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	<title>African Paper &#187; Stone Breath</title>
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		<title>STONE BREATH: The Secret Heart of Hum / The Sacred Heart Of Hum</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2025 05:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Timothy Renner war immer unglaublich produktiv und nach der Wiederbelegung Stone Breaths  mit dem Album „The Shepherdess And The Bone-White Bird“ im Jahr 2011 folgten zahlreiche Veröffentlichungen: Alben, EPs und Seitenprojekte waren Legion. In den letzten Jahren wurde es musikalisch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/11/stone-breath-the-secret-heart-of-hum-the-sacred-heart-of-hum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/a0148240173_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48503" title="a0148240173_16" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/a0148240173_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="https://africanpaper.com/tag/timothy-renner/">Timothy Renner</a> war immer unglaublich produktiv und nach der Wiederbelegung <a href="https://africanpaper.com/tag/stone-breath/">Stone Breaths </a> mit dem Album <a href="https://africanpaper.com/2011/09/01/stone-breath-with-the-forest-beggars-the-shepherdess-and-the-bone-white-bird/">„The Shepherdess And The Bone-White Bird“</a> im Jahr 2011 folgten zahlreiche Veröffentlichungen: Alben, EPs und Seitenprojekte waren Legion. In den letzten Jahren wurde es musikalisch um Stone Breath etwas stiller und man <span id="more-48501"></span>konnte vielleicht meinen, er stecke seine ganze Energie in seinen Podcast <a href="https://www.strangefamiliars.com/">Strange Familiars</a>, der sich mit Paranormalem, mit Kryptozoologie etc. beschäftigte („a podcast that tells stories through a combination of historical research, witness interviews, discussion, and on-site recordings when possible“). Diese Interessen hatten sich auch auf den Stone Breath-Alben <a href="https://africanpaper.com/2016/08/27/stone-breath-cryptids/">„Cryptids“</a> und <a href="https://africanpaper.com/2017/08/26/stone-breath-witch-tree-prophets/">„Witch Tree Prophets“</a> widergespiegelt.</p>
<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/a2613642005_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48513" title="a2613642005_10" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/a2613642005_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine Antwort auf den etwas geringer gewordenen Output fand sich auf der 2023 erschienenen Zusammenstellung <a href="https://africanpaper.com/2023/07/22/stone-breath-greys-and-orphans/">„Greys &amp; Orphans“</a>: Timothy hatte schon vor vielen Jahren in einem Interview mit <a href="https://www.clippings.me/users/jeanetteleech">Jeanette Leech</a> seine MS-Erkrankung öffentlich gemacht, nun schrieb er in de Linernotes des oben genannten Albums: „A serious MS attack in 2021 has left me with numb fingers, severely limiting my technique and which instruments I am able to play.“ Gleichzeitig kündigte er aber auch an: „Stone Breath will return.“ 2023 erschien noch ein <a href="https://africanpaper.com/2023/12/06/let-my-heart-be-burned-neues-material-von-forest-beggars">Minialbum des „katholischen“ Seitenprojekts The Forest Beggars</a>.</p>
<p>Nun sind (endlich) zwei (sehr) ähnlich betitelte und gestaltete Alben veröffentlicht worden, auf denen eine leichte musikalische Umorientierung virulent wird: Dem Banjo kommt nur noch eine sehr kleine Rolle zu, stattdessen steht das Harmonium klar im Zentrum. Die Titel der Alben greifen einen Begriff auf, der auf dem mit dem alten Weggefährten Prydwynn eingespielten Album <a href="https://africanpaper.com/2014/08/09/stone-breath-children-of-hum/">„Children Of Hum“ </a>aus dem Jahr 2014 erstmals auftauchte: In den Linernotes konnte man lesen, dass Prydwynn auf die Frage, wie man all die vielen unterschiedlichsten musikalischen Ideen und Stile vereinen könne, antwortete: „Some things hum. Some things don&#8217;t hum. I follow those things that hum.“</p>
<p>Auf „The Secret Heart Of Hum“ finden sich sowohl Songs als auch instrumentale Tracks (die vielleicht etwas an das Album <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/album/entity-drift">„Entity Drift“</a> erinnern), wobei letzere eine Aura des Mysteriösen haben: Das Album wird eröffnet von „Night After Night“, das Sprachsamples von jemandem enthält, der davon erzählt, wie er nachts von etwas Unheimlichen geweckt wird, dazu dröhnt ein leicht unheilschwangeres Harmonium, hinzu kommen Feldaufnahmen von Wasser und Vögeln. Stücke wie „Under Clouds And Over Me“ mit merkwürdigen, entfernten Geräuschen und dunklem Dröhnen, „Witch Pit“ mit Feldaufnahmen von zirpenden Grillen, Eulen und entfernten Stimmen sowie „Alive“ (Feldaufnahmen von Vögeln und Insekten) erzeugen eine ähnliche außerweltliche, teils nokturne Stimmung. „Gallows Pole“ ist die Interpretation eines <a href="https://mainlynorfolk.info/lloyd/songs/themaidfreedfromthegallows.html">bekannten Traditionals</a>. Renners getragener Gesang tönt: „Hangman, hangman, slack your rope – slack it for awile &#8211; / I think I see my mother coming, traveling many a mile.