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	<title>African Paper &#187; Arthur Machen</title>
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		<title>ASHTORETH / GREY MALKIN: A Crown Of Silver Antlers</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 07:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sowohl der belgische Ritualdröhner Peter Verwimp alias Ashtoreth als auch der schottische Experimentalfolker, Geister- und Klangforscher Grey Malkin sind derzeit sehr aktiv mit eigenen Projekten, von Ashtoreth erschienen in den vergangenen Monaten einige beeidruckende Kollaborationen und Malkin hat gerade eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/07/ashtoreth-grey-malkin-a-crown-of-silver-antlers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/crown.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49586" title="crown" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/01/crown-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sowohl der belgische Ritualdröhner Peter Verwimp alias Ashtoreth als auch der schottische Experimentalfolker, Geister- und Klangforscher Grey Malkin sind derzeit sehr aktiv mit eigenen Projekten, von Ashtoreth erschienen in den vergangenen Monaten <a href="https://ashtoreth1.bandcamp.com/music">einige beeidruckende Kollaborationen</a> und Malkin hat gerade<a title="GREY MALKIN: Haunted Lives (A Retrospective)" href="https://africanpaper.com/2026/01/10/grey-malkin-haunted-lives-a-retrospective/"> eine umfangreiche Retrospektive</a> über sein bisheriges Schaffen herausgebracht. Immer dann, wenn <span id="more-49585"></span>die beiden ihre Talente zusammenbringen, entstehen besonders schöne und gehaltvolle Kollaborationen.</p>
<p>&#8220;A Crown Of Silver Antlers&#8221; bestätigt diesen Eindruck in konzentrierter Form. Es ist ein berührendes persönliches Album geworden, bei denen sich vieles um Vergänglichkeit und Transzendenz dreht, und das mit dem Zitat von Arthur Machen ein passendes Motto hat: &#8220;All these are but dreams and shadows; the shadows that hide the real world from our eyes&#8221;.</p>
<p>Das Album entfaltet seine Stücke oftmals in mehreren Anläufen und doch in stets klaren Szenarien. &#8220;A Wreath Of Moss&#8221; beginnt mit Anschlägen auf einer an ein Psalterium erinnernden Gitarre, Vogelzwitschern und Insektenzirpen und einer sommerlichen Atmosphäre, die von sanftem, teils orientalisierend wirkendem Saitenspiel und zurückhaltenden Flächen getragen wird. Die Struktur bleibt lange repetitiv, bis eine tiefe, chantende Stimme einsetzt und sich das Stück im weiteren Verlauf anhebt, ergänzt durch eine entrückte Frauenstimme und feine melodische Details, die zumindest den Verfasser dieser Zeilen &#8211; auch wenn die Rezerenz generisch anmuten sollte &#8211; an frühe Dead Can Dance erinnern.</p>
<p>&#8220;A Cloak Of Lichen&#8221; führt die bukolische Grundhaltung fort, mit Holzflöte, Vogelstimmen und zunehmend hypnotischer Dynamik. Chorartige Stimmen und repetitivere Passagen verdichten den Fluss, bevor ein Bruch Raum für kosmisch wirkende Elektronik schafft und das Stück schließlich wieder in eine ruhigere, naturhafte Struktur zurückfindet. Der Titelsong &#8220;A Crown Of Silver Antlers&#8221; kombiniert raues Dröhnen mit fließendem Wasser, sanftem Gitarrenpicking und feinen metallenen Geräuschen. Über lange Zeit bleiben die Veränderungen subtil, bis eine stärkere Verdichtung einsetzt und das bisherige Material in eine neue Intensität überführt. Nach einem erneuten Zurücknehmen der Textur führt die Rezitation von Gayle Brogan (Pefkin) alles zusammen. Der Text über eine Begegnung mit einer gehörnten Gottheit im Wald ruft Assoziationen an Mythen und Legenden (Cernunnos, Sankt Eustachius) hervor, ohne sie festzuschreiben, und wird von einer pochenden, rasselnden Percussion begleitet, die wie ein Echo aus einer anderen Zeit wirkt.</p>
