<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>African Paper &#187; Ici d&#8217;ailleurs</title>
	<atom:link href="http://africanpaper.com/tag/ici-dailleurs/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://africanpaper.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Jun 2026 06:03:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2</generator>
		<item>
		<title>Whitewater: Neue Soloalbum von Erwan Keravec</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/12/13/whitewater-neue-soloalbum-von-erwan-keravec/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/12/13/whitewater-neue-soloalbum-von-erwan-keravec/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 08:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Erwan Keravec]]></category>
		<category><![CDATA[Ici d'ailleurs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://africanpaper.com/?p=49350</guid>
		<description><![CDATA[In den kommenden Wochen erscheint bei Ici d’ailleurs in der Mind Travels Series das neue Soloalbum des schottischen Dudelsackspielers, Komponisten und Improvisationsmusikers Erwan Keravec unter dem Titel &#8220;Whitewater&#8221;. Für den Musiker, der seit den Neunzigern zwischen bretonischer Tradition, Neuer Musik &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/12/13/whitewater-neue-soloalbum-von-erwan-keravec/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den kommenden Wochen erscheint bei Ici d’ailleurs in der Mind Travels Series das neue Soloalbum des schottischen Dudelsackspielers, Komponisten und Improvisationsmusikers Erwan Keravec unter dem Titel &#8220;Whitewater&#8221;. Für den Musiker, der seit den Neunzigern zwischen bretonischer Tradition, Neuer Musik und improvisatorischen Ansätzen vermittelt und in der jüngeren Vergangenheit sehr auf größere Ensembleprojekte fokussiert war, markiert dieses Werk eine Rückkehr zu einem persönlicheren Umgang mit seinem Instrument.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/whitewater.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49352" title="whitewater" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/whitewater.jpg" alt="" width="1174" height="1200" /></a><span id="more-49350"></span></p>
<p>Keravec, in der Bretagne aufgewachsen und früh von Jorj Botuha an den Dudelsack herangeführt, hat sein Instrument seit den frühen Tagen seiner Karriere Stück für Stück aus seinem üblichen Kontext herausgelöst und in freiere Forme überführt. &#8220;Whitewater&#8221; bündelt diese Erfahrungen in einem sehr reduzierten Rahmen. Keravec, so erfährt man vom Label, vertraut auf den Grundaufbau des Dudelsacks, auf die direkte Spannung zwischen dem Melodierohr und den drei Bordunen. Die Musik wirkt luftig, unruhig, stellenweise funkelnd und von kleinen akustischen Details durchzogen. &#8220;Whitewater&#8221; ist ein konzentriertes, klanglich fein austariertes Album, das die Möglichkeiten des Dudelsacks nicht spektakulär erweitert, sondern in seiner puren Form neu hörbar macht. Es erscheint am 12. Dezember als LP, CD und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3965588766/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/12/13/whitewater-neue-soloalbum-von-erwan-keravec/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MIDORI HIRANO / COH: Sudden Fruit</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/04/19/midori-hirano-coh-sudden-fruit/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2025/04/19/midori-hirano-coh-sudden-fruit/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2025 03:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[COH]]></category>
		<category><![CDATA[Ici d'ailleurs]]></category>
		<category><![CDATA[Ivan Pavlov]]></category>
		<category><![CDATA[midori hirano]]></category>
		<category><![CDATA[MimiCof]]></category>
		<category><![CDATA[Mind Travel Series]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=45482</guid>
		<description><![CDATA[Wenn sich die Wege zweier Künstler mit ganz eignen, auf soliden, weitgehend egofreien Fundamenten stehenden ästhetischen Visionen kreuzen, entsteht mitunter etwas Einzigartiges. So auch bei dem Album &#8220;Sudden Fruit&#8221;, einer Zusammenarbeit der japanischen Pianistin und Komponistin Midori Hirano und des &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/19/midori-hirano-coh-sudden-fruit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/MT21-front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45484" title="MT21 front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/MT21-front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn sich die Wege zweier Künstler mit ganz eignen, auf soliden, weitgehend egofreien Fundamenten stehenden ästhetischen Visionen kreuzen, entsteht mitunter etwas Einzigartiges. So auch bei dem Album &#8220;Sudden Fruit&#8221;, einer Zusammenarbeit der japanischen Pianistin und Komponistin Midori Hirano und des russischen Klangarchitekten Ivan Pavlov, bekannt als CoH (was im russischen Traum und zugleich Schlaf bedeutet und <span id="more-45482"></span>Son ausgesprochen wird, die Übereinstimmung der kyrillischen Schreibweise mit den drei lateinischen Buchstaben ist zufälliger Natur). Dieses Werk balanciert meisterhaft zwischen akustischen und digitalen Elementen und fängt jene flüchtigen Momente ein, in denen Natur und Künstlichkeit zu etwas verschmelzen, das.</p>
