“. Yamazaki hat nach dem manisch-eruptiven Noise als Masonna in den vergangenen Jahren als Controlled Death auf zahlreichen kleinen als auch umfangreichen Veröffentlichungen einen Lo-Fi-Death Industrial gespielt, bei dem auch schon einmal eine Orgel zum Einsatz kam, wie etwa auf <a href="http://africanpaper.com/2022/07/02/controlled-death-dirge-for-the-departed/">„Dirge For The Departed“</a>. Auf Eb.ers Bandcampseite wird das etwas pointierter <a href="https://rudolfeber.bandcamp.com/album/serenit-per-i-morti-viventi">formuliert</a>: Die Veröffentlichung „combines Rudolf’s obscure and maggot-eaten corpse meditations and Maso’s terrifying death ambient rituals.&#8221;</p>
<p>Die beiden haben seit Mitte der 90er einige Male zusammengearbeitet, zuletzt teilten sie sich ein auf Cold Spring erschienenes<a href="http://africanpaper.com/2020/08/03/split-album-von-controlled-death-und-rudolf-eb-er-auf-cold-spring/"> Splitalbum</a>. Auf „Serenita Per I Morti Viventi“ haben die beiden die gut 11-minütigen Tracks allerdings zusammen eingespielt: In den Credits heißt es: Maso Yamazaki &#8211; Organ, Echo Machine, Rudolf Eb.er &#8211; Violin, Voices and Noises&#8221;.</p>
<p>Teil 1 beginnt mit verrauschten Orgelklängen, man hört Schaben, Stimmen, Stöhnen, Kratzen, zwischendurch leiert der Track, als löse sich das Tape auf und auch wie auf anderen Aufnahmen von Controlled Death bricht das Stück plötzlich ab, bevor es wieder einsetzt. Teil 2 knüpft daran an, man hört Atmen und eine sich in Auflösung befindende Stimme inmitten des Rauschens und der Dissonanzen. Beide Stücke zeigen den Mensch in all seiner Kreatürlichkeit, alles scheint sich in einem Auflösungsprozess zu befinden. Das ist durchgängig &#8220;uneasy, <em>uneasiest </em>listening&#8221;. Vielleicht hat auch nur jemand einen seltsamen Hybrid aus einem Hammer-Soundtrack und David Lynchs Musik zu &#8220;Eraserhead&#8221; erschaffen. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://phagetapes.bandcamp.com/">Phage Tapes </a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2388338949/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Split-Album von Controlled Death und Rudolf Eb.er auf Cold Spring</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2020 00:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei in Osaka lebende Künstler, die sich beide auf ganz unterschiedliche Weise in den letzten Jahren mit dem Tod beschäftigt haben, veröffentlichen demnächst auf Cold Spring eine Split-LP mit dem passenden Titel „Death Ceremonies“. Maso Yamazaki, der als Masonna eruptiv-hysterischen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/08/03/split-album-von-controlled-death-und-rudolf-eb-er-auf-cold-spring/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei in Osaka lebende Künstler, die sich beide auf ganz unterschiedliche Weise in den letzten Jahren mit dem Tod beschäftigt haben, veröffentlichen demnächst auf Cold Spring eine Split-LP mit dem passenden Titel „Death Ceremonies“.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/08/a2442755673_101.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-21967" title="a2442755673_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/08/a2442755673_101-1006x1024.jpg" alt="" width="584" height="594" /></a><span id="more-21962"></span>Maso Yamazaki, der als Masonna eruptiv-hysterischen Noise gespielt hat, veröffentlicht seit einigen Jahren als Controlled Death eine Art von Lo-Fi-Death Industrial, über den es auf<a href="http://africanpaper.com/2020/05/16/controlled-death-beautiful-decomposition/"> diesen</a><a href="http://africanpaper.com/2019/05/11/controlled-death-evil-discharge/"> Seiten hieß</a>, man höre eine „Stimme, die Unverständliches murmelt, dann im verzerrten analogen Brummen und Dröhnen untergeht und gelegentlich mit diesem verschmilzt. […] Das ist dunkelste, äußerst unangenehme Musik, die zurecht nicht den Eindruck erweckt, als könne der Tod kontrolliert werden.