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	<title>African Paper &#187; Myrninerest</title>
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		<title>NODDING GOD: Plays Wooden Child</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jun 2019 05:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die meisten der in den letzten Jahren entstandenen Projekte David Tibets außerhalb von Current 93 &#8211; die Zusammenarbeit mit ZU als ZU93 auf dem kammermusikalischen „Mirror Emperor“, das opulenter instrumentierte mit Youth aufgenommene „Create Christ, The Sailor Boy“-Album  (beide Alben &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/06/01/nodding-god-plays-wooden-child/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/Wooden-child.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17874" title="Wooden child" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/05/Wooden-child-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die meisten der in den letzten Jahren entstandenen Projekte David Tibets außerhalb von Current 93 &#8211; die Zusammenarbeit mit ZU als ZU93 auf dem kammermusikalischen <a href=" http://africanpaper.com/2018/08/11/zu93-mirror-emperor/">„Mirror Emperor“</a>, das opulenter instrumentierte mit Youth aufgenommene <a href="http://africanpaper.com/2016/09/10/hypnopazuzu-create-christ-sailor-boy/">„Create Christ, The Sailor Boy“-Album</a>  (beide Alben erschienen ebenfalls auf House of Mythology) oder die <a href=" http://africanpaper.com/2012/09/08/myrninerest-%e2%80%9ejhonn%e2%80%9c-uttered-babylon/">Hommage an John Balance</a> zusammen mit James Blackshaw &#8211; waren musikalisch sicher nicht so weit von Current 93-Arbeiten entfernt. <span id="more-17873"></span>Anders dagegen verhält es sich bei dem aus Tibet, Andrew Liles und dem anonymen „Shaitan Boy“ (ein anderer Otto Avery?) als Nodding God eingespielten Album  &#8211; ein Projektname, der auf eine von Tibets<a href=" http://africanpaper.com/2015/10/02/current-93-swastikas-for-noddy-crooked-crosses-for-the-nodding-god-2lp-re-release/"> frühe(re)n Obsessionen </a>verweist.</p>
<p>Schon die Ästhetik macht deutlich, dass die Stimmung eine andere ist: Pazuzu(s) als Springteufel vor pinkem Hintergrund und die Darstellung der drei Beteiligten als Cartoonfiguren. Das spiegelt sich auch in der komplett elektronischen Musik wider. Wie soll man das nennen, was man auf den sieben Tracks hören kann? Retrofuturismus? Progressive auf einem C64 komponiert? Auf dem Opener „Trapezoid Haunting“ hört man Tibets elektronisch verfremdete Stimme, die aus <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_MFmqyIPRn0"> Ištars Gang in die Unterwelt</a> vorträgt (der akkadischen Version der sumerischen Göttin Innana). Dazu erklingen repetetive Synthpassagen, Arpeggios und auch die folgenden sechs Tracks sind ähnlich ausgerichtet. „Natron Skipping Rope“ lässt an Jahrmarktsmusik denken, man hört Lasershots. Auf „Xanthosis Sabbat Clock“ kann man inmitten des Akkadischen englische Wörter erahnen (&#8220;quicksilver&#8221;, &#8220;Mercury&#8221;).  „Salamander Candy“ wird zwischendurch von seltsamen Schreien durchzogen. Bei aller Verspieltheit haftet manchen der Tracks allerdings durchaus ein Moment des Unheimlichen an, was auch, aber nicht alleinig, an der durch die Bearbeitung so nichtmenschlich klingenden Stimme liegen mag.</p>
