<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Fumie C. Kikuchi</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/fumie-c-kikuchi/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 05:43:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>KUUNATIC: Wheels of Ömon</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/04/05/kuunatic-wheels-of-omon/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/04/05/kuunatic-wheels-of-omon/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Apr 2025 03:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fumie C. Kikuchi]]></category>
		<category><![CDATA[Fumie Kikuchi]]></category>
		<category><![CDATA[Glitterbeat]]></category>
		<category><![CDATA[Kuunatic]]></category>
		<category><![CDATA[Rekpo]]></category>
		<category><![CDATA[Shoko Yoshida]]></category>
		<category><![CDATA[Yuko Araki]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=45698</guid>
		<description><![CDATA[In den experimentelleren Formen des Rock – ganz gleich, ob man nun von Psychedelic, Kraut, Space oder Prog spricht – war das Interesse an epischen Erzählungen mit Scifi-Einschlag schon immer stark ausgeprägt. Bands wie die französischen Magma entwickelten mit dem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/05/kuunatic-wheels-of-omon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/wheelsofömon.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45699" title="wheelsofömon" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/wheelsofömon-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den experimentelleren Formen des Rock – ganz gleich, ob man nun von Psychedelic, Kraut, Space oder Prog spricht – war das Interesse an epischen Erzählungen mit Scifi-Einschlag schon immer stark ausgeprägt. Bands wie die französischen Magma entwickelten mit dem Kobaïa-Mythos ganze eigene Welten, während Hawkwind treibenden Ritualismus mit interstellarer Mystik verbanden. Entsprechungen in allen Erzählmedien gab es zuhauf, allem voran natürlich in der Literatur. Ein prägnantes Beispiel für diese Tradition ist <span id="more-45698"></span>zudem Alejandro Jodorowskys legendärer Scifi-Comic &#8220;Der Incal&#8221;: Das Setting ist eine Zukunft, die nicht von moderner Technologie, sondern von magischen Strukturen, Prophezeiungen und zyklischen Erzählweisen geprägt ist. In eine ähnliche Richtung bewegt sich auch das japanische Trio Kuunatic mit seinem zweiten Album &#8220;Wheels of Ömon&#8221;, das sich als Erweiterung der bereits auf &#8220;Gate of Klüna&#8221; etablierten Mythologie versteht.</p>
<p>Kuunatic, bestehend aus Fumi Kikuchi (Keyboards), Shoko Yoshida (Bass) und die <a title="YUKO ARAKI: IV" href="http://africanpaper.com/2023/11/04/yuko-araki-iv/">auch als Noise-Performerin bekannte Yuko Araki </a>(Drums) lassen hier eine fiktive Welt voller prophetischer Figuren, ritueller Handlungen und transkultureller Verflechtungen entstehen. Die acht Stücke markieren jeweils einen Schlüsselmoment innerhalb eines 45stündigen Sonnenumlaufs des fiktiven Planeten Kuurandia, wodurch das Album einen dramaturgisch kohärenten Fluss erhält. Musikalisch erweitert die Band ihr Stamminstrumentarium merklich und setzt auf eine Mischung aus psychedelischem Rock, rituellen Rhythmen und traditionellen japanischen Elementen, wobei insbesondere historische Instrumente wie die Sho-Flöte oder Zimbeln aus der höfischen Gagakumusik dem Album einen einzigartigen Charakter verleihen.</p>
<p>Das Werk beginnt mit dem knapp achtminütigen Opener &#8220;Yew’s Path&#8221;. Ein akustisches Instrument eröffnet den Song mit einer hellen Melodie, bevor monumentale, raue Riffs einsetzen. Dazwischen sorgen metallen schimmernde Klänge für eine fernöstliche Anmutung, und das Zusammenspiel von knarrendem Bass, hymnischem Gesang und einer orientalisch geprägten Melodieführung erinnert an bestimmte Momente bei <a title="OM: Advaitic Songs" href="http://africanpaper.com/2012/08/11/om-advaitic-songs/">OM</a>. Das Stück steigert sich zum Ende hin, das Tempo zieht an, und es entsteht fast ein kleiner musikalischer Klimax. Besonders eindrucksvoll sind hier die wiederkehrenden Zeilen &#8220;Follow the path, embrace the unknown&#8221;, die die rituelle Grundstimmung des Albums