“</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4254239691/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=866894282/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Rudolf Eb.er hat sich in den letzten Jahren, jüngst noch  mit seiner Om Kult-Trilogie, die den Untertitel „Ritual Practice of Conscious Dying“ trägt, am Tod abgearbeitet. Die dort versammelten Aufnahmen<a href="http://africanpaper.com/2018/09/15/rudolf-eb-er-om-kult-ritual-practice-of-conscious-dying-vol-i/"> verstehen sich</a> als eine „Übung zum bewussten Sterben im Sinne der tibetischen Phowa-Meditation, zur symbolischen Erfahrung der Auslöschung des Geistes und der Kompostierung des Körpers. […] In der Hauptsache besteht das zu Cut-up-Kollagen montierte Soundmaterial aus Feldaufnahmen, die Eb.er in der japanische Natur, in Wäldern und Bächen, aber auch an den Abjekt-Orten der Zivilisation wie Mülldeponien aufgenommen hat“.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4254239691/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2230483694/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Eb.er steuert zum Album acht Teile einer Aufnahme namens &#8220;Ende Leben (Hëxapoda Cëremonia)&#8221; bei, Yamazaki acht Teile von &#8220;Death Ceremony&#8221;.</p>
<p><a href="coldspring.co.uk/discography/csr283lp"><strong>@ Cold Spring</strong></a></p>
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		<title>RUDOLF EB.ER: Om Kult &#8211; Ritual Practice of Conscious Dying Vol. I</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2018 06:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Om Kult]]></category>
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		<description><![CDATA[Rudolf Eb.er, früher bekannt unter dem Projektnamen Runzelstirn &#38; Gurgelstøck, arbeitet seit vielen Jahren an einem rituellen Konzept zur psycho-spirituellen Reinigung und zur Überwindung des menschlichen Egos. Die Soundperformances des im japanischen Osaka lebenden Schimpfluch-Veteranen, die auch auf Tonträger ihren &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/09/15/rudolf-eb-er-om-kult-ritual-practice-of-conscious-dying-vol-i/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/09/reomkult1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16238" title="reomkult1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/09/reomkult1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Rudolf Eb.er, früher bekannt unter dem Projektnamen Runzelstirn &amp; Gurgelstøck, arbeitet seit vielen Jahren an einem rituellen Konzept zur psycho-spirituellen Reinigung und zur Überwindung des menschlichen Egos. Die Soundperformances des im japanischen Osaka lebenden Schimpfluch-Veteranen, die auch auf Tonträger ihren prozessualen Charakter wahren, stehen in unterschiedlichen Traditionen vom Tantrischen Buddhismus bis zu verschiedenen schamanischen Praktiken.<span id="more-16237"></span></p>
<p>Eb.ers frühe Prägung durch Kunstrichtungen wie den Wiener Aktionismus ist auch heute noch in all seinen Arbeiten auszumachen, und bei den nicht selten grotesken Sounds und Tracktiteln Marke „Kotschleuder“ kommt bei vielen die Frage auf, wieviel Humor auch darin steckt. Dass die morbide, transgressive Seite seiner Arbeiten allerdings nicht nur ein Rest westlicher Subkultur ist, ahnt jeder, der sich mit den entsprechenden Quellen etwas näher befasst hat.</p>