<p>&#8220;A Veil Of Fern And Bracken&#8221; arbeitet erneut mit Vogelstimmen, Saiteninstrumenten und einer steigenden Dringlichkeit. Eine eingespielte Rezitation Malkins mit der Zeile &#8220;We have always been ghosts&#8221; und der Einsatz einer schalmeiartigen Doppelrohrblattflöte intensivieren die Spannung, während die rhythmischen Muster zunehmend mitreißend werden. Zum Abschluss wirkt &#8220;A Mantle Of Bone&#8221; fast martialisch. Holzige, vorwärtsdrängende Rhythmen, die keinen markanten Beat erzeugen und dennoch dynamisch wirken, werden von weiteren Klängen verdichtet. Eine warme, sanfte Melodie legt sich wie ein Mantel darüber und verleiht dem Stück eine zugleich dynamische und geerdete Qualität. Nach prasselnden Donnerschlägen kehren Vogelstimmen und bukolische Ruhe zurück, ergänzt durch krächzende Krähen und schnellere, bewegte Elemente, die einem allzu glatten Ausklingen entgegen wirken.</p>
<p>Das Album ist den verstorbenen Vätern der beiden Musiker gewidmet und kreist thematisch um Vergänglichkeit, Erscheinung und Verhüllung, auch wenn es dies stets durch symbolische Bezüge, statt durch Begriffe ins Werk setzt. In seiner formalen Geschlossenheit und emotionalen Dichte ist &#8220;A Crown Of Silver Antlers&#8221; eine der besten und berührendsten gemeinsamen Arbeiten von Ashtoreth und Grey Malkin. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cursed Monk</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2800707420/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>KITCHEN CYNICS / MARGERY DAW / GREY MALKIN: To The Green Round</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2025 04:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/tothegreenround.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46060" title="tothegreenround" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/tothegreenround-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die drei Schotten Alan Davidson alias Kitchen Cynics, Margery Daw und Grey Malkin sind mittlerweile fast so etwas wie ein eingespieltes Trio, und so entpuppt sich der aktuelle Longplayer &#8211; ein Tape, das das Attribut &#8220;long&#8221; tatsächlich verdient &#8211; &#8220;To The Green Round&#8221; als eine stimmige Mixtur aus avantgardistischem Folk, entrückten Klangtexturen und leiser, teils verstörender Magie, die sich über sechzehn Stücke hinweg <span id="more-46058"></span>entfaltet. Unterstützung holten sie sich bei Musikerinnen und Musikern, die verschiedene Instrumentalparts beisteuerten: Mayuko Fujino, Pat Gubler, Richard Price, Jan Stewart.</p>
<p>Stilistisch und atmosphärisch führt &#8220;To The Green Round&#8221; durchaus den Weg des <a title="KITCHEN CYNICS / MARGERY DAW / GREY MALKIN: Weeping Stones:" href="http://africanpaper.com/2024/03/23/kitchen-cynics-margery-daw-grey-malkin-weeping-stones/">im vorigen Jahr erschienenen Vorgängers</a> der drei Musiker fort. Bereits der Auftakt mit &#8220;Ghosts Walk Through You&#8221;, das behutsam beginnt und einen doch gleich in die Mitte des Geschehens zieht, markiert einen erstes Höhepunkt. Die fragile, immer leicht brüchige Stimme Davidsons entfaltet eine eigenartige Intensität, als sänge er durch kaum greifbare Widerstände hindurch. Gitarren und verschiedene folkige Klänge begleiten ihn, eine entrückte Zither setzt helle Akzente, während schicksalsschwere Basslinien eine tiefere, dramatische Schicht andeuten. Das Motiv der nach London fliegenden Vögel verleiht dem Stück eine zarte Bildhaftigkeit, bleibt aber mehr andeutendes Symbol als konkrete Erzählung. &#8220;Observations From A Window&#8221; verstärkt diese Grundstimmung noch. Tiefe, dröhnende Klangschichten und helle Psalterium- und Klarinettenverzierungen eröffnen ein Panorama, das keine Flucht ins Erhabene kennt, sondern alles umfasst: Leichtigkeit und Schwere, Licht und Staub. Margery Daws helle Stimme fügt sich dabei nahtlos ein und entfaltet eine Wirkung, die durch ihre Schlichtheit berührt.</p>
