Die in London lebende DJ Teneil Throssell, die ursprünglich vom Psych Rock kam und vor einigen Jahren als HAAi mit dem DJing begann, bringt im September ihre zweite EP bei Mute / PIAS heraus. “Head Above The Parakeets”, der Beinahe-Titeltrack des Minialbums “Put Your Head Above The Parakeets” feierte bereits seine Radio-Premiere bei Mary Anne Hobbs auf BBC Radio 6 Music. “Put Your Head Above The Parakeets” ist die zweite EP der Künstlerin seit dem letztjährigen “Systems Up, Windows Down”.
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Archiv der Kategorie: News
Harbors: Ellen Fullman und Teresa Wong mit Streicherduo auf Room40
Ende August erscheint ein gemeinsames Album der Künstlerinnen und Komponistinnen Ellen Fullman und Teresa Wong. Das Zusammenspiel aus Wongs Cello und eines von Fullman konstruierten skulpturartigen Saiteninstruments von enorm raumgreifender Größe ist inspiriert von der Atmosphäre wechselhafte Bewegungen in verschiedenen Gewässern, im Speziellen der San Francisco Bay.
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Firefly Festival mit Konzerten, Installationen und Übertragungen
Am 29. August findet in Berlin unter dem Namen Firefly ein ganztägiges Festival mit experimenteller elektronischer Musik statt. Den Auftakt bilden von 13-19 Uhr eine Reihe an Klang- und Video-Installationen von Felicity Mangan, Ana Maria Rodriguez und Stefanie Loveday. Im Anschluss gibt es zwei Performances: JD Zazie gibt eine Soloshow u.a. am Turntable, das aus Pascal Arnold, Christoph Brünggel und Benny Jaberg bestehende Trio führt ein in den Installationskomntext integriertes Live-Set auf. Am frühen Abend werden zudem Radiobeiträge von Datscha Radio, Cashmere Radio und Colaboradio übertragen. Online-Tickets sind zwei Wochen vor der Veranstaltung bei Firefly direkt erhältlich.
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Hollow: Neue EP von Ikonika auf Hyperdub
Ikonika alias Sara Abdel-Hamid bringt Ende August eine neue, auf Techniken des Dub und Grime basierende und trotz alledem clubtaugliche EP heraus. Im Frühjahr brachte Ikonika eine eingängige, unkompliziert-tanzbare Techno-EP namens “Bodies” heraus. “Hollow” dagegen knüpft in seiner subtilen Machart und im Einbezug von verwehren Streichern und arabisch anmutenden Melodiezitaten an die vor drei Jahren erschienene LP “Distractions” an.
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As Ships Go By: Neue Moonlit Missive-Single von In Gowan Ring
Bee als In Gowan Ring vertont auf der 32. Ausgabe seiner Reihe Moonlit Missives ein Gedicht des amerikanischen Symbolisten Eilhu Vedder (1836-1923), der im späten 19. Jahrhundert als Dichter, Maler und Buchillustrator bekannt wurde. Der Text des mit leicht elektrifiziertem Gitarrenspiel aufgenommenen Folksongs ist ein Auszug aus Vedders Langgedicht A Midsummer Daydream, auch das Artwork entstammt einem Gemälde des Künstlers.
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Sleep Has His House: Re-Issue des Current 93-Albums bei House of Mythology
Zusammen mit “Horsey” ist auch das 2000 erschienene Current 93-Album “Sleep Has His House” auf der Basis der ursprünglichen Master-Tapes und von The Bricoleur aufbereitet neu herausgekommen. “Sleep Has His House”, eines der wenigen Alben, bei denen ursprünglich die Schreibweise Current Ninety Three verwendet wurde, entstand nach dem Tod von David Tibets Vater – die Trauer ist in vielen Texten der Songs spürbar, ganz direkt v.a. im anrührenden Titelsong, der zusammen mit “Niemandswasser” und “Good Morning, Great Moloch” zu den beliebtesten Songs der Band werden sollte und bis heute gerne als Zugabe bei Konzerten gespielt wird. Ebenfalls bekannt ist “Immortal Bird”, das vorab als Split-Single mit “Cripple and the Starfish” der damals am Beginn ihrer Karriere stehenden Antony and the Johnsons herauskam.