<p>Midori Hirano, in Kyoto geboren und seit längerem in Berlin ansässig, ist bekannt für ihre minimalistischen, ätherisch anmutenden Kompositionen, in denen sie Klavierklänge mit elektronischen Texturen verbindet, vor Jahren hatten wir sie in einem Interview zu ihren Ideen befragt. Ivan Pavlov hingegen, mit mathematischem ebenso wie musikalischem Hintergrund, hat sich als COH einen Namen in der experimentellen elektronischen Musik gemacht und mit Größen wie Peter Christopherson (COIL), Cosey Fanni Tutti und Cyclobe zusammengearbeitet. Ihre gemeinsame Arbeit auf &#8220;Sudden Fruit&#8221; zeigt eine gut ausbalancierte und natürlich wirkende Symbiose ihrer individuellen Stile.</p>
<p>Der Opener &#8220;Wave to Wave&#8221; präsentiert ein melodisches Pianomotiv, das durch Echoeffekte und subtile Verfremdungen einen rhythmischen Charakter erhält, der zumindest den Rezensenten an die Minimal Music etwa eines Michael Nyman erinnert. In &#8220;Shedding Shadows&#8221; treffen flächige Klänge auf dunkles Rumoren und hohe Sinustöne, bevor eine Synthiemelodie und leichte Rhythmen das Stück in eine losgelöste Atmosphäre führen. &#8220;Mirages, Memories&#8221; besticht durch vertraute, eingängige Tonfolgen auf den tieferen Klaviertasten, begleitet von subtiler Elektronik, die dem Stück eine entrückte, neoklassische Note verleiht. Das Titelstück beginnt langsam mit hohen Tönen, die Spannung erzeugen, gefolgt von wummernden Bässen, die &#8211; aber auch dies könnte eine fatamorganaartige Projektion sein &#8211; an die songorientiertere Seite im Spätwerk von Coil erinnern. &#8220;Flowers of Gravity&#8221; öffnet mit düsteren Klängen ein Portal zu unbekannten Dimensionen, während &#8220;Waltz for Returnal&#8221; mit hellen, aufgeweckten Tönen einen subtilen Walzertakt andeutet.</p>
<p>Der abschließende Track &#8220;Disperse&#8221; lässt eine gelassene, versöhnliche Stimmung entstehen, wobei hohe Klaviertöne das Ende mitprägen, wie um zu verdeutlichen, das längst nicht alle Fragen geklärt sind und dieses wunderbar symbiotische Album, in dem elektronische Klangkunst, Minimal Music, Kunstliedhaftes und immer auch kleine Brisen Pop zusammenkommen, noch lange weitergehen könnte. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Mind Travels Serie / Ici D&#8217;Ailleurs</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2210374540/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2025/04/19/midori-hirano-coh-sudden-fruit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Drinking Songs Live: Überraschendes Jubiläumsalbum vom Matt Elliott</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/10/25/drinking-songs-live-uberraschendes-jubilaumsalbum-vom-matt-elliott/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/10/25/drinking-songs-live-uberraschendes-jubilaumsalbum-vom-matt-elliott/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2024 05:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ici d'ailleurs]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Elliott]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=43251</guid>
		<description><![CDATA[Am 8. November erscheint bei Ici d&#8217;ailleurs das Live-Album &#8220;Drinking Songs Live: 20 Years On&#8221; von Matt Elliott. Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums seines &#8211; vielleicht darf an in dem Fall wirklich sagen: ikonischen &#8211; Albums &#8220;Drinking Songs&#8221; präsentiert Elliott &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/25/drinking-songs-live-uberraschendes-jubilaumsalbum-vom-matt-elliott/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. November erscheint bei Ici d&#8217;ailleurs das Live-Album &#8220;Drinking Songs Live: 20 Years On&#8221; von Matt Elliott. Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums seines &#8211; vielleicht darf an in dem Fall wirklich sagen: ikonischen &#8211; Albums &#8220;Drinking Songs&#8221; präsentiert Elliott neu arrangierte Live-Versionen, die als Trio aufgenommen wurden. Begleitet wird er dabei von Anne-Elisabeth de Cologne (Kontrabass, Effekte) und Barbara Dang (Piano, Synthesizer), Elliott selbst steuert neben Gesang und Gitarre Saxofon, Drums, Sampling und einiges mehr bei. Diese Neuinterpretationen verleihen den tief melancholischen Stücken des Originals durch die Trio-Besetzung eine noch intensivere emotionale Dimension. Das Album erscheint als 2LP, CD und zum Download.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/drinkingsongslive.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43252" title="drinkingsongslive" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/drinkingsongslive.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-43251"></span></p>
