<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Temple Music</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/temple-music/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 Apr 2026 05:15:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>Temple Music: Zusammenstellung von Samplerbeiträgen auf Sombre Soniks</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/04/11/temple-music-zusammenstellung-von-samplerbeitragen-auf-sombre-soniks/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2026/04/11/temple-music-zusammenstellung-von-samplerbeitragen-auf-sombre-soniks/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 03:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Black Lesbian Fishermen]]></category>
		<category><![CDATA[Howling Mystics]]></category>
		<category><![CDATA[Orchis]]></category>
		<category><![CDATA[Sombre Soniks]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=50766</guid>
		<description><![CDATA[In einem einzigen zusammenhängenden, knapp zweistündigen Track bringen Sombre Soniks dieser Tage eine Sammlung aller Beiträge des Duos Temple Music innerhalb mittlerweile vierzehn Jahren zu den bisherigen &#8220;Dark Ambient&#8221;-Compilations heraus. Das Material wurde zunächst für eine Radioshow kompiliert und ist &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/11/temple-music-zusammenstellung-von-samplerbeitragen-auf-sombre-soniks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem einzigen zusammenhängenden, knapp zweistündigen Track bringen Sombre Soniks dieser Tage eine Sammlung aller Beiträge des Duos Temple Music innerhalb mittlerweile vierzehn Jahren zu den bisherigen &#8220;Dark Ambient&#8221;-Compilations heraus. Das Material wurde zunächst für eine Radioshow kompiliert und ist nun über Bandcamp digital erhältlich. Temple Music bestehen aus dem heute in Griechenland ansässigen Alan Trench (Orchis, Black Lesbian Fishermen, Howling Mystics u.a.) und Steve Robinson, gelegentliche Gäste erweitern den Sound. Ihre Musik bewegt sich frei zwischen Psychedelic, Drone und folkigen Elementen, verbindet hörspielartige Soundarbeit mit gelegentlichen Ausflügen in raueren Spacerock und ist dabei geprägt von einem vielschichtigen <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/Screenshot-2026-04-10-115231.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-50767" title="Screenshot 2026-04-10 115231" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/Screenshot-2026-04-10-115231.png" alt="" width="862" height="806" /></a><span id="more-50766"></span></p>
<p>thematischen Kosmos: Mystisch-spirituelle Motive, Hermetik und Alchemie, Mythen, Rückgriff auf Momente der Musikgeschichte sowie literarische und poetische Bezüge finden hier ebenso ihren Platz wie kritische Auseinandersetzungen mit Konzepten von Englishness. Dem Begriff Dark Ambient, der den genannten Compilations als Rahmen dient, hat sich das Duo nie strikt untergeordnet. Gleichwohl spielen sowohl dunkle als auch atmosphärische Klangqualitäten in ihrem Schaffen stets eine zentrale Rolle. Dabei entwickeln Temple Music eine eigenständige Herangehensweise, die sich den jeweiligen thematischen Vorgaben der Compilation-Reihe auf kreative und oft überraschende Weise annähert. Zuletzt erschien mit <a title="TEMPLE MUSIC: Man, Creator Of His Own Universe" href="https://africanpaper.com/2026/04/04/temple-music-man-creator-of-his-own-universe/">&#8220;Man, Creator Of His Own Universe&#8221;</a> ein weiteres Album des Duos ebenfalls bei Sombre Soniks.</p>
<p><a href="https://sombresoniks.com/home"><strong>@ Sombre Soniks </strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2224759559/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2026/04/11/temple-music-zusammenstellung-von-samplerbeitragen-auf-sombre-soniks/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TEMPLE MUSIC: Man, Creator Of His Own Universe</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/04/04/temple-music-man-creator-of-his-own-universe/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2026/04/04/temple-music-man-creator-of-his-own-universe/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 04:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Algernon Blackwood]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaos Lymperopoulous]]></category>
		<category><![CDATA[Sombre Soniks]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=50594</guid>
		<description><![CDATA[Mit &#8220;Man, Creator Of His Own Universe&#8221; bringen Alan Trench und Steve Robinson alias Temple Music ein Album heraus, das sich weniger als eine Sammlung von Stücken im klassischen Sinne versteht, denn als ein zusammenhängende inneres Erlebnis, als eine klangliche &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/04/temple-music-man-creator-of-his-own-universe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/templemusicman.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50595" title="templemusicman" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/templemusicman-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;Man, Creator Of His Own Universe&#8221; bringen Alan Trench und Steve Robinson alias Temple Music ein Album heraus, das sich weniger als eine Sammlung von Stücken im klassischen Sinne versteht, denn als ein zusammenhängende inneres Erlebnis, als eine klangliche Meditation über Wahrnehmung, Kreation und die porösen Grenzen zwischen Innen und Außen. Entstanden im griechischen Euböa, trägt die <span id="more-50594"></span>Veröffentlichung zudem eine persönliche Widmung: Der titelgebende Gedanke geht auf lange philosophische Gespräche Trenchs mit seinem Freund und gelegentlichen Kollaborateur, dem Autor und Hermetiker Nikolaos Lymperopoulos zurück – eine Spur, die sich durch das gesamte Album zieht.</p>
<p>Der über zwanzigminütige Titeltrack bildet dabei das Herzstück. Ein organisch dröhnendes und durchaus vielschichtiges Setting öffnet sich, getragen von einer geheimnisvollen, beinahe erdenden Melodie, die sich gemächlich entfaltet. Trotz seiner dunklen Grundfärbung besitzt das Stück eine eigentümliche Leichtigkeit. Verfremdete, flächige Gitarrenparts durchziehen das Geschehen, während sich hohe, fast klingelnde Tonlagen immer weiter entrücken, während tieferliegende Schichten den Fluss stabilisieren. Diese hypnotische Qualität wirkt nicht bloß einlullend: Die scheinbare Passivität, in die man hineingleitet, entzieht sich bewusster Kontrolle und eröffnet gerade dadurch einen Raum innerer Bewegung. Zur Mitte hin erfolgt ein Bruch – die Szenerie wird leiser, ritueller, beinahe hörspielartig fragmentiert. Wenn sich der Fluss erneut entfaltet, wirkt das vorangegangene Aufwachen wie ein Perspektivwechsel: Man hört bewusster, reflektierter und vielleicht näher an der Idee, die der Titel formuliert. In der zweiten Hälfte treten zudem klarere, melodische Gitarrenmotive hervor, während ferne, gongartige Resonanzen dem Ganzen eine fast sakrale Tiefe verleihen.</p>
<p>&#8220;Arcadia: A Touch Of Pan&#8221; knüpft daran mit subtiler Verschiebung an. Sanftes Dröhnen und leicht kratzende Geräuschtexturen bilden den Boden für eigentümliche Tierlaute, Vogelstimmen vielleicht, oder etwas nur entfernt Naturhaftes. Eine weibliche Stimme rezitiert ruhig den Text, der, wie man aus den Liner Notes erfährt, vor Jahren im arkadischen Levidi entstand und hier erstmals seine klangliche Form findet. Allmählich verdichtet sich das Stück, gewinnt an Spannung, als würde sich etwas Verborgenes Gehör verschaffen. Mit &#8220;Regina Naturae Intra Me Est&#8221; tritt dann deutlicher ein literarischer Bezug hervor: Der Text stammt von Victor Benjamin Neuburg, einem Dichter mit Nähe zu esoterischen und theosophischen Strömungen und Weggefährten Aleister Crowleys. Entsprechend verschiebt sich die musikalische Sprache in Richtung eines archaisch-folkigen Ausdrucks: Flöten, Handtrommel, glockenspielartige Akzente. Die rezitierende Stimme – tief, beinahe beschwörend – verleiht dem Stück eine Schwere, die sich im Verlauf zunehmend verdichtet, ohne das zugrunde liegende Tempo aufzugeben.</p>
