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	<title>African Paper &#187; Joolie Wood</title>
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		<title>CURRENT 93 / HÖH: Island</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Feb 2024 05:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Umbrüche und Richtungswechsel hat es in der Diskografie von Current 93 immer wieder gegeben, aber rückblickend fällt dies besonders ins Auge, wenn man die Jahre um 1990 betracht, als viele kaum einzuschätzen wussten, in welche Richtung es mit David Tibet &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/02/03/current-93-hoh-island/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/Island_HÖH_and_Current_93_album.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36637" title="Island_(HÖH_and_Current_93_album)" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/Island_HÖH_and_Current_93_album-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Umbrüche und Richtungswechsel hat es in der Diskografie von Current 93 immer wieder gegeben, aber rückblickend fällt dies besonders ins Auge, wenn man die Jahre um 1990 betracht, als viele kaum einzuschätzen wussten, in welche Richtung es mit David Tibet und seinen musikalischen Begleitern in den nächsten Jahren wohl gehen könnte. Das hatte natürlich auch damit zu tun, dass man zu dieser Zeit <span id="more-36635"></span>Current 93 einfach noch nicht jahrzehntelang kennen konnte und dass das Frühwerk der 80er Jahre noch relativ homogen war, aber es gab auch gerade in dieser Zeit besonders viele stilistische &#8220;Ungereimtheiten&#8221;.</p>
<p>Dass folkige Songstrukturen im Kosmos Tibets keine einmaligen Ausrutscher waren, ahnte man irgendwann, dennoch erschienen auch in dieser Zeit noch experimenteller ausgerichtete Arbeiten, wenngleich diese meist älter waren wie z.B. &#8220;The Dreammoves Of The Sleeping King&#8221; auf der CD-Version von &#8220;Earth Covers Earth&#8221;. 1992 beispielsweise folgte mit <a title="CURRENT 93: Thunder Perfect Mind 2LP" href="http://africanpaper.com/2018/01/20/current-93-thunder-perfect-mind-2lp/">&#8220;Thunder Perfect Mind&#8221;</a>, das einmal eines der größten Dark Folk-Referenzalben werden sollte, eines der zumindest hinsichtlich der Mehrheit der Songs eingängigsten Current 93-Alben auf den abstrakten psychedelischen Ambient von &#8220;The Sadness of Things&#8221;, das als Kollaboration mit Stephen Stapleton konzipiert war.</p>
<p>In genau diese Phase fiel auch die Veröffentlichung von &#8220;Island&#8221;, das tatsächlich auf der nordatlantischen Insel aufgenommen wurde und bei dem der Komponist Hilmar Örn Hilmarsson (HÖH) eine so große Rolle spielte, dass er im Unterschied zu den anderen Mitwirkenden auch als Interpret genannt wurde. Ihm verdankt sich auch, dass das Album von der instrumentalen Seite her einen Sound bekam, der in Tibets Diskografie für lange Zeit einzigartig bleiben sollte. Dominiert wird die Musik, von der ein Teil des Grundmaterials in anderer Form auch in Hilmarssons melancholischem Soundtrack zum Filmdrama <em>Children of Nature</em> Verwendung fand, von einem fast poptauglichen, aber meist ambient umgesetzten Keyboardsound, der die Signatur seiner Zeit trägt und sich weder um Rauheit bemüht, noch darum, organischer zu klingen als er war. Zusammen mit Tibet und den anderen Musikern hat Hilmarsson diesen aber zu einem Rahmen gestaltet, in dem die unterschiedlichsten Dinge stattfinden konnten, und so klang &#8211; vielleicht auch, weil das Material über einen längeren Zeitraum hinweg während verschiedener Islandreisen &#8211; am Ende kein Stück wie das nächste.</p>
<p>Wenn man sich schon etwas intensiver durch die Arbeiten von Current 93 gehört hat, dann fällt vielleicht auf, dass &#8220;Island&#8221; eines der wenigen Alben ist, die ohne ein vorspannartiges Intro auskommen. Vielmehr fällt man sprichwörtlich beim eröffnenden &#8220;Falling&#8221; ohne einleitendes Brimborium in eine von Handdrums und warmen Klangflächen beschallte nordische Parallelwelt, in deren halllastigem Soundsetting man sich so gemütlich fühlen kann wie in einem gut geheizten Haus mit Blick in eine winterliche Nacht. Einige Schreiber sprachen damals nicht ganz willkürlich von einer Weihnachtsplatte, von einer Schlagseite in Richtung New Age war die Rede und irgendwer zog sogar einen Vergleich zu Enya, doch dabei sollten einen das Erlöschen aller Sinneswahrnehmung und letztlich des Universums in Tibets Text aufhorchen lassen. Eine der beiden Sängerinnen, die hier zusammen mit ihm zu hören sind, ist Björk, deren Solokarriere in Pop-Dimensionen damals noch ein paar Jahre auf sich warten lassen sollte.</p>
<p>Es gibt einige Songs auf dem Album, bei denen die heimelige Seite besonders betont wird. Dazu zählt besonders &#8211; und v.a. im Kontrast zu dem verstörenden Text &#8211; die Version von &#8220;Fields of Rape&#8221;, das endzeitliche &#8220;To Blackened Earth&#8221; und auch das mit seinem chorartigen Background-Gesang großartige &#8220;Oh Merry-Go-Round&#8221;. &#8220;A Dream of a Shadow of Smoke&#8221; bewegt sich ebenfalls in dieser Stimmung und geht doch darüber hinaus: Nicht aufgrund der Vanitas-Symbolik des von dem Theologen Jeremy Taylor inspirierten Textes, der zu angenehm plätschernden Rhythmen und entrückten Synthietupfern die Existenz als halluzinierten Trip beschreibt und nur Asche und Staub real erscheinen lässt, denn dies sind Motive, die sich in unterschiedlicher Deutlichkeit durch das ganze Album ziehen. Eher weil all dies zum Höhepunkt des Stücks, wenn die zusammen mit Tibet singende Ása Hlín Svavarsdóttir vom &#8220;sound of rudderless ships&#8221; singt, ins Hymnenhafte ausgeweitet wird.</p>
<p>Um einiges weniger anheimelnd, dafür von einer erhabenen Dramatik sind Stücke wie &#8220;Passing Horses&#8221;, die von unheilschwangeren Orchestralsynthies untermalte Version von &#8220;Lament for my Suzanne&#8221; und &#8220;Anyway, People Die&#8221;. Gerade letzteres, von dem später auch eine kurze Akustikversion auftauchen sollte, ist mit seiner dunklen Dröhnung, für die Hilmarsson das abgründigste Grollen aus dem eigentlich so angenehmen Sound herausholt, und seinen rituellen Glöckchen der Höhepunkt des Albums. Das Bimmeln stammt hier von dem buddhistischen Lama Rig&#8217;dzin Rinpoche, von dem Tibet bereits eine längere Rezitation auf CD herausgebracht hatte. An der Stelle kann man hervorheben, dass neben den schon damals wichtigen Bildern und Denkfiguren christlicher Esoterik auch immer wieder Einflüsse buddhistischer Philosophie in den Texten zu finden waren, wobei Tibet mehr an den kosmologischen und eschatologischen Fragen interessiert zu sein schien als am Ethos. Erst Mitte der 90er waren diese Aspekte nicht mehr spürbar.</p>
