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	<title>African Paper &#187; The Dwarfs of East Agouza</title>
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		<title>THE DWARFS OF EAST AGOUZA: High Tide In The Lowlands</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jul 2023 02:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bedenkt man, dass die ägyptisch-amerikanischen Dwarfs of East Agouza eine Supergroup sind, deren Mitglieder Alan Bishop (Bass, Vocals, Altsaxofon), Maurice Louca (Keyboards, Drum Machine) und Sam Shalabi (E-Gitarre) in zahlreiche andere Projekte involviert sind, kann man nur anerkennen, dass nach &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/07/01/the-dwarfs-of-east-agouza-high-tide-in-the-lowlands/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/SRV533_front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-35427" title="SRV533_front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/04/SRV533_front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bedenkt man, dass die ägyptisch-amerikanischen Dwarfs of East Agouza eine Supergroup sind, deren Mitglieder Alan Bishop (Bass, Vocals, Altsaxofon), Maurice Louca (Keyboards, Drum Machine) und Sam Shalabi (E-Gitarre) in zahlreiche andere Projekte involviert sind, kann man nur anerkennen, dass nach dem 2016 erschienenen Debüt <a title="THE DWARFS OF EAST AGOUZA: Bes" href="http://africanpaper.com/2016/04/23/the-dwarfs-of-east-angouza-bes/">&#8220;Bes&#8221;</a> noch zwei weitere Alben erschienen sind und die Herren daneben noch ausgiebig aufgetreten sind &#8211; eine Seite, die auch immer wieder auf Tonträgern dokumentiert wurde. <span id="more-35426"></span>Jüngst fand auch die vorliegende Konzertaufnahme, die 2017 in Brüssel bei einem Auftritt in den Ateliers Claus mitgeschnitten wurde, ihren Weg auf Vinyl. Kennt man die Affinität der Dwarfs zu spontanen Improvisationen, dann macht man sich wahrscheinlich wenig Sorgen um allzu große Überschneidungen zu den Studioalben.</p>
<p>Anlässlich des ein Jahr vorher erschienenen Debüts hieß es bei uns: &#8220;Eine Band, die aus Sam Shalabi, Alan Bishop und Maurice Louca besteht, nennt sich natürlich nur höchst ironisch Dwarfs, denn musikalisch sind die drei, die sich vor einigen Jahren eine Wohnung im Kairoer Bezirk Agouza teilten, alles andere als Zwerge. Eigentlich gab es in der Zeit gerade genug zu tun. Bishop hatte mit den <a title="THE INVISIBLE HANDS: Teslam" href="http://africanpaper.com/2014/12/06/the-invisible-hands-teslam/">Invisible Hands</a> gerade einen würdigen Nachfolger für die <a title="SUN CITY GIRLS: Eye Mohini (Sun City Girls Singles Volume 3)" href="http://africanpaper.com/2013/07/13/sun-city-girls-eye-mohini-sun-city-girls-singles-volume-3/">Sun City Girls</a> ins Leben gerufen, Shalabi arbeitete emsig mit dem <a title="LAND OF KUSH: The Big Mango" href="http://africanpaper.com/2013/11/30/land-of-kush-the-big-mango/">Land of Kush</a>-Kollektiv und <a title="MAURICE LOUCA: Elephantine" href="http://africanpaper.com/2019/07/12/maurice-louca-elephantine/">Louca</a>, der wahrscheinlich schon Ideen zu seiner künftigen Band <a title="ALIF: Aynama-Rtama" href="http://africanpaper.com/2015/09/05/alif-aynama-rtama/">Alif</a> ausbrütete, hatte gerade sein <a title="MAURICE LOUCA: Benhayyi Al-Baghbaghan (Salute The Parrot)" href="http://africanpaper.com/2014/11/15/maurice-louca-benhayyi-al-baghbaghan-salute-the-parrot/">Solodebüt</a> in den Regalen stehen. Da man sich aber ohnehin bei all diesen und weiteren Unternehmungen unter die Arme griff, blieb immer wieder Zeit zum ungezwungenen Jammen, und so waren irgendwann die Dwarfs of East Agouza geboren, eine Supergroup, in der das kreative Input aller drei gleichermaßen einfließen sollte&#8221;.</p>