<p>&#8220;Twenty years ago, Matt Elliott released Drinking Songs, the first part of a significant trilogy—a magnificent album of seven dark folk tracks that remains to this day the most listened to on streaming platforms and highly praised by fans of the Bristol native. Today, to celebrate the anniversary of the most iconic work in his discography, Matt Elliott presents Drinking Songs Live 20 Years On, a collection of alternative versions recorded live as a trio. Matt Elliott, who had already made a name for himself in the indie electronic scene under The Third Eye Foundation moniker, ventured into folk territory in the early 2000s. Born in 2004, Drinking Songs is the Englishman&#8217;s second album under his own name, following The Mess We Made, released in 2003 on Domino. What sets Matt Elliott apart is his ability to fuse different styles, blending chamber folk with Eastern European cabaret music, while simultaneously drawing on his electronic music background, particularly his mastery of sampling and effects, to serve the song&#8221;. (Ici d&#8217;ailleurs)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2630533985/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2024/10/25/drinking-songs-live-uberraschendes-jubilaumsalbum-vom-matt-elliott/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eden, Fall: Neue CD des Pianisten Melaine Dalibert</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/05/25/eden-fall-neue-cd-des-pianisten-melaine-dalibert/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/05/25/eden-fall-neue-cd-des-pianisten-melaine-dalibert/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 May 2024 05:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ici d'ailleurs]]></category>
		<category><![CDATA[Melaine Dalibert]]></category>
		<category><![CDATA[Mind Travel Series]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=41190</guid>
		<description><![CDATA[In der Mind Travel Series von Ici d’ailleurs erscheint gerade ein neues Album des französischen Pianisten und Komponisten Melaine Dalibert. In den drei unterschiedlich langen Stücke in verschiedenen Gangarten und primär basierend auf den Klängen des Flügels hinterfragt der Künstler &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/05/25/eden-fall-neue-cd-des-pianisten-melaine-dalibert/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Mind Travel Series von Ici d’ailleurs erscheint gerade ein neues Album des französischen Pianisten und Komponisten Melaine Dalibert. In den drei unterschiedlich langen Stücke in verschiedenen Gangarten und primär basierend auf den Klängen des Flügels hinterfragt der Künstler dem Label zufolge im Medium Musik unser Verhältnis zur Zeit. Die Konstruktion des Albums zeige &#8220;eine schelmische Logik der Existenz auf, indem sie sie mit ihrer Absurdität konfrontiert&#8221;, wobei auch immer &#8220;sensible Intelligenz der Hoffnung&#8221; mitschwinge. Das Album, das an <a title="Neues Signing auf Ici d’ailleurs: Shimmering von Melaine Dalibert" href="http://africanpaper.com/2022/03/24/neues-signing-auf-ici-d%e2%80%99ailleurs-shimmering-von-melaine-dalibert/">das vor zwei Jahren erschienene &#8220;Shimmering&#8221;</a> und <a title="Magic Square: Neue LP von Melaine Dalibert" href="http://africanpaper.com/2023/01/23/magic-square-neue-lp-von-melaine-dalibert/">das im vorigen Jahr herausgebrachte &#8220;Magic Square&#8221; </a>anknüpft, erscheint als CD und zum Download.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/edenfall.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-41192" title="edenfall" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/05/edenfall.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-41190"></span></p>
<p>&#8220;Huddled inside, like a parenthesis whose two slender arches, though so thin, offer a refuge from the world’s frenzy and clatter. Purity as a bulwark against profusion. Taking your time. Look, the birds are singing, they&#8217;ve never forgotten how to do it. Taking the time to be taken by it. Why not enjoy it for another moment after all? How long does a moment last? We wander along the thread of this idea. And then you end up wondering what it would be like to rush to our downfall but in slow motion? This is the moment the first piece chooses to end. The backwash of piano notes snaps us out of our reverie. Although, here too, waves abound on the thread of an idea, in a brief precis of evanescence. Then the fall breaks the silence. It bounces in 4233 pulsations, I took the time to count them all&#8221;. (Ici d’ailleurs)</p>
<p><a href="https://mindtravels.bandcamp.com/album/eden-fall"><strong>@ Mind Travel Series</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2024/05/25/eden-fall-neue-cd-des-pianisten-melaine-dalibert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Great Central Sun: Neues Album von Uruk</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/10/07/the-great-central-sun-neues-album-von-uruk/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/10/07/the-great-central-sun-neues-album-von-uruk/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2023 06:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Coil]]></category>
		<category><![CDATA[Ici d'ailleurs]]></category>
		<category><![CDATA[Massimo Pupillo]]></category>
		<category><![CDATA[Mind Travel Series]]></category>
		<category><![CDATA[Thighpaulsandra]]></category>
		<category><![CDATA[Uruk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=37756</guid>
