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	<title>African Paper &#187; Die Stadt</title>
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		<title>ASMUS TIETCHENS: Conclusio</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/02/28/asmus-tietchens-conclusio/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 04:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Stadt hatte zwischen 2003 und 2022 eine umfangreiche, aus insgesamt 18 Alben bestehende, Wiederveröffentlichungsreihe des Frühwerks Asmus Tietchens&#8217; gemacht. Nun erscheint mit „Conclusio“ neues Studiomaterial auf dem Bremer Label. Während auf dem kürzlich hier besprochenen Album „Lichthöfe“ Tietchens mit Thorsten Soltau &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/28/asmus-tietchens-conclusio/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/R-35622406-1770695790-2648.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50198" title="R-35622406-1770695790-2648" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/R-35622406-1770695790-2648-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="https://africanpaper.com/tag/die-stadt/">Die Stadt </a>hatte zwischen 2003 und 2022 eine umfangreiche, aus insgesamt 18 Alben bestehende, <a href="https://www.discogs.com/label/886605-Asmus-Tietchens-Rerelease-Series ">Wiederveröffentlichungsreihe </a>des Frühwerks<a href="https://africanpaper.com/tag/asmus-tietchens/"> Asmus Tietchens&#8217;</a> gemacht. Nun erscheint mit „Conclusio“ neues Studiomaterial auf dem Bremer Label.<span id="more-50196"></span></p>
<p>Während auf dem kürzlich hier besprochenen Album <a href="https://africanpaper.com/2026/01/17/asmus-tietchens-thorsten-soltau-lichthofe/">„Lichthöfe“ </a>Tietchens mit Thorsten Soltau zusammenarbeitete und dessen Ausgangsmaterial seinen Bearbeitungen unterzog, ist &#8220;Conclusio&#8221; wieder eine reine Soloveröffentlichung, was heißt, dass sich &#8211; der Tradition gehorchend &#8211; wieder ein Zitat des großen rumänischen, schlaflosen Pessismisten E. M. Cioran findet. Diesmal kann man lesen: „Alles steuert der Hässlichkeit und dem Gangrän entgegen: Dieser Erdball – er eitert, und die Lebenden stellen dabei ihre Wunden zur Schau, auf die die Strahlen des Leuchtgeschwürs herabfallen.“ Wer wolle angesichts des (nicht nur) gegenwärtigen Irrsinns da widersprechen?</p>
<p>Oft finden sich bei Besprechungen des Werks des Hamburgers Wörter wie „Abstraktion“ (etwa <a href="https://www.ondarock.com/interview/asmustietchens">hier</a>), er selbst verwendet einen Begriff, den ich in einem leicht anderen Kontext einmal bzgl. des Werks von <a href="https://www.ondarock.com/interview/asmustietchens">David Jackman </a>verwendet habe: Absolute Musik. In einem <a href="https://www.psychedelicbabymag.com/2021/06/asmus-tietchens-interview-absolute-music.html">Interview</a> meinte Tietchens einmal: „&#8217;Absolute Music&#8217; means that it contains no message except an esthetic one. &#8216;Absolute Music&#8217; is not connected with any political, spiritual, ideological or educational intention. The listener is totally free for his own impressions, feelings, possible pictures and thoughts when listening to &#8216;Absolute Music&#8217;. To me that is total freedom of perception. I am no teacher, no philosopher, no scientist – why should I intrude my thoughts on any other human being? I always try to let the music speak for itself. That should be enough“.</p>
<p>„German Angst“ eröffnet das Album mit unruhigen, leicht hektischen Klängen, denen durchaus (insbesondere im Verlauf des Stücks) ein Moment des Bedrohlichen innewohnt. Der binnengereimte Track „Die Schwere der Leere“ beginnt ruhiger, erzeugt dann aber eine ähnliche Unruhe. Anfangs meint man, auf „Lammkopf im Ofen“ würden Bleche über den Boden gezogen, dann klingt es zwischendurch, als solle hier kurzzeitig eine E-Gitarre s(t)imuliert werden. Dagegen wirkt „Imperial Logistics“ mit einzelnen stampfenden Passagen reduzierter. „Organischer Restbestand“ ist melodischer, gegen Ende wird man an Streicher erinnert. Die ersten Minuten des minimalistisch-rauschenden „Kotbeutel über Korea – hurra!“ lassen fast an Ambient denken, bevor ein Loop einsetzt, der an demente Zirkusmusik denken lässt. Das Titelstück erweckt des Eindruck, in einem Schneegestöber aufgenommen worden zu sein.</p>
<p>Von den zuletzt erschienenen Alben Tietchens&#8217; klingt „Conclusio“ in besonderem Maße unheimlich, ist durchzogen von einer Atmosphäre des Irritierenden. Das im Innern der CD abgebildete Gesicht einer Person, deren Mund zum Schrei geweitet ist, das karge Interieur des Covers und das die Rückseite zierende Bild mit dem Wort &#8220;Auflösung&#8221; tragen ihr Übriges dazu bei, ein Schaudern auszulösen. (MG)</p>
<p>Label: <a href="http://www.diestadtmusik.de/">Die Stadt </a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ORGANUM ELECTRONICS: Fiire / DAVID JACKMAN: Das Kreuz</title>
		<link>https://africanpaper.com/2026/02/14/organum-electronics-fiire-david-jackman-das-kreuz/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 04:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im April 2025 erschienen mit „Steadfast“ und „Scilence“ zwei CDs, mit denen die umfangreiche David Jackman / Organum Electronics-Reihe nach sieben Alben, davon zwei Doppel-CDs, auf Die Stadt beendet wurde, nun kommen zwei musikalisch verwandte auf je 150 Exemplare limitierte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/02/14/organum-electronics-fiire-david-jackman-das-kreuz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/R-36029986-1766846064-5109.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50007" title="R-36029986-1766846064-5109" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/R-36029986-1766846064-5109-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im April 2025 erschienen mit <a href="https://africanpaper.com/2025/04/26/d-jackman-steadfast-jackman-scilence/">„Steadfast“ und „Scilence“</a> zwei CDs, mit denen die umfangreiche<a href="https://africanpaper.com/tag/david-jackman/"> David Jackman</a> / <a href="https://africanpaper.com/tag/organum-electronics/">Organum Electronics</a>-Reihe nach sieben Alben, davon zwei Doppel-CDs, auf <a href="https://africanpaper.com/tag/die-stadt/">Die Stadt </a>beendet wurde, nun kommen zwei musikalisch verwandte auf je 150 Exemplare limitierte 7&#8221;s heraus, die außerdem noch in einer auf 100 Exemplare begrenzten Version im Klappcover und farbigem Vinyl die beiden 7&#8221; zusammenführt.<span id="more-50005"></span></p>