<p>Während die ursprüngliche LP mit &#8220;Oh Merry-Go-Round&#8221; endet, enthielt bereits die damalsige CD-Version fünf weitere Songs, die man trotz weiterer knapp 25 Minuten Musik eher als Bonusmaterial betrachten sollte, denn die zusätzlichen Stücke weichen musikalische z.T. stark vom Stil des Albums ab und lassen zudem eine erkennbare Richtung vermissen. &#8220;Crowleymass Unveiled&#8221; ist eine Neufassung des 1987 auf einer EP erschienenen &#8220;Crowleymass&#8221;, das mit seinem Text über eine Weihnachtstravestie für im Geiste Thelemas erzogene Kinder ganz unterhaltsam ist, gleichwohl es musikalisch etwas an eine EBM-Band erinnert, die sich im Rap versucht. Der Song war als Jux gemeint, und ähnliches gilt vielleicht auch für &#8220;Paperback Honey&#8221;, bei dem Tibet zu Bossa Nova-Musik singt. &#8220;The Fall of Christopher Robin&#8221; dagegen, in dem der Junge aus A. A. Milnes <em>Winnie-the-Pooh</em>-Geschichten einen Teufelspakt eingeht, hat mit seinem manischen Sprechgesang durchaus beklemmende Seiten und ist wahrscheinlich für viele der relevanteste unter den Bonustracks. Das von Einar Örn auf Islandisch gesungene &#8220;Fields of Rape and Smoke&#8221; und die Instrumentalversion &#8220;Merry-Go-Round And Around&#8221; runden dann auch die CD im Geiste des Kernalbums ab.</p>
<p>Genau dieses wurde nun, wie sich in Fankreisen sicher umfassen herumgesprochen haben sollte, neu aufgelegt und erscheint zur Freude so mancher in Kürze auf Vinyl &#8211; ein im Grunde lange überfälliges Projekt, denn &#8220;Island&#8221; ist, unabhängig davon, wie man es im ganzen beurteilt, ein Ausnahmealbum in der Diskographie Tibets und auch Hilmarssons. Im <a title="Es ist besser, ein guter Heide als ein schlechter Christ zu sein: Interview mit Hilmar Örn Hilmarsson" href="http://africanpaper.com/2013/11/23/es-ist-besser-ein-guter-heide-als-ein-schlechter-christ-zu-sein-interview-mit-hilmar-orn-hilmarsson/">Interview, das wir vor einigen Jahren mit Hilmarsson führten</a>, erwähnte dieser das damals geplante zweite gemeinsame Album, das dann letztlich aber niemals realisiert wurde. Eine Art Entschädigung dafür könnte vielleicht das Album von Tibets Projekt <a title="HYPNOPAZŪZU: Create Christ, Sailor Boy" href="http://africanpaper.com/2016/09/10/hypnopazuzu-create-christ-sailor-boy/">Hypnopazuzu</a> sein, das ein Vierteljahrhundert später mit leicht anderer Instumentierung eine in Teilen ähnliche Atmosphäre erzeugte. Doch wirklich klingen wie &#8220;Island&#8221; kann vielleicht nur &#8220;Island&#8221; selbst. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://store.houseofmythology.com/product/119291">House of Mythology</a><br />
</strong></p>
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		<title>Stay A Moment More: Neue Single von Simon Finn</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Dec 2023 07:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Simon Finn, der auf seiner Bandcampseite lapidar über sich schreibt „60s Psych-folk artist &#8211; still living“, hat gerade auf seinem kleinen Label 10 to 1 Records seine neue Single „Stay A Moment More“ als Download veröffentlicht. „Stay A Moment More“ &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/30/stay-a-moment-more-neue-single-von-simon-finn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/tag/simon-finn/">Simon Finn</a>, der auf seiner <a href="https://simonfinn.bandcamp.com/">Bandcampseite</a> lapidar über sich schreibt „60s Psych-folk artist &#8211; still living“, hat gerade auf seinem kleinen Label 10 to 1 Records seine neue Single „Stay A Moment More“ als Download veröffentlicht. „Stay A Moment More“ enthält zwei Stücke: das melancholische und getragene „The Distance Between Stones“, auf dem Finn von <a href="http://africanpaper.com/tag/maja-elliott/">Maja Elliott</a> am Klavier und <a href="http://africanpaper.com/tag/joolie-wood/">Joolie Wood</a> an der Flöte unterstützt wird, und das spärlich instrumentierte und vom Ticken einer Uhr durchzogene „Counting“mit Wood am Xylophon.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/a0499068001_16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38995" title="a0499068001_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/a0499068001_16.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-38993"></span>Sein letztes Studioalbum „Through Stones“ wurde 2011 veröffentlicht, zuletzt erschienen die zwei Livealben <a href="http://africanpaper.com/2020/12/01/strict-straight-gorgeous-neues-livealbum-von-simon-finn/">„Strict, Straight And Gorgeous“</a> und <a href="http://africanpaper.com/2022/04/01/simon-finn-mit-aufnahmen-aus-dem-cafe-oto/">„Live At Cafe OTO 2021“</a>.</p>
<p>Auf unseren Seiten wurde Finn <a href="http://africanpaper.com/2020/12/01/strict-straight-gorgeous-neues-livealbum-von-simon-finn/">attestiert</a>, er sei, &#8220;seit den späten 60ern aktiver Sänger und Gitarrist, dessen von originellen kompositorischen Ideen und zum Teil bissigen, existenzialistischen Texten geprägte Musik unter Begriffen wie Folk oder Psychedelic nur unzureichend erfasst wird.“<a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/simon-finn-accidental-life/"> Die</a> <a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/simon-finn-rats-laugh-mice-sing/">vier</a> <a href="http://africanpaper.com/2011/10/01/simon-finn-through-stones/">Studioalben</a>, die Finn nach einer Jahrzehnte dauernden Pause seit 2005 veröffentlichte, waren von einer beeindruckenden Qualität und ließen uns <a href="http://africanpaper.com/2011/10/01/simon-finn-through-stones/">hier </a>zu dem Schluss kommen, eigentlich verdiene es Finn &#8220;schon lange im Pantheon der großen (oder zumindest kanonisierten) Songschreiber aufgenommen worden [zu sein], neben denen er im „Tower of Song“ (L. Cohen) ganz bestimmt (be)stehen könnte.&#8221;</p>
<p>@ <a href="https://simonfinn.bandcamp.com/track/the-distance-between-stones">Bandcamp</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=953870259/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3330076358/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Neue Single von The Doomed Bird of Providence</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2022 04:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[10 to 1 Records bringen eine neue Single von Mark Kluzeks Projekt The Doomed Bird of Providence heraus. Die digitale Version enthält zwei kompakte Tracks, die beide textlich-inhaltlich auf australischen Zeitungsberichten aus den 1920er- und 30er Jahren basieren. Der Titeltrack &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/05/30/neue-single-von-the-doomed-bird-of-providence/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10 to 1 Records bringen eine neue Single von Mark Kluzeks Projekt The Doomed Bird of Providence heraus. Die digitale Version enthält zwei kompakte Tracks, die beide textlich-inhaltlich auf australischen Zeitungsberichten aus den 1920er- und 30er Jahren basieren.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/05/fotor_1653813790889.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-29964" title="fotor_1653813790889" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/05/fotor_1653813790889.jpg" alt="" width="719" height="714" /></a><span id="more-29963"></span></p>
