Das neueste Tape “Sear” von Lush Worker, dem Solo-Projekt des nordenglischen Gitarristen Mike Vest (bekannt aus Bands wie Bong, Blown Out oder Drunk in Hell und zahlreichen Kollaborationen), erscheint am 25. Oktober 2024 bei Cruel Nature Records. Auf “Sear” verbindet Vest rauchige Gitarrendröhnung mit abstrahierten Noise(-Rock-)Elementen und einem
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Archiv der Kategorie: News
Valentina Magaletti, Theresa Baumgartner, Noémi Büchi und Kateryna Zavoloka in der Berliner Volksbühne
Am Freitag, den 25. Oktober, lädt die Berliner Volksbühne in Kooperation mit Heroines of Sound Edition #3 zu einen Abend mit audiovisuellen Live-Performances des Duos Valentina Magaletti (Drums) & Theresa Baumgartner (Lichtkunst), ferner von Noémi Büchi und Zavoloka. Die Veranstaltung deckt ein vielseitiges Spektrum ab, dessen musikalische Seite von Dröhnung über
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Saagara: Drittes Album des Projektes auf Glitterbeat
Dieser Tage erscheint das schlicht “3″ betitelte dritte Album des heute als Quintett auftretenden indisch-polnischen Projektes Saagara auf dem Glitterbeat-Sublabel tak:til. Unter dem Bandnamen firmieren der von zahlreichen Kollaborationen bekannte und in vielen Musiksparten bewanderte in Warschau lebende Komponist und Mehrfachinstrumentalist Wacław Zimpel und das aus Giridhar Udupa (Ghatam), Aggu Baba (Khanjira), K Raja (Thavil) und Mysore N. Karthik (Violine) bestehende Instrumentalensemble. In der Zusammenführung aus klassischen und elektronischen Klangquellen knüpft “3″ an seine beiden Vorgänger an – neu dagegen ist der Fokus auf Rhythmik, die wie viele der Instrumente seine Wurzeln in indischen Musiktraditionen hat und in den Stücken mit experimentierfreudig umgesetzten Bauformen elektronischer Clubmusik verschmilzt. Das Album erscheint in den gängigen Formaten.
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Alpenblót: Trepaneringsritualen, Sutekh Hexen und Curse All Kings gemeinsam auf Tour
Dunkler Ambient, räudiger Industrial, rituelle Feierlichkeit, metallene Wurzeln – die auf zwei Kontinenten beheimateten drei Acts Trepaneringsritualen, Sutekh Hexen und Curse All Kings verbindet bei unterschiedlichen ästhetischen Ansätzen einiges, und so bilden sie auch ein passendes musikalisches
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Mona Mur: Konzert und Filmvorführung in der Berliner Galiläa-Kirche
Am Samstag, dem 30. November 2024, findet in der Galliläa-Kirche in Berlin ein besonderer Themenabend zu und mit der Sängerin Mona Mur statt. Der Abend beginnt mit einem Konzert ihres neuen Trios mit Johannes Roloff am Klavier und Gary Schmalzl an der E-Gitarre. Mona Mur präsentiert unveröffentlichte Versionen von Songs ihres direkt nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in der
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Slow Motion Lightning: Neue CD von Mike Cooper
Auf Room40 erscheint in Kürze ein neuer Longplayer von Mike Cooper. in seiner schwülheißen Atmosphäre ist “Slow Motion Lightning” ein weiteres interessantes Kapitel von Coopers Tropical Gothic-Projekt, das durch eine ganz eigene, von karibischer und lateinamerikanischer Weird Fiction und einem Interesse an abgründiger Psychedelik geprägten Perspektive eine neue Art von Exotik fernab romantisierender Projektionen entstehen lässt. Die Stücke basieren zu einem großen Teil auf Samples und Loops von traditionellen (Flöte, Ukulele, diversen Gitarren) und zweckentfremdeten (Flaschen) Klangquellen sowie Field Recordings, inspirierend waren u.a. zwei Bücher der Autoren Wilson Harris und Edgar Mittelholzer. Dazu und zum Hintergrund des
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Dožam: Neues kollaboratives Album von Kimia Koochakzadeh-Yazdi
Die iranisch-kanadische Musikerin und Komponistin Kimia Koochakzadeh-Yazdi, deren “Noor-e Tāreek” im Rahmen der Post Orientalism-Reihe “Radif of Iranian Music” bereits auf unseren Seiten vorgestellt wurde, hat gerade ihr neues digitales Album “Dožam” veröffentlicht. Das fünfteilige Werk verbindet traditionelle iranische Musik mit elektroakustischen Klängen und Techniken. Jeder Track basiert auf einer spezifischen iranischen Tonleiter und wird von talentierten Musikerinnen und Musikern aus Iran begleitet, namentlich Negin Mohammadi, Hiwa Seyfizade, Samar Araghi, Anahita Azimi und Bahar Amrollahi. “Dožam” vereint in den Worten der Komponistin “eine Sammlung von Gefühlen wie Wut, Trauer, Frustration und Kummer, die Klänge und Resonanzen zusammenbringt, um Klangwelten zu erschaffen, die die gemeinsamen Erfahrungen widerspiegeln, die überall auf der Welt empfunden werden”.