<p>In den letzten Jahren präsentierten die unter eigenem Namen veröffentlichten Aufnahmen Jackmans flirrende Drones, das Krähen von Raben, Glocken und Gongs in Variationen und Permutationen, die als Organum Electronics gemachten harschen „elektronischen“ Aufnahmen knüpften dagegen partiell an das krachige Frühwerk <a href="https://africanpaper.com/tag/organum/">Organums </a>an. War bei den letzten beiden Alben diese strikte Trennung aufgehoben worden – „Steadfast“ ließ eher an Organum Electronics-Aufnahmen denken –, ist auf den jetzt erschienenen zwei Singles die musikalische Ausrichtung wieder wie sonst: „Fiire“ setzt die Reihe von Veröffentlichungen in eigenwilliger Orthographie fort und sobald die Nadel auf das Vinyl trifft, ist da sofort der so typische Klang, der alle Organum Electronics-Veröffentlichungen der letzten Jahre charakterisierte, sprich: Es gibt einen metallisch klingenden, verdichteten, fast schon statischen Wall, dem aber immer auch eine gewisse Unruhe innewohnt, nur hier eben kondensiert und reduziert auf je wenige Minuten, die abrupt enden.</p>
<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/R-36029986-1766846065-8423.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50010" title="R-36029986-1766846065-8423" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/02/R-36029986-1766846065-8423-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Das Kreuz“ dagegen ist eine besonders reduzierte Version des oben beschriebenen Klangbilds: Vögel zwitschern, man hört Krähen, eine Glocke schlägt, ganz im Hintergrund erklingt eine sich wiederholende Pianomelodie. Insgesamt klingen diese beiden Stücke fast schon wie eine Feldaufnahme, ganz so, als stehe man in einem einsamen Dorf und höre jemanden in der Ferne Klavier spielen.</p>
<p>Das Mysterium der Jackmanschen Veröffentlichungen wird (erwartungsgemäß) auch nicht durch diese vier Stücke erhellt, was ganz sicher nicht negativ ist. Man kann sich jetzt nur noch fragen, was danach kommen wird. (MG)</p>
<p>Label: <a href="http://www.diestadtmusik.de/">Die Stadt</a></p>
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		<title>D. JACKMAN: Steadfast / JACKMAN: Scilence</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2025 04:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt kommt die umfangreiche Organum Electronics /David Jackman-Subskriptionsreihe auf Die Stadt, die mit „Quietude“ Ende 2023 begonnen hatte, mit der Doppel-CD „Steadfast“ zu einem Ende. Bei vielen Besprechungen von Jackman-Material der letzten Jahre haben wir immer wieder thematisiert, dass die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/26/d-jackman-steadfast-jackman-scilence/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/Steadfast.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46011" title="Steadfast" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/Steadfast-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Jetzt kommt die umfangreiche <a href="http://africanpaper.com/tag/organum-electronics/">Organum Electronics</a> <a href="http://africanpaper.com/tag/david-jackman/">/David Jackman</a>-<a href="https://i.discogs.com/Yi6ilwdIGfSK2df-Y0tD1Y-IJ409dEb4-huscG1BrJ4/rs:fit/g:sm/q:90/h:600/w:590/czM6Ly9kaXNjb2dz/LWRhdGFiYXNlLWlt/YWdlcy9MLTM0OTE4/NjYtMTcwMTI4NzQy/Ni02MzEzLmpwZWc.jpeg">Subskriptionsreihe</a> auf<a href="http://africanpaper.com/tag/die-stadt/"> Die Stadt</a>, die mit <a href="http://africanpaper.com/2023/11/25/organum-electronics-quietude/">„Quietude“</a> Ende 2023 begonnen hatte, mit der Doppel-CD „Steadfast“ zu einem Ende. Bei vielen Besprechungen von Jackman-Material der letzten Jahre haben wir immer wieder thematisiert, dass die Hintergründe von seinen Arbeiten oftmals opak bleiben. „Jackman’s work is one clouded mystery“, <a href="https://www.vitalweekly.net/number-1323/">schrieb</a> der umtriebige Frans de Waard einmal passenderweise.<span id="more-46008"></span> Zudem ähnelte sich das Material der letzten Jahre klanglich wie auch vom Design: <a href="https://i.discogs.com/Yi6ilwdIGfSK2df-Y0tD1Y-IJ409dEb4-huscG1BrJ4/rs:fit/g:sm/q:90/h:600/w:590/czM6Ly9kaXNjb2dz/LWRhdGFiYXNlLWlt/YWdlcy9MLTM0OTE4/NjYtMTcwMTI4NzQy/Ni02MzEzLmpwZWc.jpeg">„These works are connected with each other and form part of an ever evolving greater piece David Jackman has been creating since his return to compose new music back in 2018.”</a></p>
<p>Betrachtet man jetzt auf den Abschluss, kann man sich fragen, ob die Titelgebung „Steadfast“ ein Verweis auf eine früh(re) Veröffentlichung ist, wenn man bedenkt, dass auf der 1985 erschienenen 12&#8221; <a href="https://www.brainwashed.com/organum/Organum_discog/Org_pt2.pdf">„In Extremis“</a> von <a href="http://africanpaper.com/tag/organum/">Organum</a> die Buchstaben auf dem das Cover zierenden tibetischen Holzschnitt „steadfast“ bedeuten. Soll hier ein Bogen zum Frühwerk geschlagen werden oder ist es Zufall?</p>
