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	<title>African Paper &#187; Norman Westberg</title>
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		<title>Norman Westberg mit neuem Album bei Room40</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 04:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Norman Westberg]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Milan&#8221; ist das neue Soloalbum von Norman Westberg, das am 18. Juli bei Room40 als CD und zum Download erscheint. Es basiert auf einer Multi Channel-Liveaufnahme, die während eines Konzerts in der lombardischen Metropole entstand, bei dem Westberg den Support &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/30/norman-westberg-mit-neuem-album-bei-room40/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Milan&#8221; ist das neue Soloalbum von Norman Westberg, das am 18. Juli bei Room40 als CD und zum Download erscheint. Es basiert auf einer Multi Channel-Liveaufnahme, die während eines Konzerts in der lombardischen Metropole entstand, bei dem Westberg den Support für die Swans, in deren Line up er ebenfalls auftrat, übernahm. Lawrence English, der das Album produzierte, hebt dabei besonders Westbergs Fähigkeit hervor, mit Gitarre, Effekten und Verstärkern fragile, fließende Strukturen und letztlich eine Musik zu schaffen, die sich langsam entfaltet, dabei aber auf überraschende Weise fokussiert bleibt.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/milan.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46632" title="milan" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/milan.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-46631"></span></p>
<p>Im Unterschied zu seinem oft wuchtigen Spiel bei den Swans, entfaltet Westbergs Solomaterial, wie English ferner betont, eine eigensinnige Form von Dynamik: durchlässig, aber konzentriert, mit einem festen Kern, der von Moment zu Moment neu geformt wird. Auch auf &#8220;Milan&#8221; lassen sich solche Spannungen hören: ein bimmelnder, glöckelnder Klang, der sich in raueren Passagen aufreibt, begleitet von kaum greifbaren Obertönen, aus denen sich allmählich eine Melodie herauskristallisiert. Norman Westberg, geboren in Detroit, lebt seit den frühen 80ern in New York. Bekannt wurde er vor allem durch seine Arbeit mit Swans, deren Gitarrensound er seit deren Debütalbum mitprägt. Neben seiner Tätigkeit bei verschiedenen Bands veröffentlicht er seit den 2010er Jahren vermehrt Soloarbeiten, darunter auch auf Room40.</p>
<p>&#8220;Milan&#8221; dokumentiert diese Haltung mit großer Klarheit – ein cinematisch wirkendes, reduziertes Werk voller fein ausbalancierter Verschiebungen.<br />
<iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3654812935/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>SWANS: Birthing</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2025 05:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es dürfte wenige Bands geben, die nach ihrer Reformierung, oder – wie es Michael Gira damals formulierte – „reconstitution“ so aktiv wie die Swans waren/sind. Zuerst mag man Giras Insistieren auf der Begrifflichkeit als semantische Spitzfingerei abgetan haben, aber die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/05/31/swans-birthing/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/SWANS-BIRTHING.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46404" title="SWANS-BIRTHING" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/SWANS-BIRTHING-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es dürfte wenige Bands geben, die nach ihrer Reformierung, oder – wie es <a href="http://africanpaper.com/tag/michael-gira/">Michael Gira</a> damals formulierte – „reconstitution“ so aktiv wie die <a href="http://africanpaper.com/tag/swans/">Swans</a> waren/sind. Zuerst mag man Giras Insistieren auf der Begrifflichkeit als semantische Spitzfingerei abgetan haben, aber die Jahre seit dem Erscheinen von „My Father Will Guide Me up a Rope to the Sky“ im Jahr 2010 waren beeindruckend &#8211; <span id="more-46402"></span>nicht nur, was die Anzahl der Alben anbelangt, sondern auch bzgl. des Umfangs: Das waren oftmals Mammutwerke, die sich teilweise nur noch auf zwei CDs oder drei Vinylscheiben pressen ließen. Die Stücke entwickelten sich und wurden entwickelt während der zahlreichen Touren und Auftritte, die in ihrer Wucht Band wie Publikum einiges abverlangten.</p>
<p>Vor der Veröffentlichung von<a href="http://africanpaper.com/2019/10/26/swans-leaving-meaning/"> „Leaving Meaning“ </a>(2019) hatte Gira angekündigt, die Band als lose(re)s Kollektiv weiterführen zu wollen, jetzt wurde vor Veröffentlichung von „Birthing“ eine weitere Änderung <a href="https://younggodrecords.com/collections/frontpage/products/birthing-preorder">angesprochen</a>: Das Album sei „my final foray (as producer / impresario) into the all-consuming sound worlds that have been my obsession for years. We’ll do a final tour in this mode towards the end of 2025, then that’s it. After that, Swans will continue, so long as I’m able, but in a significantly pared down form.“ Vielleicht sind ja die beeindruckenden Soloshows, die Gira mit Kristof Hahn jüngst spielte, Indikatoren für mögliche künftige Konstellationen.</p>
