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	<title>African Paper &#187; Steven Wilson</title>
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		<title>FOVEA HEX: The Salt Garden (Landscaped)</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2021 05:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Abul Mogard]]></category>
		<category><![CDATA[Clodagh Simonds]]></category>
		<category><![CDATA[Fovea Hex]]></category>
		<category><![CDATA[Les Disques Du Crepsucule]]></category>
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		<description><![CDATA[Clodagh Simonds&#8217; Projekt Fovea Hex ist auf diesen Seiten immer wieder Thema gewesen. Bei der Besprechung ihres Albums „Home Is Where We Used To Sing“ hieß es hier: „Clodagh Simonds, in den 60ern Vokalistin bei Mellow Candle und später kurzzeitig &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/05/08/fovea-hex-the-salt-garden-landscaped/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/a3650561893_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25354" title="a3650561893_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/05/a3650561893_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Clodagh Simonds&#8217; Projekt<a href="http://africanpaper.com/tag/fovea-hex/"> Fovea Hex</a> ist auf diesen Seiten immer wieder Thema gewesen. Bei der Besprechung ihres Albums „Home Is Where We Used To Sing“<a href="http://africanpaper.com/2011/09/03/fovea-hex-%e2%80%93-here-is-where-we-used-to-sing/"> hieß</a> es hier: „Clodagh Simonds, in den 60ern Vokalistin bei Mellow Candle und später kurzzeitig Gastsängerin bei u.a. Thin Lizzy und Mike Oldfield, spielte mit Hilfe einer Reihe von Musikern [...], deren größter gemeinsamer Nenner die Lust am Experiment, am (Durch-)Brechen von Konventionen war<span id="more-25352"></span> [...] Musik ein, die [...] an der Schnittstelle von Ambient und Folk residierte, wobei diese Beschreibung aber letztlich zu kurz [greift], da FOVEA HEX einen ganz eigenen, von ihnen selbst erschaffenen Kosmos bevölkern.Rückblickend war es vielleicht keine so große Überraschung, dass David Lynch Fovea Hex einlud, in Paris anlässlich einer großen Retrospektive seines Werks aufzutreten, denn schließlich haftete der Musik Fovea Hex’ auch immer etwas Somnambules an, ließ sich ihre Musik in einer seltsamen Zwischenwelt verorten, in der die Ratio nur eine untergeordnete Rolle spielte.“</p>
<p>Den limitierten Versionen der „Neither Speak Nor Remain Silent“ und „The Salt Garden“-Trilogien (jeweils drei EPs) und des Albums „Home Is Where We Used To Sing“ wurden CDs beigelegt, auf der Gäste die Ursprungs-Veröffentlichungen neu mischten, zusammenstellten, einer Metamorphose unterzogen, in andere Klanglandschaften, um den Titel dieser LP aufzugreifen, verwandelten. Auf „The Salt Garden (Landscaped)“ finden sich zwei (respektive drei) dieser Bearbeitungen: Die erste Seite des Albums füllt unter dem Titel „Is Lanza Light Given“ Steve Wilsons Remix <a href="http://africanpaper.com/2019/12/14/fovea-hex-the-salt-garden-iii/">der dritten EP.</a> Die Stücke der Urspungs-EP verschmelzen miteinander, man hört Klaviertupfer, Streicher, anschwellende dunkle Drones, entrücke Stimmen und dann Simmonds&#8217; Stimme, die einsetzt: „the gaze goes to that window again/as if it were true/though the view is bleaching away/ for the given heat/ that lies in wait at any moment poured in/flowed in, filled in, coloured in/ carrying it all away“. Wilsons Interpretation <a href="http://africanpaper.com/2016/08/06/fovea-hex-the-salt-garden-i/">der ersten EP </a>unter dem Titel „Solace“ füllt die zweite Seite des Albums: beginnend mit warmen Streicherdrones, die an- und abschwellen, verhallen. Auf der beiliegenden CD finden sich neben diesen beiden Stücken noch zwei weitere: Abul Mogards „We Dream All The Dark Away“ ist seine 20-minütige Interpretation von „All Those Sings“ vom<a href="http://africanpaper.com/2017/07/01/fovea-hex-the-salt-garden-ii/"> Mittelteil der Trilogie</a>, es beginnt mit warmen modularen Synthesizerpassagen, nach zehn Minuten setzt ein Cello ein und es entsteht eine fast schon sakrale Kammermusik, die am Ende in melodielosem Rauschen endet. Abgeschlossen wird die CD mit „By The Glacial Lake“, urspünglich eine Single, Peter Chilvers&#8217; Mix rückt im Gegensatz zum Original das Klavier ins Zentrum.</p>
<p>Wenn am Anfang dieser Besprechung darauf hingewiesen wurde, dass eine einfache Kategorisierung der Musik nicht möglich ist, so hat auch Simonds&#8217; Stimme etwas, das kaum fassbar ist: Steven Wilson spricht in den Linernotes zutreffenderweise davon, dass sie „too steely to be deigned ethereal“ sei und gleichzeitig „too otherworldly“, um zu konventionellen Singer-Songwriterinnen zu passen. Im Inlay gibt es eine Biographie Fovea Hex&#8217;, Statements von Brian Eno und Steven Wilson sowie ein ausführliches Interview mit Simonds.</p>
<p>In seinen Überlegungen <a href="https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/ueber-das-poetische.html">„Über das Poetische“</a> attestiert Hartmut Lange der Musik, Schopenhauer folgend, „die metaphysischste aller Künste“ zu sein: „Hier majorisiert das Gefühl die Begrifflichkeit.“ Viel treffendere Worte zur Beschreibung dessen, was man auf diesem Album hört, dürften sich kaum finden lassen. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.lesdisquesducrepuscule.com/index.php">Les Disques Du Crepuscule</a></p>
