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	<title>African Paper &#187; Headphone Dust</title>
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		<title>FOVEA HEX: The Salt Garden III</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Dec 2019 05:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2019 findet die “The Salt Garden”-Trilogie mehr als zwei Jahre nach Veröffentlichung des zweiten Teils ihren Abschluss. Das Projekt von Clodagh Simonds &#8211; die (u.a. mit Mellow Candle) schon in den 60er Jahren Musik machte &#8211; kehrt mit „The Salt &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/12/14/fovea-hex-the-salt-garden-iii/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/12/FHa3641490102_103.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19721" title="FHa3641490102_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/12/FHa3641490102_103-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>2019 findet die “The Salt Garden”-Trilogie mehr als zwei Jahre nach Veröffentlichung des zweiten Teils ihren Abschluss. Das Projekt von Clodagh Simonds &#8211; die (u.a. mit Mellow Candle) schon in den 60er Jahren Musik machte &#8211; kehrt mit „The Salt Garden“ wieder zur kleine(re)n Form der EPs zurück, mit der Fovea Hex in der zweiten Hälfte der 00er Jahre debütierte. Erneut beeindruckend ist die Konsistenz und Kohärenz dieser drei EPs. <span id="more-19708"></span></p>
<p>Anlässlich des ersten Teils der Trilogie wurde Fovea Hex <a href="http://africanpaper.com/2016/08/06/fovea-hex-the-salt-garden-i/">hier attestiert</a>: &#8220;[Die] Musik, die Begriffe wie Ambient, Folk oder experimentelle Musik überflüssig erscheinen lässt, ist erdverhaftet und zugleich entrückt, ist ebenso traumwandlerisch wie meditativ. Die meisten der getragenen Stücke haben starke Songqualitäten und sind doch von der verschwimmenden Struktur abstrakter Kompositionen. Und was in dieser Musik emotional passiert, lässt sich besser empfinden als rational erfassen.&#8221; Über das 2011 erschienene Langzeitdebüt &#8220;Here Is Where We Used To Sing&#8221; <a href="http://africanpaper.com/2011/09/03/fovea-hex-%e2%80%93-here-is-where-we-used-to-sing/">schrieben wir</a>: „[T]rotz aller hypnagogischen, traumhaften Momente [...] verlier[t] sich [Simonds] nie im Unterholz und inmitten aller getragenen Momente gibt es auch immer die Gewissheit des Gelingens&#8221; und diese zumindest vom Rezensenten so wahrgenommene „Gewissheit des Gelingens“ trifft die auf dem dritten Teil von &#8220;The Salt Garden&#8221; evozierte Stimmung gut. Denn obwohl die Musik wieder getragen und elegisch ist, sollte man die vier Stücke nicht als Soundtrack zu einer Reise in den Untergang verstehen. Sucht man nach (eigentlich unnötigen) Vergleichen, so kommen einem manche Soundtrackarbeiten Hilmar Örn Hilmarssons oder aber (geographisch vielleicht etwas naheliegender) Richard Skeltons immer wieder von Orten und Plätzen geprägten Streicherdrones in den Sinn.</p>
<p>Eröffnet wird die EP von „The Land’s Alight“, einem von Keyboarddrones geprägtem Stück, auf dem Simonds singt: “I dreamed I flew, the whole night long&#8230;./Ah but the light is on the land/and the hand upon the heart/and the open road is a real thing”. Diese Haltung erinnert an Coils “Bee Stings”, auf dem es heißt: &#8220;Don&#8217;t believe A.E./See for yourself the summer fields”. Wenn Simonds dann intoniert, “The land&#8217;s alight/And this vital eye/and the view&#8230;”, dann bekommt ihr Gesang etwas Hymnenhaftes. “Trisamma” ist ein instrumentales Stück, auf dem dezente Klavierpassagen mit Streichern kombiniert werden. „A Million Fires“ ist das vielleicht beeindruckendste Stück: Simonds&#8217; Gesang wird von Harmoniumdrones und den Stimmen des<em> The Date Moss Choir</em> untermalt. Wenn sie singt “glory be upon the hapless writer/ glory be upon the spotless page/to call the woman with the fire inside her/to bring the luminous from age to age”, dann kann man das fast schon programmatisch lesen. Beendet wird diese Veröffentlichung und damit die Trilogie mit “The Given Heat”, auf der traurige Streicher zu hören sind, wobei es am Ende heißt: &#8220;suddenly there it is –/ the molten gold on the city street&#8221;.</p>
<p>Wie auch schon bei allen anderen EPs liegt einer limitierte Version eine Remix-CD bei. Steven Wilson hat unter dem Titel &#8220;Is Lanza Light &amp; Given&#8221; die vier Stücke zu einem Track verschmelzen lassen und gerade zu Anfang gibt seine Neuinterpretation den Stücken einen leicht entrückteren Charakter. (MG)</p>
