Sillages: Elektroakustisches Werk von Roxanne Turcotte

Roxanne Turcotte bringt Anfang Oktober ein neues Album heraus. Das elektroakustisch ausgerichtete “Sillages” verbindet Umgebungsgeräusche mit in der Hauptsache elektronisch erzeugten Klangmaterialien. Im Zentrum, so erfährt man, steht eine Form von akustischer Archäologie, in der Alltagsobjekte, Tierstimmen, Erinnerungen, Aufnahmen von Reisen und historische Sprachfragmente zu vielschichtigen Kompositionen verarbeitet werden. 

Zwischen Sirenenorgel, Vogelstimmen, japanischen Stadt- und Naturgeräuschen, Duduk, Percussion und elektronischen Bearbeitungen entstehen Stücke, die zwischen kontemplativer Ruhe, rhythmischer Dynamik und klanglicher Irritation wechseln. Turcotte bezeichnet ihre Arbeitsweise als “Cinemasonics”, wobei sich die Musik aus überlagerten Klangschichten und einer ausgeprägten räumlichen Dramaturgie entwickelt. Als Interpretinnen und Interpreten beteiligt an dem Werl sind Michel Dubeau (Ocarina, Flöte mit Shakuhachi-Mundstück), Julien Grégoire (Percussion), Claire Marchand (Flöte) und Guy Pelletier (Flöte). “Sillages” erscheint am 2. Oktober als CD bei empreintes DIGITALes.

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