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	<title>African Paper &#187; Wolf Eyes</title>
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		<title>WOLF EYES: Dreams In Splattered Lines</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jul 2023 01:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trotz wie üblich zahlreicher/unzähliger Veröffentlichungen in den letzten Jahren ist „Dreams In Splattered Lines“ das erste reguläre Vollzeitstudioalbum seit dem 2017 erschienenen „Undertow“. Über dieses Album hieß es hier: „Auf ihren letzten regulären Longplayern haben Wolf Eyes eine Politik der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/07/29/wolf-eyes-dreams-in-splattered-lines/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/a0809163437_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36676" title="a0809163437_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/a0809163437_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Trotz wie üblich zahlreicher/unzähliger Veröffentlichungen in den letzten Jahren ist „Dreams In Splattered Lines“ das erste reguläre Vollzeitstudioalbum seit dem 2017 erschienenen <a href="http://africanpaper.com/2017/03/18/wolf-eyes-undertow/">„Undertow“</a>. Über dieses Album hieß es<a href="http://africanpaper.com/2017/03/18/wolf-eyes-undertow/"> hier</a>: „Auf ihren letzten regulären Longplayern haben<a href="http://africanpaper.com/tag/wolf-eyes/"> Wolf Eyes</a> eine Politik der (musikalischen) Zurückhaltung verfolgt. […] Das heißt, dass die Eruption einem fast durchgängig transparenterem Klang gewichen ist, der (natürlich!) noch immer dissonant ist.<span id="more-36674"></span> Wolf Eyes arbeiten weiterhin mit Atonalität, allerdings ohne den Zuhörenden unter einem Soundwall zu begraben.“ Diese Zurückhaltung wird auch auf dem neuen Album fortgesetzt und zeigt sich in einem Minimalismus, der weit entfernt ist von den brutalen Eruptionen, wie sie sich exemplarisch auf den beiden auf<a href="https://www.subpop.com/artists/wolf_eyes"> Sub Pop</a> veröffentlichten Alben zeigten, mit denen Wolf Eyes kurzzeitig einem größeren Publikum bekannt wurden.</p>
<p>Zuletzt erschien noch auf ihrer Zusammenstellung <a href="http://africanpaper.com/2023/01/30/difficult-messages-zusammenstellung-von-wolf-eyes-und-freunden/">„Difficult Messages“</a>, auf der Zusammenarbeiten mit anderen Musikern aus dem Bandumfeld dokumentiert wurden und die sicher in einem ähnlichen (Klang-)Kosmos anzusiedeln ist wie das neue Album.</p>
<p>Nach dem Weggang des Gitarristen Jim Balijo bestehen Wolf Eyes jetzt wieder als Duo aus <a href="http://africanpaper.com/tag/nate-young/">Nate Young</a> und John Olson. Auf „Car Wash Two w/ Short Hands“ hört man Schritte, Wind scheint zu wehen, jemand singt etwas Unverständliches in der Ferne. Auf „Radio Box (Excerpt)“ hört man ein Quietschen, das vielleicht den von Olson gespielten „mutant reeds“ entlockt wurde. „Plus Warning“ hat Sprechgesang von Young, der von Kratzen und Pfeifen (so in etwa wie bei „Hamburger Lady“) untermalt wird: „ I tried to warn them“, kann man da hören. Synthgeblubber, das wie Sirenen klingt, und kaputte Beats durchziehen &#8220;Exploding Time&#8221;.  Auf „The Museums We Carry“ klingt etwas wie eine sich im Wind bewegende Schaukel, dazu Dissonanzen, Zischen, ein Blasinstrument. Bei „Pointerstare“ fragt man sich, ob es sich bei dem Geräusch um ein Instrument oder einen gequälten  Menschen handelt. „In Society“ kombiniert ein Blasinterument mit dem Geräusch von Vögeln und Schlägen auf eine Stahlfelder.</p>
<p>Auf 13 Vignetten &#8211; die Tracks sind alle zwischen zwei und drei Minuten lang &#8211; spielen Young und Olsen ihre ganz eigene Form von Industrial, die wenig mit Harsh Noise oder Power Electronics zu tun hat. Im Rahmen des (schon lange eingestellten) Seitenprojekts <a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/demons-evocation/">Demons</a> habe ich vor vielen Jahren einmal von dystopsicher Musik gesprochen und auch wenn die musikalische Herangehensweise hier eine andere ist, so erweckt die gegenwärtige Ausrichtung von Wolf Eyes‘ Musik so, als habe jemand nach dem Zusammenbruch der Zivilisation versucht, aus den (Über-)Resten von Maschinen Instrumente zusammenzubauen. Diese fragmentierte Musik klingt vielleicht so, als hätten X-TG einen von Jandek gerimixten Soundtrack zu „The Road“ eingespielt. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://disciples.bandcamp.com/">Disciples </a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3332078647/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Dreams In Splattered Lines: Neues von Wolf Eyes</title>
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		<pubDate>Tue, 09 May 2023 02:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Mai und somit pünktlich zum 25jährigen Band-Jubiläum bringen die aktuell aus Nate Young und John Olson bestehenden Wolf Eyes eine neue LP heraus. &#8220;Dreams In Splattered Lines&#8221;, dessen 13 Tracks in gewohnt respektlose Manier Einflüsse improvisierter DIY-Elektronik, des Fluxus, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/09/dreams-in-splattered-lines-neues-von-wolf-eyes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Mai und somit pünktlich zum 25jährigen Band-Jubiläum bringen die aktuell aus Nate Young und John Olson bestehenden Wolf Eyes eine neue LP heraus. &#8220;Dreams In Splattered Lines&#8221;, dessen 13 Tracks in gewohnt respektlose Manier Einflüsse improvisierter DIY-Elektronik, des Fluxus, der Stadt New York, des Chicagoer Surrealismus und des Alltags im Mittleren Westen der USA verknüpf, enthält dem <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/dreams.