<p>Das abschließende &#8220;If We Could We Would&#8221; arbeitet noch stärker mit Kontrasten. Zunächst scheint ein fast harmonischer, orchestral anmutender Klangraum aufzuziehen, doch bald durchbrechen verzerrte, krächzende Stimmen wie durch eine akustische Membran gedämpft diese Oberfläche. Gerade dieses Spannungsverhältnis zwischen scheinbarer Harmonie und unterschwelliger Bedrohung, zwischen Fließen und Störung trägt das Stück. Im Verlauf verschmelzen die Ebenen zunehmend, durchzogen von metallischen Texturen, die sich weder ganz integrieren noch vollständig herauslösen. Das Ende bleibt entsprechend ambivalent und vielleicht bewusst unentschieden &#8211; so mysteriös und gleichsam ahnungsvoll wie das von Algernon Blackwood entlehnte Motto des Albums: &#8220;In the distance she heard the roaring of the Forest&#8221;. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Sombre Soniks</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1984514117/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2026/04/04/temple-music-man-creator-of-his-own-universe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>V.A.: The Oneirocritical Society Vol. 2</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/12/19/v-a-the-oneirocritical-society-vol-2/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/12/19/v-a-the-oneirocritical-society-vol-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 21:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ashtoreth]]></category>
		<category><![CDATA[Cindytalk]]></category>
		<category><![CDATA[Darklily]]></category>
		<category><![CDATA[GutterDarkBaroque]]></category>
		<category><![CDATA[K. Aasgier]]></category>
		<category><![CDATA[Oneirocritical Societ]]></category>
		<category><![CDATA[Petros Lamprides]]></category>
		<category><![CDATA[Rendeece]]></category>
		<category><![CDATA[SAD]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>
		<category><![CDATA[The Winter Residence]]></category>
		<category><![CDATA[Trappist Afterland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=49392</guid>
		<description><![CDATA[Die im Großraum Athen ansässige Oneirocritical Society ist in eigenen Worten eine Plattform für Träume in loopbarer Form. Verschiedene Künstler, primär aus den Medien Musik und Dichtung präsentieren Sequenzen, die sich mit Darstellungen ihrer eigenen nächtlichen Bildern überlagern sollen. Der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/12/19/v-a-the-oneirocritical-society-vol-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/os2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49393" title="os2" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/os2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die im Großraum Athen ansässige Oneirocritical Society ist in eigenen Worten eine Plattform für Träume in loopbarer Form. Verschiedene Künstler, primär aus den Medien Musik und Dichtung präsentieren Sequenzen, die sich mit Darstellungen ihrer eigenen nächtlichen Bildern überlagern sollen. Der vor einigen Wochen erschienene erste Teil der Reihe versammelte elf Beiträge aus dem Umfeld experimenteller und <span id="more-49392"></span>folkig-dunkler Projekte wie The Gray Field Recordings, Temple Music, Nikos Fokas und weiteren Acts aus dem Kreis der Black Lesbian Fishermen. Der neue Teil knüpft daran an und erweitert die Palette erneut in unterschiedliche Richtungen.</p>
<p>Das eröffnende Stück &#8220;Drowning&#8221; des Belgiers Ashtoreth setzt sofort auf Irritation: Donner, Knarren, Wassergeräusche, zwei Stimmen – eine weiblich und vermutlich gesamplet, eine männlich – und metallische Akzente erzeugen eine Atmosphäre, die, nicht nur im rezitierten Text, sondern auch im Charakter der Soundschichten, zwischen Bewegung und Paralyse steht. Im darauf folgenden &#8220;Call Of The Fuathan&#8221; von Cindytalk wird Wasser so verfremdet, dass es perkussive Eigenschaften annimmt. Das Material verdichtet sich stetig, bis noisige Spitzen und verzerrte Vocals den Bezug zu jenen mythischen Wasserwesen aus dem Titel unterstreichen.</p>
<p>Bei Darklily, deren Stück &#8220;Follow The White Rose&#8221; auf einer verhallten Rezitation basiert, steht die Spannung zwischen Stimme und tiefem Dröhnen im Mittelpunkt. Die Andeutung einer bedrohlichen Situation bleibt die primäre inhaltliche Setzung und verleiht dem Beitrag eine deutlich morbide Schwere. Eine kleinteilige Geräuschwelt bestimmt &#8220;Recurrent&#8221; des belgischen Soundartist K. Aasgier, der u.a. auch unter dem Namen UrZon aktiv ist. Krächzende Vogelstimmen, einmal mehr Wasser und ein Stimmenmonolog über einen mysteriösen Schauplatz verbinden sich zu einer Bildfolge, die beim Aufstieg auf einen verwunschenen Turm den Wunsch betont, nichts erinnern zu müssen. Die Kombination aus Geräuschkunst und Rezitation erinnert, auch in den lärmigeren Momenten, leicht an späte Coil.</p>
<p>In seiner relativen Kürze intensiv wirkt &#8220;Mozart, With A Black Dog&#8221;, ein Beitrag des Athener Musikers und Klangkünstlers Petros Lamprides mit dem obskuren Projekt GutterDarkBaroque. Eine Frauenstimme beschreibt einen schwarzen Hund, der in Asche wühlt, und lässt mit prasselndem Regen auch das Aquatische wieder zu Wort kommen, und ein streicherbasiertes Ensemble sorgt für Kohärenz in diesem märchenhaften Szenario. Ein Wechsel in Richtung einer unbestimmten Traumlogik zeigt sich in &#8220;Baltic Spirit&#8221; von Rendeece. Die griechische Rezitation kippt punktuell in Zeitraffer, brodelnde Schichten schieben sich darunter, und eine Sopranfigur, vermutlich aus einer älteren Aufnahme, taucht wie ein fremder Einschub auf. Erst gegen Ende gewinnt die bedrohliche Färbung eindeutig die Oberhand.</p>
<p>Elektronisch und minimal gehalten ist &#8220;Tangled Reverie&#8221; von SAD, wo eine Stimme Tagesreste und Eindrücke kurz vor dem Einschlafen beschreibt. Das rhythmische Pulsieren wirkt kohärenzstiftend und dennoch angespannt, an manchen Stellen scheint die Stimme in Gesang übergehen zu wollen, was jedoch nicht geschieht. Regen- und Wasserbilder tauchen erneut auf. Mit &#8220;The Lesnes Dragon&#8221; von Temple Music entsteht zunächst ein fast krautiger, akustisch geprägter Gegensatz. Gitarrenfiguren und rasselnde Perkussion bringen eine dunkle, psychedelische Note ein, bevor Alan Trench eine Traumsequenz schildert: Londoner Straßenzüge, eine Unterführung, ein violettes Auto, ein kurzer Halt bei einem schwarz arbeitenden Metzger im Obergeschoss, und schließlich ein verlassenes, nur durch eine lose Holzplatte zugängliches Haus. Pupi Avati hätte die Sequenz zu einem weiteren Giallo ausbauen können.</p>
<p>In &#8220;A Dream Within A Dream Within A Dream&#8221; greift Adam Geoffrey Cole alias Trappist Afterland auf ein Stück seines &#8220;Insect in Amber&#8221;-Albums zurück und dreht dessen fragile Folk-Schönheit durch den surrealen Fleischwolf. Die Anbindung an Poes Gedicht bleibt erkennbar, doch Feedback und zusätzliche Geräusche verschieben das Material in eine seltsam imaginative Variation, die wie ein eigener Traum wirkt und somit dem Text gleichsam noch stärker entspricht. Fragen nach Vergänglichkeit und Realität bleiben bestehen und rücken zugleich in eine verschwommene Ferne.</p>
<p>Den Abschluss bildet &#8220;Houses Of The Moon&#8221; von The Winter Residence, einem Projekt on Grey Field Recordings und Mike Seed, geprägt von minimalem Pulsieren und einer sehr nah aufgenommenen Stimme. Eine nächtliche Wüste, hin- und hergleitende weiße Gebäude, unsichtbare bellende Hunde, ein Mann in Schwarz und schließlich ein Feldbett bilden eine Sequenzenfolge, die recht unvermittelt endet, als würde die Erinnerung an der Stelle abreißen.</p>