<p>Mit &#8220;Spoon Ra&#8221;, das mich wegen des Titels an Coils &#8220;Sex With Sun Ra&#8221; denken ließ, tauchen die drei in eine deutlich surreale Klangwelt ein. Blubbernde, organisch anmutende Klänge und ein zunehmend hektischer werdender Aufbau lassen eine zwiespältige Atmosphäre entstehen, die sowohl Abenteuerlust als auch eine kaum greifbare Beklemmung transportiert. Hier blitzt eine Ästhetik auf, die an frühe Werke der Kitchen Cynics erinnert. &#8220;Wayland&#8217;s Smithy&#8221; gehört zu den besonders anrührenden Momenten des Albums. Eine sanfte Gitarrenmelodie, begleitet von Möwenrufen und cinematischen Synthieschichten, bereitet den Boden für Margerys Gesang. Der Song, der sich thematisch auf die Legende von Wieland dem Schmied bezieht, entfaltet eine fragile Schönheit mit mehr als nur vagen rituellen Untertönen.</p>
<p>&#8220;Jock Sheep&#8221; knüpft an diese melancholische Stimmung an: Davidsons Stimme, sanft begleitet von elektrischer Gitarre, bleibt brüchig und verletzlich, während unterschwellige Klangverdichtungen eine zunehmende Dunkelheit heraufbeschwören. &#8220;Bridport Bells&#8221; ist eine weitere Wegmarke des Albums. Aus einem sakral eingefäbten Auftakt mit schwerem Glockenläuten entwickelt sich langsam eine elektroakustische Struktur, die Assoziationen an die deutsche Avantgarde der 70er weckt. Margery Daws melancholisch eingefärbte Verse verzaubern das Stück irgendwann und lassen einen kurzen Moment des Glücks aufscheinen, das sich &#8211; auch &#8211; in den heller bimmelnden Glöckchen offenbart. Eine komplette Inversion von E. A. Poes berühmten Gedicht &#8220;The Bells&#8221; geschieht hier dennoch nicht, denn in den hellen Glöckchen ist der schwere Sound ihres dunkleren Pendants immer noch herauszuhören. Das textlich auf Geoffrey Chaucers &#8220;Knight’s Tale&#8221; basierende &#8220;Consumption&#8221; arbeitet erneut mit verfremdeten Klängen: Wellenartig anrollende, brandende Elemente voll verzaubertem Bimmeln und eine Anne Clarke-Erinnerungen wachrufende Rezitation Margery Daws lassen eine gespenstische Szene entstehen, die ein Bild von verborgener Gefahr unter scheinbarer Schönheit heraufbeschwört.</p>
<p>Im Mittelteil des Albums sorgen Stücke wie &#8220;Chalkpit&#8221; und &#8220;A Solitary Whooper Swan&#8221; für verträumt-verschwommene, impressionistische Momente. Letzteres, komponiert von Gastmusikerin Mayuko Fujino, bietet eine feingliedrige Klangtextur, die jedoch kleine dramatische Wellenbewegungen enthält, für jene, die aufmerksam hören. &#8220;Line Or Threshold&#8221;, ein weiterer hervorstechender Moment, zeigt in minimalistischer Besetzung mit Piano, Flöte und Alan Davidsons Stimme eine fast kammermusikalische Kunstlied-Qualität, bevor sich das Stück mit dem Einsatz des Psalteriums weiter öffnet.</p>
<p>Mit &#8220;Who&#8217;s Calling?&#8221; wird die Atmosphäre spürbar verwunschener: Seltsame, geisterhafte Stimmen und ein verwobenes Klanggewebe schaffen einen Zustand zwischen Traum und Spuk. &#8220;Jack Stagg&#8221; wiederum lässt mit dunklen, entrückten Tönen und elektrischer Gitarre fast die Stimme eines Geistes sprechen &#8211; aber wer weiß, vielleicht sind diese spukhaften Assoziationen auch nur Projektionen des Rezensenten, genährt durch den lose auf einen Roman von Arthur Machen referierenden Albumtitel oder durch die Erinnerung <a title="GREY MALKIN / KITCHEN CYNICS: We Are All Ghosts" href="http://africanpaper.com/2024/02/24/grey-malkin-kitchen-cynics-we-are-all-ghosts/">an frühere gemeinsame Aufnahmen v.a. von Malkin und Cynics</a>? Die traditionelle Music Hall-Ballade &#8220;She Was Poor&#8221; wird von Margery in einer lakonisch-bitteren Weise interpretiert. Die dissonanten Klänge unterstreichen die grausame, bizarre Ungerechtigkeit, die der Geschichte einer verstoßenen jungen Frau, der die Affäre mit einem reichen Mann zum Verhängnis wurde, zugrunde liegt.</p>