<p>Auf dem vor vier Jahren erschienenen Album „Brainnectar“ ging es um die aus dem Tantrismus stammende Idee einer psychischen Energie, die sich im Gehirn in Nektar verwandelt und durch ihr Tropfen Geist und Körper transformiert – der gerade erschienene erste Teil seines „Om Kult“-Tryptichons, der sich als Übung zum bewussten Sterben im Sinne der tibetischen Phowa-Meditation, zur symbolischen Erfahrung der Auslöschung des Geistes und der Kompostierung des Körpers versteht, knüpft in vielfältiger Weise daran an. In der Hauptsache besteht das zu Cut-up-Kollagen montierte Soundmaterial aus Feldaufnahmen, die Eb.er in der japanische Natur, in Wäldern und Bächen, aber auch an den Abjekt-Orten der Zivilisation wie Mülldeponien aufgenommen hat. Rauschendes und tropfendes Wasser, v.a. aber das vibrierende Summen von Fliegen und anderen Insekten, leicht interpretierbar als Symbole des Verfalls und des ständigen Werdens und Vergehens, bilden ein Hauptfundament der oft hörspielartigen Klangarbeit, knackende Feuer und Ähnliches kommt hinzu. An vielen Stellen wird das alles subtil zu hintergründigem Dröhnen verfremdet, zu einem dunkel brummenden, organischen Fundament, das sich stets in einer Weise wandelt, dass man sich im Auftakt zu etwas Infernalischem wähnt, das gerade dabei ist, sich zusammen zu brauen.</p>
<p>Ohnehin ereignet sich auf diesem Fundament noch einiges mehr: ratternde Motoren, mysteriöse Tierstimmen, menschliches Gemurmel, das an Beschwörungsformeln erinnert, hektischer, fast monströßer Atem, Gongs und andere rituelle Klangquellen, rückwärts eingespielte Passagen und andere technischen Tricks, plötzliche Einbrüche von purem Lärm – all dies verschwimmt bei oberflächlichem Vorbeiziehen schnell zu einem diffusen Mischmasch, erweist sich bei der angemessenen Konzentration jedoch als ungemein imaginationsinduzierend.</p>
<p><strong>Label: Om Kult / Schimpfluch Associates </strong></p>
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		<title>RUDOLF EB.ER: Brainnectar</title>
		<link>https://africanpaper.com/2014/09/20/rudolf-eb-er-brainnectar/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Sep 2014 06:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rudolf Eb.er, den man auch unter dem Konzeptnamen Runzelstirn &#38; Gurgelstøck kennt, versteht seine Arbeiten, die Musik, Performatives und Visuelles umspannen, als schamanistische Rituale, die durch reinigende psycho-physische Grenzerfahrungen die am meisten einengende psychische Zwangsjacke – das Ego – entkräften &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/09/20/rudolf-eb-er-brainnectar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/08/rudelfeberbrainnectar.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9241" title="rudelfeberbrainnectar" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/08/rudelfeberbrainnectar-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Rudolf Eb.er, den man auch unter dem Konzeptnamen Runzelstirn &amp; Gurgelstøck kennt, versteht seine Arbeiten, die Musik, Performatives und Visuelles umspannen, als schamanistische Rituale, die durch reinigende psycho-physische Grenzerfahrungen die am meisten einengende psychische Zwangsjacke – das Ego – entkräften und im Idealfall überwinden sollen. Dabei agiert der in Japan lebende Künstler mit irritierenden, für sensible Gemüter schockierenden Motiven, die durchaus eine selektierende Wirkung erzielen können – nur wer wirklich bereit ist für eine undistanzierte Konfrontation<span id="more-9240"></span> mit Tod, Abjekt und psychischen Ausnahmezuständen, lässt sich auf sein Werk ein, Gelegenheitshörer, die man auch mit launigen Titeln wie &#8220;Morx &amp; Kotschlag&#8221; nicht besänftigen kann, machen auf dem Absatz kehrt.</p>
<p>Man muss sicher nicht näher informiert sein über die aus dem Tantrismus stammende Idee psychischer Energie, die sich im Gehirn in Nektar verwandelt und durch ihr Tropfen Geist und Körper transformiert, um von der nach diesem Konzept benannten 2CD „Brainnectar“ aufgewühlt zu sein. Die zwei Hauptkanäle, Musik und Sprache mittels Titelgebung, arbeiten mit einem repetitiv angeordneten Mosaik aus wiederkehrenden Grundmotiven, aus denen die Leere, der Tod, die Dekomposition und die Farbe schwarz ebenso herausstechen wie summende Insekten, zwitschernde Vögel und das Knistern brennender Zweige. Das Verbrennen des Egos, das emsige Aufsammeln von Nektar, das ständige Aufblähen von etwas Unförmigen, das die dynamische Struktur vieler Stücke bestimmt – bei all dem entsprechen sich Wort und Klang.</p>
