Das Trondheim Jazz Orchestra und Marianna Sangita Angeletaki Røe präsentieren Ende des Monats ihr erstes gemeinsames Album “Spiti/Home”. Das mit insgesamt vierzehn Personen eingespielte Live-Album, dessen Titel auf Norwegisch und Englisch “Zuhause” bedeutet, entstand zwischen Oslo World, Tromsø World, Skien World und Molde Mundo und ist als Feier von Zugehörigkeit, Erbe, Sprache und Harmonie über Grenzen hinweg gedacht.
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Archiv der Kategorie: News
Dispersion: Zweites Album von Loom & Thread
Am 17. April erscheint “Dispersion” von Loom & Thread bei Macro. Das Trio mit Tom Schneider an Piano und Sampler, Tobi Fröhlich am Kontrabass und Daniel Klein an Schlagzeug und Percussion knüpft an die erweiterte Form des Klaviertrios an und verschiebt einmal mehr deren Parameter. Für das zweite Studioalbum, so heißt es beim Label, wurden Improvisationen von Saxofon- und Vibrafonspielern als klangliches Material einbezogen, nicht als zusätzliche Stimmen auf der Bühne, sondern als Quelle für Sampling und Weiterverarbeitung.
Verwendet wurden Aufnahmen von Victor Fox am Tenorsaxofon, Asger Nissen am Altsaxofon, Volker Heuken am Vibrafon sowie von Daniel Klein am Vibrafon. Die so gewonnenen Klangpartikel wurden zerlegt, in ihren Einschwingvorgängen, Obertönen und Abklingphasen untersucht und in die interne Struktur des Trios integriert. Wie schon auf dem Debüt, so heißt es weiter sinngemäß, spielt Live-Sampling eine zentrale Rolle, doch wird das System hier um eine zusätzliche Ebene ergänzt. Fremdes Improvisationsmaterial wird aus seinem ursprünglichen Kontext gelöst und als formbares Element neu eingesetzt.
Akustische Erinnerung und elektronische Bearbeitung sind dabei letztlich kaum voneinander zu trennen. Das Album erscheint als LP und zum Download.
Foto: Lukas Diller
Armold Dreyblatt mit neuem Werk für Orgel
Bei Unsounds Records erscheint gerade in Zusammenarbeit mit dem Echonance Festival “Descendants: Music for Four Pipe Organs in One Space”, ein neues Werk von Arnold Dreyblatt, veröffentlicht als CD. Die Komposition wurde eigens für den großen Saal des Orgelpark Amsterdam geschrieben und ist für vier historische und zeitgenössische Pfeifenorgeln im selben Raum konzipiert.
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Farzanegan: Digitale Single von Shahab Jafari
Dieser Tage erscheint mit “Farzanegan: The Last Minutes of the Road” die neue One-Track-Single des iranischen Komponisten Shahab Jafari digital bei aNoise. Das Werk für Streichquartett erinnert an die letzten Minuten eines tragischen Busunglücks nahe dem Ort Sirch auf der Strecke zwischen Shahdad und Kerman, bei dem mehrere Schülerinnen der Farzanegan High School ums Leben kamen.
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Zola Jesus und VÍZ im Heimathafen Neukölln
Am 10. März 2026 kommt Zola Jesus für ein besonderes Doppelkonzert in den Berliner Heimathafen Neukölln. Im Mittelpunkt steht eine eigens entwickelte Piano-Show, an der sie seit mehreren Jahren arbeitet. Ohne elektronische Elemente konzentriert sich der Abend ganz auf ihre markante, wandlungsfähige Stimme und den Flügel. In dieser reduzierten Form wirken die zum Großteil bekannten Songs unmittelbarer, verletzlicher und zugleich intensiver.
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Brilliance of a Falling Moon: Neuer Longplayer von Dälek
Am 27. März erscheint mit “Brilliance of a Falling Moon” das neue Album von dälek via Ipecac Recordings. Das Experimental-Hip-Hop-Projekt um Will Brooks aka MC Dälek und Mike Mare knüpft damit an seine lange Geschichte zwischen Hardcore Hip-Hop, Noise und radikalem Sounddesign an. Der Titel bezieht sich auf eine Passage aus Erik Larsons Roman “In The Garden of Beasts”. Wie man vom Label erfährt, zeichnet das Album das Bild eines Lebens in einem faschistischen Amerika und greift dabei die politische Gegenwart direkt auf.