“ Das Harmonium klingt hier wie eine Drehleier. Der Song „One Year and One Day“ enthält die Aufforderung: „If you&#8217;ll give another night, the dawn shall take all your cares.“ Dem Sujet entsprechend ertönen auf „Spider Eyes“ leicht bedrohliche Drones, es gibt Harmoniumpassagen und dann ein Flüstern: „The spiders in the trees are watching me“. „Heart&#8217;s Home“ ist geprägt vom Zusammenspiel eines mittelalterlich klingenden Harmoniums und Banjo und der Feststellung: „I followed the hum to my heart&#8217;s home: a lonesome hole, dug so long ago“. Als Überraschung folgt darauf die Interpretation von <a href="https://africanpaper.com/tag/leonard-cohen/">Cohens </a> Meisterwerk „Who By Fire“, verglichen mit <a href="https://africanpaper.com/tag/coil/">Coils</a> Interpretation hat Renners Version einen fast schon sakralen Charaker. Beendet wird das Album von dem sechsminütigen „The Secret Heart Of The Seventh Gate“, mit der auch schon auf anderen Songs im Werk Reenners gestellten Frage „Who is listening to me?“. Stück wie Album enden dann etwas ambivalent mit „Have all my songs now been sung?“.</p>
<p>„The Sacred Heart Of Hum“ ist musikalisch ähnlich ausgerichtet. Das Album beginnt mit „Rapture“: Man hört dunkel-mysteriöse Drones, ein Mädchen spricht. Das 20-minütige „The Shepheredess Of The Fiery Wheels“ ist eine tolle Mischung aus repetetiven Harmoniumpassagen und dem Spiel des Gimbri-Banjos, auf der Renner (s)eine religiöse Vision beschreibt: „See four faces on every head: oxen, eagle, lion, and man./Cloaked they are by folded wings, and lifted up by folded hands/The thunder rolls an endless prayer – lightning cracks the nighttime air.“ „Sorrow&#8217;s Epiphany“ ist die Vertonung eines Gedichts über die drei heiligen Könige, auf der zum Harmonium und den Feldaufnahmen eine gezupfte Akustikgitarre hinzukommt. „The Voice In The Water“ ist ein melodisch-ambienter Track mit unheimlichen Geräuschen und dem Rauschen von Wasser. „Apparition“ mischt Stimme und kristalline Sounds, die klingen, als habe <a href="https://africanpaper.com/tag/asmus-tietchens/">Asmus Tietchens</a> etwas beigesteuert. Irgendwann erzählt ein Junge von einer Frau, die ihm erschienen ist. „Burning Water“ lässt einen alten Mann sprechen, während auf „The Voice In The Earth“ Loops von Stimmen (einem Chor (?)) zu hören sind. Auf dem Abschlussstück „Saint Ottilia“ singt Sarada begleitet von einer Akustikgitarre.</p>
<p>Um auf oben gestellte Frage zurückzukommen: Es wäre mehr als tragisch, wenn mit dieser Zwillingsveröffentlichung alles gesagt/gesungen wäre, denn nicht grundlos sprach oben erwähnte Jeanette Leech in &#8220;Seasons They Change&#8221;, ihrer &#8220;story of acid and psychedelic folk&#8221;, u.a. bzgl. Stone Breath von &#8220;unique combinations of personalities, interests, and circumstances&#8221;. Tatsächlich hat Renner ein so idiosynkratisches und eigenes wie eigenwilliges Werk geschaffen, das gerne noch erweitert werden darf. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/">Self-Released</a><br />
<iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3468770928/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4025015861/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Let My Heart Be Burned: Neues Material von Forest Beggars</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 05:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Stone Breath nach einer längeren Pause 2009 „The Shepherdess And The Bone-White Bird“ veröffentlichten, lag dem Album eine CD mit dem Titel „Virgo, Mater, Domina“ bei, die dem scheinbar anonymen Projekt Forest Beggars zugeschrieben war. Beim Hören des Albums &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/06/let-my-heart-be-burned-neues-material-von-forest-beggars/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als <a href="http://africanpaper.com/tag/stone-breath/">Stone Breath</a> nach einer längeren Pause 2009<a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/stone-breath-with-the-forest-beggars-the-shepherdess-and-the-bone-white-bird/"> „The Shepherdess And The Bone-White Bird“</a> veröffentlichten, lag dem Album eine CD mit dem Titel „Virgo, Mater, Domina“ bei, die dem scheinbar anonymen Projekt Forest Beggars zugeschrieben war. Beim Hören des Albums wurde einem dann schnell klar, dass es sich bei den Beteiligten um die Stone Breath-Besetzung (<a href="http://africanpaper.com/tag/timothy-renner/">Timothy Renner</a>, <a href="http://africanpaper.com/tag/prydwyn/">Prydwyn</a>, Sarada) handeln musste.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/a0558036857_16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38785" title="a0558036857_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/a0558036857_16.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-38782"></span>&#8220;The purpose for this was to create more explicitly Catholic devotional music while keeping Stone Breath a bit more secular. We decided to make Forest Beggars anonymous. Even though, if you are familiar with the playing and voices, you might know who is making the music – that&#8217;s not the point. We aren&#8217;t trying to hide, or to be mysterious. We just wanted Forest Beggars to be about the music, the lyrics, the art, etc – and not to be about our individual personalities et al.&#8221;,<a href="https://www.facebook.com/stonebreath"> schreibt</a> Timothy Renner auf seiner Facebookseite.</p>