<p>Der Titeltrack ist ein leichtfüßiger Shantiesong mit dem flinken Rhythmus einer hölzernen Perkussion. Another Grim Sea Collision Has Occurred ist trotz instrumenteller Überschneidungen (u.a. Joolie Wood an der Violine) von anderer Gestalt und entwickelt sich mach einem kammermusikalischen Auftakt zu einem rockigen Song. Eine limitierte Lathe-Cut-Version enthält zwei weitere Stücke.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3003040007/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=173938051/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>&#8220;The new single from The Doomed Bird of Providence uses newspaper reports from the 1920s and 1930s as lyrics. Ransoms for Cars is a 1930&#8242;s Australian newspaper article about a car ransom scam in Melbourne. Another Grim Sea Collision Has Occurred is the story of a collision of two ships detailed by &#8216;wireless messages&#8217;. Mark Kluzek has used the reports verbatim to create songs, for the most part letting the words inform the song structure.&#8221;</p>
<p>Artwork © Judi Dransfield Kuepper<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_220529_104133_843.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3003040007/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2740793386/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Simon Finn mit Aufnahmen aus dem Café Oto</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 05:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Simon Finn bringt ein digitales Live-Album mit ausgewählten Songs heraus, die im Sommer letzten Jahres während zweier Konzerte im Londoner Café Oto gespielt wurden &#8211; die Stücke stammen aus verschiedenen Phasen seiner Karriere als Sänger und Gitarrist, wobei Songs aus &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/04/01/simon-finn-mit-aufnahmen-aus-dem-cafe-oto/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Simon Finn bringt ein digitales Live-Album mit ausgewählten Songs heraus, die im Sommer letzten Jahres während zweier Konzerte im Londoner Café Oto gespielt wurden &#8211; die Stücke stammen aus verschiedenen Phasen seiner Karriere als Sänger und Gitarrist, wobei Songs aus seiner zweiten und bis heute anhaltenden Schaffensphase eindeutig überwiegen. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/03/simonfinnliveatcafeoto2021.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-29263" title="simonfinnliveatcafeoto2021" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/03/simonfinnliveatcafeoto2021.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-29262"></span></p>
<p>Begleitet wurde er bei den Shows von einem &#8211; verglichen mit dem <a title="Strict, Straight &amp; Gorgeous: Neues Livealbum von Simon Finn" href="http://africanpaper.com/2020/12/01/strict-straight-gorgeous-neues-livealbum-von-simon-finn/">Auftritt in Santiago de Compostela</a> etwas üppigeren &#8211; Ensemble bestehend aus Joolie Wood (Backing Vocals, Violine), Maja Elliott (Backing Vocals, Flügel), Ian Hothersall (Percussion) und Mark Kluzek (Bass), die zum Teil auch zur Stammbesetzung seiner jüngeren Studioaufnahmen zählen und wesentlich zu seinem dunklen, folkig angehauchten Songwriterstil beitragen. Das Album ist über die Bandcamp-Seite von Finns 10 to 1-Label erhältlich.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=584894736/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=373244089/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=584894736/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3331236573/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=584894736/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=4120240356/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Sun Dial mit erweiterter Neuauflage von Mind Control</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/03/04/sun-dial-mit-erweiterter-neuauflage-von-mind-control/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2021/03/04/sun-dial-mit-erweiterter-neuauflage-von-mind-control/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2021 05:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die englische Neo Psychrock-Combo Sun Dial um Gitarrist und Sänger Gary Ramon bringt ihr 2012 erschienenes Album &#8220;Mind Control&#8221; in erweiterter Auflage neu heraus. Sun Dial entstand in den frühen 90ern, einer Zeit, in der Psychedelia im Stil der 60er &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/03/04/sun-dial-mit-erweiterter-neuauflage-von-mind-control/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die englische Neo Psychrock-Combo Sun Dial um Gitarrist und Sänger Gary Ramon bringt ihr 2012 erschienenes Album &#8220;Mind Control&#8221; in erweiterter Auflage neu heraus. Sun Dial entstand in den frühen 90ern, einer Zeit, in der Psychedelia im Stil der 60er Jahre wenig angesagt war, aus der Hinterlassenschaft von Ramons früherer Band The Modern Art. In den letzten dreißig Jahren erspielte die von zahlreichen Umbesetzungen geprägte Band, an der u.a. die Geigerin und Flötistin Joolie Wood bis heute als festes Mitglied beteiligt ist, eine umfangreiche Diskografie ohne nennenswerte Pausen. Die aktuelle &#8220;Ultimative Edition&#8221; des bereits mehrfach aufgelegten Albums enthält zum Teil unveröffentlichtes Boniusmaterial aus der gleichen Zeit und erscheint als Doppel-LP und Doppel-CD mit leicht variierter Trackliste beim hessischen Label Sulatron Records. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/sundialmindcontroltheultimateedition.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24476" title="sundialmindcontroltheultimateedition" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/sundialmindcontroltheultimateedition.jpg" alt="" width="880" height="880" /></a><span id="more-24475"></span></p>
<p>&#8220;Sulatron Records ist glücklich über die Zusammenarbeit mit einer der englischen Neo-Psych Kultbands überhaupt: Sun Dial! Gegründet 1990 von Multiinstrumentalisten Gary Ramon, der auch in massig anderen Bands/Projekten spielt und mit Acme-Records ein eigenes label betreibt. Mit ihrem Debüt-Album „Other Way Out“ (1991) haben sie einen Klassiker des Neo-Psychedelic hinterlassen! Nun kommt die ultimative Edition ihres 2012er Albums „Mind Conrol“ mit 2 Bonustracks auf LP1/CD1. PLUS einer kompletten Scheibe mit bislang unveröffentlichten Songs aus derselben Zeit! Und auf der CD Version sogar nochmal 2 weitere Songs! Ein umfangreiches, psychedelisches Meisterwerk! Mind Control ist eine Mischung aus Psychedelicrock, Krautrock und mit (recht unkonventionellen) elektronischen Klängen. Produziert vom „Other Way Out“ Produzenten Hugo Chavez-Smith!&#8221; (Sulatron)</p>
<p><a href="https://www.sulatron.com/xoshop/cds/sun-dial-mind-control-the-ultimate-edition-2-lp-splatter.html?language=de&amp;xoid=42sv9pjnt6kk0pc0lks5gcbel8"><strong>@ Sulatron</strong></a></p>