<p>Eine weitere Rätselhaftigkeit ist die musikalische Ausrichtung von &#8220;Steadfast&#8221;. Jackmans Material der letzten Jahre ließ sich in zwei Gruppen einteilen: Die unter eigenem Namen gemachten Aufnahmen, auf denen flirrende Drones, das Krähen von Raben, Glocken und Gongs variiert, permutiert wurden (ähnlich der unterschiedlichen Schreibweisen des Namens: Jackman, David Philip Jackman, David Jackman, jetzt eben D Jackman), und dann die als Organum Electronics veröffentlichten harschen Aufnahmen, die partiell an ältere Musik anknüpften. Seltsamerweise klingen die auf „Steadfast“ zu findenden Aufnahmen, pro CD je ein langes Stück, wie ein Album von Organum Electronics.</p>
<p>Auf dem ersten Stück ertönen Gongschläge inmitten der elektronischen Noisekaskaden, es gibt immer wieder leichte Änderungen in der Textur, unter der Oberfläche eine gewisse Unruhe. Nach 45 Minuten endet der Track mit dem einmaligen Schlagen einer Kirchenglocke. Eine Glocke läutet dann passenderweise das Stück auf der zweiten CD ein: Man hört Gongschläge, wuchtige Noisepassagen, die dann nach acht Minuten aber plötzlich leiser werden und dann wieder anschwellen. Zum Abschluss kann man dann wieder eine Glocke hören.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/Scilence1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46019" title="Scilence" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/Scilence1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das lediglich für die Abonnenten der gesamten Reihe erhältliche „Scilence“, Jackman <a href="http://africanpaper.com/2024/06/22/organum-electronics-noughwhere/">setzt </a><a href="http://africanpaper.com/2025/01/04/jackman-flames-of-fire-david-philip-jackman-schining/">die Reihe</a> <a href="http://africanpaper.com/2023/11/25/organum-electronics-quietude/">eigenwillig geschriebener Titel </a>fort, besteht aus einem 36-minütigen Stück und knüpft an vorherige Alben an: Das Krähen von Raben, Gongschläge, Glocken, sirrende Drones, diesmal kommt als weiteres Klangmaterial noch das Zwitschern von Vögeln dazu.</p>
<p>Ich denke, es ist auch nach Abschluss der Reihe kaum mögich, eine finale Deutung zu formulieren, und wahrscheinlich ist das auch nicht erwünscht. Ich habe an anderen <a href="http://africanpaper.com/2023/11/25/organum-electronics-quietude/">Stellen </a>Jackmans Musik als &#8220;absolut&#8221; bezeichnet, man kann auch sagen, dass die Aufnahmen der letzten Jahre letztlich völlig autark sind, jenseits von offensichtlichen Anknüpfungspunkten. Das ist wirklich nicht das Schlechteste, was man über Musik sagen kann. (MG)</p>
<p>Label: <a href="http://www.diestadtmusik.de/">Die Stadt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>JACKMAN: Flames Of Fire / DAVID PHILIP JACKMAN: Schining</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/01/04/jackman-flames-of-fire-david-philip-jackman-schining/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 06:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit den gleichzeitig veröffentlichten Alben „Flames Of Fire“ und „Schining“ gibt es weitere Mosaikstücke der umfangreichen David Jackman-Subskriptionsserie auf Die Stadt. In der Ankündigung konnte man damals über das Projekt von Labelseite lesen: „These works are all connected with each &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/01/04/jackman-flames-of-fire-david-philip-jackman-schining/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/R-32104644-1731471697-18551.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-44270" title="R-32104644-1731471697-1855" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/R-32104644-1731471697-18551-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit den gleichzeitig veröffentlichten Alben „Flames Of Fire“ und „Schining“ gibt es weitere Mosaikstücke der umfangreichen <a href="http://africanpaper.com/tag/david-jackman/">David Jackman</a>-<a href="http://africanpaper.com/2023/10/31/david-jackman-organum-electronics-subskriptionsserie-auf-die-stadt/">Subskriptionsserie</a> auf <a href="http://africanpaper.com/tag/die-stadt/">Die Stadt</a>. In der Ankündigung konnte man damals über das Projekt von Labelseite <a href="http://africanpaper.com/2023/10/31/david-jackman-organum-electronics-subskriptionsserie-auf-die-stadt/">lesen</a>: „These works are all connected with each other and built part of an ever evolving greater piece David Jackman has been working on since his return to compose new music back in 2018.&#8221; <span id="more-44258"></span></p>
<p>Wir haben dann auch hier mehrfach darauf hingewiesen, dass was alle Jackman-Werke der letzten Jahre kennzeichnet, Elemente der Wiederholung, der Variation und Permutation von Motiven und Klängen ist. Jackman arbeitet mit einem relativ festen Repertoire an Klängen und Klangquellen: Da gibt es einerseits die als <a href="http://africanpaper.com/tag/organum-electronics/">Organum Electronics</a> gemachten Aufnahmen, die in ihrer Harschheit bedingt an das Frühwerk anknüpfen – zuletzt noch auf <a href="http://africanpaper.com/2024/06/22/organum-electronics-noughwhere/">„Noughwhere“</a>. Dann sind da die unter eigenem Namen herausgebrachten Alben mit Drones, Klavieranschlägen, Vogelkrähen, Gongs und Kirchenglocken in (leicht) verschiedenen Konstellationen, z.B. auf <a href="http://africanpaper.com/2024/06/15/david-jackman-a-cloud-of-light/">„A Cloud Of Light“</a>. Diese (enge) Verbindung der einzelnen Aufnahmen wurde auch immer wieder in der sehr ähnlichen Covergestaltung reflektiert. Diesmal finden sich leichte (Ver-)Änderungen im Artwork der beiden Veröffentlichungen: Die Doppel-CD „Schining“ wird unter David Philip Jackman veröfentlicht, „Flames Of Fire“ ziert lediglich der Nachname, zudem hat letzteres Album neben dem Titel noch zwei weitere wahrscheinlich der King James-Bibel entlehnte Phrasen: „Flames Of Fire &amp; Stars Of Lighte The Sun Ariseth“. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/R-32103924-1731471788-93162.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-44272" title="R-32103924-1731471788-9316" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/01/R-32103924-1731471788-93162-300x267.jpg" alt="" width="300" height="267" /></a>„Flames Of Fire“ beginnt direkt mit den so charakteristischen flirrenden Drones, im Hintergrund dann lediglich erahnbar die verhallenden Klavieranschläge, zwischendurch ertönt ein Gong. Auf diesem Album stehen klar die Drones im Vordergrund des Klangbilds: Dicht und verdichtet geben sie dem 41-minütigen Stück Passagen, die weniger meditativ sind, sondern vielmehr von einer gewissen Unruhe geprägt sind. Frans de Waard sah in seiner <a href="https://www.vitalweekly.net/number-1459">Besprechung</a> (durchaus nachvollziehbar) Momente der Bedrohung. Das Album endet dann in einem ca. zweiminütigen Brummen. Die Asche der titelgebenden Flammen?</p>
<p>Die Doppel-CD „Schining“ setzt die Tradition der eigenwilligen Orthographie fort (siehe etwa auch „Darckness“). Auch hier stehen die Drones im Vordergrund, die erste CD beginnt gleichzeitig mit diesen und einem Gong. Im Laufe der 40 Minuten von beiden Teilen kommen Kirchnglocken dazu. Insgesamt scheinen die beiden ähnlichen, aber nicht ganz identischen Teile von &#8220;Schining&#8221; verglichen mit &#8220;Flames Of Fire&#8221; (etwas) meditativer und getragener zu sein, wenngleich der immer wieder einsetzende wuchtig klingende Gong allzuviel Kontemplation verhindert.</p>
<p>Jackman hat eigentlich fast von Anfang an (s)eine ganz ihm originäre Klangsprache entwickelt und auch die Musik, die er in den letzten Jahren macht, ist in einem ganz eigenen Universum angesiedelt. (MG)</p>
<p>Label:<a href="www.diestadtmusik.de"> Die Stadt</a></p>
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		<title>ORGANUM ELECTRONICS: Noughwhere</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/06/22/organum-electronics-noughwhere/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 04:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[David Jackman]]></category>
		<category><![CDATA[Die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Coleclough]]></category>
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		<description><![CDATA[Das neue, 2023 in den RMS Sudios aufgenommene, Organum Electronics-Album ist ein weiteres Mosaikteil in der extensiven Subskriptionsreihe von Die Stadt und setzt die Reihe der orthographisch eigenwilligen Titel fort: Nach „Quietude“ und „Darcknes“ jetzt also „Noughwhere“ Da steckt jetzt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/06/22/organum-electronics-noughwhere/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/R-30745494-1716647783-6506.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41641" title="R-30745494-1716647783-6506" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/R-30745494-1716647783-6506-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das neue, 2023 in den RMS Sudios aufgenommene, <a href="http://africanpaper.com/tag/organum-electronics/">Organum Electronics</a>-Album ist ein weiteres Mosaikteil in der extensiven<a href="http://africanpaper.com/2023/10/31/david-jackman-organum-electronics-subskriptionsserie-auf-die-stadt/"> Subskriptionsreihe </a>von <a href="http://africanpaper.com/tag/die-stadt/">Die Stadt</a> und setzt die Reihe der orthographisch eigenwilligen Titel fort: Nach <a href="http://africanpaper.com/2023/11/25/organum-electronics-quietude/">„Quietude“ und „Darcknes“</a> jetzt also „Noughwhere“ Da steckt jetzt das Nichts, die Null im Nirgendwo – „mas que nada“, kann man bei Hemingway lesen. <span id="more-41639"></span></p>
<p>Vergleichen mit den frühen Organum-Aufnahmen mit ihrem unruhigen Schaben (paradigmaisch immer noch das großartige „Valley Of Worms“) ist diese „elektronische“ Version etwas anders ausgerichtet, knüpft vom Level an Dissonanz zwar durchaus an ältere Aufnahmen an (man denke auch an Jackmans Aufnahmen mit den New Blockaders), aber während diese oftmals von einer (durchaus hypnotischen) Unruhe geprägt waren, wohnt den Organum Electronics-Aufnahmen ein gewisses Moment von Stasis inne. Ich habe bezüglich des „Wildness“-Albums durchaus etwas augenzwinkernd <a href="http://africanpaper.com/2022/10/29/wildness-funftes-album-von-organum-electronics/">geschrieben</a>, Jackman spiele hier „seine eigene Interpretation von Wall Noise&#8221;.</p>
<p>Das Label spricht davon, dieses Album könne verstanden werden als „culmination of all previous OE albums in terms of denseness and intensity.“ Die Klänge und Klangquellen seien „arranged in a variety of permutations and combinations“. Der Beginn der knapp 56-minütigen Aufnahme beginnt ruhig, von der Stimmung gar nicht so weit entfernt von dem letzte Woche hier besprochenen<a href="http://africanpaper.com/2024/06/15/david-jackman-a-cloud-of-light/"> &#8220;A Cloud Of Light&#8221;</a>, dann setzt aber sofort diese rabiate Noisekakophonie ein, die man auch von den anderen Organum Electronics-Aufnahmen kennt. Wie schon zuletzt auf &#8220;Darcknes&#8221; findet sich hier aber auch plötzlich Klangmaterial, das bei Jackman bislang in anderen Kontexten zu finden war, hier sind es u.a.die Glocken, die immer wieder zu hören sind. Es gibt in diesem Stück auch (immer wieder) leichte (Ver-)Änderungen in der Textur.</p>
<p>In der Pressemitteilung der ersten Organum Electronics-Veröffentlichung<a href="http://www.chronoglide.com/Organum.pdf"> hieß</a> es damals: „Organum Electronics exists in the clear moment of the present/But its mysterious compositions lay hidden in a timeless past/Modulating oscillations mirror our most fundamental sense of being“. Bezieht man diese Aussage auch auf diese Aufnahme(n), so sagt das vielleicht (allzu)viel über unsere Existenz aus . (MG)</p>