<p>Pläne für weitere Aufnahmen zerschlugen sich damals und erst jetzt erscheint die erste neue Forest Beggars-Veröffentlichung namens „Let My Heart Be Burned“ mit sechs neuen Stücken als auf 30 Exemplare limitierte Lathe-Cut und als CD sowie Download. Ein neues Album ist für 2024 geplant.</p>
<p>@<a href="https://forestbeggars.bandcamp.com/album/let-my-heart-be-burned">Bandcamp </a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2611200635/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>STONE BREATH: Greys And Orphans</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jul 2023 03:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das letzte Stone Breath-Album erschien 2017, „Greys And Orphans“ ist – wie im Titel schon angedeutet wird – aber nicht der reguläre Nachfolger zu „Witch Tree Prophets“, sondern eine Zusammenstellung von an verschiedenen Orten veröffentlichten sowie unveröffentlichten Stücken. Auf diesem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/07/22/stone-breath-greys-and-orphans/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/a4242384490_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36572" title="a4242384490_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/a4242384490_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das letzte <a href="http://africanpaper.com/tag/stone-breath/">Stone Breath</a>-Album erschien 2017, „Greys And Orphans“ ist – wie im Titel schon angedeutet wird – aber nicht der reguläre Nachfolger zu <a href="http://africanpaper.com/2017/08/26/stone-breath-witch-tree-prophets/">„Witch Tree Prophets“</a>, sondern eine Zusammenstellung von an verschiedenen Orten veröffentlichten sowie unveröffentlichten Stücken. Auf diesem Album und auf<a href="http://africanpaper.com/2016/08/27/stone-breath-cryptids/"> „Cryptids“</a> war <a href="http://africanpaper.com/tag/timothy-renner/">Timothy Renners </a>Interesse an (scheinbar) Unerklärlichem, an Kryptozoologie virulent geworden und in den letzten Jahren hatte er sich auf seine beiden Podcasts<a href="https://www.strangefamiliars.com/"> „Strange Familiars“</a> („Strange Familiars is a paranormal <span id="more-36570"></span>podcast that tells stories through a combination of historical research, witness interviews, discussion, and on-site recordings when possible“) und <a href="https://thefloweredpath.com/">„The Flowered Path“ </a>(„Stories of saints, folk saints, miracles, and visionaries“) konzentriert.</p>
<p>Die ersten drei auf „Greys And Orphans“ enthaltenen Stücke haben eine enge Verbindung zum Strange Familiars-Podcast, handelt es sich doch um die vollständigen Versionen des Titelstücks, die ursprünglich für eine Zusammenarbeit mit einem anderen Musiker gedacht waren. Alle drei Versionen von &#8220;Grey&#8221; werden von einer atmosphärisch gezupften Akustikgitarre bestimmt, „Grey Three“ hat leicht orientalische Momente. Das dann folgende „The Blood-Red God“ wurde ursprünglich für die Compilation <a href="https://inthecitiesofyoureyes.bandcamp.com/album/in-the-cities-of-your-eyes">„In The Cities Of Your Eyes“</a> aufgenommen, mit der Flüchtlingscamps in Griechenland unterstützt werden sollten. Passenderweise ist das Stück ein scharfer Angriff auf den (Gott des) Krieg(es): „Worshipped by rich, feared by poor: the blood-red endless god of war“. Perkussion bei diesem Stück steuerte Anthony Hoskin bei, mit dem Renner während der kurzzeitigen Auflösung Stone Breaths als Crow Tongue aufnahm und dem auf „Cryptids“ eine tragende Rolle zukam. „Ashes Of The Fading Light“ stammt aus den Aufnahmen zu „Witch Tree Prophets“ und hätte sicher auch dort einen guten Platz gefunden. Hier beeindruckt wieder der zweistimmige Gesang von Renner und dem langjährigen Mitstreiter Prydwyn: „And we are given songs in the cold dark night./But who is listening far beyond the fading light?“ Danach folgen zwei (sehr kurze) Stücke, die nicht im eigentlichen Sinne von Stone Breath sind, sondern die als Bonusmaterial für die Tapeversion des <a href="http://africanpaper.com/2013/10/05/albatwitch-only-dead-birds-sing-over-the-graves-of-fallen-kings/">ersten Albatwitchalbums</a> gedacht waren, die dann aber nicht erschien. Renner hatte <a href="http://africanpaper.com/tag/albatwitch/">Albatwitch</a> zusammen mit Brian Magar gegründet und das Duo war politisch wesentlich eindeutiger als alles, was Renner zuvor gemacht hatte. Dazu wurden Folkelemente mit Noise und Metal kombiniert, was zu sehr interessanten Gattungshybriden führte. Auf „One Day It Will Come To Pass“ und „The Corday Waltz“ ( beide Stücke stammen aus der musikalischen Fassung von Peter Weiss&#8217; „Marat/Sade“.) werden Akustikgitarre und Harfe mit einer harschen E-Gitarre kombiniert. Das letzte Stück, „Sacred Heart Of The Seventh Gate“, wurde als Demo live von Renner allein eingespielt und sollte Teil eines neuen Stone Breath-Albums werden. Renner hatte schon vor einigen Jahren seine MS-Diagnose öffentlich gemacht; ein starker Schub im Jahr 2021 führte dazu, dass seine Fähigkeit Instrumente zu spielen, erheblich beeinträchtigt wurde und insofern ist unklar, wie es musikalisch weiter gehen wird, allerdings ist geplant, mindestens ein weiteres Album in der klassischen Besetzung Renner, Prydwyn und Sarada einzuspielen. Wie heißt es auf „Sacred Heart&#8230;“: „And what shall I do?/ I will follow the hum until all of my songs have been sung.“ (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/">Hand/Eye</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3210556503/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=772421339/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Greys and Orphans: Zusammenstellung von Stone Breath</title>