<p>Eine besondere Stärke der Compilation besteht m.E. in der Ausrichtung der beeigesteuerten Musik, die trotz unterschiedlicher Stile immer im für weniger damit vertraute wahrscheinlich sehr heterogen wirkenden Grenzland zwischen hypnotischer Dröhnung, angefolkter Psychedelik und kollagenhafter Hörspieltendenz zuhause sind und diesen Ort v.a. ohne jedes plakative Brimborium ausgestalten, was zur Logik realer Träume wunderbar passt. Die stark persönliche Note in den wiedergegebenen Geschichten unterfüttert dies einmal mehr. Ob der aquatische Motivkomplex zufällig zu einem der roten Fäden wurde, ist eine interessante Frage und nur ein Grund, auf etwaige weitere Folgen gespannt zu ein.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1113092167/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/12/19/v-a-the-oneirocritical-society-vol-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Sixth Configuration: Neue Compilation u.a. mit Temple Music, Ashtoreth, Nam-Khar, David E. Williams und La Porta Ermetica</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/07/18/the-sixth-configuration-neue-compilation-u-a-mit-temple-music-ashtoreth-nam-khar-david-e-williams-und-la-porta-ermetica/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/07/18/the-sixth-configuration-neue-compilation-u-a-mit-temple-music-ashtoreth-nam-khar-david-e-williams-und-la-porta-ermetica/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2025 05:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Albireon]]></category>
		<category><![CDATA[Ashtoreth]]></category>
		<category><![CDATA[David E. Williams]]></category>
		<category><![CDATA[La Porta Ermetica]]></category>
		<category><![CDATA[Nam-khar]]></category>
		<category><![CDATA[Santa Sangre Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Nöla]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=47131</guid>
		<description><![CDATA[Gerade ist die vom Santa Sangre-Magazin herausgegebene Download-Compilation &#8220;The Sixth Configuration&#8221; erschienen, die ganze hundert Tracks enthält. Die Sammlung verzichtet bewusst auf ein übergeordnetes Konzept, stattdessen versammelt sie eine Vielzahl musikalischer Stimmen, deren Gemeinsamkeit eher in der Haltung als in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/18/the-sixth-configuration-neue-compilation-u-a-mit-temple-music-ashtoreth-nam-khar-david-e-williams-und-la-porta-ermetica/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade ist die vom Santa Sangre-Magazin herausgegebene Download-Compilation &#8220;The Sixth Configuration&#8221; erschienen, die ganze hundert Tracks enthält. Die Sammlung verzichtet bewusst auf ein übergeordnetes Konzept, stattdessen versammelt sie eine Vielzahl musikalischer Stimmen, deren Gemeinsamkeit eher in der Haltung als in einem festgelegten ästhetischen Rahmen liegt. Der Titel spielt auf William Peter Blattys Film <em>The Ninth Configuration</em> an, ohne dessen Erzählstruktur oder Themen direkt aufzugreifen. Vielmehr steht hier die lose Zusammenstellung im Vordergrund: als persönliches Archiv, als Momentaufnahme einer Szene zwischen Postindustrial, Ambient, rituellen Formen und experimenteller Elektronik.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/thesixthconfiguration.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47132" title="thesixthconfiguration" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/thesixthconfiguration.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-47131"></span></p>
<p>Wie bei den vorangegangenen Teilen vereint die Sammlung sowohl bekannte Namen als auch weniger präsente Künstler, die seiner Ansicht nach mehr Aufmerksamkeit verdienen. Neben langjährigen Begleitern finden sich also auch neue Entdeckungen. Zu den auch unseren Lesern bekannten Namen gehören etwa Ashtoreth, sowohl solo als auch im Duo mit Stratosphere, Temple Music mit einem cinematischen musikalischen Nachruf auf einen verstorbenen Freund, ferner Nam-Khar, Thomas Nöla oder La Porta Ermetica mit einem neuen Track, inspiriert von dem 1993 erschienenen Roman <em>El Club Dumas</em> Arturo Pérez-Reverte, der von Roman Polanski als <em>Die neun Pforten</em> verfilmt wurde. <span style="font-weight: 300;">Auch Albireon, RDKPL, Cronaca Nera und David E. Williams sind vertreten – letzterer mit einem überraschend experimentell-lärmenden Instrumentalstück, das aus den späten 80ern stammt. Dazu kommen u.a. Illusion of Safety, Vortex, Bain Wolfkind und Andrew Trail. Die stilistische Spannweite reicht von filigranem Dark Folk über psychedelischen Gitarrenambient und dessen dunkelelektronisches Pendant bis hin zu Ritualmusik unterschiedlicher Prägung. Hinzu kommen filmische Arrangements, unterirdisch anmutende Szenarien mit abgründigen Flüstervocals, verspielte Elektronik und Noise-Ansätze. Auch Field Recordings sind vertreten, meist eher dezent in das Geschehen eingebettet, statt dessen Zentrum zu bilden.</span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2290027164/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/07/18/the-sixth-configuration-neue-compilation-u-a-mit-temple-music-ashtoreth-nam-khar-david-e-williams-und-la-porta-ermetica/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>HAUSFRAUEN EXPERIMENT: The End Of The World</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/05/10/hausfrauen-experiment-the-end-of-the-world/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/05/10/hausfrauen-experiment-the-end-of-the-world/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 May 2025 03:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Bracken Records]]></category>
		<category><![CDATA[Brakken Records]]></category>
		<category><![CDATA[Hausfrauen Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Orchis]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>
		<category><![CDATA[Tracy Jeffery]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=46119</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt eine Menge an Alben mit einer apokalyptischen Schlagseite – dramatische, weinerliche, abgeklärte und alles Mögliche und Unmögliche dazwischen. Auf &#8220;The End of the World&#8221;, dem neuen Longplayer der mysteriösen englischen Band Hausfrauen Experiment, endet die Welt, wie wir &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/05/10/hausfrauen-experiment-the-end-of-the-world/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/HausfrauenExperiment_LPCover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46120" title="HausfrauenExperiment_LPCover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/HausfrauenExperiment_LPCover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es gibt eine Menge an Alben mit einer apokalyptischen Schlagseite – dramatische, weinerliche, abgeklärte und alles Mögliche und Unmögliche dazwischen. Auf &#8220;The End of the World&#8221;, dem neuen Longplayer der mysteriösen englischen Band Hausfrauen Experiment, endet die Welt, wie wir sie immer gekannt haben, auch und vor allem für die bisherige Aura von zehn ausgewählten Songs aus der Geschichte der <span id="more-46119"></span>populären, respektive alternativen Musik, denn ihnen wurde hier in bester Laibach- und Leningrad-Cowboys-Manier ein komplett anderes musikalisches Gewand verpasst – schrill, verspielt, ernsthaft und höcht eigenwillig.</p>
<p>Was als ironischer Bandname begann, wurde zur produktiven Klammer für ein Projekt, das vor 15 Jahren, als eine Art Ableger der damals ihre Spärphase erlebenden Folkband Orchis und deren bis heute bestehenden Wechselbalg Temple Music, mit analoger Elektronik bekannte Songs neu einspielte – ganz so, wie man sich ein alternatives Hausfrauenradio vorstellt, das den Staubsaugerbeat direkt ins Herz der Popgeschichte sendet. Es entstanden damals zwei EPs und eine Split-Veröffentlichung, deren Tracks quasi das Fundament des vorliegenden, restaurierten, remastgerten und ergänzten Materials bildeten und seinerzeit schnell vergriffen waren. Alan Trench, zusammen mit Steve Robinson eine der grauen Eminenzen hinter den drei charismatischen Frontfrauen Tracy, Vyolette und Lisa an den Mikros, beschreibt das Projekt in einem Interview als launig-verspielt, aber keineswegs nur schenkelklopfend gemeint. Dahinter steckt, so Trench, echtes musikalisches Herzblut – und eine Affinität zu jenem rezitationsnahen Gesang von Lisa, der zusammen mit den Harmonie-Vocals von Tracy und Vyolette sowie der strikt analogen Instrumentierung das Rückgrat des Sounds bildet.</p>