<p>Das folgende &#8220;Karvansara&#8221; ist eine kurze, aber einprägsame Klangminiatur mit Glocken, Summen und schalmeiartigen Elementen, die eine tatsächlich &#8220;orientalische&#8221; Assoziation aufkommen lassen. Zum Abschluss kehrt &#8220;Balgarrie&#8221; mit seinem pastoralen Fingerpicking und entrückter Traurigkeit noch einmal deutlicher zur schottischen Tradition zurück bietet einen stillen, dunklen Ausklang für ein Album, das bei aller Vielheit stilistischer und lyrischer Details ein nie disparat wirkendes Bild eines letztlich mehr imaginären denn geografischen Raumes, seiner durchlässigen Strukturen und seiner ganz eigenen Geschichten von Magie, Kostbarkeit, Dunkelheit, Verlust und Unbeständigkeit zeichnet. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Cruel Nature Records</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=737366316/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Hauntology: Neuer Longplayer von A Most Accursed</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 04:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die tschechische Formation A Most Accurse, ursprünglich entstanden als Ableger der Band Druhá Smrt, hat soeben ein neues digitales Album herausgebracht. Das ebenso ambiente wie doomig-schleppende &#8220;Hauntology&#8221; verarbeitet neben igenen Lyrics Texte von so unterschiedlichen Autoren wie Lao Tzu, dem Erzähler Arthur Machen und dem Philosophen Jacques Derrida und thematisiert einen eigenen Ansatz zum Thema der Geisterarbeit. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/amostaccursedhauntology.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-41662" title="amostaccursedhauntology" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/amostaccursedhauntology.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-41659"></span></p>
<p>&#8220;Hauntology is forever, because we are ghosts, when living and spectres, when dead&#8221;, heißt es im Begleittext. &#8220;Hauntology isn&#8217;t some philosophic extravaganza, but the magickal acceptance of mysterious temporality of Dasein. Like in Muzik, three zones of time are interwoven to three zones of space in the one current. Now &amp; Here is a center of axises, where/when You will listen, but moving to another intensity&#8221;. Das Album mit Artwork basierend auf dem Foto &#8216;Liberty Steelworks&#8217; von Lucia Spilkova erscheint wie seine fünf Vorgänger bei Sombre Soniks.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1636872540/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>GREY MALKIN / KITCHEN CYNICS: We Are All Ghosts</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Feb 2024 06:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine der zuverlässigen musikalischen Konstanten der alles in allem nicht gerade von Stabilität geprägten zurückliegenden Jahre waren die gemeinsamen Singles, auf denen die beiden Schotten Grey Malkin, ehemals The Hare And The Moon, und Alan Davidson alias Kitchen Cynics in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/02/24/grey-malkin-kitchen-cynics-we-are-all-ghosts/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/cover.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-39730" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/cover-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine der zuverlässigen musikalischen Konstanten der alles in allem nicht gerade von Stabilität geprägten zurückliegenden Jahre waren die gemeinsamen Singles, auf denen die beiden Schotten Grey Malkin, ehemals The Hare And The Moon, und Alan Davidson alias Kitchen Cynics in verlässlicher Regelmäßigkeit ihrem Faible für spukhafte Folkballaden nachgehen &#8211; Liedern über verwunschene Orte und  <span id="more-39727"></span>mysteriöse Geistererscheinungen, die oft einen historischen Kern, manchmal aber auch einen literarischen Hintergrund haben. Dass die alten Stoffe dabei ihren Weg in neue sprachliche und musikalische Gewandungen finden, ist nur einer der vielen Faktoren, mit denen Malkin und der Küchenzyniker Traditionen dieser Art wirklich am Leben zu erhalten versuchen, anstatt ihnen ein nur museales Nachleben zu bescheren. Ihre bisweilen experimentelle Herangehensweise, die die Resultate auch z.B. für Freunde dunkler Ambientmusik interessant macht, und die völlige Abwesenheit von jedwedem nostalgischen Kitsch fällt dabei ebenso stark ins Gewicht.</p>