		<description><![CDATA[Uruk, das aus Thighpaulsandra  und Massimo Pupillo  bestehende Duo, veröffentlicht am 13. Oktober auf Mind Travel Series, einem Sublabel von Ici d&#8217;Ailleurs, das neue, inzwischen vierte, Album „The Great Central Sun“. Über das zweite Album „Mysterium Coniunctionis“ konnte man hier lesen: &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/10/07/the-great-central-sun-neues-album-von-uruk/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/tag/uruk/">Uruk</a>, das aus <a href="http://africanpaper.com/tag/thighpaulsandra/">Thighpaulsandra</a>  und <a href="http://africanpaper.com/tag/thighpaulsandra/">Massimo Pupillo</a>  bestehende Duo, veröffentlicht am 13. Oktober auf Mind Travel Series, einem Sublabel von <a href="http://africanpaper.com/tag/ici-dailleurs/">Ici d&#8217;Ailleurs</a>, das neue, inzwischen vierte, Album „The Great Central Sun“. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/a1858276140_16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-37758" title="a1858276140_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/10/a1858276140_16.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-37756"></span>Über das zweite Album „Mysterium Coniunctionis“ konnte man <a href="http://africanpaper.com/2018/09/01/uruk-mysterium-coniunctionis/">hier </a>lesen: „Musikalisch wird man entfernt an Alben wie Coils Time Machines erinnert, insgesamt aber sind die beiden 20-minütigen Tracks etwas unruhiger und weniger meditativ. Drones schwellen an und ab, Melodien tauchen kurz auf, bevor sie im Klangsud untergehen. Eine Gattungsbezeichnung wie Dark Ambient greift bei dieser enorm vielschichtigen Musik viel zu kurz. Dazu passiert zu viel und dazu ist die hier mit elektronisch wie auch akustischem Instrumentarium evozierte Düsternis bar jeden Klischees.“</p>
<p>&#8220;&#8216;The Great Central Sun&#8217; is an album of experimental music that contains only two long tracks with enigmatic names, suggesting an introspective or even mystical sound experience, where the listener seems to be called upon to explore hidden or mysterious aspects of himself and the universe: &#8216;Per speculum in aenigmates&#8217;: (Through a mirror, in a riddle) and &#8216;Radiating rainbows&#8217;. This choice to offer only two tracks is a prolongation of their previous compositions, where each album offers only two very long tracks, between 18 and 25 minutes.</p>
<p>&#8216;The Great Central Sun&#8217; is an album oscillating between drone and ambient, in a mysterious and hazy atmosphere, evoking images of interstellar travel or mental explorations. It should be perceived as a real sensory journey, immersing the listener in a dense and complex sound universe. These two long pieces seem eternal and take us from another space-time, the elaborate textures and hypnotic sounds of Thighpaulsandra on synthesizer, create a captivating atmosphere. This new URUK record (CD &amp; Digital) results in a work where every detail is worked out with remarkable precision, a transcendental experience, the vision of a world beyond reality. “</p>
<p>@<a href="https://mindtravels.bandcamp.com/album/the-great-central-sun"> Bandcamp</a></p>
<p>@ <a href="https://icidailleurs.fr/en/artist/uruk-en/">Ici d’ailleurs</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/10/07/the-great-central-sun-neues-album-von-uruk/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mother Departs: Digitales Album von Tomasz Sroczynski</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/04/11/mother-departs-digitales-album-von-tomasz-sroczynski/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/04/11/mother-departs-digitales-album-von-tomasz-sroczynski/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Apr 2023 04:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ici d'ailleurs]]></category>
		<category><![CDATA[Mind Travels]]></category>
		<category><![CDATA[Tomasz Sroczynski]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=34756</guid>
		<description><![CDATA[Ici d’ailleurs bringen Mitte April ein neues Album des polnischen Komponisten Tomasz Sroczynski im Rahmen ihrer Mind Travels-Serie heraus. &#8220;Mother Departs&#8221; ist der Soundtrack zu einer polnischen TV-Serie mit dem Titel Matka odchodzi, die unter der Regie von Przemysław Stippa &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/11/mother-departs-digitales-album-von-tomasz-sroczynski/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ici d’ailleurs bringen Mitte April ein neues Album des polnischen Komponisten Tomasz Sroczynski im Rahmen ihrer Mind Travels-Serie heraus. &#8220;Mother Departs&#8221; ist der Soundtrack zu einer polnischen TV-Serie mit dem Titel <em>Matka odchodzi</em>, die unter der Regie von Przemysław Stippa auf der Basis einer Erzählung von Tadeusz Różewicz entstand. Der Score basiert primär auf Streichern und Elektronik und knüpft auch an die vor zwei Jahren <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/motherdeparts.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-34757" title="motherdeparts" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/motherdeparts.jpg" alt="" width="595" height="595" /></a><span id="more-34756"></span></p>
<p>veröffentlichte &#8220;Symphony No. 2 / Highlander&#8221; an. Beim Label heißt es: &#8220;The tracks are shorter than on his previous compositions, but Mother Departs still has the same distinctive Eastern European atmosphere. Tomasz Sroczynski&#8217;s work is modern, as in his previous symphonies, thanks in particular to his ability to merge acoustic instruments with electronica&#8221;. Das Album erscheint digital und ist über die gängigen Plattformen erhältlich.</p>