<p>Dem rituellen Konzept entsprechend setzt Eb.er auf Dramatik. Zu den entgrenzten Höhepunkten von „Brainnectar“ zählen nicht nur die plötzlich ins Summen, Knistern und Gluckern hereinbrechenden Noisegewitter, sondern v.a. die Stimmbeiträge von Vokalistin Junko Hiroshige (Hijokaidan), die das ekstatische Mittel schlechthin einbringt: den völlig entfesselten Schrei in allen Formen und Variationen, wütend, wahnsinnig, schluchzend und dabei von allerhand kleinen Dopplungen umschwirrt.</p>
<p>Wie würde man wohl die Wirkung einer solchen Musik beschreiben, nachdem die angestrebte Bewusstseinserweiterung stattgefunden hat? Vielleicht wäre eine sprachliche Darstellung des Effektes dann nicht mehr relevant, im Extremfall sogar nicht einmal mehr möglich. Nach dem ersten Hördurchgang bleibt mir nur die Festellung, dass „Brainnectar“ eine sehr intensive und sicher noch lange nachwirkende Erfahrung bereithält.</p>
<p><strong>Label: Schimpfluch Associates</strong></p>
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		<title>Gruppenausstellung beim Epicurean Escapism Festival II: Alex Tennigkeit, Andrew Liles, Carmen Burguess, Dennis Rudolph, Philip Best, Rudolf Eb.er</title>
		<link>https://africanpaper.com/2013/05/25/gruppenausstellung-beim-epicurean-escapism-festival-ii-alex-tennigkeit-andrew-liles-carmen-burguess-dennis-rudolph-philip-best-rudolf-eb-er/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 May 2013 08:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 15.06.2013 findet in Berlin das zweite Epicurean Escapism Festival statt, im Zentrum stehen Konzerte der Post Industrial-Acts Ke/Hil, Post Scriptvm, Dieter Müh, Anemone Tube und Trepaneringsritualen, darüber hinaus werden Super 8-Filme von Mike Dando als Untermalung zu ausgewählten Stücken &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/05/25/gruppenausstellung-beim-epicurean-escapism-festival-ii-alex-tennigkeit-andrew-liles-carmen-burguess-dennis-rudolph-philip-best-rudolf-eb-er/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15.06.2013 findet in Berlin das zweite Epicurean Escapism Festival statt, im Zentrum stehen Konzerte der Post Industrial-Acts Ke/Hil, Post Scriptvm, Dieter Müh, Anemone Tube und Trepaneringsritualen, darüber hinaus werden Super 8-Filme von Mike Dando als Untermalung zu ausgewählten Stücken seiner Band Con-Dom gezeigt. Zu den Programmpunkten zählt außerdem eine Gruppenausstellung. Im Vordergrund stehen Gemälde, Zeichnungen und Fotokollagen von sechs internationalen Künstlern. Die meisten von ihnen stehen im engeren Kontext zu (Post-)Industrial und experimenteller Musik. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/TennigkeitEEF.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6973" title="TennigkeitEEF" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/TennigkeitEEF-250x300.jpg" alt="" width="250" height="300" /></a><span id="more-6972"></span>Die in Berlin lebende Malerin Alex Tennigkeit steuerte bereits Artwork für das Anemone Tubes-Album &#8220;Dream Landscape&#8221; bei. Standen zu Beginn ihrer Laufbahn noch Motive der Populärkultur, allem voran die Ikonografie des Hip-Hop und die Ästhetik amerikanischer Filmplakate im Zentrum, widmete sie sich im Laufe der Zeit vermehrt Themen der abendländischen Malerei. Ein besonderer Schwerpunkt liegt seit dem auf Motiven und Darstellungstechniken des Barock. In ihren allegorischen Sujets treffen Vanitassymbole auf demonstrative Erotik und Szenarien exzessiver Brutalität. In den meisten Darstellungen ist es der weibliche Körper, der bei aller Schönheit einen morbiden Zug offenbart und von Vergänglichkeit ebenso wie von Bedrohung kündet. Dass die Künstlerin dabei meist ihr eigenes Abbild als Projektionsfläche nutzt, gibt ihren Bildern eine interessante Mehrdeutigkeit, bei der Aspekte der Ichwerdung mit überzeitlichen Symbolen korellieren. Das Konzept fand seinen bissherigen Höhepunkt in der Reihe „Selbst als Allegorie“, aus der „Libra“, eines der hier zu sehenden Gemälde, stammt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/LilesEEF.