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35514" title="dreams" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/dreams.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-35502"></span>Label zufolge &#8220;A surreal dreamscape of disorienting sound collages, noise &amp; spoken word; thirteen perplexing narratives honed to razor-sharp precision&#8221;. Auf den bekannten Streamingdiensten sind bereits die Stücke &#8220;Engaged Withdrawal” “My Whole Life” und “Days Decay&#8221; zu hören &#8211; die Auswahl wird von Band und Label als Sampler mit dem Titel &#8220;Splinters of Shattered Time&#8221; bezeichnet, was im deutschsprachigen Raum für Verwirrung sorgen könnte. Das Album erscheint bei Disciples.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230504_211823_800.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3332078647/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Difficult Messages: Zusammenstellung von Wolf Eyes und Freunden</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2023 07:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit „Difficult Messages“ erscheint jetzt als LP im durchsichtigen Vinyl und mit einem Zine eine Auswahl der Aufnahmen, die Nate Young und John Olson mit einer Reihe von Freunden (Alex Moskos, Gretchen Gonzales, Aaron Dilloway, Raven Chacon) aufgenommen haben und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/01/30/difficult-messages-zusammenstellung-von-wolf-eyes-und-freunden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit „Difficult Messages“ erscheint jetzt als LP im durchsichtigen Vinyl und mit einem Zine eine Auswahl der Aufnahmen, die Nate Young und John Olson mit einer Reihe von Freunden (Alex Moskos, Gretchen Gonzales, Aaron Dilloway, Raven Chacon) aufgenommen haben und die ursprünglich lediglich als ultralimitierte 7&#8221;es verfügbar waren.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/a0588833326_10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33592" title="a0588833326_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/a0588833326_10.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-33589"></span>„These collaborations between the core Wolf Eyes crew and friends was originally self-released as a series of super-limited 7” hand painted box sets, but now the core ‘hits’ have been compiled by Disciples for wider consumption.</p>
<p>Wolf Eyes&#8217; history with collaboration goes back almost 26 years. From the first Wolf Eyes w/Spykes concert that led to Olson joining the band to Smegma, Braxton, Richard Pinhas, Merzbow, Marshall Allen, and many more. Wolf Eyes has continued expanding musical ideas through collaboration and Difficult Messages is the first compilation of this practice.</p>
<p>Many of the bands on &#8216;Difficult Messages&#8217; exist inside an assemblage of a mail art tradition. Most of the music was made remotely and this allowed for deeper exploration into styles that might have been too uncomfortable to attempt face to face. Short Hands finds Nate Young, and Alex Moskos exchanging bass and guitar fragments with Olson’s reeds and tones overtop sculpted into odd rock songs. Wolf Raven touches on harsh electronics and pushes forward into postmodern ideas of composition. Time Designers is a duo of Alex Moskos and Nate Young using hacked drum machines and a &#8216;design&#8217; approach to organizing sound. U Eye finds Olson and Young alongside longtime collaborators Gretchen Gonzales and Aaron Dilloway for a scrape and tape session recorded by Warren Defever. Stare Case is Olson and Young in a non-Wolf duo. Perhaps the only &#8216;rules following&#8217; project these two have EVER had. The collection of audio tracks could be looked at as an exquisite corpse: a method by which a collection of words or images is collectively assembled. With this method over thirty tracks and four hundred paintings were created.“</p>
<p>@<a href="https://wolf-eyes.bandcamp.com/album/difficult-messages"> Bandcamp</a><br />
<iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3256281565/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Difficult Messages: Compilation mit Wolf Eyes-Kollaborationen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2023 05:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Kürze erscheint eine Sammlung mit Wolf Eyes-Kollaborationen auf Disciples Records. Das Release mit dem Titel &#8220;Difficult Messages&#8221; versammelt Aufnahmen, bei denen die im Kern aus Nate Young, John Olson, Alex Moskos, Gretchen Gonzales, Aaron Dilloway und Raven Chacon bestehende &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/01/16/difficult-messages-compilation-mit-wolf-eyes-kollaborationen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Kürze erscheint eine Sammlung mit Wolf Eyes-Kollaborationen auf Disciples Records. Das Release mit dem Titel &#8220;Difficult Messages&#8221; versammelt Aufnahmen, bei denen die im Kern aus Nate Young, John Olson, Alex Moskos, Gretchen Gonzales, Aaron Dilloway und Raven Chacon bestehende Combo von verschiedenen Gästen begleitet worden sind und die in den vergangenen Jahren auf im Eigenvertrieb erschienenen und entsprechend stark limitierten Singles erschienen sind. &#8220;Many of the bands on &#8216;Difficult Messages&#8217; exist inside an assemblage of a mail art tradition, heißt es im Begleittext. &#8220;Most of the music was made remotely and this allowed for deeper exploration into styles that might have been too uncomfortable to attempt face to face. Short Hands finds Nate Young, and Alex Moskos exchanging bass and guitar fragments with<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/difficultmessages.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33353" title="difficultmessages" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/difficultmessages.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-33352"></span></p>