<p>Das Projekt nahm vor knapp vier Jahren seinen Anfang in der Single mit den beiden Songs &#8220;Babby&#8217;s Ghost&#8221; und &#8220;An Encounter by Moonlight&#8221;, zwei eigens verfasste Stücke, bei denen einmal ein historisch verbriefter Stoff über ein gemeinsam verunglücktes Ehepaar &#8211; hier begegnen sich Motive des Liebestodes und des Widergängers &#8211; umgesetzt wurde, während auf der zweiten Seite eine stark vom Sound Grey Malkins geprägte songhaft entrückte Interpretation einer Geschichte von Arthur Machen entstand.</p>
<p>Mit Davidsons fragiler und immer etwas spröde wirkender Stimme und einer ganzen Reihe an Blas-, Saiten- und anderen Instrumenten kam im darauffolgenden Jahr eine weitere 7&#8243; heraus, einer der Songs transformierte den Stoff von Algernon Blackwoods vielleicht bekannteste Novelle &#8220;The Willows&#8221; in ein von zittrig tremolierendem Dröhnen geprägtes surreales Märchen voll lieblich ornamentaler Saitenklänge. Über den anderen Song &#8220;The Melancholy Ghost of Powis House&#8221; <a title="KITCHEN CYNICS / GREY MALKIN: s/t 7″" href="http://africanpaper.com/2021/06/05/kitchen-cynics-grey-malkin-st-7/">hieß es auf unseren Seiten</a>: &#8220;Der Song [...] ist der Inbegriff des Verwunschenen – entspanntes Gitarrenpicking mit einer nur leicht wehmütigen Schlagseite und brüchig fragiler Gesang werden von cinematischen Synthies scheinbar in eine Dimension mit anderen Gesetzmäßigkeiten gerückt, die das passende Setting darstellt für die melancholische Reflexion über das Verblassen einer Erinnerung, die den umherirrenden Geist am Leben hält&#8221;. 2022 nahmen sich die beiden wieder einen historischen Stoff, wieder einen mysteriösen Unfall zum Thema, es geht um einen jungen Royal Flying Corps-Offizier, der (und dessen Maschine) nach seinem Absturz nahe des schottischen Dundee von vielen gesehen worden sein soll. Mit verhuschte Glöckchen und einigem mehr versetzen die beiden den Stoff &#8220;in eine surreale Parallelwelt, in der verwaschene Formen eiernde Bewegungen vollziehen und wieder in der sepiafarbenen Kulisse verschwinden, in der keine auch nur halbwegs scharfen Konturen Orientierung geben&#8221;, hieß es dazu <a title="KITCHEN CYNICS / GREY MALKIN: The Montrose Air Station Ghost / What Shall I Say 7″" href="http://africanpaper.com/2022/06/25/kitchen-cynics-grey-malkin-the-montrose-air-station-ghost-what-shall-i-say-7/">in unserer Besprechung</a>. Das in seiner lieblichen Verträumtheit keineswegs betuliche &#8220;What Shall I Say&#8221; auf der gleichen Single &#8220;referiert auf Szenen eines Filmklassikers, nämlich Jack Claytons auf Motiven von Henry James basierenden <em>The Innocents</em> von 1961, bei dem das Wiedergänger-Motiv mit dem der Besessenheit zu einem schaurigen Psychodrama verquickt wurde&#8221;. Im vorigen Jahr dann brachten die beiden <a title="KITCHEN CYNICS / GREY MALKIN: New Ghost in Town 7″" href="http://africanpaper.com/2023/09/16/kitchen-cynics-grey-malkin-new-ghost-in-town-7/">zwei ebenso schaurige Graveyard Poetry-Balladen </a>heraus, eine davon ist eine von Malkin textlich stark modifizierte Version des bekannten &#8220;Sweet William&#8221;-Stoffes auf einem Teppich hypnotisch geschrammelter Gitarren und spukhaftem Glockengebimmel.</p>
<p>Mein im Rahmen der Besprechung dazu geäußerter Wunsch, dass irgendwann ein umfangreiches Songbook vorliegen mag, um noch mehr Facetten dieses Motivkomplexes Rechnung zu tragen, ist vor kurzem wahr geworden, denn unter dem Titel &#8220;We Are All Ghosts&#8221; haben die beiden nun erstmals ein Album bzw. eine Compilation zu diesem Thema herausgebracht. Zwar fand ich es ein bisschen schade, dass neben den Stücken der Singles nur zwei neue Tracks vorliegen, doch &#8211; abgesehen von der Freude derer, die die bisherigen Veröffentlichungen verpasst haben &#8211; kommt die atmosphärische Vielgestaltigkeit ebenso wie der rote Faden der Veröffentlichung(en) auf Albumlänge besonders gut zur Geltung. Und ganz nebenbei lohnen auch die beiden neuen Songs selbst.</p>
