Der schwedische Gitarrist Finn Loxbo, dessen Arbeiten auf Thanatosis wir bereits vorgestellt haben, legt mit “Lummernikt” ein Soloalbum vor, das seine Akustikgitarre in eine bewegliche Quelle von Klängen und Tönen verwandelt. Zwischen rasanten Arpeggien, verflochtenen Melodielinien und ungewöhnlichen Spieltechniken entsteht eine Musik, die laut Begleittext zugleich nervös flackert und eine eigentümliche Ruhe in sich trägt.
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Kalpa: Neues von Kommun bei Thanatosis
Gerade erscheint mit “Kalpa” das neue Album der Stockholmer Formation Kommun bei Thanatosis als CD und Download. Das von Gitarrist Finn Loxbo initiierte Ensemble erweitert auf “Kalpa” seinen ursprünglich quartettbasierten Ansatz um zwei zentrale Stimmen: Anna Lindal (Violine) und Leo Svensson Sander (Cello) stoßen neu zur Gruppe und bereichern deren klangliches Gefüge um zusätzliche Schichten. Kommun arbeitet an der Schnittstelle von Kollektiv und Einzelstimme und weisen auch Aspekten er Zeitlichkeit ihre Bedeutung zu, was sich eventuell auch in der Titelwahl (“Kalpa” ist das Sanskritwort für “Zeitalter”). Improvisation ist dabei laut Label kein Ausdruck individueller Freiheit, sondern ein gemeinsamer Prozess, bei dem jede Stimme eine gleichranginge und klar umrissene Bedeutung trägt.
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Ephemeralds: Debüt des Kommun-Quartetts
In einigen Tagen erscheint das Debüt des neuen sinternationalen Jazz/Neue Musik-Ensembles Kommun um den schwedischen Gitarristen Finn Loxbo. Mit von der Partie sind die Pianistin Lisa Ullén, Kontrabassist Vilhelm Bromander und Percussionist Ryan Packard. “Ephemeralds” – ein Wortspiel, das im Deutschen soviel wie “flüchtige Smaragde” heißt – ist ein stark kollektiv ausgerichtetes Werk. “Loxbo has set up a situation of intense focus, dissolving individual identities into a collective sound world of resolute clarity”, heißt es im Begleittext. “Each musician manipulates a collection of tightly stipulated pitch material whilst bringing the shared timbral qualities of each instrument into close proximity. Uniquely, this dissolution of identity happens without relying on a blur of sustained tones”.
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