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A Certain Ratio kündigen neues Album an
Nach einer ausgedehnten Tour und einer umfangreichen Serie an Wiederveröffentlichungen bringen A Certain Ratio ihr erstes neues Studioalbum seit zwölf Jahren heraus. Für das sehr poppig – oder wie man früher sagte: radiotauglich – ausgefallene “ACR Loco” hat das Trio aus Manchester mit Wurzeln in der Post Punk- und Industrial- beeinflussten Elektronik der späten 70er und dem Dunstkreis von
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Zweiter Teil der Schweizer Sound Journeys erscheint bei Nonclassical
Die von Nick Luscombe vor kurzem begründete Serie mit Beiträgen schweizer Experimentalmusik geht in die zweite Runde. Auf der neuen EP bieten Beiträge von Tobias Meier, Franzsika Baumann und Sum of R. einen Einblick in sehr unterschiedlich Stile und Szenen des Landes. Für die nächsten Monate sind bereits eine weitere EP und ein Longplayer geplant.
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Horsey: Re-Issue des Current 93-Klassikers mit Bonus-Material bei House of Mythology
Die lange angekündigte Wiederveröffentlichung des 1990 herausgekommenen Current 93-Albums “Horsey” – ursprünglich “Horse” und um einige Tracks kürzer – ist nun bei House of Mythology erschienen. Obwohl mit dem Titelsong und dem eindringlichen Comus-Cover “Diana” einige der auf lange Sicht beliebtesten Stücke der Band enthalten sind, nimmt “Horsey” eine Sonderstellung in der ohnehin sehr wandlungsreichen Diskografie der Band ein. Die LP, die zunächst in einer Box zusammen mit Nurse With Wounds “Lumb’s Sister”-Soundtrack und Sol Invictus’ “Lex Talionis” herauskam wurde nur zu einer Hälfte mit David Tibets englischen Musikerfreunden aufgenommen, die an den vorausgehenden und nachfolgenden Arbeiten beteiligt waren und landläufig als World Serpent-Family bezeichnet wurden. Die anderen Tracks wurden mit Musikern der japanischen Band Magic Lantern Cycle aufgenommen, deren “Chimæra”-CD Tibet später auf Durtro herausbrachte.
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Split-Album von Controlled Death und Rudolf Eb.er auf Cold Spring
Zwei in Osaka lebende Künstler, die sich beide auf ganz unterschiedliche Weise in den letzten Jahren mit dem Tod beschäftigt haben, veröffentlichen demnächst auf Cold Spring eine Split-LP mit dem passenden Titel „Death Ceremonies“.
Split Frequencies Vol. III: Dritter Teil der Reihe erscheint auf Sombre Soniks
Auf dem auf rituelle Musik elektronischer wie folkiger Machart spezialisieren Label Sombre Soniks erscheint der dritte Teil einer Reihe an Split-Alben, bei denen zwei Acts je eine seitenfüllende Komposition beisteuern. Auf der aktuellen Folge
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Digitales Album von Little Annie und Paul Wallfisch
Zehn Jahre nach “Genderful”, ihrem letzten Longplayer als Duo, haben Little Annie und Paul Wallfisch, die mittlerweile an unterschiedlichen Orten leben, ein neues Album aufgenommen. Die zehn Songs auf “A Bar Too Far”, die neben eigenen Stücken auch einige Coverversionen von Tony Bennett und anderen enthalten, sind einmal mehr in Stil des Torch Songs verfasst, der v.a. als Annies Markenzeichen gilt. Aber auch laszive Elektronik ist in Tracks wie “Swamp Sexy” zu hören. Das Album ist zunächst als digitale Veröffentlichung über Bandcamp (freie Preiswahl) erhältlich, ein physischer Tonträger ist geplant. Der Erlös geht an Glory Temple Ministries, eine kirchlichen Einrichtung in Miami.
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Terrain Reduction von Automatisme erscheint Anfang August
Der frankokanadische Komponist und Soundartist William Jourdain, der sich Automatisme nennt, bringt mit “Terrain Reduction” ein Click and Cuts-orientiertes Album heraus, dessen weitgehend ambiente Elektronik von Theorien zu Raum und Zeit inspiriert ist.
