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	<title>African Paper &#187; Subliminal</title>
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		<title>Zahlreiche Veröffentlichungen auf Galakthorrö</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2021 02:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Galakthorrö erscheinen Ende November eine ganze Reihe von neuen Tonträgern: So etwa das zweite Album des isländischen Projekts Aska, das laut Label „eine Metamorphose hin zu dunkelstem Angst Pop“ durchgemacht habe. Im Video zum Stück „falið“ wird dann auch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/10/25/zahlreiche-veroffentlichungen-auf-galakthorro/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://africanpaper.com/tag/galakthorro/">Galakthorrö</a> erscheinen Ende November eine ganze Reihe von neuen Tonträgern: So etwa das zweite Album des isländischen Projekts Aska, das laut Label „eine Metamorphose hin zu dunkelstem Angst Pop“ durchgemacht habe. Im Video zum Stück „falið“ wird dann auch eine monochrome Welt präsentiert.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/051_LP_l.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27476" title="051_LP_l" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/051_LP_l.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><span id="more-27473"></span>Ebenfalls neues Material erscheint von Hermann Kopp: „Noirhollwood“ ist ein 18-minütiges Tape, das eine Soundtrackarbeit für den Film „The Queen of Hollywood Boulevard“, darstellt. Das Label attestiert „Noirhollywood“ „weniger experimentell als […] seine Eps <em>Cerveau D&#8217;Enfent </em>und <a href="http://africanpaper.com/2017/05/06/hermann-kopp-cantos-y-llantos/"><em>Cantos Y Llantos</em></a>“, aber „fokussiert auf den Gruselklang“ zu sein.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/052_MC_l.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-27480" title="052_MC_l" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/052_MC_l.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Neben diesen beiden komplett neuen Releases finden sich nach dem Motto „nur das Unvollkommene lebt“ Tapewiederveröffentlichungen von November Növelets melancholischem Meisterwerk <a href="http://africanpaper.com/2016/02/13/november-novelet-the-world-in-devotion/">„The World In Devotion“</a>, von Herz Jühnings Langzeitdebüt<a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/herz-juhning-miasma/#more-1770"> „Miasma“</a> sowie <a href="http://africanpaper.com/tag/subliminal/">Subliminals </a>zweitem Longplayer „Coping“.</p>
<p>Waren die drei oben aufgezählten Tonträger zumindest als CD weiterhin erhältlich, so ist Karl Runaus Debütalbum „Osmose“ schon lange vergriffen. Ursprünglich 1994 veröffentlicht, ist „Osmose“ ein ruppiges und irritierendes Werk, das tief in der Industrial Culture verwurzelt ist. Nun erscheint es neu gemastert und mit modifiziertem Artwork in einer Auflage von 400 Stück.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/bgV5_Pmvpao" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><a href="https://galakthorroe.de/">@Galakthorrö</a></p>
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		<title>SUBLIMINAL: Sterben Lassen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 07:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Albert Fisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit zwei Alben und einer Reihe von EPs hat sich Albert Fisch als inzwischen rabiatester Künstler in der Galakthorrö-Familie etabliert. Thematisch ein Feld beackernd, das Throbbing Gristle mit „Very Friendly“ und „Slug Bait“ zuerst bestellt haben. „Out of the Light“ &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2015/12/19/subliminal-sterben-lassen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/12/Subliminal.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11402" title="Subliminal" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2015/12/Subliminal-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit zwei Alben und einer Reihe von EPs hat sich Albert Fisch als inzwischen rabiatester Künstler in der Galakthorrö-Familie etabliert. Thematisch ein Feld beackernd, das Throbbing Gristle mit „Very Friendly“ und „Slug Bait“ zuerst bestellt haben. „Out of the Light“ verzichtet fast völlig auf Rhythmus, stattdessen eine pulsierende Klangfläche; Fischs Stimme klingt, als wolle er einen Hybrid aus Power Electronics und Black Metal in die Welt werfen: verzerrt, schreiend, kreischend.