<p>Sucht man im umfangreichen Werk Tibets nach (muikalischen) Referenzen, so kommt einem vielleicht noch am ehesten entfernt der „Love Dance Of The Nodding Folk“ in den Sinn, aber letztlich wird auf &#8220;Play Wooden Child&#8221; eine ganz eigene Welt entworfen. Tibets Arbeiten waren/sind häufig geprägt von einem Kontrast(ieren) von Erhabenem und Profanem: Zum 5-Uhr-Tee erscheint Pazuzu an der Tür. Der Gegensatz zwischen der ausgestorbenem akkadischen Sprache, von der auch Linguisten nicht genau sagen können, wie sie ausgesprochen wurde, und der pinken Ästhetik und der Musik könnte wahrscheinlich nicht größer sein. In einem anlässlich der Veröffentlichung gemachten <a href="https://thequietus.com/articles/26443-nodding-god-play-wooden-child">Interview</a> fasst es Andrew Liles vielleicht auch ganz gut zusammen: &#8220;For me Akkadian just sounds great, otherworldly, something Christopher Lee would recite at some nefarious ritual in a Hammer movie. High camp or high art – it’s all interchangeable for me.&#8221;</p>
<p>Wer das Album direkt beim Label bestellt hat, bekommt eine Zwei-Track-CD, auf der neben der Albumversion von &#8220;Calcination Totem Station&#8221; noch ein Remix des Tracks namens &#8220;In A Foreign LandScape&#8221; zu finden ist. Diese etwas dunklere Version wurde für den Soundtrack von <a href="https://vimeo.com/328329822">&#8220;In A Foreign Town&#8221;</a> komponiert, einem 11-minütigen Kurzfilm, der eventuell zu einer auf Kurzgeschichten Thomas Ligottis basierenden Anthologieserie ausgeweitet wird.</p>
<p>(MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.houseofmythology.com/">House Of Mythology</a></strong></p>
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		<title>CURRENT 93: The Light Is Leaving Us All</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2018 07:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Frühjahr 2014 wurde der nach einer Zeile aus einem Gedicht von John Clare betitelte eigentliche Vorgänger „I Am The Last Of All The Field That Fell&#8221; veröffentlicht. Seitdem erschienenen die beiden Alben „The Moons At Your Door“ sowie „The &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/11/03/current-93-the-light-is-leaving-us-all/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/11/Current931.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16645" title="Current93" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/11/Current931-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Frühjahr 2014 wurde der nach einer Zeile aus einem Gedicht von John Clare betitelte eigentliche Vorgänger <a href="http://africanpaper.com/2014/02/22/current-93-i-am-the-last-of-all-the-field-that-fell/">„I Am The Last Of All The Field That Fell&#8221;</a> veröffentlicht. Seitdem erschienenen die beiden Alben <a href="http://africanpaper.com/2016/01/09/current-93-the-moons-at-your-door/">„The Moons At Your Door“ </a>sowie<a href="http://africanpaper.com/2018/06/02/current-93-the-stars-on-their-horsies/"> „The Stars On Their Horsies“</a>, die den Fokus weniger auf den Song als auf das Soundscape richteten. Zudem gab es zwei Seitenprojekte: das mit Killing Jokes Youth eingespielte, opulenter instrumentierte, fast schon orchestral klingende <a href="http://africanpaper.com/2016/09/10/hypnopazuzu-create-christ-sailor-boy/">Hypnopazuzu-Album</a> &#8220;Create Christ, Sailor Boy&#8221; sowie jüngst noch das schon vor einigen Jahren aufgenommene<span id="more-16641"></span> kammermusikalische Album <a href="http://africanpaper.com/2018/08/11/zu93-mirror-emperor/">„Mirror Emperor“</a>, das unter dem Projektnamen Zu93 mit Mitgliedern der italienischen Band Zu eingespielt worden war.</p>