<p>Label: <a href="http://www.diestadtmusik.de/index.html">Die Stadt</a></p>
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		<title>DAVID JACKMAN: A Cloud Of Light</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2024 05:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„A Cloud Of Light“ ist eine weitere Veröffentlichung aus der umfangreichen David Jackman-/Organum Electronics-Subskriptionsserie auf Die Stadt . Zuletzt waren hier Ende letzten Jahres mit „Quietude“ und „Darcknes“ die ersten beiden Releases dieser Reihe besprochen worden. Es ist schon an &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/06/15/david-jackman-a-cloud-of-light/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/david-jackman-a-cloud-of-light-cd-124149-fd929149.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-41537" title="david-jackman-a-cloud-of-light-cd-124149-fd929149" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/david-jackman-a-cloud-of-light-cd-124149-fd929149-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„A Cloud Of Light“ ist eine weitere Veröffentlichung aus der umfangreichen <a href="http://africanpaper.com/2023/10/31/david-jackman-organum-electronics-subskriptionsserie-auf-die-stadt/">David Jackman-/Organum Electronics-Subskriptionsserie</a> auf <a href="http://africanpaper.com/tag/die-stadt/">Die Stadt</a> . Zuletzt waren <a href="http://africanpaper.com/2023/11/25/organum-electronics-quietude/">hier</a> Ende letzten Jahres mit „Quietude“ und „Darcknes“ die ersten beiden Releases dieser Reihe besprochen worden. Es ist schon an vielen <a href="https://www.vitalweekly.net/number-1439/">Stellen </a>darauf hingewiesen worden, dass insbesondere Jackmans Aufnahmen der letzten Jahre ähnlich klingen, so in etwa wie Teile einer einzigen (großen) Aufnahme. Diese Ähnlichkeit spiegelt sich vielleicht auch bei den <span id="more-41535"></span>seit Jahren von <a href="https://jonathan-coleclough.bandcamp.com/">Jonathan Coleclough</a> gestalteten Covern wider, denen auch ein Moment der Wiederholung innewohnt.</p>
<p>Seit Jackman nach einer längeren Aufnahmepause ins Studio zurück gekehrt ist, lassen sich seine Aufnahmen in etwa in zwei Gruppen kategorisieren: Da ist einmal die inzwischen unter dem Namen Organum Electronics gemachte Musik, die in ihrer doch recht krachigen Fokussierung etwas an das Frühwerk Organums anknüpft – das ebenfalls gerade auf Die Stadt erschienene Album „Noughwhere“ wird hier demnächst besprochen werden –, dann die unter seinem eigenen Namen gemachten wie etwa <a href="http://africanpaper.com/2019/06/15/david-jackman-herbstsonne/">„Herbstsonne“</a>, <a href="http://africanpaper.com/2020/02/22/david-jackman-silence-in-that-time/">„Silence In That Time“</a> und „Sekihi Oidori“, die einen etwas anderen Charaker haben: Jackman schafft hier aus einer überschaubaren Menge an Instrumenten und Klangquellen, so etwa der Tampura, einer indischen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rVeFX4O4zT0&amp;ab_channel=TheMet">Langhalslaute</a>, Orgel, Klavier, Glocken und dem Krähen von Krähen eine etwas kontemplativere Musik. Das Label spricht ganz treffend von „a tapestry of shifting textures.“</p>
<p>Vergleicht man die oben genannten Aufnahmen miteinander, so fallen allerdings doch natürlich Unterschiede auf. Während auf „Sekihi Oidori“ die Tampura eher im Hintergund (an-)klingt und auf „Silence In That Time“ die Orgel und die so typischen verklingenden Klavierakkorde dominieren, steht auf dem 2023 in den Londoner <a href="https://www.rmsstudios.co.uk/">RMS Studios</a> aufgenommenen „A Cloud Of Light“ die Langhalslaute klar im Zentrum, beginnen die knapp 45 Minuten direkt mit deren flirrenden Drones, dazu hört man die Krähen, irgendwann ertönt einmal eine Glocke. Das Klavier lässt sich im Hintergund nur erahnen, ist hier kaum als solches erkennbar.</p>
<p>Jackman hat in all den Jahrzehnten, die er schon tätig ist, immer eine in beiderlei Wortsinn kaum fassbare Musik gemacht und wie auch bei fast allen anderen seiner Arbeiten bleiben Konzepte weitgehehend opak. Verwendete er <a href="„http://africanpaper.com/2020/02/22/david-jackman-silence-in-that-time/">kürzlich </a>auf einem Album noch etwas aus der King James Bible und hat der Begriff  „A Could Of Light“ ebenfalls eine <a href="https://hymnary.org/hymn/HoKo1923/81">religiöse Bedeutung</a>, bleibt unge- und unerklärt, was das im Kontext dieser Musik bedeuten mag oder soll – was in Zeiten, in denen der Wunsch nach Eindeutigkeiten ubiquitär geworden ist, ganz sicher nicht als Kritik verstanden werden sollte. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.diestadtmusik.de/index.html">Die Stadt</a></strong></p>