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		<title>SAND SNOWMAN: Nostalgia Ever After</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 10:13:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bass Communion]]></category>
		<category><![CDATA[Beta-Lactam Ring]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Moonswift]]></category>
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		<category><![CDATA[Steven Wilson]]></category>

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		<description><![CDATA[Innerhalb des populärkulturellen Bewusstseins wird die Rubrik “Folk” heute wohl eher von amerikanischen Vertretern ausgefüllt. Warum das so ist, könnte der Stoff für lange Überlegungen sein. Vielleicht stehen die meisten Musikkonsumenten der amerikanischen Kultur einfach näher als der englischen, sei &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/sand-snowman-nostalgia-ever-after/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/sandsn.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-847" title="sandsn" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/sandsn-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Innerhalb des populärkulturellen Bewusstseins wird die Rubrik “Folk” heute wohl eher von amerikanischen Vertretern ausgefüllt. Warum das so ist, könnte der Stoff für lange Überlegungen sein. Vielleicht stehen die meisten Musikkonsumenten der amerikanischen Kultur einfach näher als der englischen, sei es im Guten oder im Schlechten. Vielleicht gibt es im amerikanischen Raum aber auch einfach mehr ambitionierte Labels, die sich relevanten Neuerungen auf dem Gebiet traditioneller Musik widmen. <span id="more-185"></span>An einem Mangel an interessanten englischen Folkmusikern kann es jedenfalls nicht liegen. Unter anderem zeigte dies vor einigen Jahren eine Compilation namens “John Barleycorn Reborn”, auf der sich auch ein Song der noch jungen Band SAND SNOWMAN befand.</p>
<p>SAND SNOWMAN ist das Projekt eines Menschen namens Sand, der sich selbst einen griesgrämigen Winterschläfer nennt und seit ein paar Jahren eine Schar illustrer Weggefährten ins Boot holt, um zusammen eine Reihe äußerst verwunschener Klänge hervorzuzaubern. Eine geheimnisvolle Sängerin namens Moonswift gehört dazu, ebenso ein etwas bekannterer Herr, der für die Elektronik zuständig ist – kein Geringerer nämlich als Steven Wilson, Betreiber des experimentierfreudigen Klangzauberprojektes BASS COMMUNION, bedient die Regler. Ihm ist es wohl auch zu verdanken, dass Sands Musik beim Beta Lactam Ring-Label untergekommen ist, das bezeichnenderweise jenseits des Atlantik zuhause ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Blick auf die Trackliste des zweiten Albums „Nostalgia Ever After“ lässt ein mythisches Grundinteresse der Band erahnen, sicher auch einen Hang zur dichterischen Romantik, und wenn es sein muss, dann scheut man auch nicht vor ein bisschen Kitsch zurück. Das Rad des Jahres wird beschworen, die Ewigkeit im Zyklus von Werden und Vergehen besungen. Natursymbole, vor allem Blumen prägen Teile des Bildes, bereitwillig gepackt in blumige Nostalgie. Die Flamme, die Wellen, die schlafende Stadt bilden die bevorzugten Symbole des Schneemannes. Musikalisch dominiert ein durchgehend besinnlicher Ton, und das Resultat sollte genau das richtige sein für Hörer, die einst den zerbrechlichen Klängen von IN GOWAN RING verfallen sind, die ESPERS vielleicht noch etwas andersweltlicher mögen würden oder ein Faible für naturverbundenen heidnischen Folk urenglischer Prägung haben, für Bands wie ORCHIS und deren zahlreiche Verwandten.</p>
<p>Den Texten hingegeben bemerkt man schnell, dass es sich bei der Bildverwendung der Briten keineswegs um die Beschwörung eines trivialen Idylls handelt, und auch die Klänge sind trotz ihrer Besinnlichkeit nicht frei von Brechungen und spröden Elementen aller Art. Des öfteren umschwirrt allerlei unaufgeräumte und gleichsam durchdringende Perkussion die lieblichen Gitarren und den verhuschten Sopran der Sängerin, der bisweilen an JOSEPHINE FOSTER erinnert. Dass etliche Nebengeräusche bei der Aufnahme nicht herausgemischt wurden verleiht dem Klangbild zusätzlich eine ungezwungene und angenehm amateurhafte Live-Atmosphäre. An manchen Stellen unterstützt ein cooler, fast jazziger Bass die Urtümlichkeit des Klangbildes, während er zugleich der schönen und poppigen Seite entgegen wirkt.</p>
<p>“Nostalgia Ever After” rührt an einige bekannte Strukturen – mal mag man sich an Filmmusik der 70er erinnert fühlen, mal an geheimnisvolle mittelalterliche Musik, die hinter verschlossenen Türen ihren ganz eigenen Zauber entwickelt hat – schön, beinahe zu schön, wenn da nicht der spröde Gesang wäre. Wünschen wir Sand mal einen guten Winterschlaf – in der Hoffnung, dass er uns im nächsten Herbst erneut mit den Früchten seiner Grießgrämigkeit erfreuen wird. (U.S.)</p>
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