<p>Schon der Einstieg mit &#8220;A Glass of Champagne&#8221; zeigt, wie ernst es Hausfrauen Experiment mit ihrer Dekonstruktion meinen. Das einstige Glam-Stück von Sailor mutiert musikalisch, falls der Rezensent hier nicht vollends einer Fata Morgana hinterherrennt, zu einer Girliepop-Hommage an die amerikanische Highschool-Romantik der frühen Sechziger, allerdings mit elektrifizierter Spoken-Word-Einleitung, scheppernden Handclaps, rauer Elektronik und einem Hauch ritualistischer Tiefe, die sich kaum fassen lässt. In der deutschen Zwischenruf-Passage „Ich hab das Geld“ blitzt der subtile Spott über Prestige und Oberfläche auf, ohne sich im Sarkasmus oder gar moralisierender Besserwisserei zu verlieren. Offenbart sich die das Lebensgefühl des deutschen Wirtschaftswunders der 50er als heimliche Blaupause aller populären Kulturphänomene der Folgezeiten? Bitte nicht darüber nachdenken, die Antwort kommt irgendwann ganz unverhofft! Der Song jedenfalls pendelt zwischen Leichtigkeit und einer ironisch eingefärbten Melancholie, die sich kaum fassen lässt, als starre man auf eine glitzernde Tanzfläche, unter der der Beton bereits bröckelt.</p>
<p>Richtig laut wird es mit dem folgenden &#8220;Container Drivers&#8221;, einem abgründigen The Fall-Cover mit dem Charme einer ohrenbetäubenden Alarmsirene. Das donnernde Gewitter der Drummachine, durchbrochen von grellem Lärm, erzeugt eine körperlich spürbare Klangwand, der Gesang wirkt atonal und aufscheuchend wie eine gesamplete und draufgeklebte Lautsprecherdurchsage, Punk ist hier nicht Pose, sondern Bedrohung. Das Arrangement greift dabei auch andere Ebenen auf, etwa ein dröhnendes Nebenthema, das sich wie ein querlaufender Subtext durch die Soundfläche zieht. Auch &#8220;Baby&#8217;s On Fire&#8221;, ursprünglich von Brian Eno frühem Solodebüt, wird trotz vergleichsweise werkgetreuer Umsetzung durch den Wechsel der Gesangsperspektive – hier eben durch eine Frau – transformiert. Der Song bleibt ein launiger, leichtfüßiger Rocksong, doch durch die andere Stimme erhält der Blick auf das &#8220;brennende Mädchen&#8221; eine andere Qualität. Die irritierende Gleichzeitigkeit von Gewalt, Voyeurismus und Popästhetik bleibt dabei bestehen.</p>
<p>Besonders originell wirkt &#8220;New Age Dream&#8221;, eine ausnahmsweise recht neu eingespielte Coverversion von Suicides &#8220;Dream Baby Dream&#8221;: Ein stoffeliger Beat, verbunden mit hintergründigem Dröhnen und Kratzen, trifft hier auf affiges Flüstern und E-Piano, das sich zunehmend technoid steigert. Die permanente Wiederholung der Textzeile wirkt hypnotisch und emotional ungemein aufgeladen. &#8220;The Model&#8221;, die wohl bekannteste Vorlage des Albums, wird von Hausfrauen Experiment bis zur Unkenntlichkeit zersetzt und neu zusammengesetzt. Es bleibt zwar erkennbar Kraftwerk, doch das Ergebnis ist nicht nur eine Hommage, sondern gleichsam ein zersetzender Spott in Richtung Medien-, Konsum- und Schönheitsidealen. Samples wie &#8220;Anneliese, ach Anneliese, warum bist du böse auf mich?&#8221; oder &#8220;Wir sind die lustigen Holzhackerbuam&#8221; wirken zunächst absurd, fügen sich aber nahtlos in eine dystopisch-ironische Erzählung ein. Das verstörende Video dazu erinenrt zudem daran, dass Fashion etymologisch nicht nur mit Fasching verwandt ist. Die Stimme von Tracy Dawn Jeffery schwebt dabei zwischen Zartheit und Distanz, fast wie ein Echo auf eine Pop-Vergangenheit, die sich selbst nicht mehr ernst nehmen kann und gerade deshalb heute auch liebenswürdig erscheint.</p>
<p>Das Duran-Duran-Cover &#8220;The Chauffeur&#8221; besticht durch seine entrückte, verträumte Interpretation, das dem surreal aufgeladenen Original mit seinem unterkühlt sinnlichen Musikvideo jede Schwülstigkeit nimmt. Die Stimme Jefferys lässt Erinnerungen an die Paris Sisters aufkommen und verleiht dem Song eine zerbrechliche Intimität, und der Reiz besteht auch hier wieder u.a. darin, dass der bekannte Text eines Sängers von einer Frau interpretiert wird. Mit &#8220;Jawbone And The Air-Rifle&#8221; wird erneut The Fall aufgegriffen, diesmal mit einem Song, der deutlicher im Rock’n’Roll verwurzelt ist. Hausfrauen Experiment verwandeln ihn in ein bissiges, treibendes Stück zwischen cool-brutaler Attitüde und Girliepop-Anmutung. Lala-Gesang trifft auf intelligente Breaks und schaffen ein irritierendes Gleichgewicht zwischen Übermut und Wahnsinn, passend zum Text über Schuld und Isolation.</p>
<p>&#8220;Chick Habit&#8221;, im Original auf Französisch von Serge Gainsbourg und France Gall bereits in den Sixites produziert und Jahrzehnte später von April March auf englisch interpretiert, beginnt bei den Hausfrauen fast pseudoliturgisch mit einer gebrochenen Ambientfläche, über der Spoken-Word-Passagen schweben. Was wie eine sakrale Parodie wirkt, entpuppt sich bald als beschwingter Popsong mit Surf-Rock-Anleihen – doch die latente Schwere des Orgel-Sounds bleibt bestehen. Diese Spannung erinnert tatsächlich an die sakral gebrochene Ain Soph-Version von I Corvis Beatsong &#8220;Ragazzo di Strada&#8221; – auch hier trifft Popästhetik auf einen düsteren Unterton, der die Botschaft des Liedes (&#8220;Du wirst schon sehen, was du davon hast&#8221;) vielleicht umso eindrücklicher macht. &#8220;Solid Baby&#8221; von Marc Bolan/T. Rex war seinerzeit ein augenzwinkernd-verspielter Song, Hausfrauen Experiment machen daraus ein electroclashiges, perkussiv aufgeladenes Stück mit Ye-Ye-Anklängen, rauen Synthies und einer dramatisch-theatralischen Note. Auch hier scheint der Song nicht parodiert, sondern liebevoll übersteigert, ein Spiel mit der Inszenierung des Begehrens, das sich bewusst übercodiert. Der abschließende Titelsong nach Skeeter Davis rundet das Album mit einer seltsam aufgewühlten Morbidität ab – als kaum ruhige, eher trostlose Reverenz an das Ende und als eine letzte Verbeugung vor dem Verlorenen.</p>
<p>Was alle Songs auf &#8220;The End of the World&#8221; eint, ist der doppelte Boden: Hausfrauen Experiment kopieren nicht, sie transformieren. Die Auswahl wirkt wie eine selbstbewusste Aneignung männlich konnotierter Songs, deren Inhalte nun von weiblichen Stimmen neu gefärbt werden. Der Einsatz analoger Instrumente verleiht der Musik eine eigentümlich zeitlose Textur, denn sie klingt letztlich trotz des z.T. nostalgischen Equipments weder retro noch futuristisch, sondern wie aus einer Parallelwelt, in der die Popgeschichte anders verlaufen ist.</p>
<p>Diese beiden Aspekte wären für sich betrachtet großartig und doch nichts, das man an keiner anderen Stelle finden könnte. Was den Ansatz von Hausfrauen Experiment wirklich auszeichnet, ist ihre konsequenter Ersetzung der in der populären Musik bis heute immer wieder inszenierte Perspektive des Außergewöhnlichen, &#8220;Popstarhaften&#8221; durch den Blickwinkel derer, die vom Außergewöhnlichen allenfalls träumen. Dass sie in dieser Pose den Glamour erfolgreich aufspüren, ist ihre eigentliche Transformationsleistung. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.morningbrake.com/post/the-hausfrauen-experimented-hard-at-the-lp-launch-party">Bracken Records</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/05/10/hausfrauen-experiment-the-end-of-the-world/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>V.A.: Dark Ambient Vol. 29</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/04/12/v-a-dark-ambient-vol-29/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/04/12/v-a-dark-ambient-vol-29/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2025 03:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Akoustik Timbre Frekuenzy]]></category>
