Das Røed Quartett um den norwegischen Saxophonisten Aksel Røed bringt dieser Tage sein neues Album “Red Nose Hymn” bei Sauajazz in den gängigen Formaten heraus. Die Combo verbindet modernen Jazz mit Einflüssen der klassischen 1960er-Jahre-Tradition und setzt dabei auf ein dynamisches, zugleich fein austariertes Zusammenspiel.
Die Stücke bewegen sich zwischen energiegeladenen Improvisationen, melodischer Offenheit und einer warmen, organischen Klangsprache. Besonders das Zusammenspiel von Saxophon mit Trompete beziehungsweise Flügelhorn erzeugt, wie es vom Label heißt, eine lyrische, stellenweise fast schwebende Atmosphäre, während Kontrabass und Schlagzeug den Kompositionen eine flexible rhythmische Tiefe verleihen. Trotz der stilistischen Rückbezüge wirkt das Album, wie es ferner heißt, nicht nostalgisch, sondern lebendig und unmittelbar.

Neben Aksel Røed gehören Cornelia Nilsson am Schlagzeug, Lyder Røed an Trompete und Flügelhorn sowie Ola Høyer am Kontrabass zum Ensemble. Ursprünglich entstand die Formation für eine Auftragsarbeit beim Tedansfestival 2024.
Foto: Rasmus Vik Lagerberg