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	<title>African Paper &#187; Ain Soph</title>
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		<title>AIN SOPH: Singularia – The Singles Collection Vol. 1</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2025 05:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Singularia – Vol. 1&#8243; liegt erstmals eine umfassende Sammlung von Singles, Compilation-Beiträgen und raren Aufnahmen der römischen Formation Ain Soph vor, die den Zeitraum von den frühen 80ern bis kurz nach der Jahrtausendwende abdeckt. Bereits der Titel impliziert, dass &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/18/ain-soph-singularia-%e2%80%93-the-singles-collection-vol-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/singularia.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48597" title="singularia" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/singularia-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;Singularia – Vol. 1&#8243; liegt erstmals eine umfassende Sammlung von Singles, Compilation-Beiträgen und raren Aufnahmen der römischen Formation Ain Soph vor, die den Zeitraum von den frühen 80ern bis kurz nach der Jahrtausendwende abdeckt. Bereits der Titel impliziert, dass es irgendwann wohl einen zweiten Teil geben wird – ein Gedanke, der den weltweit verstreuten Fans kaum unrecht sein dürfte.<span id="more-48596"></span></p>
<p>Ain Soph, die Combo um den Gründer (und bis in die mittleren 90er Spiritus Rector) Crucifige und Weggefährten wie Toni THX, Claudio Giammarini (alias Claudedi) und später Marcello Fraioli (Spectre), gehört seit Jahrzehnten zu den wandelbarsten Projekten des italienischen Undergrounds, einige Gastmusiker und Sängerinnen schauten im Laufe der Zeit im Studio vorbei udn hinterließen weitere Spuren. Von ihren ersten rituell-minimalistischen Tape-Arbeiten über die z.T. barock eingefärbte Ernsthaftigkeit der späten 80er und den eigenwilligen Folk der 90er bis zu den rockigeren Ausläufern der jüngeren Zeit spannt sich ein weiter Bogen, der in &#8220;Singularia – The Singles Collection Vol. 1&#8243; in Splittern und Facetten erfahrbar wird. Der Querschnitt zeigt, wie sich aus okkult angehauchter Abstraktion allmählich eine eigentümliche, von liturgischem Pathos ebenso wie von urbaner Melancholie geprägte Songkunst entwickelte.</p>
<p>Der frühe Beitrag &#8220;Theme III&#8221; (von der Compilation &#8220;The Archangels of Sex Rule the Destruction of the Regime&#8221; auf Nekrophile Records) lässt sehr deutlich das elektronische Grundrauschen der Ritualphase erkennen – dunkle, verspielte Synthies, an Orgelsounds erinnernd und von lärmigen Details durchzogen, die ebenso aus einem düsteren italienischen Genrefilm stammen könnten. Das noch obskurere &#8220;Lady of Pain&#8221; aus der gleichen Phase wirkt rauer, atonaler, mit kaum identifizierbaren Klangquellen und Crucifiges Stimme, die sich hier fast chorartig über die Dissonanzen legt. Wären Ain Soph immer diesem frühen Stil treu geblieben, wäre man wahrscheinlich noch verwunderter als ohnehin, wenn man erfährt, dass in ihrem unmittelbaren Umfeld Combos wie die psychedelischen Noiserocker Circus Joy, die Rock&#8217;n'Roller Sentinels oder auch die legendäre Gruppo Folk Urbano Sperimentale Divisionista das Licht der Welt erblickten.</p>
<p>Die folgenden Stücke &#8220;The Flesh is Willing&#8221; und &#8220;Liberté (ou Mort)&#8221; dokumentieren dann aber bereits den Übergang: Ersteres erschien auf der 1989 bei Misty Circles veröffentlichten Compilation &#8220;La Mort Heureuse&#8221;, die ausschließlich Coverversionen enthielt – Ain Soph steuern die ungewöhnlich postpunkige Interpretation des Marc-Almond-Klassikers bei, dass Claudedi und Spectre auf der gleichen Platte Donna Summer und Velvet Underground coverten sollte mehr als nur eine Fußnote wert sein. &#8220;Liberté (ou Mort)&#8221;, ursprünglich auf dem Sampler &#8220;Carne del Disastro&#8221; bei Minus Habens veröffentlicht, sollte später auch auf dem &#8220;Aurora&#8221;-Album seinen Platz finden: ein melancholisches, chansonhaftes Stück, auf Französisch gesungen, das in einer verrauchten Spelunke sein bestes Zuhause finden würde.</p>
<p>Der 1991 entstandene und leicht an die Ästhetik des selbstbetitelten Albums mit dem Puttocover anknüpfende &#8220;Song of Grief&#8221;, einer der eindrucksvollsten Titel dieser Zusammenstellung und m.E. eines der eindringlichsten Ain Sop-Stücke überhaupt, basiert auf einem Gedicht von John Donne – brüchiger Gesang, Orgelloop, fragiler Sound: ein eindringliches Memento, das tief unter die Haut geht. Das Stück erschien seinerzeit auf dem Sampler &#8220;Lamp of the Invisible Light&#8221; bei Cthulhu Records, ebenso wie &#8220;Fate (Is Against Our Will)&#8221;. Dieses und mehr noch das folgende, leicht bluesig eingefärbte &#8220;Time&#8221; rücken Ain Soph näher an den folkigen Stil, der in der ersten Hälfte der 90er prägend werden sollte. &#8220;Colpo di Grazia&#8221; zeigt diese Phase in vollster Blüte: folkig, dramatisch, mit männlich-weiblichem Duettgesang und einer berührenden Mundharmonika, während &#8220;Chorale II&#8221;, ein getragenes, deutschsprachiges Gebet, wieder stärker an das besagte selbstbetitelte Album und vielleicht sogar ein bisschen an die rituellen Anfänge erinnert.</p>
<p>Das instrumental gehaltene &#8220;In Excelsis&#8221;, maßgeblich von Marcello Fraioli geprägt, klingt dagegen cinematisch und wehmütig, als säße man nachts in einem verregneten Park. Der spätere Song &#8220;Blut und Geist&#8221;, dem Hermetiker und Traditionalisten Evola gewidmet, bleibt dem folkigen Ton treu und wirkt mit dem französischen Gesang und dem schmissigen Gitarrenspiel wie ein Nachhall der &#8220;Aurora&#8221;-Zeit und ist vielleicht das späteste musikalische Lebenszeichen von Crucifige, dessen Weggang &#8211; manche sagen, er sei als Mönch ordiniert und in diesem Zusammenhang auch als Pfleger tätig, aber vielleicht ist das auch ein Gerücht &#8211; einen ähnliche signifikanten Bruch einleitete als der in den späten 80ern vollzogene Wandel vom Ritualkonzept zum Songformat. Fortan sollte der beireits als Gitarrist verdiente Fraioli das Ruder und das Mikro übernehmen.</p>
<p>Gegen Ende der Compilation deuten Stücke wie &#8220;Nevi Eterne&#8221;, &#8220;Baltikum&#8221; und &#8220;Legione di San Michele&#8221; mit dessen Gesang im Zentrum dann auch den Übergang zur rockigeren Phase an. &#8220;Nevi Eterne&#8221;, ursprünglich auf dem vom russischen Magazin Achtung! Baby herausgegebenen Sampler &#8220;Behind the Iron Curtain&#8221; sowie auf &#8220;Ottobre&#8221; erschienen, verbindet derben Rock mit akustischem Gitarrenpicking und feierlichem Gesang. &#8220;Baltikum&#8221; zeigt sich dagegen rau, rumpelig und lo-fi, während &#8220;Legione di San Michele&#8221; die progressivere Seite der Band hervorhebt – Orgel, sanfte Gitarren, die sich in kraftvolle Riffs verwandeln, und ein Gesang, der von Pathos und Stärke gleichermaßen getragen wird.</p>
<p>&#8220;Singularia – Vol. 1&#8243; ist mehr als eine Sammlung von Raritäten. In seiner Gesamtheit verdichtet es die wechselhafte Geschichte einer Band, die nie stehenblieb, ohne ihr geheimnisvolles &#8211; und nur schwer zu charakterisierendes &#8211; Zentrum preiszugeben. Die liebevoll remasterte Edition bietet Gelegenheit, diese Entwicklung nicht als Abfolge von Brüchen, sondern als organische Bewegung zu hören. Hinzu kommt die Vorfreude auf den hoffentlich irgendwann erscheinenden zweiten Teil, auf dem dann wahrscheinlich auch die großartig feierliche Interpretation von I Corvis Beat-Klassiker &#8220;Ragazzo di Strada&#8221; enthalten sein wird.</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.spqrlabel.com/prodotto/ain-soph-singularia-vol-1/">SPQR </a></strong></p>
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		<title>LA PORTA ERMETICA: Horti Lamiani</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2025 05:36:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das inzwischen auf fünf Personen angewachsene italienische Projekt La Porta Ermetica hat seit einiger Zeit eine spezielle Art italienischer (Ritual-)Musik wieder zum Leben erweckt, reanimiert. Die tiefe Verwurzelung der meisten Beteiligten im italienischen Postindustrialuntergrund der frühen 80er ließ uns zu &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/04/la-porta-ermetica-horti-lamiani/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/a2050150706_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48436" title="a2050150706_10" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/a2050150706_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das inzwischen auf fünf Personen angewachsene italienische Projekt<a href="africanpaper.com/tag/la-porta-ermetica/"> La Porta Ermetica</a> hat seit einiger Zeit eine spezielle Art italienischer (Ritual-)Musik wieder zum Leben erweckt, reanimiert. Die tiefe Verwurzelung der meisten Beteiligten im italienischen Postindustrialuntergrund der frühen 80er ließ uns zu der etwas saloppen Formulierung greifen, es handele sich um eine „Supergroup der italienischen Underground-Szene“. <span id="more-48433"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Im <a href="https://africanpaper.com/2025/02/01/wir-wollten-zu-bestimmten-klangen-zuruckkehren-die-wir-viele-jahre-nicht-gehort-hatten-interview-mit-la-porta-ermetica/">Interview mit uns</a> meinte Claudedi: „Wir wollten zusammen spielen, wir wollten zu bestimmten Klängen zurückkehren, die wir viele Jahre nicht gehört hatten und die sowieso Teil unserer Vergangenheit waren.“ In unsereer Besprechung des beeindruckenden Debüts „Si Sedes Non Is“ konnte man <a href="https://africanpaper.com/2024/01/20/la-porta-ermetica-si-sedes-non-is/">lesen</a>: „Auf insgesamt acht Stücken spielen die drei eine/ihre ganz eigene scheinbar aus der Zeit gefallene Musik.“</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt erscheint nach dem Debüt und dem Tape <a href="https://africanpaper.com/2024/03/09/la-porta-ermetica-la-bugia/">„La Bugia“ </a>das neue Vollzeitalbum auf dem deutschen Label Dunkelheit Produktionen, das inzwischen einen umfangreichen Katalog an ritueller, okkultureller Musik veröffentlicht hat und seit einigen Jahren das „Rituals Over Limburg“-Festival organisiert.</p>
<p>„Lux Oblutinata“ eröffnet das Album mit kreatürlichem, gequältem Schreien und Klagen, gehetztem Atmen, alles untermalt von einem Orgeldrone, nach einer Weile meint man dann, eine schemenhafte Gestalt versuche sich an Operngesang. „Codice Reginense Lat 1521“, wohl auf <a href="https://digi.vatlib.it/view/MSS_Reg.lat.1521">dieses Werk</a> aus der vatikanischen Bibliothek verweisend, beginnt mit leisen an- und abschwellenden Sounds, dann weiblicher Gesang vom jüngsten Mitglied Elisa Pambianchi, sich wiederholende Klavierfiguren, verhallende pochende Schläge. Auf diesem Stück ist die Stimme klar im Zentrum des Klangbilds. Auf „Si Non Sedes Es“ meint man, eine körperlose Entität spiele eine sich wiederholende Melodie irgendwo im Nebel. „Non Datur Lupis“ erinnert mit seinem Knirschen und Eulenschreien (?) wie ein Gang durch einen nächtlichen Wald. Irgendjemand flüstert Evokationen. Das kurze „Lamia“ kombiniert  im Hintergrund flächige melodische Sounds, leichtes Pulsieren mit einer Andeutung von Gesang. Die zwei folgenden Tracks sind Überarbeitungen von Stücken des &#8220;La Bugia&#8221;-Tapes: „La Bugia“ kombiniert weiblichen Gesang mit Perkussion, Beats und leicht dissonanten Elementen und erinnert entfernt an <a href="https://africanpaper.com/tag/ain-soph/">Ain Soph</a> zu Zeiten von „Kshatriya“. Auf „Il Giardino Delle Esperidi (Horti Lamini)“ rasseln Ketten, man hört entferntes Dröhnen, Stimmen rezitieren Unverständliches. Das 11-minütige „Armadel“ lässt weiblichen Gesang, dezente metallische Perkussion und ein Saiteninstrument tönen. Schließlich der Abschluss „Melancholia“ mit Klavier von <a href="https://africanpaper.com/tag/maurizio-bianchi/">Maurizio Bianchi</a>, traurigem Gesang, verfremdeten Stimmen .</p>