<p>Das neue, insgesamt 17., Album, das heftiger ausgefallen ist als &#8220;Leaving Meaning&#8221;, wird eröffnet von „The Healers“ und wenn Gira jüngst in einem<a href="https://www.thevinylguide.com/episodes/ep498-birthing-the-end-closing-a-chapter-of-swans-with-michael-gira"> Interview</a> sagte, dass er künftig die Crescendos vermissen werde, die in der bisherigen Bandkonstellation für Euphorie sorgten, dann passt das gut zu diesem knapp 15-minütigen Opener. Wie sich dieser Track nach einer langen getragenen Passage nach und nach verdichtet, nach den Soundflächen zu Beginn in Minute 8 Schlagzeug hinzukommt, Gira plötzlich in Stimmen, in Zungen spricht, Unverständliches verkündet, das ist wieder einmal beeindruckend. Das ist ein Sichaufbäumen, mit Instrumenten, die wie Sirenen tönen. Zeilen wie „The wolves are swimming in our harbor/Our lungs are breathing in black water/The heavens rain down knives of silver/To kiss our bodies in the river“ sind in Verbindung mit der Musik Momente des Transzendierens. Die vorab veröffentlichte Single „I am a Tower“ beginnt ebenfalls ruhig mit leicht flirrenden Sounds und weiblicher Stimme. Erst nach vier Minuten setzt Gira ein und sprechsingt: „With thin boneless fingers and pink polished nails/I am searching for truth in the fat folds of your blunder/Speak up, Dick! Bring wonder, bring plunder/Bring your fish-headed fixer to whisper my ear “, während eine wilde Klangorgie im Hintergrund dröhnt, bis dann auch hier wuchtiges Schlagzeug einsetzt. Gegen Ende hört man dann das megalomanische „I am a kingdom of one, behold what I have become/Down in the belly of earth, I hereby nullify your birth/Now everything is mine, I am the end of time“. Das 20-minütige Titelstück klingt nach 12 Minuten ab, es ist so, als setze ein Song im Song ein. Zu dezenten Pianopassagen erinnert Gira fast schon an seine Angels Of Light-Aufnahmen, die dann aber wieder in Crescendos untergehen. Dann folgt mit „Red Yellow“ ein (im Kontext dieses Albums) relativ kurzes Stück, auf dem Gira dämonisch klingt: „It’s in us, red dust/Licking your fingers your butter your shadow your belly is pregnant with plaster and sawdust and lust/“, um zur Schlussfolgerung zu kommen: „It’s in us/Lust: is in us/Lust: is disgust“ und ein Saxophon dröhnt an der Grenze zur Dissonanz. „Guardian Spirit“ ist ein wuchtiges, schleppendes Stück mit seltsamer Flöte und Momenten, in denen man Angst bekommen kann: „In an ocean of mud/In a city in flames/Down deep in your brains/I am lifting you up/I am eating your head/Now feed me my find/My life is your death“. Der Track endet mit einer langen instrumentalen Coda. „The Merge“ beginnt mit einer Kinderstimme, die „I love you mummy“ spricht und entwickelt sich dann zu einer wilden Jazznummer, zwischendurch zählt Gira auf Deutsch, um am Ende nur begleitet von Akustikgitarre und ein paar Sounds das Stück zu beenden. Abgeschlossen wird das Album von zwei Stücken, die musikalisch positiver klingen. &#8220;The Merge&#8221; ist ein melodisches Postrockstück, das in das folkige &#8220;Away&#8221; übergeht, in dem einigen verstorbenen Weggefährten gedacht wird.</p>
<p>Während jemand wie Nick Cave durchaus noch immer gute Alben veröffentlicht und sich in seiner Rolle als Kommentator bei The Red Hand Files als überaus intelligenter und differenzierter Chronist des Allzumenschlichen zeigt, so ist die Musik, sind die oft religiös grundierten Texte in den letzten Jahren versöhnlicher geworden. Gira hingegen präsentiert in seiner Musik und insbesondere in seinen Texten (noch immer) Landschaften der Gewalt. Vor Jahren <a href="https://magazine.tank.tv/issue-51/talk/michael-gira">schrieb </a>jemand über die Swans, die Alben enthielten „X-rated themes of self-loathing, despair and depravity“. Ich selbst habe Gira vor vielen Jahren in einer Besprechung von <a href="http://africanpaper.com/2012/10/04/swans-the-seer/">„The Seer“</a> als Haruspex bezeichnet und die Zukunft lässt sich wahrscheinlich tatsächlich nur aus Eingeweiden (ab-)lesen. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://younggodrecords.com/">Young God Records</a> / <a href="https://mute.com/">Mute Records</a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/SYkjVGrO5Ug?si=rqEIF8YRXQpzC_gp" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Birthing: Neues Swans-Album im Mai</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/02/27/birthing-neues-swans-album-im-mai/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 04:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Michael Giras Swans veröffentlichen am 30. Mai ihr neues, insgesamt siebzehntes Studioalbum „Birthing“, dessen acht Songs weitgehend auf der Tour 2023/2024 entstanden. Wie schon auf den vorherigen Alben komponierte Gira Stücke auf der Akustikgitarre, die dann von der Band weiter &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/02/27/birthing-neues-swans-album-im-mai/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Giras Swans veröffentlichen am 30. Mai ihr neues, insgesamt siebzehntes Studioalbum „Birthing“, dessen acht Songs weitgehend auf der Tour 2023/2024 entstanden. Wie schon auf den vorherigen Alben komponierte Gira Stücke auf der Akustikgitarre, die dann von der Band weiter instrumentiert und orchestriert wurden. Die Aufnahmen fanden dann in Berlin statt. Das Album, das auf Doppel-CD, Dreifach-LP und als Download erscheint, markiert das Ende einer Ära, sollen Swans mit ihrer Erforschung von &#8220;all-consuming sound worlds&#8221; danach doch in deutlich abgespeckterer Version weitermachen.<br />