<p>Label:<a href="http://diestadtmusik.de/"> Die Stadt</a>, <a href="http://headphonedust.com/?v=79cba1185463">Headphone Music</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>FOVEA HEX: The Salt Garden II</title>
		<link>https://africanpaper.com/2017/07/01/fovea-hex-the-salt-garden-ii/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Jul 2017 06:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als vor einigen Jahren Suhrkamp die deutsche Version von A.S.Byatts Angels and Insects herausbrachte, wurden die beiden im Original zusammengefassten und lose miteinander verbundenen Novellen einzeln und mit der Gattungsbezeichnung Roman versehen veröffentlicht, was sicher damit zu tun hatte, dass &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/07/01/fovea-hex-the-salt-garden-ii/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/06/FoveaHexSG21.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14004" title="FoveaHexSG2" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/06/FoveaHexSG21-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als vor einigen Jahren Suhrkamp die deutsche Version von A.S.Byatts <em>Angels and Insects</em> herausbrachte, wurden die beiden im Original zusammengefassten und lose miteinander verbundenen Novellen einzeln und mit der Gattungsbezeichnung Roman versehen veröffentlicht, was sicher damit zu tun hatte, dass -zumindest im deutschsprachigen Raum- dem Roman ein höherer Stellenwert eingeräumt als der Kurzform.<span id="more-13999"></span> Das <a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/fovea-hex-interview">Projekt um Clodagh Simmonds</a>, deren Kariere in den 60ern bei Mellow Candle begann, hat eine Vorliebe für kleine (zusammenhängende) Formate, das zeigten schon die zwischen 2005 und 2007 veröffentlichten EPs der „Neither Speak Nor Remain Silent“-Trilogie. Nach dem Longplayer <a href="http://africanpaper.com/2011/09/03/fovea-hex-–-here-is-where-we-used-to-sing/">„Home Is Where We Used To Sing“</a> veröffentlichen sie mit “The Salt Garden” nun das zweite Triptychon.</p>
<p>Im Zusammenhang mit Fovea Hex ist immer wieder auf die große Anzahl von prominenten Mitstreitern und Bewunderern hingewiesen worden, u.a. David Lynch, Robert Fripp, Drew Daniel, Colin Potter oder Brian Eno. Letzterer attestierte Fovea Hex, sie spielten „some of the most extraordinary songs I’ve heard in years“. Letztlich ist solch ein Namedropping aber gar nicht nötig, denn Fovea Hex existieren in einem ganz eigenen Universum, in dem sich Folk und Ambient einander (an)nähern, wobei aber eine Musik entsteht, die völlig autark ist. Bezogen auf den ersten Teil von „The Salt Garden“ <a href="http://africanpaper.com/2016/08/06/fovea-hex-the-salt-garden-i/">hieß es dann auch auf diesen Seiten</a>: „Ihre Musik, die Begriffe wie Ambient, Folk oder experimentelle Musik überflüssig erscheinen lässt, ist erdverhaftet und zugleich entrückt, ist ebenso traumwandlerisch wie meditativ. Die meisten der getragenen Stücke haben starke Songqualitäten und sind doch von der verschwimmenden Struktur abstrakter Kompositionen. Und was in dieser Musik emotional passiert, lässt sich besser empfinden als rational erfassen.“ Diese Nichtkategorisierbarkeit ist es, die fasziniert, und die selbst dann noch da ist, wenn sich Fovea Hex einmal an<a href="https://foveahex.bandcamp.com/album/the-slow-slow-air"> traditionellen Formen versuchen</a>. Zudem gelingt es Fovea Hex immer wieder aufs Neue, den Hörenden tief anzurühren.</p>
<p>Das beginnt schon mit „You Were There“, bei dem Simonds‘ Stimme von getragenen Cellos und pochenden Klängen untermalt wird. Ihr Gesang klingt oftmals im positivsten Sinne wie aus der Zeit gefallen. Der scheinbar simple Text enthält ein Moment der Abgundhaftigkeit: “I called you/I never heard a single word/and I never recalled you”. Die auf „Chained“ erzählte Geschichte scheint durchzogen von einer latenten Gewalt. Wenn am Ende bei &#8220;All Those Signs&#8221; der Chor (Laura Sheeran und Brian Eno) und Streicher einsetzen, bekommt das Stück fast etwas Hymnisches. Wie schon beim Vorgänger wird das Album mit einem Instrumental beendet: Auf „Piano Fields 1“ spielt Simmonds eine einfache Klaviermelodie. Dabei klingt die Aufnahme so verrauscht, als ob die Klänge gleich im Äther verschwänden. Auf „All Those Signs“ heißt es: „We dream our paradise/we dream all the dark away/and the bright lights on the playing field/can keep us warm tonight/and all those signs and all those fears can melt like that ice.“ Eine schöne Zusammenfassung dessen, was diese EP vermag. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://headphonedust.com/?v=7516fd43adaa">Headphone Dust</a> / <a href="http://diestadtmusik.de">Die Stadt</a></strong></p>