<p>Wenn die Band in unserem Interview davon spricht, es gehe „[n]icht [um] eine bloße Nachbildung dieser Klänge, sondern eine thematische und klangliche Neuinszenierung davon.“, dann ist es ihr auf diesem Album sicher (erneut) gelungen. Was bei der Musik von La Porta Ermetica auffällt, ist, dass sie auf billige Effekte, auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1t4EmYkrHw0">„jump scares“ </a>verzichtet und stattdessen eine ganz eigene „hermetische“ Welt erzeugt. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.dunkelheit-produktionen.de/presta/de/">Dunkelheit Produktionen</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3232642377/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Wir wollten zu bestimmten Klängen zurückkehren, die wir viele Jahre nicht gehört hatten: Interview mit La Porta Ermetica</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2025 06:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit La Porta Ermetica hat sich eine neue Supergroup der italienischen Underground-Szene formiert, die sich der rituellen und okkulten Musik verschrieben hat. Ihre Debütveröffentlichung &#8220;Si Sedes Non Is&#8221; sorgte mit ihrer dunklen, mystischen Atmosphäre und einer klaren thematischen Ausrichtung für &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/02/01/wir-wollten-zu-bestimmten-klangen-zuruckkehren-die-wir-viele-jahre-nicht-gehort-hatten-interview-mit-la-porta-ermetica/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT"><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermeticatop.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44603" title="laportaermeticatop" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermeticatop-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit La Porta Ermetica hat sich eine neue Supergroup der italienischen Underground-Szene formiert, die sich der rituellen und okkulten Musik verschrieben hat. Ihre Debütveröffentlichung <a title="LA PORTA ERMETICA: Si Sedes Non Is" href="http://africanpaper.com/2024/01/20/la-porta-ermetica-si-sedes-non-is/">&#8220;Si Sedes Non Is&#8221;</a> sorgte mit ihrer dunklen, mystischen Atmosphäre und einer klaren thematischen Ausrichtung für Aufsehen. Auf dem kurze Zeit später erschienenen Nachfolger, dem Tape <a title="LA PORTA ERMETICA: La Bugia" href="http://africanpaper.com/2024/03/09/la-porta-ermetica-la-bugia/">&#8220;La Bugia&#8221;</a>, führen sie dieses Konzept weiter und zollen dabei dem gleichnamigen <span id="more-44585"></span>Gedichtband des <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Massimiliano_Palombara">Marquis Massimiliano Savelli Palombara</a>, einem okkult inspirierten Universalgelehrten es 17. Jahrhunderts, Tribut. Inspiriert von alchemistischen und hermetischen Traditionen, verweist das Projekt sowohl mit seinem Namen als auch durch seine klanglichen Experimente auf die ebenfalls von Palombara entworfene magische Tür der römischen Villa Palombara &#8211; und fungiert bei entsprechender Rezeptivität selbst wie ein auditives Portal zu einer ungekannten Dimension. Die Band besteht aus erfahrenen Mitgliedern der italienischen Undergroundszene(n), darunter Claudio Giammarini (Ain Soph, Circus Joy, Malato), Adriano Vincenti (Macelleria Mobile Di Mezzanotte, Cronaca Nera) und Devis Granziera (Teatro Satanico). Verstärkt durch Elisa Pambianchi und nun auch Martino Cappelli, die gerade ihr neues Bandprojekt Dear Company aus der Taufe gehoben haben, gelingt es ihnen, mit traditionellen Instrumenten, rituellen Klangstrukturen und einer cinematisch eingefärbten Ästhetik eine zeitlose Atmosphäre zu schaffen, die tief in der italienischen Esoterik verwurzelt ist. Über diese und andere Themen sprachen wir kürzlich mit der Band.</strong></p>
<p align="LEFT"><strong><a title="We wanted to return to certain sounds that we hadn’t heard for many years: An interview with La Porta Ermetica" href="http://africanpaper.com/2025/02/01/interview-with-la-porta-ermetica/">Englisch</a> | <a title="Volevamo tornare su certe sonorità che non sentivamo da molti anni: Un’intervista con La Porta Ermetica" href="http://africanpaper.com/2025/02/01/volevamo-tornare-su-certe-sonorita-che-non-sentivamo-da-molti-anni-unintervista-con-la-porta-ermetica/">Italienisch</a></strong></p>
<p align="LEFT"><em><strong><span><span>Da Ihr alle schon lange als Musiker aktiv seid und teilweise in den gleichen Gegenden (Rom und Venetien) lebt, kennt Ihr Euch vermutlich schon lange. Wie kamt Ihr auf die Idee, La Porta Ermetica zu gründen?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>DEVIS</span></span></strong><span><span>: Venetien ist ziemlich weit von Rom entfernt, wir leben also nicht in derselben Gegend. Aber es stimmt, dass Claudio, Adriano und ich uns schon lange aus der italienischen Industrial-Szene kennen und in der Vergangenheit schon zusammengearbeitet haben. Dennoch ist La Porta Ermetica ein von Adriano und Claudio konzipiertes Projekt. Ich kann nur hinzufügen, dass Adriano mich mit einer klaren Vision kontaktierte. Er war daran interessiert, ein italienisches esoterisches Industrial-Projekt zu schaffen, das irgendwie von der ersten Welle der alten italienischen Industrial-Musikszene inspiriert war. Ich schlug vor, es La Porta Ermetica zu nennen, weil es auf die lange okkulte Tradition unseres Landes verweist, auf Rom, die Hauptstadt Italiens, wo Adriano, Claudio und Elisa leben, und auch auf jene hermetischen Themen, die für Adriano von besonderem Interesse sind, der ein leidenschaftlicher Student dieses Themas ist.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>CLAUDIO</span></span></strong><span><span>: Wir sind schon lange befreundet, aber erst jetzt ist es uns – auch dank der Technologie – gelungen, gemeinsam ein echtes musikalisches Projekt zu verwirklichen und nicht nur eine sporadische Zusammenarbeit, wie es in der Vergangenheit der Fall war.</span></span></p>
<p align="LEFT"><em><strong><span><span>Euer Album „Si Sedes Non Is“ und das Tape „La Bugia“ sind voller mystischer Referenzen. Was hat euch dazu inspiriert, euch auf die Poesie und die Porta Magica des Marquis Palombara zu beziehen?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ADRIANO</span></span></strong><span><span>: Die Inspiration für Marquis Palombara und Porta Magica sowie für die Stadt Rom im Allgemeinen kam von der Namenswahl, die Devis vorgeschlagen hatte. Wir beschlossen, bestimmte Themen musikalisch zu erkunden, und dieser römische Fokus nahm mit der Namenswahl Gestalt an.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>CLAUDIO</span></span></strong><span><span>: Wir wollten zusammen spielen, wir wollten zu bestimmten Klängen zurückkehren, die wir viele Jahre nicht gehört hatten und die sowieso Teil unserer Vergangenheit waren. Devis‘ Wahl des Bandnamens tat sein Übriges, also war es naheliegend, mit Marquis Palombara zu beginnen.</span></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2036000823/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p align="LEFT"><em><strong>Seht ihr einen Hauptunterschied zwischen diesen beiden Veröffentlichungen? Wurden sie zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Absichten aufgenommen?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>DEVIS</span></span></strong><span><span>: Andere Zeiten. &#8220;La Bugia&#8221; entstand mit mehr Bewusstsein und Fokus, da es erst später komponiert wurde.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>CLAUDIO</span></span></strong><span><span>: Die Tracks der EP weisen klangliche Veränderungen auf, die einen Auftakt zu dem nächsten Album von La Porta Ermetica bilden.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ELISA</span></span></strong><span><span>: Der Zeitpunkt der Veröffentlichungen spiegelt größtenteils die Chronologie der Kompositionen wider. Also ja, &#8220;Si Sedes Non Is&#8221; wurde vor &#8220;La Bugia&#8221; konzipiert, auch wenn einiges Material vom ersten Werk in das zweite verschoben wurde. Meiner Meinung nach zeigt unsere Arbeit, einschließlich der unveröffentlichten Stücke, eine zunehmende Verbindung zwischen den einzelnen Entwürfen in Bezug auf Ideen und Klänge.</span></span></p>
<p align="LEFT"><em><strong><span><span>Könnt ihr uns erzählen, wie der Gemini 23-Remix entstanden ist? War er nur ein Mittel, um La Porta Ermetica zu promoten?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>DEVIS</span></span></strong><span><span>: Für fast jeden LPE-Track arbeiten wir an vielen Variationen und Remixen. Der „Gemini 23 Remix“ war nur eine der Versionen des gleichnamigen Tracks, den wir im Juni 2023 veröffentlicht haben. Das ist der Grund für den Namen, da Zwillinge das Sternzeichen des Monats Juni sind. Derselbe Track ist auf dem Album &#8220;Si Sedes Non Is&#8221;, allerdings mit einem alternativen Mix. Wir haben uns entschieden, den „Gemini 23 Remix“ an diesem Datum zu veröffentlichen, weil Zwillinge der esoterischen Tradition zufolge mit Merkur, der Gottheit der Kommunikation, verbunden sind, und wir wollten, dass LPE diese magischen Einflüsse des Merkur für sein Debüt nutzt.</span></span></p>
<p align="LEFT"><em><strong><span><span>Welche Rolle spielen eure jeweiligen Erfahrungen aus Projekten wie Ain Soph, Teatro Satanico, Macelleria Mobile Di Mezzanotte und anderen Gruppen in der Arbeit von La Porta Ermetica?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>DEVIS</span></span></strong><span><span>: Schwer zu sagen. Ich glaube, es ist unmöglich, uns von unseren früheren musikalischen, kulturellen und okkulten Erfahrungen zu trennen. Irgendwie werden diese Erfahrungen auf die eine oder andere Weise immer unseren Geist beeinflussen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ADRIANO</span></span></strong><span><span>: Jede Art von Erfahrung und Klangforschung, die ich bisher gemacht habe, auch bei meinen anderen Projekten, ist Teil meiner künstlerischen Ader und meiner Herangehensweise an das Thema, die bei jedem Projekt immer neu ist. Für mich ist La Porta Ermetica also immer noch ein Teil meiner künstlerischen Klangreise.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>CLAUDIO</span></span></strong><span><span>: Meine Erfahrungen, wie meine Mitgliedschaft bei Ain Soph und meine heutige Teilnahme an Circus Joy und MALATO, lassen sich nicht auslöschen. Tatsächlich ist es diese Mischung aus Genres und musikalischen Einflüssen aus unseren unterschiedlichen Erfahrungen, die den Sound von La Porta Ermetica erzeugt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica1.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44605" title="laportaermetica1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica1.jpeg" alt="" width="1080" height="810" /></a></span></span></p>
<p align="LEFT"><em><strong><span><span>Eure Musik wirkt oft zeitlos. Wie erzeugt ihr diesen Eindruck, wenn er beabsichtigt ist?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>DEVIS</span></span></strong><span><span>: Meiner Meinung nach sollte gute Musik immer ein bisschen „out-of-time“ klingen. Sonst ist es nur modische Unterhaltung.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>CLAUDIO</span></span></strong><span><span>: Aus der Zeit gefallen? Vielleicht ist unser Klang schon lange nicht mehr zu hören.</span></span></p>
<p align="LEFT"><em><strong><span><span>Ich habe einmal in einer Kritik über eine andere Band geschrieben, dass der Lo-Fi-Charakter mancher Aufnahmen zu einer gewissen „Authentizität“ beiträgt. Wie wichtig ist es euch, nicht zu perfekt zu klingen?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>DEVIS</span></span></strong><span><span>: Was mich betrifft, ist mir „Lo-Fi“-Sound egal. Wenn meine älteren Audioproduktionen „Lo-Fi“ klangen, lag das nur an der schlechten Qualität der billigen Technologie, die ich mir in den späten 80ern und 90ern leisten konnte. Allerdings muss ich darauf hinweisen, dass wir während der Aufnahmestudio-Sessions gerne live spielen. Daher gibt es oft einige Störungen und kleine Ausrutscher, die wir in der endgültigen Audioproduktion beibehalten, weil diese Fehler jene Art von menschlichem Gefühl hinzufügen, das bei zu vielen gewöhnlichen Musikveröffentlichungen fehlt.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>CLAUDIO</span></span></strong><span><span>: In den 1980er Jahren war der Low-Fidelity-Sound der damaligen Technologie geschuldet, die sehr teuer und nicht für jeden erschwinglich war, obwohl mir der dreckige, kranke Sound schon immer gefallen hat. In der heutigen modernen Zeit mit billiger, erschwinglicher Technologie bedeutet die Herstellung eines Low-Fidelity-Produkts, dass man es auf diese Weise machen möchte und damit arbeiten muss.</span></span></p>
