ORGANUM: Raven

Vielleicht ist diese Einschätzung nur der Rückschau geschuldet, aber eventuell ließe sich sagen, dass selbst in der dissonanten Frühphase in der ersten Hälfte der 80er das Werk David Jackmans als Organum – bei der unter seinem eigenen Namen veröffentlichten Musik sieht es ähnlich aus -  einen fast meditativen Charakter hatte, dass den aus schabenden und kratzenden metallischen Klängen, die zu zirkulierenden Noisesymphonien verdichtetet wurden, Weiterlesen

ORGANUM: Sorow

David Jackman ist ein Meister der Reduktion: Waren die frühen auf L.A.Y.L.A.H. erschienenen Veröffentlichungen noch von Bildern (u.a. einem mittelalterlichen Holzschnitt oder einem ägyptischen Motiv) geziert, folgten an Max Ernst erinnernde komplexe Kollagen, später fanden sich nur noch Photos, bevor auf den Veröffentlichungen der jüngeren Zeit (wie auch schon bei den Compilations „Volume One“ und „Volume Two“) völlig auf das Piktorale verzichtet wurde und eine völlige Konzentration auf das Wort, auf den Titel stattfand. Weiterlesen

ORGANUM: Omega

“Omega“ – mit dem Untertitel “While The Stars Be Not Darkened“ ­versehen­– schließt die mit “Sanctus“ (auf Robot Records) begonnene und mit “Amen“ (ebenfalls auf Die Stadt) weitergeführte Trilogie ab, die im Gegensatz zu den oft unruhigen frühe(re)n Aufnahmen eher kontemplativen Charakter hat. Weiterlesen