<p>Die erste Seite von &#8220;High Tide in the Lowlands&#8221; enthält eine ausladendere Version des Opener von &#8220;Bes&#8221;, &#8220;Baka of the Future&#8221;, und auch in der hier vorliegenden Version kann man die Fusion der verschiedenen Stile, in denen die drei firm sind, geradezu physisch spüren. Formal überschneiden sich viele Details &#8211; &#8220;ein grooviger Bass, ein zeterndes Tenorsaxophon, eine von allerhand trikontinentalen Einflüssen geprägte Jazzgitarre und nordafrikanische Perkussion in allen möglichen und unmöglichen Variationen&#8221;, wie es in der Besprechung hieß &#8211; mit der Studioversion, doch ein aggressiveres Tempo und eine etwas weniger saubere Klangbeschaffenheit geben dem Song eine spürbar andere Aura, bei der die im Original starken Easy Listening-Elemente ins Hintertreffen geraten: Nach einem erwartungsvoll stimmenden Auftakt, der etwas von einem spannungsgeladenen Vorspann hat und doch mit seinem energischen Picking auf der elektrischen Gitarre gleichsam medias in res geht, und dem Einsatz einer metallischen Perkussion und etwas Dröhnendem fügt sich bald alles zu einer groovigen Mixtur zusammen, die man sich in den 70ern und bei bislang jedem Psych- oder Space Rock-Revival gewünscht hätte, und die sich als so hypnotisch erweist, dass alle in Laufe des Tracks noch aufkommenden Details &#8211; neue Muster auf der Gitarre, psychedelisches Georgel &#8211; nur noch physisch wahrnimmt. Erst ein deutlicherer Bruch, bei dem die immer elektrifizierter wirkende Perkussion nach vorn rückt und für Momente den Rest fast verstummen lässt, holt einen vor dem finalen Tempoanstieg zurück ins Hier und Jetzt.</p>
<p>Nach dem offenen, leicht schrägen Schluss ist das Publikum gewappnet für das mir bislang von keiner anderen Aufnahme her bekannte &#8220;The Sprouting of the 7th Entertainment&#8221;, das mit Alans leiernden Stimmbeiträgen und allerhand rasselnden Geräuschen als Kulisse für die soliden Gitarrenparts um einiges zerfledderter startet. Schnell entpuppt sich der Track als eine schwindelige Karussellfahrt, bei der seltsame Schreie, trällernde Saxophonparts, merkwürdig orgelnde Pfeifgeräusche und funky Gitarren nicht immer ganz von einander unterschiedbar sind, aber zusammen immer mal durch den Fleischwolf wagemutiger Tempospielereien gedreht werden.</p>
<p>Nicht erst, wenn gegen Ende ein begeistertes Publikum zu hören ist, verdeutlichen die beiden Stücke, die die Intensität der vierzig Minuten gut einfangen, wie sehr die Dwarfs auch als Live-Band überzeugen. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Sub Rosa</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1745607056/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>THE DWARFS OF EAST AGOUZA: Bes</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2016 05:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Band, die aus Sam Shalabi, Alan Bishop und Maurice Louca besteht, nennt sich natürlich nur höchst ironisch Dwarfs, denn musikalisch sind die drei, die sich vor einigen Jahren eine Wohnung im Kairoer Bezirk Agouza teilten, alles andere als Zwerge. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/04/23/the-dwarfs-of-east-angouza-bes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/THEDWARFSOFEASTANGOUZA.jpe"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12017" title="THEDWARFSOFEASTANGOUZA" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/04/THEDWARFSOFEASTANGOUZA-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine Band, die aus Sam Shalabi, Alan Bishop und Maurice Louca besteht, nennt sich natürlich nur höchst ironisch Dwarfs, denn musikalisch sind die drei, die sich vor einigen Jahren eine Wohnung im Kairoer