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	<title>African Paper &#187; Kuunatic</title>
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		<title>KUUNATIC: Wheels of Ömon</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2025 03:53:40 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/wheelsofömon.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45699" title="wheelsofömon" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/04/wheelsofömon-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In den experimentelleren Formen des Rock – ganz gleich, ob man nun von Psychedelic, Kraut, Space oder Prog spricht – war das Interesse an epischen Erzählungen mit Scifi-Einschlag schon immer stark ausgeprägt. Bands wie die französischen Magma entwickelten mit dem Kobaïa-Mythos ganze eigene Welten, während Hawkwind treibenden Ritualismus mit interstellarer Mystik verbanden. Entsprechungen in allen Erzählmedien gab es zuhauf, allem voran natürlich in der Literatur. Ein prägnantes Beispiel für diese Tradition ist <span id="more-45698"></span>zudem Alejandro Jodorowskys legendärer Scifi-Comic &#8220;Der Incal&#8221;: Das Setting ist eine Zukunft, die nicht von moderner Technologie, sondern von magischen Strukturen, Prophezeiungen und zyklischen Erzählweisen geprägt ist. In eine ähnliche Richtung bewegt sich auch das japanische Trio Kuunatic mit seinem zweiten Album &#8220;Wheels of Ömon&#8221;, das sich als Erweiterung der bereits auf &#8220;Gate of Klüna&#8221; etablierten Mythologie versteht.</p>
<p>Kuunatic, bestehend aus Fumi Kikuchi (Keyboards), Shoko Yoshida (Bass) und die <a title="YUKO ARAKI: IV" href="http://africanpaper.com/2023/11/04/yuko-araki-iv/">auch als Noise-Performerin bekannte Yuko Araki </a>(Drums) lassen hier eine fiktive Welt voller prophetischer Figuren, ritueller Handlungen und transkultureller Verflechtungen entstehen. Die acht Stücke markieren jeweils einen Schlüsselmoment innerhalb eines 45stündigen Sonnenumlaufs des fiktiven Planeten Kuurandia, wodurch das Album einen dramaturgisch kohärenten Fluss erhält. Musikalisch erweitert die Band ihr Stamminstrumentarium merklich und setzt auf eine Mischung aus psychedelischem Rock, rituellen Rhythmen und traditionellen japanischen Elementen, wobei insbesondere historische Instrumente wie die Sho-Flöte oder Zimbeln aus der höfischen Gagakumusik dem Album einen einzigartigen Charakter verleihen.</p>
<p>Das Werk beginnt mit dem knapp achtminütigen Opener &#8220;Yew’s Path&#8221;. Ein akustisches Instrument eröffnet den Song mit einer hellen Melodie, bevor monumentale, raue Riffs einsetzen. Dazwischen sorgen metallen schimmernde Klänge für eine fernöstliche Anmutung, und das Zusammenspiel von knarrendem Bass, hymnischem Gesang und einer orientalisch geprägten Melodieführung erinnert an bestimmte Momente bei <a title="OM: Advaitic Songs" href="http://africanpaper.com/2012/08/11/om-advaitic-songs/">OM</a>. Das Stück steigert sich zum Ende hin, das Tempo zieht an, und es entsteht fast ein kleiner musikalischer Klimax. Besonders eindrucksvoll sind hier die wiederkehrenden Zeilen &#8220;Follow the path, embrace the unknown&#8221;, die die rituelle Grundstimmung des Albums unterstreichen und zugleich die Reise in eine mythische Zukunft ankündigen. Generell scheinen mir die Songs von einem deutlichen Bewegungs-Charakter geprägt und erinnern immer wieder an eine kraftvolle Fahrt. &#8220;Mavya at The Lacus Yom&#8221; entfaltet eine filigrane, schwebende Atmosphäre, die zunächst hell und lichtdurchflutet wirkt wie eine von frischen Düften durchwehte Morgendämmerung. Doch unter der Oberfläche braut sich eine kraftvolle Energie zusammen, unterstützt durch sich verdichtende mehrstimmige Gesänge, die fast a cappella anmuten. Schließlich intensivieren sich Tempo und Dynamik, der Song nimmt einen rituellen Charakter an und vermittelt das Gefühl einer spirituellen Zeremonie, bei der Worte wie &#8220;The water speaks in echoes&#8221; wie ein Portal in eine ungekannte Dimension anmuten.</p>
<p>Einen Kontrast dazu bildet &#8220;Disembodied Ternion&#8221;, das mit einem aufweckenden Flötenton beginnt und sich rasant zu einem fast punkig geprägten, treibenden Stück entwickelt. Der Rhythmus ist ungestüm, die Basslinien knarzen, das Schlagzeug pumpt druckvoll nach vorne. In der zweiten Hälfte löst sich das Arrangement in einen diffusen Klangnebel auf, aus dem kämpferische Shouts herausbrechen – ein Moment, der die hymnischen Gesangslinien des Albums in eine fast bedrohliche Intensität überführt. &#8220;No shape, no form, yet I arise&#8221; – diese Zeile betont nicht nur das körperlose, geisterhafte Moment des Songs, sondern auch die zyklische Wiederkehr, die sich als Motiv durch das ganze Album zieht. Mit &#8220;Myth of Klüna&#8221;, dessen Titel eine Brücke zum Vorgängeralbum schlägt, lassen die Drei einen radikal anderen Ton anklingen. Dieses nur rund eine Minute lange Stück besticht durch seine elektrisierende, mantraartige Gesangsstruktur, die an eine rezitative Darbietung repetitiver, sakral anmutender Silben erinnert. &#8220;Whispers of old, voices untold&#8221; scheint hier wie eine Beschwörung zu wirken, ein Echo halbvergessener Geschichten, deren Widerhall in der Erzählgegenwart zu hören ist. &#8220;Yellow Serpent“ ist von japanischen Instrumenten geprägt und kombiniert den Klang eines psalterienartigen Saiteninstruments mit zurückhaltenden, aber groovigen Basslinien. Der Gesang ist fließend und tranceartig, während sphärische Synthies eine entrückte Atmosphäre erzeugen.</p>
<p>Eine besondere Facette des Albums zeigt sich in &#8220;Kuuminyo&#8221;, das in Zusammenarbeit mit der Ainu-Sängerin Rekpo entstand. Ihr hochtönender Gesang, begleitet von Handtrommeln, Klatschrhythmen und hölzernen Percussions, erschafft ein Bild archaischer, zeremonieller Musik. Es ist vielleicht das heiterste Stück des Albums, durch seine Wiederholungen fast beschwörend und aufweckend zugleich. &#8220;Halu Shanta&#8221; ist typisch für Kuunatic: Mehrstimmiger, hymnischer Gesang, bei dem ich ein weiteres Mal die österreichischen Postpunkerinnen von <a href="http://africanpaper.com/2021/04/10/astaron-st/">Astaron</a> in Erinnerung rufen muss, trifft auf rituelle Percussion, doch nach und nach verschieben sich die musikalischen Hierarchien. Was zunächst als klangliche Kulisse erscheint, rückt mehr und mehr an den vorderen Bühnenrand, während sich der trancehaft-erhabene Gesang &#8211; &#8220;Chanting the stars, weaving the night&#8221; heißt es da, wie um das Schöpferische der eigenen Darbietung metapoetisch zu betonen &#8211; und die Instrumentierung immer stärker zu einer organisch anmutenden Klangmasse verweben.</p>