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		<pubDate>Mon, 08 May 2023 05:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade ist unter dem Titel „Greys and Orphans“ ein acht Stücke enthaltendes Stone Breath-Album erschienen. Auf der CD gibt es kein neues Material, sondern sie versammelt unveröffentlichte und seltene Stücke aus den letzten Jahren. U.a. findet man die ungekürzte Version &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/08/greys-and-orphans-zusammenstellung-von-stone-breath/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade ist unter dem Titel „Greys and Orphans“ ein acht Stücke enthaltendes <a href="http://africanpaper.com/tag/stone-breath/">Stone Breath</a>-Album erschienen. Auf der CD gibt es kein neues Material, sondern sie versammelt unveröffentlichte und seltene Stücke aus den letzten Jahren. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/a4242384490_16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35560" title="a4242384490_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/a4242384490_16.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a> <span id="more-35557"></span>U.a. findet man die ungekürzte Version von &#8220;Grey One&#8221;, ein Instrumental, mit dem der &#8220;Strange Familiars&#8221;-Podcast (&#8220;Strange Familiars&#8221; is a paranormal podcast that tells stories through a combination of historical research, witness interviews, discussion, and on-site recordings when possible.&#8221;) eröffnet wird. Es gibt mit „Ashes Of The Fading Light“ ein Stück aus den Sessions zum Album <a href="http://africanpaper.com/2017/08/26/stone-breath-witch-tree-prophets/">&#8220;Witch Tree Prophets&#8221;</a>, „The Blood-Red God“ war ursprünglich auf der Compilation<a title="V.A.: In The Cities Of Your Eyes" href="http://africanpaper.com/2016/01/02/v-a-in-the-cities-of-your-eyes/">„In The Cities Of Your Eyes“</a> enthalten, mit der Flüchtlingscamps in Griechenland unterstützt wurden.</p>
<p>Das letzte reguläre Stone Breath-Album „Witch Tree Prophets“ stammt aus dem Jahr 2017, danach gab es Material von Timothys Projekt <a href="http://africanpaper.com/2020/12/05/wildnisgeist-pandemonium/">Wildnisgeist </a>sowie seine Soloalben <a href="http://africanpaper.com/2018/12/29/timothy-renner-belsnickel/">„Belsnickel“</a> und <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/album/fallow">&#8220;Fallow&#8221;</a>.</p>
<p>Zeitgleich mit dem Album ist mit <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/merch/elzicks-farewell">„Elzick&#8217;s Farewell“</a> ein schmaler Bildband erschienen, der drei Comics und Illustrationen von <a href="http://africanpaper.com/tag/timothy-renner/">Timothy</a> enthält.</p>
<p>@ <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/">Bandcamp</a> <iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3210556503/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Tam Lin: Interpretation von Timothy Renner</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/11/01/tam-lin-interpretation-von-timothy-renner/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2022 05:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Timothy Renner hat gerade seine Interpretation der wahrscheinlich aus dem sechzehnten Jahrhundert stammenden Ballade „Tam Lin“ veröffentlicht. Der knapp 10-minütige Song wurde zusammen mit Eamonn O&#8217;Neill eingespielt. Renner selbt schreibt: „Part of a series of paranormal-themed ballads recorded for Strange &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/11/01/tam-lin-interpretation-von-timothy-renner/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Timothy Renner hat gerade seine Interpretation der wahrscheinlich aus dem sechzehnten Jahrhundert stammenden Ballade „Tam Lin“ veröffentlicht. Der knapp 10-minütige Song wurde zusammen mit Eamonn O&#8217;Neill eingespielt. Renner selbt schreibt: „Part of a series of paranormal-themed ballads recorded for Strange Familiars podcast.“ Das Stück wurde über die Jahrzehnte immer wieder interpretiert, so spielten u.a. Current 93, Fairport Convention, Steeleye Span oder die Mediæval Babes Versionen ein. <span style="color: #000000;"><br />