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		<title>Strict, Straight &amp; Gorgeous: Neues Livealbum von Simon Finn</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 03:20:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Simon Finn bringt über Bandcamp eine Konzertaufnahme heraus, die 2012 im spanischen Santiago de Compostela mitgeschnitten wurde. Finn ist ein seit den späten 60ern aktiver Sänger und Gitarrist, dessen von originellen kompositorischen Ideen und zum Teil bissigen, existenzialistischen Texten geprägte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/12/01/strict-straight-gorgeous-neues-livealbum-von-simon-finn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Simon Finn bringt über Bandcamp eine Konzertaufnahme heraus, die 2012 im spanischen Santiago de Compostela mitgeschnitten wurde. Finn ist ein seit den späten 60ern aktiver Sänger und Gitarrist, dessen von originellen kompositorischen Ideen und zum Teil bissigen, existenzialistischen Texten geprägte Musik unter Begriffen wie Folk oder Psychedelic nur unzureichend erfasst wird. Nach einem kurzen, aber vielbeachteten Karriereauftakt zog sich Finn für mehr als zwei Jahrzehnte fast ganz aus der Musikwelt zurück, erst um die Jahrtausendwende kam es<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/fotor_1606758075351.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23279" title="fotor_1606758075351" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/11/fotor_1606758075351.jpg" alt="" width="719" height="711" /></a> <span id="more-23278"></span>zu einem Comeback und einer seitdem soliden Frequenz an Veröffentlichungen. Das hier dokumentierte Konzert wurde zusammen mit Joolie Wood (Violine, Flöte, Backing Vocals) und Maja Elliott (Piano, Backing Vocals) eingespielt und enthält in der Mehrheit Songs seiner späteren, bei Durtro Jnana und seinem eigenen Label 10 to 1 Records erschienenen Alben. Klassiker wie &#8220;Pass The Distance&#8221; und &#8220;Jerusalem&#8221; dürfen ebenfalls nicht fehlen, was &#8220;Strict, Straight &amp; Gorgeous&#8221; mit seinem klaren wie andächtigen Sound zu einem idealen Album zum Kennenlernen macht.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_201130_183955_878.sdoc--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1854075812/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless><a href="https://simonfinn.bandcamp.com/album/strict-straight-gorgeous">Strict, Straight &amp; Gorgeous by Simon Finn</a></iframe></p>
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		<title>CURRENT 93: Thunder Perfect Mind 2LP</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jan 2018 01:15:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ania Groszynska]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Current 93 in den frühen 90ern das Album „Thunder Perfect Mind“ herausbrachten, war die mediale Aufmerksamkeit und die Möglichkeit von Publicity für derartige Musik noch weitaus gringer als heute, wo diverse Kanäle wie Newsletter und Social Media die Erwartung &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/01/20/current-93-thunder-perfect-mind-2lp/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/01/current93thunderperfectmind.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14761" title="current93thunderperfectmind" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/01/current93thunderperfectmind-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als Current 93 in den frühen 90ern das Album „Thunder Perfect Mind“ herausbrachten, war die mediale Aufmerksamkeit und die Möglichkeit von Publicity für derartige Musik noch weitaus gringer als heute, wo diverse Kanäle wie Newsletter und Social Media die Erwartung auf einen Tonträger anheizen und die Gespanntheit auf einen eventuellen Meilenstein schüren können. War man nicht im Postverteiler der entsprechenden Vertriebe oder stand im Kontakt mit dem einen oder anderen Musiker, dann erfuhr man irgendwann aus der einschlägigen Presse von den gerade erschienenen Releases, und so erblickte das vorliegende Album auf fast etwas<span id="more-11540"></span> unspektakuläre Art das Licht der Welt. Dass es sich dabei um eine der größten Wegmarken im Werk der Gruppe um David Tibet handeln sollte, stellte sich erst heraus, als das Album mehr und mehr Einzug in die Plattenregale nahm, mehr noch als man einige Jahre und Veröffentlichungen später auf dieses Album zurückblicken konnte.</p>
<p>Und „Thunder Perfect Mind“ war eine Wegmarke in vielfacher Hinsicht. Es war das erste Album, auf dem der christlich-esoterische Einschlag, der von Beginn an in Tibets Werk präsent war, der oft jedoch einen eher eigenwillig ambivalenten Eindruck erweckte, zur zentralen, eindeutig positiv konnotierten Säule des Grundtenors wurde. Freilich, Zeilen wie „And I believe, Christ is the Son of God“ gab es bereits, aber hier wurde ein ganzes Album nach einem gnostisch-christlichen Text in koptischer Sprache benannt, was auf Tibets später noch intensivere Beschäftigung mit solcher Literatur und der Koptologie vorausweist.</p>
<p>Ebenfalls wurde auf diesem Album deutlich, dass die seit „Swastikas for Noddy“ vollzogene Hinwendung zum Songwriting und zu akustischer, im weitesten Sinne folkiger Musik nicht als kurzlebiges Strohfeuer in die Bandgeschichte eingehen sollte, sondern für viele Jahre ein musikalisches Markenzeichen Current 93s sein sollte, die Mitwirkung von Tibets Heldin Shirley Collins ist in dem Zusammenhang ein symbolisch aussagekräftiges Statement. Auch in persönlicher bis personeller Hinsicht ist „Thunder Perfect Mind“ bedeutsam. Dass es ein identisch betiteltes Nurse With Wound-Album gibt und Stephen Stapleton nach wie vor mit an Bord war, kann als bemerkenswerte Antithese gegen Tibets Abwendung von experimentellen Klängen gelesen werden. Darüber hinaus war „Thunder Perfect Mind“ das letzte Album mit Douglas P. und Rose McDowall, dagegen das erste, auf dem Michael Cashmore der Musik mit seinem pastoralen Gitarrenpicking den Stempel aufdrücken sollte.</p>
<p>Einige der Songs auf dem Album sind heute Klassiker, werden immer mal wieder bei Konzerten gespielt und erfreuen ungebrochen das schwarze Volk in den entsprechenden Clubs. Andere dagegen sind nahezu vergessen, außer natürlich bei denen, die das Album am Stück hören. Zu den ersteren zählen „The Descent of Long Satan and Babylon“, ein mysteriöser Akustiksong mit Anspielungen auf die Offenbarung des Johannes, bei dem Tibets eigenwilliger Sprechgesang, Cashmores sanfte Gitarre und Joolie Woods Flöte einem an Collins erinnernden Folksound sehr nah kommen. Unvergessen „In the Heart of the Woods and what I Found there“, bei dem &#8211; in Anspielung auf die Legende des Heiligen Eustachius &#8211; zu einer einprägsamen Geigenmelodie Christus erscheint, oder „A Song for Douglas after he&#8217;s dead“, eine rührende Hommage an den mittlerweile verflossenen Freund inklusive Trauermarsch. Ebenfalls in die Kategorie zählen Stücke wie „A Sadness Song“, bei dem Tibet mit seiner eigenwillig androgynen Kopfstimme einen der melancholischsten Momente seiner Diskografie entstehen lässt, ferner „Mary Waits in Silence“, das von einer mir unbekannten Renate Birulf gesungene „Riverdeadbank“ oder das wunderschöne Sand-Cover „When the May Rain Comes“.</p>