Bezirk Agouza teilten, alles andere als Zwerge. Eigentlich gab es in der Zeit gerade genug zu tun. Bishop hatte mit den<a href="http://africanpaper.com/tag/the-invisible-hands/"> Invisible Hands</a> gerade einen würdigen Nachfolger für die <a href="http://africanpaper.com/tag/sun-city-girls/">Sun City Girls</a> ins Leben gerufen, Shalabi arbeitete emsig mit dem <a href="http://africanpaper.com/2013/11/30/land-of-kush-the-big-mango/">Land of Kush</a>-Kollektiv und Louca, der wahrscheinlich schon Ideen zu seiner künftigen Band <a href="http://africanpaper.com/2015/09/05/alif-aynama-rtama/">Alif</a> ausbrütete, hatte gerade sein Solodebüt in den Regalen stehen.<span id="more-12016"></span></p>
<p>Da man sich aber ohnehin bei all diesen und weiteren Unternehmungen unter die Arme griff, bleib immer wieder Zeit zum ungezwungenen Jammen, und so waren irgendwann die Dwarfs of East Agouza geboren, eine Supergroup, in der das kreative Input aller drei gleichermaßen einfließen sollte.</p>
<p>Ein grooviger Bass, ein zeterndes Tenorsaxophon, eine von allerhand trikontinentalen Einflüssen geprägte Jazzgitarre und nordafrikanische Perkussion in allen möglichen und unmöglichen Variationen – wer bei diesen instrumentellen Zutaten funkige Psychedelic mit west- und nordafrikanischem Einschlag erwartet, liegt ganz richtig, doch die Musik verströmt auch den Geist leichtfüßiger Easy Listening-Musik, wie sie Mondo- und sonstige Genrefilmer in den 70ern liebten. Irgendwie passt das auch perfekt zu der titelgebenden altägyptischen Gottheit Bes, die nicht nur Beschützer der Menschen war, sondern auch ein sehr unterhaltsamer Gott mit einem Faible  – siehe Artwork – für&#8217;s Tanzen, einem Hang zur Groteske und zur Dreibeinigkeit.</p>
<p>Man kann „Baka of the Future“ gar nicht goutieren, ohne zumindest mit dem Fuß zu wippen, denn der repetitive Groove und die stylischen Handdrums sind so tanzbar wie <a href="http://africanpaper.com/2014/11/15/maurice-louca-benhayyi-al-baghbaghan-salute-the-parrot/">das letzte Solowerk Loucas</a>, der hier sämtliche Register seines Metiers zwischen traditionellen Rhythmen und vom <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wGbYG41-6wU">Mahraganat</a> beeinflusster Elektronik zieht. Coole Gitarrenparts und eine filmreife Mundharmonika sorgen für Kolorit, was die Musik allerdings am ehesten von jedem Easy Listening unterscheidet, ist ihre manchmal ins sperrige kippende Eindringlichkeit, wegen der man sie kaum ohne volle Aufmerksamkeit nebenbei rezipieren kann.</p>
<p>Bei jedem Stück und auch innerhalb jedes Stücks brechen sich neue &#8211; instrumentelle, melodische, rhythmische, harmonische &#8211; Ideen Bahn und oft leiten recht spontane Brüche neue Episoden ein. Manchmal gebärdet sich das Gitarrenspiel etwas kniedelig, just weil man es kann, dann jaulen die Saiten bluesig, weil es verdammt gut passt, dann sind arabische Einflüsse unüberhörbar, und ähnlich wie bei Shalabis Hauptband Land of Kush findet man sich in einem Kairoer Szenario wieder, das im besten Sinne einen Begriff wie polykulturell verdient. Subtile Synthietupfer und perkussive Ekstatik gehören da ebenso mit ins Bild.</p>
<p>Dann die zweite Scheibe: nach dem soliden Auftakt „Resinance“ das monumentale halbstündige „Museum of Stranglers“, das mit seinen Twangs und den klagenden und summenden Drones und mitreißenden Gitarrenparts so etwas wie ein Album im Album darstellt – unglaublich, denn „Bes“ wäre auch ohne dieses Finale furios gewesen. Just bei Nawa erschienen als Doppel-CD, Doppel-LP und dem obligatorischen Download. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://www.nawarecordings.com/">Nawa Recordings</a></strong></p>
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