<p>Den Abschluss bildet &#8220;Syzygy and A Counter Truth&#8221;, ein Stück, das verspielt und gerade in seiner elektronischen Gestalt fast barock anmutet. Zunächst instrumental und von einer psychedelischen Offenheit geprägt, setzt schließlich verfremdeter, nach hinten gemischter Gesang ein. Das Stück bleibt bis zum Schluss offen und vermittelt den Eindruck eines musikalischen Cliffhangers. &#8220;Wheels of Ömon&#8221; zeigt eindrucksvoll, wie Kuunatic traditionelle japanische Elemente mit einem psychedelischen, rituellen Sound verbinden. Dabei gelingt es den Dreien, eine Balance zwischen archaischer Tiefe und futuristischer Weite zu schaffen – ein Konzept, das sich nicht nur musikalisch, sondern auch in der thematischen Gestaltung des Albums widerspiegelt. Die fiktive Welt Kuurandia ist durchdrungen von Prophezeiungen, zyklischen Strukturen und mythischen Figuren.</p>
<p>Diese Verknüpfung von Scifi-Elementen mit archaischen, spirituellen Motiven findet sich wie gesagt auch in anderen Werken mit Konzepten einer Zukunft, die nicht von technologischer Dominanz, sondern von verschleiertem Wissen, Ritualen und mythischen Zyklen geprägt ist. Kuunatic stehen somit in einer langen Tradition experimenteller Musik, die Zukunftsvisionen nicht als linear-technologischen Fortschritt, sondern als Wiederkehr uralter Strukturen begreift. Mit &#8220;Wheels of Ömon&#8221; setzen sie diese Linie konsequent fort und erschaffen eine Klangwelt, die gleichermaßen hypnotisch, erhaben und tief verwurzelt in einer Mythologie ist, deren fitive Stoffe sicher auch auf die eine oder andere historische Vorlage zurückgreift.</p>
<p><strong>Label: Glitterbeat</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1299723363/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Sommertour: Kuunatic unterwegs in Europa</title>
		<link>https://africanpaper.com/2023/06/19/sommertour-kuunatic-unterwegs-in-europa/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 03:43:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kuunatic, die einzige bekannte Band vom Planeten Kuurandia, verlässt in Kürze ihren momentanen Aufenthaltsort Tokio, um ihre Fans in neun europäischen Ländern auf siebzehn Bühnen mit ihrer einzigartigen Mixtur aus Prog, Folklore und reißerischer Filmmusik zu begeistern. Dabei macht das &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/19/sommertour-kuunatic-unterwegs-in-europa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kuunatic, die einzige bekannte Band vom Planeten Kuurandia, verlässt in Kürze ihren momentanen Aufenthaltsort Tokio, um ihre Fans in neun europäischen Ländern auf siebzehn Bühnen mit ihrer einzigartigen Mixtur aus Prog, Folklore und reißerischer Filmmusik zu begeistern. Dabei macht das aus Fumie C. Kikuchi, Shoko Yoshida und der <a title="YUKO ARAKI: End of Trilogy" href="http://africanpaper.com/2021/03/20/yuko-araki-end-of-trilogy/">auch als Noisemusikerin bekannten Yuko Araki</a> bestehende Trio auch auf einigen großen Festivals Station, neben dem dänischen Roskilde steht auch das diesjährige Fusion auf dem Programm. Kuunatic haben vor zwei Jahren den Longplayer <a title="KUUNATIC: Gates of Klüna" href="http://africanpaper.com/2021/10/23/kuunatic-gates-of-kluna/">&#8220;Gates of Klüna&#8221;</a> (Glitterbeat) herausgebracht, dessen Tracks wahrscheinlich auch im Zentrum der neuen Tour stehen werden.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/FB_IMG_1687145328451.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36173" title="FB_IMG_1687145328451" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/06/FB_IMG_1687145328451.jpg" alt="" width="720" height="480" /></a><span id="more-36171"></span></p>
<p>28/06 Roskilde Festival &#8211; DK<br />
29/06 Fusion Festival &#8211; Larz DE<br />
30/06 Hafen 2  &#8211; Offenbach DE<br />
01/07 Die Bäckerei &#8211; Innsbruck AT<br />
04/07 CAFE WOLF &#8211; Graz AT<br />
05/07 Gala Hala &#8211; Ljubljana SLO<br />
07/07 Festival de la Cité Lausanne &#8211; Lausanne CH<br />
08/07 Le Foudre &#8211; Tours FR<br />
10/07 Exchange &#8211; Bristol UK<br />
11/07 Hare &amp; Hounds Kings Heath &#8211; Birmingham UK<br />
12/07 The Tin Music and Arts  &#8211; Coventry UK<br />
13/07 Shacklewell Arms  &#8211; London UK<br />
14/07 The Green Door Store &#8211; Brighton UK<br />
15/07 Valkhof Festival  &#8211; Nijmegen NL<br />
30/07 WOMAD Festival &#8211; Swindon UK<br />
02/08 &#8211; Kuusamo Epäjohdonmukaisten tanssiaiset / Bal des Incohérents  FI</p>
<p><strong>Foto</strong> <strong>© Juri Hiensch</strong></p>
<p><strong><a href="http://africanpaper.com/?s=Kuunatic+&amp;submit=Suchen">Kuunatic @ African Paper</a></strong> <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_230619_053609_208.sdocx--></p>
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		<title>Kuunatic: Zweite Europa-Tour in 2022</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/08/27/kuunatic-zweite-europa-tour-in-2022/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 05:08:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das vom Planeten Kuurandia stammende all female Progfolk-Trio Kuunatic beehrt zum zweiten Mal in diesem Jahr den Westen Europas mit einer Reihe ihrer kraftvollen Liveshows. Mit dem Berliner Festival &#8220;Kosmischerim Aufbruch&#8221; im Haus der Kulturen der Welt (11. November) und &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/08/27/kuunatic-zweite-europa-tour-in-2022/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das vom Planeten Kuurandia stammende all female Progfolk-Trio Kuunatic beehrt zum zweiten Mal in diesem Jahr den Westen Europas mit einer Reihe ihrer kraftvollen Liveshows.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/FB_IMG_1661488910501.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-31045" title="FB_IMG_1661488910501" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/08/FB_IMG_1661488910501.jpg" alt="" width="720" height="1018" /></a> <span id="more-31044"></span>Mit dem Berliner Festival &#8220;Kosmischerim Aufbruch&#8221; im Haus der Kulturen der Welt (11. November) und dem Karlsruher P8 (26. November) stehen zwei deutsche Adressen auf dem Terminkalender, weitere Konzerte finden in Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz statt.</p>