<p>Das an den Anfang gesetzte &#8220;Mess John&#8221; ist mit seiner zwiespältig einlullenden Melodie und dem pastoralen Picking, durch dessen Gewebe die anrührenden Klänge von Flöten und Keyboard dringen, eines der eingängigsten Stücke des Duos. In diesem besingt Donaldson die Geschichte eines Priesters, eines alten Eiferers und Stänkerers, dessen Geist mit der gleichen Verbittertheit seinem Spuk nachgeht, mit der sein früheres Selbst auf alle irdischen Enttäuschungen reagierte. Durch einen interviewartigen Vortrag, bei dem die Gastmusikerin Margery Daw Erinenrungen an die fiktionale Figur wiedergibt, werden beide Sphären verknüpft. Ob es sich dabei um einen historischen Stoff handelt und inwiefern ein Bezug zu einem gleichnamigen, aber motivisch anders gearteten Gedicht von James Hogg besteht, ist mir nicht bekannt. Den Abschluss macht der Titelsong &#8220;We Are All Ghosts&#8221;, in dem beängstigendes Wolfsgeheul wie vom Wind verwehte Sirenen den Raum für angeregte Streicher öffnet &#8211; den sublimen Hintergrund für einen ergriffenen, hochtönend-klagenden Gesang, der abgeklärte Worte über den Tod, die einzige wirkliche Verpflichtung der Wesen und zugleich der konsequenteste Agent der Gleichbehandlung. Dass wir Geister sind, ist kein Privileg und auch kein Fehlen eines solchen, es ist universell. Schicksalsschwere Detonationen setzen zum Abschluss markante Ausrufezeichen hinter den Song und das ganze Album.</p>
<p>Derart finale musikalische und textliche Statements am Schluss eines Albums könnten auch den Abschluss eines Projektes implizieren, aber natürlich müssen sie das nicht. Die vorliegende Sammlung jedenfalls zeigt, wie viele kreative Möglichkeiten in derartigen Stoffen liegt, und das Malkin und Donaldson eine gute Hand dafür haben, die Geister sowohl in den Texten als auch in der Musik erscheinen zu lassen<span style="font-weight: 300;">. Vielleicht hat sich auch schon herumgesprochen, dass die beiden mit besagter Margery Daw ein weiteres Album aufgenommen haben, doch dazu mehr in nicht allzu ferner Zukunft. (U.S.)</span></p>
<p><strong>Label: Fenny Compton</strong></p>
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		<title>THE BLACK SWAN TRIAD: Metamorphosis</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Dec 2023 07:47:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Metamorphosis&#8221; schließen die von Grey Malkin, Ashtoreth, Menaleah und Vinlandsraud ins Leben gerufenen The Black Swan Triad ihre mit &#8220;Symbiosis&#8221; und &#8220;Maelstrom&#8221; begonnene Trilogie an Alben und, wenn man Gerüchten Glauben schenken muss, sogar ihre ganze Aktivität als Band &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/23/the-black-swan-triad-metamorphosis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/cover.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-38870" title="cover" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit &#8220;Metamorphosis&#8221; schließen die von Grey Malkin, Ashtoreth, Menaleah und Vinlandsraud ins Leben gerufenen The Black Swan Triad ihre mit <a title="THE BLACK SWAN TRIAD: Symbiosis" href="http://africanpaper.com/2021/10/02/the-black-swan-triad-symbiosis/">&#8220;Symbiosis&#8221;</a> und <a title="THE BLACK SWAN TRIAD: Maelstrom" href="http://africanpaper.com/2023/06/03/the-black-swan-triad-maelstrom/">&#8220;Maelstrom&#8221;</a> begonnene Trilogie an Alben und, wenn man Gerüchten Glauben schenken muss, sogar ihre ganze Aktivität als Band ab. Im Zusammenhang mit dem letztgenannten Longplayer schrieb ich vor einigen Monaten, dass die <span id="more-38868"></span>Combo, &#8220;deren Musik zwischen dunkler, leicht abstrahierter Folksmusik, neoklassisch angehauchten Ambientklängen und tribaler Ekstatik changiert, immer an Formen der Veränderung und Transformation, am Verknüpfen von unterschiedlichen Dingen und am Aufbrechen des vermeintlich Homogenen interessiert ist&#8221;.</p>
