Benjamin Fulwood veröffentlicht über A Guide To Saints sein neues Digitalalbum “The Meadow & The Bridge”. Die aus zwei ausgedehnten Kompositionen bestehende Arbeit bewegt sich zwischen Ambient, elektroakustischer Klangkunst und improvisierter Musik und entfaltet mit Tenorsaxofon, Klarinette und Elektronik weitläufige, schwebende Soundscapes.
Wie Fulwood in den Liner Notes beschreibt, entstand das Album während seiner langjährigen Zeit in Tokio und greift das Lebensgefühl einer Stadt auf, in der Bewegung, Wiederholung und Gleichzeitigkeit den Alltag bestimmen. Anstelle klassischer Dramaturgien setzt “The Meadow & The Bridge”, wie der Künstler weiter betont, auf kreisende Motive, feine Verschiebungen und atmosphärische Verdichtung – beeinflusst sowohl von der japanischen Literatur, in der er gerade das Andeutungshafte, Offene, Atmosphärische schätzt, als auch von der klanglichen Präsenz der Metropole.