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		<title>ORGANUM ELECTRONICS: Quietude</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Nov 2023 03:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[David Jackman sprach einmal bzgl. seiner sogenanten „Holy“-Trilogie davon, diese Arbeiten seien geprägt von „a lot of repetition; more accurately, near repetition. It is a quality which I find most elegant.“ Dieses Motiv der (Fast-)Wiederholung zeigte sich auch auf Alben &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/11/25/organum-electronics-quietude/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/DS128-front-image1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-38531" title="DS128 front image(1)" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/DS128-front-image1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>David Jackman sprach einmal bzgl. seiner sogenanten „Holy“-Trilogie davon, diese Arbeiten seien geprägt von „a lot of repetition; more accurately, near repetition. It is a quality which I find most elegant.“ Dieses Motiv der (Fast-)Wiederholung zeigte sich auch auf Alben wie dem 2018 erscheinenen Organum-Album <a href="http://africanpaper.com/2018/10/06/organum-raven/">„Raven“</a> oder auf den unter eigenem Namen erschienenen Alben <a href="http://africanpaper.com/2019/06/15/david-jackman-herbstsonne/">„Herbstsonne“</a> und <a href="http://africanpaper.com/2020/02/22/david-jackman-silence-in-that-time/">„Silence In That Time“</a>. <span id="more-38528"></span>Die dort zu hörenden verhallenden Klavierakkorde, manchmal mit Glockenläuten, Orgeldrones oder dem Krähen von Vögeln, waren eine fast schon zirkuläre, vielleicht auch meditative Musik.</p>
<p>Dann erschien plötzlich mit Organum Electronics 2019 ein Album, das dieses Zurückhaltende, Meditative rabiat beendete. Über den Nachfolger „Stilness“ aus dem Jahr 2020 konnte man <a href="http://africanpaper.com/2020/12/19/organum-electronics-stilness/">hier </a>lesen: „Frühere Organumaufnahmen (z.B. die auf L.A.Y.L.A.H.) waren geprägt von einer Unruhe, die neuen Aufnahmen sind auf gewisse Weise etwas statischer, ganz so, als wolle Jackman seine eigene Interpretation von Wall Noise spielen. Auf 35 Minuten wird der Hörende von einem massiven Drone umgeben.“ Hier klang Jackman plötzlich wieder, wenn auch unter „elektronischer“ Fokussierung, so „noisy“, wie auf seinen frühe(re)n Aufnahmen.</p>
<p>Nach insgesamt fünf Alben unter diesem Projektnamen auf Siren Records kündigte Die Stadt aus Bremen vor einiger Zeit<a href="http://africanpaper.com/2023/10/31/david-jackman-organum-electronics-subskriptionsserie-auf-die-stadt/"> eine umfangreiche Reihe mit weiteren Veröffentlichungen</a> an: Im Abstand von drei bis vier Monaten werden bis 2024/2025 insgesamt sieben Jackman/Organum-Alben (von denen zwei Doppel-CDs sind) veröffentlicht werden.</p>
<p>Gerade erschienen sind die ersten zwei Alben dieser Reihe: Die Tradition der (manchmal kurios geschriebenen) Einworttitel fortführend, sind „Quietude“ und „Darcknes“ – natürlich, möchte man sagen –  von Ästhetik wie auch vom Klang sehr eng miteinander verbunden: Auf „Quietude“ gibt es einen langen Track (hier 40 Minuten lang), der den Hörer unter sich zu begraben droht (ganz im Gegensatz zu der im Titel angesprochenen „Ruhe“). Es gibt immer wieder leichte (Ver-)Änderungen, kaum wahrnehmbare Verschiebungen in der Textur, so dass diese Lärmwand –<br />
das Label spricht nicht unzutreffend von „buzzing washes of electronic sounds“ –  sich durchaus (ver-)ändert. Was im Gegensatz zu den fünf vorhergegangenen Alben auffällt, ist, dass tatsächliche neue (bzw. alte) Elemente hinzukommen. Plötzlich tauchen auf „Quietude“ nämlich inmitten des Surrens und Dröhnens Glocken auf, die auf früheren Aufnahmen zu finden waren.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/DS130-front-image11.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-38538" title="DS130 front image(1)" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/DS130-front-image11-300x269.jpg" alt="" width="300" height="269" /></a>Das gleichzeitig veröffentlichte Album „Darcknes“ besteht aus einem 48 Minuten langen Track, auf dem neben dem Läuten von Glocken auch noch das Krähen von Raben zu hören ist.</p>
<p>Es ist mit Hinblick auf David Jackmans Zurückhaltung hinsichtlich öffentlicher Äußerungen letztlich müßig, herauszulesen zu wollen, was seine Konzeption hinter diesen Aufnahmen ist, aber letztlich spielt das auch keine Rolle, schließlich sagte er selbst einmal vor vielen Jahren in einem <a href="http://www.chronoglide.com/Organum_article_unsound.html">Interview</a> mit Paul Lemos: &#8220;Really, there’s no mystery to the music; I just make it because I want those sounds to exist. There’s no other reason.&#8221;  Ich habe in einer<a href="http://africanpaper.com/2020/12/19/organum-electronics-stilness/"> früheren Besprechung </a>von Jackmans Arbeit einmal &#8211; in Anlehnung an eine Studie zum literarischen Expressionismus, in der u.a. die Prosa Benns dieses Attribut bekam &#8211; diese als &#8220;absolut&#8221; bezeichnet. Man kann gespannt sein, was die nächsten Veröffentlichungen bringen werden. (MG)</p>
<p>Label: <a href="http://www.diestadtmusik.de/">Die Stadt</a></p>
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		<title>David Jackman / Organum Electronics-Subskriptionsserie auf Die Stadt</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 06:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seitdem David Jackman vor einigen Jahren wieder neue Aufnahmen einspielte, sind eine Reihe von Alben unter dem Namen Organum Electronics erschienen, die weitaus noisiger waren als die Musik, die Jackman zuletzt als Organum machte. Über das 2020 veröffentlichte „Stilness“ hieß &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/10/31/david-jackman-organum-electronics-subskriptionsserie-auf-die-stadt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem <a href="http://africanpaper.com/tag/david-jackman/">David Jackman</a> vor einigen Jahren wieder neue Aufnahmen einspielte, sind eine Reihe von Alben unter dem Namen <a href="http://africanpaper.com/tag/organum-electronics/">Organum Electronics</a> erschienen, die weitaus noisiger waren als die Musik, die Jackman zuletzt als<a href="http://africanpaper.com/tag/organum/"> Organum</a> machte. Über das 2020 veröffentlichte „Stilness“<a href="http://africanpaper.com/2020/12/19/organum-electronics-stilness/"> hieß</a> es hier, dass Jackmans Musik „absolut“ sei. Nun werden im kommenden Jahr zahlreiche weitere zwischen 2019 und 2019 entstandene Alben auf Die Stadt veröffentlicht werden. Den Anfang machen Ende November &#8220;Quietude&#8221; und &#8220;Darcknes&#8221;. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/DS130-front-image.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38165" title="DS130 front image" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/DS130-front-image.jpg" alt="" width="1648" height="1482" /></a><span id="more-38163"></span>„Die Stadt is very pleased to announce the release of two new albums by ORGANUM ELECTRONICS for the end of November 2023.</p>