unterstreichen und zugleich die Reise in eine mythische Zukunft ankündigen. Generell scheinen mir die Songs von einem deutlichen Bewegungs-Charakter geprägt und erinnern immer wieder an eine kraftvolle Fahrt. &#8220;Mavya at The Lacus Yom&#8221; entfaltet eine filigrane, schwebende Atmosphäre, die zunächst hell und lichtdurchflutet wirkt wie eine von frischen Düften durchwehte Morgendämmerung. Doch unter der Oberfläche braut sich eine kraftvolle Energie zusammen, unterstützt durch sich verdichtende mehrstimmige Gesänge, die fast a cappella anmuten. Schließlich intensivieren sich Tempo und Dynamik, der Song nimmt einen rituellen Charakter an und vermittelt das Gefühl einer spirituellen Zeremonie, bei der Worte wie &#8220;The water speaks in echoes&#8221; wie ein Portal in eine ungekannte Dimension anmuten.</p>
<p>Einen Kontrast dazu bildet &#8220;Disembodied Ternion&#8221;, das mit einem aufweckenden Flötenton beginnt und sich rasant zu einem fast punkig geprägten, treibenden Stück entwickelt. Der Rhythmus ist ungestüm, die Basslinien knarzen, das Schlagzeug pumpt druckvoll nach vorne. In der zweiten Hälfte löst sich das Arrangement in einen diffusen Klangnebel auf, aus dem kämpferische Shouts herausbrechen – ein Moment, der die hymnischen Gesangslinien des Albums in eine fast bedrohliche Intensität überführt. &#8220;No shape, no form, yet I arise&#8221; – diese Zeile betont nicht nur das körperlose, geisterhafte Moment des Songs, sondern auch die zyklische Wiederkehr, die sich als Motiv durch das ganze Album zieht. Mit &#8220;Myth of Klüna&#8221;, dessen Titel eine Brücke zum Vorgängeralbum schlägt, lassen die Drei einen radikal anderen Ton anklingen. Dieses nur rund eine Minute lange Stück besticht durch seine elektrisierende, mantraartige Gesangsstruktur, die an eine rezitative Darbietung repetitiver, sakral anmutender Silben erinnert. &#8220;Whispers of old, voices untold&#8221; scheint hier wie eine Beschwörung zu wirken, ein Echo halbvergessener Geschichten, deren Widerhall in der Erzählgegenwart zu hören ist. &#8220;Yellow Serpent“ ist von japanischen Instrumenten geprägt und kombiniert den Klang eines psalterienartigen Saiteninstruments mit zurückhaltenden, aber groovigen Basslinien. Der Gesang ist fließend und tranceartig, während sphärische Synthies eine entrückte Atmosphäre erzeugen.</p>
<p>Eine besondere Facette des Albums zeigt sich in &#8220;Kuuminyo&#8221;, das in Zusammenarbeit mit der Ainu-Sängerin Rekpo entstand. Ihr hochtönender Gesang, begleitet von Handtrommeln, Klatschrhythmen und hölzernen Percussions, erschafft ein Bild archaischer, zeremonieller Musik. Es ist vielleicht das heiterste Stück des Albums, durch seine Wiederholungen fast beschwörend und aufweckend zugleich. &#8220;Halu Shanta&#8221; ist typisch für Kuunatic: Mehrstimmiger, hymnischer Gesang, bei dem ich ein weiteres Mal die österreichischen Postpunkerinnen von <a href="http://africanpaper.com/2021/04/10/astaron-st/">Astaron</a> in Erinnerung rufen muss, trifft auf rituelle Percussion, doch nach und nach verschieben sich die musikalischen Hierarchien. Was zunächst als klangliche Kulisse erscheint, rückt mehr und mehr an den vorderen Bühnenrand, während sich der trancehaft-erhabene Gesang &#8211; &#8220;Chanting the stars, weaving the night&#8221; heißt es da, wie um das Schöpferische der eigenen Darbietung metapoetisch zu betonen &#8211; und die Instrumentierung immer stärker zu einer organisch anmutenden Klangmasse verweben.</p>
<p>Den Abschluss bildet &#8220;Syzygy and A Counter Truth&#8221;, ein Stück, das verspielt und gerade in seiner elektronischen Gestalt fast barock anmutet. Zunächst instrumental und von einer psychedelischen Offenheit geprägt, setzt schließlich verfremdeter, nach hinten gemischter Gesang ein. Das Stück bleibt bis zum Schluss offen und vermittelt den Eindruck eines musikalischen Cliffhangers. &#8220;Wheels of Ömon&#8221; zeigt eindrucksvoll, wie Kuunatic traditionelle japanische Elemente mit einem psychedelischen, rituellen Sound verbinden. Dabei gelingt es den Dreien, eine Balance zwischen archaischer Tiefe und futuristischer Weite zu schaffen – ein Konzept, das sich nicht nur musikalisch, sondern auch in der thematischen Gestaltung des Albums widerspiegelt. Die fiktive Welt Kuurandia ist durchdrungen von Prophezeiungen, zyklischen Strukturen und mythischen Figuren.</p>