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		<title>FOVEA HEX: The Salt Garden I</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/08/06/fovea-hex-the-salt-garden-i/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2016 05:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Brian Eno, der an verschiedenen Aufnahmen von Fovea Hex mitwirkte, die Songs der irischen Band als die außergewöhnlichsten bezeichnete, die er seit Jahren zu hören bekam, sollte das vielleicht nicht nur ein Lob der Qualität dieser Musik sein, denn &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/08/06/fovea-hex-the-salt-garden-i/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/foveahexthesaltgarden.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12546" title="foveahexthesaltgarden" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/foveahexthesaltgarden-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als Brian Eno, der an verschiedenen Aufnahmen von Fovea Hex mitwirkte, die Songs der irischen Band als die außergewöhnlichsten bezeichnete, die er seit Jahren zu hören bekam, sollte das vielleicht nicht nur ein Lob der Qualität dieser Musik sein, denn diese ist in mehrerer Hinsicht untypisch und lässt sich kaum in ein beschreibendes Korsett zwängen. Fovea Hex ist wie eine kleine Enzyklpädie. Ihre Musik, die Begriffe wie<span id="more-12545"></span> Ambient, Folk oder experimentelle Musik überflüssig erscheinen lässt, ist erdverhaftet und zugleich entrückt, ist ebenso traumwandlerisch wie meditativ. Die meisten der getragenen Stücke haben starke Songqualitäten und sind doch von der verschwimmenden Struktur abstrakter Kompositionen. Und was in dieser Musik emotional passiert, lässt sich besser empfinden als rational erfassen.</p>
<p>Clodagh Simmonds, die die Band vor gut zehn Jahren ins Leben rief, hat immer wieder unterschiedliche Musik gespielt und auch längere kreative Pausen eingelegt, so dass man bei den ersten Erzeugnissen, den drei EPs der „Neither Speak Nor Remain Silent“-Reihe, nicht einmal einschätzen konnte, ob das Projekt nun als feste Band Bestand haben sollte. Genau das passierte aber, und seitdem sind Musiker wie Laura Sheeran, Michael Begg, Cora Venus Lunny, Colin Potter und Kate Ellis immer mehr zu einer festen Formation zusammengewachsen.</p>
<p>Unter dem Titel „The Salt Garden“ erscheint nun eine weitere Trilogie an kleinen Veröffentlichungen, und schon der erste Teil ist ungemein dicht und gehaltvoll. Mit ihrer kraftvollen Stimme, bei der man vielleicht an Shirley Collins denken mag, lässt Simmonds in „The Golden Sun Rises Upon The World Again“ ein tatsächlich diesem Titel entsprechendes Gefühl zum Leben erwachen, kleine Effekte auf Stimme und Instrumentalspuren tragen dazu bei, v.a. aber ein Sinn für triumphale Steigerung und eindringliche Verse, die das Auf- und Ausbrechen aus vertrauten Strukturen feiern &#8211; Drone wäre ein zu ordinäres Wort für solche Musik und ungefähr so angebracht wie gelegentliche Nico-Vergleiche, die der verhaltenen Euphorie dieser Musik kaum gerecht werden. Das dunklere und spannungsgeladenere „No Bright Avenue“ führt das Motiv des Aufbrechens weiter. In dramatischen Bildern und von Sheeran am Mikro begleitet singt Simmonds von Wegen, die man gehen muss, um das Leben, aber auch seinen Herkunftsort überhaupt kennen zu können: „Go blazing &#8211; go flaming!“ Und dennoch mutet das ganze zugleich gefasst und wundersam eingehegt an.</p>
<p>„The Undone Mother“, das eine vage Bilder einer verdrängten, wiedergängerischen Figur zeichnet, hält die musikalisch reduziertesten Momente bereit, doch hier Simmonds und Begg, die den Song allein bestreiten, geben sich Fovea Hex hier weitaus verspielter und elektronischer. Satte Streicher sind dann wieder im rein instrumentalen „Solance“ zu hören. Bei dem Oliver Sacks gewidmeten Stück wirkt Eno wieder mit, und das wellenförmige Auf- und Ab und Sheerans tieftraurige Singende Säge gegen der EP einen berührenden Abschluss.</p>
<p>Die EP erscheint als 10&#8221; und CD und wie schon bei der ersten Reihe gibt es auch hier wieder eine Bonus-Scheibe mit einer ausladenden Remixversion eines ausgewählten Tracks, im vorliegenden Fall vergreift sich Steve Wilson (Bass Communion, Porcupine Tree) gut zwanzig Minuten lang an „Solace“.</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.diestadtmusik.de/">Die Stadt</a> / <a href="http://stevenwilsonhq.com/sw/headphonedust/">Headphone Dust</a></strong></p>
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