<p><a href="http://mindtravels.bandcamp.com"><strong>@ Mind Travels</strong> </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/04/11/mother-departs-digitales-album-von-tomasz-sroczynski/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MATT ELLIOTT: The End of Time</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/04/08/matt-elliott-the-end-of-time/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/04/08/matt-elliott-the-end-of-time/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Apr 2023 03:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ici d'ailleurs]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Elliott]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=34646</guid>
		<description><![CDATA[Zeit ist im Werk von Matt Elliot auf eine gewisse Weise immer ein Thema gewesen. Sein neues Album benennt er nach dem Ende der Tage, doch mit dem von ihm selbst gespielten Saxophon als neuem Element hat es auch etwas &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/04/08/matt-elliott-the-end-of-time/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/a2837461472_65.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-34648" title="a2837461472_65" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/03/a2837461472_65-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zeit ist im Werk von Matt Elliot auf eine gewisse Weise immer ein Thema gewesen. Sein neues Album benennt er nach dem Ende der Tage, doch mit dem von ihm selbst gespielten Saxophon als neuem Element hat es auch etwas von einem Neubeginn.<span id="more-34646"></span></p>
<p>Was aber gerade besonders auffällt auf &#8220;The End of Days&#8221; sind die zahlreichen Kontinuitäten, die sich fast leitmotivisch durch sein Werk ziehen und auch hier wieder präsent sind: das so charakteristische Fingerpicking, in dem meist schon nach wenigen Akkorden Elliots Handschrift zu erkennen ist, auch wenn er ganz verschiedene Stilrichtungen und Spielweisen dabei zitiert von Flamenco bis zu verschiedener osteuropäischer Musik; die langen Instrumentalparts, bevor dann doch noch ganz unerwartet der Gesang einsetzt; die oftmals deutlichen Wechsel der Gangarten innerhalb einzelner Songs, die diese bei aller Eingängigkeit verschachtelt wirken lassen; der oft betont ungekünstelte Gesang mit seinen spontan wirkenden Pausen und bewusst eingebauten Provisorien, der sich manchmal an der Grenze zur Rezitation bewegt und doch immer mit seinen angedeuteten Melodien berührt; eine empathische und oft zugleich abgeklärte Melancholie, die in den Texten einen Eindruck von Pessimismus erwecken kann, ohne je wirklich in diesem aufzugehen.</p>
<p>Im eröffnenden Titelstück, dessen Endzeitlichkeit sich vor allem in dem gegen Ende aufbrausenden stürmischen Wind äußert, bricht das smoothe Saxophon die gewohnten Strukturen nur bedingt auf. Viel mehr fügen sich der Klang und die Melodie mit ihrem osteuropäischen, vielleicht jiddischen Flair in die zum Teil an Barock- und Renaissance-Musik erinnernden Gitarren und den brummbärigen Gesang ein und könnten mit etwas Fantasie ebenso gut von einer Klarinette stammen.</p>
<p>Mit der Zeit merkt man aber, dass das neue Instrument schon bewusst gewählt ist und immer wieder eine neue Funktion einnimmt. Auf &#8220;January&#8217;s Song&#8221;, das anfangs mit seinem wehmütigen, chorartigen Gesang und der melancholischen Melodie wie aus einem Guss wirkt, fügt es sich anfangs noch mit dem klarinettenartigen Sound ein, doch mit der Zeit ist es immer besser zu erkennen und gibt den Song dann tatsächlich auch eine ungewohnte Jazznote, vielleicht in der Art von Grover Washington jr. In das wehmütige Picking von &#8220;Song of Consolation&#8221; setzt das Instrument genau im richtigen Moment ein und stellt dem rauen und ungekünstelten Gesang an der Grenze zur Rezitation etwas harmonisches zur Seite.</p>
<p>In &#8220;Healing a Wound often Beginns with a Bruise&#8221; hält es sich sehr zurück (ich bin nicht sicher ob es hier überhaupt zu hören ist), aber das tut dem Song keinen Abbruch, er ist einer der Höhepunkte im Herzen des Albums und wirkt mit den gesampleten Vögeln, dem Klavier, dem verbummelten Picking, das irgendwann von iberisch und orientalisch klingenden Mustern in einem Walzer kippt, nach dem summenden Kontrabass und dem ständigen Warten auf den Gesang wie eine andächtige Summa des bekannten Elliott-Werks wirkt. Wirklich ergreifend melancholisch ist &#8220;Flowers for Bea&#8221;, in dem der Gesang an der Grenze zur Atemlosigkeit durch die Szenerie hastet und das diesmal fast atonale Saxophon einen apokalyptischen Wind in einem öden Land einleitet. Ein alles andere als blumiger Song.</p>