		<category><![CDATA[Ashtoreth]]></category>
		<category><![CDATA[Sombre Soniks]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=45677</guid>
		<description><![CDATA[Mit &#8220;Dark Ambient Vol. 29&#8243; existiert nun eine weitere Ausgabe der halbjährlichen Compilation-Reihe auf Sombre Soniks, die sich diesmal motivisch mit Kulten und zwielichtigen Geheimgesellschaften auseinandersetzt. Die Auswahl von sicher nicht zufällig genau 23 Tracks deckt dabei eine beachtliche Bandbreite &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/12/v-a-dark-ambient-vol-29/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/darkambientvol29.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45678" title="darkambientvol29" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/darkambientvol29-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;Dark Ambient Vol. 29&#8243; existiert nun eine weitere Ausgabe der halbjährlichen Compilation-Reihe auf Sombre Soniks, die sich diesmal motivisch mit Kulten und zwielichtigen Geheimgesellschaften auseinandersetzt. Die Auswahl von sicher nicht zufällig genau 23 Tracks deckt dabei eine beachtliche Bandbreite ab: Während einige Stücke in der klassisch dunklen Ambient-Tradition stehen, gibt es <span id="more-45677"></span>auch solche, die das Genre aufbrechen und mit hörspielartigen Elementen, Musique Concrète-Einflüssen und den unterschiedlichsten experimentellen Strukturen arbeiten.</p>
<p>Den Auftakt macht Handalien mit &#8220;Rituals Of The Veil&#8221;, einem langsam anschwellenden, schwebenden Stück, das über fast zehn Minuten hinweg (zumindest dem Anschein nach) eine Atmosphäre des Unheils aufbaut. Nach und nach treten grollende und knarrende Klänge in den Vordergrund, während aquatische Elemente und unterschwellige, summende Details die Spannung kontinuierlich steigern. Die nachfolgenden Beiträge bewegen sich zunächst ebenfalls in Bereichen düsteren Ambients, setzen aber jeweils eigene Akzente: Der Beitrag Cousin Silas bleibt in seiner kühlen, aber nie glatten Gleitbewegung un gelegentlich einbrechender Störgeräusche im Bereich klassischer dunkler Undergroundmusik, Phantom Frequency bringt eine vibrierende Unterschwelligkeit ein, während Tenebrae Tres und Scott Lawlor jeweils subtile, aber spürbare Veränderungen in die Spannungskurven ihrer Stücken einbeziehen. Besonders Sheer Zeds &#8220;Harmonic Dream Spell In The Solar Lodge&#8221; fällt hier auf, indem es das schwebende und dröhnende Ambientkonzept in eine aufwühlende, elektrisierende Richtung lenkt. Auch Mean Flow gelingt weiter hinten mit &#8220;Cabeiri Mystery Cult&#8221; ein hypnotisch treibender Sound, der sich weit anfühlt, während The Implicit Order mit &#8220;Fingers Find The Ivory Keys And A Song&#8221; eine düstere, von prasselnden Geräuschen und halbverständlichen Lautsprecherdurchsagen geprägte Szenerie entwirft.</p>
<p>Etwa ab der Mitte der Compilation treten deutlich experimentellere und stark variierende Stücke in den Vordergrund. Akoustik Timbre Frekuencys &#8220;Last Chance to Evacuate Earth Before It Is Recycled&#8221; verzichtet auf das typische Gleiten und arbeitet stattdessen mit präziser, beinahe chirurgischer Klanggestaltung – trotz Vogelzwitschern bleibt das Ergebnis, an dessen Oberfläche gesamplete Dialoge das Bild dominieren, kühl und distanziert. raxil4s &#8220;The Trident Society Choir&#8221; bringt von Beginn an eine brodelnde, grollende Unruhe ins Spiel, die sich über zwanzig Minuten entfaltet. Melatonal wiederum entwirft mit &#8220;Kult Of The Moon Beast&#8221; ein surreal anmutendes Szenario mit aquatischen Klängen und akustischen Instrumenten, das fast an eine prähistorische Szenerie erinnert. Auch Mike Benoit und Rojinski setzen auf stark verfremdete Klangbilder mit kultisch anmutendem Charakter, in denen Flüstern, Bimmeln, Pochen angesagt ist, während insectariums &#8220;Next Level Transformation&#8221; einen konstruktiven, fast metallisch wirkenden Sound entwirft, der wie es scheint die Arbeit an der Transformation in den Vordergrund rückt.</p>
<p>Kathodos bricht mit &#8220;The Dark Priests&#8221; die vorherige Struktur und bringt mit wuchtigen Pauken und fragmentierten Chören eine monumentale Qualität ins Spiel – ein Track, der sich durchaus als Game-Soundtrack eignen könnte, und das ist keineswegs negativ gemeint. Ähnlich wuchtig, aber auf beengterem Raum, agieren Ashtoreth mit &#8220;Rahasya&#8221; und Rendeece mit &#8220;Jack’s Ritual&#8221;, die trotz ihrer Kürze eine hohe atmosphärische Ereignisdichte erreichen. Temple Music setzt mit &#8220;So It Is (The Great Invocation)&#8221; auf eine Mischung aus organischem Dröhnen, rasselnden Geräuschen und folkig anmutenden Flötenparts, die den hypnotischen Charakter noch verstärken. Besonders minimalistisch, aber keineswegs leicht zugänglich, zeigt sich Oneirichs &#8220;Chamber Of Reflection&#8221;, das mit spärlichen Klavieranschlägen und Wellen hochfrequenter Sinustöne arbeitet.</p>
<p>Zum Ende hin verdichtet sich die Compilation weiter in Richtung Hörspiel: Facetoucher, TraumaSutra &amp; Peter Geysels sowie Devil’s Breath präsentieren jeweils stark atmosphärische, klanglich vielschichtige Tracks, die sich zwischen spannungsgeladenem Ritual und surrealer Szenerie bewegen, in denen grummelnde Stimmen, rasselnde Ketten und pochende Rhythmen die Oberhand haben. Den Abschluss bilden schließlich sechs Minuten, die sich wieder stärker dem düsteren Ambient zuwenden, bevor Jinthras &#8220;The North Station In The Solar Temple&#8221; dann in einen überraschenden Metal-Part mit kraftvollen Drums und Riffs übergeht. Hinter dem Namen steht Jindrich Spilka, dessen aktuelles Druhá Smrt-Album bald auf diesen Seiten näher vorgestellt wird.</p>
<p>Veröffentlicht zur diesjährigen Frühlings-Tagundnachtgleiche, kommt &#8220;Dark Ambient Vol. 29&#8243; erneut mit aufwendig gestalteten Info-Karten und einem Cover-Artwork von Madguten und Fabian van der Meer und bietet ein vielgestaltiges Panorama einer Musik, die dem oft totgesagten Ambient eine nach wie vor ergiebige ritualistische Seite einverleibt.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2300042733/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/04/12/v-a-dark-ambient-vol-29/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TEMPLE MUSIC: Sucking up the English</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/01/11/temple-music-sucking-up-the-english/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/01/11/temple-music-sucking-up-the-english/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jan 2025 02:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Sombre Soniks]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=44173</guid>
		<description><![CDATA[Das Duo Temple Music, bestehend aus Alan Trench und Steve Robinson, bleibt auch mit ihrem neuesten Album „Sucking up the English“ seinem Ruf treu, ein kaum einzuordnendes, aber stets markantes Klanguniversum zu schaffen. Nach dem eher opulenten Kosmos von „Worthless &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/11/temple-music-sucking-up-the-english/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/sute.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44174" title="sute" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/sute-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Duo Temple Music, bestehend aus Alan Trench und Steve Robinson, bleibt auch mit ihrem neuesten Album „Sucking up the English“ seinem Ruf treu, ein kaum einzuordnendes, aber stets markantes Klanguniversum zu schaffen. Nach dem eher opulenten Kosmos von <a title="TEMPLE MUSIC / GIORGOS KARIOTIS: Worthless Treasures" href="http://africanpaper.com/2024/03/02/temple-music-giorgos-kariotis-worthless-treasures/">„Worthless Treasures“, das zusammen mit dem griechischen Dichter Giorgos Kariotis entstanden ist</a>,  kehren die beiden Musiker auf diesem Longplayer zu einer dröhnend-minimalistischen Ästhetik zurück, wie man sie <span id="more-44173"></span>beispielsweise von dem <a title="TEMPLE MUSIC: Εποχές (Vol. lI)" href="http://africanpaper.com/2019/02/02/temple-music-%ce%b5%cf%80%ce%bf%cf%87%ce%ad%cf%82-vol-li/">zweiteiligen &#8220;Epoxes&#8221;</a> oder &#8211; wenngleich in variantenreicherer Form &#8211; von <a title="TEMPLE MUSIC: Summer Trees Dissolve" href="http://africanpaper.com/2021/02/13/temple-music-summer-trees-dissolve/">&#8220;Summer Trees Dissolve&#8221;</a> her kennt. Die Veröffentlichung, wie immer in den ergangenen Jahren auf dem Label Sombre Soniks erschienen, ist in zwei rund zwanzigminütige Tracks unterteilt, die jeweils tief in unterschiedliche emotionale und akustische Bereiche eintauchen.</p>