<p align="LEFT"><em><strong><span><span>Es versteht sich fast von selbst, dass die Tradition der rituellen Musik der 80er Jahre ein wichtiger Hintergrund für La Porta Ermetica ist, da Ain Soph selbst Teil dieser Tradition war. Welche anderen Bands und Musikprojekte dieser Art haben euch inspiriert? Italien hatte in dieser Ära eine ganze Reihe kreativer okkulter und ritueller Industrial-Gruppen…</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>DEVIS</span></span></strong><span><span>: Rosemary&#8217;s Baby aus Verona, in Venetien, der Region, in der ich lebe. Es gibt nicht so viele Leute, die sich an sie erinnern, weil dieses Projekt nur ein paar Jahre dauerte. „Magia Sexualis (Rito di conclusione)“, der letzte Titel auf &#8220;Si Sedes Non Is&#8221;, ist eine Hommage an dieses Projekt.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>CLAUDIO</span></span></strong><span><span>: Ich habe Sigillum S aus Mailand immer bewundert</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ADRIANO:</span></span></strong><span><span> Ain Soph, Capricorni Pneumatici, Sigillum S, Lashtal, Rosemary&#8217;s Baby, Cordi Cinti Serpente, Choronzon Club, Gerstein, Thelema und viele mehr. Sie sind vielleicht am einfachsten zu finden, was Veröffentlichungen angeht. Sicherlich gab es Projekte, die auf ein paar Kopien von Kassettenveröffentlichungen beschränkt wurden und nun fast unwiederbringlich sind. Sicherlich werden wir in Zukunft, wie bei unserem ersten Album mit dem Tribute-Track an Rosemary&#8217;s Baby und der Zusammenarbeit mit Capricorni Pneumatici, die Möglichkeit haben, im Zuge dieser Projekte oder mit noch aktiven Mitgliedern derselben etwas zu schaffen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><em><strong><span><span>Gibt es andere zeitgenössische Projekte, die in euren Augen diese besondere Stimmung hervorrufen?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ADRIANO</span></span></strong><span><span>: </span></span><strong> </strong><span><span>Es gibt sicherlich gute Projekte da draußen, aber mein persönlicher Schwerpunkt liegt auf der italienischen Industrial-Okkult-Musik der 80er Jahre, und mit dieser beschäftigen wir uns in diesem Projekt am meisten, und nicht mit neuen Ansätzen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>CLAUDIO</span></span></strong><span><span>: Abgesehen vom römischen Projekt New Processean Order, in dem Spectrae, eines der Mitglieder von Ain Soph, spielt, sind mir derzeit keine italienischen Gruppen bekannt, die musikalisch auf das esoterische Genre Bezug nehmen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica2.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44606" title="laportaermetica2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica2.jpeg" alt="" width="1584" height="1048" /></a></span></span></p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong><span><span>Es heißt, La Porta Ermetica sei „ein neues esoterisches Industrialprojekt (im esoterischen Industriestil der 80er Jahre). Wolltet ihr bewusst Musik machen, die eng mit den 80ern (Underground) verbunden ist?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ADRIANO</span></span></strong><span><span>: Das Projekt entstand aus dieser Inspiration heraus. In einem wegweisenden Artikel aus dem Jahr 2002 skizzierte Devis eine Art kurze Geschichte der italienischen esoterischen Industrial-Musik in den 1980er Jahren. Dieser Aufsatz mit dem Titel „Erinnerungen an italienische Crowley-Industrial-Musik“, der in der Zeitschrift Dimonia von Sottomondo Edizioni veröffentlicht wurde und den ich zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung las, hat mich immer angeregt, und im Laufe meiner Klangforschung dachte ich daran, – ausgehend von dem, was Devis geschrieben hatte – ein völlig neues Projekt zu starten: La Porta Ermetica. In diesem Aufsatz erwähnte Devis viele Projekte aus den 80er Jahren, von denen einige sehr schwer zu finden waren, da sie fast ausschließlich auf Kassette veröffentlicht und nie wieder aufgelegt wurden. Diese Veröffentlichung, zusammen mit der Klangforschung und dem Sammelfieber, veranlassten mich, Devis und Claudio zu kontaktieren, um ein neues Projekt zu gründen, La Porta Ermetica. Nicht eine bloße Nachbildung dieser Klänge, sondern eine thematische und klangliche Neuinszenierung davon.</span></span></p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong><span><span>Gab es damals auch eine stärkere Verbindung zu internationalen Vertretern dieser Musikrichtung (Zero Kama, frühe Current 93, um nur zwei zu nennen)? Seht ihr La Porta Ermetica auch in dieser breiteren europäischen okkulten Tradition oder würdet ihr sagen, dass es ein Projekt mit einer spezifisch italienischen Prägung ist?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ADRIANO</span></span></strong><span><span>: Ich glaube, dass das Projekt ganz bewusst italienische Inspirationen hat, sodass wir uns auch in Zukunft in dieser Tradition bewegen werden, ungeachtet der Tatsache, dass wir die Arbeit von Pionierbands wie den von euch genannten kennen und schätzen. Zu den von euch genannten Namen würde ich auch die erste Coil und Zos Kia zählen.</span></span></p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong><span><span>Eure Stücke wie „Prologus Hermeticus“ und „Sane Occultism“ wirken wie eine Klangmeditation und würden auch in einen düsteren, atmosphärischen Film passen. Welche Ziele verfolgt ihr mit der Erzeugung solcher Stimmungen?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ELISA:</span></span></strong><span><span> Unsere Musik hat eine filmische Atmosphäre, die auf unseren Hintergrund zurückzuführen ist. Einige Stücke werden das sicherlich stärker widerspiegeln als andere. Unsere Einstellung ist jedoch immer meditativ und unser Ziel ist es, den Hörer zu einer tiefen Selbstreflexion zu führen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><em><strong><span><span>Wie laufen die Kompositionsprozesse und die Aufnahme eurer Stücke ab? Welche Rolle spielt Technologie für eure Musik? Wurde eure Aufnahme- (und Kompositions-)Art durch Technologie und früheren Erfahrungen in anderen Bands beeinflusst?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>DEVIS</span></span></strong><span><span>: Meine Freunde leben in Rom, ich in Venetien, daher macht die moderne Technologie die Fernarbeit sicherlich einfacher. Was die Komposition angeht, befolgen wir keine sehr strengen Regeln. Normalerweise nimmt einer von uns ein Demo auf. Ah … das ist die einzige Regel, die wir tatsächlich befolgen: Alle Demos müssen von esoterischen Themen oder einer ähnlichen Stimmung inspiriert sein. Dann teilen wir das Audio mit den anderen und jeder kann daran arbeiten. Deshalb produzieren wir, wie schon bei Gemini 23, verschiedene Versionen vieler unserer Tracks.</span></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=738186309/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong><span><span>Der Track „VITRIOL“ bezieht sich auf ein alchemistisches Prinzip. Welche Bedeutung haben die Erkenntnisse der Alchemie, der Hermetik und des Okkultismus für eure Musik? Seht ihr euch als Vermittler dieser Themen? Auch bei Ain Sops „Ars Regia“ spielte dieses Konzept eine Rolle.</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>CLAUDIO</span></span></strong><span><span>: VITRIOL (Visita Interiora Terrae, Rectificando Invenies Occultum Lapidem) wurde von mir komponiert, nachdem ich 1984 ein Buch von Paracelsus gelesen hatte. Es wurde unter meinem eigenen Namen auf einer Audiokassette für „Misty Circles“ veröffentlicht und später 2006 auf einer rechteckigen Mini-CD für OEC Records neu aufgelegt. Ich war begeistert, als Adriano und Devis vorschlugen, es mit LPE noch einmal zu machen. Da wir zur gleichen Zeit mit Ain Soph &#8220;Ars Regia&#8221; schrieben, wurde das Konzept von VITRIOL aufgegriffen, aber die beiden Stücke sind völlig unterschiedlich, nur der Titel blieb gleich.</span></span></p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong><span><span>Eure Arbeiten wirken fast wie eine Art Klangarchiv für rituelle Praktiken. Wie gelingt euch die Suche nach der richtigen Balance zwischen Authentizität und Kreativität?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>DEVIS</span></span></strong><span><span>: Wir spielen Musik, die von esoterischen Themen inspiriert ist, aber wir sind keine Sekte oder ein Zirkel oder so etwas in der Art. Das muss klar sein. Es ist jedoch offensichtlich, dass wir, wenn wir uns für solche Themen interessieren, über ein gewisses Wissen im Umgang damit verfügen, aber dieses Wissen und die mögliche Praxis beziehen sich nur und ausschließlich auf die einzelnen Mitglieder von LPE und nicht auf das LPE-Projekt selbst.</span></span></p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong><span><span>Viele eurer Sounds scheinen von physischen Geräuschen wie Ketten, Glocken oder Perkussion zu leben. Welche Rolle spielt die Auswahl der Klangquellen in eurer Arbeit?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>DEVIS</span></span></strong><span><span>: Ich schätze, das ist meine Schuld, es liegt an meiner Beteiligung am Teatro Satanico-Projekt. Wenn ihr einmal eines der Alben angehört haben, die TS in den letzten sechs/fünf Jahren veröffentlicht hat, oder wenn ihr jemals die Gelegenheit hatten, bei einem Live-Auftritt dabei zu sein, werdet ihr bemerkt haben, dass wir begonnen haben, Rahmentrommeln, Tamtams, Gongs usw. zu verwenden. Da ich hauptsächlich in meinem eigenen Heimstudio arbeite, kommt es vor, dass ich bei der Arbeit an den Stücken von La Porta Ermetica dieselbe Instrumentierung verwende.</span></span></p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong><span><span>Im Titeltrack „La Bugia“ steht die Stimme von Elisa Pambianchi im Mittelpunkt. Wie schafft ihr die Balance zwischen Gesang, Percussion und anderen Klangtexturen, die hier besonders gut gelingt?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ELISA:</span></span></strong><span><span> Bei LPE betrachte ich mich selbst eher als ein weiteres Instrument denn als Sängerin. Vielleicht fällt es mir deshalb immer überraschend leicht, meine stimmlichen Eingriffe in den kreativen Prozess einzubauen. Ich muss auch hinzufügen, dass die anderen Mitglieder extrem offen und neugierig sind, was eine Stimme zu einem Track beitragen und darstellen kann. In diesem Fall zum Beispiel, wenn ich mich recht erinnere, schickten sie mir diesen Ausschnitt aus Palombaras Text und baten mich, alles aufzunehmen, was passen könnte. Also beschloss ich, einen zweistimmigen Refrain aufzunehmen (eigentlich gibt es zwei verschiedene Versionen davon), und dann fügten wir das Schlagzeug hinzu und stellten den Track fertig.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica3.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44607" title="laportaermetica3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica3.jpeg" alt="" width="900" height="900" /></a></span></span></p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong><span><span>Elisa ist für dieses Tape der Gruppe beigetreten, ist sie jetzt auch ein festes Mitglied?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ELISA:</span></span></strong><span><span> Ich war eigentlich fast von Anfang an Teil des Projekts, daher meine Teilnahme an &#8220;Sane Occultism&#8221; und &#8220;VITRIOL&#8221;. Ich habe mich entschieden, beim ersten Album als Tecla Nives akkreditiert zu sein, nur um mögliche Konflikte mit dem anderen Projekt zu vermeiden, bei dem ich damals war, aber ich bin mehr als glücklich, diese Reise mit diesen großartigen Musikern und Freunden zu teilen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>CLAUDIO</span></span></strong><span><span>: Wir wollten Elisa von Anfang an als vollwertiges Mitglied, aber sie sang damals in einem anderen Projekt, sodass sie auf unserer Debüt-CD als Gast unter einem Pseudonym auftritt. Als wir jedoch hörten, dass sich ihre Band aufgelöst hatte, wollten wir sie unbedingt dabei haben. Auf dem neuen Werk ist auch Martino Cappelli zu hören, ein ausgezeichneter Gitarrist, der jetzt ebenfalls Mitglied der Band ist und sein Debüt mit uns beim Rituals Over Limburg-Festival gab.</span></span></p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong><span><span>In „Theme 2“ interpretiert ihr ein Stück von Ain Soph neu. Was hat euch dazu bewogen, dieses Stück noch einmal aufzugreifen? Handelt es sich um eine Neuinterpretation/ein Coversong und könntet ihr auch ein paar Worte dazu sagen, wie ihr bei der Aufnahme des Stücks vorgegangen seid?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ADRIANO</span></span></strong><span><span>: Das Cover von &#8220;Thema II&#8221; wurde von einem Cover inspiriert, das Macelleria Mobile di Mezzanotte Anfang der 2000er erstellt hatten und das in der Ain Soph-Hommage &#8220;Tutti a casa&#8221; veröffentlicht wurde. Der Titel wurde immer wieder aufgegriffen und ich fand, dass er ein toller Aufhänger für das Projekt war. Tatsächlich war er eines der ersten Dinge, an denen wir gearbeitet haben.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>CLAUDIO</span></span></strong><span><span>: Adriano mochte &#8220;Thema II&#8221; von Ain Soph ‚I‘ immer so sehr, dass er es mit MMM auf dem Tributalbum ‚Tutti a casa‘ spielte. Als er also vorschlug, es noch einmal mit LPE zu spielen, war ich sehr geehrt.</span></span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1783179936/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong><span><span>Gibt es weitere Themen und Referenzen, die ihr für zukünftige Veröffentlichungen erkunden wollt? Haben ihr bereits neues Material aufgenommen?</span></span></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ADRIANO</span></span></strong><span><span>: Die Arbeit an neuem Material geht weiter; das Projekt ist sehr aktiv und wir planen, in naher Zukunft ein neues Album zu veröffentlichen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>ELISA:</span></span></strong><span><span> Wir arbeiten derzeit am dritten Album, das hoffentlich noch dieses Jahr erscheinen wird, und an mindestens einem weiteren Track, der möglicherweise separat veröffentlicht wird. Unser Sound verändert und entwickelt sich ständig, und ihn zu erforschen, führt uns in verschiedene Richtungen, auch wenn der Hauptfokus derselbe bleibt. Sagen wir, in diesem unveröffentlichten Material könnte man einen Hauch von ethnischen Saiteninstrumenten finden …</span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span><span>CLAUDIO</span></span></strong><span><span> : Wir mögen wirklich, was wir schaffen, und wir wollen damit weitermachen, zunächst für uns selbst, und wenn es dann auch anderen gefällt, werden wir noch glücklicher sein. Unser nächstes Album wird &#8220;Horti Lamiani&#8221; heißen, der lateinische Name des Gartens, in dem im 17. Jahrhundert die Villa Palombara gebaut wurde.</span></span></p>