<p>In diesen und ähnlichen Stücken wirkt der noch frische Folksound der Band nicht freakig oder Stilgranzen überschreitend, sondern auf eingängige Art ernsthaft, und er vermag – durchaus romantische oder nostalgische – Bilder einer pastoralen englischen Fantasiewelt heraufzubeschwören, einer Welt, die allerdings immer noch zu gebrochen erscheint für reinen Eskapismus, die einen Beigeschmack der Bitteren, Grenzwertigen gerade in ihrer unschuldig anmutenden Schönheit um so wirkungvoller zum Zug kommen lässt. Louis Wain, von dem das Artwork zum Original-Cover ist – ebenfalls erstmals im Kosmos der Band – hätte diese Landschaft malen können. Dazu passen dann auch die etwas schrägeren Akustiknummern, die sich zwischen die anderen Songs geschlichen haben, Stücke wie „Rosie Star Tears from Heaven“ oder „All the Stars are Dead now“.</p>
<p>Doch „Thunder Perfect Mind“ ist ohnehin gar nicht als homogenes Werk konzipiert, das musikalisch wie aus einem Guss wirken sollte. Ausgerechnet die beiden Teile des Titelstücks haben keine Songstruktur, mit ihren minimalen melodischen Mustern knüpfen sie aber auch wenig an frühere Soundscapes an. Mit leicht verfremdeter Stimme rezitiert Tibet Passagen über die dualistische Natur der Gottheit, begleitet von der gehauchten Stimme Rose McDowalls. Ebenfalls heraus sticht das textlich kontroverse &#8220;Hitler as Kalki (SDM)&#8221;: Zu Nick Salomans Gitarrensoli und zum Bassspiel eines Musikers, der sich heute wahrscheinlich lieber die Hand abhacken würde, als sich daran zu beteiligen, wird hier die Katastrophe des Weltkriegs mit aus dem Hindu-Kosmos stammenden Prophezeihungen über das Ende des aktuellen Weltzyklus in Verbindung gebracht. Das Lied ist, wie später ein ganzes Album, seinem Vater gewidmet, der im Krieg gegen Nazi-Deutschland im Einsatz war. Mehr noch als die eher noiserockigen Stücke auf der recht heterogen ausgefallenen &#8220;Horsey&#8221; ist dieses Stück Current 93s erster Ausflug in psychedelisch konnotierte Rockmusik.</p>
<p>Dieses breite Stilsprektrum zwischen Song und Soundscape, zwischen Folk, Abstraktem und Psychedelischem, das einem sofort ins Auge fallen muss, wenn man den Fokus nicht nur auf die &#8220;Hits&#8221; lenkt, ist sicher ein Grund, warum &#8220;Thunder Perfect Mind&#8221; zu den herausragenderen Alben der Band zählt, aber letztlich sind dies ebenso wie der breit gefasste inhaltliche Rahmen Dimensionen, die man mit der einen oder anderen Schwerpunktverschiebung in fast allen Current 93-Alben findet. Es gab in der Bandgeschichte immer Phasen, die von einer besonderen Frische und Aufbruchstimmung geprägt waren, während man anderen Karriereabschnitten anmerkte, dass es wieder einmal Zeit für einen Häutungsprozess war. Ich denke, dass &#8220;Thunder Perfect Mind&#8221; auch sehr davon lebt, in einer der erstgenannten Phasen entstanden zu sein. Unlängst wurde das Werk in von The Bricoleur remasterter Version und mit neuem Artwork von Ania Groszynska auf Doppel-LP wiederveröffentlicht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: The Spheres</strong></p>
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		<title>SIMON FINN &#8211; Through Stones</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 07:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es mag diejenigen, die etwas mit Simon Finns Werk und Werdegang vertraut sind, nicht überraschen, dass er den Titel des Abschlusstracks „A Bad Plan is Better Than None“ in den Linernotes als Motto seiner Lebensphilosophie bezeichnet, denn in den Jahrzehnten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/10/01/simon-finn-through-stones/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/ThroughStonesLR.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2811" title="ThroughStonesLR" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/09/ThroughStonesLR-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es mag diejenigen, die etwas mit Simon Finns Werk und Werdegang vertraut sind, nicht überraschen, dass er den Titel des Abschlusstracks „A Bad Plan is Better Than None“ in den Linernotes als Motto seiner Lebensphilosophie bezeichnet, denn in den Jahrzehnten seit Finn sein Debüt „Pass the Distance“ veröffentlichte, schien er zumindest partiell vom Pech verfolgt zu sein: Wegen unklarer Rechtslage verschwand das Album kurz nach Erscheinen recht schnell wieder aus den Regalen, seiner Tätigkeit als Biobauer in Kanada, wo er seit Anfang der 70er lebte, kam er zu einem Zeitpunkt nach, als die Zeit noch nicht reif <span id="more-2810"></span>für so etwas war und in einem Interview, das ich mit ihm während des Donaufestivals führte, meinte er lapidar: „Ja, was auch immer ich mache….es wirft keinen Gewinn ab. Ich habe auch Wasserfilter verkauft. Das ist den Bach runtergegangen, weil niemand Wasserfilter gekauft hat. Zehn Jahre später sah das ganz anders aus.“ Man könnte natürlich auch sagen, dass Finns Pläne nicht „schlecht“ sind, er ganz einfach seiner Zeit voraus ist – und die Vorhut hat es meistens nicht so leicht. In BWL-Sprech ausgedrückt, könnte man vielleicht sagen, dass Finn immer jemand war, der sich schlecht verkaufen konnte (und das sollte man im doppelten Wortsinne und bedingt durchaus als Kompliment verstehen). Das zeigte sich auch ab und an bei seinen Auftritten: Das Unspektakuläre, leicht Unbeholfene, das er manchmal auf der Bühne ausstrahlt, steht dann allerdings in scharfem Kontrast zu der Intensität des Vortrags – dabei kommt es selten zu solch eruptiven Momenten wie auf dem Stück, für das er wohl bei einigen auf ewig in Erinnerung bleiben wird:„Jerusalem“.</p>
<p>Seit seiner Rückkehr zur Musik im Jahre 2005 – Ende der 80er/Anfang der 90er kamen drei Romane heraus, ein neuer namens „Oral Hygiene“ ist jüngst als E-Book erschienen – veröffentlicht er alle zwei Jahre Alben. War das relativ aufwändig produzierte und mit vielen Gästen eingespielte (und mit dem Produzenten des Debüts,Vic Keary, aufgenommene) Album „Accidental Life“ auch mit der Hoffnung entstanden, eventuell das Interesse eines größeren Labels zu wecken, so findet auf „Through Stones“ erneut eine personelle Reduktion statt, wird Finn primär von der langjährigen Mitstreiterin Joolie Wood unterstüzt, die ihn seit seinem Comebackalbum „Magic Moments“ (auf Durto) begleitet.</p>
<p>Es wurde schon mehrfach gesagt, dass Finns Songs sich grob in eher narrative und eher reflexive einteilen lassen, Finn selber sagte in oben erwähnten Interview, seine Songs seien nicht zynisch und das ist trotz aller Thematisierung der dunkleren Seiten der conditio humana nachvollziehbar, wirken sie oft textlich und durch die Art des Vortrags eher lakonisch.</p>