<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/SWANS-BIRTHING_grande.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45226" title="SWANS-BIRTHING_grande" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/SWANS-BIRTHING_grande.jpg" alt="" width="600" height="600" /></a><span id="more-45225"></span></p>
<p>SWANS BIRTHING ALBUM CONTRIBUTORS: <strong>Michael Gira </strong>– acoustic guitar, voice, producer; <strong>Phil Puleo </strong>– drums, hammer dulcimer, flute, melodica, percussion; <strong>Kristof Hahn </strong>– lap steel guitar, electric and acoustic guitars, loops, backing vocals; <strong>Dana Schechter </strong>– lap steel guitar, bass guitar, loops; <strong>Christopher Pravdica </strong>– bass guitar, Taishogoto, loops, sounds, keyboards; <strong>Larry Mullins </strong>– Mellotron, keyboards, piano, synthesizer, drums, vibraphone, percussion, backing vocals; <strong>Norman Westberg </strong>– electric guitar, loops&#8230; <strong>Guest Musicians</strong>: <strong>Jennifer Gira </strong>– backing vocals, cameo vocals; <strong>Laura Carbone </strong>and <strong>Lucy Kruger </strong>– backing vocals; <strong>Andreas Dormann </strong>– soprano saxophone; <strong>Timothy Wyskida </strong>– drums on The Merge; <strong>Little Mikey </strong>– cameo vocals.</p>
<p><strong><em>Birthing</em></strong> was produced by<strong> Michael Gira</strong>. Recorded at <strong>Soundfabrik Berlin</strong>, recording engineer <strong>Ingo Krauss</strong>, assisted by <strong>Kiron Gaudi, </strong>and mixed at <strong>Candy Bomber Studio, Berlin</strong> by <strong>Ingo Krauss. </strong>Mastered by <strong>Doug Henderson</strong> at <strong>Micro-Moose</strong>, Berlin.</p>
<p><strong><em>Birthing 2CD+Bonus DVD tracklisting:</em></strong></p>
<p><strong>CD1: </strong>The Healers</p>
<ol>
<li>I Am a Tower</li>
<li>Birthing</li>
</ol>
<p><strong>CD2: </strong>Red Yellow</p>
<ol>
<li>Guardian Spirit</li>
<li>The Merge</li>
<li>Rope: <em>Instrumental</em></li>
<li>Away</li>
</ol>
<p><strong>BONUS DVD included with initial pressing:</strong></p>
<ol>
<li>M. Gira/I Wonder if I’m Singing What You’re Thinking Me to Sing (Live Solo 2022)</li>
<li>Swans/(Rope) The Beggar (Live 2024)</li>
</ol>
<p><strong><em>Birthing 3LP+ Bonus DVD tracklisting:</em></strong></p>
<p><strong>Side A </strong>The Healers</p>
<p><strong>Side B </strong>I Am a Tower</p>
<p><strong>Side C </strong>Birthing</p>
<p><strong>Side D </strong>Red Yellow / Guardian Spirit</p>
<p><strong>Side E </strong>The Merge</p>
<p><strong>Side F </strong>Rope: <em>Instrumental / </em>Away</p>
<p><strong>BONUS DVD included with initial pressing:</strong></p>
<ol>
<li>M. Gira/I Wonder if I’m Singing What You’re Thinking Me to Sing (Live Solo 2022)</li>
<li>Swans/(Rope) The Beggar (Live 2024)</li>
</ol>
<div>@ <a href="https://younggodrecords.com/collections/frontpage/products/birthing-preorder">Young God Records</a></div>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/SYkjVGrO5Ug?si=0E12GqqpHkqtXuow" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Public Castration is a Good Idea: Wiederveröffentlichung des Livealbums der Swans</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/11/30/public-castration-is-a-good-idea-wiederveroffentlichung-des-livealbums-der-swans/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2022/11/30/public-castration-is-a-good-idea-wiederveroffentlichung-des-livealbums-der-swans/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 07:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chris Liebing]]></category>
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		<category><![CDATA[Young God Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Young God Records in den USA und Mute in Europa erscheint das urspünglich 1986 als „official bootleg“ erschienene Livealbum mit dem konfrontativen Titel „Public Castration Is A Good Idea“. Das Album enthält im Frühjahr 1986 gemachte Aufnahmen von verschiedenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/30/public-castration-is-a-good-idea-wiederveroffentlichung-des-livealbums-der-swans/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://africanpaper.com/tag/young-god-records/">Young God Records </a>in den USA und<a href="http://africanpaper.com/tag/mute/"> Mute</a> in Europa erscheint das urspünglich 1986 als „official bootleg“ erschienene Livealbum mit dem konfrontativen Titel „Public Castration Is A Good Idea“. Das Album enthält im Frühjahr 1986 gemachte Aufnahmen von verschiedenen Auftritten in England, während die <a href="http://africanpaper.com/tag/swans/">Swans</a> ihre Alben „Holy Money“ und &#8220;Greed&#8221; tourten.  