Faka, Kablam, DJ Haram, Pininga beim CTM-Prequel in der Berliner Traumabar

Als Prequel zum kommenden CTM-Festival, das vom 24. Januar bis zum 20 Februar nächsten Jahres stattfinden wird, holen deren Betreiber am 7. November vier derzeit ungemein produktive Acts in die Berliner Traumabar unweit des Hauptbahnhofs. Auf dem Programm stehen als Live-Acts KABLAM und die Johennesburger Gender- und Genre-Crosser Fela Gucci und Desire Marea a.k.a. FEKA. An den Turntables sorgen Piringa aus São Paulo sowie DJ Haram, die viele von ihrem 700 Bliss-Duo mit Moor Mother kennen und die auf ihren eigens produzierten Tracks Noise und verschiedene vorderasiatische Musiktraditionen überblendet.

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Izquierdo, Dörner, Kalash, Hall, Asnan: Reflexionen im Berliner Loophole

Lorena Izquierdo Aparicio kuratiert am 27. November einen Konzertabend mit drei improvisierten Sound-Performances für Stimme, Elektronik, Bläser und Drums im Berliner Loophole. Zu sehen und zu hören sind neben Izquierdo und Axel Dörner, die ein auf Trompete, Stimme und Objekten basierendes Set spielen, der Soundartist Adam Asnan sowie Dirar Kalash und Samuel Hall, in deren Set Saxophon und Perkussion den Ton angeben.

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Dans Les Arbres veröffentlichen ihr erstes rein digitales Album auf Bandcamp

Nur kurz nach ihrem auf SOFA herausgekommenen Album “Volatile” eröffnet das Quartett Dans Les Arbres eine eigene Bandcamp-Seite und startet die dortigen Aktivitäten erneut mit einem Longplayer. “Mausoleum” wurde live in der Grabhalle des Künstlers Emanuel Vigeland in Oslo aufgenommen. Neben den spezifischen Halleffekten des Ortes unterscheiden sich die fünf Tracks auch durch eine erweiterte Instrumentierung, die neben Klarinette, Gitarre und Percussion auch einige elektronische Klangerzeuger enthält. Pianist Christian Wallumrød vertauscht den Flügel diesmal ganz mit einem Synthie. In Zukunft soll die Bandcamp-Seite neben einzelnen Veröffentlichungen aus dem Backcatalogue v.a. ein Ort für teilweise kürzere Aufnahmen außer der Reihe sein.

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Countless Branches: Neues Album von Bill Fay auf Dead Oceans

Zehn Jahre nach seinem Comback als Songwriter auf der zweiten Scheibe der Doppel-CD “Still Some Light” wird Bill Fay im Januar zum mittlerweile dritten Mal ein Album beim Secretly Canadian-Ableger Dead Oceans herausbringen. Das Werk, das neben den regulären Formaten auch in einer aufwendigeren 2LP-Edition erhältlich sein wird, heißt “Countless Branches” und enthält z.T. Songs, die auf jahrzehntealte Vorlagen zurückgehen.

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Lubomyr Melnyk im Berliner Silent Green

Unter den Musikern, die der Tradition amerikanischen Minimalisten wie Terry Riley, Steve Reich oder Philip Glass zugerechnet werden, ist der 1948 in der Ukraine geborene und in Kanada lebende Lubomyr Melnyk einer der aktivsten und bekanntesten. Sein Einfluss ist aber viel breiter gefächert und umspannt Tanztechniken ebenso wie indische Ragas und traditionelle ukrainische Musik, er selbst bezeichnet seine Arbeiten mit dem Begriff der Continuous Music, den er aber nicht als festen Terminus verstanden wissen will. Erweitert hat er sein Repertoire durch zahlreiche Zusammenarbeiten, u.a. mit dem englichen Gitarristen James Blackshaw. Am 8. Februar wird er aktuelle Arbeiten im Berliner Silent Green aufführen.

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16 Years of Audiophob: Anemone Tube, Darkrad, Mandelbrot und andere im Duisburger Djazz

Das deutsche Label Audiophob besteht nun bald seit sechzehn Jahren, und auch wenn das kein rundes Jubiläum ist, feiern die Betreiber den Termin an zwei Abenden im Duisburger Djäzz mit einem ausgewählten Line-up lärmender, experimenteller Elektronik. Neben Acts aus dem eigenen Haus, zu dem auch das Sublabel Krater zählt, sind auswärtige Projekte wie Anemone Tube zu sehen, deri DJ-Sets runden die Veranstaltung ab.