<p>Der leise Ausklang gebührt dem barocken Kunstlied &#8220;Unresolved&#8221;, in dem nach dem Verstummen von Gitarre und Bass nur das harmonische Klavier als Nachklang bleibt. (A.Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Ici D&#8217;Ailleurs</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1429504807/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/04/08/matt-elliott-the-end-of-time/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>THIS IMMORTAL COIL: The World Ended A Long Time Ago</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/01/07/this-immortal-coil-the-world-ended-a-long-time-ago/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2023/01/07/this-immortal-coil-the-world-ended-a-long-time-ago/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2023 04:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aidan Baker]]></category>
		<category><![CDATA[Christine Ott]]></category>
		<category><![CDATA[Coil]]></category>
		<category><![CDATA[Ici d'ailleurs]]></category>
		<category><![CDATA[John Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Kristoffer Rygg]]></category>
		<category><![CDATA[Massimo Pupillo]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Elliott]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Christopherson]]></category>
		<category><![CDATA[Shannon Wright]]></category>
		<category><![CDATA[Stian Westerhus]]></category>
		<category><![CDATA[This Immortal Coil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=33191</guid>
		<description><![CDATA[Es dürfte wenig Bands geben, denen so häufig wie Coil Tributealben gewidmet worden sind, wobei die Resultate und Intentionen oftmals mehr als nur fragwürdig waren. Waren manche der nach Balances Tod erschienenen Würdigungen noch durch Beiträge von z.B. Thighpaulsandra oder &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/01/07/this-immortal-coil-the-world-ended-a-long-time-ago/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/a1624549536_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-33193" title="a1624549536_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/01/a1624549536_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es dürfte wenig Bands geben, denen so häufig wie <a href="http://africanpaper.com/tag/coil/">Coil </a>Tributealben gewidmet worden sind, wobei die Resultate und Intentionen oftmals mehr als nur fragwürdig waren. Waren manche der nach Balances Tod<a href="https://www.discogs.com/de/release/595436-Various-It-Just-Is-In-Memoriam-Jhonn-Balance"> erschienenen</a> <a href="https://www.discogs.com/de/release/679711-Various-X-Rated-The-Dark-Files">Würdigungen</a> noch durch Beiträge von z.B. Thighpaulsandra oder Sleazy nobilitiert, waren viele andere wohl eher Versuche der beteiligten Künstler, die <span id="more-33191"></span>eigene oft mediokre Musik einem größeren Publikum schmackhaft zu machen, als ihnen das sonst gelungen wäre.</p>
<p>Als kürzlich Årabrot<a href="https://arabrot.bandcamp.com/track/going-up"> ihr Cover von „Going Up“</a> veröffentlichten,<a href="https://www.instagram.com/p/ClPA8V5DHqZ/?hl=de"> hieß</a> es auf ihrer Instagramseite selbstreflexiv: „One should never cover Coil. Never. It’s artistic suicide. Not even God touches Coil. Why did we do it? Well, sometimes people take crack heroin too. It’s not a good idea. You either end up as William Burroughs or dead under a bridge. I aim and hope to think we end up the former.”</p>
<p>This Immortal Coil nehmen unter den Coilinterpreten allerdings eine besondere Stellung ein. In einem <a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/peter-christopherson-interview/">Interview</a>, das wir vor etlichen Jahren mit <a href="http://africanpaper.com/tag/peter-christopherson/">Sleazy</a> führten, meinte dieser: „Nach einer Sache solltet ihr später im Jahr auf jeden Fall die Augen aufhalten und das ist eine Kompilation auf einem französischen Label, die &#8216;This Immortal Coil&#8217; heißen wird, und auf der einige wirklich beeindruckende akustische Neuinterpretationen von klassischen COIL-Songs sein werden, und zwar von vielen Künstlern, von denen Jhonn selbst ein Fan war, wie z.B. Bonnie Prince Billy (Will Oldham) und viele andere mehr. Die Rohmixe, die ich gehört habe, waren umwerfend.“  Und tatsächlich hatte die Herangehensweise des mit ihrem Namen auf 4ADs Hausband anspielenden Künstlerkollektivs etwas durchaus Überzeugendes: So wurde die doch dominant elektronische Musik Coils mit rein akustischen Instrumenten (neu) interpretiert, was zum Teil zu fantastischen Resultaten führte. Oldhams Version des Coilklassikers „Ostia“ war tatsächlich eine beeindruckende wie ergreifende Neuinterpretation. Hier zeigte sich auch, dass Coil nicht nur begnadete Experementierer waren, sondern eben auch tolle Songs schreiben konnten.</p>
<p>Schaut man sich jetzt den etliche Jahre später entstandenen Nachfolger an, fallen Gemeinsamkeiten auf: Wurde der Erstling „The Dark Age Of Love“ nach dem geplanten und nie fertiggestellten Nachfolger von „Horse Rotorvator“, dem geplanten <a href="https://i.discogs.com/WZdsSkAopYJ-mmdgfOsGdR4QJI9OMepeoOCQ7TEExZM/rs:fit/g:sm/q:90/h:597/w:600/czM6Ly9kaXNjb2dz/LWRhdGFiYXNlLWlt/YWdlcy9SLTE5NDE4/MS0xMTc2NjcxNTkw/LmpwZWc.jpeg">„Zwilling“</a>, benannt, verweist der Name des neuen Albums auf den <a href="http://brainwashed.com/coil/music_unr.php">Titel</a>, unter dem zwischenzeitlich das „Backwards“-Material veröffentlicht werden sollte.</p>
