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	<title>African Paper &#187; Umut Çaglar</title>
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		<title>KARKHANA: Al Azraqayn</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2021 03:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer den Namen Karkhana hier zum ersten mal liest, könnte trotzdem einigen Mitgliedern der Gruppe schon begegnet sein, denn es handelt sich bei ihr um eine echte Supergroup. Die beteiligten Musiker &#8211; Mazen Kerbaj, Umut Çağlar, Sam Shalabi, Sharif Sehnaoui, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/08/07/karkhana-al-azraqayn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/karkhana.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-26087" title="karkhana" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/karkhana-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer den Namen Karkhana hier zum ersten mal liest, könnte trotzdem einigen Mitgliedern der Gruppe schon begegnet sein, denn es handelt sich bei ihr um eine echte Supergroup. Die beteiligten Musiker &#8211; Mazen Kerbaj, Umut Çağlar, Sam Shalabi, Sharif Sehnaoui, Maurice Louca, Tony Elieh, Michael Zerang &#8211; stammen überwiegend aus dem östlichen Mittelmeerraum, ihre musikalische Herkunft erstreckt sich von Psych Rock über traditionelle arabische Musikarten bis hin zu<span id="more-26086"></span> Jazz, Improv und weit darüber hinaus. Gegründet wurde die Band bereits vor einer Handvoll Jahren. Die auf der vorliegenden Doppel-LP zu hörenden Songs wurden vor zwei Jahren bei einem Auftritt im Amsterdamer Bimhuis aufgenommen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Das Resultat ist durch die genannten „Stilbegriffe“ gut umrissen und doch nur unzureichend benannt. Wie kraftvoll dieses Gebräu umgesetzt ist, merkt man allerdings schon bei Shalabis Intro auf der Oud. Mit westlichen Hörgewohnheiten im Gepäck mag einem der Klang der Kurzhalslaute immer eher warm und entspannt vorkommen &#8211; hier macht sich aber auch schnell eine unruhig drängende Energiegeladenheit in den melodischen Ornamenten bemerkbar, die sich vollends entlädt, sobald alle Instrumente &#8211; Bläser, Drums, Gitarren, Synthies und einiges mehr &#8211; zu hören sind.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Aus den knapp anderthalb Stunden Musik, die sich über die vier LP-Seiten erstreckt, lassen sich nur schwer einzelne Wegmarken hervorheben, denn wenngleich Momente der Spannung ihren Platz haben, gibt es kaum Längen. Mein Favorit beim ersten Hördurchgang war das aus mehreren Teilen bestehende &#8220;Sidi Mansour&#8221;, eine Neuinterpretation eines tunesischen Folkstücks. Auf ein längeres Intro mit in ihrer Richtung stets variierten Trommelwirbeln folgt ein Psych Rock-Kracher, der wie ein Medley anmutet, da immer wieder andere Instrumente in den Vordergrund treten und besondere Akzente setzen: Funky E-Gitarren, anmutige Bläsersoli, jazzige Drums, deren Groove schnell in spannungsgeladenenes Beckenspiel kippt und irgendwann in einen &#8220;abstrakteren&#8221; Teil überleitet. Hier sorgt Schaben und Kratzen an den Saiten für die Ruhe vor dem Sturm, der sich im treibenden Schlussteil mit seinem atonalen Finale Bahn bricht. Manch eine Band hätte aus dem Stoff ein ganzes Album gemacht, und wie man hört, war das Publikum begeistert.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Einige der Tracks haben diesen epischen Charakter, bei dem sich subtile, bisweilen verspielte Abstraktion mit treibenden, melodischen Passagen abwechselt. Wie ein unberechenbarer Wind pfeifen Umut Çağlars luftige Reeds in &#8220;Huli Huli&#8221; durch eine imaginäre Weite, bis ein wunderbar melodischer Song einsetzt und Fahrt aufnimmt. In &#8220;Al Sal3awa&#8221; spannen kreisende Synthies, rollende Drums und anmutige Flöten das Publikum genüsslich auf die Folter, und erst nach einem längeren Anzug des Tempos sorgen Oud und Handdrums für eine Bewegung, die nach einigen Minuten im puren Lärm gipfelt. Einen letzten Höhepunkt dieser Art gönnen einem die acht Musiker am schrillen Finale von &#8220;Rock Farock&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Alle Karkhana-Mitglieder sind seit langem leidenschaftlicher Kollaborateure, was man der Spontaneität und dem Einfallsreichtum des Auftritts auch auf Platte mehr als deutlich anmerkt. Bleibt zu hoffen, dass es auch in Zukunft weitere Konzerte in dem Line-up geben wird. (U.S.)