Das damalige Lineup bestand aus Michael Gira, Jarboe, Norman Westberg, Algis Kizys and Ronaldo Gonzalez. Die Aufnahmen zeigen die Band in ihrer damaligen beeindruckenden monotonen Wucht und Wut.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/a0826052457_10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32551" title="a0826052457_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/11/a0826052457_10.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-32550"></span>Neben den acht Stücken des ursprünglichen Albums (&#8220;Money is Flesh&#8221;, &#8220;Fool&#8221;, &#8220;A Screw&#8221;, &#8220;Anything for You&#8221;, &#8220;Stupid Child&#8221;, Another You&#8221;) gibt es auch noch drei Remixe (&#8220;Vervet&#8221; Chris Liebing, &#8220;Capuchin&#8221; von Jlin, &#8220;Mandrill&#8221; von MoReVoX).</p>
<div>@ <a href="https://younggodrecords.com/products/public-castration-is-a-good-idea">Young God Records</a></div>
<div>@ <a href="https://mutebank.co.uk/products/swans-public-castration-is-a-good-idea-double-vinyl-mut">Mute Records</a></div>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2862562743/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Norman Westberg und Jacek Mazurkiewicz auf Hallow Ground</title>
		<link>https://africanpaper.com/2021/03/05/norman-westberg-und-jacek-mazurkiewicz-auf-hallow-ground/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2021/03/05/norman-westberg-und-jacek-mazurkiewicz-auf-hallow-ground/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2021 05:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hallow Ground]]></category>
		<category><![CDATA[Jacek Mazurkiewicz]]></category>
		<category><![CDATA[Norman Westberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallow Ground bringen dieser Tage die erste gemeinsame Arbeit von Swans-Veteran Norman Westberg und dem Kontrabassisten Jacek Mazurkiewicz heraus. Die beiden lernten sich vor einigen Jahren kennen, als Mazurkiewicz mit seinem Projekt 3FoNIA auf einigen europäischen Bühnen als Support für &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/03/05/norman-westberg-und-jacek-mazurkiewicz-auf-hallow-ground/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallow Ground bringen dieser Tage die erste gemeinsame Arbeit von Swans-Veteran Norman Westberg und dem Kontrabassisten Jacek Mazurkiewicz heraus. Die beiden lernten sich vor einigen Jahren kennen, als Mazurkiewicz mit seinem Projekt 3FoNIA auf einigen europäischen Bühnen als Support für die Swans auftrat. Später, als Westberg Michael Gira bei seiner Solo-Tour begleitete, trafen die beiden sich erstmals in einem Studio, und der Grundstein zur Kollaboration wurde gelegt. Die fünf Tracks auf &#8220;First Man in the Moon&#8221; &#8211; nicht &#8220;on the Moon&#8221;! &#8211; packt viele kleinteilige Spannungs- und Überraschungsmomente, die der Improvisation und der Lust, Gitarre und Bass zum Teil unerhörte Sounds abzugewinnen, in einen Rahmen schwebender Dröhnung. &#8220;First Man in the Moon&#8221; erscheint am 12. März als LP und Download.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/firstmaninthemoon.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24468" title="firstmaninthemoon" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/03/firstmaninthemoon.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-24467"></span></p>
<p>&#8220;First Man in the Moon is not however a plain document of these improvised sessions, but also shaped by Mazurkiewicz’s approach as a composer. Once the recordings were finished, he selected and edited the recorded material, refining the peculiar dialogue between the guitarist’s meditative drones and bright chords and his own rhythmic yet subtle approach to playing the double bass, sometimes plucking the strings and occasionally using his bow to underscore Westberg’s fleeting melodies, but also using the instrument in unconventional ways to generate sound. A feeling of weightlessness prevails throughout the aptly-titled »First Man in the Moon.« Even at their most abstract however, these five improvisations-turned-compositions remain tangible, lively, and joyfully explorative. It is a record that you wouldn’t expect from either of these musicians, but the logical result of two idiosyncratic minds sharing not only space and time, but also their respective visions with each other.&#8221; (Hallow Ground)</p>
<p><iframe src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/970481536&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="Hallow Ground" href="https://soundcloud.com/hallowground" target="_blank">Hallow Ground</a> · <a style="color: #cccccc; text-decoration: none;" title="NORMAN WESTBERG &amp; JACEK MAZURKIEWICZ - What Is Good For The Goose (HG2101)" href="https://soundcloud.com/hallowground/norman-westberg-jacek-mazurkiewicz-what-is-good-for-the-goose-hg2101" target="_blank">NORMAN WESTBERG &amp; JACEK MAZURKIEWICZ &#8211; What Is Good For The Goose (HG2101)</a></div>