<p>DS128 &#8211; ORGANUM ELECTRONICS &#8216;Quietude&#8217; CD &#8211; 15,00 €</p>
<p>DS130 &#8211; ORGANUM ELECTRONICS &#8216;Darcknes&#8217; CD &#8211; 15,00 €</p>
<p>These are the first in a series of 7 new OE / David Jackman CD&#8217;S on Die Stadt. It&#8217;s still possible to purchase the subscription and to get the Bonus CD which will be exclusive to subscribers. Find all the information following here:<br />
Die Stadt is delighted to announce the forthcoming release of a series of 7 David Jackman / Organum Electronics CD albums, 2 of them which will be Double CD’s.</p>
<p>These works are all connected with each other and built part of an ever evolving greater piece David Jackman has been working on since his return to compose new music back in 2018. Recorded between 2019 &#8211; 2022 and edited by Alan Jones / RMS Studios South London, each CD will come in a 4panel Digisleeve with graphic artwork by Jonathan Coleclough.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/DS128-front-image.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38166" title="DS128 front image" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/DS128-front-image.jpg" alt="" width="1648" height="1482" /></a>Die Stadt is offering a subscription to the series of albums which will be released in intervals of 3-4 months (2 albums at a time) starting in November 2023 and ending in fall 2024 / beginning of 2025.</p>
<p>As a very special extra all subscribers will get an exclusive Bonus CD, which will not be available anywhere else.</p>
<p>Furthermore all subscribers are entitled to purchase a copy of the forthcoming numbered &amp; colored Vinyl 7inch sub editions of: ORGANUM ELECTRONICS ‚Fiire‘ (DS125) + DAVID JACKMAN ‚Das Kreuz‘ (DS127) scheduled for release beginning of 2025 (Prices: t.b.a.). The standard versions will appear without numbering on black vinyl.</p>
<p>Price for the complete subscription will be:</p>
<p>150,00 € (incl. standard shipping) GERMANY<br />
160,00 € (incl. standard airmail shipping) REST OF WORLD<br />
*Please add 10,00 € for tracked shipping</p>
<p>Subscriptions can be ordered by writing to:</p>
<p>jschwarz@diestadtmusik.de</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ASMUS TIETCHENS / CV LIQUIDSKY: Monoposto</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/03/14/asmus-tietchens-cv-liquidsky-monoposto/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2020 08:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andreas Hoffmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Die große, 2003 begonnene 18-teilige Wiederveröffentlichungsreihe von Asmus Tietchens&#8217; früheren Arbeiten kommt mit Nummer 17 langsam an ihr Ende; in einer erneuten Zusammenarbeit veröffentlichen Die Stadt und Auf Abwegen das mit CV Liquidsky zwischen 1988 und 1990 entstandene und ursprünglich &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/03/14/asmus-tietchens-cv-liquidsky-monoposto/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/TietchensDS120.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20454" title="TietchensDS120" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/03/TietchensDS120-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die große, 2003 begonnene 18-teilige Wiederveröffentlichungsreihe von Asmus Tietchens&#8217; früheren Arbeiten kommt mit Nummer 17 langsam an ihr Ende; in einer erneuten Zusammenarbeit veröffentlichen Die Stadt und Auf Abwegen das mit CV Liquidsky zwischen 1988 und 1990 entstandene und ursprünglich 1991 erschienene Album „Monoposto“.<span id="more-20453"></span></p>
<p>In den Linernotes schreibt Tietchens, dass er Andreas Hoffmann, so der bürgerliche Name des 1998 verstorbenen Musikers, Journalisten und Graphikers, schon lange kannte, bevor sie sich endlich dazu entschlossen, ein gemeinsames Album aufzunehmen. Es sei nicht darum gegangen, ein „perfektes Studioalbum“ aufzunehmen, sondern „Improvisation, Zufälle[...], Fehler[...] und spontane[...] Entscheidungen“ hätten eine wichtige Rolle gespielt. Das führte dazu, dass die einzelnen Stücke recht schnell entstanden und noch in der gleichen Nacht gemischt wurden. Nichts weiter wurde mit den Aufnahmen gemacht.</p>
<p>Das Zusammenspiel von Liquidskys Gitarre und der elektronischen Bearbeitung von Asmus Tietchens führt “ zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Insgesamt ist „Monoposto“ allerdings ein stark von Wiederholung geprägtes Album, wie gerade der fast schon rhythmische Opener „Junge Hoden“ mit seinen immer nur leicht variierten Loops zeigt. Ähnlich konzipiert scheint „Drangsal am Hauptbahnhof“, das mit seltsamen kreischenden Passagen im Hintergrund etwas düsterer und variabler ist. „Mit dem Zombiebus ins Totenreich der Killermumien“, vielleicht der Titel eines verlorengegangen Drehbuchs von <a href="https://www.imdb.com/name/nm0841576/?ref_=tt_ov_dr">Don Swan</a>, ist eine anfangs verrauschte, fast schon nach Ambient klingende Nummer mit dunklem Dröhnen und leichtem Pochen. Auf dem verglichen damit profan betitelten Track „DDR“ hört man Loops, Heulen und Dröhnen, seltsame Stimmen und im Hintergrund eine Hymne. &#8220;Fraueninnenhygiene&#8221; hat eine merkwürdige Westernatmosphäre, „ Auf „Einfach Helden“ glaubt man ein dissonantes Klavier zu hören und das Stück „Aus heiterem Himmel“ ist ein Cover von Neil Youngs <a href="https://www.youtube.com/watch?v=t4Y1wDdMYH4">„My my, hey hey (Out of the blue)“</a>, das im Original die legendäre Zeile „It&#8217;s better to burn out/Than to fade away “ enthält. In Tietchens’ und Liquidskys Interpretation lässt sich das Original durchaus noch erahnen, von der Herangehensweise passt es aber gut zum Rest des Albums.</p>