<p>Schon seit längerem durch einen<a href="http://c93red.com/home/"> Teaser</a> angekündigt, erscheint nun „The Light Is Leaving Us All“, das, soviel vorweg, vielleicht stärkste Album Current 93s seit „Black Ships Ate The Sky“. Das hängt sicher mit der Quaität der Songs zusammen.<a href="http://africanpaper.com/2018/01/20/current-93-thunder-perfect-mind-2lp/"> „Thunder Perfect Mind“</a>, eines der Referenzwerke der Band, war natürlich ein Album, das deswegen eine unglaubliche Resonanz gefunden hat, weil es zwar sicher ein Füllhorn an Ideen war, aus denen andere Bands gleich mehrere Alben gemacht hätten, aber es enthielt eben auch einfach fantastische Stücke. Bei &#8220;The Light Is Leaving Us All&#8221; <a href="http://brainwashed.com/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=11780:current-93-qthe-light-is-leaving-us-allq&amp;catid=13:albums-and-singles&amp;Itemid=133">sehen das nicht alle genau so</a>, aber meines Erachtens ist die Zahl der &#8220;Hits&#8221;, falls dieses Wort nicht fast schon zu profan im Zusammenhang mit Current 93 klingt, diesmal sehr hoch.</p>
<p>Thomas Ligotti, auf dem Myrninerestalbum als<a href="http://www.academia.edu/31132642/David_Tibet_SING_OMEGA_Collected_Writings_and_Lyrics_from_2013_1983_"> &#8220;Emperor Of the non-existent Knife of Night&#8221;</a> apostrophiert, ist auf &#8220;The Birds Are Sweetly Singing&#8221;, dem weitgehend instrumentalen Opener, der aus Samples,<em> field recordings</em>, Theremin, Klavier und E-Gitarre besteht, kurz zu hören. Das dann folgende  &#8220;The Policeman Is Dead&#8221; wird von Alisdair Roberts gezupfter Gitarre durchzogen und knüpft wie einige andere Stücke auf &#8220;The Light Is Leaving Us All&#8221; durchaus an Current 93s Arbeiten aus den 90er Jahren an. Die vorab veröffentlichte Single &#8220;Bright Dead Star&#8221; ist vielleicht als Song noch eingängiger, ist ein wahrlich <em>catchy tune.</em> Seltsame Perkussion leitet „A Thousand Witches“ ein, das von der Art des Vortrags etwas an die letzten Stücke von „Of Ruine Or Some Blazing Starre“ erinnert. Das wunderschöne &#8220;Your Future Cartoon&#8221; mit dem Zusammenspiel von Gitarre und Klavier rührt zu Tränen und auch „The Bench and the Fetch“ mit Ben Chasny an der „doppelgänger“-Gitarre würde in einem anderen, <em>besseren</em> Universum an der Spitze der Charts stehen. Wem &#8220;Fair Weather&#8221; mit dem todtraurigen Geigenspiel von Aloma Ruiz Boada keine Schauer über den Rücken jagt, der ist vollends abgestumpft.</p>
<p>Neben diesen recht harmonischen Stücken gibt es das etwas sprödere „30 Red Houses“ mit dramatischem Gesang Tibets oder das leicht dissonante „The Postman is Singing“ mit monotoner Gitarre und dunkler Geige, die das Bedrohliche, das sich in Zeilen wie &#8220;The LORD is on the Storm/He is the Storm&#8221; oder &#8220;When you turn out your <em>Light</em>/How&#8217;s Baal in the BedRoom&#8221; manifestiert, besonders unterstreichen. Geige und Dudelsack hört man auf  &#8220;The Kettle&#8217;s On&#8221;, auf dem ein weiteres apokalyptisches Szenario entfaltet wird: &#8220;Cain moves our jaws/Cain is tongue in our mouth/Our hands stretch link/With Cain&#8217;s tendons [...] Dust storm and bone storm/TwiLit skies&#8221;. Daran knüpft das von Drehleier und Geige dominierte &#8220;The Milkmaid Sings&#8221;, mit dem das Album endet, an: &#8220;The lambs so <em>sweet </em>on grass/A thousand ded horsies/Hover over their skulls&#8221;.</p>
<p>Auf &#8220;The Light Is leaving Us All&#8221;  sind die einzelnen Stücke durch Textzeilen und immer wiederkehrende Motive miteinander verwoben. Gleichzeitig finden sich Verwiese auf frühere Arbeiten (&#8220;SeaHorses&#8221;, &#8220;Signs in the Stars&#8221;, &#8220;Horsies&#8221;, &#8220;Aleph&#8221; oder &#8220;Cain&#8221; tauchen auf). Hier wird eine gefallene Welt besungen: „And please read the First Book/And consider the fall“ („The Policeman is Dead“), es werden Apokalypsen kosmischen Ausmaßes beschrieben: „WatchTowers arise from sand/Bring in storms in and out/Then to death chariots arise/As bone of stars“ („Fair Weather“) und alle Vorbereitung ist letztlich Makulatur: &#8220;The farm is boarded/Against the storm/But in the spaces InBetween/Wood and Brick and wood/The squeak awaits&#8221;(&#8220;Your Future Cartoon&#8221;). Gleichzeitig sind der Titel des Albums und die bemalten Fotografien des Artworks sicher ambivalent. Tibets Art des Textens macht ein Dekodieren letztlich aber fast unmöglich. Hier verdichtet sich die Privatmythologie zu einem Universum aus Chiffren. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://www.davidtibet.com/">The Spheres</a> / <a href="https://www.houseofmythology.com">House of Mythology</a> (Tape)<br />