<p align="LEFT">Interview: MG &amp; US</p>
<p align="LEFT">Konzertfoto: Konchok Gyaltsen</p>
<p align="LEFT"><strong>La Porta Ermetica @ <a href="https://laportaermetica.bandcamp.com/">Bandcamp</a> | <a href="https://www.facebook.com/laportaermetica">Facebook</a> | <a href="https://www.instagram.com/laportaermetica">Instagram</a></strong></p>
<p>.<br />
<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/urgXdAme4G4?si=PcoywOyfaERTYbSY" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Volevamo tornare su certe sonorità che non sentivamo da molti anni: Un&#8217;intervista con La Porta Ermetica</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2025 06:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adriano Vincenti]]></category>
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		<description><![CDATA[Con La Porta Ermetica si forma un nuovo supergruppo della scena underground italiana che si dedica alla musica rituale e occulta. Il loro debutto “Si Sedes Non Is” ha suscitato scalpore grazie alla sua atmosfera oscura e mistica e alla &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/02/01/volevamo-tornare-su-certe-sonorita-che-non-sentivamo-da-molti-anni-unintervista-con-la-porta-ermetica/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermeticatop.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44603" title="laportaermeticatop" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermeticatop-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Con La Porta Ermetica si forma un nuovo supergruppo della scena underground italiana che si dedica alla musica rituale e occulta. Il loro debutto “Si Sedes Non Is” ha suscitato scalpore grazie alla sua atmosfera oscura e mistica e alla chiara direzione tematica. Nel successivo album, il tape “La Bugia”, uscito poco tempo dopo, continuano questo concetto e rendono omaggio al libro di poesie omonimo del <span id="more-44587"></span>marchese Massimiliano Savelli Palombara, un poliedrico di ispirazione occulta del XVII secolo. Ispirandosi alle tradizioni alchemiche ed ermetiche, Il progetto si riferisce – sia per il nome che per gli esperimenti sonori – alla porta magica della Villa Romana Palombara, anch&#8217;essa progettata da Palombara, e funge anche da portale uditivo verso una dimensione sconosciuta. La band è composta da membri esperti della scena underground italiana, tra cui Claudio Giammarini (Ain Soph, Circus Joy, Malato), Adriano Vincenti (Macelleria Mobile Di Mezzanotte, Cronaca Nera) e Devis Granziera (Teatro Satanico). Insieme a Elisa Pambianchi e ora anche da Martino Cappelli, che hanno appena lanciato il loro nuovo progetto band Dear Company, riescono a combinare strumenti tradizionali, strutture sonore rituali e un&#8217;estetica cinematografica per creare un&#8217;atmosfera senza tempo che è profondamente radicata nell&#8217;esoterismo italiano. Recentemente abbiamo parlato con la band di questi ed altri argomenti.</strong></p>
<p><a title="Wir wollten zu bestimmten Klängen zurückkehren, die wir viele Jahre nicht gehört hatten: Interview mit La Porta Ermetica" href="http://africanpaper.com/2025/02/01/wir-wollten-zu-bestimmten-klangen-zuruckkehren-die-wir-viele-jahre-nicht-gehort-hatten-interview-mit-la-porta-ermetica/">Tedesco</a><strong> | <a title="We wanted to return to certain sounds that we hadn’t heard for many years: An interview with La Porta Ermetica" href="http://africanpaper.com/2025/02/01/interview-with-la-porta-ermetica/">Inglese</a></strong></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>Dato che siete tutti musicisti attivi da anni e alcuni di voi vivono nelle stesse zone (Roma e Veneto), probabilmente vi conoscete da molto tempo. Come è nata l&#8217;idea di fondare La Porta Ermetica?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>DEVIS</strong>: Il Veneto è piuttosto lontano da Roma, quindi non viviamo nella stessa zona. Ma è vero che Claudio, Adriano e io ci conosciamo da molto tempo all’interno della scena industriale italiana e abbiamo fatto qualche lavoro insieme in passato. Tuttavia, LA PORTA ERMETICA è un progetto concepito da Adriano e Claudio; posso solo aggiungere che Adriano mi ha contattato con una visione chiara in mente. Era interessato a creare un progetto industrial esoterico italiano, in qualche modo ispirato alla prima ondata della vecchia scena musicale industriale italiana. Ho suggerito di chiamarlo LA PORTA ERMETICA, perché si riferisce alla lunga tradizione occulta del nostro Paese, a Roma, la capitale d&#8217;Italia, dove Adriano, Claudio ed Elisa vivono, e anche a quei temi ermetici che interessano particolarmente ad Adriano, che è un appassionato studioso della materia.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>CLAUDIO</strong>: Siamo amici da molto tempo ma solo ora siamo riusciti, anche grazie alla tecnologia, a realizzare un vero e proprio progetto musicale insieme e non solo una collaborazione sporadica come è accaduto in passato.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>Il vostro album &#8220;Si Sedes Non Is&#8221; e la cassetta &#8220;La Bugia&#8221; sono ricchi di riferimenti mistici. Cosa vi ha ispirato il riferimento alla poesia e alla Porta Magica del Marchese Palombara?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ADRIANO</strong>: L&#8217;ispirazione al Marchese Palombara e alla Porta Magica, e al la città di Roma in generale, è venuta dalla scelta del nome suggerito da Devis. Abbiamo deciso di esplorare musicalmente alcuni temi, e questo focus romano ha preso forma con la scelta del nome.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>CLAUDIO</strong>: Avevamo voglia di suonare insieme, volevamo tornare a certe sonorità che non sentivamo da molti anni e che comunque facevano parte del nostro passato, la scelta del nome della band da parte di Devis ha fatto il resto, quindi è stato naturale iniziare con il Marchese Palombara.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2036000823/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>C’è una differenza sostanziale tra queste due uscite? Sono state registrate in tempi diversi e con intenzioni diverse?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>DEVIS</strong>: Tempi diversi. LA BUGIA è arrivata con maggiore consapevolezza e concentrazione perché è stata composta in una fase successiva.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>CLAUDIO</strong>: I brani dell&#8217;EP presentano spostamenti sonori che preludono a quello che sarà il prossimo album de La Porta Ermetica.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ELISA</strong>: La tempistica delle uscite riflette perlopiù quella delle composizioni, quindi sì, SI SEDES NON IS è stato concepito prima di LA BUGIA, anche se alcuni materiali sono stati spostati dal primo lavoro al secondo. A mio parere, il nostro lavoro, compresi i brani inediti, mostra una crescente connessione tra le singole proposte in termini di idee e suoni.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>Ci potete raccontare come è nato il remix GEMINI 23? Era solo un mezzo per promuovere La Porta Ermetica?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>DEVIS</strong>: Per quasi tutti i brani di LPE lavoriamo a molte variazioni e remix. Il &#8220;GEMINI 23 remix&#8221; è solo una delle versioni del brano omonimo che abbiamo pubblicato nel giugno 2023. Questo è il motivo del nome, poiché Gemelli è il segno zodiacale di giugno. Lo stesso brano è presente nell&#8217;album SI SEDES NON IS, ma con un mix alternativo. Abbiamo deciso di pubblicare il &#8220;GEMINI 23 Remix&#8221; in quella data perché, secondo la tradizione esoterica, i Gemelli sono collegati a Mercurio, la divinità della comunicazione, e volevamo che LPE sfruttasse queste influenze magiche mercuriali per il suo debutto.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>Che ruolo hanno nel lavoro de La Porta Ermetica le vostre rispettive esperienze in progetti come Ain Soph, Teatro Satanico, Macelleria Mobile Di Mezzanotte e altri gruppi?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>DEVIS</strong>: Difficile dirlo. Credo sia impossibile separarsi dalle nostre precedenti esperienze musicali, culturali e occultistiche. In qualche maniera, in un modo o nell&#8217;altro, queste esperienze influenzano sempre la nostra mente.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ADRIANO</strong>: Ogni tipo di esperienza e di ricerca sonora che ho fatto finora, anche con gli altri miei progetti, fa parte della mia vena artistica e del mio approccio alla materia, che è sempre nuovo in relazione a ogni progetto. Quindi, per me La Porta Ermetica è ancora una parte del mio percorso artistico sonoro.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>CLAUDIO</strong>: Le nostre esperienze, come l&#8217;aver fatto parte degli AinSoph e il suonare attualmente con i Circus Joy e i MALATO, non possono essere cancellate, infatti è questa miscela di generi e influenze musicali provenienti dalle nostre diverse esperienze che crea il suono de La Porta Ermetica.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica1.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44605" title="laportaermetica1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica1.jpeg" alt="" width="1080" height="810" /></a><em><strong>La vostra musica ha spesso una qualità apparentemente fuori dal tempo. Come riuscite a creare questa impressione, se è voluta?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>DEVIS</strong>: Secondo me la buona musica deve sempre suonare un po&#8217; &#8220;fuori dal tempo&#8221;. Altrimenti è solo intrattenimento alla moda.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>CLAUDIO</strong>: Fuori dal tempo? Forse il nostro è un suono che non si sente da molto tempo.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>Una volta ho scritto in una recensione di un&#8217;altra band che il carattere lo-fi di alcune registrazioni contribuiva ad una certa &#8220;autenticità&#8221;. Quanto è importante per voi evitare di suonare troppo perfetti?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>DEVIS</strong>: Per quanto mi riguarda, non mi interessa il suono &#8220;lo-fi&#8221;. Se le mie vecchie produzioni audio suonavano &#8220;lo-fi&#8221;, era solo a causa della scarsa qualità della tecnologia a basso costo che potevo permettermi alla fine degli anni &#8217;80 e negli anni &#8217;90. Detto questo, devo sottolineare che amiamo suonare dal vivo durante le sessioni di registrazione in studio. Spesso ci sono dei difetti e dei piccoli errori che conserviamo nella produzione audio finale, perché questi errori aggiungono quel tipo di sentimento umano che manca in troppe pubblicazioni musicali ordinarie.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>CLAUDIO</strong>: Se parliamo degli anni &#8217;80, il suono a bassa fedeltà era dovuto alla tecnologia dell&#8217;epoca, che era molto costosa e non alla portata di tutti, anche se mi è sempre piaciuto il suono sporco e malato. In questi tempi moderni, con una tecnologia economica e accessibile, se fai un prodotto a bassa fedeltà, significa che vuoi farlo in quel modo e che devi lavorarci su.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>È quasi superfluo dire che la tradizione della musica rituale degli anni &#8217;80 è un background importante per La Porta Ermetica, dal momento che gli Ain Soph erano essi stessi parte di questa tradizione. Quali altri gruppi e progetti musicali di questo tipo vi hanno ispirato? L&#8217;Italia ha avuto un buon numero di gruppi industriali occulti e rituali creativi in quell&#8217;epoca&#8230;</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>DEVIS</strong>: ROSEMARY&#8217;S BABY da Verona, in Veneto, la stessa regione in cui vivo. Non ci sono molte persone che si ricordano di loro perché questo progetto è durato solo pochi anni. &#8220;MAGIA SEXUALIS (Rito di conclusione)&#8221;, l&#8217;ultima traccia di SI SEDES NON IS, è un omaggio a questo progetto.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>CLAUDIO</strong>: Ho sempre ammirato Sigillum S di Milano.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ADRIANO: </strong>Ain Soph, Capricorni Pneumatici, Sigillum S, Lashtal, Rosemary&#8217;s Baby, Cordi Cinti Serpente, Choronzon Club, Gerstein, Thelema e molti altri. Forse sono i più facili da trovare in termini di uscite. Sicuramente ci sono stati progetti che sono stati relegati a poche copie di cassette, ormai quasi irrecuperabili. Sicuramente in futuro, come per il nostro primo album con il tributo a Rosemary&#8217;s Baby e la collaborazione con i Capricorni Pneumatici, avremo modo di creare qualcosa sulla scia di questi progetti o con membri degli stessi ancora attivi.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>Ci sono altri progetti contemporanei che ai vostri occhi evocano questo particolare stato d&#8217;animo?