</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Label: Karlrecords</strong></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2690903120/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Mazen Kerbaj, Sam Shalabi u.a.: Karkhana live in Bonn</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2021 05:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zeitnah zum Release ihres Live-Albums &#8220;Al Azraqayn&#8221; (Karlrecords) gibt die internationale Allstar-Band Karkhana ein Konzert in Bonn. Die Band besteht aus Mazen Kerbaj, Umut Çağlar, Sam Shalabi, Sharif Sehnaoui, Maurice Louca, Tony Elieh und Michael Zerang &#8211; jeder dieser Musiker &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/07/23/mazen-kerbaj-sam-shalabi-u-a-karkhana-live-in-bonn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitnah zum Release ihres Live-Albums &#8220;Al Azraqayn&#8221; (Karlrecords) gibt die internationale Allstar-Band Karkhana ein Konzert in Bonn. Die Band besteht aus Mazen Kerbaj, Umut Çağlar, Sam Shalabi, Sharif Sehnaoui, Maurice Louca, Tony Elieh und Michael Zerang &#8211; jeder dieser Musiker wurde hier bereits solo oder als Teil von Bands und Kollaborationen vorgestellt, und wer sich bei diesen Namen eine verspielte und gleichsam kraftvolle Mixtur aus Psych Rock, Improv, traditioneller Musikarten und weiteren Überraschungen vorstellt, liegt richtig. Mehr zur neuen Platte recht bald auf diesen Seiten, die Tickets zum Konzert können unter ticket@in-situ-art-society.de geordert werden.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/karkhanainbonn.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-26256" title="karkhanainbonn" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/07/karkhanainbonn.jpg" alt="" width="651" height="632" /></a><span id="more-26254"></span></p>
<p>Mittwoch, 28.Jili 2021<br />
Einlass 20 Uhr<br />
Dialograum Kreuzung An St. Helena<br />
Bornheimer Straße 130<br />
53119 Bonn</p>
<p><strong><a href="http://africanpaper.com/tag/mazen-kerbaj/">Mazen Kerbaj</a> | <a href="http://africanpaper.com/tag/umut-caglar/">Umut Çağlar</a> | <a href="http://africanpaper.com/tag/sam-shalabi/">Sam Shalabi</a> | <a href="http://africanpaper.com/tag/sharif-sehnaoui/">Sharif Sehnaoui</a> | <a href="http://africanpaper.com/tag/maurice-louca/">Maurice Louca</a> | <a href="http://africanpaper.com/2018/10/20/v-a-anthology-of-electroacoustic-lebanese-music/">Tony Elieh</a> | <a href="http://africanpaper.com/tag/michael-zerang/">Michael Zerang</a> @ African Paper</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2690903120/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>KONSTRUKT / KEN VANDERMARK: Kozmik Bazaar</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Sep 2019 06:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dem kosmischen Basar von Konstrukt und dem an Tenorsaxophon und Klarinette bewanderten Ken Vandermark wird man ohne Vorwarnung hineingeworfen, denn das erste gemeinsame Album der Istanbuler Freejazzer und ihrem Chicagoer Kollegen beginnt gleich mit einem schrillen, lauten und in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/09/21/konstrukt-ken-vandermark-kozmik-bazaar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/KR065_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18517" title="KR065_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/KR065_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In dem kosmischen Basar von Konstrukt und dem an Tenorsaxophon und Klarinette bewanderten Ken Vandermark wird man ohne Vorwarnung hineingeworfen, denn das erste gemeinsame Album der Istanbuler Freejazzer und ihrem Chicagoer Kollegen beginnt gleich mit einem schrillen, lauten und in aller Aufgedrehtheit groovigen Freakout, das nach eigenen Angaben als Referenz an Ornette Coleman gedacht ist und allzu gepflegte Gemüter ordentlich aufscheuchen wird.<span id="more-18516"></span></p>
<p>Alle Beteiligten sind seit langem leidenschaftliche Kollaborateure, die in unzähligen Jam-Sessions gelernt haben, sehr spontan und empathisch auf die Ideen und Mechanismen ihrer z.T. renommierten Kollegen (Keiji Haino, William Parker und Thursden Moore im Fall von Konstrukt, Peter Brötzmann, Mats Gustafsson, Zu, The Ex u.v.a. bei Vandermark) einzugehen. Kein Wunder also, dass ein abwechslungsreiches Stimmungsmosaik dabei herauskam, dem auch der Begriff Basar gut zu Gesicht steht.</p>