<p>Olson’s reeds and tones overtop sculpted into odd rock songs. Wolf Raven touches on harsh electronics and pushes forward into postmodern ideas of composition. Time Designers is a duo of Alex Moskos and Nate Young using hacked drum machines and a &#8216;design&#8217; approach to organizing sound. U Eye finds Olson and Young alongside longtime collaborators Gretchen Gonzales and Aaron Dilloway for a scrape and tape session recorded by Warren Defever. Stare Case is Olson and Young in a non-Wolf duo. Perhaps the only &#8216;rules following&#8217; project these two have EVER had. The collection of audio tracks could be looked at as an exquisite corpse: a method by which a collection of words or images is collectively assembled. With this method over thirty tracks and four hundred paintings were created&#8221;. Das Album erscheint am 27. Januar als LP , der ein kleines Magazin beiliegt, sowie zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3256281565/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>UNIVERSAL EYES / WOLF EYES: Two Civilized Centers</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/01/19/universal-eyes-wolf-eyes-two-civilized-centers/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2019 04:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aaron Dilloway]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf Lower Floor Music wird dieses Split-Tape von Wolf Eyes, die nach dem Weggang des Gitarristen James Baljo nun als Duo aus John Olsen und Nate Young agieren, und Universal Eyes, dem inzwischen aus Aaron Dilloway, Gretchen Gonzales, Olson und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/01/19/universal-eyes-wolf-eyes-two-civilized-centers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/01/Wolf-Eyes.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16986" title="Wolf Eyes" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/01/Wolf-Eyes-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf Lower Floor Music wird dieses Split-Tape von Wolf Eyes, die nach dem Weggang des Gitarristen James Baljo nun als Duo aus John Olsen und Nate Young agieren, und Universal Eyes, dem inzwischen aus Aaron Dilloway, Gretchen Gonzales, Olson und Young bestehenden Projekt, veröffentlicht. Auch wenn die letzten Jahre von Wolf Eyes geprägt waren von einer klanglichen Reduktion und etwas weniger von Eruption und Brachialität, so war die auf den Tonträgern erzeugte Stimmung noch immer wenig optimistisch. <span id="more-16985"></span>Über das letzte reguläre Studioalbum &#8220;Undertow&#8221; <a href="http://africanpaper.com/2017/03/18/wolf-eyes-undertow/">hieß es auf diesen Seiten</a>: „[T]atsächlich führt einen die Musik (auch) auf diesem Album in ein urbanes, wüstes Niemandsland, in eine analog-akustische Höllenlandschaft.&#8221;</p>
<p>„C.Centers One“, der 17-minütige Beitrag von Wolf Eyes knüpft passagenweise durchaus an dieses Album oder an die &#8220;Strange Days II&#8221;-EP an: Pochen, Dissonanzen, ein gequältes Saxophon und Wassergeräusche scheinen in einer menschenleeren und menschenfernen Landschaft zu ertönen. Dann setzen so etwas wie Rhythmus und Nate Youngs Sprechgesang ein. Das klingt durchgängig desolat, so dass sich der Titel allenfalls ironisch lesen lässt. Viel eher scheint es, als sei es, dass „the centre cannot hold;/Mere anarchy is loosed upon the world,/The blood-dimmed tide is loosed, and everywhere/The ceremony of innocence is drowned“. Nach den Vorfällen in North Carolina hatten sich die eigentlich nur bedingt explizit politischen Wolf Eyes klar positioniert und dann auch Aufnahmen für die in Charlottesville von einem <a href="https://static.independent.co.uk/s3fs-public/thumbnails/image/2018/11/29/17/james-fields.jpg">vermeintlichen Herrenmenschen</a> überfahrenen Heather Heyer unter dem recht eindeutigen Titel<a href="https://wolf-eyes.bandcamp.com/album/no-hate"> „No Hate“</a> veröffentlicht.</p>
<p>Die zwei Beiträge von Universal Eyes sind von der Stimmung nah an dem Wolf Eyes-Beitrag, sind insgesamt vielleicht etwas ambienter, wenn man das auch nicht als Hinweis auf ein gefälliges Klangbild sehen sollte. Auf „Civilized Two“ brodelt und wabert es unter der Oberfläche und man verspürt  fortwährend eine Unruhe, die auch dem dröhnenden „Civilized Three“ innewohnt. Die beiden Stücke könnten auch ein Soundtrack für das Frühwerk von Tobe Hooper sein. Und auch hier stellt sich die Frage, was/wer zivilisiert ist. Vielleicht ist dieses Tape auch einfach nur eine aurale Repräsentation<a href="https://cdn.theatlantic.com/assets/media/img/mt/2016/07/RTR3EJDQ/lead_720_405.jpg?mod=1533691835"> Detroits</a>, wo Wolf Eyes beheimatet sind, oder von anderen Städten des<a href="https://www.theatlantic.com/business/archive/2016/07/rust-belt-survival/492155/"> Rust Belts</a>. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://wolfeyes.net/main.html">Lower Floor Music</a></strong></p>
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		<title>AARON DILLOWAY: The Gag File</title>
		<link>https://africanpaper.com/2017/06/24/aaron-dilloway-the-gag-file/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jun 2017 04:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aaron Dilloway]]></category>