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6974" title="LilesEEF" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/LilesEEF-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a></p>
<p>Andrew Liles ist vor allem als Musiker bekannt. Von Haus aus mit Gitarre und Piano sozialisiert, entwickelte er irgendwann ein Interesse an der kollagenhaften Schichtung manipulierter Klänge. Mittlerweile blickt er auf ein umfangreiches Werk zurück, zu seinen Soloarbeiten und Kollaborationen kommt seine mittlerweile maßgebliche Mitgliedschaft bei Nurse With Wound und Current 93 hinzu. Die Gestaltung der Tonträger spielte von Beginn an eine wichtige Rolle, nach anfänglichen Arrangements mit Puppen, sowie Experimenten mit der Ästhetik des viktorianischen Zeitalters, konzentrierte sich sein Fokus spätestens seit der „Monster“-Reihe auf einen bunten Comicstil mit grotesken, erotischen Motiven. Seit einiger Zeit ist Liles auch unabhängig von seinen Tonträgern künstlerisch aktiv. Die Feder- und Bunstiftzeichnungen auf schwarzem Tonpapier repräsentieren eine ganz andere, gleichwohl nicht weniger bizarre Seite seines Schaffens. Aus denm leuchtenden Farbenspiel floraler Linien entstehen figurative Formen von unheimlicher, dämonischer Ausstrahlung, die an Psychedelic und Folk Art erinnern.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/BurguessEEF.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6975" title="BurguessEEF" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/BurguessEEF-294x300.jpg" alt="" width="294" height="300" /></a>Auch die Argentinierin Carmen Burguess führt eine Doppelexistenz als Musikerin und visuelle Künstlerin. Neben ihrer Rolle im Post Punk-Duo Mueran Humanos arbeitet sie in den Bereichen Kollage und Zeichnung. Während ihre Zeichnungen meist als Illustrationen für Magazine und literarische Publikationen Verwendung finden &#8211; am Namhaftesten bisher eine spanischsprachige Ausgabe von Gedichten Lovecrafts &#8211; widmet sie ihre Fotokollagen primär eigenen Ideen. Die bei EEF gezeigten Digitalkollagen entstammen dem Umfeld ihrer Reihe „Seventeen“, einer ironischen Auseinandersetzung mit der Geschichte des modernen Schönheitsideals und dessen Präsentation in Lifestyle-Magazinen. Die Arbeiten zeugen von einem Faible für den Stil der 50er und frühen 60er Jahre, als das Schönheitsideals der Massen noch vergleichsweise unverbraucht war und einen naiven Charme ausstrahlte. Mit dieser idealisierenden Unbekümmertheit brechen Burguess&#8217; fiktive Magazincover, setzen durch Verzerrung und den Einbezug von Narben und Wunden auf direkte Schockwirkung ganz im geiste plakativer Unpop Art. Die hier gezeigten Arbeiten sind Studien zu dieser Reihe und zeigen die Covergirls losgelöst von Kontext der Magazine.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/RudolphEEF.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6976" title="RudolphEEF" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/RudolphEEF-207x300.jpg" alt="" width="207" height="300" /></a>Der Berliner Maler Dennis Rudolph wird gelegentlich als Chronist kulturellen Verfalls bezeichnet, was allerdings einer stark verkürzten Rezeption von Teilen seines Werks entspricht. Mit einer Vielzahl alter Techniken wie Ätzradierung, Cyanotypie und Tafelbild erforscht Rudolph das westliche Selbstbild in all seinen ideengeschichtlichen Dimensionen. Seiner offenkundigen Vorliebe für die