</strong></p>
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		<title>ZU93: Mirror Emperor</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/08/11/zu93-mirror-emperor/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Aug 2018 06:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich erscheint das vor einigen Jahren aufgenommene und schon u.a auf dem Donausfestival 2011 aufgeführte Album der Zusammenabeit von David Tibet und den italienischen ZU. Man mag vielleicht vorschnell einen Vergleich zu Hypnopazuzu, Tibets Zusammenarbeit mit Killing Jokes Youth, ziehen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/08/11/zu93-mirror-emperor/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/08/Zu3.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16070" title="Zu3" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/08/Zu3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Endlich erscheint das vor einigen Jahren aufgenommene und schon u.a auf dem Donausfestival 2011<a href="https://www.youtube.com/watch?v=NE7sh_x1B0w"> aufgeführte</a> Album der Zusammenabeit von David Tibet und den italienischen ZU. Man mag vielleicht vorschnell einen Vergleich zu <a href="http://africanpaper.com/2016/09/10/hypnopazuzu-create-christ-sailor-boy/">Hypnopazuzu</a>, Tibets Zusammenarbeit mit Killing Jokes Youth, ziehen (deren Debüt ebenfalls auf House of Mythology veröffentlicht wurde), aber während „Create Christ, Sailor Boy“ von einer orchestralen Opulenz geprägt war und sich<span id="more-16069"></span> -zumindest partiell &#8211; vielleicht noch am ehesten von Tibets Arbeiten der letzten Jahre am klasssichen Songformat orientierte, erinnert die Art des Vortrag(en)s auf „Mirror Emperor“ eher an <a href="http://africanpaper.com/2014/02/22/current-93-i-am-the-last-of-all-the-field-that-fell/">„I Am The Last Of All The Field That Fell“</a> und andere Aufnahmen der letzten Jahre (passagenweise kommt einem das <a href="http://africanpaper.com/2012/09/08/myrninerest-%e2%80%9ejhonn%e2%80%9c-uttered-babylon/">Myrninerest</a>-Album in den Sinn).</p>
<p>ZU, die auf anderen ihrer zahlreichen Veröffentlichungen durchaus<a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=346&amp;v=5Wti8n9xzp4"> brachial</a> klingen können, spielen dazu eine originelle Form von Kammermusik und die behutsame Instrumentierung lässt passagenweise an die Current 93 der 90er denken. Der Opener „The Coming Of The Mirror Emperor“ mit seinem Zusammenspiel von fingerpepickter Gitarre und Cello lässt sofort Erinnerungen an die Cashmore-Phase aufkommen. „Confirm The Mirror Emeror“ist mit seinen Bassspuren karger; die Cellos klingen dissonanter und untermalen den bis an die Grenze zur Hysterie sich steigernden Gesang Tibets angemessen. Dagegen ist das von dunklen Cellopassagen durchzogene „Enters The Mirror Emperor“ ein Moment des Innehaltens. Das Zusamenspiel von Akustikgitarre und Cello auf „To The Mirror Emperor“ lässt kurz Erinnerungen an das „Black Ships Ate The Sky“-Album aufkommen. Dann setzt eine verrauschte E-Gitarre ein, bevor das Stück mit dramatischen Streicherpassagen ausklingt. Expermenteller ist „The Heart Of The Mirror Emperor“, das mit Stimmsamples beginnt, Drones setzen ein und Tibets Vortrag wird nur von einzelnen Tönen untermalt.  „(The Absence Of The Mirror Emperor)“ ist vielleicht mit dem Strumming und Tibets Gesang das zugänglichste Stück des Albums. „Before The Mirror Emperor“ ist ein fast schon pastorales Stück, während  das instrumentale „(The Mirror Emperor Is Absent)“ aus Knistern und Windgeräuschen besteht.</p>