		<category><![CDATA[Dais Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Aaron Dilloway knüpft mit der Covergestaltung von „The Gag File“ an den 2012 erschienenen Vorgänger „Modern Jester“ an. Dass auf dem neuen Album aber eine Bauchrednerpuppe zu sehen ist, gibt einen Hinweis auf das Klangmaterial, denn Stimmen spielen eine zentrale &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/06/24/aaron-dilloway-the-gag-file/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/06/DILLOWAY_-_3000x3000-300DPI_FRONT_COVER_1024x1024.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13949" title="DILLOWAY_-_3000x3000-300DPI_FRONT_COVER_1024x1024" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/06/DILLOWAY_-_3000x3000-300DPI_FRONT_COVER_1024x1024-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Aaron Dilloway knüpft mit der Covergestaltung von „The Gag File“ an den 2012 erschienenen Vorgänger <a href="https://hansonrecords.bandcamp.com/album/modern-jester">„Modern Jester“</a> an. Dass auf dem neuen Album aber eine Bauchrednerpuppe zu sehen ist, gibt einen Hinweis auf das Klangmaterial, denn Stimmen spielen eine zentrale Rolle auf den einzelnen Stücken.<span id="more-13948"></span></p>
<p>„Ghost“ besteht aus analogem Brutzeln und Brummen, perkussive Elemente kommen hinzu. Nach einiger Zeit setzt eine kaum hörbare bearbeitete Stimme ein. Insgesamt ist das Stück recht kohärent, klingt vielleicht noch am ehesten nach Industrial und erinnert entfernt gar an die jüngeren Arbeiten der ehemaligen Bandkollegen von Wolf Eyes. Auch auf der einen oder anderen Tescoveröffentlichung der letzten Jahre dürfte solch ein Stück nicht völlig deplatziert geklungen haben. „Karaoke with Cal“ beginnt direkt mit einer Stimme, die in ihrer Verfremdung irritiert und verstört. Spricht da ein Mann mit Rachenkarzinom oder Kiefergaumenspalte? Ist er im Ersticken begriffen? Oder ist er von einen psychotischem Schub ergriffen worden? Man wagt kaum zu fragen. Untermalt werden die Laute von dementer, monotoner Perkussion. „Inhuman Form Reflected“ wird durchzogen von rhythmischen Elementen und Stimmengewirr. Gegen Ende hört man ein Stöhnen, Schreien und Stammeln &#8211; ganz so, als schleppe Leatherface ein paar Kadaver zum nächsten Fleischerhaken. „Born In A Maze“ wirkt dagegen etwas reduzierter: Zischen, ein Rhythmusloop. Das klingt nach kaputter, sich auflösender Musik. Auf „It’s Not Alright“ singt jemand mit schmachtender Stimme „It‘s alright“. Natürlich wird durch die Wiederholung die Botschaft ad absurdum geführt, lässt unweigerlich an das Bachmannsche „sei ohne Sorge“ denken. „No Eye Sockets (For Otto &amp; Sindy)“ erweckt den Eindruck, als habe Dilloway während einer Party das Aufnahmegerät laufen lassen: Stimmengewirr, Lachen, Gläser werden angestoßen. Verglichen mit den anderen Stücken ist die Atmosphäre weniger von einem Moment der Bedrohung als vielmehr einem der Entspannung bestimmt– was natürlich in scharfem Kontrast zu dem äußert unangenehmen Tracktitel steht. „Switch“ dagegen ist Loopchaos aus sich auflösenden Tapespuren – so in etwa wie frühe NON mit ADHS. „Shot Nerves“ beendet das Album mit atonalen Synthiemomenten, die gegen Ende von zerhackten Stimmen abgelöst werden.</p>
<p>Auf dem (durchaus doppeldeutig betitelten) Album präsentiert uns Dilloway auf acht Stücken eine Sammlung Geräuschmusik, die fast durchgängig irritierend ist und irritiert. &#8220;The dummy continues to give forth its mocking laughter, which flaps its way into every niche of the loft and flies back as peculiar echoes. The dummy&#8217;s face is vacant and handsome; its eyes roll like mad marbles.&#8221; (Thomas Ligotti, &#8220;Dr. Voke and Mr. Veech&#8221;)</p>
<p>M.G.</p>
<p><strong>Label: </strong><a href="https://www.daisrecords.com"><strong>Dais Records</strong></a></p>
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		<title>WOLF EYES: Undertow</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Mar 2017 07:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf ihren letzten regulären Longplayern haben Wolf Eyes eine Politik der (musikalischen) Zurückhaltung verfolgt. Die Jahre über hat die Band auch immer wieder „research and development“- CD-Rs, Tapes, Lathecuts etc. veröffentlicht, wobei die Zahl in den letzten Jahren abgenommen hat, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/03/18/wolf-eyes-undertow/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/03/Wolf-Eyes5060384611839.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13493" title="Wolf Eyes5060384611839" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/03/Wolf-Eyes5060384611839-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auf ihren letzten regulären Longplayern haben Wolf Eyes eine Politik der (musikalischen) Zurückhaltung verfolgt. Die Jahre über hat die Band auch immer wieder<a href="http://www.factmag.com/2013/06/10/a-healthy-supply-of-lsd-that-was-a-big-part-of-it-nate-young-on-the-past-present-and-future-of-wolf-eyes/2/"> „research and development“</a>- CD-Rs, Tapes, Lathecuts etc. veröffentlicht, wobei die Zahl in den letzten Jahren abgenommen hat, &#8220;Undertow&#8221; knüpft aber an die letzten regulären Alben an: Auf allen fünf Stücken wird ohne allzu große Brachialität eine unangenehme, dystopische Atmosphäre erzeugt.<span id="more-13491"></span> Als musikalische Referenzpunkte kann man Throbbing Gristles „Cease to Exist“, Nate Youngs schon länger eingestelltes Projekt Demons oder aber das von John Olson und Young vor einigen Jahren betriebene „Blues roots duo“ <a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=105&amp;v=8vTUUk-jhnw">Stare Case</a> nennen. Das heißt, dass die Eruption einem fast durchgängig transparenterem Klang gewichen ist, der (natürlich!) noch immer dissonant ist. Wolf Eyes arbeiten weiterhin mit Atonalität, allerdings ohne den Zuhörenden unter einem Soundwall zu begraben. Dabei können sie auch noch immer etwas ruppiger klingen, was Stücke auf anderen Veröffentlichungen beweisen, wie etwa das rockige „Enemy Ladder“ vom letzen Album oder <a href="https://vimeo.com/174352700">„I am a Problem</a>, auf dem Wolf Eyes klingen, als würden sie ein Stück von <a href="http://africanpaper.com/2013/06/22/tara-handles-the-earth-elements-i-handle-the-fire-elements-ein-interview-with-clay-rendering/">Clay Rendering</a> covern – der Band des ehemaligen Bandmitglieds Mike Connelly.</p>