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ADRIANO</strong>: Ci sono sicuramente buoni progetti in giro, ma la mia attenzione personale è rivolta alla musica occulta industriale italiana degli anni &#8217;80, che è quella a cui guardiamo di più in questo progetto, piuttosto che a nuove proposte.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>CLAUDIO</strong>: A parte il progetto romano New Processean Order, in cui suona Spectrae, uno dei membri degli Ain Soph, non sono a conoscenza di gruppi italiani che attualmente facciano riferimento al genere musicale esoterico.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica2.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44606" title="laportaermetica2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica2.jpeg" alt="" width="1584" height="1048" /></a><em><strong>Si legge che La Porta Ermetica è &#8220;Un nuovo progetto Esoteric industrial (in stile esoteric industrial anni &#8217;80)&#8221;. Avete deliberatamente deciso di creare musica strettamente legata agli anni &#8217;80 (underground)?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ADRIANO</strong>: Il progetto è nato da questa ispirazione. In un articolo seminale del 2002, Devis ha tracciato una sorta di breve storia della musica industriale esoterica italiana degli anni Ottanta. Questo saggio, intitolato &#8220;Memorie italiane di musica industriale crowleyana&#8221;, pubblicato sulla rivista Dimonia di Sottomondo Edizioni, che ho letto all&#8217;epoca della sua pubblicazione, mi ha sempre stimolato, e nel corso della mia ricerca sonora ho pensato di creare – partendo da quanto scritto da Devis &#8211; un progetto completamente nuovo: La Porta Ermetica. In questo saggio, Devis citava molti progetti degli anni &#8217;80, alcuni dei quali molto difficili da reperire, essendo usciti quasi esclusivamente su cassetta e mai ristampati. Questa pubblicazione, insieme alla ricerca sonora e alla febbre collezionistica, mi ha spinto a contattare Devis e Claudio per creare un nuovo progetto, La Porta Ermetica. Non una semplice replica di questi suoni, ma una loro rievocazione tematica e sonora.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>All’epoca c&#8217;era anche un legame più forte con i rappresentanti internazionali di questo tipo di musica (Zero Kama, primi Current 93 per citarne solo due)? Vedi La Porta Ermetica anche in questa più ampia tradizione occultistica europea, o diresti che è un progetto con una specifica caratteristica italiana?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ADRIANO</strong>: Credo che il progetto abbia chiare ispirazioni italiane per scelta, per cui in futuro continueremo a muoverci in questa tradizione, nonostante conosciamo e apprezziamo il lavoro di band pionieristiche come quelle che hai citato. Tra i nomi che hai citato aggiungerei anche i primi Coil e Zos Kia.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>Pezzi come &#8220;Prologus Hermeticus&#8221; e &#8220;Sane Occultism&#8221; sembrano una meditazione sonora e si adatterebbero anche a un film cupo e d&#8217;atmosfera. Quali sono vostri obiettivi nel creare queste atmosfere?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ELISA</strong>: Nella nostra musica c&#8217;è un&#8217;atmosfera cinematografica che deriva dal nostro background, quindi alcuni brani rifletteranno sicuramente questo aspetto più di altri. Tuttavia, il nostro atteggiamento è sempre meditativo e il nostro obiettivo è quello di condurre l&#8217;ascoltatore a una profonda riflessione su sé stesso.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>Come funzionano i processi di composizione e di registrazione dei vostri brani? Che ruolo ha la tecnologia nella vostra musica? Il vostro modo di registrare (e di comporre) è stato influenzato dalla tecnologia e dalle vostre esperienze passate in altre band?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>DEVIS</strong>: I miei amici vivono a Roma, mentre io vivo in Veneto, quindi la tecnologia moderna rende sicuramente più facile lavorare a distanza. Per quanto riguarda la composizione, non seguiamo regole molto rigide. Di solito uno di noi registra un demo. Ah&#8230; ecco l&#8217;unica regola che seguiamo davvero: tutti i demo devono essere ispirati a temi esoterici o a un mood simile. Poi condividiamo l&#8217;audio con gli altri e ognuno può lavorarci sopra. Ecco perché, come è successo con GEMINI 23, produciamo versioni diverse di molti dei nostri brani.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=738186309/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>Il brano &#8220;V.I.T.R.I.O.L.&#8221; fa riferimento a un principio alchemico. Che significato ha la conoscenza dell&#8217;alchimia, dell&#8217;ermetismo e dell&#8217;occultismo per la vostra musica? Vi vedete come mediatori di questi argomenti? Questo concetto ha avuto un ruolo anche in &#8220;Ars Regia&#8221; degli Ain Soph.</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>CLAUDIO</strong>: V.I.T.R.I.O.L. (Visita Interiora Terrae, Rectificando Invenies Occultum Lapidem) è stato composto da me dopo aver letto un libro di Paracelso nel 1984 ed è stato pubblicato su un&#8217;audiocassetta per &#8216;Misty Circles&#8217; a mio nome e successivamente ristampato su un mini CD rettangolare per OEC Records nel 2006. Sono stato felicissimo quando Adriano e Devis mi hanno suggerito di rifarlo con LPE. Poiché stavamo scrivendo Ars Regia con Ain Soph nello stesso periodo, è stato ripreso il concetto di V.I.T.R.I.O.L., ma i due brani sono completamente diversi, solo il titolo è rimasto lo stesso.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>Le vostre opere sembrano quasi una sorta di archivio sonoro per le pratiche rituali. Come riuscite a trovare il giusto equilibrio tra autenticità e creatività?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>DEVIS</strong>: Suoniamo musica ispirata a temi esoterici, ma non siamo una setta o una congrega o qualcosa del genere. Questo deve essere chiaro. Tuttavia, è ovvio che se siamo interessati a tali argomenti, abbiamo una certa conoscenza nell&#8217;affrontarli, ma questa conoscenza e l’eventuale pratica sono solo ed esclusivamente legate ai singoli membri di LPE e non al progetto LPE stesso.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>Molti dei vostri suoni sembrano provenire da rumori fisici come catene, campane o percussioni. Che ruolo ha la selezione delle fonti sonore nel suo lavoro?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>DEVIS</strong>: Credo sia colpa mia, è dovuto al mio coinvolgimento nel progetto TEATRO SATANICO. Se avete mai ascoltato uno degli album che i TS hanno pubblicato negli ultimi sei/cinque anni, o se avete avuto la possibilità di assistere a un concerto dal vivo, avrete notato che abbiamo iniziato a usare tamburi a cornice, tam-tam, gong eccetera. Poiché lavoro principalmente nel mio studio a casa, mi capita di utilizzare la stessa strumentazione quando lavoro ai brani de La Porta Ermetica.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>La prima canzone di &#8220;La Bugia&#8221; è incentrata sulla voce di Elisa Pambianchi. Come si crea l&#8217;equilibrio tra voce, percussioni e altre tessiture sonore, che in questo caso è particolarmente riuscito?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ELISA</strong>: Negli LPE mi considero un altro strumento piuttosto che una cantante, quindi forse è per questo che trovo sempre sorprendentemente facile inserire i miei interventi vocali nel processo creativo. Devo anche aggiungere che gli altri membri sono estremamente aperti e curiosi riguardo a ciò che una voce può aggiungere e rappresentare in un brano. In questo caso, ad esempio, se non ricordo male, mi hanno mandato questo estratto del testo di Palombara e mi hanno chiesto di registrare qualsiasi cosa potesse andar bene, così ho deciso di registrare un coro a due voci (in realtà ne sono due versioni diverse) e poi abbiamo aggiunto le percussioni e finito il brano.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica3.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44607" title="laportaermetica3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica3.jpeg" alt="" width="900" height="900" /></a><em><strong>Elisa si è unita al gruppo per questa tape, è anche lei un membro del progetto ora?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ELISA: </strong>In realtà ho fatto parte del progetto quasi dall&#8217;inizio, da qui la mia partecipazione a Sane Occultism e V.I.T.R.I.O.L.. Ho deciso di essere accreditata come Tecla Nives nel primo album solo per evitare possibili conflitti con l&#8217;altro ensemble in cui mi trovavo all&#8217;epoca, ma sono più che felice di condividere il viaggio con questi grandi musicisti e amici.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>CLAUDIO</strong>: Volevamo Elisa come membro effettivo fin dall&#8217;inizio, ma all&#8217;epoca cantava in un altro progetto, quindi compare nel nostro CD d&#8217;esordio come ospite sotto pseudonimo, ma appena abbiamo saputo che il suo gruppo si era sciolto, l&#8217;abbiamo fortemente voluta con noi. Nel nuovo lavoro sarà presente anche Martino Cappelli, eccellente chitarrista che ora è anche membro del gruppo e che ha debuttato con noi al Rituals Over Limburg Festival.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>In &#8220;Theme 2&#8243; reinterpretate un brano di Ain Soph. Cosa vi ha attratto nel rivisitare questo pezzo? Si tratta di una reinterpretazione o di una cover e potreste anche dire qualche parola su come avete deciso di registrare il brano?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ADRIANO</strong>: La cover di Thema II è stata ispirata da un’altra cover realizzata con Macelleria Mobile di Mezzanotte nei primi anni 2000, pubblicata sul tributo Tutti a casa agli Ain Soph. Il brano è stato totalmente rivisitato, e ho pensato che fosse un ottimo spunto per il progetto, infatti è stata una delle prime cose su cui abbiamo lavorato.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>CLAUDIO</strong>: Ad Adriano è sempre piaciuto Thema II da &#8216;I&#8217; degli Ain Soph, tanto da averlo suonato con gli M.M.M. nell&#8217;album tributo &#8216;Tutti a casa&#8217;, quindi quando mi ha proposto di rifarlo con gli LPE sono stato molto onorato.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1783179936/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><em><strong>Ci sono altri temi e riferimenti che vorreste esplorare per le uscite future? Avete già registrato nuovo materiale?</strong></em></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ADRIANO</strong>: Il lavoro sul nuovo materiale è in corso; il progetto è molto attivo e abbiamo in programma la pubblicazione di un nuovo album nel prossimo futuro.</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>ELISA: </strong>Attualmente stiamo lavorando al terzo album, che si spera uscirà quest&#8217;anno, più almeno un altro brano che potrebbe essere pubblicato separatamente. Il nostro sound cambia ed evolve continuamente, ed esplorarlo ci porta in direzioni diverse, anche se l&#8217;obiettivo principale rimane lo stesso. Diciamo che in questo materiale inedito potreste trovare un accenno di strumenti a corda etnici&#8230;</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>CLAUDIO</strong>: Ci piace molto quello che stiamo creando e vogliamo continuare a farlo, prima di tutto per noi stessi e poi, se piacerà agli altri, saremo ancora più felici. Il nostro prossimo album si chiamerà Horti Lamiani, il nome latino del giardino dove fu costruita Villa Palombara nel XVII secolo.</p>
<p align="LEFT">Intervista: MG &amp; US</p>
<p align="LEFT">Foto del concerto: Konchok Gyaltsen</p>
<p align="LEFT"><strong>La Porta Ermetica @ <a href="https://laportaermetica.bandcamp.com/">Bandcamp</a> | <a href="https://www.facebook.com/laportaermetica">Facebook</a> | <a href="https://www.instagram.com/laportaermetica">Instagram</a></strong></p>
<p>.<br />
