Der isländische Komponist und Violinist Viktor Orri Árnason und der Berliner Komponist und Kontrabassist Yair Elazar Glotman veröffentlichen in Kürze mit “Variations in Void” ein atmosphärisch dichtes Werk zwischen zeitgenössischer Klassik, Ambient und experimenteller Klangkunst. Im Zentrum stehen improvisierte Dialoge zwischen Violine und Kontrabass, die sich zu vielschichtigen Streicherarrangements entfalten. Fragile Melodien, dunkle Klangtexturen und weitläufige orchestrale Passagen verschmelzen zu einer ebenso intimen wie raumgreifenden Klangwelt.
Die Aufnahmen entstanden in den letzten Tagen des legendären und mittlerweile abgerissenen Oranienstraße Studios in Berlin. Gemeinsam mit Mitgliedern des Reykjavík Orkestra entwickelten Árnason und Glotman daraus, wie es vom Label heißt, fünf Variationen voller subtiler Spannung, melancholischer Schönheit und hypnotischer Tiefe. Das Werk erscheint am 20. November als LP und als limitiertes Reel-to-Reel-Tape über OJAS Music und The Vinyl Factory sowie digital über Eilífur. Die auf 500 handnummerierte Exemplare limitierte Vinyl-Edition und die aufwendig analog produzierten Tonbänder unterstreichen den besonderen Stellenwert der Veröffentlichungsformate.