<p>Die ersten Stücke des Albums knüpfen an die Songs der letzten Alben an, die von einer gewissen Melancholie geprägt waren (wie etwa „Neutered Air“ oder „Accidental Life“): „Strict Straight and Gorgeous“ beginnt mit dezent gezupfter Akustikgitarre, zu der eine Hammondorgel und eine traurige Geige dazukommen und Finn singt: „Like flea upon a dead man&#8217;s suit/I wait like every frog and newt/Your gorgeous grace &amp; frost glazed gorse/To yield, once more, to summer&#8217;s force“ um dann im Refrain zu offenbaren, warum die adressierte Person dies in ihm auslöst: „You make me nervous/You&#8217;re so strict, and gorgeous“. Könnten die Backingvocals von Joolie Wood auf anderen Veröffentlichungen vielleicht die Grenze des Trivialen überschreiten, so wird das hier auf souveräne Weise vermieden. „Barren Leaves“ ist vom Vortrag und durch das Strumming der Gitarre dramatischer, die von Wood gespielten Blasinstrumente unterstreichen die Gefühle, die durch die Kritik am Zustand der Welt ausgelöst werden: „The rich they try to buy everything/They see and like/The rest we try to like/What we&#8217;re lucky enough to get“ – ein erster Höhepunkt auf einem an Höhepunkten nicht armen Album. Das Titelstück ist dann wieder eher getragen: „But what she&#8217;d really like to know/Is how to come back from below and grow/Through stones“. Stücke wie „Don&#8217;t Play If Onlys“ entledigen sich dagegen jedweder Melancholie und Trauer, sondern sind geprägt von dem lakonischen Vortrag Finns, dessen Lebensphilosophie sich sicher in Zeilen wie „We can&#8217;t always understand/What&#8217;s in fate&#8217;s head/So don&#8217;t trouble wondering why/Just move on with your life“ widerspiegelt. Dieses schulterzuckende Akzeptieren des Unvermeidlichen ist vielleicht Finns Art der Lebenshilfe (und man könnte ihn sich im Radio vorstellen, wie er diese Worte den zwanghaft nach Sinn Suchenden zuraunt). Einige der Stücke sind Jahrzehnte alt: so etwa das für seine Mutter geschriebene „Pamela Russell“, dem man seine Wurzeln in den 60ern anhört und das gegen Ende in eine Irish Folk- Nummer übergeht (etwas, das bei „Maid Marion“ später wieder aufgenommen wird). Ein wenig aus dem Rahmen fällt das improvisierte, in einem Take aufgenommene und von Danny Sceats Schlagzeug dominierte „Live in a Barn“, das für Finns Verhältnisse recht rockig ist. „Polar Veil“ wurde ursprünglich auf der anlässlich der Current 93-Auftritte in London vergangenes Jahr erschienen Single mit Rameses III und Comus (auch Musiker, die nach einer ähnlich langen Zeit der Stille zurückgekehrt sind) veröffentlicht, auf der die Eröffnungszeilen „Bright eyed when I started, about it all/Now I&#8217;m wide eyed and broken hearted/About it all“, die vielleicht als Signum unter jedes Leben gesetzt werden könnten, durch Finns zurückhaltenden Vortrag bar jedweden Pathos sind. Das narrative „Naturally Broken“, auf dem ein Gespräch zwischen einem „He“ und einer „She“ beschrieben wird, kommt zu dem Schluss: „It seems time, like all else/Just comes naturally broken“. Gegen Ende des Albums knüpft „Swallow“ wieder an die Stimmung des Anfangs an: „He&#8217;s learned the way of the warrior/The solitude of the freak/Remembered always the distance/Between the words of those that speak“. Das kurze experimentelle und von Akkordeondrones, Orgel und E-Gitarre dominierte „ A Bad Plan is Better Than None“ besteht lediglich aus den Zeilen: „Good plans are really the same/It&#8217;s just the ending that&#8217;s changed“ und nach Hören dieses Albums denkt der Rezensent – wieder einmal -, dass in einer nicht „gebrochenen“ Welt Finn schon lange im Pantheon der großen (oder zumindest kanonisierten) Songschreiber aufgenommen worden wäre, neben denen er im „Tower of Song“ (L. Cohen) ganz bestimmt (be)stehen könnte. (M.G.<strong>) </strong></p>
<p><strong>Label: </strong><a title="10 to 1" href="http://www.simonfinn.co.uk/tentoone.html">10 to 1</a></p>
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		<title>SIMON FINN &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 12:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Joolie Wood]]></category>
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		<description><![CDATA[Ende der 60er nahm Simon Finn ein Acidfolk-Album namens “Pass The Distance“ auf, das aus verschiedenen rechtlichen Gründen relativ schnell aus den Regalen genommen wurde und im Lauf der Jahr(zehnt)e einen ziemlichen Kultstatus erlangte. Nachdem David Tibet das Stück “Jerusalem“ &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/02/simon-finn-interview/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/simonfinn.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1580" title="simonfinn" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/simonfinn.jpg" alt="" width="154" height="150" /></a>Ende der 60er nahm Simon Finn ein Acidfolk-Album namens “Pass The Distance“ auf, das aus verschiedenen rechtlichen Gründen relativ schnell aus den Regalen genommen wurde und im Lauf der Jahr(zehnt)e einen ziemlichen Kultstatus erlangte. Nachdem David Tibet das Stück “Jerusalem“ – noch heute im Liverepertoire zu finden und in seiner Intensität beeindruckend – gehört hatte, setzte  er sich mit Simon Finn in Verbindung und vor einigen Jahren erschien das nur von Simon Finn mit Hilfe von Joolie Wood eingespielte Album “Magic Moments“. <span id="more-1579"></span>Inzwischen unterstützt Simon Finn  CURRENT 93 bei Auftritten häufig an der Gitarre, hat ein kleines Label namens 10 to 1 gegründet und (dort) gerade sein drittes Album “Accidental Life“ veröffentlicht. Bei Auftritten wirkt Finn manchmal etwas unbeholfen, sobald er aber anfängt zu spielen, strahlt er etwas aus, das sich schwer in Worte fassen lässt, will man nicht  Floskeln wie “authentisch“ benutzen. </strong></p>
<p><strong><em>Lass uns ganz vorne anfangen. Es gab da diese unglaublich lange Unterbrechung zwischen deinem ersten und deinem zweiten Album. </em></strong></p>
<p>Ja.</p>
<p><strong><em>Hatte das auch mit der Unzufriedenheit mit dem Geschäftlichen zu tun? </em></strong></p>
<p>Nein, nicht wirklich. Zum damaligen Zeitpunkt war das toll. Die Dinge sind ganz gut gelaufen. Ich habe 1967 angefangen, aber ich hatte ziemliches Glück. Ich kannte niemanden in London und ich hatte meinen ersten Auftritt ungefähr drei Monate, nachdem ich angekommen war. Natürlich dauert es Jahre, bis irgendetwas passiert. Ich habe bis etwa 1972 Musik gemacht und habe dann Nordamerika einen Besuch abgestattet, um Urlaub zu machen und mir hat es da gefallen. Ich wollte einfach aus England raus, das hatte allerdings nichts mit der Musik zu tun. Es lag an meiner Familie, die völlig verrückt war.</p>
<p><strong><em>Ich habe darüber gelesen. </em></strong></p>
<p>Ich war zwar weg, aber ich war ziemlich durch. Jetzt bin ich völlig geheilt. (<em>lacht</em>)</p>