<p>Tibet hat jüngst in <a href="https://www.cathodelove.com/product-page/cathode-love-ltd-hardback-w-35mm-print-and-rose-viewbox">Cathode Love</a> einen Einblick in die Genese der vor einigen Jahren erschienenen „Birth Canal Blues“-EP gegeben: „[H]ow the words gather together in my head and heart, and how they fall onto the page“. Man hat zum Teil den Eindruck, dass die Anmerkungen, die sich dort finden &#8211; ähnlich wie bei Eliots &#8220;The Waste Land&#8221; &#8211; das Verständnis sowohl erhöhen als auch gleichzeitig eine weitere (schwer durchdringbare) Bedeutungsebene hinzufügen. An <a href="http://africanpaper.com/2016/09/10/hypnopazuzu-create-christ-sailor-boy/">anderer Stelle</a> habe ich einmal geschrieben, dass Tibets Texte manchmal so klingen, als habe der „späte(re) Pound sich an Blakes prophetischen Büchern versucht“ und auch &#8220;Mirror Emperor&#8221; ist voller opaker Chiffren, bei der auch die Syntax in Auflösung begriffen ist, um etwas komplett Eigen(willig)es zu (er)schaffen: „I loved you foreign above me down star/Tell me night tight do not end/Waltz passing by in the Hamburg fret/Hallu starts hallu above me confirm/The Mirror Emperor/No: till wheat tomorrow till corn dove“. Es tauchen bekannte Themen und Motive auf: „MagicK Cats“, antike Städte/Stätten („Uruk“) und natürlich findet man auch hier wieder das Zusammentreffen von Erhabenem und Profanem, etwa denn wenn am Ende von „(The Absence Of The Mirror Emperor)“ fast schon lapidar gefragt wird: „Hey, was that the apocalypse?“</p>
<p>Hier werden wirklich Welten erschaffen, diese „knuckle cracks into space“ (er)öffnen einen Kosmos, in dem man sich nicht immer zurechtfindet bzw. zurechtfinden kann, der aber in seiner Eigenwilligkeit und Originalität seinesgleichen sucht. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://houseofmythology.com/">House of Mythology</a></strong></p>
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		<title>THE BRICOLEUR: First Matter</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Feb 2014 07:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom visuellen Eindruck her ist „First Matter“, das Solodebüt des Briten Michael Lawrence, von einer fast unscheinbaren Eleganz, und könnte schon deswegen so manchen Freunden dunkler, sakraler Klangwelten entgehen – denn dass solche auch ohne Gargoyles und okkulte Symbole auskommen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/02/01/the-bricoleur-first-matter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/thebricoleurfirstmatter.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8194" title="thebricoleurfirstmatter" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/01/thebricoleurfirstmatter-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vom visuellen Eindruck her ist „First Matter“, das Solodebüt des Briten Michael Lawrence, von einer fast unscheinbaren Eleganz, und könnte schon deswegen so manchen Freunden dunkler, sakraler Klangwelten entgehen – denn dass solche auch ohne Gargoyles und okkulte Symbole auskommen können, gerät bisweilen in Vergessenheit. Wer sich jenseits des Plakativen orientiert, kann bei The Bricoleur eine Musik entdecken, die nicht nur finster und urtümlich dröhnt, sondern auch sehr ausgereift wirkt, denn „First Matter“ ist nicht nur ein Erstling, sondern auch der Abschluss einer längeren Zeit des Experimentierens und Kollaborierens, bei der sich Lawrence Wege mit Musikern wie<span id="more-8193"></span> Richard Moult, Andrew Liles oder auch David Tibet kreuzten.</p>