figurative Ästhetik der klassischen Moderne und v.a. des Symbolismus entspricht die stets in der Schwebe gehaltene Ambiguität aus hoffnungsfroher, fast obsessiver Aufbruchstimmung und einem Bewusstsein des Untergangs. In all seinen favorisierten Gattungen – Porträt, Allegorie, Landschaftsgemälde – durchzieht das Spannungsgefüge zwischen Morgenröte und Apokalypse die Tableaus. Dieser ambivalente Zug findet sich auch im Pathos seiner vielleicht brisantesten Arbeit, der „Deutschen Ahnengalerie“ mit Charakterköpfen der 30er und 40er Jahre, die den Geist dieser Zeit in all ihrer fanatischen Entschlossenheit einfangen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/BestEEF.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6977" title="BestEEF" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/BestEEF-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a>Philip Bests musikalische Arbeiten für Consumer Electronics und Whitehouse sowie als Teil von Ramleh sind weitgehend bekannt, vor einigen Jahren hat er die Fotokollage als visuelles Ausdrucksmedium für sich entdeckt. Auf den ersten Eindruck mag man sich wundern, dass seine Bilder wenig von der klinischen Kälte und Direktheit ausdrücken, die man angeschtis seiner Musik vielleicht erwartet hätte. Best sammelt seit Jahren Bilder aus älteren Magazinen und Prospekten, aus denen er kontrastreiche Sujets von subtiler Bedrohlichkeit entstehen lässt. Auf motivischer Ebene finden sich vor allem Naturaufnahmen und Darstellungen von Kindern, die zunächst Assoziationen romantischer Art wecken. Die Unbekümmertheit der abgelichteten Kinderfiguren erhält allerdings schon auf den zweiten Blick starke Brüche, da sie mit Naturphänomenen kombiniert werden, die dem jeweiligen Szenario einen unheilvollen Zug geben. Dunkle Himmel wie vor einem Wolkenbruch, Tiere bei der Jagd und immer wieder der Wald, der als Dickicht erscheint oder selbst der Zerstörung durch Brand und Umweltschäden ausgesetzt ist. In feinen Andeutungen lassen einige Motive den Verlust des paradiesischen Urzustandes als etwas gewaltsam herbeigeführtes durchscheinen, als eine Gewalt, die großen Interpretationsspielraum lässt und bei genauerem Hinsehen auch sexuell aufgeladen sein kann.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/Eb.erEEF_.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6978" title="Eb.erEEF" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/05/Eb.erEEF_-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Der in Japan lebende Künstler Rudolf Eb.er ist Gründer des Kollektivs Schimpfluch und v.a. unter seinem Projektnamen Runzelstirn &amp; Gurgelstock bekannt, mit dem er seit den späten 80ern auf Tonträgern und mit „rituellen“, multimedialen Performances von sich reden macht. Eb.er wird oft als Schamane des Art Brut charakterisiert, dessen psychodynamische Akustik und Grafik auf verborgene Regionen der menschlichen Psyche fokussiert sind. Wie der Begriff Schamane schon impliziert, geht es dabei nicht bloß um ein anlytisches Erforschen, vielmehr ist in all seinen Arbeiten eine kathartisch-therapeutsche Funktion intendiert, die er selbst als Konfrontation „mit Existenz“ bezeichnet. Seine Darstellungen des Menschen sind einer konsequenten Überschreitung von Körpergrenzen verpflichet und stehen im Gegesatz zu jedem idealistisch-cleanen Körperbild moderner, aufgeklärter Provenienz: Der Körper als Abjekt, der Körper in verschiedenen Graden der Deformation etc. Seine Performances bleiben wirkungsästhetisch im Spannungsgefüge zwischen Humor und latentem Unwohlsein und lassen Assoziationen zu Dada, Fluxus und den Wiener Aktionisten anklingen. Die hier gezeigten Fotoarbeiten sind Teil der Reihe „Psychopompos“.</p>
<p><strong><a href="http://www.transformed.de/epicureanescapism.html">Epicurean Escapism Festival</a></strong></p>
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