<p>Motivisch kreist das Album um einen interessanten Themenkomplex, den beide Akteure vermutlich auf sehr unterschiedliche Weise erfahren, nämlich die Englishness, die für den in Lincolnshire lebenden Robinson wohl zur täglichen Umgebung zählt, die vielleicht zu einem täglichen Kampf gegen Betriebsblindheit herausfordert, während der auf der griechischen Insel Euböa lebende Auswanderer Trench ihr immer wieder in den englischen Expat-Communities begegnet, die niemals bereit sind, aus ihrer vertrauten Bubble herauszutreten, und sei es auch nur um die Landessprache zu lernen. Die in der Ferne noch stärker empfundene Englishness saugen solche Seelen voneinander wie ein Lebenselexier, worauf der Albumtitel letztlich verweist. Ähnlich nun wie gute Dekadenzdichtung die Dekadenz ihrer Zeit beschreibt, karikiert und kritisiert und dieser zugleich eine andere, ästhetisch kostbarere Form der Dekadenz entgegensetzt, feiern Temple Music hier auch so etwas wie eine veraltete und idealisierte Form der Englishness, die ihnen aus Filmen, Büchern und Musik vertraut ist und vor dem Hintergrund der Realität wie ein Märchen vorkommt. Temple Music lassen diese Themen ohne explizite Wertungen in den beiden Stücken aufscheinen und verbinden ihre Reflexionen mit einer mystischen, oft hypnotischen Klangsprache.</p>
<p>Der erste Teil eröffnet diese vielgestaltige Welt mit rauen, wundgescheuerten Feedbackschleifen und tiefem Dröhnen. Nach und nach schält sich eine erkennbare Gitarrenlinie aus dem klanglichen Nebel, die den Track in eine Richtung lenkt, die paradoxerweise sowohl beruhigend als auch unbehaglich wirkt. Eine flüsternde Stimme &#8211; es ist eine Aufnahme von Sir John Betjeman, der sein Gedicht &#8220;A Subaltern’s Love Song“ liest &#8211; und gelegentliche Klänge wie trunkene Schreie sorgen für eine gespenstische Atmosphäre. Das Stück bleibt über weite Strecken in einer verschleierten, träumerischen Sphäre, in der sich &#8211; wie vermutlich in der Wahrnehmung vieler Expats, die in ihrer neuen Heimat die alte innerlich nie zurückgelassen haben &#8211; Schönheit und Bedrohlichkeit unentwegt durchdringen und die das Thema eines verzweifelten Festhaltens an einer Identitätsvorstellung ebenso auszudrücken vermag wie eine weniger banale Nostalgie, die ihre Brücken bis zum Folk Horror schlägt. Die harmonischen Elemente, die immer wieder kurz aufblitzen, wirken dabei wie ein Verweis auf etwas Geheimnisvolles, das sich dem direkten Verständnis entzieht. Dabei bleibt die Stimmung ambivalent: beruhigend und doch niederdrückend, eindringlich und doch sanft gleitend.</p>
<p>Der zweite Teil hebt die Energie deutlich an, repetitive, glockenartig bimmelnde Klänge werden von einem basslastigen Brummen unterlegt, während eine geloopte Frauenstimme die Szene aufwühlt und zugleich eine nostalgische Aura verbreit. Es handelt sich um die im zweiten Weltkrieg und danach in Soldatenkreisen beliebte Sängerin Vera Lynn, die ihren Schlager &#8220;There’ll Always Be An England“ singt, doch anfangs sind nur gesprochene Passagen zu hören. Die Dynamik des Stücks entwickelt sich langsam, aber unaufhaltsam, mit subtilen Steigerungen in Intensität und Dichte. Im Verlauf des Tracks tritt eine kraftvolle Perkussion in den Vordergrund und verzerrte, kratzige Klangflächen machen sich bemerkbar, was dem Ganzen eine im Vergleich zum eher etherischen ersten Teil raue, körperliche Präsenz verleiht. Besonders beeindruckend ist die kunstvolle Transformation der gesampleten Lynn-Aufnahme in einen gesanglichen Ausdruck, der sich organisch in die treibenden Rhythmen einfügt. Und nicht trotz, sondern gerade aufgrund seiner repetitiven Struktur(en) im Zusammenhang mit den kleinen, kontinuierlichen Veränderungen bleibt das Stück ungemein fesselnd.</p>
<p>&#8220;Sucking up the English&#8221; ist ein Album, das sowohl für beiläufiges Hören, bei dem vermutlich schon unbewusst viel passiert, als auch für tiefere, konzentrierte Auseinandersetzung funktioniert. Die beiden Tracks entfalten ihre Wirkung in unterschiedlichen Stimmungen von dunkel-mysteriös bis hypnotisch-treibend. Temple Music zeigen einmal mehr ihre Fähigkeit, Hörer in eine introspektive wie intensive Welt zu ziehen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Sombre Soniks</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3780303752/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/01/11/temple-music-sucking-up-the-english/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Twelve Kalikantzare of Yule: Musikalischer Julkalender der Black Lesbian Fishermen</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/12/19/the-twelve-kalikantzare-of-yule-musikalischer-julkalender-der-black-lesbian-fishermen/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/12/19/the-twelve-kalikantzare-of-yule-musikalischer-julkalender-der-black-lesbian-fishermen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 05:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Athanasios Veloudios]]></category>
		<category><![CDATA[Black Lesbian Fishermen]]></category>
		<category><![CDATA[Cryptanthus]]></category>
		<category><![CDATA[Dimitris Chiotis]]></category>
		<category><![CDATA[Giorgos Kariotis]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaos Lymperopoulos]]></category>
		<category><![CDATA[Nkos Fokas]]></category>
		<category><![CDATA[Petros Lamprides]]></category>
		<category><![CDATA[R. Loftiss]]></category>
		<category><![CDATA[Stelios Romaliadis]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>
		<category><![CDATA[The Gray Field Recordings]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=44131</guid>
		<description><![CDATA[Zum Jahreswechsel, der Julzeit, melden sich die auf der griechischen Insel Euböa und Umgebung lebenden Black Lesbian Fishermen mit einer wunderbaren Überraschung zurück. Ihr neuestes Projekt, &#8220;The Twelve Kalikantzari of Yule&#8221;, widmet sich den zwölf rätselhaft-schelmischen Wesen der südosteuropäischen Folklore, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/12/19/the-twelve-kalikantzare-of-yule-musikalischer-julkalender-der-black-lesbian-fishermen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Jahreswechsel, der Julzeit, melden sich die auf der griechischen Insel Euböa und Umgebung lebenden <a href="http://africanpaper.com/2019/11/23/black-lesbian-fishermen-the-metaphysics-of-natron/">Black Lesbian Fishermen</a> mit einer wunderbaren Überraschung zurück. Ihr neuestes Projekt, &#8220;The Twelve Kalikantzari of Yule&#8221;, widmet sich den zwölf rätselhaft-schelmischen Wesen der südosteuropäischen Folklore, die während der zwölf Tage zwischen Weihnachten und Epiphanie aus der Unterwelt aufsteigen, um Unruhe zu stiften. Inspiriert von Athanasios Veloudios’ seltenem Buch <em>Αερικά-Ξωτικά και Καλλικάντζαροι</em> (<em>Luft-Elfen und Kobolde</em>), haben die Künstler für jeden dieser Tage ein Stück Musik und ein visuelles Kunstwerk geschaffen. Jeder Track wird genau an einem Tag über die Bandcampseite des hauseigenen Crypthantus-Labels veröffentlicht, beginnend mit dem 26. Dezember, und steht dann für 24 Stunden kostenlos auf Bandcamp zum Download bereit. Die Black Lesbian Fishermen, die sich hier primär als Kuratierende sehen, begleiten die Veröffentlichung täglich mit neuen Links und einer detaillierten Beschreibung der Kalikantzari, die durch ihre Musik verkörpert, oder, wenn man so will, evoziert werden.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/Kallikantzaroi-pic.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44132" title="Kallikantzaroi pic" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/Kallikantzaroi-pic.jpg" alt="" width="1142" height="1139" /></a><span id="more-44131"></span></p>