</span></p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/a0043629164_16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32028" title="a0043629164_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/10/a0043629164_16.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-32026"></span>@ <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/">Bandcamp </a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=328350579/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Unterstützung für Timothy Renner (Stone Breath, Strange Familiars)</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 05:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[In einem Interview hatte Timothy Renner vor etlichen Jahren seine Erkrankung an Multipler Sklerose öffentlich gemacht. Im Moment scheint es, als sei er gesundheitlich sehr angeschlagen. Das künstlerische Wirken Renners ist in den vergangenen Jahren auf diesen Seiten immer wieder &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/04/13/unterstutzung-fur-timothy-renner-stone-breath-strange-familiars/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Interview hatte<a href="http://africanpaper.com/tag/timothy-renner/"> Timothy Renner</a> vor etlichen Jahren seine Erkrankung an Multipler Sklerose öffentlich gemacht. Im Moment scheint es, als sei er gesundheitlich sehr angeschlagen. Das künstlerische Wirken Renners ist in den vergangenen Jahren auf diesen Seiten immer wieder beleuchtet worden. Seit Mitte der 90er hat er in unzähligen Inkarnationen (Timothy, Timothy Revelator, timeMOTHeye) und Formationen (Mourning Cloak, Stone Breath, Breathe Stone, The Spectral Light and Moonshine Firefly Snakeoil Jamboree, Black Happy Days, Moth Masque, Crow Tongue, Forest Beggars, Albatwitch, Wildnisgeist) Musik (ein)gespielt, die (auch immer) seine spirituelle Entwicklung und seine persönlichen Obsessionen widerspiegelte.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/TRenner2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24940" title="TRenner" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/TRenner2.jpg" alt="" width="654" height="772" /></a><span id="more-24936"></span>Auf seinen beiden Labeln Dark Holler und Hand/Eye hat er im Laufe der Jahre eine Reihe von Künstlern veröffentlicht (u.a. Robin Crutchfield, United Bible Studies, Nick Grey, In Gowan Ring). Dabei beschäftigte sich Timothy mit Folk lange bevor dieser mit dem Boom durch New Weird America hip wurde. In den letzten Jahren hat er sein Interesse an (scheinbar) Unerklärlichem in einer Reihe von<a href="https://www.amazon.de/Timothy-Renner/e/B072X44SD5%3Fref=dbs_a_mng_rwt_scns_share"> Büchern</a> und dem wöchentlichen Podcast <a href="https://www.strangefamiliars.com/">Strange Familiars</a> ausgelebt.</p>
<p>Wer also Renner unterstützen möchte, der kann es auf vielerlei Weise tun. Sein Freund Neddal Ayad (Desolation Singers, the does) hat ein paar Links zusammengestellt:</p>
<p>&#8220;There are several informal fundraisers going on via the <a href="https://www.facebook.com/groups/strangefamiliars">FB group associated with his podcast </a></p>
<p>A more direct way to help is via the <a href=" https://www.patreon.com/StrangeFamiliars">Strange Familiars Patreon </a></p>
<p>Buying his music, books, and art from <a href=" http://darkhollerarts.com/">Dark Holler Arts </a></p>
<p>Or buying music and merch via his<a href=" https://stonebreath.bandcamp.com/"> Bandcamp</a></p>
<p>And finally<a href=" https://www.paypal.com/paypalme/timothyrenner/25"> the most direct option</a></p>
<p><a href=" https://linktr.ee/strangefamiliars"> More links</a>&#8221;</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1251124652/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3639589475/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>WILDNISGEIST: Pandemonium</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2020 05:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem Auszug aus einer „Macbeth“-Verfilmung, auf dem es heißt, dass die Bäume im Birnam Wood beginnen, sich zu bewegen und damit die Erfüllung der Prophezeiung des Macbeth erschienenen gekrönten Kindes („Macbeth shall never vanquished be until/Great Birnam Wood to &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2020/12/05/wildnisgeist-pandemonium/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/12/Wildnisgeista0587243409_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-23342" title="Wildnisgeista0587243409_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2020/12/Wildnisgeista0587243409_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit einem Auszug aus einer „Macbeth“-Verfilmung, auf dem es heißt, dass die Bäume im Birnam Wood beginnen, sich zu bewegen und damit die Erfüllung der Prophezeiung des Macbeth erschienenen gekrönten Kindes („Macbeth shall never vanquished be until/Great Birnam Wood to high Dunsinane Hill/Shall come against him.“) einleiten, beginnt das neue Wildnisgeist-Album. Sind es in Shakespeares kürzester Tragödie aber nur die Soldaten, die zur Verschleierung ihrer Anzahl Bäume und Äste mit sich tragen,<span id="more-23341"></span>lässt sich also in dem von Hexen und Geistern erfüllten Stück eine rationale Erklärung finden, scheint es bei Wildnisgeist eher um un- bzw. paranormalere Dinge, um seltsame Begebenheiten zu gehen.<a href="http://africanpaper.com/tag/timothy-renner/"> Timothy Renner</a> hat sich in den vergangenen Jahren mit seinem Podcast <a href="https://www.strangefamiliars.com/">Strange Familiars </a> fortlaufend mit (scheinbar) unerklärlichen Ereignissen beschäftigt, hat eine <a href="https://www.amazon.de/Timothy-Renner/e/B072X44SD5%3Fref=dbs_a_mng_rwt_scns_share">Reihe von Büchern</a> über Big Foot etc. geschrieben und scheint tatsächlich von der Existenz paranormaler Phänomene überzeugt zu sein.</p>