<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/urgXdAme4G4?si=PcoywOyfaERTYbSY" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>We wanted to return to certain sounds that we hadn&#8217;t heard for many years: An interview with La Porta Ermetica</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2025 01:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[With La Porta Ermetica, a new supergroup in the Italian underground scene has been formed that is dedicated to ritual and occult music. Their debut release “Si Sedes Non Is” caused a stir with its dark, mystical atmosphere and clear &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/02/01/interview-with-la-porta-ermetica/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT"><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermeticatop.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44603" title="laportaermeticatop" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermeticatop-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>With La Porta Ermetica, a new supergroup in the Italian underground scene has been formed that is dedicated to ritual and occult music. Their debut release “Si Sedes Non Is” caused a stir with its dark, mystical atmosphere and clear thematic direction. On the successor, the tape “La Bugia”, which was released a short time later, they continue this concept and pay tribute to the book of poems of the same name by the Marquis Massimiliano Savelli Palombara, an occult-inspired polymath in the <span id="more-44581"></span>17th century. Inspired by alchemical and hermetic traditions, the project refers both with its name and through its sound experiments to the magical door of the Roman Villa Palombara, which was also designed by Palombara &#8211; and, with the appropriate receptivity, acts like an auditory portal to an unknown dimension. The band consists of experienced members of the Italian underground scene(s), including Claudio Giammarini (Ain Soph, Circus Joy, Malato), Adriano Vincenti (Macelleria Mobile Di Mezzanotte, Cronaca Nera) and Devis Granziera (Teatro Satanico). Reinforced by Elisa Pambianchi and now also Martino Cappelli, who have just launched their new band project Dear Company, they succeed in using traditional instruments, ritual sound structures and a cinematic aesthetic to create a timeless atmosphere that is deeply rooted in Italian esotericism. We recently spoke to the band about these and other topics.</strong></p>
<p align="LEFT"><strong><a title="Volevamo tornare su certe sonorità che non sentivamo da molti anni: Un’intervista con La Porta Ermetica" href="http://africanpaper.com/2025/02/01/volevamo-tornare-su-certe-sonorita-che-non-sentivamo-da-molti-anni-unintervista-con-la-porta-ermetica/">Italian</a> | <a title="Wir wollten zu bestimmten Klängen zurückkehren, die wir viele Jahre nicht gehört hatten: Interview mit La Porta Ermetica" href="http://africanpaper.com/2025/02/01/wir-wollten-zu-bestimmten-klangen-zuruckkehren-die-wir-viele-jahre-nicht-gehort-hatten-interview-mit-la-porta-ermetica/">German</a></strong></p>
<p align="LEFT"><em><strong>Since you have all been active as musicians for a long time and some of you live in the same areas (Rome and Veneto), you have probably known each other for a long time. How did you come up with the idea of founding La Porta Ermetica?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>DEVIS</strong>:  Veneto is quite far from Rome, so we do not live in the same area. But it&#8217;s true that Claudio, Adriano and I have known each other for a long time in the Italian industrial scene and we&#8217;ve done some work together in the past. Nevertheless, LA PORTA ERMETICA is a project conceived by Adriano and Claudio; I can only add that Adriano contacted me with a clear vision in his mind. He was interested in creating an Italian esoteric industrial project, somehow inspired by the first wave of the old Italian industrial musick scene. I suggested that we call it LA PORTA ERMETICA, because it refers to the long occult tradition in our country, to Rome, the capital of Italy, where Adriano, Claudio and Elisa live, and also to those hermetic subjects that are of particular interest to Adriano, who is a passionate student of the subject.</p>
<p align="LEFT"><strong>CLAUDIO</strong>: We have been friends for a long time but only now have we been able, also thanks to technology, to realise a real musical project together and not just a sporadic collaboration as has happened in the past.</p>
<p align="LEFT"><em><strong>Your album &#8220;Si Sedes Non Is&#8221; and the tape &#8220;La Bugia&#8221; are full of mystical references. What inspired you to refer to the poetry and the Porta Magica of Marquis Palombara?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>ADRIANO</strong>: The inspiration for Marquis Palombara and Porta Magica, and for the city of Rome in general, came from the choice of name suggested by Devis. We decided to explore certain themes musically, and this Roman focus took shape with the choice of name.</p>
<p align="LEFT"><strong>CLAUDIO</strong>: We wanted to play together, we wanted to return to certain sounds that we hadn&#8217;t heard for many years and that were part of our past anyway, Devis&#8217; choice of a band name did the rest, so it was natural to start with Marquis Palombara.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2036000823/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p align="LEFT"><strong>Do you see a main difference between these two releases? Were they recorded at different times and with different intentions?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>DEVIS</strong>: Different times. LA BUGIA came with more awareness and focus as it was composed at a later stage.</p>
<p align="LEFT"><strong>CLAUDIO</strong>: The tracks of the EP have sonic shifts that are a prelude to what will be the next album of La Porta Ermetica.</p>
<p align="LEFT"><strong>ELISA</strong>: The timing of the releases mostly reflects the timeline of the compositions, so yes, SI SEDES NON IS was conceived before LA BUGIA, even if some material was moved from the first work to the second. In my opinion, our work, including the unreleased tracks, shows an increasing connection between the individual proposals in terms of ideas and sounds.</p>
<p align="LEFT"><em><strong>Could you tell us how the Gemini 23 remix came into being? Was it solely a means of promoting La Porta Ermetica? </strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>DEVIS</strong>: For almost every LPE track we work on many variations and remixes. The &#8220;GEMINI 23 remix&#8221; was just one of the versions of the self-titled track that we released in June 2023. That is the reason for the name, as Gemini is the astrological sign of June. The same track is on the album SI SEDES NON IS, but with an alternative mix. We decided to release the &#8220;GEMINI 23 Remix&#8221; on that date because, according to esoteric tradition, Gemini is connected to Mercury, the deity of communication, and we wanted LPE to take advantage of these Mercurial magickal influences for its debut.</p>
<p align="LEFT"><em><strong>What role do your respective experiences from projects such as Ain Soph, Teatro Satanico, Macelleria Mobile Di Mezzanotte and other groups play in the work of La Porta Ermetica?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>DEVIS</strong>: Hard to say. I guess that it is impossible to separate ourselves from our previous musical, cultural and occultist experiences. Somehow, in one way or another, these experiences will always sway our minds.</p>
<p align="LEFT"><strong>ADRIANO</strong>: Every kind of experience and sound research I have done so far, also with my other projects, is part of my artistic vein and my approach to the subject, which is always new in relation to each project. So, for me La Porta Ermetica is still a part of my artistic sound journey.</p>
<p align="LEFT"><strong>CLAUDIO</strong>: Our experiences, like having being part of AinSoph and currently playing with Circus Joy and MALATO cannot be erased, in fact it is this mixture of genres and musical influences from our different experiences that creates the sound of La Porta Ermetica.</p>
<p align="LEFT"><em><strong>Your music often has a seemingly out-of-time quality. How do you create this impression, if it is intended?<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica1.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44605" title="laportaermetica1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica1.jpeg" alt="" width="1080" height="810" /></a></strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>DEVIS</strong>: In my opinion good musick should always sound a bit “out-of-time”. Otherwise, it is just fashionable entertainment.</p>
<p align="LEFT"><strong>CLAUDIO</strong>: Out of time? Perhaps ours is a sound that has not been heard for a long time.</p>
<p align="LEFT"><em><strong>I once wrote in a review of some other band that the lo-fi character of some of the recordings contributed to a certain “authenticity”. How important is it for you to avoid sounding too perfect?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>DEVIS</strong>: As far as I am concerned, I do not care about &#8220;lo-fi&#8221; sound. If my older audio productions sounded “lo-fi”, it was only due to the poor quality of the cheap technology I could afford in the late 80s and 90s. Having said that, I must point out that we love to play live during the recording studio sessions. So often there are some glitches and slight slip-ups that we keep in the final audio production because these mistakes add that kind of human feeling that is lacking in too many ordinary musical releases.</p>
<p align="LEFT"><strong>CLAUDIO</strong>: If we&#8217;re talking about the 1980s, the low-fidelity sound was due to the technology of the time, which was very expensive and not affordable for everyone, although I&#8217;ve always liked the dirty, sick sound. In these modern times with cheap, affordable technology, if you make a low-fidelity product, it means you want to do it that way and you have to work at it.</p>
<p align="LEFT"><em><strong>It almost goes without saying that the tradition of ritual music of the 80s is an important background for La Porta Ermetica, since Ain Soph was itself part of this tradition. Which other bands and music projects of that kind did inspire you? Italy had quite a number of creative occult and ritual industrial groups in this era…</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>DEVIS</strong>: ROSEMARY&#8217;S BABY from Verona, in Veneto, the same region where I live. There are not so many people who remember them because this project only lasted a few years. &#8220;MAGIA SEXUALIS (Rito di conclusione)&#8221;, the last track on SI SEDES NON IS, is a tribute to this project.</p>
<p align="LEFT"><strong>CLAUDIO</strong>: I always admired Sigillum S from Milan</p>
<p align="LEFT"><strong>ADRIANO:</strong> Ain soph, Capricorni Pneumatici, Sigillum S, Lashtal, Rosemary&#8217;s Baby, Cordi Cinti Serpente, Choronzon Club, Gerstein, Thelema and many more. Perhaps they are the easiest to find in terms of releases. Surely there have been projects that have been relegated to a few copies of cassette releases, now almost irretrievable. Surely in the future, like with our first album with the tribute track to Rosemary&#8217;s Baby and the collaboration with Capricorni Pneumatici, we will have the opportunity to create something in the wake of these projects or with members of the same who are still active.</p>
<p align="LEFT"><em><strong>Are there any other contemporary projects that in your eyes evoke this particular mood?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>ADRIANO</strong>:<strong> </strong>There are certainly good projects out there, but my personal focus is on Italian industrial occult music of the 80s, which is what we are looking at most in this project, rather than new proposals.</p>
<p align="LEFT"><strong>CLAUDIO</strong>: Apart from the Roman project New Processean Order, in which Spectrae, one of the members of Ain Soph, plays, I am not aware of any Italian groups that are currently making musical reference to the esoteric genre.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica2.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44606" title="laportaermetica2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica2.jpeg" alt="" width="1584" height="1048" /></a><em><strong>It says that La Porta Ermetica is “A new Esoteric industrial project (in 80s esoteric industrial style)”. Did you deliberately set out to create music that is closely tied to the 80s (underground)?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>ADRIANO</strong>: The project was born out of this inspiration. In a seminal article in 2002, Devis outlined a kind of brief history of Italian esoteric industrial music in the 1980s. This essay, titled &#8220;Italian Crowleyan Industrial Music memories&#8221;, published in the magazine Dimonia by Sottomondo Edizioni, which I read at the time of its publication, has always stimulated me, and in the course of my sound research I thought of starting &#8211; from what Devis had written &#8211; a completely new project: La Porta Ermetica. In this essay, Devis mentioned many projects from the 80s, some of which were very difficult to find, having been released almost exclusively on cassette and never reissued. This publication, together with the sound research and the collecting fever, made me contact Devis and Claudio to create a new project, La Porta Ermetica. Not a mere replica of these sounds, but a thematic and sonic re-enactment of them.</p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong>Was there also a stronger connection to international representatives of this kind of music (Zero Kama, early Current 93 to name just two) back in the days? Do you see La Porta Ermetica also in this broader European occult tradition, or would you say it&#8217;s a project with a specific Italian characteristic?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>ADRIANO</strong>: I believe that the project has clear Italian inspirations by choice, so that in the future we will continue to move in this tradition, notwithstanding the fact that we know and appreciate the work of pioneering bands such as those you mentioned. I would also add the first Coil and Zos Kia among the names you mentioned.</p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong>Your pieces like &#8220;Prologus Hermeticus&#8221; and &#8220;Sane Occultism&#8221; seem like a sound meditation and would also fit into a dark, atmospheric film. What are your goals in creating such moods?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>ELISA: </strong>There is a cinematic atmosphere to our music that comes from our background, so some tracks will certainly reflect this more than others. However, our attitude is always meditative and our aim is to lead the listener into a deep self-reflection.</p>