<p>Artwork <strong>© </strong>Shoko Yoshida<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_220826_204042_235.sdocx--></p>
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		<title>KUUNATIC: Gates of Klüna</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2021 05:25:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kuurandia, so will es die Saga, ist ein Planet irgendwo in einer versteckten Ecke des Universums, und er hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Die Band Kuunatic (von der böse Zungen immer wieder behaupten, sie seien ein Trio aus Tokio &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/10/23/kuunatic-gates-of-kluna/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/kuunaticgatesofklüna.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-27419" title="kuunaticgatesofklüna" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/10/kuunaticgatesofklüna-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Kuurandia, so will es die Saga, ist ein Planet irgendwo in einer versteckten Ecke des Universums, und er hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Die Band Kuunatic (von der böse Zungen immer wieder behaupten, sie seien ein Trio aus Tokio bestehend aus Fumie C. Kikuchi, Shoko Yoshida und <a title="Von Kuurandia nach Eutopia und zurück. Interview mit der Musikerin Yuko Araki" href="http://africanpaper.com/2019/09/03/von-kuurandia-nach-eutopia-und-zuruck-interview-mit-der-musikerin-yuko-araki/">Yuko Araki</a>) schickten sich vor einigen Jahren an, uns den epischen Stoff des von kargen Landschaften geprägten Ortes und seiner<span id="more-27418"></span> Bewohner zu übermitteln – nicht zwischen schweren Buchdeckeln und auch nicht im Breitwandformat auf Zelluloid, gleichwohl beides angemessene Medien wären. Kuunatic entschieden sich für das Medium Musik, und das klingt auf Kuurandia wie eine energiegeladene Mixtur aus Progrock-Hymnen, mitreißender Filmmusik aus den hallenden Räumen des Dub und einer unerhörten, keiner bestehenden Kultur zuzuordnenden Folklore.</p>
<p>Auf ihrer <a title="KUUNATIC: Kuurandia" href="http://africanpaper.com/2020/02/15/kuunatic-kuurandia/">EP &#8220;Kuurandia&#8221;</a> (Eigenvertrieb 2017, Extra Noir 2019) präsentierten sie den Sound und die Stimmung ihres Planeten in einer Momentaufnahme, &#8220;Gates of Klüna&#8221; dagegen erzählt die Geschichte der jüngsten, von Kaiserinnen beherrschten Ära der kurandischen Geschichte. Das bereits vor zwei Jahren auf der <a title="V.A.: Seitō: In the Beginning, Woman Was the Sun" href="http://africanpaper.com/2019/08/17/v-a-seito-in-the-beginning-woman-was-the-sun/">Compilation &#8220;Seitō&#8221; </a>vertretene &#8220;Dewbow&#8221;, so heißt es im Booklet, läutet den Morgen einer neuen Ära ein – mit gezupften Seiten, entrückt und kämpferisch zugleich, mit donnernden Drums und Kriegsgesängen. Ob es das &#8220;asiatisch&#8221; anmutende Seitenspiel ist, die fast anheimelnden Flötenparts oder die immer wieder wechselnden Rhythmen, Kuunatic spielen auch hier wieder gekonnt mit Klischees und verbinden alle Zutaten zum Score eines reißerischen Computerspiels.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/FUIzMGI-84k" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Eine neue Kaiserin, die mit magischen Kräften ausgestattete Desert Empress, tritt in den beiden nach ihr benannten Stücken ihre Herrschaft an, begleitet von sirenenhaften Bagpipes. Zischelnde Becken, hämmernde Pauken, aggressive Shouts verdeutlichen, dass es keine faule Zeit ist, kakophonisches Feedback sorgt für Grimm in den &#8220;castles in the sun&#8221;. Trotzdem herrscht eine Zeit des Friedens und der Ausgelassenheit, die sich in den Tracks &#8220;Titián&#8221; und &#8220;Full Moon Spree&#8221; niederschlägt, dessen hexige mittelalterliche Kehrreime an die österreichischen Waver <a title="ASTARON: s/t" href="http://africanpaper.com/2021/04/10/astaron-st/">Astaron</a> erinnern. Und immer vermutet man Humor, Schalk und augenzwinkernde übertreibungskunst. Ein Vulkanausbruch bringt Chaos in die Welt von Kuurandia, dem die drei mit heroischen Mantragesängen begegnen, doch finstere Eroberer nutzen die Gunst der Stunde und bringen neue Herausforderungen. Nie ist die Musik so spannungsgeladen wie im zwischen entspannten Gesängen, bedrohlichem Bassgewummer und plötzlichen Freakouts wechselnden &#8220;Raven&#8217;s War&#8221;, doch wie es sich für ein Epos mit drei Superheldinnen gehört, gibt es ein gutes, wenn auch kein kitischiges Ende im heiteren Finale von &#8220;Para Bennyá&#8221;.</p>
<p>&#8220;Gates of Klüna&#8221; ist so eingängig und kurzweilig, dass man beim Abtauchen in die fantastische Parallelwelt glatt überhören könnte, wie gehaltvoll es ist, und damit ist sowohl die Musik als auch die Art des Geschichtenerzählens gemeint. Kuunatic verknüpfen die unterschiedlichsten Stilelemente populärer und &#8220;folkloristischer&#8221; Musik, dass man denken könnte, die in vielen Überblendungen und nach episodischen Brüchen kombinierten Details hätten nie ohne einander existiert. Das darin aufblitzende Sci Fi- und Fantasy-Epos, bei dem die drei Überbringerinnen irgendwie auch Teil der (ebenfalls von Frauen regierten) Kultur sind, präsentiert eine Art &#8220;female pressure&#8221;, die sich nicht um den launischen Spaß eines Mario Bava-Streifens wie <em>Diabolik</em> bringen lässt. Das alles funktioniert deshalb so gut, weil die drei mit einer liebevollen Respektlosigkeit zu Werke gehen. Jetzt fehlt nur noch die Verfilmung. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Glitterbeat</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2724563851/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Gate of Klüna: Kuunatic mit erstem Longplayer bei Glitterbeat</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/08/21/gate-of-kluna-kuunatic-mit-erstem-longplayer-bei-glitterbeat/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2021 03:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Oktober erscheint beim deutschen Glitterbeat-Label das lange erwartete Debütalbum &#8220;Gates of Klüna&#8221; des Tribal Psych-Trios Kuunatic. Offiziellen Berichten zufolge aus Tokio, laut einiger geheimer Quellen jedoch vom Planeten Kuurandia stammend, stehen die drei Musikerinnen für eine kraftvolle Mischung aus &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/08/21/gate-of-kluna-kuunatic-mit-erstem-longplayer-bei-glitterbeat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Oktober erscheint beim deutschen Glitterbeat-Label das lange erwartete Debütalbum &#8220;Gates of Klüna&#8221; des Tribal Psych-Trios Kuunatic. Offiziellen Berichten zufolge aus Tokio, laut einiger geheimer Quellen jedoch vom Planeten Kuurandia stammend, stehen die drei Musikerinnen für eine kraftvolle Mischung aus ritueller Perkussion, krautiger Psychedelik, folkigen Arrangements aus dem Repertoire unterschiedlichster Traditionen und<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/08/kuunatic.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-26589" title="kuunatic" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/08/kuunatic.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-26586"></span> einer charismatischen Performance zwischen Schamanismus und augenzwinkerndem Fantasy-Reinactment &#8211; in den Worten des Labels &#8220;a thrilling Tokyo-based tribal psych trio bolstered by diverse global sonics and powerful female vocals&#8221;. Weiter heißt es dort &#8220;Their music explores ritual drumming, pulsing bass lines, atmospheric keyboard sounds and Japanese traditional instruments. Both highly experimental and wildly catchy&#8221;. Auf ihrer EP &#8220;Kuurandis&#8221; brachten Fumie Kikuchi, Yuko Araki und<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/08/kuunaticbyshawnchaophotography.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-26590" title="kuunaticbyshawnchaophotography" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/08/kuunaticbyshawnchaophotography.jpg" alt="" width="2048" height="2048" /></a></p>
<p>Shoko Yoshida diese Mixtur unter einen Hut, ohne dass es auch nur am entferntesten auf ein beliebiges Genre-Mash-up hinauslief, &#8220;Gate of Klüna&#8221; knüpft problemlos daran an und setzt in puncto Energie, Spannung und Ideenreichtum noch einiges drauf. Mehr zu den Hintergründen der Band findet sich in unserem <a title="Von Kuurandia nach Eutopia und zurück. Interview mit der Musikerin Yuko Araki" href="http://africanpaper.com/2019/09/03/von-kuurandia-nach-eutopia-und-zuruck-interview-mit-der-musikerin-yuko-araki/">Interview mit Drummerin Yuko</a>, die u.a. auch als Noise-Musikerin aktiv ist, sowie in den umfangreichen Liner Notes des Labels auf Bandcamp.</p>
<p><a href="https://www.instagram.com/shawn_chao/">Porträt © Shawn Chao </a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2724563851/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/FUIzMGI-84k" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>KUUNATIC: Kuurandia</title>
		<link>https://africanpaper.com/2020/02/15/kuunatic-kuurandia/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Feb 2020 06:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Extra Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Kuunatic]]></category>

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		<description><![CDATA[Über das farbenfroh kostümierte Trio Kuunatic sind seit einiger Zeit Gerüchte im Umlauf. Bisweilen hört man, die drei Musikerinnen, die neben Schlagzeug, Mikro, Bass und Keyboard noch ein paar traditionelle Instrumente beherrschen, seien in Tokyo zuhause und haben neben japanischer &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/02/15/kuunatic-kuurandia/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/kuunatickuurandia.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18901" title="kuunatickuurandia" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/kuunatickuurandia-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Über das farbenfroh kostümierte Trio Kuunatic sind seit einiger Zeit Gerüchte im Umlauf. Bisweilen hört man, die drei Musikerinnen, die neben Schlagzeug, Mikro, Bass und Keyboard noch ein paar traditionelle Instrumente beherrschen, seien in Tokyo zuhause und haben neben japanischer Musik eine Menge über lateinamerikanische Rhythmen, die Strukturen des Progrock und die Studioarbeit von Dub und Rootsmusik studiert und zu einem eigenwilligen Mix kombiniert. Angeblich soll sogar<span id="more-18900"></span> Yuko Araki, die gerade als Noisemusikerin durchstartet, die Felle traktieren. Die Teinahme an der japanischen Seito-Compilation würde dafür sprechen. Andere behaupten allerdings, dass sie aus dem obskuren Kleinstaat Kuurandia stammen und sich vor ein paar Jahren entschieden haben, die genuine Folklore des Landes dem Rest der Welt zugänglich zu machen. Wir halten uns da bedeckt.</p>
<p>Bislang gab es neben der Split-7&#8243; mit der aus Taiwan stammenden Psych Fuzz-Combo Crocodelia eine EP mit vier eigenen Tracks. Auf diesen mischen sich Verspieltheit und Experimentierfreude mit einem martialischen Vorwärtsdrang, bei dem nie klar ist, wie augenzwinkernd auch der gemeint sein könnte. &#8220;Distant Song&#8221; beginnt wie ein monumentales Rocksolo, der Titel sitzt perfekt, denn die martialischen Trommelwirbel, die monotonen Keys und der mehrstimmige Chorusgesang passen perfekt zu einer Band, die gerade auf einer großräumigen Bühne Einzug hält. Der Opener würde gut in die Siebziger passen und hätte sich bestens im psychedelichen Score eines italienischen Genrefilms gemacht.</p>