<p>Die Band selbst bezeichnet auf ihrer Bandcamp-Seite ganz allgemein ihre Musik als  <a href="https://wolf-eyes.bandcamp.com/">„homemade post-nuclear terror &amp; claustrophobic atmospheres“</a>, was vielleicht etwas dick aufgetragen klingt, aber tatsächlich führt einen die Musik (auch) auf diesem Album in ein urbanes, wüstes Niemandsland, in eine analog-akustische Höllenlandschaft. Schon das das Album eröffnende Titelstück mit Bassspuren, leicht atonalem Feedback und dem Sprechgesang Nate Youngs legt die das Album dominierende Stimmung fest: „the place is never gonna change“, intoniert er. Dabei klingt Young auf den zwei Stücken, auf denen er singt/spricht, etwas nach Jandek (der bei einem<a href="https://www.youtube.com/watch?v=W9QrDGROGug"> Auftritt</a> auch einmal vom ehemaligen Wolf Eyes-Mitglied Aaaron Dilloway unterstützt wurde). „Laughing Tides“ besteht aus unruhigem Knarzen, Lachen, Hochtönen &#8211; nach knapp zwei Minuten ist der Spuk vorbei. „Texas“ wird von einem dissonanten Blasinstrument durchzogen, man hört Knirschen und glaubt, dass irgendwo in der Ferne Türen schlagen und Maschinen ächzen. „Empty Island“ entfaltet weniger Inselidylle als latente Bedrohung; das Stück wird geprägt von James Baljo E-Gitarre. Der Höhepunkt des Albums ist der Abschlusstrack „Thirteen“: Auf 14 Minuten findet sich so etwas wie ein Resümee des Bisherigen. Untermalt von Olsons Saxophon (?) und Baljos Gitarre deklamiert Young: „ I count every deceit/as they repeat/like receipts of doom&#8221;. Manch einer mag Free Jazz-Elemente erkennen, aber wenn, dann ist da in etwa so viel Jazz enthalten wie auf Bowies &#8220;★&#8221;. &#8220;Undertows&#8221; <a href="https://soundcloud.com/wolfeyes-tripmetal/undertow"> „sea-bottom R&amp;B sound lurch“ </a>kann ohne Weiteres für sich (be)stehen.</p>
<p>Die Herangehensweise der Band mit ihren zahlreichen selbstbetriebenen DIY-Labeln- “Undertow” erscheint auf dem neu gegründeten Lower Floor Music- hatte immer etwas Anarchisches – politisch im eigentlichen engen Sinn war die Band insofern eher indirekt. Bezeichenderweise <a href="http://wolfeyes.net/main.htm">sagt</a> Young aber inzwischen: “We have never been activists, but in this day in age, it has become clear that we need to use our music as a carrier signal to fight against all forms of prejudice. Rather than boycotting North Carolina, we are excited to participate in building a network of artists and activists by collaborating with Moogfest.&#8221; Wolf Eyes haben sich in ihrer dystopischen Landschaft nicht gemütlich eingerichtet, sondern haben (wohl unweigerlich) die Zeichen der Zeit erkannt. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://wolf-eyes.bleepstores.com/release/81138-wolf-eyes-undertow">Lower Floor Music</a></strong></p>
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		<title>Tara handles the earth elements, I handle the fire elements. Ein Interview mit Clay Rendering</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jun 2013 05:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mike Connelly ist aus der amerikanischen Noiseszene nicht wegzudenken und zahlreich und zahllos sind seine Bands und Projekte: Mit Hair Police oder bis kürzlich noch mit Wolf Eyes erzeugt er Grenzen und Ohren sprengende atonale Musik und auf seinem Label &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/06/22/tara-handles-the-earth-elements-i-handle-the-fire-elements-ein-interview-with-clay-rendering/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><em><strong><span style="color: #444444;"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/04.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7233" title="04" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/04-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></span></strong></em></span><strong>Mike Connelly ist aus der amerikanischen Noiseszene nicht wegzudenken und zahlreich und zahllos sind seine Bands und Projekte: Mit Hair Police oder bis kürzlich noch mit Wolf Eyes erzeugt er Grenzen und Ohren sprengende atonale Musik und auf seinem Label Gods of Tundra veröffentlicht er alle nur denkbaren Formate und Musiken. Er kann aber auch weniger brachial und mit seiner Frau Tara, die u.a. als The Pool at Metz aktiv ist, hat er als The Haunting zurückhaltendere, atmosphärisch dichte Alben herausgebracht. Das jüngste Projekt der beiden, Clay Rendering, orientiert sich<span id="more-7214"></span> verglichen mit manch anderen ihrer Veröffentlichungen stärker am Songformat, zieht (auch) Einflüsse aus Stoner Rock. Im folgenden Interview sprach ich mit Mike u.a. über die Genese von Clay Rendering, den Kompositionsprozess und Pläne.</strong></p>
<p><a title="Tara handles the earth elements, I handle the fire elements. An interview with Clay Redering" href="http://africanpaper.com/2013/06/22/tara-handles-the-earth-elements-i-handle-the-fire-elements-an-interview-with-clay-redering/"><strong>Read the English version</strong></a></p>
<p><em><strong>Wenn man sich eure erste Two-track-EP “Vengeance Candle“ anhört, bekommt</strong></em> <span style="font-size: small;"><em><strong><span style="color: #444444;">man den Eindruck, dass der Fokus von Clay Rendering mehr auf Songs als auf Sounds gerichtet ist. Mike, in einem Interview mit The Wire nanntest du dich einen &#8220;Rock and Metal guy“. Ist Clay Rendering dein Versuch, (eine Art von) Rockmusik zu spielen?</span></strong></em></span></p>