<span id="more-11401"></span> „Blood Stain“ ist ein -wenn man so will- typisches Subliminalstück: Da sind diese ruppigen analogen Schleifen, in die zischende Sounds einbrechen und vor allem ist da diese Stimme, die in ihrer Derangiertheit extrem verstörend ist. Man denke an William Bennett zu Zeiten von „Birthdeath Experience“ und lässt ihn dann noch Walter Whites Crystal Meth zu sich nehmen. Hinter der Persona, die da „causing pain receiving pain trust in pain a blood stain“ stammelt und aus sich herauspresst, glaubt man als Hörer fast, eine Person hervorzutreten zu sehen, deren psychischer Zustand jenseits von Gut und Böse ist. Auf nicht einmal drei Minuten zeigt Fisch, wie (überzeugend irritierend) Power Electronics klingen kann. Das Titelstück „Sterben Lassen“ überzeugt durch die Reduktion: (s)eine Stimme, die Legion zu sein scheint und die man in ihrer Kreatürlicheit kaum einem Menschen zuordnen kann &#8211; Angst essen Stimme auf &#8211; dazu eine schwermütige simple Melodie, gegen Ende fiese Hochtöne. „What You Own“ beendet die EP brutal: Vocals, die vielleicht noch am ehesten an traditionelle Power Electronics erinnern und surrende, fräsende Analogschleifen.</p>
<p>Fisch entwirft hier ein Tableaux des Grauens auf gerade einmal vier Stücken und fast noch mehr als bei den vergangene Woche hier besprochenen Da-Sein scheint hier die Grenze zwischen demjenigen, der erleidet und dem, der Leid zufügt, zu verschwimmen, sich in einem Blutfleck aufzulösen. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.galakthorroe.de/">Galakthorrö</a></strong></p>
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		<title>SUBLIMINAL: Under Pressure</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2012 06:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Albert Fisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach der nach zwei Alben („Gracebudd“ aus dem Jahr 2000, „Coping“ von 2006) 2009 erschienenen „Look at the Creation“-EP folgt mit „Under Pressure“ eine visuell fast identisch gestaltete 7&#8242; mit erneut vier Stücken, die auch musikalisch an den Vorgänger anknüpfen. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/08/25/subliminal-under-pressure/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/031_l.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5089" title="031_l" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/031_l-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach der nach zwei Alben („Gracebudd“ aus dem Jahr 2000, „Coping“ von 2006) 2009 erschienenen „Look at the Creation“-EP folgt mit „Under Pressure“ eine visuell fast identisch gestaltete 7&#8242; mit erneut vier Stücken, die auch musikalisch an den Vorgänger anknüpfen. Ich habe schon bei der Besprechung von „Kosmoloko 2“ darauf hingewiesen, dass das Einmannprojekt von Albert Fisch inzwischen das rabiateste auf Galakthorrö ist und insbesondere die immer zwischen Aggression und Verzweiflung pendelnden Vocals, die seit dem zweiten Album „Coping“ ein typisches Merkmal des Projekts sind, sind im doch <span id="more-5088"></span>sehr stagnierenden und innovationsfeindlichen Genre Power Electronics in ihrer manischen Intensität fast singulär.</p>
<p>Die beiden Stücke der A-Seite, „Daddy Hates You“ und „Why Did I Receive Mercy“, enthalten die Elemente, die Subliminal ausmachen: Da ist der kontrolliert-aggressive Gesang bei erstgenanntem Stück, der nach der Hälfte, nach einem kurzen Bruch, in Hysterie umschwenkt. Da ist der stampfende Rhythmus, der letzteres Stück durchzieht. Man mag zwar dazu tanzen können, jedoch muss das fast zwangsläufig ein „Tanz debil“ sein. Der Höhepunkt der EP ist für mich dann allerdings das Titelstück, das auf beeindruckende Weise deutlich macht, was passiert, wenn der Titel gebende Druck zu groß ist und der Vortragende jedwede Kontrolle, jedweden Selbstschutz verliert. Das von analogen Störgeräuschen durchzogene „Under Pressure“ zeigt den Vokalisten tatsächlich jenseits von Gut und Böse und ist ein beeindruckendes Zeugnis von Selbstoffenbarung. Überraschend fällt dann das letzte Stück „Divisor“ aus: Im Gegensatz zu den anderen drei wird hier auf die stampfenden Analogschleifen verzichtet, stattdessen erzeugen Keyboards eine kleine Trauermusik– sorgen für einen Moment der Ruhe, wenn auch nicht Beruhigung, denn zu sehr sind da die irritierenden Geräusche und Stimmen im Hintergrund. Das ist dann auch ein angemessener Abschluss dieses „terrible, raging, delirious dance“ (Kate MacDonald).</p>