<p>Eröffnet wird das Album von „Corybantic Ennui“,  was im Original auf „Stolen And Contamintated Songs“ lediglich ein kurzes auf der Oboe gespieltes Solo war (wie schon der <a href="http://brainwashed.com/common/images/covers/locicd4d.jpg ">Alternativtitel „Oboe Cop“</a> <span style="color: #000080;"><span>verdeutlichte</span></span>), die Version von This Immortal Coil fügt  dem Original wenig Relevantes hinzu. Das minimalistische „Where Are You“ , vom zweiten Teil von<a href="http://africanpaper.com/2022/04/30/coil-musick-to-play-in-the-dark%c2%b2/"> „Musick To Play In The Dark“</a>, bestand im Original aus digitalem Knistern, einem Loop, Rose McDowalls gesampleter Stimme und Balances Textrezitation. Hier wird der Text von Matt Elliott gesprochen, dazu kommen einige dezente perkussive Momente und getragene Cellopassagen. „Titan Arch“, das im Text Lovecraft und Kenneth Grant zitierende, auf „Love&#8217;s Secret Domain“ von Marc Almond gesungene Stück, wird hier von Kristoffer Rygg von Ulver gesungen, dazu kommen ein paar Töne Akustikgitarre und einige Sounds, die dem Stück das passend Mysteriöse bei der Beschwörung der unterirdischen Monarchen geben. Das vom gleichen Album stammende instrumentale „Dark River“ wird hier mit Hörnern, Cello und Hackbrett intoniert. Das Changieren zwischen Düsternis und Licht gelingt auch in dieser Version. Das auf einem Gebet russischer Gefangener basierende „A Cold Cell“ ist hier &#8211; wie im Original &#8211; ein getragenes trauriges Stück. Fast die komplette Winter Solstice-EP wird gecovered: „A White Rainbow“, mit Shannon Wrights melancholischem Gesang, „Magnetic North“ mit fast geflüsterter Textrezitation Elliotts und einigen E-Gitarren-Sounds, das Traditional „Christmas Is Now Drawing Near“, ursprünglich von Rose McDowall gesungen, überzeugt hier mit verwaschenen Harmoniumklängen und Ryggs Vocals. Zu „Fire Of The Mind“, mit Orgel, Cello und Hurdy Gurdy, gibt es ein etwas symbolüberfrachtetes <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ib6ALXIZh1Q&amp;t=259s&amp;ab_channel=Icid%27ailleurs">Video</a>.  Abgeschlossen wird das Album von dem oben schon erwähnten „Going Up“. Sich daran zu wagen, ist tatsächlich nicht unproblematisch, ist es doch das letzte je von Coil live gespielte Stück, das danach das posthum veröffentlichte Album „The Ape of Naples“ abschließen sollte. Es ist ein Stück, das zeigt, wie Coil aus scheinbar disparaten Elementen ihre ganz eigene, letztlich englische Musik machten: Aus dem Profanen des<a href="https://www.youtube.com/watch?v=yCgzYlHVNZ4&amp;ab_channel=Olz"> Titelstücks</a> der Sitcom &#8220;Are You Being Served&#8221;, auf dem die in den jeweiligen Etagen eines Kaufhauses zu findenden Produkte aufgezählt werden, machten Coil einen emotional aufwühlenden Klagegesang, der auch ohne das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wO9ZLxwUrgs&amp;ab_channel=TheCoilFan">Video</a> des Auftritts zu Tränen rührt. Insofern kann dieses Cover kaum dem Original gerecht werden, was aber natürlich nur bedingt gegen This Immortal Coils Interpretation spricht.</p>
<p>Um auf obiges Zitat zurückzukommen: This Immortal Coil befinden sich mit diesem Album sicher näher am<a href="https://www.youtube.com/watch?v=bToir-o2sNk&amp;ab_channel=CarlosBuchan"> Mann in Tangier</a>, am <a href="https://en.qantara.de/content/william-s-borroughs-naked-lunch-american-literature-from-morocco">&#8220;hombre invisible&#8221;</a> als an einer Leiche unter einer Brücke.</p>
<p><strong>Label:<a href="https://icidailleurs.fr/en/home/"> Ici d&#8217;Ailleurs </a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3566335457/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2023/01/07/this-immortal-coil-the-world-ended-a-long-time-ago/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ô Seuil: Neues von Mathias Delplanque auf Ici d’ailleurs</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/10/01/o-seuil-neues-von-mathias-delplanque-auf-ici-d%e2%80%99ailleurs/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/10/01/o-seuil-neues-von-mathias-delplanque-auf-ici-d%e2%80%99ailleurs/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2022 05:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ici d'ailleurs]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Delplanque]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=31329</guid>
		<description><![CDATA[Ganze sieben Jahre nach seinem vorigen Soloalbum &#8220;Drachen&#8221; und einige Wochen nach seiner Kollaboration &#8220;&#8221;L&#8217;Ombre de la Bête&#8221; erscheint in dieser Tage ein neuer &#8211; genauer der sechzehnte &#8211; Longplayer des französischen Komponisten und Klangkünstlers Mathias Delplanque. &#8220;Ô Seuil&#8221; basiert &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/10/01/o-seuil-neues-von-mathias-delplanque-auf-ici-d%e2%80%99ailleurs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganze sieben Jahre nach seinem vorigen Soloalbum &#8220;Drachen&#8221; und einige Wochen nach seiner Kollaboration &#8220;&#8221;L&#8217;Ombre de la Bête&#8221; erscheint in dieser Tage ein neuer &#8211; genauer der sechzehnte &#8211; Longplayer des französischen Komponisten und Klangkünstlers Mathias Delplanque. &#8220;Ô Seuil&#8221; basiert wie viele seiner sowohl im Alleingang als auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Virtuosen aufgenommenen Arbeiten auf der elektronischen Überarbeitung meist akustischer Klangquellen, bei denen ein großer Teil auf traditionelle Instrumente wie Hackbrett, Gitarren, Sackpfeife und diverse Perkussionsgeräte zurückgeht. Gerade letztere markieren einen Bruch mit vielen früheren Aufnahmen des Künstlers, denn sie leiten eine Rückkehr Delplanques zu rhythmischen Strukturen ein. Dabei ereignet sich so unterschiedliches wie aufgeweckte, vorderasiatisch anmutende Perkussion und doomig schleppende No Wave-Drumarbeit. Das Album erschein in den gängigen Formaten in der Mind Travels-Reihe von Ici d’ailleurs.