<p align="LEFT"><em><strong>How do the composition processes and the recording of your pieces work? What role does technology play for your music? Has the way you record (and compose) been affected by technology and your past experiences within other bands? </strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>DEVIS</strong>:  My friends live in Rome, while I live in Veneto, so modern technology certainly makes it easier to work remotely. In terms of composition, we do not follow very strict rules. Usually, one of us records a demo. Ah&#8230; here is the only rule we actually follow: all the demos must be inspired by esoteric themes or a similar mood. Then we share the audio with the others and everyone can work on it. That is why, as happened with GEMINI 23, we produce different versions of many of our tracks.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=738186309/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong>The track &#8220;V.I.T.R.I.O.L.&#8221; refers to an alchemical principle. What significance does the knowledge of alchemy, hermeticism and occultism have for your music? Do you see yourselves as mediators of these topics? This concept also played a part on Ain Sop&#8217;s “Ars Regia”.</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>CLAUDIO</strong>: V.I.T.R.I.O.L. (Visita Interiora Terrae, Rectificando Invenies Occultum Lapidem) was composed by me after reading a book by Paracelsus in 1984 and was released on an audiocassette for &#8216;Misty Circles&#8217; under my own name and later reissued on a rectangular mini CD for OEC Records in 2006. I was delighted when Adriano and Devis suggested we do it again with LPE. As we were writing Ars Regia with Ain Soph at the same time, the concept of V.I.T.R.I.O.L. was taken up, but the two tracks are completely different, only the title remained the same.</p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong>Your works almost seem to be a kind of sound archive for ritual practices. How do you deal with finding the right balance between authenticity and creativity?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>DEVIS</strong>:  We play musick inspired by esoteric themes, but we are not a cult or a coven or anything like that. That has to be clear. However, it is obvious that if we are interested in such topics, we have some knowledge in dealing with them, but this knowledge and possible practice is only and exclusively related to the individual members of LPE and not to the LPE project itself.</p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong>Many of your sounds seem to live from physical noises such as chains, bells or percussion. What role does the selection of sound sources play in your work?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>DEVIS</strong>:  I guess that&#8217;s my fault, it&#8217;s due to my involvement with the TEATRO SATANICO project. If you have ever listened to any of the albums that TS have released over the last six/five years, or if you have ever had the chance to attend a live gig, you will have noticed that we have started to use frame drums, tam-tams, gongs etcetera. Since I mainly work in my own home studio, it happens that I use the same instrumentation when working on LA PORTA ERMETICA tracks.</p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong>The title track of &#8220;La Bugia&#8221; focuses on Elisa Pambianchi&#8217;s voice. How do you create the balance between vocals, percussion and other sound textures, which is particularly successful in this case?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>ELISA: </strong>In LPE I think of myself as another instrument rather than a singer, so maybe that is why I always find it surprisingly easy to fit my vocal interventions into the creative process. I must also add that the other members are extremely open and curious about what a voice can add and represent to a track. In this case for example, if I remember correctly, they sent me this excerpt of Palombara&#8217;s lyrics and asked me to record anything that might fit, so I decided to record a two-voice chorus (actually, there are two different versions of it) and then we added the drums and finished the track.</p>
<p align="LEFT"><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica3.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-44607" title="laportaermetica3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/laportaermetica3.jpeg" alt="" width="900" height="900" /></a><em><strong>Elisa joined the group for this tape, is she also a firm member now?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>ELISA: </strong>I was actually part of the project almost from the beginning, hence my participation in Sane Occultism and V.I.T.R.I.O.L.. I decided to be accredited as Tecla Nives in the first album only to avoid possible conflicts with the other project I was in at the time, but I am more than happy to share this journey with these great musicians and friends.</p>
<p align="LEFT"><strong>CLAUDIO</strong>: We wanted Elisa as a full member right from the start, but she was singing in another project at the time, so she appears on our debut CD as a guest under a pseudonym, but as soon as we heard that her band had split up, we strongly wanted her with us. The new work also features Martino Cappelli, an excellent guitarist who is now also a member of the band and who made his debut with us at the Rituals Over Limburg Festival.</p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong>In &#8220;Theme 2&#8243; you reinterpret a piece by Ain Soph. What attracted you to revisiting this piece? Is it a reinterpretation/a cover song and could you also say a few words about how you set out to record the track?</strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>ADRIANO</strong>: The cover of Thema II was inspired by a cover done by Macelleria Mobile di Mezzanotte in the early 2000s, which was published in the Ain Soph tribute Tutti a casa. The track was revisited throughout, and I thought it was a great cue for the project, in fact it was one of the first things we worked on.</p>
<p align="LEFT"><strong>CLAUDIO</strong>: Adriano always liked Thema II from Ain Soph &#8216;I&#8217; so much that he played it with M.M.M. on the tribute album &#8216;Tutti a casa&#8217;, so when he suggested doing it again with LPE I was very honoured.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1783179936/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p lang="en-US" align="LEFT"><em><strong>Are there other themes and references you would like to explore for future releases? Have you already recorded new material? </strong></em></p>
<p align="LEFT"><strong>ADRIANO</strong>: Work on new material is ongoing; the project is very active, and we have plans for the release of a new album in the near future.</p>
<p align="LEFT"><strong>ELISA: </strong>We are currently working on the third album, which will hopefully be released this year, plus at least one more track that may be released separately. Our sound is constantly changing and evolving, and exploring it takes us in different directions, even if the main focus remains the same. Let&#8217;s say that in this unreleased material you might find a hint of ethnic stringed instruments&#8230;</p>
<p align="LEFT"><strong>CLAUDIO</strong>: We really like what we are creating and we want to keep on doing it, first of all for ourselves and then if other people like it, we will be even happier. Our next album will be named Horti Lamiani, the Latin name of the garden where Villa Palombara was built in the 17th century.</p>
<p align="LEFT">Interview: MG &amp; US</p>
<p align="LEFT">Concert foto: Konchok Gyaltsen</p>
<p align="LEFT"><strong>La Porta Ermetica @ <a href="https://laportaermetica.bandcamp.com/">Bandcamp</a> | <a href="https://www.facebook.com/laportaermetica">Facebook</a> | <a href="https://www.instagram.com/laportaermetica">Instagram</a></strong></p>
<p>.<br />
<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/urgXdAme4G4?si=PcoywOyfaERTYbSY" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>LA PORTA ERMETICA: La Bugia</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 05:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adriano Vincenti]]></category>
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		<category><![CDATA[Deathbed Tapes]]></category>
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		<category><![CDATA[Teatro Satanico]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie aus dem Nichts erschien kürzlich mit „Si Sedes Non Is“  die Debütveröffentlichung der Gruppe La Porta Ermetica, einer – salopp formuliert – Supergroup für okkulturelle, rituelle Musik (mit (ehemaligen) Mitgliedern von Ain Soph, Teatro Satanico und Macelleria Mobile Di &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/09/la-porta-ermetica-la-bugia/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/a2882632640_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-39996" title="a2882632640_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/03/a2882632640_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wie aus dem Nichts erschien kürzlich mit <a href="http://africanpaper.com/2024/01/20/la-porta-ermetica-si-sedes-non-is/">„Si Sedes Non Is“ </a> die Debütveröffentlichung der Gruppe La Porta Ermetica, einer – salopp formuliert – Supergroup für okkulturelle, rituelle Musik (mit (ehemaligen) Mitgliedern von Ain Soph, Teatro Satanico und Macelleria Mobile Di Mezzanotte).<span id="more-39995"></span> „Auf insgesamt acht Stücken spielen die drei eine/ihre ganz eigene scheinbar aus der Zeit gefallene Musik.“, konnte man hier über das beeindruckende Debüt auf <a href="http://africanpaper.com/tag/phage-tapes/">Phage Tapes</a> lesen. Jetzt folgt auf <a href="http://africanpaper.com/tag/deathbed-tapes/">Deathbed Tapes</a> recht schnell mit „La Bugia“ ein 20-minütiges Tape mit insgesamt vier Stücken.</p>
<p>War der Vorgänger ganz klar thematisch fokussiert, knüpft die Gruppe mit „ La Bugia“ daran an, ist das Tape doch <a href="https://deathbedtapes.bandcamp.com/album/la-bugia">„An homage to the 17th century old same-title book by Marquis Massimiliano Savelli Palombara“</a>. Der Marquis verweist was wieder auf das Thema des Debüts wie auch den Projektnamen, war Palombara doch der Erbauer der magischen Tür, die dem Projekt Pate bei der Namensgebung stand.</p>
<p>Der Titeltrack „La Bugia“ beginnt mit im Hintergund klappernder Perkussion, die etwas an Zero Kama oder an ein Bodhran erinnert. Dann setzt Gesang von Elisa Pambianchi ein (die u.a. bei 3+Dead singt). Ihre hier fast schon sakrale Stimme steht ganz klar im Zentrum, die Perkussion lässt sich über weite Strecken nur erahnen. „Sign“ ist eine wilde und unruhige Melange aus Geräuschen, Stimmen; mysteriöse Entitäten treten auf, verschwinden dann wieder im Äther. Gegen Ende ruft jemand: „God or devil. Give me a sign“. „Il Giardino Delle Esperidi“ lässt an Glöckchen denken, in der Ferne hört man Rezitationen. „Ludus Hermeticus“, das das Tape beendet, ist ein sechsminütiger, leicht dissonanter Klangsud. Davon kann gerne mehr kommen. (MG)</p>
<p>Label: <a href="deathbed.xxx">Deathbed Tapes </a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2242772344/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>LA PORTA ERMETICA: Si Sedes Non Is</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 06:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Claudio Giammarini]]></category>