<p>Label: <a href="http://www.galakthorroe.de/">Galakthorrö</a></p>
<p>M.G.</p>
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		<title>V.A.: Kosmoloko 2</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2012 06:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die vor acht Jahren erschienene Zusammenstellung „Kosmoloko“ gab einen Überblick über die auf dem kleinen Label aus Braunschweig veröffentlichenden Künstler. Von den 2004 daran teilnehmenden Projekten fehlen auf dem Nachfolger zwei: Zum einen Karl Runau, der schon damals eine lange &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2012/08/18/v-a-kosmoloko-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/Galakthorr%C3%B6.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4995" title="Galakthorrö" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/08/Galakthorr%C3%B6-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die vor acht Jahren erschienene Zusammenstellung „Kosmoloko“ gab einen Überblick über die auf dem kleinen Label aus Braunschweig veröffentlichenden Künstler. Von den 2004 daran teilnehmenden Projekten fehlen auf dem Nachfolger zwei: Zum einen Karl Runau, der schon damals eine lange Phase des Schweigens hinter sich hatte, zum anderen Maska Genetik, das russische, schon vor einigen Jahren aufgelöste Einmannprojekt, dessen Schwanengesang „Strada“ von Galakthorrö 2011 posthum veröffentlicht wurde. <span id="more-4993"></span>Hinzugekommen sind Herz Jühning sowie „Nekromantik“-Komponist Hermann Kopp, die beide in den letzten Jahren je ein Album und eine EP auf Galakthorrö veröffentlicht haben.</p>
<p>Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Praxis auf Compilations &#8211; seien es jene, die thematisch ausgerichtet sind, seien es Überblicke über das Programm eines Labels &#8211; Bekanntes, bestenfalls Remixe zu veröffentlichen, fanden sich auf „Kosmoloko“ von jedem Künstler je zwei exklusive, sonst nirgendwo zu findende Beiträge &#8211; etwas, das mit dem zweiten Sampler weitergeführt wird. Schon im Rahmen anderer Rezensionen von Galakthorrö-Künstlern habe ich darauf hingewiesen, inwiefern sie sich von einer Menge anderer Projekte aus dem Postindustrial unterscheiden: Zum einen ist da der durchgängig gute Klang, ohne jedoch glatt zu klingen, zum anderen fällt – auch bei den rabiatesten Vertretern – auf, dass sie weniger Tracks als tatsächlich Songs schreiben (können). Galakthorrö hatten zudem immer einen gewissen corporate sound, der durch anloge Synths geprägt war. Thematisch beschäftig(t)en sich alle Künstler (auch) immer wieder mit dem Abseitigen, hielten und halten dem homo sapiens, „villainous king of beasts, [… ] deformed ape“ (R. Jeffers) einen Spiegel vor, um ihn als den Anthropofagen darzustellen, der er ist. Das geschieht mal auf subtile(re), mal auf brachialere Weise.</p>
<p>Die „Kosmoloko 2“ eröfffnenden November Növelet hatten mit ihrem 2007 veröffentlichten zweiten Album „Magic“ sowie der ein Jahr später erschienenen „Sacred“-EP gezeigt, dass sie mit analogen Retrosounds &#8211; ich habe schon bei einer anderen Besprechung geschrieben, dass die Analogmelodien und eingesetzten Instrumente auf eine Zeit verweisen, in der Elektropop gerade begann &#8211; und dezent gesetztem (Sprech-)Gesang eine ganz eigene Welt der Melancholie, dieses „angeschwärzten Gefühls“ (U. Horstmann), dieser „Minoritätensicht der Dinge“ (ders.), erzeugen konnten. „The Darkness of my Mind“ kommt völlig ohne Rhythmus aus: stattdessen dezente analoge Melodiefetzen, dann ein nach etwa zwei Minuten hinzukommender getragener Gesang, der von der „inneren Dunkelheit“, den „dunkelsten Begierden“ kündet. „Changing Mind“ dagegen wird von einem dezent puslsierenden Beat durchzogen und den Gesang übernimmt Herr Arafna. Auf diese zwei Stücke folgt das Einmannprojekt Subliminal, das seit 2000 zwei Alben und zwei EPs vorzuweisen hat und das inzwischen sicher das rabiateste Projekt auf Galakthorrö ist. „Embrace“ wird durch den psychopathischen Gesang geprägt, der fortwährend zwischen aggressiver, manischer Eruption und Kontrollverlust changiert, während im Hintergrund die analogen Schleifen verzerrt tönen. Die Vocals machen deutlich, dass man auf dem vermeintlichen Höhepunkt der Souveränität (auch) die eigene