<p>Auch die letzten beiden Stone Breath-Alben (<a href="http://africanpaper.com/2016/08/27/stone-breath-cryptids/">„Cryptids“</a> und <a href="http://africanpaper.com/2017/08/26/stone-breath-witch-tree-prophets/">„Witch Tree Prophets“</a>) waren thematisch davon beeinflusst und das vor gut zwei Jahren veröffentlichte erste Wildnisgeist-Album diente dann auch bezeichnenderweise dazu,<a href="https://stonebreath.bandcamp.com/album/wildnisgeist"> „to open a sonic gate to the unexplained“</a>.</p>
<p>Der Titel „Pandemomium“ verweist auf eine schon längst verlassene und weitgehend zerstörte Stadt, die sich einmal im Tuscarora State Forest befand. Im August 2019 gingen Timothy Renner und Chad Redding dort wandern, machten Feldaufnahmen, blieben über Nacht und wurden<a href="https://stonebreath.bandcamp.com/album/pandemonium"> laut Renner</a> mit einer Reihe scheinbar unerklärlicher Phänomene konfrontiert: „We went to Pandemonium seeking ghosts. We found weird dreams of little creatures, unexplained sounds, an eerie white face staring from the woods, a rusty spring left in camp, strange lights, and much more. “</p>
<p>Das gut 50-minütige Album enthält einen langen Track aus Feldaufnahmen von zwitschernden Vögeln, fließendem Wasser, Zikaden, es setzen melodischen Drones ein, man hört (Holz-)Pochen, es gibt ätherisch-hell kristalline Momenten, dann scheinen Instrumente gezupft zu werden, fast so, als wolle sich inmitten der Klanglandschaft ein Song manifestieren. „Pandemomium“ ist ein in weiten Teilen gar nicht so mysteriöses als eher wunderschönes Dronealbum, dessen Atmosphäre weniger eine der Bedrohung als einer leichten Entrücktheit ist. Auch diejenigen, die wenig Resonanzraum für all die heutzutage auftretenden Spielformen des Irrationalen und der Bricolagemetaphysik haben, können also durchaus das Album mit Gewinn hören. (MG)</p>
<p>Label: <a href="http://darkhollerarts.com/">Hand / Eye</a></p>
<p><a href="https://stonebreath.bandcamp.com/music">@ Bandcamp </a><br />
<iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=805921541/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>TIMOTHY RENNER: Belsnickel</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/12/29/timothy-renner-belsnickel/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2018 06:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Weihnachtszeit gab es schon des Öfteren spezielle Veröffentlichungen von Timothy Renner und vor Jahren hatte er das dronebasierte Album „SnowAngelsUndeathSong“ aufgenommen, welches er jetzt für „Belsnickel“, ein selbst so betiteltes „wintertime album“, überarbeitet und erweitert hat. Der Titel des &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/12/29/timothy-renner-belsnickel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/12/Belsnickel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16926" title="Belsnickel" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/12/Belsnickel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zur Weihnachtszeit gab es schon des Öfteren <a href="https://www.discogs.com/Stone-Breath-The-Holly-Crown/release/1443354">spezielle Veröffentlichungen</a> von Timothy Renner und vor Jahren hatte er das dronebasierte Album „SnowAngelsUndeathSong“ aufgenommen, welches er jetzt für „Belsnickel“, ein selbst so betiteltes <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/album/belsnickel">„wintertime album“,</a> überarbeitet und erweitert hat. Der Titel des Albums verweist auf den aus Süddeutschland („Pelzmärtel“) stammenden und von den <a href="https://www.themsv.org/blog/belsnickel-wha-holiday-traditions-shenandoah-valley">Pennsylvania Dutch</a> verwendeten Namen des vorweihnachtlichen Gabenbringers, der es bis <a href="(https://www.youtube.com/watch?v=qVKm0gxaacA">in die amerikanische Version von The Office geschafft hat</a>,<span id="more-16925"></span> und dessen etwas ruppiges, dunkles Erscheinungsbild ihn sicher in die Tradition von Knecht Ruprecht setzt, wobei Belsnickel im Gegensatz zu diesem alleine kommt, um seine Gaben (und/oder Strafen) zu verteilen.</p>
<p>Der größte Teil der Stücke ist instrumental und wird von Drones dominiert, so etwa die drei verrauschten Teile von „Snow Angels“, die eine mysteriöse Stimmung evozieren und so klingen, als seien sie in einem Schneesturm aufgenommen worden. Im zweiten Teil kommt eine leicht verzerrte Gitarre hinzu. Auf „Winternight“ hört man merkwürdige, an Stimmen erinnernde Geräusche und warme Drones, „Crow Angels“ wird von Feldaufnahmen von Krähen druchzogen. Das Stück ist meditativ und wird von einer dezenten Traurigkeit geprägt und geht in „The Devil Does Some Good“ über, auf dem Renner ein<a href="http://visitpadutchcountry.com/der-belsnickel-by-henry-harbaugh/"> Gedicht Henry Harbaughs</a> über den titelgebenden „Belsnickel“ rezitiert, das deutlich macht, welch druchaus ambivalente Figur er ist: „Oh, do you know that ugly, that nasty man?/Wow! Can you call that fellow a human being?/Yes, that he is a human, may be believed by whomever wants to,/He looks to me too much like the devil! […] Now Belsnickel shakes his bag terribly,/Out fall the cakes and chestnuts;/Whoever is good can pick them up; whoever is bad, then whack!/He flogs him thoroughly.“ Das Titelstück entwickelt sich aus Drones zu einem auf dem Banjo gespielten Folksong, der einem Zeitungartikel über den „Belsnickel“ entnommen wurde und in dem erneut deutlich wird, dass er nicht unbedingt die schönste Kreatur ist. Beendet wird das Album von „Where the Stones Bleed“, einem Folksong, auf dem Renners Gesang von Harmonium und Banjo untermalt wird.</p>