<p>Wie der erneut wegweiserhafte Titel &#8220;Metamorphosis&#8221; schon nahelegt, ist dies auch auf dem neuen Album der Fall, und wenn man diese Aspekte in der Musik &#8211; auch im Versteckten &#8211; aufspürt, kann es ganz interessant sein, die beiden Zitate von Lord Dunsany und Arthur Machen in den Liner Notes (siehe Bandcamp) mit im Kopf zu behalten. Wenn die beiden Autoren fantastischer Geschichten darin von Mysterien voll versteckter, wundersamer Schönheit schreiben, von der vagen Ahnung alter Gesänge und ewiger Geheimnisse, von Wundern, die im Zwielicht unter der Oberfläche des verkrusteten Alltagslebens walten und warten, dann umschreiben sie darin nicht nur ihre eigene Poetik in a nutshell &#8211; sie benennen darin auch genau die Phänomene, die der Motor einer jeden wirklichen Verwandlung sind. Sicher ist es auch kein Zufall, dass in diesen Ausführungen der Frühling, die Jahreszeit, die die vielleicht spektakulärsten Verwandlungen überhaupt hervorbringt, genannt wird.</p>
<p>Um Unterschwelliges geht es auch in dem ersten der Stücke, und das nicht nur im Titel &#8220;The Old Gods Sleep Beneath These Fields&#8221;, denn schon im ambienten Auftakt des Openers mit seinen gehauchten Stimmen ist es ein merkwürdig subtiles Kratzen, das den Song auf den Kopf stellt und für Momente ein flamencoartiges Folkstück mit feurigem Takt entstehen lässt, das unterschwellig weiter wirkt, wie eine Schwellenerfahrung, wenn danach die schwebende Stimme einer Frau den Bogen zum Beginn schlägt. Hier ist sie jedoch Teil eines melierten Windrauschens, aus dem dröhnende Männerstimmen und zerfranste, schrammelnde Gitarren auftauchen wie ein geisterhafter Reigen am Firmament.</p>
<p>Auch das folgende &#8220;A Garland of Stars&#8221; ist ein sich ständig erneuernder Song, bei dem sich evokative Männerstimmen aus rituellem Gerassel schälen und den Weg bereiten für ekstatische Handdrums, die, wenn man seine Assoziationen spielen lässt, aus einem Dead Can Dance-Album der später 90er gefallen sein könnten. Nachdem sich das Stück im veschwommenen Flimmern aufgelöst hat, kommt es in den zwanzig Minuten des folgenden &#8220;The Lost Gardens of Pan&#8221; zu einigen der intensivsten und spannendsten Momente des Albums: Schon in dem anfänglichen Gesang, der von Glitzern begleitet immer wieder in verhuschtes Flüstern absinkt, macht sich eine unterschwellige Spannung bemerkbar, die etwas Großes andeutet, das noch im Entstehen ist und sich Zeit lässt, durch halbversteckte Melodien gleitet, durch evokatives Gitarrenpicking und all dies nur kurz berührt, wie kleine Ecken in Pans Garten, die das müde Auge des Betrachters im Vorbeihuschen nur streift. Und wenn man denkt, das Stück verliert sich vollends in zunächst griechisch anmutendem, dann eher orientalischem Saitenspiel, kommt es tatsächlich zu einem kleinen Ausbruch rauer Gitarren und gemischter Chöre, angefeuert durch kraftvolles Beckenrasseln. Danach, freilich, geht der Weg weiter durch diesen Irrgarten seltsamer Lüste.</p>
<p>&#8220;One Thousand Silver Birds Fly From A Tear In The Universe&#8221;, das das Thema der Transformation (und der immer wie selbstverständlich mitschwingenden Psychedelik) einmal mehr buchstäblich in Erinnerung ruft, lässt das Album gegen Ende durch einen schwindelnd hochtönenden Gegenzoom langsam ausklingen. Bis dahin zeigen aber monumentale Trommelfeuer, entrückter weiblicher Gesang, feierliche Bläser und tosende Winde, was alles in der Triade des schwarzen Schwans steckt &#8211; und wie schade es wäre, wenn auf diese opulente Musik kein weiteres Kapitel mehr folgen würde. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Reverb Worship</strong></p>
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