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Eon: Karoline Wallace und Ensemble mit neuer LP
Auf Sauajazz erscheint am 20. März mit “Eon” das neue Album der Sängerin und Komponistin Karoline Wallace. In ihren von ungewöhnlichen Melodien und Grooves geprägten Stücken verbindet sie Elemente des Jazz, Folkansätze und zeitgenössische Musik zu einer elektro-akustischen Klangwelt, die von Texten in norwegischer Sprache getragen wird.
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My Days of 58: Neuer Longplayer von Bill Callahan
Bill Callahan veröffentlicht dieser Tage mit “My Days of 58″ sein achtes Album. Die zwölf Stücke entstanden laut Label mit der eingespielten Besetzung der letzten Tour, deren Zusammenspiel laut Callahan so belastbar war, dass er ihnen “alles zuwerfen” konnte. Er betont den Reiz von Unvorhersehbarkeit und sagt: “A lot of the best parts of a recording are the mistakes — making them into strengths”.
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Graphème: Fünfte Ausgabe des Periodikums für grafische Notation
“Graphème – Volume 5″ ist erschienen und ab sofort über die Plattformen von Smallest Fuctional Unit erhältlich. Wie in den vorangegangenen Ausgaben versammelt die Publikation für grafische Notation eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze, die mit Texten, Anweisungen, Diagrammen, Geometrie, Texturen, Farben, Schattierungen und Formen arbeiten. Die Beiträge bewegen sich in einem offenen Feld zwischen klar definierten Verfahren und bewusst mehrdeutigen Setzungen. Einige Komponistinnen und Komponisten formulieren präzise Systeme und Abläufe zur Verarbeitung von Informationen, Daten, Worten und Symbolen, andere setzen auf intuitivere Modelle, die Interpretierenden Raum für persönliche Entscheidungen lassen.
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Ak’chamel und Maud The Moth in der Berliner Galiläakirche
Am Samstag, dem 25. April6, findet in der Galiläakirche in Berlin ein Doppelkonzert mit Ak’chamel, die gerade auf Europatour sind, und Maud the Moth statt. Die obskuren Ak’chamel, die vor gut einem Jahr ihr Album “Rawskulled” herausgebracht haben, haben sich in zahlreichen Veröffentlichungen und als prägnantes Bühnenprojekt einen Namen gemacht und es geschafft, in der 4th World Community ebenso Anklang zu finden wie in den Musiknischen der Occulture. In Kostümen, die an die Wilden Männer zahlreicher archaischer Kulturen erinnern, und mit halluzinatorisch angelegten Aufführungen verbinden sie eine eigenwillige postapokalyptische Psychedelik mit schamanistischen Ritualen und dunklem Lo-Fi-Folk. Ak’chamel touren regelmäßig und waren auf großen Festivals in Europa und Nordamerika vertreten.
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Fata Morgana: Schntzl mit ihrem 5. Album
“Fata Morgana” von schntzl ist vor einigen Tagen bei Viernulvier Records als LP und zum Download erschienen. Das belgische Duo, bekannt für improvisationsfreudige Liveshows zwischen Jazz, Dada und 90er-Trance-Kitsch, verdichtet auf seinem fünften Studioalbum seine Affinität zu digitaler Zuspitzung und konfrontativer Energie. Während der Vorgänger stärker von kammermusikalischer Wärme geprägt war, tritt hier eine tranceartige Intensität deutlicher hervor. Trance fungiert, wie es beim Label heißt, weniger als stilistische Vorlage denn als Zustand, als energetischer Kern.
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Radwan Ghazi Moumneh und Frédéric D. Oberland: Gemeinsame LP auf Constellation
Radwan Ghazi Moumneh und Frédéric D. Oberland veröffentlichen am 3. April das gemeinsame Debütalbum “Eternal Life No End” (arabischer Titel: “ليلة ظلماء ملعونة، كحياة طالبيها”) bei Constellation Records.
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Lyrik und MIDI-Soundfonts: Neues Album von Radio Hito
Ankündigung: Am 17. April erscheint das Album “L’uso e gli attributi del cuore” von Radio Hito bei Maple Death Records. Hinter Radio Hito steht die in Brüssel lebende Italo-Vietnamesin Nguyễn Zen Mỹ. Das neue Album ist ein aus zehn Teilen bestehender Liederzyklus für Stimme und MIDI-Soundfonts, basierend auf dem Gedichtband “L’usage et les attributs du cœur” des französischen Autors Claude Royet-Journoud. Der italienische Librettotext adaptiert die Vorlage und überträgt die Tradition des Kunstlieds in eine reduzierte zeitgenössische Form für Stimme und Casio-CTK-Workstations.