<p>Dieses Album ist ein schönes Antidot gegen den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=QNOCK7B1vD4">weihnachtlichen Kommerz</a> und wer einmal erlebt hat, wie am 27.12. Menschenmassen sich um neue Handys etc. scharen, der kommt nicht ganz umhin, sich zu wünschen, der Belsnickel käme vorbei und vergesse definitiv nicht seine<a href="https://www.themsv.org/sites/default/files/2017/Figure%201%20web.jpg"> Peitsche</a>. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/">Hand/Eye </a></strong></p>
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		<title>TIMOTHY RENNER: Fallow</title>
		<link>https://africanpaper.com/2018/06/30/timothy-renner-fallow/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2018 05:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Breathe Stone]]></category>
		<category><![CDATA[Crow Tongue]]></category>
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		<description><![CDATA[Timothy Renner hat neben zahlreichen Stone Breath-Veröffentlichungen (jüngst noch hier) immer wieder (teilweise unter leicht verschiedenen Namen) Soloalben veröffentlicht, die musikalisch sehr unterschiedlich ausgerichtet sein konnten: Vom Experimentellen hin zu selbstreflexiv betitelten „Primitive Recordings“ von Traditionals oder aber einer Tour &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/06/30/timothy-renner-fallow/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/06/Timothy-Renner.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15821" title="Timothy Renner" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/06/Timothy-Renner-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Timothy Renner hat neben zahlreichen Stone Breath-Veröffentlichungen (jüngst noch <a href="http://africanpaper.com/2017/08/26/stone-breath-witch-tree-prophets/">hier</a>) immer wieder (teilweise unter leicht verschiedenen Namen) Soloalben veröffentlicht, die musikalisch sehr unterschiedlich ausgerichtet sein konnten: Vom <a href="https://crucialblast.bandcamp.com/album/undeath">Experimentellen </a>hin zu selbstreflexiv betitelten „Primitive <a href="https://www.discogs.com/de/Timothy-Primitive-Recordings/release/971019">Recordings</a>“ von Traditionals oder aber einer <a href="http://africanpaper.com/2015/07/04/timemotheye-the-spectral-light-grave-needs/">Tour de Force</a> durch die verschiedensten Genres, die Renner sich im Laufe seiner Karriere zu eigen gemacht hat.<span id="more-15819"></span> Vor einigen Monaten erschien ein in einer alten Kirche eingespieltes <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/album/live-alone-1">Livealbum</a>, das auf gewisse Weise „Fallow“ antizipiert, sein aktuelles, fast ausschließlich akustisches Album, auf dem sich neue wie auch Neuinterpretationen älterer Stücke finden.</p>
<p>Meistens wird Renners Gesang auf „Fallow“ lediglich von einem Instrument untermalt: Sehr häufig von Banjo, wie z.B. auf „Candle, Corpse and Bell“ (ursprünglich von Breathe Stone auf „<a href="https://stonebreath.bandcamp.com/album/hex-thistle">Hex Thistle</a>“ eingespielt), „Where The Crows Go“, „A Sorrow Spell“ (erstmalig auf Stone Breaths „The Nightbird’s Psalm“-Album zu finden) oder „Twelve Moons“, manchmal von einer Gitarre („Buried, Lost, Forgotten“). Auf dem ursprünglich von Crow Tongue interpretierten Clive Palmer-Cover „Osiris“ wird Renners Gesang lediglich von einem Harmonium begleitet. Auf„Corpse Candles“, „Hear Her Wings“ oder „Black Witch Bones (Grave Needs)“ kann man neben dem jeweiligen Saiteninstrument noch Drones hören.</p>
<p>Es finden sich Motive, Themen und Metaphern, die das Werk des in Pennsylvania ansässigen Renner seit Jahren prägen: Christentum (das vor einigen Monaten von Stone Breath zur„<a href="https://bravemysteries.bandcamp.com/album/communion-of-saints">Communion of Saints</a>“–Compilation beigesteuerte “Red Footsteps&#8221;), die in den letzten Jahren größeren Raum einnehmende Kryptozoologie: Auf „Some Thing“ (“Something walks beside me through the trees./I can&#8217;t see it, but it sees me”) oder “Bygone Graves” (“I felt its eyes, its piercing glare,/Staring from I knew not where./I did not see it in the trees/Nor did I hear it walking there.”). Der beschriebenen Natur wohnt aber nicht nur wegen ihrer Bewohner auch immer etwas Magisches inne: “Corpse candles weave all through the trees./Will-o-the-wisps whisper things to me.”(“Corpse Candles“). Motten (“The Moth’s Departure”) tauchen auf, Traditionals (“Reynardine”) werden neu interpretiert.</p>