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		<title>Swans im Rahmen der Leaving Meaning-Tour im Festsaal Kreuzberg</title>
		<link>https://africanpaper.com/2019/10/11/swans-im-rahmen-der-leaving-meaning-tour-im-festsaal-kreuzberg/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 15:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Festsaal Kreuzberg]]></category>
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		<description><![CDATA[In neuer Inkarnation und mit dem aktuellen Album &#8220;Leaving Meaning&#8221; im Gepäck touren die Swans im nächsten Frühjahr durch Europa, begleitet von Norman Westberg, der die Konzerte mit einem Solo-Set eröffnen wird. Am 28. April treten sie im Berliner Festsaal &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/10/11/swans-im-rahmen-der-leaving-meaning-tour-im-festsaal-kreuzberg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In neuer Inkarnation und mit dem aktuellen Album &#8220;Leaving Meaning&#8221; im Gepäck touren die Swans im nächsten Frühjahr durch Europa, begleitet von Norman Westberg, der die Konzerte mit einem Solo-Set eröffnen wird. Am 28. April treten sie im Berliner Festsaal Kreuzberg auf.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/swanswestbergfestsaalkreuzberg.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-19080" title="swanswestbergfestsaalkreuzberg" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/swanswestbergfestsaalkreuzberg.jpg" alt="" width="960" height="741" /></a><span id="more-19079"></span></p>
<p>Dienstag, 28.04.2020<br />
Beginn 20 Uhr<br />
Festsaal Kreuzberg<br />
Am Flutgraben 2<br />
12435 Berlin</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/390524575162159/"><strong>Event @ Facebook</strong></a></p>
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		<title>REMO SEELAND: Hollow Body</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Sep 2019 06:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man etwas tiefer in die Arbeit Remo Seelands als Musiker, Kurator und Labelgründer eintaucht, fällt auf, dass das Wort „Hollow“ immer wieder vorkommt. Der Leib, die Gebeine, die Stadt – all dies wird in einem hohlen Zustand der Leere &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/09/07/remo-seeland-hollow-body/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/HG1903_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18511" title="HG1903_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/08/HG1903_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn man etwas tiefer in die Arbeit Remo Seelands als Musiker, Kurator und Labelgründer eintaucht, fällt auf, dass das Wort „Hollow“ immer wieder vorkommt. Der Leib, die Gebeine, die Stadt – all dies wird in einem hohlen Zustand der Leere dargestellt, und wenn man seinen Assoziationen freien Lauf lässt, kann man auch Hallow Ground, den Namen seines Labels, als daran anknüpfendes Wortspiel lesen und den Bogen bis zu seiner früheren Industrial-Band Náda schlagen. Es ist ein Bildbereich, der auf etwas Desolates, auf einen Mangel anspielen mag, der aber zugleich die<span id="more-18510"></span> Konnotation einer gewissen Reinheit trägt – umso mehr, wenn man den Blickwinkel einiger asiatischer Glaubenssysteme einbezieht.</p>
<p>Zu seiner aktuellen LP „Hollow Body“, die Seeland erstmals unter seinem eigenen Namen und mit Unterstützung befreundeter Kollegen herausgebracht hat, gibt diese Semantik zwischen Morbidität und Erlöstheit sicher keine Antworten, doch sie kann den einen oder anderen kleinen Lichtstrahl auf den Zugang zu seiner geheimnisvollen Musik richten, die vage von zwei momenthaften Erlebnissen des Schweitzer Künstlers inspiriert waren: der sinnlichen Erfahrung in der überfüllten, lärmenden Höhle des New Yorker U-Bahnsystems und der konzentrierten Erdung in der Weite der isländischen Landschaft, wo sich die Wahrnehmung von Geräuschen und der sie umgebenden Stille auf ganz andere Art verschoben hatte.</p>
<p>In einem gewissen Sinne ist die Verschiebung der Wahrnehmung auch eine Erneuerung des Körpers, sobald man diesen nicht von der räumlichen Umgebung getrennt versteht, und so ist schon der treffend „Body Innovation“ betitelte Opener von einem sich ständig wandelnden Klangbild aus melodisch-ambientem Klingeln, den sanften Akkorden auf Gastmusiker Norman Westbergs Gitarre, dunkler Dröhnung und einigen Taktschlägen geprägt. Konstant ist nur die schwermütige und zugleich freundliche Abgeklärtheit, die das ganze Album leitmotivisch durchzieht. Im noch dunkleren „Hollow City“ erscheinen feierliche Glocken wie Schriftzüge über einem verschwommenen Bild, das mit der Zeit immer mehr Konturen offenbart – ein ruhiger Panoramaschwenk, der für Momente die berührende Melodie einer von Reinier van Houdt mit Bogen gespielten Gitarre streift.</p>
