Unter dem Motto “Atonale Musik für alle” startet die Initiative Neue Musik Berlin diesen Freitag eine Live-Aktion mit verschiedenen zeitgenössischen Musikern im öffentlichen Raum: “Die S-Bahn Berlin plant im September ein Pilotprojekt zur Vertreibung von Obdachlosen am S-Bahnhof Hermannstraße durch die Beschallung der Eingangshalle mit Atonaler Musik. Atonale Musik im Alltag? Finden wir wunderbar! Daher bedanken wir uns herzlich bei der S-Bahn für diesen Impuls und laden direkt zur Auftaktveranstaltung am 24. August ab 19 Uhr am Eingang des S-Bahnhofs Hermannstraße ein. Dort wollen wir mit Essen und Getränken für Obdachlose zusammenkommen, um gemeinsam Atonale Musik zu hören oder gar zu spielen.
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Archiv der Kategorie: News
Youmna Saba und Dirar Kalash als Oud-Duo im Workshop Berlin
Die libanesische Musikerin Youmna Saba und der in Berlin lebende palästinensische Soundartist Dirar Kalash beackern recht unterschiedliche Felder im weiträumigen Terrain zwischen experimenteller und traditioneller arabischer Musik. Eine ihrer Gemeinsamkeiten ist das Spiel auf der Oud, einer im ganzen vorderasiatischen und nordafrikanischen Raum verbreiteten Kurzhalslaute. Am Donnerstag den 16. August treten die beiden erstmals als Duo im Kreuzberger The Workshop auf, interagieren mit akustischen und elektronisch verstärkten Ouds und begleitender Elektronik.
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Valerie Renay bei Pop-Kultur in der Alten Kantine Berlin
Im September erscheint das Albumdebüt der Sängerin und Performerin Valerie Renay, bekannt als Femme Facade und als die weibliche Hälfte des Electronica-Duos Noblesse Oblige. Zu diesem Anlass präsentiert sie am 17. August ihre neuen Stücke im Rahmen des Pop-Kultur-Festivals in der Alten Kantine der Kulturbrauerei Berlin.
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Syrphe Night #13 im Loophole, Berlin
Am Freitag, den 17. August, findet im Neuköllner Loophole zum dreizehnten Mal die von Syrphe-Label veranstaltete Konzertnacht statt. Dem Schwerpunkt des Labels entsprechend gibt es Industrial-, Noise-, Elektroakustik- und Improv-Konzerte von Künstlern wie Tesla Manaf (Indonesien), Dirar Kalash (Palästina/Deutschland), Wei Wei Liang (China), dem Labelgründer C-drík (DR Kongo/Belgien/Deutschland), Teenage Granny (Philippinen), Leonie Roessler (Niederlande/Deutschland/USA) und Kamil Korolczuk (Polen).
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FLUX Festival: Eine Woche elektro-akustischer Musik aus Berlin
Unter dem Motto “Contemporary Electro-Acoustic Music from Berlin” findet vom 13. bis 19. August im Berliner Spektrum das FLUX Festival statt. Mehrere Dutzend Musiker aus Bereichen von Freier Improvisation und Neuer Musik über Noise und Soundart bis hin zu tanzbarer erxperimenteller Elektronik treten auf, im Vorprogramm wird es einige Artist Talks geben. Zu den teilnehmenden Musikern zählen Rashed Becker, Liz Albee, Faranaz Hatam, Joke Lanz, Rieko Okuda, Felicity Mangan, Korhan Erel, Ignaz Schick, Andrea Belfi und Marta Zapparoli.
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Torba und TMS am 23. Juli beim eXperimontag
Am 23. Juli teilen sich der italienische Soundkollagenkünstler Torba und das deutsch-dänische Improv/Noise-Duo TMS die Bühne des Berliner Madame Claude. Die Veranstaltung findet im Rahmen des wöchentlichen eXperimontag statt.