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		<description><![CDATA[Rituelle, okkulturelle Musik im Bereich des (Post-)Industrials ist untrennbar verbunden mit (insbesondere den frühen) Aufnahmen Ain Sophs. Die ersten Alben der Italiener mit ihren verrauschten Klangflächen, in denen mysteriöse Stimmen meistens Unverständliches rezitierten, sind essentielle Veröffentlichungen. Auf ihren besten Alben &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/01/20/la-porta-ermetica-si-sedes-non-is/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/a0126585215_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-39188" title="a0126585215_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/01/a0126585215_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Rituelle, okkulturelle Musik im Bereich des (Post-)Industrials ist untrennbar verbunden mit (insbesondere den frühen) Aufnahmen<a href="http://africanpaper.com/tag/ain-soph/"> Ain Sophs</a>. Die ersten Alben der Italiener mit ihren verrauschten Klangflächen, in denen mysteriöse Stimmen meistens Unverständliches rezitierten, sind essentielle Veröffentlichungen.<span id="more-39186"></span> Auf ihren besten Alben (ein Höhepunkt dieser Phase der Band ist sicherlich <a href="http://africanpaper.com/2013/06/29/ain-soph-ars-regia-lp-re-release-buch/">„Ars Regia“</a>) schafften sie eine Atmosphäre, die einen wirklich denken ließ, man wohne klandestinen Ritualen – „Rituals“ hieß passenderweise ein Album – bei. Jüngst widmete der <a href="https://www.noisextra.com/2024/01/17/ain-soph-kshatriya/">Noisextrapodcast</a> noch &#8220;Kshatriya&#8221; eine Folge, wobei auf diesem Album die Band schon eine etwas andere musikalische Ausrichtung hatte.</p>
<p>Ain Soph ist deswegen ein guter Bezugspunkt für das Album von La Porta Ermetica, da das aus drei Personen bestehende Projekt fast so etwas wie eine Supergroup des italienischen Undergrounds darstellt: Es besteht aus Adriano Vincenti, der bei <a href="http://africanpaper.com/tag/macelleria-mobile-di-mezzanotte/">Macelleria Mobile Di Mezzanotte</a> spielt, denen wir <a href="http://africanpaper.com/2015/06/20/macelleria-mobile-di-mezzanotte-funeral-jazz/">hier </a>attestierten, sie hätten &#8220;eine immer elaboriertere Hörspielversion des sogenannten Dark- oder Doomjazz&#8221; entwickelt. Devis Granziera spielt u.a. bei <a href="http://africanpaper.com/tag/teatro-satanico/">Teatro Satanico</a> und Claudio Giammarini (ClauDEDI) ist Gründungsmitglied von Ain Soph. Hier sind Leute am Werk, die sich schon seit Jahrzehnten immer wieder mit okkulturellen Themen beschäftigt haben.</p>
<p>Das Projekt La Porta Ermetica macht aus der thematischen Fokussierung visuell wie auch von Titelgebung dann auch keinen Hehl. Der Projektname wie auch der Titel des Albums verweisen auf eine im 17. Jahrhundert erbaute Tür einer römischen Villa. Giuliano Kremmerz, von dem Ain Soph einen Text auf „Ars Regia“ verwendeten, schrieb eine <a href="https://www.academia.edu/31228810/Kremmerz_1910_la_porta_ermetica_doc">Studie </a>zur Tür. Der Titel bedeutet vorwärts bzw. rückwärts gelesen: “If you sit, you do not go,” and “If you do not sit, you go.”</p>
<p>„Prologus Hermeticus“ eröffnet das Album mit repetetiven, dissonanten Klavierpassagen, einem Loop, zu dem nach und nach weitere Geräusche hinzukommen. Auf „Sane Occultism“ meint man, in einer Fabrikhalle würde jemand Ketten über den Boden schleifen. Währenddessen erzählt eine Frau: „Each occult school has its own ideas“. <a href="https://anthrowiki.at/Vitriol#/media/Datei:Vitriolformel.gif">„V.I.T.R.I.O.L.“ </a>(&#8220;visit the interior of the earth, and purifying it, you will find the hidden stone.&#8221;), ein Stoff, der der Erzeugung des Steins der Weisen dienen soll und auf den u. a. auch schon Ain Soph oder <a href="https://www.discogs.com/release/189000-Inade-VITRIOL">Inade</a> verwiesen haben, lässt anfangs  an das Kratzen einer Nadel in einer Endlosrille denken, man hört Glockenspiel, vielleicht eine Spieluhr. Das Stück endet mit der Intonation des Titels: „V.I.T.R.I.O.L.“ hört man da immer und immer wieder. „Thema 2“ ist ein Ain Soph-Cover: Diese Re-Interpretation kombiniert die mysteriöse Melodie des Originals mit dissonanteren Momenten. „Magia Sexualis (Rito di Conclusione)“ ist zu Beginn fast schon ein White Noise-Track, eine Stimme erzählt Unverständliches, im Hintergrund tönt ein Choral, Glöckchen läuten. Auf insgesamt acht Stücken spielen die drei eine/ihre ganz eigene scheinbar aus der Zeit gefallene Musik. (JM)</p>
<p>Label: <a href="https://phagetapes.bandcamp.com/">Phage Tapes</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2863829265/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>An die Freude: Live-Album von Ain Soph bei Klanggalerie</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/02/11/an-die-freude-live-album-von-ain-soph-bei-klanggalerie/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2023 04:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Wiener Label Klanggalerie ist jüngst ein neues Live-Album der römischen Legende Ain Soph erschienen, einer Band, die seit Mitte der 80er demonstriert, dass sie die Sprachen des okkulten Ritual-Industrial ebenso beherrscht wie die des Folk, des sakral und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/02/11/an-die-freude-live-album-von-ain-soph-bei-klanggalerie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Wiener Label Klanggalerie ist jüngst ein neues Live-Album der römischen Legende Ain Soph erschienen, einer Band, die seit Mitte der 80er demonstriert, dass sie die Sprachen des okkulten Ritual-Industrial ebenso beherrscht wie die des Folk, des sakral und neoklassisch angehauchten Kunstliedes und prog-inspirierter Rocksongs. Das Konzert fand im Oktober 2021 im Live Music Club Replugged statt, wo sich die Römer in der Besetzung<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/02/fotor_1675781268992.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-33768" title="fotor_1675781268992" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/02/fotor_1675781268992.jpg" alt="" width="719" height="733" /></a><span id="more-33766"></span></p>
<p>mit Sänger und Gitarrist Marcello &#8216;Spectre&#8217; Fraioli und Keyboarder Toni &#8216;THX&#8217; Pettini die Bühne mit Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand teilten. Gespielt wurden Stücke aus allen der eher songorientierten Phasen der Bandkarriere: 1. Datemi Pace 2. Vanita 3. Falce Svastica E Martello 4. Ombre Nel Silensio 5. Figli Di Nessuno 6. Tempi Duri 7. Baltikum 8. Uomini Perduti 9. Amanti Tristi 10. Cuore Nero. Das Album erscheint auf CD.</p>
<p>@ Klanggalerie http://www.klanggalerie.com/gg431<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230207_154343_370.sdocx--></p>
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		<title>NORTHGATE / MALATO: Vnion</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2021 00:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ain Soph]]></category>
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		<description><![CDATA[Zumindest für die Römer von Malato war das auf der ersten Seite des vorliegenden Tapes dokumentierte Konzert bei der Destination Morgue ein Heimspiel, und das nicht nur wegen des Aufführungsortes, sondern weil Alessandro Marchettini sowohl zur Band gehört, als auch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/09/04/northgate-malato-vnion/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/02/vnionngml.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17226" title="vnionngml" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/02/vnionngml-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zumindest für die Römer von Malato war das auf der ersten Seite des vorliegenden Tapes dokumentierte Konzert bei der Destination Morgue ein Heimspiel, und das nicht nur wegen des Aufführungsortes, sondern weil Alessandro Marchettini sowohl zur Band gehört, als auch das Festivals organisiert. Aber wie der Titel schon sagt, treten sie und der unter dem Namen Northgate firmierende Mailänder Evor Ameisi in der knappen Dreiviertelstunde als Einheit auf.<span id="more-17225"></span></p>
<p>Dem dunkler, postidustrieller Musik gewidmeten Abend entsprechend zeigen sich beide von einer Seite, die für Freunde harscher, schicksalsschwerer Ambientklänge keine Wünsche offen lassen sollte. Dass der Track dennoch mehr als düstere Flächensounds zu bieten hat, ist sicher nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass beide Acts einen kaum in Genrebegriffen zu fassenden Hintergrund haben. Ameisi, der das experimentelle Elektronikprojekt Northgate (oft auch als Kürzel NG) seit über zwanzig Jahren betreibt, frönt in Almaghest! Poesie und verspielter Klangkunst und in Camerata Mediolanense alter und neoklassischer Musik. Malato, deren bisherige Studioaufnahmen wie die Mod-Variante eines harten Elektro-Wave anmuteten, entstanden vor rund zehn Jahren im Umfeld und mit Musikern der stets wandelbaren Ain Soph, der Noiserocker Circus Joy und der Surfrocker Sentinels.</p>
<p>Wenn der gemeinsame Track eines versteht, dann Spannung aufzubauen. Gleich voll da mit knarzender Dröhnung kann sich das dunkle Soundgebilde problemlos Zeit lassen bei der Intensivierung seiner Lärmdichte, weiß immer wieder abrupte Kollisionen, kleine schrille Monumente und kurze Brüche genau an der richtigen Stelle einzubauen. Der Durchbruch, den man erwartet &#8211; weil er dazugehört, aber auch, weil er sich die ganze Zeit über im Kleinen ankündigt &#8211; erfolgt durch eine mit schweren Stiefeln über einen verödeten Planeten marschierende Zombiearmee, die beinahe im aufgewirbelten Staub versinkt.</p>
<p>Die zweite Seite enthält splitmäßig einen langen Northgate-Track und vier kompakte Stücke von Malato. Ersterer ist eine Studioversion von Ameisis Beitrag zum Live-Track: Leiser, luftiger und dennoch rauschend und knarrend unterscheidet das Stück sich nicht nur durch grummelige Stimmeinsprengsel von der Liveversion. Malato (mittlerweile übrigens ohne Barbara &#8220;Black Bonbon&#8221; Bonnardo und somit eine reine Boygroup) erkennt man sofort: Nervöse Takte, monoton und minimal, jagen über aufgekratzte Fundamente, nostalgischer Synthiewave hält lauten Brüllstimmen stand, dystopisches Gebrumm folgt auf Hochfrequentes, und wessen Stimme im technoiden &#8220;Cefalu Sea&#8221; von einer alten Platte zu hören ist, dürfte für jeden okkult interessierten Sizilienfreund außer Frage stehen.</p>
<p><strong>Label: DDEM</strong></p>
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		<title>Live at Piper 1986: Aufnahme des ersten Ain Soph-Konzertes auf CD</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 03:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ain Soph]]></category>
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		<description><![CDATA[Mitte Juli erscheint ein Mitschnitt des ersten Auftritts der römischen Kultband Ain Soph erstmals auf CD. Das mit Korg-Synthies und ritueller Perkussion bestrittene Konzert fand ebenfalls in Rom im berühmten Piper Club unweit des Villa Borghese-Parks statt, einer Location, die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/06/26/live-at-piper-1986-aufnahme-des-ersten-ain-soph-konzertes-auf-cd/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte Juli erscheint ein Mitschnitt des ersten Auftritts der römischen Kultband Ain Soph erstmals auf CD. Das mit Korg-Synthies und ritueller Perkussion bestrittene Konzert fand ebenfalls in Rom im berühmten Piper Club unweit des Villa Borghese-Parks statt, einer Location, die seit den 60ern und mit einigen Unterbrechungen bis heute existiert. Musikalisch fällt die Darbietung in die esoterisch-okkulte Frühphase der in ihrer inhaltlichen und musikalischen Wechselhaftigkeit für viele ungreifbaren Band, deren Umfeld sich über<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/06/aisophliveatpiper.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-26012" title="aisophliveatpiper" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/06/aisophliveatpiper.jpg" alt="" width="1417" height="1417" /></a><span id="more-26011"></span></p>
<p>die Grenzbereiche nicht nur des rituellen Industrial und Psychedelic, sondern auch des (Post-)Punk, Noiserock und der experimentellen Gefilde erstreckt &#8211; eine Band, die es &#8211; freilich im Laufe der Jahre und doch ohne selbstverleugnende Resets &#8211; schaffte, Pop Art, Mod-Kultur und Integrale Tradition gleichermaßen zu channeln, die weltlich-urban und mystisch-entrückt zugleich sein konnte und deren düsterer Atmosphärik immer auch etwas jungenhaft Unbekümmertes anhaftete, das die Steifheit vieler anderer Berufscharismatiker affektiert erscheinen ließ. Es war also die Zeit, als subtile Soundscapes im Lofi-Sound entstanden und</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/DjLEpVWs7bA" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>auf Alben wie &#8220;I&#8221;, &#8220;II&#8221;, &#8220;III&#8221; und &#8220;Ars Regia&#8221; erschienen sind. Als treibende Kraft fungierte damals primär <a href="https://www.discogs.com/de/artist/483188-Crucifige">Crucifige</a>, der später, auf den ersten songorientierten Aufnahmen, der Band mit seinem trunken-tremolierenden und zugleich liturgisch anmutenden Gesang ein weiteres Markenzeichen verlieh. Nach dessen Rückzug aus der Musik in den 90ern übernahm Marcello Fraioli alias Spectre, der auf &#8220;Aurora&#8221; bereits als Gitarrist mitwirkte, das Mikrophon. &#8220;Live at Piper 1986&#8243;, das noch <a href="https://www.discogs.com/de/Ain-Soph-Live-At-Piper-Club-Roma/release/256012">im gleichen Jahr auf MC</a> herauskam, erscheint remastert auf 616 CDs beim SPQR Label.</p>
<p><a href="https://www.spqrlabel.com/prodotto/ain-soph-live-at-piper-1986-preorder/"><strong>@ SPQR</strong> </a></p>
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