<p>Die meisten Stücke sind von spontanen Brüchen und episodischen Abschnitten durchzogen. &#8220;Spirit Halt&#8221; startet mit dem monotonen Zusammenspiel von Bass, Synthies und Midtempo-Takt und erweist sich nicht erst beim Einsatz des beschwörenen Gesangs als ultrahypnotisch. Ohne weitere Vorwarnung wird man jedoch prompt in ein Kostümfilmszenario mit folkiger Perkussion und lieblichen Flötenklängen gestürzt, bis postpunkiger Groove einen per Räuberleiter auf den Floor zurückholt, wo es ganz schön dubbt &#8211; und ja, &#8220;Kuurandia&#8221; ist eine dieser Platten voller Stilzitate aus dem pop-, sub- und ethnokulturellen Warenhaus, bei dem die Kombination und Veredelung der unterschiedlichsten Inhaltsstoffe ein ebensolches Fest ist wie das nerdige Begriffeschleudern der neunmalklugen Schreiberlinge im Anschluss. &#8220;Kuulanding&#8221; ist mit etherischem Gesang und seltenen Instrumenten das größte Stück Exotismus, doch wie um zu zeigen, was sie können, schwenken die drei flugs zu einer Stilmixtur, aus der man Latino und europäisches Mittelalter zugleich herauszuhören glaubt. Mit &#8220;Battle of Goddesses&#8221; klingt die EP recht rau und kämpferisch aus, und man möchte bei der Schlacht nicht unbedingt zwischen die Fronten geraten.</p>
<p>Wo immer Kuurandia liegt, ausreichende Beziehungen zu ostasiatischen Ländern bestehen schon mal, und so wird die vor gut zwei Jahren erschienene Platte zum 31. Oktober auf solidem Wachs bei südkoreanischen Label Extra Noir wiederveröffentlicht.</p>
<p><strong>Label: <a href="https://extranoir.bandcamp.com/">Extra Noir</a></strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3687188727/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Von Kuurandia nach Eutopia und zurück. Interview mit der Musikerin Yuko Araki</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 08:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Commando Vanessa]]></category>
		<category><![CDATA[Concierto de la Familia]]></category>
		<category><![CDATA[Gerpfast]]></category>
		<category><![CDATA[Kuunatic]]></category>
		<category><![CDATA[YobKiss]]></category>
		<category><![CDATA[Yuko Araki]]></category>

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		<description><![CDATA[Yuko Araki ist nicht nur Multiinstrumentalistin, sondern auch Multistilistin. In den letzten Jahren hat die in Tokio lebende Künstlerin einige Gruppen ins Leben gerufen, deren Musik von Acid House über Doom- und Black Metal-angehauchte Neoklassik bis zu imaginärem rituellem Folk &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/09/03/von-kuurandia-nach-eutopia-und-zuruck-interview-mit-der-musikerin-yuko-araki/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/yukoarakitumblrbytatyanajintorutherston11.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-18651" title="yukoarakitumblrbytatyanajintorutherston1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/yukoarakitumblrbytatyanajintorutherston11.jpg" alt="" width="251" height="160" /></a><strong>Yuko Araki ist nicht nur Multiinstrumentalistin, sondern auch Multistilistin. In den letzten Jahren hat die in Tokio lebende Künstlerin einige Gruppen ins Leben gerufen, deren Musik von Acid House über Doom- und Black Metal-angehauchte Neoklassik bis zu imaginärem rituellem Folk reicht &#8211; eine musikalische Bandbreite, zu der sie Gesang, Percussion, Piano, diverse Elektronik und einiges mehr beisteuert. Auf ihrem<span id="more-18583"></span> Soloprojekt überrascht sie mit einem derben und soghaften Noise, den man in die Tradition von Landsleuten wie C.C.C.C. oder Government Alpha stellen kann, der aber zwei Eigenschaften aufweist, die sich auch durch all ihre bisherigen Arbeiten ziehen: eine frei entfesselte Energie, die sich mit gut durchdachter Komplexität mischt. Nach einer beim indonesischen Gerpfast Raw Tape Division-Label erschienenen Debüt-EP (und einigen Samplerbeiträgen z.B. auf der großartigen &#8220;Uchronia&#8221;-Compilation) steht nun der Nachfolger als schön gestaltetes Tape bei Commando Vanessa ins Haus. Ich wage die Prognose, dass man ihren Namen in Zukunft öfter hören und lesen wird.</strong></p>
<p><a title="From Kuurandia to Eutopia and back. Interview with musician and composer Yuko Araki" href="http://africanpaper.com/2019/09/03/from-kuurandia-to-eutopia-and-back-interview-with-musician-and-composer-yuko-araki/"><strong>English Version </strong></a></p>
<p><strong></strong><em><strong>Du hast gerade dein Soloalbum &#8220;II&#8221; aufgenommen, aber du spielst auch in vielen Bands. Es scheint, dass du gerade ziemlich produktiv bist. Womit bist du zur Zeit beschäftigt neben der Vorbereitung deiner bevorstehenden Europa-Tour?</strong></em></p>
<p>Ich probiere ein Set mit einigen neuen Instrumenten aus und komponiere neue Tracks für die kommenden Alben jedes meiner Projekte und mache daneben meinen Lebensunterhalt in Tokio. Die erste Hälfte dieses Jahres war ich sehr beschäftigt und auf Tour in vielen Ländern, jezt atme ich tief durch und nehme mir Zeit, darüber nachzudenken, was ich als nächstes tun werde.</p>
<p><em><strong>Du scheinst sehr unterschiedliche musikalische Interessen zu haben, was sich auch in der Vielfalt deiner Projekte widerspiegelt. Wie sehr beeinflussen sich diese gegenseitig? Gibt es da manchmal den Drang, einen klareren Schnitt zwischen ihnen zu machen, um die Stile und Ideen getrennt zu halten?</strong></em></p>
<p>Es ist wie eine chemische Reaktion. Ich bekomme neue Ideen, während ich an etwas anderem arbeite, so gesehen stecken sie sich schon gegenseitig an. Aber ich finde es ebenso inspirierend, ganz neue Sachen auszuprobierens. An verschiedenen Projekten zu arbeiten, gibt mir mehr Möglichkeiten, meine obsessiven Ideen umzusetzen.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=83725922/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Dein Soloprojekt ist noch relativ neu, zumindest wenn es um Veröffentlichungen geht. Wie kam es dazu, dass du ein eigenes Noiseprojekt auf die Beine brachtest?</strong></em></p>
<p>Ich bekam eine Einladung von Hiroshi Hasegawa (ASTRO / C.C.C.C.), ein Solo-Set auf einem Gig zu spielen, den er organisierte, und so kam es zu meinem ersten Auftritt. Ich war sehr froh über die Einladung und entschied mich für ein improvisiertes Set mit sovielen Instrumenten wie möglich, die ich gleichzeitig spielen konnte.</p>