<p><strong><em>Du hast mal irgendwo gesagt, dass das Musikmachen die Therapie des armen Mannes sei. </em></strong></p>
<p>Auf viele Leute trifft das zu. Ja, ich habe weiter komponiert. Für mich sind immer diejenigen interessant, die etwas aus ganz persönlichen Gründen machen, nicht wegen des Geldes. Es gibt Leute, da gefällt mir die Musik nicht, aber ich merke, dass es für sie sehr wichtig ist. Einige abstrakte Maler malen Bilder, die ich nicht verstehe, aber wenn ich höre, wie sie darüber reden – mit welcher Intensität –, wird mir klar, dass die es nicht aus finanziellen Gründen machen. Ich habe solche Freunde und das zieht mich an. Aber verglichen mit den 60ern ist Musik heutzutage so groß. Damals gab es nur ein paar Bands, vielleicht tausend oder so.</p>
<p><strong><em>Nachdem du zumindest mit öffentlichen Auftritten aufgehört hattest, hast du danach je den Zwang verspürt noch einmal auf eine Bühne zu gehen</em></strong><strong>? </strong></p>
<p>Nein, aber nicht deswegen, weil ich etwas gegen Auftritte gehabt hätte, sondern weil ich mich für andere Dinge interessiert habe, die mich in Beschlag genommen haben. Ich habe als Biobauer gearbeitet…</p>
<p><strong><em>Das war bestimmt lange, bevor der jetzige Boom eingesetzt hat. </em></strong></p>
<p>Ja, was auch immer ich mache….es wirft keinen Gewinn ab. Ich habe auch Wasserfilter verkauft. Das ist den Bach runtergegangen, weil niemand Wasserfilter gekauft hat. Zehn Jahre später sah das ganz anders aus. So sieht mein Leben aus. (<em>lacht</em>) Ich brauche gerade z.B. einen neuen. Ich muss also einen kaufen.</p>
<p><strong><em>Zu welchem Zeitpunkt hast du eigentlich damit angefangen, Romane zu schreiben? </em></strong></p>
<p>Ich habe drei geschrieben – ziemlich schnell hintereinander. Es muss so in den späten 80ern gewesen sein, vielleicht auch in den frühen 90rn, ich bin mir nicht ganz sicher. So um den Dreh jedenfalls.</p>
<p><strong><em>Wie waren die? </em></strong></p>
<p>Überhaupt nicht wie meine Lieder. Eine andere Art der Therapie. (<em>lacht</em>). Immer noch Therapie, aber der Therapeut war ein anderer. Meine Lieder sind eigentlich nicht zynisch, meine Prosa ist zynischer.</p>
<p><strong><em>Eher realistisch? </em></strong></p>
<p>Ja. Zeitgenössische Settings, es ging um die Perversität menschlichen Verhaltens.</p>
<p><strong><em>Bei einem Song wie “Walkie Talkie“ kommt aber auch viel Ärger über die Conditio humana rüber. </em></strong><em> </em></p>
<p>So fühle ich das, das ist allerdings nicht zynisch, sondern die Realität. Meine Songs sind manchmal abstrakt. “Rich Girl With No Trousers“ handelt von einem  meiner Freunde, der an Alzheimer gestorben ist, aber ich erwarte nicht, dass das jemand weiß. Auch wenn die Songs abstrakt sind, werden die Gefühle sehr direkt ausgedrückt. Wenn ich Prosa schreibe, mache ich das wohl mit einem anderen Teil meines Gehirns.</p>
<p><strong><em>Auf deiner alten Homepage konnte man Sachen runterladen, oder</em></strong><strong>? </strong></p>
<p>Ich habe das ungefähr eine Woche lang gemacht. Dann sagte irgendjemand zu mir, ich solle die zwei Sachen – Musik und Literatur – nicht miteinander vermischen.</p>
<p><strong><em>Hast du Pläne die Texte wieder verfügbar zu machen</em></strong><strong>? </strong></p>
<p>Komischerweise habe ich seit letztem Jahr sogar eine Agentin in New York. Sie hat es aber noch nicht geschafft, eins der Bücher zu verkaufen. Im Augenblick habe ich keine Zeit mich weiter darum zu kümmern.</p>
<p><strong><em>Auf deinem zweiten Album gibt es ein Stück wie “Crow Flies“, aber auch  “Eros“, das viel narrativer ist, das eher eine Geschichte erzählt. Gibt es da eine Unterscheidung zwischen Songs, die eine Situation beschreiben und Songs, die eine Geschichte erzählen? </em></strong></p>
<p>Manche Lieder werden durch die Melodie angetrieben, andere davon, dass ich ein Gedicht oder eine Idee habe, für das/die ich Musik haben möchte. Musikalisch ist “Eros“ sehr einfach, aber ich denke, dass es für diese Art Geschichte funktioniert. Ich hätte nie gedacht, dass das irgendjemand anderem gefallen könnte.</p>
<p><strong><em><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/simonjooliemaja.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1581" title="simonjooliemaja" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/simonjooliemaja.jpg" alt="" width="440" height="271" /></a>Ein Freund von mir ist ganz begeistert von deinem zweiten Album und hat mich gebeten dir zu sagen, dass er es sich oft morgens zum Frühstück anhört und danach der Tag nur noch gut werden kann. </em></strong></p>
<p><em>(lacht)</em> Ein neues Album ist gerade rausgekommen.</p>
<p><strong><em>Auf myspace kann man schon was hören</em></strong><strong>. </strong></p>
<p>Es ist nicht wirklich <em>my</em> space. Das macht jemand, der einige Auftritte organisiert hat.</p>
<p><strong><em>Dein zweites Album war ja sehr reduziert. Auf deinem neuen Album machen wesentlich mehr Leute mit. </em></strong></p>
<p>Z.B. Karl [Blake] an der E-Gitarre, Joolie.</p>
<p><strong><em>Du hast das Album auf deinem Label veröffentlicht. </em></strong></p>
<p>Ja, mein Minilabel.</p>
<p><strong><em>Mit bisher zwei Veröffentlichungen. </em></strong></p>
<p>Wir werden sehen, wie es weitergeht. Das Album ist ganz schön teuer gewesen, es wurde in einem ordentlichen Studio aufgenommen, mein alter Produzent war da etwas obsessiv, ich hoffe, jeder wird sein Geld wiederbekommen. Der Grund, warum ich es auf meinem Label veröffentlicht habe, ist der, dass er es an ein großes Label verkaufen will. Ich glaube nicht, dass er weiß, wie die Musikwelt jetzt so funktioniert, aber es ist sein Geld. Ich musste es aber schon wegen der Konzerte rausbringen, ich wollte nicht länger warten. Ich habe ihm deshalb gesagt, dass er es versuchen kann und wenn es nicht klappt, dann bleibt das Album auf meinem Label oder ich bringe es auf Durtro raus.</p>
<p><strong><em>Wie kann man sich denn den Aufnahmeprozess deines zweiten Albums vorstellen? Du hast es bei Efrim von SILVER MT. ZION </em></strong><em> <strong>aufgenommen.</strong> </em></p>
<p>Ja, das war sehr nett. Ich hatte komischerweise schon in einem richtigen Studio genau die gleichen Songs aufgenommen, aber mir gefiel das nicht. Es hörte sich einfach nicht nach mir an, wohingegen das neue Album zwar sehr gut produziert ist, aber es trotzdem ich bin. Für Produzenten und Soundleute bin ich furchtbar. Ich mache selten mehr als eine Aufnahme, weil ich sonst die Motivation verliere. Ich mag es, ein Stück einmal zu spielen und wenn jemand sagt, dass ich das besser könne, kann ich es einfach nicht noch einmal machen. Man fühlt die Energie und bei einer Wiederholung funktioniert es einfach nicht mehr. Vic ist bei so etwas einfach klasse. Es fühlt sich spontan an. Vic stellt jetzt diese Maschinen her, die z.B. OASIS im Studio verwenden. Dadurch klingt der digitale Klang analog. Er klingt warm. Ich habe allerdings keine Ahnung, wie das funktioniert. Er ist bei Klang sehr obsessiv. Wie auch immer, ich bin sehr zufrieden.</p>