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Julia Kent-Rereleases für den diesjährigen Record Store Day

Zum diesjährigen Record Store Day Black Friday, der am 29. November stattfindet, bringt die kanadiche Cellistin Juli Kent zwei ihrer frühen Arbeiten erstmals auf Vinyl heraus. Die Doppel-EP im Gatefold enthält neben dem 2011 erschienenen Album “Green and Grey” (Important Records / Tin Angel) die Vorab-EP “Last Day in July” (2010 im Eigenrelease) sowie die zwei bislang unveröffentlichten Tracks “Oleander” und “Salt Point”.

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DREKKA im Rahmen seiner Europa-Tour in Augsburg

Michael Anderson alias Drekka (Bluesanct, Dais Records) wird im November sechs europäische Länder für insgesamt neunzehn Konzerte ansteuern. Zum Abschluss seiner Tour wird der für seine rituelle, oft mit einem Ethno-Einschlag versehene Ambientmusik im Augsburger Konzertraum Die Ganze Bäckerei zu sehen sein.

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Pharmakon im Berliner Urban Spree

Nachdem Margaret Chardiet / Pharmakon in diesem Jahr ihr viertes, zusammen mit Ben Greenberg von Uniform produziertes Album “Devour”, das sich dem “Selbstverschlingen als Allegorie auf die (selbst-)zerstörerische Natur des Menschen” widmet, und ein ebenfalls über Sacred Bones erschienenes Mixed Tape  herausgebracht hat, wird es im nächsten Frühjahr eine ausgedehnte Europa-Tour durch insgesamt fünfzehn Länder geben. Unter anderem wird sie am 18. April im Berliner Urban Spree zu sehen sein.

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Catastrophic Deliquescence: Ben Frost veröffentlicht Musik zur Fortitute-Serie

Neben seinen im Alleigang produzierten, quasi “rein musikalischen” Arbeiten hat der australische Komponist Ben Frost immer wieder Musik für Film, Fernsehen, Theater und diverse Kunstinstallationen geschrieben. Unter dem Titel “Catastrophic Delequescence” bringt er nun eine auf Vinyl erhältliche Sammlung von Aufnahmen heraus, die er von 2015-2018 für die von Sky Atlantic produzierte Thriller-Serie Fortitude geschrieben hat. Für den Longplayer, der am 22. November bei Mute/[PIAS] erscheinen wird, hat Frost die Beiträge so ausgewählt und angeordnet, dass ein kohärentes Album zustandekam.

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Paranorm und Metal Illusion: Rieko Okuda und Els Vandeweyer im Berliner KM28

Zwei Konzerte von und mit Rieko Okuda wird es am 7. November im Neuköllner KM28 geben: Bei der Solo-Performance Paranorm, in deren Zentrum ein mit Kontaktmikros präpariertes Klavier steht, wird das dabei erzeugte Feedback zum Hauptmaterial. Das folgende Metal Illusion basiert auf einem Film von Els Vandeweyer, in welchem beide Künstlerinnen mitwirken. In der Aufführung kommen neben dem Film diverse Instrumente und diverse Mixed Media zum Einsatz.
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7 Sjæle: øjeRum veröffentlicht neues Album auf Midira

Nach dem letztjährigen Longplayer “Selv I Drømme Lyser Den Første Sne” bringt der dänische Ambientkünstler, Grafiker und 9T Antiope-Kollaborateur Paw Grabowski alias øjeRum ein weiteres loopbasiertes Album bei Midira heraus. “7 Sjæle” besteht aus fünf kurzen Tracks und zwei längeren epischen Kompositionen, bei denen smoothe Elektronik und Streicherparts in meist warmen Klangfarben zusammenwirken, und wird einmal mehr von Grabowskis leicht surrealem Kollagen-Artwork kongenial ergänzt. Das Werk erscheint in hundert transparenten und goldfarbenen Scheiben.