<p><em><strong>Der Sound deines Albums „II“ scheint mir ein bisschen mehr die Synthie-Aspekte in den Vordergrund zu stellen als sein Vorgänger „I“. Was kannst du uns über die unterschiedlichen Arbeitsweisen sagen beim Schreiben und Aufnehmen beider Alben?</strong></em></p>
<p>Für die A-Seite von &#8220;I&#8221; wollte ich einen poppigeren Lo-Fi-Sound komponieren, nur mit meiner Stimme und meinem kleinen demolierten Synthesizer. Ich war so aufgeregt, auf dem Jogja Noise Bombing Festival 2019 in Indonesien aufzutreten, als ich es aufnahm, also war es inspiriert von meiner Vorfreude darauf, wie viel Spaß ich haben würde. Für die B-Seite wollte ich Tracks mit Quintuplets und Feedback machen, und dies setzt sich auch auf &#8220;II&#8221; fort. Ich hatte auch den Ehrgeiz, verstimmte harmonische Drones für &#8220;II&#8221; aufzunehmen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/Yuko-Araki-photo-by-Shoko-Yoshida-II.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18593" title="Yuko Araki photo by Shoko Yoshida II" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/Yuko-Araki-photo-by-Shoko-Yoshida-II.jpg" alt="" width="2824" height="1872" /></a></p>
<p><em><strong>Die Initialzündung, um neues Material zu komponieren, kann sehr unterschiedlich sein, kann z.B. eher mit Emotionen oder mit Technologie zusammenhängen. Wie ist es bei dir?</strong></em></p>
<p>Vor kurzem fand ich ein japanisches Saiteninstrument &#8211; ein Shamisen &#8211; in dem Haus meiner Familie, mein Großvater spielte darauf. Das inspirierte mich dazu, ein neues Album zu machen. Ich knüpfe gerne tiefe Verbindungen zwischen meinen Kompositionen und meinen persönlichen und emotionalen Erfahrungen.</p>
<p><em><strong>Wenn du neue Arbeiten angehst, hast du spezielle Ideen im Kopf, oder imrovisierst du eher und schaust, was dabei herauskommt?</strong></em></p>
<p>es ist gemischt, aber mir ist es lieber, wenn ich schon ein paar Ideen im Kopf habe, v.a. wenn es darum geht, welche Instrumente ich verwenden werde auf einer bestimmten Aufnahme.</p>
<p><em><strong>Noise (mit all seinen Unterkategorien wie Noise Rock, Harsh Noise, Japanoise u.s.w.) hat eine lange Tradition und geht in seinen typischen Formen zurück bis in die 70er Jahre. Das kann eine Bürde und zugleich eine Quelle der Inspiration sein. Wie denkst du darüber?</strong></em></p>
<p>Ich war zuvor kein so großer Fan von Noise-Musik. Ich interessierte mich tatsächlich viel mehr für verschiedene Arten von Rock. Tokyo hat allerdings eine sehr aufregende Szene für Noise und elektronische Musik, ganz im Unterschied zum Rock, was mich dazu brachte, ein altes Korg-Keyboard auf der Kiste zu holen, das meine Mutter mir einmal gegeben hatte, und meinen Selbstausdruck durch das elektronische Medium zu erkunden. So kam ich dazu sehr spontan und ohne die Bürde der Geschichte.</p>
<p><em><strong>Gibt es bestimmte Künstler oder Platten im Noise, die später wichtig für dich wurden?</strong></em></p>
<p>Astro, Painjerk, Endon, Blackphone666, Government Alpha, Like Weeds, Incapacitants und viele großartige Performances, die ich in Tokyo sehen konnte.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3540876465/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><em><strong>Kannst du uns deine Bands Kuunatic, Concierto de la Familia (welche anscheinend tatsächlich ein Familienprojekt sind) und YobKiss vorstellen, in denen du immer ganz unterschiedliche Rollen einnimmst?</strong></em></p>
<p>KUUNATIC ist eine Tribal Rock-Band aus dem Herzen neuer Stammeskulturen aus dem Fantasyland Kuurandia. Ich schlage die Trommeln und singe. Concierto de la Familia ist ein Dark Ambient/Cold Wave-Duo und inspiriert von Black Metal, Neoklassik und traditionellen japanischen Gesangsstilen. YobKiss ist ein Acid House-Duo und wird produziert von Paul Borchers. Er schlug mir vor, Synthesizer und Xoxbox (TB 303-Clone) zu spielen, und diese wurden dann zum Fundament für meine Solosachen.</p>
<p><em><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/yukoarakiIItape.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-18660" title="yukoarakiIItape" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/yukoarakiIItape.jpg" alt="" width="280" height="424" /></a>Es ist bekannt, dass du als Kind Klavierspielen gelernt hattest. Hast du dir all die anderen Instrumente nach und nach selbst beigebracht?</strong></em></p>
<p>Ja, ich hatte nur Klavierstunden bekommen, aber das gab mir ein Fundament, um mich anderen Instrumenten und Technologien anzunähern. Der &#8220;Trial &amp; Error&#8221;-Prozess, kann kreativ sehr inspirierend sein, wenn man neues kennen lernen will.</p>
<p><em><strong>Kuunatic klingt für mich schon ein bisschen wie eine experimentelle Form japanischer Ritualmusik (was aber auch ein auf westlichen Vorstellungen basierendes Klischee sein kann). Was sind die Ideen hinter dieser Musik und wie seid ihr zu diesem Stil gekommen? Wie reagieren die Leute in Japan darauf?</strong></em></p>
<p>Wir sind beeinflusst von weltweiten Traditionen des Tribalismus und Schamanismus. In Japan bekommen wir sehr gute Reaktionen vom Publikum, und manchmal sagen sie, wie erinnern an Schreinjungfrauen (Miko), die eine rituelle Funktion im Japanischen Shinto ausüben. Ich denke aber nicht, dass wir spezielle Verbindungen zu spirituellen Traditionen Japans haben. Es ist interessant, dass das Publikum uns immer wieder mit so unterschiedlichen Musikarten in Verbindung bringt. Wahrscheinlich sind wir letztlich unkategorisierbar &#8211; auch wenn ich ganz einfach sagen könnte, dass wir kuurandisch sind.</p>
<p><em><strong>Ihr hattet mit dieser Band auch an der Anthologie &#8220;Sheito&#8221; teilgenommen, was &#8220;Blaustrumpf&#8221; heißt und auf ein japanisches feministisches Magazin aus dem frühen 20. jahrhundert verweist. Denkst du, dass sich einiges geändert hat, wenn es um die Situation kreativer Frauen in deinem Land geht, und werden Musikerinne anders wahr genommen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen?</strong></em></p>