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Neue EP von Mute Swimmer
Guy Dale alias Mute Swimmer bringt mit “Matador” eine neue 3 Track-EP heraus. An den feinsinnig ausgearbeiteten Songs an der Grenze zu Soundscapes, die auf der Basis minimalistischer Pianospuren mit einem üppigen Instrumentarium aufwarten, sind eine Reihe an Gastmusikern beteiligt, u.a. Oras Shukur an der Klarinette und Ben Osborn an einigen elektronischen Geräten.
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JD Zazie und Heidrun Schramm beim Odd Wednesday
Mit der Open Air und in dezenter Lautstärke durchgeführten Odd Wednesday-Reihe kehrt das Berliner ACUD nach und nach in den Konzertbetrieb zurück. Bei der am Mittwoch den 29. Juli stattfindenden Folge treten die Klangkünstlerinnen JD Zazie und Heidrun Schramm mit einer Turntable-Performance, einer in Echtzeit improvisierten Soundkollage und einigem mehr auf. Die Veranstaltung ist auf zwanzig Tickets begrenzt, die im Vorverkauf erhältlich sind.
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From Isolation 9: Cecilia Forssberg, James Hammond und Keir Vine
Auf dem neunten Teil der beliebten “From Isolation”-Reihe lassen Cecilia Forssberg, James Hammond und Keir Vine in drei unbetitelten Kompositionen verwehten gesang, verspielte, an Continuous Music erinnernde Synthies, leicht verfremdetes Saitenspiel und nüchtern anmutende Spoken Words in einer rauschenden Brandung mit einander verschwimmen. Dramatik, Reflexion und Abgeklärtheit klingen an und fokussieren das Thema Isolation aus unterschiedlichen Blickwinkel.
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Surrender: Neues Album von Dmitry Evgrafov
Der Komponist Dmitry Evgrafov bringt in den nächsten Tagen sein viertes Album beim FatCat-Sublabel 130701 heraus. “Surrender” knüpft mit seinem auf Konzertpiano und einem achtköpfigen Streichorchester basierenden Klanggewand an die (neo-)klassische Ausrichtung früherer Arbeiten an, erweitert derartige Konzepte allerdings deutlich hörbar durch Instrumente wie Bass, Marimba, Xylophon, Glockenspiel, Synthies und Perkussion. 
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Agalma: Drew McDowall mit neuem Album im September
Benannt nach einem altgriechischen Wort für Votivgabe und ursprünglich unter dem Arbeitstitel “Ritual Music” konzipiert, hat der in New York lebende schottische Musiker Drew McDowall ein kollaboratives Album fertiggestellt, an dem zahlreiche internationale Musiker beteiligt sind – Kali Malone und Catarina Barbieri sind nur die hierzulande bekanntesten. “Agalma” ist ein klanglich wie emotional facettenreiches Album, McDowall selbst betrachtet es als sein bisher liturgischstes und am weitesten vom Industrial entferntes Werk. Teil des Albums sind Fotografien und Designs der Künstlerin Caroline Schub.
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Dichtung und Avantgarde-Folk: Neues Songalbum von Silvia Tarozzi
Die Komponistin, Geigerin und Autorin Silvia Tarozzi zählt Alda Merinis Dichtung seit langem zu ihren wichtigsten Inspirationsquellen, viele ihrer eher ausladenden Kompositionen zwischen Free Jazz und Neuer Musik sind an Texte der Lyrikerin angelehnt, doch blieb der Bezug bislang eher abstrakt, da Tarozzi die sprachliche Seite ihres Werks überwiegend mit eigenem Material füllte. Auf ihrem neuen Longplayer “Mi specchio e rifletto” vertont sie erstmals Texte Marinis und wählt dafür ein klassisches Songformat als Rahmen. Das Ergebnis ist ein vielgestaltiges Stück Progressive Folk mit zahlreichen Brücken in jazzige Gefilde und wird vom Label mit Künstlern einer früheren Ära – Franco Battiato, Maria Monti, Penguin Cafe Orchestra, Juana Molina, Brigitte Fontaine – verglichen. Es erscheint in den nächsten Tagen bei Unseen Worlds.
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