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Detriti: Neues Tape von SabaSaba
Dieser Tage erscheint “Detriti” von SabaSaba bei Maple Death Records. Das Duo Andrea Marini an Synthesizer, Gitarre und Elektronik sowie Gabriele Maggiorotto an Schlagzeug, Percussion und Programmierung versteht das Album, wie es vom Label heißt, als Gegenstück zum dystopischen Vorgänger “Unknown City”. Unterstützt werden sie von Ambra Chiara Michelangeli an der Viola. Viele digitale Oberflächen weichen hier einer offeneren, organischeren Anlage. Die meist kurzen Stücke sind von zurückhaltenden Soundwellen, schwebenden Streicherfiguren und einer insgesamt reduzierten Instrumentierung geprägt.
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Elevate: Zweiundzwanzigste Folge des Festivals in Graz
Von 5. bis 8. März findet in Graz die 22. Ausgabe des Elevate Festivals statt. Das interdisziplinäre Festival mit Schwerpunkt auf kultur- und gesellschaftspolitischen Themen verbindet avancierte elektronische Musik und audiovisuelle Experimente mit einem umfangreichen Diskursprogramm. Elevate Festival wird jährlich in Graz veranstaltet und bespielt zahlreiche Locations im gesamten Stadtgebiet. Neben Konzerten, Performances, Installationen und DJ-Sets umfasst das spartenübergreifende Programm auch Workshops, Film-Screenings, Vorträge und Diskussionen zu Fragen von Wirtschaft, Journalismus, Technologie und zivilgesellschaftlichen Initiativen.
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Powięź: Popsysze mit neuem Studioalbum
Popsysze veröffentlichen mit “Powięź” ihr fünftes Studioalbum als CD und zum Download bei Zoharum. Die sieben neuen Stücke führen den Ansatz der Band fort, der auf freier klanglicher und struktureller Experimentierlust basiert und einen persönlichen, teils emotionalen Charakter entwickelt.
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Marc Almond und andere im Orpheum Graz
Am Sonntag, 8. März, ist Marc Almond im Rahmen des mehrtägigen Elevate Festivals live im Orpheum Graz zu sehen. Er präsentiert Songs von Soft Cell sowie ausgewählte Stücke aus seinem Solo-Repertoire. Almond zählt, wie es auch im Programmtext hervorgehoben wird, zu den prägenden britischen Stimmen der Popmusik. Internationale Bekanntheit erlangte er als Sänger von Soft Cell, deren Song “Tainted Love”, gleichwohl ein Gloria Jones-Cover, zu einem der bestimmenden Titel 80er wurde und deren Album “Danceteria”, die finale Arbeit mit Dave Ball, bald erscheinen wird.
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Fables: Neue von Isabel Pine auf Kranky
In den kommenden Tagen erscheint mit “Fables” das jüngste Album von Isabel Pine bei Kranky. Es ist ihre erste regulär vertriebene Veröffentlichung nach mehreren selbst veröffentlichten EPs und Singles sowie einigen Arbeiten für Film und Performance. Isabel Pine studierte, wie man im Begleittext erfährt, klassische Musik mit Schwerpunkt Viola und wandte sich nach dem Studium einer eigenen Arbeitsweise zu.
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Roman Rofalski: Doppelrelease auf Oscillations
Roman Rofalski bringt in Kürze über Oscillations eine neue CD heraus, die neben der jüngsten EP “Fractal” ein neues Minialbum unter dem Titelv”Awaiting PM” enthält. “Awaiting PM” besticht, wie es sinngemäß beim Label heißt, durch eine poetische Verschmelzung von Klavier und Maschine, was in zum Teil unruhigen Rhythmen resultiert. “Fractal” setzte seinerzeit das Klavierspektrum in einen dunklen, digitalen Kontext, wobei prepared-piano-Aufnahmen mit elektronischen Elementen und perkussiven Akzenten in einer düsteren Klangwelt zusammengeführt werden. “Awaiting PM / Fractal” erscheint als CD und zum Download.
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