<p>Die Kalikantzari, so erzählt es die griechische Tradition, verbringen den größten Teil des Jahres damit, den Weltenbaum zu beschädigen. Doch während der zwölf dunkelsten Tage des Winters steigen sie an die Oberfläche, um Schabernack zu verbreiten, bevor sie am 6. Januar wieder in die Tiefe zurückkehren. Jeder der zwölf Kalikantzari ist in der Erscheinung und dem Gebaren einzigartig: Madrakoukos, der Anführer mit der weichen Nase und den Ziegenfüßen, verbreitet Angst, während Horevtra, die Tänzerin und Femme Fatale, ihre Opfer in einen ausgelassenen Tanz reißt. Es folgen Gestalten wie Stravolaimis, der Fadenschneider, Kolovelonis, der Lügner, oder Gourlos, der zerstörerische Zyklop. Jede Beschreibung wird mit einer Mischung aus Humor und der Aura dunkler Geheimnisse erzählt und natürlich mit der passenden klanglichen Untermalung versehen. In den Worten der Black Lesbian Fishermen: &#8220;Unlike the 12 days of Christmas when your true love gave to you all sorts of nice things, here we have presented all sorts of little nasty things. But don&#8217;t despair. The 12 days of the kalikantzari’s chaotic and mischievous reign is over. The light is returning.&#8221; Die Künstler ermutigen dazu, sich der Chaos bringenden Energie dieser kleinen Dämonen zu stellen, sei es durch den humorvollen Schutz eines Siebs über der Haustür oder das bewusste Einlassen auf die eigene innere Unruhe.<br />
<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/462582540_575264168572135_8756922281752145165_n.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44133" title="462582540_575264168572135_8756922281752145165_n" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/462582540_575264168572135_8756922281752145165_n.jpg" alt="" width="1191" height="1792" /></a><br />
Musikalisch ist das Projekt, an dem neben <a href="http://africanpaper.com/2020/02/29/basically-i-make-music-that-i-like-to-listen-to-interview-mit-alan-trench/">Alan Trench</a>, <a title="If you’re writing music, you write what’s inside of you. Interview mit der Musikerin und Kuratorin R. Loftiss" href="http://africanpaper.com/2016/03/12/if-you%e2%80%99re-writing-music-you-write-what%e2%80%99s-inside-of-you-interview-mit-der-musikerin-und-kuratorin-r-loftiss/">R.Loftiss</a>, Nikos Fokas und Stelios Romaliadis aus dem Inner Circle der Band noch der Dichter und Okkultforscher <a title="HOWLING LARSENS / NICK LYMPEROPOULOS: Poemandres" href="http://africanpaper.com/2021/02/27/howling-larsens-nick-lymperopoulos-poemandres/">Nikolaos Lymperopoulos</a>, der Lyriker <a title="TEMPLE MUSIC / GIORGOS KARIOTIS: Worthless Treasures" href="http://africanpaper.com/2024/03/02/temple-music-giorgos-kariotis-worthless-treasures/">Giorgos Kariotis</a> sowie Petros Lamprides und Dimitris Chiotis mitwirken, ebenso faszinierend wie thematisch: Archaische, ritualhafte Rasselen, kraftvolle, schrammelnde Akustikgitarren und ein ebenso kraftvoller Gesang verschmelzen mit feierlichen Orgelklängen &#8211; zumindest in dem Stück, das der Verfasser dieser Zeilen schon hören durfte, viele der anderen Tracks existieren bis dato als Entwürfe und werden noch &#8211; quasi in Echtzeit &#8211; vollendet werden. Was immmer dabei herauskommen wird, das Projekt fängt die ungezähmte Energie der Kalikantzari ein und bietet zugleich einen tiefen Einblick in eine oft vergessene, doch lebendige Folklore.</p>
<p><a href="https://cryptanthus.bandcamp.com/"><strong>@ Bandcamp</strong> </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2024/12/19/the-twelve-kalikantzare-of-yule-musikalischer-julkalender-der-black-lesbian-fishermen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>THE GRAY FIELD RECORDINGS: The 9 of Knifes</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/07/13/the-gray-field-recordings-the-9-of-knifes/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/07/13/the-gray-field-recordings-the-9-of-knifes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Jul 2024 02:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Trench]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmische Boy]]></category>
		<category><![CDATA[Nikos Fokas]]></category>
		<category><![CDATA[Rendeece]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>
		<category><![CDATA[The Gray Field Recordings]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=41397</guid>
		<description><![CDATA[Vor gut einem Jahr erweckte die in Griechenland lebende Folk- und Experimentalmusikerin R.Loftiss, die sich in den vergangenen Jahren an zahlreichen, zum Teil selbst mitgegründete Projekten wie Howling Larsens und den Black Lesbian Fishermen beteiligte, ihr in den Nullerjahren ausgesprochen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/07/13/the-gray-field-recordings-the-9-of-knifes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41399" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor gut einem Jahr erweckte die in Griechenland lebende Folk- und Experimentalmusikerin R.Loftiss, die sich in den vergangenen Jahren an zahlreichen, zum Teil selbst mitgegründete Projekten wie <a title="HOWLING LARSENS / NICK LYMPEROPOULOS: Poemandres" href="http://africanpaper.com/2021/02/27/howling-larsens-nick-lymperopoulos-poemandres/">Howling Larsens</a> und den <a title="BLACK LESBIAN FISHERMEN: The Metaphysics of Natron" href="http://africanpaper.com/2019/11/23/black-lesbian-fishermen-the-metaphysics-of-natron/">Black Lesbian Fishermen</a> beteiligte, ihr in den Nullerjahren ausgesprochen aktives Projekt The Gray Field Recordings aus einem elfährigen Dornröschenschlaf. &#8220;She Sleeps to the Sound of Knifes&#8221;, das in seinem hörspielartigen, experimentierfreudigen Folksound so sehr an die früheren Werke anknüpfte, dass man ihm die lange <span id="more-41397"></span>Pause nicht allzu deutlich anmerkte, klang streckenweise genauso furchteinflößend wie es der Albumtitel suggerierte. &#8220;Was sich wie ein roter Faden durch das Album zieht, ist ein bisweilen apokalyptisch anmutender Zug, dessen Pessimismus aber doch eher aufrüttelnd als resigniert wirkt&#8221;, hieß es in <a title="THE GRAY FIELD RECORDINGS: She Sleeps to the Sound of Knifes" href="http://africanpaper.com/2023/06/17/the-gray-field-recordings-she-sleeps-to-the-sound-of-knifes/">der Besprechung auf unseren Seiten</a>.</p>
<p>Mit &#8220;The 9 of Knifes&#8221; ist gerade so etwas wie ein Remix-Album erschienen, auf dem eine Handvoll Musiker aus dem persönlichen Umfeld des Projektes ausgewählte Stücke des Albums durch ihren ganz persönlichen Fleischwolf drehen und die klangliche und stilistische Gestalt das Albums &#8211; je nach Rezipienten-Gusto &#8211; zur Unkenntlichkeit oder zur Kenntlichkeit entstellen.</p>
<p>Der griechische Musiker und Soundartist Nikos Fokas, Bandkollege aus den Black Lesbian Fishermen, eröffnet das Projekt mit einem relativ nah am Original gehaltenen Mix des schon auf einem früheren Album vorliegenden &#8220;Nancy&#8217;s Song to Charly&#8221;, bei den die schlichte Melodie der Violine besonders nah am Ohr wirkt, ähnlich wie die Stimme von Loftiss&#8217; Tochter Evia, die einen Text von Doris Lessing vorträgt. Vielleicht kommt das bedrohliche Szenario, bei dem ein weibliches Subjekt sich in einem beklemmenden Albtraum wiederfindet, in der eher dezenten Klanggestaltung besonders deutlich zum Vorschein. Etwas unmittelbarer und direkter treten diese bedrohlichen Aspekte in einem weiteren Mix des ebenfalls griechischen Klangkünstlers Rendeece auf den Plan, der mit dunklen, verrauschten Sounds, etwas wie dem Bellen eines furchteinflößenden Tieres und allerhand Verfremdungseffekten aufwartet.</p>