<p>Stampfende, primitive Rhythmik hört man auf den Bonustracks „Prinzip Hoffmann“ und „Schwachholz vorsetzen“ und gerade diese Tracks situieren dieses in Passagen monotone und ruppige Album durchaus an den Rändern des Industrials. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://diestadtmusik.de/">Die Stadt</a> / <a href="http://www.aufabwegen.de/label/">AufAbwegen</a></strong></p>
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		<title>DAVID JACKMAN: Silence In That Time</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Feb 2020 01:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Organum]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Organum-Album &#8220;Sorow&#8221; aus dem Jahr 2010 herrschte erst einmal Stille und David Jackman schien verstummt zu sein. Dann plötzlich erschien 2018 mit „Raven“ ein neues Album und 2019 mit „Herbstsonne“eine Veröffentlichung unter eigenem Namen. Vor ein paar Monaten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/02/22/david-jackman-silence-in-that-time/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/02/jACKMANR-14786572-1581588823-64031.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-20193" title="jACKMANR-14786572-1581588823-6403" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/02/jACKMANR-14786572-1581588823-64031-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach dem Organum-Album<a href="http://africanpaper.com/2011/09/02/organum-sorow/"> &#8220;Sorow&#8221;</a> aus dem Jahr 2010 herrschte erst einmal Stille und David Jackman schien verstummt zu sein. Dann plötzlich erschien 2018 mit <a href="http://africanpaper.com/2018/10/06/organum-raven/">„Raven“</a> ein neues Album und 2019 mit<a href="http://africanpaper.com/2019/06/15/david-jackman-herbstsonne/"> „Herbstsonne“</a>eine Veröffentlichung unter eigenem Namen. Vor ein paar Monaten brachten Siren Records mit dem lapidar betitelten <a href="http://sirenrecords.blogspot.com/2019/11/organum-electronics-siren-29.html">„Electronics“</a> ein erstaunlich noisiges Organum-Album heraus, das aus den Alben der letzten Jahre herausstach.<span id="more-20190"></span></p>
<p>Das neue auf Die Stadt veröffentlichte Jackman-Album knüpft dagegen (stark) an &#8220;Herbstsonne&#8221; an: Der ganze 42-minütige Track wird durchzogen von dem kurz angeschlagenen und langsam nach- und verhallenden Klavier, man hört die leicht flirrenden Klänge der Tampura, Orgeldrones und Kirchenglocken, dazu kommt das Rabenkrähen, das auf &#8220;Raven&#8221; zu hören war. Jackman arbeitet (natürlich wieder) mit der Repetitio, die auch schon die<a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/organum-omega/"> „Holy“-Trilogie</a> prägte, und während des gesamten Stücks fragt man sich immer wieder, ob man leichte (Ver-)Änderungen, Variationen hört. Nach etwa 14 Minuten gibt es eine kurze Pause, nach 27 eine weitere.</p>
<p>Wie auch auf fast allen anderen Arbeiten Jackmans finden sich so gut wie keinerlei Hinweise auf eine mögliche (Be-)Deutung. Bezogen auf „Herbstsonne“ hieß es auf diesen Seiten:  &#8220;Andere haben die Musik der letzten Jahre sicher nicht unzutreffend als Abschiedssoundtracks gedeutet und die Musik auf &#8216;Herbstsonne&#8217; lässt von der erzeugten Stimmung auch eher an den Herbst des Lebens und die näherrückende Begegnung mit dem Schnitter denken als an die noch wärmende Sonne, die die verfärbten Blätter illuminiert.“ Gerade das Verhallen, das allmähliche Verschwinden der einzelnen Klangquellen und Instrumente könnte auch hier solch eine Interpretation nahelegen. Zudem fällt bei näherer Betrachtung des Artworks auf, dass auf dem Cover von &#8220;Herbstsonne&#8221; D Jackman zu lesen war, auf &#8220;Silence In That Time&#8221; nur noch Jackman steht, also scheinbar auch der Künster langsam verschwindet. Hilft es, wenn man nun weiß, dass die titelgebende Formulierung dem Buch Amos (in der Übersetzung aus der King- James-Bible) entnommen ist, in dem der Prophet spricht: „For I know your manifold transgressions and your mighty sins: they afflict the just, they take a bribe, and they turn aside the poor in the gate <em>from their right</em>.Therefore the prudent shall keep silence in that time; for it is an evil time.“ Bezogen auf die &#8220;Holy-Trilogie&#8221; sagte Jackman in einem seiner seltenen <a href="http://www.chronoglide.com/Organum_images/DJ_May07.pdf">Interviews</a>: &#8220;The first two parts of the threesome have an obvious flavour of Christianity, an ambience which probably does not merit much discussion beyond saying that it is an echo from my childhood. One gets old. One considers these things.&#8221; Im selben Interview hieß es auch auf mögliche Interpretationen: &#8220;I am just making my own music, nothing more. I am not offering a ‘position’. I do get a little tired of saying that. People expect far too much of a few sounds &#8221; Wie auch immer &#8211; die &#8220;few sounds&#8221;, die Jackman auf seinen letzten Veröffentlichungen variiert, schaffen es (immer wieder aufs Neue) den Hörenden in eine ganz eigene, kaum greifbare Welt zu transportieren. (MG)</p>
<p>Label: <a href="http://diestadtmusik.de/">Die Stadt</a></p>
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