<p>Jeder der sechs Tracks kann seine eigene Nuance im besinnlich-melancholischen Spektrum beanspruchen: „Second Coming“ mit eisigen Takten und der schrägen Posaune Steve Fors&#8217; ist ein Downer zwischen Filmscore und Songansatz, „Pulse Points Green“ hat mit hintergründiger Orgel und der immer wieder durchbrochenen Harmonie einen verkaterten Doomjazz-Vibe. „Woosh Before Laya“ ist mit einer stets mit der Zeit spielenden Perkussion und verführerischen Gesangsparts das am wenigsten greifbare Stück, und „Night Within“ stimmt wie ein rauschender Regenschauer den schwermütigen Ausklang an.</p>
<p>Die innere Nacht ist angebrochen, doch ob all die vielen Erlebnisse auf „Hollow Body“ einen äußeren oder inneren Ursprung haben, ist wohl eine Frage, die nur mit einem diffusen „sowohl als auch“ beantwortet werden kann. Schön, dass diese Unsicherheit hier derart reizvoll und konsequent in Szene gesetzt wurde. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://hallowground.com/">Hallow Ground</a></strong></p>
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		<title>LAWRENCE ENGLISH: Cruel Optimism</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2017 05:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es mag etwas einseitig sein, den doch recht allgemeinen Begriff des Optimismus einzig auf die Optimierungsideologie zu münzen, die v.a. seit den 90ern den Subjektpraktiken der westlichen Gesellschaften ihren Stempel aufgedrückt hat. Mit ihrem Essayband &#8220;Cruel Optimism&#8221; hat die amerikanische &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/02/25/lawrence-english-cruel-optimism/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/02/lawrenceenglishcrueloptimism.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13369" title="lawrenceenglishcrueloptimism" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/02/lawrenceenglishcrueloptimism-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es mag etwas einseitig sein, den doch recht allgemeinen Begriff des Optimismus einzig auf die Optimierungsideologie zu münzen, die v.a. seit den 90ern den Subjektpraktiken der westlichen Gesellschaften ihren Stempel aufgedrückt hat. Mit ihrem Essayband &#8220;Cruel Optimism&#8221; hat die amerikanische Autorin Lauren Berlant jedenfalls einige Gedanken angestoßen zu den zwiespältigen Phantomjagden, die in unserer Gesellschaft unter Werten wie Leistung und Wellness vonstatten gehen. Ein Schlüsselwort ist dabei der eher im spirituellen Kontext gebräuchliche Begriff der Anhaftung, der eine starke<span id="more-13368"></span> Abhängigkeit von Dingen, Personen, Ideen und Zielen bezeichnet.</p>
<p>Lawrence English hat das Buch bereits vor einem halben Jahrzehnt gelesen. hauptsächlich wegen Berlants Ausführungen zum Trauma als Blockade wie auch Motor menschlichen strebens, doch es waren die ereignisse der jüngsten Vergangenheit &#8211; die Flüchtlingskrise, die auch in seiner australichen Heimat ihre Auswirkungen hatte, die Drohnenkriege des Westens, die Notwendigkeit einer Black Lives Matter-Bewegung, die jüngsten Veränderungen in Großbritannien und den USA &#8211; die English dazu bewegten, ein ganzes Album dem Buch zu widmen und nach ihm zu benennen. So wie er in Berlants Schriften einen Teil der Essenz seiner eigenen gedanken fand, sollte das Werk ein bisschen wie eine Summa seiner zurückliegenden Kreativität enthalten &#8211; mit anderen Worten war klar, dass es ein besonderes und besonders persönliches Album werden sollte, und gerade deshalb hat er eine ganze Reihe an Kollegen (Thor Harris, Mats Gustafsson, Mary Rapp und Norman Westberg, um nur die Bekanntesten zu nennen) aufgesucht oder ins eigene Studio geladen und auf Dialog gesetzt.</p>
<p>Wenn ein rein musikalisches Werk nun derart stark vone iner nichtmusikalischen Quelle inspiriert ist, ist der Bezug freilich nur schwer zu bewerten. Man mag den einfluss eindringlicher Gedanken zwar in der musikalischen Intensität spüren (oder zu spüren glauben), letztlich aber liegt in solchen Fällen immer zweierlei vor: Zum einen ein autonomes Werk, das auch ohne die Referenz funktionieren kann und sollte, das zum anderen aber auch ein Hinweis auf die zugrundeliegende Quelle, ein Dokument der Dankbarkeit und nicht zuletzt auch ein neuer, quasi interpretatorischer Kontext für diese Quelle sein kann.</p>
<p>In all diesen Funktionen ist &#8220;Cruel Optimism&#8221; ein ungewöhnlich intensives Album geworden: Infernalisch oft in seinem hallenden Rauschen und vibrierenden Dröhnen, oft laut, dynamisch und prasselnd wie in &#8220;Hard Rain&#8221;, doch nicht zuletzt auch wegen der melancholie, die alle Stücke durchwirkt, niemals prahlerisch, sondern auf eine Art genügsam, die das Erhabene, auch die erhabene Ernsthaftigkeit echter, pathosfreier Schwermut zu würdigen weiß. Doch es hat auch eine besinnliche Seite, die in &#8220;Requiem for a Reaper&#8221; und &#8220;The Quietest Shore&#8221; ganz nah an Stille heranreicht. In letzterem winden sich abstrahierten Kirchenglocken aus dem ruhigen Szenario, und man denkt schnell an das Foto des ertrunkenen Alam Kurdi, das English im Begleittext erwähnt. Dann wieder scheint die Musik in ihrer kernigen Materialität auf sich selbst zu verweisen, wie in &#8220;Object of Projection&#8221;, bei dem gesampletes Metallrasseln auf Xenakis-Art durch den Klangraum gezogen wird. Unerbittlich schrecken &#8220;Hammering a Screw&#8221; und &#8220;Exquisit Human Microcosm&#8221; auf, die ein heroisches Pathos anklingen lassen, eines jedoch, das aus der Niedergeschlagenheit herausbricht, diese mit der Wucht eines expressionistischen Schreis in die Welt schleudert und gleichsam durchbricht.</p>