<p>Diese Verknüpfung von Scifi-Elementen mit archaischen, spirituellen Motiven findet sich wie gesagt auch in anderen Werken mit Konzepten einer Zukunft, die nicht von technologischer Dominanz, sondern von verschleiertem Wissen, Ritualen und mythischen Zyklen geprägt ist. Kuunatic stehen somit in einer langen Tradition experimenteller Musik, die Zukunftsvisionen nicht als linear-technologischen Fortschritt, sondern als Wiederkehr uralter Strukturen begreift. Mit &#8220;Wheels of Ömon&#8221; setzen sie diese Linie konsequent fort und erschaffen eine Klangwelt, die gleichermaßen hypnotisch, erhaben und tief verwurzelt in einer Mythologie ist, deren fitive Stoffe sicher auch auf die eine oder andere historische Vorlage zurückgreift.</p>
<p><strong>Label: Glitterbeat</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1299723363/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/04/05/kuunatic-wheels-of-omon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sommertour: Kuunatic unterwegs in Europa</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/06/19/sommertour-kuunatic-unterwegs-in-europa/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/06/19/sommertour-kuunatic-unterwegs-in-europa/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 03:43:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fumie C. Kikuchi]]></category>
		<category><![CDATA[Kuunatic]]></category>
		<category><![CDATA[Shoko Yoshida]]></category>
		<category><![CDATA[Yuko Araki]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=36171</guid>
		<description><![CDATA[Kuunatic, die einzige bekannte Band vom Planeten Kuurandia, verlässt in Kürze ihren momentanen Aufenthaltsort Tokio, um ihre Fans in neun europäischen Ländern auf siebzehn Bühnen mit ihrer einzigartigen Mixtur aus Prog, Folklore und reißerischer Filmmusik zu begeistern. Dabei macht das &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/19/sommertour-kuunatic-unterwegs-in-europa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kuunatic, die einzige bekannte Band vom Planeten Kuurandia, verlässt in Kürze ihren momentanen Aufenthaltsort Tokio, um ihre Fans in neun europäischen Ländern auf siebzehn Bühnen mit ihrer einzigartigen Mixtur aus Prog, Folklore und reißerischer Filmmusik zu begeistern. Dabei macht das aus Fumie C. Kikuchi, Shoko Yoshida und der <a title="YUKO ARAKI: End of Trilogy" href="http://africanpaper.com/2021/03/20/yuko-araki-end-of-trilogy/">auch als Noisemusikerin bekannten Yuko Araki</a> bestehende Trio auch auf einigen großen Festivals Station, neben dem dänischen Roskilde steht auch das diesjährige Fusion auf dem Programm. Kuunatic haben vor zwei Jahren den Longplayer <a title="KUUNATIC: Gates of Klüna" href="http://africanpaper.com/2021/10/23/kuunatic-gates-of-kluna/">&#8220;Gates of Klüna&#8221;</a> (Glitterbeat) herausgebracht, dessen Tracks wahrscheinlich auch im Zentrum der neuen Tour stehen werden.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/FB_IMG_1687145328451.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36173" title="FB_IMG_1687145328451" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/FB_IMG_1687145328451.jpg" alt="" width="720" height="480" /></a><span id="more-36171"></span></p>
<p>28/06 Roskilde Festival &#8211; DK<br />
29/06 Fusion Festival &#8211; Larz DE<br />
30/06 Hafen 2  &#8211; Offenbach DE<br />
01/07 Die Bäckerei &#8211; Innsbruck AT<br />
04/07 CAFE WOLF &#8211; Graz AT<br />
05/07 Gala Hala &#8211; Ljubljana SLO<br />
07/07 Festival de la Cité Lausanne &#8211; Lausanne CH<br />
08/07 Le Foudre &#8211; Tours FR<br />
10/07 Exchange &#8211; Bristol UK<br />
11/07 Hare &amp; Hounds Kings Heath &#8211; Birmingham UK<br />
12/07 The Tin Music and Arts  &#8211; Coventry UK<br />
13/07 Shacklewell Arms  &#8211; London UK<br />
14/07 The Green Door Store &#8211; Brighton UK<br />
15/07 Valkhof Festival  &#8211; Nijmegen NL<br />
30/07 WOMAD Festival &#8211; Swindon UK<br />
02/08 &#8211; Kuusamo Epäjohdonmukaisten tanssiaiset / Bal des Incohérents  FI</p>
<p><strong>Foto</strong> <strong>© Juri Hiensch</strong></p>