<p><span style="color: #444444;"><span style="font-size: small;">Der &#8220;Song&#8221; ist etwas, womit wir in dieser Band sehr leidenschaftlich verbunden sind, und wir werden uns weiterhin darauf konzentrieren. Clay Rendering ist das am meisten strukturierte Projekt, an dem ich je mitgewirkt habe, und gerade deshalb ist es auch das experimentellste, das ich seit langem gemacht habe. Es begann als das am weitesten von meiner Komfortzone entfernt liegende, doch mittlerweile fühle ich mich dort zuhause. Clay Rendering reflektiert all unsere breit gestreuten Interessen, manche etwas offensichtlicher als andere. Metal bedeutet uns sehr viel und wird immer eine echte Inspirationsquelle sein.</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="color: #444444;"><em><strong>Ich hab gelesen, dass die Songs von den &#8220;letzten Tagen&#8221; inspiriert waren/sind. Kannst du ein paar Worte über das Konzept dahinter sagen?</strong></em></span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="color: #444444;">Das Ende ist immer nah. Clay Rendering ist Auferstehung.</span></span></p>
<p><span style="color: #444444;"><span style="font-size: small;"><em><strong>Euer Bandname impliziert einen schöpferischen Akt. Ist das einer der Gründe für die Namenswahl?</strong></em></span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="color: #444444;">Ja, das ist sicher ein Grund.</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong><span style="color: #444444;"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/Tara-clay-rendering1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7239" title="Tara clay rendering" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/Tara-clay-rendering1-282x300.jpg" alt="" width="282" height="300" /></a>Die Projekte The Pool at Metz, The Haunting und Failing Lights (in denen ihr beide involviert seid bzw. wart) sind weniger rau als andere deiner Musik. Würdest du sagen, dass sich die Wurzeln von Clay Rendering da finden?<br />
</span></strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="color: #444444;">Ja, ich denke es ist der nächste ordentliche Schritt in der Evolution dessen, was wir mit diesen Projekten vorhaben, die alle in der einen oder anderen Hinsicht immer noch &#8220;aktiv&#8221; sind.</span></span></p>
<p><span style="color: #444444;"><span style="font-size: small;"><em><strong>Du warst an zahllosen Bands und Projekten beteiligt. Es scheint, dass ihr viel Energie in Clay Rendering steckst, wenn man an die Webseite denkt, oder an das Video, das ihr zu &#8220;Nature&#8217;s Confusion&#8221; gedreht hast. Konzentriert ihr euch darauf momentan am meisten?</strong></em></span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="color: #444444;">Auf jeden Fall. Wir können nicht umhin. Clay Rendering ist gerade unser Leben. Es steckt in jedem unserer Atemzüge.</span></span></p>
<p><span style="color: #444444;"><span style="font-size: small;"><em><strong>Fact Magazine schrieb, dass euer Video einer &#8220;Aura eines vieldeutigen Mysteriums&#8221; zuarbeitet. Kannst du uns etwas über die Arbeit an dem Video erzählen?</strong></em></span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="color: #444444;">Wir hatten ein paar klare Vorstellungen davon, wie das Video sein sollte, und ein paar Bilder, die darin vorkommen sollten, und wir finden, dass all dies perfekt zur Geltung kam. Alle Credits gehen an den Regisseur, Joel Rakowski. Wir planen bereits weitere Videos für die Songs auf unserem Debütalbum.</span></span></p>
<p><span style="color: #444444;"><span style="font-size: small;"><em><strong>Ihr beide habt als The Haunting zusammengearbeitet. In welcher Hinsicht unterscheidet sich die neue Kollaboration davon? Was kannst du uns über eure Arbeitsweise sagen?</strong></em></span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="color: #444444;"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/03.png"><img class="alignright size-medium wp-image-7236" title="03" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/03-300x168.png" alt="" width="300" height="168" /></a>The Haunting ist offener, minimaler, experimenteller. Wir werden The Haunting wieder neu beleben &#8211; wir lieben es, diese Musik zu machen. Zur Zeit ist Clay Rendering das, was uns wirklich begeistert.</span></span> Einem von uns fällt etwas ein&#8230;Eine Gitarrenlinie, eine Klavierlinie, ein Text. Und von dort aus<span style="font-size: small;"><span style="color: #444444;"> machen wir weiter. Hat der Song erst einmal eine annehmbare Form angenommen, hören wir ihn uns tagelang an. So kommen unsere Songs zusammen, so bekommen wir unsere Ideen, mit denen wir die Songs an einen neuen Punkt bringen und sehen, wo sie noch bearbeitet werden müssen&#8230; Sehen, was noch ergänzt werden muss&#8230; Fühlen, ob die Texte passen&#8230; </span></span></p>