<p>Meinem eindruck nach hat sich nicht sehr viel geändert. Es ist nach wie vor eine männlich dominierte Gesellschaft, die einen weiten Weg vor sich hat um echte Maßstäbe der Gleichbahandlung zu bekommen. Persönlich jedoch, vielleicht weil ich gerade in einer maskulin dominierten Gesellschaft aufgewachsen bin, tendiere ich eher zu typisch männlichen Aktivitäten. Vielleicht hat es mich deshalb immer etwas weniger betroffen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/kuunatic.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18595" title="kuunatic" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/kuunatic.jpg" alt="" width="750" height="500" /></a></p>
<p>KUUNATIC ist meine erste Gelegenheit, Musik mit rein weiblichen Bandmitgliedern zu spielen, und ich hatte das Gefühl, dass wir sehr gut miteinander synchron waren, und das ist gut für unserer gemeinsame Stimmperformance und die Kreation unserer ganz eigenen Welt.</p>
<p><em><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></em></p>
<p>Vielen Dank zurück!!</p>
<p>Fotos © Shoko Yoshida, Tatyana Jinto Rutherson und Taku Katayama</p>
<p><a href="https://yuko-araki.tumblr.com/"><strong>Yuko Araki @ Tumblr</strong></a></p>
<p><a href="https://soundcloud.com/yuko-araki-tokyo"><strong>Yuko Araki @ Soundcloud</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/8vicMJfloks" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>From Kuurandia to Eutopia and back. Interview with musician and composer Yuko Araki</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 08:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Commando Vanessa]]></category>
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		<description><![CDATA[Yuko Araki is not only practised on many instruments but also experienced in many styles of music. In recent years, the Tokyo-based artist has brought to life several groups whose music ranges from acid house to doom and black metal-inspired &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/09/03/from-kuurandia-to-eutopia-and-back-interview-with-musician-and-composer-yuko-araki/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/yukoarakitumblrbytatyanajintorutherston12.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-18657" title="yukoarakitumblrbytatyanajintorutherston1" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/yukoarakitumblrbytatyanajintorutherston12.jpg" alt="" width="251" height="160" /></a><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Yuko Araki is not only practised on many instruments but also experienced in many styles of music. In recent years, the Tokyo-based artist has brought to life several groups whose music ranges from acid house to doom and black metal-inspired neoclassicism to imaginary ritual folk music &#8211; a musical range to which she<span id="more-18585"></span> contributes singing, percussion, piano, miscellaneous electronics and a lot more. On her solo project, she surprises with a gruff and sober noise, which can be traced back to the tradition of compatriots such as C.C.C.C. or Government Alpha, but with two qualities that also draw from all of her previous work: a freely unleashed energy that mingles with well thought-out complexity. After a debut EP on the Indonesian <strong>Gerpfast</strong> Raw Tape Division label (and some sampler contributions like the great &#8220;Uchronia&#8221; compilation), the sequel is now soon available as a beautifully designed tape via Italian label Commando Vanessa. I dare to predict that you will hear and read of her more often in the future.</strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><em><strong> </strong></em></p>
<p><em><strong>You&#8217;ve just finished your solo album „II“, but you also participate in number of bands, so it seems you&#8217;re quite prolific these days. What are you occupied with right now besides preparing your forthcoming Europe tour?</strong></em></p>
<p>I am trying out a set with some new instruments and I&#8217;m composing new tracks for each project&#8217;s forthcoming album as well as just making my living in Tokyo. The first half of this year I was very busy on the road touring in many countries, so now I&#8217;m drawing my breath and taking my time to think about what I&#8217;ll do next.</p>
<p><em><strong>It seems you have a wide range of musical interests, which is also reflected in the variety of your projects. How much do these acts influence each other? Do you sometimes feel the urge to make a clearer cut between them to keep the styles and ideas distinct?</strong></em></p>
<p>It is like a chemical reaction. I get new ideas while working on other projects, so they really cross-pollinate and inform each other. But I also find it inspiring to try new things. Working on the various projects keeps giving me expanded opportunities to output my obsessive ideas.</p>
<p><em><strong>Your solo project seems relatively new, at least when it comes to releasing stuff. How did you get the idea of establishing a Noise project of your own?</strong></em></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=83725922/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>I received the suggestion from Hiroshi Hasegawa (ASTRO / C.C.C.C.) to perform a solo set at a gig he was organising and it became my first show. I was really happy to be asked by him, and so I decided to perform an improvised set with as many instruments as possible that I could play simultaneously .</p>
<p><em><strong>The sound of the album „II“ seems a bit more focused on the synthie aspects than it&#8217;s predecessor „I“. What can you tell us about the different approach in writing and recording both albums?</strong></em></p>
<p>For the A-side of &#8220;Ⅰ&#8221;, I was aiming to compose a more poppy lo-fi sound, just using my voice and my little broken down synth. I was so excited to be performing at Jogja Noise Bombing festival 2019 in Indonesia when I was recording it, so it was inspired by my anticipation of how much of a fun time I would have. For the B-side I wanted to make the track using quintuplets and feedback, and this continues on &#8220;Ⅱ&#8221; as well. I also had the ambition to record dis-tempered harmonic drone for &#8220;Ⅱ&#8221;.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/Yuko-Araki-photo-by-Shoko-Yoshida-II.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18593" title="Yuko Araki photo by Shoko Yoshida II" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/Yuko-Araki-photo-by-Shoko-Yoshida-II.jpg" alt="" width="2824" height="1872" /></a></p>