<p>Was am Ende fehlt, ist ein erneuertes, von Labsal geprägtes Tableau. Genau dies würde der Kritik am obsessiven Machbarkeitsglauben auch zuwiderlaufen. Dass &#8220;Cruel Optimism&#8221; allem zum Trotz dennoch kein schwarzmalerisches Werk geworden ist, ist eine seiner starken Seiten. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://room40.org/">Room40</a></strong></p>
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		<title>NORMAN WESTBERG: MRI</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2016 04:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/normanwestbergmri.jpe"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12343" title="normanwestbergmri" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/normanwestbergmri-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Norman Westberg, den die meisten als Gitarristen der Swans kennen, der darüber hinaus aber in einer Vielzahl weiterer Bands aktiv war, leidet seit Jahren an einem ungleichen Abnehmen seiner Hörvermögens, was bei einem auditiv feinfühlige Menschen naturgemäß zu intensiven neuen Beobachtungen führen musste. Eine neue Art, tönen und ihren Nuancen nachzuspüren, neue Unsicherheiten, aber auch im Zuge dessen neu entwickelte Wahrnehmungsfähigkeiten sowie die Wirkung bestimmter<span id="more-12342"></span> medizinischer Heilverfahren gaben Anstoß und Stoff zu dem Album „MRI“, das vor zwei Jahren bereits einmal erschienen ist und nun mit einem neuen dritten Track neu herausgekommen ist.</p>
<p>Die Musik auf „MRI“, die wohl als Koda auf Westbergs Therapie konzipiert ist, ist in der Tat eine Musik der feinen Nuancen und vagen Tendenzen, der unterschwelligen Variationen und subtilen Brüche – all dies in der Gestalt eines klanglich warmen Gitarrenambient, der wunde Stellen und raue Momente zulässt, aber alles unter einem hauchdünnen Film zusammenhält, der den Eindruck erweckt, dass alle Komponenten immer wieder neu miteinander verschwimmen.</p>
<p>Unter diesem Film ist in Titeltrack einiges halbversteckt, an Schritte im Schnee erinnernde Perkussion, die sicher auch der Gitarre und einigen Effekten entstammt, aber auch kleine Spielereien mit dem Tempo, und stets lugt das Infernalische irgendwo um eine Ecke und wird im letzten Moment aufgefangen und in mollastiger Harmonie aufgelöst. Auch im weiteren Verlauf des Albums gibt es Aufwühlendes, im neu hinzugekommenen Bonustrack „Lost Mine“ zum Teil an Obertöne erinnernd, dem harmonisches, beinahe „postrockiges“ Fingerpicking entgegenwirkt.</p>
<p>Mit einer gewissen Sensibilität für solch feinsinnige Klänge – die der zappende Musikkonsument als dröge empfinden könnte – erahnt man schnell, dass unter der einlullenden Oberfläche ein Kampf tobt. Und Westberg schafft es, diesem gerade so viel Raum zu geben, dass die Harmonie gewahrt bleibt und die Musik lediglich an Kontur gewinnt. (A. Kaudaht)</p>
<p><strong>Label: Room40</strong></p>
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		<title>SWANS: The Glowing Man</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2016 04:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Richard Powers Roman The Time of Our Singing sagt der Ich-Erzähler an einer Stelle: „most people wanted from music not transcendence but simply companionship, a tune just as bound by gravity as its listeners were“. Wer die Swans bei &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/06/25/swans-the-glowing-man/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/Swans.jpeg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12359" title="Swans" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/06/Swans-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In Richard Powers Roman <em>The Time of Our Singing</em> sagt der Ich-Erzähler an einer Stelle: „most people wanted from music not transcendence but simply companionship, a tune just as bound by gravity as its listeners were“. Wer die Swans bei einem ihrer zahlreichen Auftritte erlebt hat, der braucht nicht einmal auf Michael Giras <a href="http://younggodrecords.com/products/the-glowing-man">Äußerung</a> zum neuen Album zu verweisen (“I’m decidedly not a Deist, but on a few occasions – particularly in live performance – it’s been my privilege, through our collective efforts, to just barely grasp something of the infinite in the sound and experience generated by a force that is definitely greater than all of us combined.”), <span id="more-12358"></span>der weiß auch so, dass die Musik, die die Swans in den letzten Jahren gespielt haben, tatsächlich weit davon entfernt ist, dem Gesetz der Gravitation zu folgen – wenn man die Metapher wieder aufgreift -, zu sehr waren die Auftritte physische wie die Songform erschöpfende Momente &#8211; vielleicht letztlich ein gigantischer Potlatch (wie ich bezogen auf den Vorgänger &#8220;To Be Kind&#8221;<a href="http://africanpaper.com/2014/05/24/swans-to-be-kind/"> schrieb</a>).</p>