<p>Dem Namen entsprechend verfolgt Lawrence tatsächlich einen an der musique concrète geschulten Bricolage-Ansatz, wobei der fast etwas trockene Begriff die vielfäligen Legierungen der verwendeten Klänge unterschlägt &#8211; auf „First Matter“ wird nicht nur gesamplet und montiert, viele Komponenten werden zur Unkenntlichkeit verfremdet und durchmischt. Was dabei zu einer dröhnenden Substanz verschmilzt, ist ausgesprochen düster. Die Tonfolgen, die anfangs durch das metallische Dröhnen und Rauschen wie durch eine massive Decke dringen, könnte den tieferen Tasten eines Klaviers entstammen, besser zu erkennen sind die choralartigen Gesangsspuren, die mehreren Stücken einen sakralen Ton beimengen. Ähnlich wirkungsvoll sind die Orgelbeiträge des primär als Thereminspieler bekannten Armen Ra. Lichtere Momente mit Soprangesang schaffen kurzzeitig etwas, das einer Song-Atmosphäre nahe kommt und mit kernigen, statischen Noise-Passagen kontrastiert.</p>
<p>Was nun, wie leider oft, in Effekthascherei ausarten könnte, gerät unter Lawrence&#8217; sensiblen Bastlerhänden zu einer subtilen Sache, deren Tiefe man erst bei voller Aufmerksamkeit registriert. Was einen dann erwartet ist eine dunkle, meditative Musik, die beim Hörer eine gewisse emotionale Leidensfähigkeit voraussetzt und niemals zum regressiven Wegdösen einläd. Bei entsprechendem musikgeschichtlichen Interesse hat man längst Assoziationen parat – mehr noch als die (lauteren und schrilleren) Current 93 der Anfangsjahre fallen mir die frühen, rituellen Arbeiten Ain Sophs ein. Der Current 93-Bezug ist dennoch nicht wegzudenken, denn kein Geringerer als David Tibet bereichert eines der Stücke mit einem beschwörenden, fragmentiert wirkenden Monolog und bedankt sich so auch für Lawrence&#8217; Beitrag zu Myninerest.</p>
<p>Die schlechte Nachricht: „First Matter“ ist schon eine ganze Weile draußen, und ob von den nacheinander erschienenen Releases auf Vinyl, Tape oder Lathe noch Exemplare erhältlich sind, ist fraglich. Man sollte es beim Label versuchen, ansonsten sind eine Neuauflage und natürlich eine Fortsetzung mehr als erwünscht. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://bladudflies.com">Bladud Flies</a>!</strong></p>
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		<title>MYRNINEREST: „Jhonn“, Uttered Babylon</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Sep 2012 05:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/09/Myrinerrest.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5164" title="Myrinerrest" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2012/09/Myrinerrest-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Myrninerest, unter dem Namen, den die Outsider-Künstlerin Madge Gill dem sie kreativ leitenden Geist gab, und der im Current 93-Kontext erstmals auf dem ersten Teil der „InmostLight“-Trilogie, der Maxi „Where the Long Shadows Fall“, 1995 auftaucht, veröffentlicht Tibet, der sich auf diesem Album wieder David Michael nennt, zusammen mit James Blackshaw ein Album, das im Booklet als „Hallucinatory Cartoon Channelling of my Love for Jhonn Balance“ beschrieben wird. Für Tibet gibt es kein Stillstehen, wobei vielleicht die Gründung dieses neuen Projekts<span id="more-5163"></span> (und des extra dafür ins Leben gerufenen Labels The Spheres) auch pragmatischen Gründen geschuldet ist, ergibt sich doch so die Möglichkeit, in einem personell kleineren Rahmen aufzutreten als mit dem oft expansiven Current 93-Lineup der letzten Jahre. James Blackshaw gehört seit einigen Jahren zu eben diesem, hatte auf Konzerten bislang aber selten die Chance, sein exquisites Fingerpickung zu zeigen &#8211; etwas das er auf „&#8217;Jhonn&#8217;, Uttered Babylon“ nachholt. Bis auf drei Stücke, auf denen er Harmonium spielt, werden die Texte Tibets von seiner Akustikgitarre untermalt.</p>