<p>In den letzten Jahren hatte Renner sich (insbesondere mit seinem Projekt <a href="http://africanpaper.com/2015/01/03/albatwitch-if-corporations-are-people-why-dont-they-die/">Albatwitch</a>) stärker politisch positioniert. Explizite Kritik findet sich auf &#8220;Fallow&#8221; nicht, aber im postfaktischen Zeitalter der <a href="https://www.vox.com/policy-and-politics/2017/3/22/14762030/donald-trump-tribal-epistemology">„tribal epistemology“</a> und in einem Land, das einen unter hypertrophem <a href="https://c.o0bg.com/rf/image_960w/Boston/2011-2020/2017/01/13/BostonGlobe.com/EditorialOpinion/Images/0116beam.jpg">Narzismus</a> leidenden Präsidenten hat, der gerade dabei ist, die USA r<a href="https://www.theguardian.com/law/2018/jun/28/supreme-court-rulings-muslim-ban-abortion-unions-what-do-they-mean-kennedy">adikal umzugestalten</a>, kann man Zeilen wie „The shadow you are walking through/Is cast just by yourself. /Illusions built from smoke and dust: /A mask you try to sell. /Vanity cracks your fragile soul./ You try to see yourself./ The mirror mocks your fractured glare./ You do not know yourself. /Repeating someone else&#8217;s words: /Another masquerade. /A promise broken is a lie, /Today as yesterday.“ sicher auch als Zeitdiagnose lesen.</p>
<p>Zeitgleich mit diesem Album erscheint<a href="https://stonebreath.bandcamp.com/album/entity-drift"> “Entity Drift”</a>, ein experimentelles, nicht songorientiertes Album mit „Drones, hums, and liminal whir created for Strange Familiars podcast“, auf dem die Songtitel („Grey Mist“, „Ghost Forge“ oder „Fogwalkers“) die erzeugte Stimmung gut widerspiegeln. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/">Hand/Eye</a></strong></p>
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		<title>WILDNISGEIST: s/t</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jan 2018 08:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Timothy Renner hat neben seinen zahlreichen songorientierten Arbeiten auch immer wieder experimentellere, dronebasiertere Aufnahmen gemacht, etwa auf “SnowAngelsUndeathSong” oder dem „Undeath“-Album. In den letzten Jahren wurde Renners Interesse an Cryptozoologie und an (scheinbar) Unerklärlichem verstärkt virulent, was sich auf den &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/01/13/wildnisgeist-wildnisgeist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/01/Wildnisgeist10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14741" title="Wildnisgeist10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/01/Wildnisgeist10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Timothy Renner hat neben seinen zahlreichen songorientierten Arbeiten auch immer wieder experimentellere, dronebasiertere Aufnahmen gemacht, etwa auf “SnowAngelsUndeathSong” oder dem<a href="https://www.discogs.com/de/Time-Moth-Eye-Undeath/release/3638688"> „Undeath“</a>-Album. In den letzten Jahren wurde Renners Interesse an Cryptozoologie und an (scheinbar) Unerklärlichem verstärkt virulent, was sich auf den letzten beiden Stone Breath-Alben <a href="http://africanpaper.com/2016/08/27/stone-breath-cryptids/">„Cryptids“</a> und <a href="http://africanpaper.com/2017/08/26/stone-breath-witch-tree-prophets/">„Witch Tree Prophets“</a> sowie seinen<a href=" https://www.amazon.com/s/ref=nb_sb_noss_2?url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=timothy+renner"> Büchern </a>(u.a. zu Bigfoot) und dem wöchentlichen Podcast <a href="http://strangefamiliars.darkhollerarts.com">„Strange Familiars“</a> widerspiegelt. <span id="more-14740"></span>Dieser thematische Fokus prägt auch sein neues Projekt Wildnisgeist mit einem von dem Autoren <a href="https://www.joshuacutchin.com/">Joshua Cutchin</a> übernommenen Namen, der auf die Gemeinsamkeiten zwischen Poltergeistphänomenen und Bigfoot verweisen soll.</p>
<p>Die hier zu hörende, selbst so bezeichnete<a href="https://stonebreath.bandcamp.com/album/wildnisgeist"> „experimental drone music“</a>, die u.a. Drones mit Feldaufnahmen von Bächen und Tieren etc. kombiniert, soll „a sonic ritual for summoning the other“ sein (wie es in den Linernotes heißt). Mit einem Zitat aus dem 3. Akt von Macbeth (“It will have blood, they say. Blood will have blood.Stones have been known to move, and trees to speak.) beginnt der über einstündige Track. Dann hört man fließendes Wasser und nach etwa fünf Minuten setzen entfernt melodische, u.a. am Harmonium erzeugte Drones ein. Passagen des langen Stücks haftet tatsächlich eine Aura des Un-Heimlichen, Mysteriösen an, insbesondere irritieren einige der Tierstimmen, die dekontextualisiert wirklich Unbehagen auslösen. Die getragenen Melodien machen das Stück zu einer Trauermusik, die mit dem Plätschern von Wasser ausklingt. Da sich das Stück sehr langsam entwickelt, mag man es als statisch empfinden, aber das ist vielleicht tatsächlich eine Klanglandschaft, durch die man nicht rennt, sondern viel eher geht. Wer dieses Album nicht als „sonic ritual“ nutzen möchte, dem sei gesagt, dass der musikalische Gehalt auch gut allein für sich (be)stehen kann. Fans der Arbeiten von Richard Skelton (in dessen Werk der Natur ebenfalls eine zentrale Rolle zukommt) sollten das Album sicherlich mehr als schätzen.</p>
<p>„If you notice any strange activity after playing this recording, I would very much like to hear of your experiences“, schreibt Renner im Booklet und man muss unweigerlich daran denken, dass es auf Coils <a href="http://africanpaper.com/2017/09/16/time-machines-time-machines/">Time Machines-Album</a> hieß: “artifacts generated by your listening environment are an integral part of the experience”.  (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/">Hand/Eye</a></strong></p>
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