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/09/mathiasdelplanqueoseuil.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31330" title="mathiasdelplanqueoseuil" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/09/mathiasdelplanqueoseuil.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-31329"></span></p>
<p>&#8220;The album is an exhibition of constantly changing sound paintings, alternately simple and complex, constantly oscillating between light and shadow. Mathias Delplanque continues to develop his matierist approach to sound, which he carves, hollows out, cuts and models endlessly, like a composite sculpture. But this new album differs from the previous one in many ways. First of all, it marks the return of rhythm in Mathias Delplanque’s work, through the use of a wide range of percussive instruments: dafs, gongs, cymbals, drums, metal percussion&#8230; Seuil 3 and Seuil 6 present all the aspects of a trance music, strongly inspired by various Middle Eastern musical traditions. Threshold 8 evokes some of the timbres and rhythms of Southeast Asian music. The other tracks regularly draw on the slowness and heaviness of doom metal drums. Brighter than its predecessor, «Ô Seuil» presents a new melodic character and an enriched harmonic work. The instrumentarium has been broadened: bass, guitars, hurdy-gurdy, veuze&#8230; to which analogical synthesizers respond, trying to sound like acoustic instruments. The tracks (and the album itself) carry a strong narrative charge and are similar to winding tales, whose endings always seem unpredictable. Despite the extremely meticulous production, the accidental is the best part. A profuse work, Ô Seuil does not deny its author’s taste for «symphonic» electronic music, which plays on contrasts: bluesy or raging, static or agitated, chaotic or orderly…&#8221; (Ici d’ailleurs)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4106891587/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2022/10/01/o-seuil-neues-von-mathias-delplanque-auf-ici-d%e2%80%99ailleurs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues Signing auf Ici d’ailleurs: Shimmering von Melaine Dalibert</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/03/24/neues-signing-auf-ici-d%e2%80%99ailleurs-shimmering-von-melaine-dalibert/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/03/24/neues-signing-auf-ici-d%e2%80%99ailleurs-shimmering-von-melaine-dalibert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 04:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ici d'ailleurs]]></category>
		<category><![CDATA[Melaine Dalibert]]></category>
		<category><![CDATA[Mind Travel Series]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://africanpaper.com/?p=29147</guid>
		<description><![CDATA[In den nächsten Tagen erscheint in der Mind Travels-Serie von Ici d’ailleurs das fünfte Album des bretonischen Pianisten und Komponisten Melaine Dalibert. &#8220;Shimmering&#8221; ist das fünfte Album des Musikers, der Freunden des Labels vielleicht schon durch seine Auftritte im Vorprogramm &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/03/24/neues-signing-auf-ici-d%e2%80%99ailleurs-shimmering-von-melaine-dalibert/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Tagen erscheint in der Mind Travels-Serie von Ici d’ailleurs das fünfte Album des bretonischen Pianisten und Komponisten Melaine Dalibert. &#8220;Shimmering&#8221; ist das fünfte Album des Musikers, der Freunden des Labels vielleicht schon durch seine Auftritte im Vorprogramm von Matt Elliott bekannt ist. Im vorigen Jahr machte er zudem durch seine Interpretation älterer Werke von Julius Eastman von sich reden.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/03/shimmering.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-29149" title="shimmering" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/03/shimmering.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-29147"></span></p>
<p>Bei Ici d&#8217;ailleurs heißt es: &#8220;Melaine Dalibert is a French pianist and composer Actively engaged in the diffusion of contemporary repertoire, in parallel he leads a compositional work essentially centered on his instrument, and which intertwines the radicality of repetitive and algorithmic processes with much more popular influences: in his concerts, pianistic drones alternate with hypnotic pop-songs with post-modern harmonies.&#8221; Das Album erscheint auf LP und CD sowie im Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2417288184/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3995960605/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://africanpaper.com/2022/03/24/neues-signing-auf-ici-d%e2%80%99ailleurs-shimmering-von-melaine-dalibert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