<p><em><strong>The initial spark for composing new material can be very different things, for instance either emotion or technology. How is it in your case?</strong></em></p>
<p>Recently I found a Japanese traditional string instrument &#8211; a shamisen &#8211; in my family home which my grandpa used to play. This inspired me to make a new album. I like to make deep connections between my composing and my personal and emotional experiences.</p>
<p><em><strong>If you compose new material, do you have particular ideas before, or do you tend more to improvising in the trial and error way and seeing what happens?</strong></em></p>
<p>It&#8217;s mixed, but I prefer to have particular ideas in mind now, especially regarding which instruments I will employ on each particular recording.</p>
<p><em><strong>Noise music (with all it&#8217;s sub-terminology like Noise Rock, Harsh Noise, Japanoise and so on) has a large tradition and in it&#8217;s typical forms dates back to the 70s. This can be a burden as well as a pool of inspiration. How do you feel about this?</strong></em></p>
<p>I was not a huge fan of noise music previously. I was really much more into varieties of rock music. However, Tokyo has a very exciting noise and electronic music scene, very different to rock, which inspired me to dig out an old Korg keyboard my mother had given me and explore more self expression through the electronic medium. So I came to it really fresh and without the burden of history .</p>
<p><em><strong>Are there some particular artists or records from the Noise canon that appeared to be especially influencial or inspirational for you?</strong></em></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3540876465/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Astro, Painjerk, Endon, Blackphone666, Government Alpha, Like Weeds, Incapacitants and many great performances which I have seen at gigs in Tokyo.</p>
<p><em><strong>Could you introduce your bands Kuunatic, Concierto de la Familia (which actually seems to be a family project) and YobKiss, in which all you play quite different roles?</strong></em></p>
<p>KUUNATIC is a tribal rock band performed by new tribes which live in the fantasy land of Kuurandia. I bang the drums and sing. Concierto de la Familia is a dark ambient/cold wave duo inspired by black metal, neo-classical and Japanese traditional folk singing styles. YobKiss is an acid house duo produced by Paul Borchers. He suggested to me to play synth and xoxbox (TB 303 clone) and these became foundation instruments for my solo project.</p>
<p><em><strong>It&#8217;s known that you learned the piano as a child. Did you teach all the other instruments and techniques to yourself in an autodidactic way?</strong></em></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/yukoarakiIItape1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-18664" title="yukoarakiIItape" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/09/yukoarakiIItape1.jpg" alt="" width="280" height="424" /></a>I only received lessons on piano, but this provided a foundation for approaching other instruments and technologies. The process of trial and error in learning new things can really be inspirational to creativity.</p>
<p><em><strong>With Kuunatic you play a music that I would describe as an experimental form of Japanese ritual music (sorry if this is a Western cliché). Which are the inspirations for this music, and how do people react to it in your country?</strong></em></p>
<p>We are inspired by worldwide traditions of tribalism and shamanism. In Japan we get very good reactions from audiences, and sometimes they refer to us as being like the shrine maidens ( miko ), who perform a ritual function in Japanese Shinto, but I don&#8217;t think we draw from any specific connections to Japanese spiritual tradition. However it&#8217;s interesting that audiences always try to categorize us according to so many different musical genres. I guess we are ultimately unclassifiable &#8211; though I could say pure and simple that we are Kuurandian.</p>
<p><em><strong>With this band you also participated in an all female anthology called &#8220;Seito&#8221;, which means &#8220;Blue Stocking&#8221; and refers to a Japanese feminist magazine from the early 20th century. When it comes to the situation of creative women, what do you think has changed since that time, and are female musicians perceived differently compared to their male colleagues?</strong></em></p>
<p>For me it seems not to have changed greatly. It is still a very male dominated society with a long way to go to achieve real measures of equality. But, personally, perhaps because I was growing up in a masculine society, I tended to prefer engaging in more masculine type activities. So perhaps it impacted on me less.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/kuunatic.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18595" title="kuunatic" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/kuunatic.jpg" alt="" width="750" height="500" /></a></p>
<p>KUUNATIC is my first time to play music with female bandmates and I feel that we could synchronize with each other very quickly, and that is good for our shared vocal performance and the creation of our own unique world.</p>
<p><em><strong>Thank you very much for the interview!</strong></em></p>
<p>Thank you too!!</p>
<p>Fotos © Shoko Yoshida, Tatyana Jinto Rutherson and Taku Katayama</p>
<p><a href="https://yuko-araki.tumblr.com/"><strong>Yuko Araki @ Tumblr</strong></a></p>
<p><a href="https://soundcloud.com/yuko-araki-tokyo"><strong>Yuko Araki @ Soundcloud</strong></a></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/8vicMJfloks" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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