Gerade erscheint auf Unseen Worlds das digitale Album „Arthur Fischl Conducts the Music of Carl Stone“ – ein experimentelles Zwiegespräch zwischen elektronischer Avantgarde und orchestraler Arrangementkunst. Der Pionier der Sample-Collagen und Genre-Kollisionen, Carl Stone, überlässt seine Kompositionen hier dem 
Orchestrator Arthur Fischl und dessen Fischl Fresser Ensemble. Das Ergebnis ist eine spielerische, oft absurde Neudeutung seiner Werke, die so unterschiedliches wie Country und Western, Swing, Barock, Cool Jazz und Musical-Theater mit Stones eigener Ästhetik verschmilzt. Die Musik wird zur Klangskulptur, in der der Stil, wie es sinngemäß in den Liner Notes heißt, selbst zum veränderbaren Parameter wird – mal subtil, mal überdreht.