<p>Im Unterschied zum aufrüttelnden Opener „Diggin’ That Harmolody“ gestalten sich einige Passagen geradezu geschmeidig. „Semazen“ lässt zu einem stimmungsvoll orientalisierenden Saxophon, das den Psychrockern La Piramide Di Sangue zur Ehre gereicht hätte, einen smoothen Basslauf erklingen, nur das spannungsgeladene Beckenrauschen deutet auf das lärmende Feedback und die WahWah-Effekte voraus, die alles in die psychedelische Entgrenzung führen. „East Of West, West Of East“, dessen Titel vielleicht auf den interkulturellen Charakter der Kollaboration und ihren Nicht-Ort verweitst, ist von ähnlich feinsinnigem Aufbau, doch die halsbrecherischen Rhythmen Berkan Tilavels absorbieren irgendwann jede Aufmerksamkeit.</p>
<p>Die zweite Seite enthält mit den Stücken „Ex-cess“ und „Bammm!“ das größte Spagat, denn auf verzerrte, vom Stakkato vorangepeitschte Dissonanz folgt ein aufgeräumtes dublastiges Soundbild, in das Vandermark mit der Klarinette kurze Striche zeichnet. Im abschließenden „Cocoon“ &#8211; ein Titel, der wie das Gegenstück zu einem „Kozmik Bazaar“ anmutet – deutet alles auf den finalen Sturm, vor dem alle rhythmischen und melodischen Zeichen auf Spannung stehen. Doch der letzte Ausbruch bleibt ebenso aus wie der finale Knall, und alles endet in trüber, fast entspannter Erschöpfung.</p>
<p>Das kann in einem Basar, zumal in einem kosmischen, immer passieren und ist verständlich ob der Vielfalt der Ereignisse und der ihr eigenen Reizintensität. Ein Basar ist aber auch ein Ort, den es immer wieder neu aufzusuchen lohnt, und so wird man mit der Zeit immer mehr in ihm entdecken können. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://karlrecords.bandcamp.com/">Karlrecords</a></strong></p>
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		<title>KONSTRUKT / KEIJI HAINO: A Philosophy Warping, Little By Little That Way Lies A Quagmire</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2018 07:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Konstrukt und Keiji Haino treffen zwei sehr unterschiedliche Phänomene aufeinander. Zur Kollision zwischen dem türkischen Freejazzquartett und dem japanischen Noiseveteranen kommt es trotzdem nicht, eher schon zur Kollision mit allzu wohlklangverwöhnten Ohren. Stehen Konstrukt, die nach ihren Auftritten mit &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/03/17/konstrukt-keiji-haino-a-philosophy-warping-little-by-little-that-way-lies-a-quagmire/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/kr043-Sleeve-front_1500.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15086" title="kr043 Sleeve front_1500" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/03/kr043-Sleeve-front_1500-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit Konstrukt und Keiji Haino treffen zwei sehr unterschiedliche Phänomene aufeinander. Zur Kollision zwischen dem türkischen Freejazzquartett und dem japanischen Noiseveteranen kommt es trotzdem nicht, eher schon zur Kollision mit allzu wohlklangverwöhnten Ohren. Stehen Konstrukt, die nach ihren Auftritten mit Peter Brötzmann, Thurston Moore und anderen längst auch international einen Namen haben, für größtmögliche Freiheit in der Musik, dann repräsentiert der androgyne Extremvokalist ein beachtliches Maß an erschöpfender Entgrenzung.<span id="more-15085"></span></p>
<p>Dabei beginnt der Dreiteiler auf der ersten Seite noch recht verhalten: Ein beinahe sanfter, wenngleich etwas derangierter Beat gibt den holprigen Takt an, eine (bislang noch) dezente Kopfstimme und stimmungsvolle Bläserparts schlängeln sich darum und bilden einen mehrsträngigen Zopf. Ein paar dicke Farbkleckse des Saxophons, leichte Dissonanzen und verspielte Computersounds leiten den ersten kleinen Freakout ein, aber das ist nichts gegen die panischen, furcheinflößenden Schreiorgien, mit denen Haino den zweiten Abschnitt in ein veritables Inferno verwandelt. Wie das Summ- und Quakkonzert einer ganzen Fauna verausgaben sich Sax, Drums und orientalisch klingende Holzbläser, bis eine erlösende Feedbackdröhnung alles unter sich bedräbt.</p>
<p>Wer es zerfleddert mag und über die Gabe verfügt, Schönheit in Schutt und Trümmern aufzuspüren, ist auf „A Philosophy Warping, Little By Little That Way Lies A Quagmire“ an der richtigen Stelle. Analogspielereien, Beckenrauschen, groovige Duelle aus Schlagwerk und Xylophon, Surfgitarren aus der Tikki Bar, Morricones „Cold Eyes of Fear“-Score auf allen erdenklichen Amphetaminen – all dies drückt sich mit Verve die Klinke in die Hand, immer wieder akzentuiert von hektischen, eruptiven Schreien. Live muss dies ein ziemliches Ungetüm sein, und Gerüchten zufolge steht die Überarbeitung ihrer mitgeschnittenen Istanbul-Show bereits in den Startlöchern. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://karlrecords.bandcamp.com/">Karlrecords</a></strong></p>
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