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Nicolas Wiese, Mike Majkowski und R.A.N. am 13. Juli im West Germany Berlin
Anlässlich seines neuen Albums “Unrelated” (Karlrecords) ist der audiovisuelle Künstler Nicolas Wiese am Freitag, den 13. Juli, im Berliner West Germany zu sehen. Ebenfalls treten der Bassist und Komponist Mike Majkowski und die Producerin R.A.N. (Roads at Night) auf, letztere wird ebenfalls Auszüge ihrer im Spätsommer erscheinenden EP ”Şeb-i Yelda” vorstellen. Im Anschluss werden Mat Pogo und Oliver Peters vom Turntable aus für gepflegte Unterhaltung sorgen.
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Els Vandeweyer, Rieko Okuda, Hannes Buder, Marie Takahashi, Guilherme Rodrigues, Stephan Bleier: Zwei Improv-Konzerte in Berlin
Am Freitag den 6. und Sonntag den 8. Juli präsentiert das Sextett eine improvisierte Version zeitgenössischer Kompositionen für Piano, Bratsche, Cello, Gitarre, Bass und Vibraphon. Die Konzerte finden im Kreuzberger Exploratorium (Bühne II) und am Weißenseer Kühlspot Social Club statt.
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Marissa Nadler am 26. Oktober in Berlin
Mit ihren frühen Alben “Ballads of Living and Dying” und “The Saga of Mayflower May” traf die amerikanische Sängerin Marissa Nadler in den Jahren nach der Jahrtausendwende den Nerv der Zeit, zumindest insofern, dass Folkmusik wieder angesagt war und die Magazine gerade unzählige aufgregend klingende Genrebegriffe erfanden. Doch Nadlers melancholische und auf den ersten Blick weltentrückt anmutende Songs zu Banjo und Gitarre passten nur bedingt zu den gehypten Ikonen der Zeit, wirkten obskurer und zugleich ernsthafter. Für viele waren sie damals, neben ihrem ganz eigenen Faszinosum, ein Eintrittsticket in den großen Folkkosmos unterhalb der medialen Wahrnehmungsgrenze.
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Von Drone über Musique Concrète bis Harsh Noise: Erstes Meth Fest am 20.07. im WestGermany Berlin
Unter dem Namen “Meth Fest #1″ veranstalten die Macher des Metzger Therapie-Labels am 20. Juli einen Konzertabend quer durch die Randgebiete lärmiger und soundorientierter Musik, zu sehen sind u.a. Krube., Skrei und Torba.
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The Great Park am 8. Juli im Culture Container, Berlin
Seit seinem Umzug von Berlin ins Fränkische lässt sich Stephen Burch alias The Great Park nur noch in größeren Abständen in der Hauptstadt blicken. Umso mehr darf man nun bei den sporadischen Konzerten, die er solo oder in Begleitung gibt, auf neue oder neu arrangierte Stücke in seinem filigranen Folkstil, den er gerne mit zum Teil bitteren, sarkastischen Texten kombiniert, gespannt sein. Am 8. Juli findet sein seit letztem Sommer erstes Berlinkonzert im nah an der Spree gelegenen Culture Container statt.
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Harvest Hymns. Twisted Roots and Sweet Fruits: Neuer Doppel-Band aus der Folk Horror-Reihe zum Thema Musik
Von Coven über Comus bis zu The Hare and the Moon, Alison O’Donnell, Coil und Andrew Liles, dazu Soundtracks von Filmen wie The Wicker Man und Valerie and her Week of Wonders – der neue Doppel-Band aus dem Verlag Wyrd Harvest Press widmet sich in zahlreichen Aufsätzen, Rezensionen und Interviews der Schnittstelle von Musik und dem, was allgemein mit dem Begriff Folk Horror
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Cathode Love: Anthologie mit Essays, Lyrik und Erzählungen von Antonin Artaud, Joris-Karl Huysmans, Catherine Ribeiro, David Tibet, Stephen Thrower u.v.a.