<p><strong><a href="http://africanpaper.com/?s=Kuunatic+&amp;submit=Suchen">Kuunatic @ African Paper</a></strong> <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230619_053609_208.sdocx--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/06/19/sommertour-kuunatic-unterwegs-in-europa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kuunatic: Zweite Europa-Tour in 2022</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/08/27/kuunatic-zweite-europa-tour-in-2022/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/08/27/kuunatic-zweite-europa-tour-in-2022/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 05:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fumie C. Kikuchi]]></category>
		<category><![CDATA[Kuunatic]]></category>
		<category><![CDATA[Shoko Yoshida]]></category>
		<category><![CDATA[Yuko Araki]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=31044</guid>
		<description><![CDATA[Das vom Planeten Kuurandia stammende all female Progfolk-Trio Kuunatic beehrt zum zweiten Mal in diesem Jahr den Westen Europas mit einer Reihe ihrer kraftvollen Liveshows. Mit dem Berliner Festival &#8220;Kosmischerim Aufbruch&#8221; im Haus der Kulturen der Welt (11. November) und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/08/27/kuunatic-zweite-europa-tour-in-2022/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das vom Planeten Kuurandia stammende all female Progfolk-Trio Kuunatic beehrt zum zweiten Mal in diesem Jahr den Westen Europas mit einer Reihe ihrer kraftvollen Liveshows.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/FB_IMG_1661488910501.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31045" title="FB_IMG_1661488910501" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/FB_IMG_1661488910501.jpg" alt="" width="720" height="1018" /></a> <span id="more-31044"></span>Mit dem Berliner Festival &#8220;Kosmischerim Aufbruch&#8221; im Haus der Kulturen der Welt (11. November) und dem Karlsruher P8 (26. November) stehen zwei deutsche Adressen auf dem Terminkalender, weitere Konzerte finden in Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz statt.</p>
<p>Artwork <strong>© </strong>Shoko Yoshida<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_220826_204042_235.sdocx--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2022/08/27/kuunatic-zweite-europa-tour-in-2022/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KUUNATIC: Gates of Klüna</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/10/23/kuunatic-gates-of-kluna/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2021/10/23/kuunatic-gates-of-kluna/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2021 05:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fumie C. Kikuchi]]></category>
		<category><![CDATA[Glitterbeat]]></category>
		<category><![CDATA[Kuunatic]]></category>
		<category><![CDATA[Shoko Yoshida]]></category>
		<category><![CDATA[Yuko Araki]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=27418</guid>
		<description><![CDATA[Kuurandia, so will es die Saga, ist ein Planet irgendwo in einer versteckten Ecke des Universums, und er hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Die Band Kuunatic (von der böse Zungen immer wieder behaupten, sie seien ein Trio aus Tokio &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/10/23/kuunatic-gates-of-kluna/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/kuunaticgatesofklüna.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27419" title="kuunaticgatesofklüna" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/kuunaticgatesofklüna-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Kuurandia, so will es die Saga, ist ein Planet irgendwo in einer versteckten Ecke des Universums, und er hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Die Band Kuunatic (von der böse Zungen immer wieder behaupten, sie seien ein Trio aus Tokio bestehend aus Fumie C. Kikuchi, Shoko Yoshida und <a title="Von Kuurandia nach Eutopia und zurück. Interview mit der Musikerin Yuko Araki" href="http://africanpaper.com/2019/09/03/von-kuurandia-nach-eutopia-und-zuruck-interview-mit-der-musikerin-yuko-araki/">Yuko Araki</a>) schickten sich vor einigen Jahren an, uns den epischen Stoff des von kargen Landschaften geprägten Ortes und seiner<span id="more-27418"></span> Bewohner zu übermitteln – nicht zwischen schweren Buchdeckeln und auch nicht im Breitwandformat auf Zelluloid, gleichwohl beides angemessene Medien wären. Kuunatic entschieden sich für das Medium Musik, und das klingt auf Kuurandia wie eine energiegeladene Mixtur aus Progrock-Hymnen, mitreißender Filmmusik aus den hallenden Räumen des Dub und einer unerhörten, keiner bestehenden Kultur zuzuordnenden Folklore.</p>
