Pierluigi Foschi veröffentlicht unter dem Projektnamen Uruboro das Album “Close Position” bei Disasters By Choice. Es ist seine erste Solo-Veröffentlichung. Das etwa 38minütige Stück basiert auf Aufnahmen eines mit Kontrabassbogen gestrichenen Gongs. Ergänzt werden diese Klänge durch Aufnahmen von Cosimo Fiaschi am Sopransaxofon und der Rohrtrompete, die, wie man vom Label erfährt, bewusst eine klangliche Ähnlichkeit mit dem Gong erzeugen sollen.
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En Masse: Alte Aufnahmen von Spit Like Paint erstmals auf LP
Mit “En Masse” erscheint erstmals eine Zusammenstellung früher Aufnahmen der 1981 im südenglischen Portsmouth gegründeten Band Spit Like Paint. Die LP vereint das selbstveröffentlichte Demotape und die später auf dem Dining Out-Label erschienene EP – zwei Dokumente eines rauen, experimentierfreudigen Postpunk, der Funk, Dub und improvisatorische Energie miteinander verschmilzt.
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Yugen: Gemeinsames Album von Gianluca Ceccarini, Alessandro Ciccarelli und Tetsuroh Konishi
Disasters by Choice bringen Mitte Oktober unter dem Titel “Yugen” ein gemeinsames Album des Gitarristen und Mehrfachinstrumentalisten Gianluca Ceccarini, des Bläsers und Multimediakünstlers Alessandro Ciccarelli und des Autors, Komponisten und Trompeters Tetsuroh Konishi heraus – das Album lotet v.a. die Grenzbereiche elektroakustischer Musik mit Blech- und Blasinstrumenten sowie traditioneller Perkussion aus und enthält sechs Soundscapes von unterschiedlicher Länge, laut Label konzipiert als “Metapher für eine körperliche und geistige Initiationsreise”, in denen verschiedene elektronische und akustische Instrumente wie Synthies, Tuba, Gitarren, Flöten, Trompete, Percussion, Klangquellen wie Field Recordings und einiges mehr eine mysteriöse und stets veränderliche Szenenfolge entstehen lassen, die in den von Konishis Trompete gekrönten Passagen
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Tropischer Futurismus: Rizomagic debütieren bei Disasters By Choice
Unter dem vermutlich an Deleuze und Guattari angelehnten Bandnamen Rizomagic bringen die beiden Kolumbianer Diego Manrique und Edgar Marun Ende November ihr erstes gemeinsames Album heraus. “Voltaje Raizal” steht ganz im Zeichen einer futuristisch eingefärbten Exotica, die in der Psychedelic-Szene Bogotas ihr perfektes Substrat vorfindet und angesichts der bisherigen Aktivitäten der beiden Rizomagiker nicht wundert. Während Manrique mit dem Niño Pueblo-Orchester, eine avantgardistische Form der Cumbria spielt, lebte Marun bisher u.a. seine Vorliebe für Afrobeat beim Ensemble Dorado Kandua aus, dessen Direktor er ist.
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