Im Stil der ästhetischen Journale des Fin de Siècle versammelt das Buch Cathode Love – An Irregular Collection of Irregular Pleasures auf 248 Seiten literarische und essayistiche Texte von Autoren aus über zwei Jahrhunderten. Die Beiträge sind dem Fantastischen, Surrealen und Visionären in verschiedenen Künsten gewidmet, die Filme Jess Francos und Jean Rollins bilden einen der Themenschwerpunkte. Dem Band ist eine LP beigelegt, die u.a. den bisher unveröffentlichten Soundtrack zu Jess Francos “Lorna” und zwei erstmals auf Vinly erhältliche Rollin-Scores (“Grapes of Death”, “Night of the Hunted”) enthält.
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Aufabwegen präsentiert: Raumerkundungen – ein Abend mit Geräuschmusik im Rahmen des Klangzeit 2018 Festivals
Im Rahmen des diesjährigen Klangzeit Festivals in Münster kuratiert AufAbwegen am Montag den 30. Mai vier Konzerte unter dem Motto “Raumerkundungen – ein Abend mit Geräuschmusik”. Zu sehen sind die Klang- und Performance-Künstlerin Alice Kemp, der Komponist und Klangforscher Giancarlo Toniutti, das audiovisuelle Klangkunstprojekt Das Synthetiche Mischgewebe und der Komponist Simon Fisher Turner.
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Corvo Records präsentiert Alessandra Eramo, W. Mark Sutherland und Gilles Aubry am 13. Mai im Berliner West Germany
Am Sonntag, dem 13. Mai, finden im Kreuzberger WestGermany drei Performances im Bereich Field Recordings, Sound Poetry und experimenteller Elektronik statt. Der für seine hörspielartigen Montagen gesampleter Sounds bekannte Gilles Aubry eröffent den Abend, gefolgt von dem kanadischen Musiker und Soundpoeten W. Mark Sutherland. Den dritten Auftritt bestreitet die aus Apulien stammende Musikerin Alessandra Eramo mit einem Set aus Feldaufnahmen, Stimmperformance und elektronischer Bearbeitung.
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Olten, Aarau, Essen: Drei Konzerte von The Great Park auf CDr und als Download.
Obwohl Stephen J. Burch alias The Great Park nicht nachlässt, was die Regelmäßigkeit seiner veröffentlichten Alben und Minialben betrifft, ist seine Musik doch eine, die auf die Bühne gehört, denn sein ungeschliffener, meist rein akustisch dargebotener Folk entfaltet am ehesten im kommunikativen Kontext familiärer Konzerte und mit den kleinen Ungereimtheiten, die dazugehören, sein bestes Potential.
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In Zaire und Tau am 8. Mai im Berliner Urban Spree
Im Rahmen der Heavy Mental-Konzertreihe treten die schmissigen Spacrocker In Zaire am 8. Mai ein weiteres mal im Berliner Urban Spree auf, eröffnet wird der Abend von dem aus Irland stammenden Berliner Projekt Tau, dessen Musik im Grenzbereich zwischen rituellen, liturgischen und psychedelischen Klängen rangiert.
Pareidolia und Vinyl Terror And Horror am 5. Mai im Berliner Museum Kesselhaus
Pareidolia, auch bekannt in der Schreibweise PareiDoliΛ, ist das gemeisame Projekt der Klangkünstlerinnen Marta Zapparoli und Liz Allbee und ganz dem raumorientierten Zusammenspiel selbstgebauter und modifizierter elektronischer Instrumente gewidmet. In ihrer Performance “Sonic Affects”, die am 5. Mai im Berliner Kesselhaus stattfinden wird, steht der Aufführungsort selbst
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Tomaga und Father Murphy am 13. April im Arkoada Berlin
In einem Monat erscheint Father Murphys neues Album “Requiem”, angekündigt als letzte Veröffentlichung, bevor die Mitglieder der italienischen Okkultband neue Wege beschreiten. Rechtzeitig touren die beiden noch einmal durch Europa und machen am nächten Unglückstag im Berliner ARKODA-Club Station. Headliner des Abends ist allerdings die englische Band Tomaga, die sicher wie be früheren Auftritten wieder mit einer lärmigen Stilmischung aufwarten wird.
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