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Neues Live-Album von David Grubbs, Mats Gustafsson und Rob Mazurek auf Underflow

Am 31. Mai dieses Jahres spielten die aus ganz unterschiedlichen musikalischen Ecken kommenden David Grubbs, Mats Gustafsson und Rob Mazurek ein vier Tracks umfassendes Set im Athener “Underflow”, das als Venue, Galerie, Plattenladen und Sitz des gleichnamigen Labels fungiert. Die Musik rangiert im Grenzgebiet zwischen Jazz, freier Improvisation und Noiserock mit einem Schuss Americana und basiert partiell auf bekannten Arbeiten der beteiligten Musiker. Ende des Jahres ein von Alex Inglizian gemasterter Mitschnitt des Konzertes, in dem Gitarre, Bariton-Sax, Trompete, Perkussion, Elektronik und diverse Holzblasinstrumente zum Einsatz kamen, bei Underflow auf Vinyl erscheinen.

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Saba Alizadeh, 9T Antiope, Behrooz Moosavi u.a. beim Tehran Contemporary Sounds Festival

Anfang Dezember findet im Berliner Kunsthaus Bethanien ein dreitägiges Festival mit bislang zwölf Acts der iranischen und exiliranischen Experimentalmusik statt, darunter Saba Alizadeh, 9T Antiope, Behrooz Moosavi und andere aus allen Bereichen ambienter, elektroakustischer und post-industrieller Soundart. Das Festival wird von der Organisation Tehran Contemporary Sounds in Zusammenarbeit mit dem Künstlerkollektiv Nullsight und dem in London ansässigen Label Zabte Sote veranstaltet und von der Musicboard Berlin GmbH gefördert.

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Alison Cotton veröffentlicht BBC-Soundtracks auf 10″

Die in London lebende Folkmusikerin und Komponistin Alison Cotton, die v.a. mit ihrer Band The Left Outsides und Kollaborationen u.a. mit Michael Tanner bekannt wurde, hat im letzten Jahr für BBC Radio 6 zwei Soundtracks zu den Ghost Stories “The Girl I Left Behind” und “The House of the Famous Poet” von Muriel Spark komponiert, die primär auf Bratsche basieren. Clay pipe Music hat die beiden Tracks nun 500mal auf 10″ herausgebracht.

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Yoshi Wada bringt sein Debüt auf États-Unis neu heraus

Mit „Lament For the Rise and Fall of the Elephantine Crocodile“, dem Debüt des aus Kyoto stammenden Fluxus-Künstlers Yoshi Wada, erschien 1982 eine der einflussreichsten und zugleich obskursten Arbeiten der amerikanischen Minimal Music. Das in einem leeren Schwimmbecken aufgenommene Werk, dessen helle und gleichsam schwermütige Dröhung primär auf Sackpfeifen und improvisiertem Stimmeinsatz basierte, war schnell vergriffen und erscheint nun – nach einer CD-Veröffentlichung 2007 – zum zweiten Mal auf Vinyl beim Superior Viaduct-Ableger États-Unis.

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Sea Urchin beim Salon Oblique in der Berliner 8MM Bar

Am 28. Oktober läd die Berliner 8MM Bar erneut zu Inside Joy’s Salon Oblique, den diesmal das aus Leila Hassan und Francesco Cavaliere bestehende Sound / Poetry-Duo Sea Urchin bestreiten wird. Ross Alexander, der jüngst den zweiten Teil seiner Memorias-Reihe auf Discrepant veröffentlicht hat, wird vom Plattenteller für zusätzliche Beschallung sorgen.

Tunes 2011 to 2019: 2-CD-Compilation von Burial

Burial, der mit seinem zweiten Album “Untrue” ein Zuhause bei Hyperdub gefunden hatte, bringt dort am 6. Dezember eine Compilation mit Tunes aus fast allen EPs heraus, die in den letzten acht Jahren erschienen sind und bis zum diesjährigen “Claustro/State Forest”-Release reichen. Die Sammlung bietet einen kaleidoskopischen Einblick in die von verhaltenem Ambient, elegantem Dubstep, rituellem Bimmeln und Murmeln, dramatischen Ausbrüchen und Zitaten aus dem Gesangsfundus der Popgeschichte durchzogenen Werk des öffentlichkeitsscheuen Künstlers.

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