<p><span style="color: #444444;"><span style="font-size: small;"><em><strong>Lass uns kurz über Tonträger sprechen. Die erste Veröffentlichung von Clay Rendering kam bereits digital heraus, das Vinyl folgt dann noch. Gods of Tundra ebenso wie die Labels deiner früheren Bandkollegen bei Wolf Eyes sind berühmt-berüchtigt für ihre große Zahl an Veröffentlichungen sowie für ihre zahlreichen Formate (Tape, CD-R etc.). Wie ist es für dich, nun mit einem digitalen Release anzufangen?</strong></em></span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="color: #444444;">&#8220;Vengeance Candle&#8221; ist in erster Linie eine 12&#8243; EP&#8230;die digitale Version ist einfach schneller verfügbar. Aber das kümmert uns auch gar nicht. Meine Einstellung zum Digitalen hat sich über die Jahre verändert &#8211; mittlerweile ist das vollkommen OK für mich. Als wir jünger waren, lernten wir Band über Plattenläden kennen. Heutzutage finden die Kids ihre Sachen überwiegend digital über das Internet, so einfach ist das. Ich will nicht sagen, dass ich das toll finde, es ist schlichtweg die Realität. Du wirst sehen, wie der Gods of Tundra-Katalog in den nächsten Jahren mehr und mehr digital wird. Fürchtet euch nicht&#8230; Was unseren Geschmack betrifft, lieben wir das Richtige&#8230;Ob es nun Vinyl ist, Tape oder CD. All unsere Releases werden ein ordentliches Format haben.</span></span></p>
<p><span style="color: #444444;"><span style="font-size: small;"><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/071.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-7255" title="07" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/071-300x167.png" alt="" width="300" height="167" /></a>Einige Leute behaupten, dass sich die Noiseszene in den USA entwickelt und/oder auflöst. Wie siehst du die Situation im Moment? Denkst du, es gibt eine mehr auf Songs ausgerichtete Tendenz, oder auf tanzbare Musik? Siehst du Clay Rendering als einen Teil dieser Entwicklung?</strong></em></span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="color: #444444;">Clay Rendering wurde in einer Phase gegründet, in der wir uns von der Welt abgeschottet hatten. Wir entdeckten unsere Leidenschaft für diese Musik wieder, ebenso unsere Lust, etwas zusammen zu erschaffen. Wenn Clay Rendering ein Teil von etwas ist, dann ist es unbeabsichtigt. Klar fallen uns Noisekünstler auf, die mehr songorientierte Projekte betreiben. Die meisten von ihnen, uns eingeschlossen, hatten schon immer songorientierte Neigungen, so überrascht es dann nicht sehr.</span></span></p>
<p><span style="color: #444444;"><span style="font-size: small;"><em><strong>Ihr habt letztens auf dem gleichen Festival wie Cut Hands gespielt. Siehst du Ähnlichkeitne zwischen euch?</strong></em></span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="color: #444444;">Wir wurden duch Whitehouse (und nun Cut Hands) inspiriert seit wir uns kennen. Er hat eines der besten Sets abgeliefert, das wir seit Jahren gesehen haben. Wir werden unsere erste Show nicht damit vergleichen! Wenn es eine Ähnlichkeit gibt, dann ist es, dass wir beide auf unsere Art genau das machen, was wir wollen&#8230; Ob es nun &#8220;Noise&#8221; oder &#8220;Musik&#8221; oder was auch immer genannt wird. Es war uns eine Ehre, unseren ersten Gig vor Cut Hands zu spielen.</span></span></p>
<p><span style="color: #444444;"><span style="font-size: small;"><em><strong>Wie sehen eure Gigs aus? Seit nur ihr beiden auf der Bühne?</strong></em></span></span></p>
<p><span style="color: #444444;"><span style="font-size: small;"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/Clay-Rendering-flier.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7235" title="Clay Rendering flier" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/06/Clay-Rendering-flier-232x300.jpg" alt="" width="232" height="300" /></a>Ja, wir beide. Tara kümmert sich um die erdigen Elemente, ich um die Feuer-Elemente.</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong><span style="color: #444444;">Habt ihr schon angefangen, neues Material zu schreiben bzw. aufzunehmen?</span></strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="color: #444444;">Ja, wir sind genau in der Mitte der Aufnahmen für unser Debütalbum. Neue Songs werden wöchentlich komponiert, aber wir sind an einem Punkt, an dem wir das Album haben. Nun kommt es auf das Organisatorische, das Editing, das Überarbeiten, die Details an&#8230;. Wir haben eine Reihe an Shows diesen Sommer und werden auf jeder der Shows neue Songs spielen, eine weitere gute Möglichkeit, zu sehen, was funktioniert und was nicht. Das Album wird noch diesem Sommer fertig sein. </span></span></p>
<p>(M.G.)</p>
<p><a href="http://clayrendering.com/">Webseite</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/gEvULOTDncc" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>WOLF EYES: No Answer &#8211; Lower Floors</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 05:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Wolf Eyes Ende der 90er – damals noch als Soloprojekt von Nate Young &#8211; debüttierten, war der Rezipient oft fassungslos ob der Flut der Veröffentlichungen – natürlich nicht nur, aber auch auf den Labels, die von jedem einzelnen Mitglied &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/04/27/wolf-eyes-no-answer-lower-floors/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/04/Wolf-Eyes.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6830" title="Wolf Eyes" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/04/Wolf-Eyes-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit Wolf Eyes Ende der 90er – damals noch als Soloprojekt von Nate Young &#8211; debüttierten, war der Rezipient oft fassungslos ob der Flut der Veröffentlichungen – natürlich nicht nur, aber auch auf den <span style="text-decoration: none;"><span style="font-weight: normal;">Labels, die von jedem einzelnen Mitglied betrieben wurden (auf John Olsons American Tapes, auf Hanson Records </span></span><span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;"><span style="font-weight: normal;">d</span></span></span></span></span><span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;">es 2005 ausgestiegenen Aaron Dilloway</span></span></span></span>, auf Gods of Tundra, das von Mike Connelly betrieben wird, der die Band vergangenes Jahr verließ und auf Youngs AA Records).