<p>Auf ihrer <a title="KUUNATIC: Kuurandia" href="http://africanpaper.com/2020/02/15/kuunatic-kuurandia/">EP &#8220;Kuurandia&#8221;</a> (Eigenvertrieb 2017, Extra Noir 2019) präsentierten sie den Sound und die Stimmung ihres Planeten in einer Momentaufnahme, &#8220;Gates of Klüna&#8221; dagegen erzählt die Geschichte der jüngsten, von Kaiserinnen beherrschten Ära der kurandischen Geschichte. Das bereits vor zwei Jahren auf der <a title="V.A.: Seitō: In the Beginning, Woman Was the Sun" href="http://africanpaper.com/2019/08/17/v-a-seito-in-the-beginning-woman-was-the-sun/">Compilation &#8220;Seitō&#8221; </a>vertretene &#8220;Dewbow&#8221;, so heißt es im Booklet, läutet den Morgen einer neuen Ära ein – mit gezupften Seiten, entrückt und kämpferisch zugleich, mit donnernden Drums und Kriegsgesängen. Ob es das &#8220;asiatisch&#8221; anmutende Seitenspiel ist, die fast anheimelnden Flötenparts oder die immer wieder wechselnden Rhythmen, Kuunatic spielen auch hier wieder gekonnt mit Klischees und verbinden alle Zutaten zum Score eines reißerischen Computerspiels.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/FUIzMGI-84k" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Eine neue Kaiserin, die mit magischen Kräften ausgestattete Desert Empress, tritt in den beiden nach ihr benannten Stücken ihre Herrschaft an, begleitet von sirenenhaften Bagpipes. Zischelnde Becken, hämmernde Pauken, aggressive Shouts verdeutlichen, dass es keine faule Zeit ist, kakophonisches Feedback sorgt für Grimm in den &#8220;castles in the sun&#8221;. Trotzdem herrscht eine Zeit des Friedens und der Ausgelassenheit, die sich in den Tracks &#8220;Titián&#8221; und &#8220;Full Moon Spree&#8221; niederschlägt, dessen hexige mittelalterliche Kehrreime an die österreichischen Waver <a title="ASTARON: s/t" href="http://africanpaper.com/2021/04/10/astaron-st/">Astaron</a> erinnern. Und immer vermutet man Humor, Schalk und augenzwinkernde übertreibungskunst. Ein Vulkanausbruch bringt Chaos in die Welt von Kuurandia, dem die drei mit heroischen Mantragesängen begegnen, doch finstere Eroberer nutzen die Gunst der Stunde und bringen neue Herausforderungen. Nie ist die Musik so spannungsgeladen wie im zwischen entspannten Gesängen, bedrohlichem Bassgewummer und plötzlichen Freakouts wechselnden &#8220;Raven&#8217;s War&#8221;, doch wie es sich für ein Epos mit drei Superheldinnen gehört, gibt es ein gutes, wenn auch kein kitischiges Ende im heiteren Finale von &#8220;Para Bennyá&#8221;.</p>
<p>&#8220;Gates of Klüna&#8221; ist so eingängig und kurzweilig, dass man beim Abtauchen in die fantastische Parallelwelt glatt überhören könnte, wie gehaltvoll es ist, und damit ist sowohl die Musik als auch die Art des Geschichtenerzählens gemeint. Kuunatic verknüpfen die unterschiedlichsten Stilelemente populärer und &#8220;folkloristischer&#8221; Musik, dass man denken könnte, die in vielen Überblendungen und nach episodischen Brüchen kombinierten Details hätten nie ohne einander existiert. Das darin aufblitzende Sci Fi- und Fantasy-Epos, bei dem die drei Überbringerinnen irgendwie auch Teil der (ebenfalls von Frauen regierten) Kultur sind, präsentiert eine Art &#8220;female pressure&#8221;, die sich nicht um den launischen Spaß eines Mario Bava-Streifens wie <em>Diabolik</em> bringen lässt. Das alles funktioniert deshalb so gut, weil die drei mit einer liebevollen Respektlosigkeit zu Werke gehen. Jetzt fehlt nur noch die Verfilmung. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Glitterbeat</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2724563851/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2021/10/23/kuunatic-gates-of-kluna/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