Hilflosigkeit bemerken kann. Diese Ambivalenz findet sich auf etwas andere Weise bei William Bennett bis etwa zur Zeit von „Mummy and Daddy“. „For Your Eyes Only“ ist im Gegensatz dazu fast nur instrumental und wird von zischenden Analogsounds durchzogen, nur gegen Ende kommt ein Brüllen/Würgen/Schreien hinzu, das zu den unangenehmsten Geräuschen gehört, die ich in den letzten Monaten auf einem Tonträger gehört habe (und das den Menschen in all seiner Kreatürlichkeit zeigt). Subliminal machen wahrlich Musik fürs Terrorkino. Die Beiträge von Herz Jühning fallen dagegen fast entspannend aus: „You&#8217;re the worm in his apple“ deklamiert die leicht verzerrte Stimme zu Beginn von „Son of Earth“. Dezente Rhtyhmusspuren und melodische Passagen sorgen in Verbindung mit dissonanten Momenten für einen Angst Pop-Song von latenter Aggressivität. „Der elektrische Horror“ (trotz Titels mit englischem Text) setzt auf verzerrtes Pulsieren, Brutzeln, zurückgenommenen Sprechgesang und Augenblicke, in denen die Zurückhaltung aufgegegen wird. Hermann Kopp, der laut seiner Website „<span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Haunting sounds for extreme visions“ erzeugt, beginnt mit „Pu</span></span>trefaction“: Im Hintergrund hört man die wie immer leicht atonale elektrische Geige, die von Elektronik untermalt wird. „Vessels“ kombiniert eine simple auf Geige gezupften Melodiefolge mit gestrichener Geige  &#8211; natürlich ist alles angemessen dissonant. Abgeschlossen wird diese Zusammenstellung von Haus Arafna, die in den vergangenen Jahren das Brachiale, Wütende, das die früheren Veröffentlichungen prägte, zurückgefahren haben, der atonale Schock wich oft einem selbst so betitelten Angst Pop. „Lying in State“ ist allerdings weit von der Milde und Reflexion des Alters entfernt: Durchzogen wird das Stück von Rhythmus, der wie Schläge klingt, der Sprechgesang eskaliert und mutiert zu Schreigesang. Bei diesem minmalen Stück wird die Aggression vom Gesang getragen. Das abschließende „Your Hero“ ist dagegen ruhiger: minmales Pulsieren, irritierende Töne im Hintergrund, der Sprechgesang bleibt unverzerrt und wird wie so oft von einer melancholischen Nachdenklichkeit geprägt.</p>
<p>Wie auch der Vorgänger enthält &#8220;Kosmoloko 2&#8243; zehn Stücke, auf denen eine Welt erzeugt wird, die man nicht unbedingt immer selbst bewohnen möchte, deren Faszination bei der Betrachtung man sich aber schwerlich entziehen kann.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label:<a href="http://www.galakthorroe.de/"> Galakthorrö</a></p>
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		<title>SUBLIMINAL: Look At the Creation</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 19:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SUBLIMINAL hatten auf ihrem zweiten Album “Coping“ eine (sich auf ihren Beiträgen zu der Galakthorrö-Compilation “Kosmolokko“ schon andeutende) aggressivere Richtung eingeschlagen, dazu trugen auch der stärkere Einsatz von verzerrten Vocals (statt der Sprachsamples auf dem Debüt) bei.  Die 4-Track EP &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/08/31/subliminal-look-at-the-creation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/subliminal-7-150x150.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1881" title="subliminal-7-150x150" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/subliminal-7-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>SUBLIMINAL hatten auf ihrem zweiten Album “Coping“ eine (sich auf ihren Beiträgen zu der Galakthorrö-Compilation “Kosmolokko“ schon andeutende) aggressivere Richtung eingeschlagen, dazu trugen auch der stärkere Einsatz von verzerrten Vocals (statt der Sprachsamples auf dem Debüt) bei.  Die 4-Track EP knüpft daran an und das die 7’ eröffnende “Your Reaction“ macht deutlich, dass hier die Angst über den Pop dominiert.<span id="more-1880"></span></p>
<p>“She Jumped Out Of The Window“ verwendet Samples aus den deutschen Nachrichten und ist ein harscher Power Electronics-Track, der etwas an frühe G.O. erinnert. Auch das Titelstück wird von verzerrten, harschen analogen Klängen dominiert. Der Text des letzten Tracks “Bottom Feeder“, der als einziger abgedruckt ist, erinnert etwas an die jüngeren WHITEHOUSE-Verbalattacken. Im Galakthorrö-Kosmos  sind SUBLIMINAL sicher augenblicklich die härteste Band. (M.G.)</p>
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