<span id="more-6828"></span> Es hatte einerseits etwas Sympathisches, da der Arbeitsprozess sich so oft gut nachvollziehen ließ, gleichzeitig meinte man aber auch manchmal den Hauch des Beliebigen zu verspüren, da der Eindruck entstand, jeder Jam werde auf Tape/CD-R/Vinyl oder Lathe gebannt. Das war aber sicher nicht der Grund, warum die Rezeption in Deutschland nie so war wie z.B. in den USA. Man hatte den Eindruck, dass die Band von den einschlägigen Industrialmailordern wie auch (teils dadurch bedingt) vom typischen Industrialhörer ignoriert wurde, was vielleicht eher damit zu tun hatte, dass Wolf Eyes amerikanischem Hardcore sicher ebenso viel schuldeten wie Throbbing Gristle und ihre Auftritte etwas Vitaleres hatten als die der vor Bildern von Richard Ramirez et al posierenden „Klistierbeutelverherrlichern und Swastikanten“ (Tietchens). Vielleicht schrillte bei dem einen oder anderen durch die zwei auf Sub Pop veröffentlichten Alben „Burned Mind“ und „Human Animal“ auch der Hipsteralarm.</p>
<p>„No Answer-Lower Floors“ ist der erste reguläre Longplayer seit dem 2009 erschienenen Album „Always Wrong“ auf Hospital Productions und wurde von Young, Olson, dem Neuzugang Jim Balijo sowie den beiden Gästen Dilloway und Conelly eingespielt. Man sollte nun vielleicht nicht von Introspektion reden, aber auf dem auf De Stijl veröffentlichten neuen Album wird das Brachiale, Eruptive, das viele Tonträger der Band prägt(e), zurückgefahren. Der Opener „Choking Files“ beginnt mit monotoner Perkussion, in die fiese Störgeräusche, die ab und an an einen Zahnarztbohrer (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=dG5Qk-jB0D4">„Is it safe?“</a> möchte man fast rufen) denken lassen, einbrechen und Youngs Sprechgesang untermalen. „Born Liar“ ist musikalisch ähnlich, beginnt aber etwas rabiater. Auch hier wird das Stück durch die monotone Perkussion strukturiert. Bizarrerweise besteht das Titelstück lediglich aus zerhackter Stimme und einer Noisespur, die an TGs „IBM“ denken lässt &#8211; nach eineinhalb Minuten ist allerdings alles schon vorbei. Das melodischste Stück des Albums ist „Chattering Lead“, auf dem Youngs fast schon konventioneller Gesang von flächigen Klängen durchzogen wird, die dem Stück einen leichten Soundtrackcharakter geben. Der Höhepunkt des Albums ist das lange „Confession of the Informer“, das mit minimalem Bass beginnt, dann tauchen vereinzelte Geräusche auf, eine Stimme setzt ein, murmelt Unverständliches. Auf diese minimalistische, zwölfminütige, extrem unangenehme Klanglandschaft trifft die Bezeichnung „dystopische Musik“, die ich für Youngs <a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/nate-young-regression/">&#8220;Regression&#8221;-Projekt</a> gebraucht habe, ebenfalls mehr als zu. Das ist vielleicht eines der stärksten Stücke Geräuschmusik, die ich in den letzten Monaten gehört habe. Sucht man Referenzpunkte, dann könnte man sagen, dass das Stück klingt, als ob Olsens und Youngs (selbst so betiteltes) „Blues roots duo“ Stare Case TGs „Hamburger Lady“ covern würden. Das abschließende instrumentale „Warning Sign“ ist dagegen etwas atonaler und hat durch die Loopstruktur repetetiven Charakter.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die insgesamt das Album charakterisierende Zurückhaltung, die Reduktion und Konzentration auf wenige Klangquellen, ist extrem effektiv und zeigt eine Band, die vielleicht auf den ersten Blick (alters)milder agiert als zuvor, auf den zweiten Blick aber die adäquate(re) Form gewählt hat, um den Hörer zu irritieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">M.G.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Label: <a href="http://www.destijlrecs.com/">De Stijl </a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>NATE YOUNG: Regression</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 20:14:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Demons]]></category>
		<category><![CDATA[Nate Young]]></category>
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		<description><![CDATA[Nate Young hat in den letzten Jahren zusammen mit bei den großartigen DEMONS gezeigt, dass er neben dem erratischen und manchmal etwas beliebig klingenden Werk der WOLF EYES konzentriert instrumentale, atmosphärisch dichte Musik ohne allzu große Schockeffekte oder Brachialität erzeugen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/08/31/nate-young-regression/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/Nate-Young-150x150.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-561" title="Nate-Young-150x150" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/Nate-Young-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nate Young hat in den letzten Jahren zusammen mit bei den großartigen DEMONS gezeigt, dass er neben dem erratischen und manchmal etwas beliebig klingenden Werk der WOLF EYES konzentriert instrumentale, atmosphärisch dichte Musik ohne allzu große Schockeffekte oder Brachialität erzeugen kann; “Regression“ knüpft an die bisherigen Werke von DEMONS an:<span id="more-560"></span></p>
<p>Das ist Musik für “[d]as Ziel der Geschichte – […] das verwitternde Ruinenfeld“ (U. Horstmann).  Es schabt, fiept, analoge Synths pulsieren, wobei manche Passagen fast schon kontemplativ genannt werden können, das letzte unbetitelte Stück deutet sogar so etwas wie Rhythmus an –  nur , wer soll hier noch tanzen? “Regression“ ist letztlich dystopische Musik; das ist die potapokalyptische Ruhe(losigkeit), die kommt, nachdem das Ich schon lange zur Pfütze geworden ist (um eine Formulierung Artauds in einem anderen Zusammenhang zu verwenden).</p>
<p>(M.G.)</p>
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