<p>Insofern ist es eventuell letztlich nicht so überraschend, dass Gira einige Zeit vor Veröffentlichung des Albums davon sprach, dass „The Glowing Man“ das letzte in der jetzigen Inkarnation der Band sei, denn nach vier Alben (drei davon Doppelalben) und vielen Tourneen ist vielleicht ein Punkt erreicht, an dem ein Weitermachen in dieser Form einfach nicht mehr möglich ist.</p>
<p>Das Album wird von dem 12-minütigen „Cloud of Forgetting“ eröffnet: Drones, zu denen eine Akustikgitarre und ein Piano hinzukommen. Dann ein Anruf Gottes „Save us“ (Gira selbst nennt das Stück „Gebet“), um am Ende dann „I am blind“ auszustoßen. Das ist ein fast meditatives Stück, das allerdings mit perkussiver Wucht ausklingt. “Cloud of Unknowing” knüpft daran an: Geigen driften ins Atonlale, erst nach sechs Minuten setzt das Schlgazeug ein. Zuerst das Changieren zwischen „Ah I am, I am NOT“, dann schließlich die Ausrufe:„Jesus feeler, Zombie sucker, Zombie healer, Monster eater&#8221;.  Das kurze „People Like Us“ weist Amerikanaeinflüsse auf, knüpft vielleicht an Angels of Light an. Hieß es schon auf &#8220;The World Looks Red / The World Looks Black&#8221;  &#8220;Follow the Sleeper&#8221;, so singt Gira hier: “People like us need a dream to escape. People like us, we need to sleep to awake”, damit dem Somnambulen einen Moment des Erkennens zuweisend. Das Drogenabusus thematisierende “Frankie M” wird von Drones eröffnet und die Stimmen Giras und Kaela Sinclairs erzeugen fast eine transzendente Atmosphäre– dass Gira Charlemagne Palestine-Fan ist und vor Jahren auf Young God Records<a href="http://younggodrecords.com/pages/palestine-coulter-mathoul"> ein Album </a>von ihm veröffentlichte, überrascht nicht. Natürlich gibt es  hier wieder Passagen, die endlos so weitergehen könnten. Überhaupt wird hier erneut stark mit Wiederholung(en) gearbeitet. Auch das Crescdendohafte der meisten Tracks knüpft an die beiden Vorgänger an. Das Titelstück enthält sogar eine Passage aus „Bring the Sun“ von „To Be Kind“. Dennoch hat man den Eindruck, dass das Album leichter/lichter als die beiden Vorgänger ist und es trotz aller Wucht Momente der Kontemplation gibt: „Cloud of Unknowing“ hat Passagen, auf denen Thor Harris‘ Perkussion fast wie Kirchengocken klingen. Textlich gibt es aber immer noch und immer wieder Momente der Gewalt, was exemplarisch an Zeilen wie „Break a glass, stab his eye, choke his neck, nothing’s left“ („Frankie M“), “The sky shows a bruise where our fingers have touched“ („Peolple Like Us“) oder „Joseph is cutting my arm on his bed“ (&#8220;The Glowing Man“) deutlich wird. Das von Giras Frau Jennifer gesungene folkige „When Will I Return?“ beschreibt offensichtlich eine Sexattacke auf sie: “When will this pig-man stop?“ singt sie, um dann aber die Kraft des Überstehens zu feiern: „Then I crawl across the road […] I’m alive“. Das Stück ist vor dem Hintergrund der Anschuldigungen Larkin Grimms sicher doppelt kontrovers. Eine <a href="http://www.tinymixtapes.com/music-review/swans-glowing-man">ganze</a> <a href=" http://thequietus.com/articles/20439-swans-the-glowing-man-album-review">Reihe</a> <a href="http://consequenceofsound.net/2016/06/album-review-swans-the-glowing-man">von</a> <a href=" http://drownedinsound.com/releases/19480/reviews/4150146">Besprechungen </a>des Albums thematisieren die Problematik des Rezensierens vor diesem Hintergrund durchaus differenziert. Dass Gira in seinem Werk (anders als z.B Cliff Richard oder Bill Cosby)  selten(st) eine heile Welt präsentiert hat, sondern sich immer mit den Schatten-,  und Nachtseiten des (Zusammen-)Existierens auseinandergesetzt hat und dabei auch schon einmal Realität und Fiktion<a href=" https://www.youtube.com/watch?v=GeNc4tI5km8"> vermischt </a>hat, macht die Sache vielleicht nicht einfacher, gleichzeitig sollten Urteile nicht von dem entfesselten Mob in den sozialen Netzwerken gefällt werden.</p>
<p>Abschließend kann man noch sagen, dass sich wieder eine Lichtmetaphorik findet, die es schon weitaus länger als erst seit den letzten Alben gibt (vgl. das ambivalente „I am the Sun“ auf „The Great Annihilator“ oder „God Damn the Sun“ auf dem von Gira gehassten Album „The Burnng World“). Auf dem Abschlusstrack „Finally, Peace“ wird die Sonne zu „A ruinous eyesore&#8221;, bevor es dann „all creation is hollow – and a picture’s a shadow“ heißt. Beendet wird das Album dann aber &#8220;friedlich&#8221; (?) mit den endlos wiederholten Worten „your glorious mind“. Sieht man das Album als Abschluss einer Trilogie, wie es einige Rezensenten getan haben, dann kommt dieser letzte Teil einem <em>happy ending </em>vielleicht nicht nahe, aber näher als e<em>s </em>den Swans je zuvor gelungen ist. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://mute.com/">Mute</a> / <a href="http://younggodrecords.com/">Young God Records</a></strong></p>
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