<p>Vielleicht braucht es eine gewisse Distanz, um Trauer künstlerisch fruchtbar zu machen. Unmittelbar nach dem Tod Balances hatte Tibet das Gedicht „Moonbird“ geschrieben, acht Jahre später folgt ein komplettes Album. Bei solch einem konzeptionell dichten Werk steht natürlich – letztlich wie bei den meisten Arbeiten der letzten Jahre &#8211; der Text im Vordergrund und seit einiger Zeit schon führen die Textkonvolute (natürlich) zu einer anderen Art des Vortrag(en)s. Eine konventionelle Vers-Chorus Struktur, die bei Current 93 sowieso selten eine Rolle spielte, fehlt völlig, stattdessen werden die sich aus einer immer komplexer und hermetischer werdenden Privatmythologie Tibets speisenden Texte (in denen die verstorbenen Katzen Tibets ebenso Platz finden wie Tiny Tim, Shirley Collins oder Thomas Ligotti; auf Kairo im Jahr 1904, als Aiwass Crowley das Buch des Gesetzes offenbarte, ebenso verwiesen wird wie auf Jerusalem; Logarithmen ebenso wie Keilschrift auftauchen) mehr rezitiert als gesungen. In einer kürzlich veröffentlichten Besprechung des Myrninerest-Auftritts auf dem von Antony kuratierten Meltdown Festival sprach der Rezensent von Tibets „surrealen“ Texten, wobei das ein Adjektiv ist, das Tibet selbst weit von sich weisen würde, denn „&#8217;Jhonn&#8217;, Uttered Babylon“ ist vielmehr der Entwurf einer individuell als kohärent erscheinenden Kosmologie jenseits einer Phantasmagorie. Exemplarisch für die (nur) scheinbar assoziative Aneinanderreihung von auf den ersten Blick disparaten Bildern seien folgende Zeilen aus „The Dog is Unwell“ (die Titel beziehen sich auf die CD-Version, auf der LP tragen alle Stücke andere Namen, dieses heißt dort „Meanwhile The Helocopter“) zitiert: „I heard the Time/Spill Drinks whilst/The BarMaid Bakes/At that specific Island/The Chiffre was marked/Not known by the Vulva who/Showered You with Armageddon/And Tetragrammaton/And lottery winners“. Wie auf den Alben der letzten Jahre steht hier erneut Heiliges neben Profanem und insofern ist es nicht nur ein Album über Balance und über Tibets Freundschaft zu ihm, sondern auch ein Album über Tibet selbst, wobei sich in den Texten natürlich immer wieder Anspielungen an Stücke von Coil finden: so ist u.a. die Rede von „limnal bats“, gegen Ende wird die Frage „WHERE ARE YOU“ gestellt, man gedenkt der von Blake entliehenen „Rose“ und nennt die „Time Machine&#8221;. Auch werden immer wieder die von Alkoholabusus geprägten letzten Lebensjahre des Freundes angesprochen: „There were no stars left/Towards the end“, „He stared too long into the /Abyss“; aber auch das eigene Werk wird verfremdet angesprochen: „Under the Rain and/Grit and Dogs/Under the Pain of/Keeping Hooded Eyes“ heißt es auf „CatNip Pastures“.</p>
<p>Das kontemplative „Chaos In His ChoirBoy“ gehört zu den zugänglicheren Stücken, am beeindruckendsten &#8211; wenn auch für diejenigen, die mit dem Ouevre Tibets nicht vertraut sind, irritierendsten &#8211; sind die Stücke, auf denen der Vortrag sich zur völligen Selbstoffenbarung steigert und Tibet kurz vor dem Zusammenbruch zu stehen scheint, so etwa auf „Roadworks For TinkerBell“, „The Green Sothis Bottles“,  „BadLuckClock“ (mit fast schon atemlosen Vortrag) oder besonders auf dem Abschlusstrack „Long Home Sick Tonight“.</p>
<p>Halluzinatorisch ist diese Reise tatsächlich, wieviele bereit sind, daran teilzunehmen, ist eine andere Frage, denn nach diesen zwölf Stücken und dieser Thematik kann es dem Hörer wie im letzten Stück beschrieben gehen: &#8220;Drowning/In Language and/Exhaustion&#8221;.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label:The Spheres/<a href="http://www.copticcat.com">Coptic Cat</a></p>
<p><a href="http://www.myrninerest.com/">Myrninerest</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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