<p>Während Fokas die schönen geistigen Momente, die dem der Feder von Partner Alan Trench entstammenden Song &#8220;Sarah Bishop&#8221;, der von einer Einsiedlerin aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges handelt, eine gewisse Märchenhaftigkeit und damit einen subtilen doppelten Boden geben reduziert, und durch eine eher raue, verfremdete Dröhnung ersetzt, setzt er beim Titelsong des Originals wieder mehr auf Reduktion. Zumindest wirken die alptraumhaften Tierstimmen, die dem <a title="ANDREW LILES: Animal Magick" href="http://africanpaper.com/2016/02/13/andrew-liles-animal-magick/">Bestiarium Andrew Liles</a>&#8216; entstammen könnten, hier etwas gebändigt und in ein trockeneres Soundgewand gepackt. Die harsche Ambientkulisse in &#8220;Sunlight is the Colour&#8221;, welches das ursprüngliche Album wie einen unguten Traum eröffnete, ersetzt er durch verspieltere hintergründige Sounds, die fast einen gewissen Acidcharakter haben, dessen blubbernde Texturen etwas stärker mit Loftiss&#8217; Textrezitation zu einer Art Einheit verschmelzen. Ähnliches kann man von &#8220;Verdant Green&#8221; sagen, dessen Kopfschmerzen induzierende donnernde Metallperkussion seinerzeit mit den fast poppigen Vocals interessante Kontraste entstehen ließen– all dies kommt hier etwas weniger demonstrativ zum tragen, ist beiläufiger, baut mehr auf Understatement. Der tanzbare zweite Teil des Stücks stellt dagegen eine wirkliche Überraschung da.</p>
<p>Das experimentellere &#8220;Sex Flowers&#8221;, dass im Original trunken dröhnt und tremoliert und so nach und nach die eindringliche Rezitation einhüllt, ist hier im Remix von Alan Trenchs Temple Music-Duo beinahe doppelt so lang und lässt mit seinen hektischen Metallsounds und seinen überraschenden Wendungen ein alarmierendes Gefühl entstehen. Der Producer mit dem Namen Kosmischeboy nimmt sich des epischen &#8220;Wilderness takes over&#8221; an, dessen &#8220;anthropofugale&#8221; Schilderung einer menschenleeren Flora und Fauna das Album abschloss. Auch im Remix behält dieser Song seine episches Atmosphäre, wirkt aber um Längen eingängiger und könnte mit den hellen Drums ein ruhiges Moment in einem Rockalbum bilden.</p>
<p>Den Schlussteil nimmt eine wieder von Rendeece vorgenommene Bearbeitung der hörspielhafen Hawthorne-Adaption &#8220;Rappacini&#8217;s Daughter&#8221; ein, über die ich beim Original schrieb: &#8220;Der thematische Rahmen ist eher durch die vielfache Anspielung auf die gleichnamige Novelle von Nathaniel Hawthorne gegeben: in der Geschichte geht es um einen berühmten Arzt, der so sehr an der Nähe seiner Tochter hängt dass er sie sukzessive mit dem Gift verschiedener Pflanzenarten infiltriert, um die dadurch immunisierte selbst zu einem tödlichen Gift zu machen für alle, die mit ihr in Berührung kommen. In dem Stück liegt, das ein faszinierendes urzeitlich-sumpfiges Szenario mit Insektenzirpen und Froschquaken entwirft, liegt zumindest scheinbar der Fokus auf den verwendeten Pflanzen, doch wer die Geschichte kennt weiß, dass es die – hier nicht ganz unpassend durch einen Mann der Renaissance verkörperte – Wissenschaft ist, die die Natur missbraucht und der Tochter und ihrem Liebhaber ein eigenes Leben verwehrt&#8221;. Die aktuelle Version ist definitiv dumpfer, schwüler, schmerzhafter, ätzender  und scheint vor allem die Vergiftungserfahrung in Musik zu übersetzen: Alles scheint sich unter einem zentimeterdicken Film abzuspielen und die Stimme wirkt bereits so erschöpft, dass man sie bereits in einem leblosen Zwischenzustand wähnt.</p>
<p>So schließt das Album wesentlich falistischer als es mit &#8220;Wilderness takes over&#8221; gewesen wäre. Nachdem das Stück gegen Ende noch einmal an Aggressivität zulegt, endet &#8220;The 9 of Knifes&#8221; im Flüsterton und mit einigen großen Fragezeichen. Und so kann man durch die neuen Versionen das Album und seine ursprüngliche Atmosphäre wie durch eine unebene Fensterscheibe mit einigen Rissen betrachten: mit etwas Fantasie und einem guten Gespür für die dahinterliegende Szenerie kann man sich auch hier ein gutes Bild von der ursprünglichen Musik machen. Ob es bei überarbeiteten Versionen immer darum gehen muss, ist eine andere Frage. Beide Versionen sollten für sich stehen.</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.reverbworship.com/">Reverb Worship</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2565866830/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2024/07/13/the-gray-field-recordings-the-9-of-knifes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>M​​​​​​​​​​​​​​​.​​​​​​​​​​​​​​​A​​​​​​​​​​​​​​​.​​​​​​​​​​​​​​​D. IV: Neue Compilation u.a. mit Temple Music, Ashtoreth, Slow Slow Loris und Lyke Wake</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/01/12/m%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b-%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/01/12/m%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b-%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 07:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Akoustik Timbre Frequenzy]]></category>
		<category><![CDATA[Ashtoreth]]></category>
		<category><![CDATA[Cedrik Fermont]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Man's Hill]]></category>
		<category><![CDATA[Desert Drone]]></category>
		<category><![CDATA[Konfiguraci​ó​n Dada​í​sta Della Viveza]]></category>
		<category><![CDATA[Lyke Wake]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Slow Loris]]></category>
		<category><![CDATA[Temple Music]]></category>
		<category><![CDATA[Vrna]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=39069</guid>
		<description><![CDATA[Das maltesische Label Music Analysis Discussions Records hat über die Feiertage den vierten Teil seiner renommierten digitalen Samplerreihe herausgebracht, an dem eine Vielzahl an Acts aus dem Labelumfeld sowie weitere internationale Projekte diesmal insgesamt neunundachzig Tracks beitragen &#8211; mit Geräuschkunst, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/01/12/m%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b-%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das maltesische Label Music Analysis Discussions Records hat über die Feiertage den vierten Teil seiner renommierten digitalen Samplerreihe herausgebracht, an dem eine Vielzahl an Acts aus dem Labelumfeld sowie weitere internationale Projekte diesmal insgesamt neunundachzig Tracks beitragen &#8211; mit Geräuschkunst, Psychedelischem und verschiedenen Rückgriffen auf historische Musikgenres von Postpunk über ethnorituelle Soundscapes bis zu experimenteller Elektronik wird dem <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/mad4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39070" title="mad4" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/mad4.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-39069"></span></p>
<p>Grundsatz, eindeutiger Genrepolitik eine Absage zu erteilen, erneut Rechnung getragen. Mit den entsprechend diversen Beiträgen von Desert Drone, Vrna, Temple Music, Akoustik Timbre Frequenzy, Cedrik Fermont, Dead Man&#8217;s Hill, Ashtoreth, Slow Slow Loris und Lyke Wake sind einige Acts vertreten, die auf unseren Seiten bereits eine Rolle spielten. Daneben gibt es eine Fülle von Geheimtipps wie &#8211; um nur ein Beispiel zu nennen &#8211; die rituell-perkussive Elektronik von Konfiguraci​ó​n Dada​í​sta Della Viveza.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=592589064/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2024/01/12/m%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b-%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b%e2%80%8b/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