<p><strong><em>Wie kam denn eigentlich diese erneute Zusammenarbeit nach einer solch langen Zeit zustande? </em></strong></p>
<p>Ich sah eine Rezension des alten Albums und daraufhin setzte ich mich mit David Toop in Verbindung. Ich sagte zu ihm: “Ich habe eine Rezension gesehen.“ Woraufhin er meinte: “Ich dachte mir, dass du dich melden würdest. Leute suchen dich.“ In London musste ich die alten Mastertapes bekommen, deshalb nahm ich Kontakt auf, aber das hatte nichts mit einem neuen Album zu tun. Zufällig hatte ein Singer/Songwriter, Graham Coxon, Interesse und die Gruppe war in England gerade sehr populär. Dann hatte ein junger Produzent Interesse und so begann ich mit ihm zu arbeiten. Er mischte einige der Songs, aber dann war er mit etwas anderem beschäftigt, weil er anfing mit dieser Gruppe namens THE KLAXONS zu arbeiten.</p>
<p><strong><em>Die sind ja momentan sehr angesagt. </em></strong></p>
<p><em>(lacht)</em> Ja, er hat eine gute Entscheidung getroffen. Durch ihn verzögerte es sich und er wollte dann eher mit den kommerziell vielversprechenderen Künstlern arbeiten. Er zögerte die Arbeit an meinem Album immer weiter heraus und das ging nicht. Ich lebe nur von der Musik. Die CD musste zu den Auftritten draußen sein. Daraufhin sprach ich mit Vic, der denjenigen kannte, weil er bei Vic gelernt hatte und dann sagte Vic, dass er es gern selbst machen würde. Er macht so etwas eigentlich nicht mehr, aber er ging ins Studio, machte es und das war sehr nett von ihm.</p>
<p><strong><em>Wirst du denn mit dem Album viel touren? </em></strong></p>
<p>Es ist momentan alles ganz schön verrückt. In den letzten zwei Jahren bin ich recht häufig unterwegs gewesen. Ich habe nur in den letzten drei Monaten pausiert. Die habe ich im Winter von Montreal zugebracht – bei minus 50 Grad. Es ist eine schöne Stadt, aber wahnsinnig kalt.</p>
<p><strong><em>Willst du noch etwas sagen? </em></strong></p>
<p>Nein, ich tue mich bei Interviews immer recht schwer. Du machst das ganz gut. Bei engen Freunden bin ich lockerer. Schlimm sind Fernsehleute, die nichts über meine Musik oder sonst etwas wissen und die dümmsten Fragen stellen. Ich schaue mir manchmal Talkshows an und die Schauspieler, die interviewt werden, sind so gut. Sie sagen: “Danke für die Fragen.“</p>
<p>– M.G. –</p>
<p><a href="http://www.simonfinn.co.uk/">simonfinn.co.uk</a></p>
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		<title>THE OWL SERVICE: The View Fron A Hill</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 09:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alison O’Donell]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<description><![CDATA[Man mag von Folkbands mit sehr starkem Rekurs auf die Jahre um 1970 halten, was man will – neben den bereits vorgestellten TREMBLING BELLS und Sängerinnen wie SHARRON KRAUS haben auch THE OWL SERVICE das Potenzial, Anhänger von Veteranen wie &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/the-owl-service-the-view-fron-a-hill/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/owlser.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-854" title="owlser" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2011/08/owlser-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man mag von Folkbands mit sehr starkem Rekurs auf die Jahre um 1970 halten, was man will – neben den bereits vorgestellten TREMBLING BELLS und Sängerinnen wie SHARRON KRAUS haben auch THE OWL SERVICE das Potenzial, Anhänger von Veteranen wie THE PENTANGLE, TREES oder MELLOW CANDLE positiv zu überraschen. Nur soviel zu den obligatorischen Vergleichen, die man schlecht unter den Tisch fallen lassen kann, zumal Alison O’Donell von letztgenannter Band an den neuesten Aufnahmen mitgewirkt hat.<span id="more-177"></span></p>
<p>Nach einer EP namens „The Burn Comes Down“ ist „The View Fron A Hill“ der offizielle Nachfolger des Debütalbums „A Garland of Songs“ und zugleich der zweite Teil einer Reihe namens „The Pattern Beneath The Plough“, die mit einer 7” und einer weiteren EP zum Abschluss kommen soll. „The View…“ enthält ausschließlich Neuinterpretationen traditioneller englischer Songs, die bereits im besagten Folkrevival vor rund vierzig Jahren ihre Umsetzung fanden. Doch wenngleich die musikalischen Referenzen auf diese Zeit ebenso stark sind wie auf dem Debüt, fällt doch ein weniger süßlicher und angenehm unverkitschter Ton auf. Insgesamt lebt das Album sehr stark vom Spannungsgefüge aus sauberer Produktion und einer dennoch urigen Atmosphäre, welche die sieben Engländer und ihre Helfer (neben O’Donell u.a. Joolie Wood) ihrem üppigen Instrumentarium aus Streich-, Zupf-, Blas- und Perkussionsgeräten zu entlocken wissen.</p>
<p>Auf der einen Seite gibt es kraftvolle, beinahe feierliche Stücke, bei denen Sängerin Nancy Wallace klare Stimme besonders zur Geltung kommt. Sie rufen die Aufbruchstimmung in Erinnerung, die das große Folkrevival damals begleitet haben muss. Teilweise haben sie cineastische Qualitäten, wie beispielsweise das eröffnende „Polly on the Shore“, das die Sammlung mit erdigem Cello, Trommelrollen und erwartungsvoll stimmenden Rasseln einleitet, oder „Willy O’Winsbury“, das in zwei Versionen vorhanden ist, von denen man eine von Paul Giovannis Interpretation aus dem „Wiccer Man“-Film kennt. Andere Stücke weisen eine eher spröde Urigkeit auf, wie das sarkastische a capella-Stück „Sorry the Day I was Married“, ein vermutlich irisches Traditional über die Leiden und Monotonien der Zweisamkeit. Oder „Ladies, Don’t Go A-Thieving“, das viele Eigenschaften hat, die man gerne dem amerikanischen Folk der Apallachian-Tradition zuschreibt ohne zu ahnen, wie englisch sie eigentlich sind. Mit „The Loyal Lover“ gibt es jedoch auch Songs, die mit klarer Stimme und betörender Melodik an die harmonischen Highlights der ersten Stunde anknüpfen, an „North Country Maid“ oder ihre Version von „The Rolling of the Stones“. Mit „The Bold Poachers“ ist sogar so etwas wie eine Rockballade mit im Programm. In dieser Vielgestaltigkeit sollte „The View…“ ein reizvoller Anlass sein, in die Welt des englischen Folk einzutauchen. Gerade das schön gestaltete und informative Booklet machen die Platte vor allem als physischen Tonträger besitzenswert.</p>
<p>The Owl Service spielen eine Variante des Folk, die heutzutage über den reinen Hörgenuss hinausgehend auch eine stark bewahrende Funktion hat, allerdings nicht als Selbtzweck, denn die Ausdrucksstärke einer solchen Musik und ihre Fähigkeit, auch in neue Kontexte zu passen, ist auf “The View..” allerorts evident. Lobenswert daran ist zudem die angenehm unprogrammatische Umsetzung, die weder eine projektive Vergangenheit idealisiert, noch einem allzu verkitschten Scheinidyll erliegt. Das ist freilich noch lange nichts für Fachleute, für die die Brechung das Maß aller Dinge ist. Schön, dass Mojo und einige andere da eine Ausnahme bilden. (U.S.)</p>
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