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Shifting Ships In Foreign Ports: Neues Tape des Dröhners Öber Traptt
Auf Cruel Nature erscheint in den kommenden Tagen und somit ein knappes Jahr nach der bei Rat Run herausgekommenen EP “Office Life” ein neues Tape namens “Shifting Ships In Foreign Ports” des obskuren Londoner Drone-Musikers Öber Traptt. Das Album enthält zwei jeweils seitenfüllende, bassschwere Soundscapes, die Dröhnung mit Field Recordings und weiteren, bisweilen durchaus lärmenden Geräuschen zu einem dichten, dunklen Soundgewebe verknüpft. Der erste Track, das Titelstück, beginnt mit Vogelzwitschern, das an eine frühmorgendliche Aufbruchstimmung erinnert und vielleicht den einzigen heiteren Moment des Releases bietet. Schwerpunktmäßig dominieren angeraute Drones, die Raum für melodische Strukturen und bedrohlich knarrende Details lassen. Der zweite Track startet gröber, doch bald schiebt sich ein harmonisches Dröhnen darunter und bildet eine sanfte Grundlage für umherhantierende Geräusche und Sprachfetzen. Das Album vermittelt eine maritime Atmosphäre, in der das Dröhnen rostiger Schiffsrümpfe und das Rauschen der Ozeane die enorme Kraft des Meeres und die Winzigkeit menschlicher Existenz eindrucksvoll gegenüberstellen. “Shifting Ships In Foreign Ports” ist eine der gelungensten Umsetzung eines solchen Sujets seit den vielleicht besten Drone-Arbeiten von Nurse With Wound, “Salt” und “Salt Marie Celeste”. Es ist auch digital erhältlich.
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Brillants: Zweiter Teil der Handmades-Reihe auf Unsounds
Unsounds Records bringen unter dem Titel “Handmade Volume 02: Brillants” den zweiten Teil einer Reihe an digitalen Singles heraus, die inhaltlich eine Hommage an das klassische Handwerk darstellen. Ging es in der ersten Folge um das traditionelle Bäckerei- und Konditorei-Handwerk mit seinen Arbeitsprozessen, seinen spezifischen Terminologien und letztlich seinen kulinarischen Erzeugnissen, so nimmt das
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Unspoken Poetry: Comeback der Sängerin und Musikerin Moskitoo
Weather haben gerade ein neues Album der japanischen Sängerin und Klangkünstlerin Sanae Yamasaki a.k.a. Moskitoo unter dem Titel “Unspoken Poetry” herausgebracht. Nach elf Jahren Pause als Solo-Künstlerin, wenn man von einer Filmmusik absieht, kehrt Moskitoo mit einem Longplayer zurück, der die Entwicklung ihrer filigranen, verträumten, verrauschten Musik weiter vorantreibt. Die Stücke entstanden größtenteils zwischen 2020 und 2023, einer Phase relativer Zurückgezogenheit und intensiver Selbstreflexion während der Pandemie, in der Moskitoo bewusst den Fokus auf sich legte und damit, vielleicht unbeabsichtigt, ein neues Kapitel ihrer kreativen Biografie eröffnete. Das Album, das elektronische Instrumente, Gitarre, Effekte sowie Geräusche von Steinen und Holz miteinander verschmelzt, ist geprägt von einer introspektiven Stimmung. Inspiration fand Moskitoo in einer alten Postkarte, die den Gedanken an das Ungesagte und Unausgesprochene in den Fokus rückte. Das Sounddesign, das Moskitoo gemeinsam mit Keiichi Sugimoto entwickelte, lässt eine klangliche Tiefe entstehen, die Nostalgie und Zeitlosigkeit miteinander verbindet. Für das Mastering zeichnete Taylor Deupree (12k) verantwortlich, dessen Arbeit den organischen Charakter des Albums unterstreicht. “Unspoken Poetry” ist Moskitoos drittes Solo-Album, es erscheint als CD und zum Download.
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The Baboon Whose Buffoon Was Dead: Neues vom Nik Massoo Trio
Unter dem Titel “The Baboon Whose Buffoon Was Dead”, zu deutsch “Der Pavian, dessen Hanswurst tot war”, erscheint ein neues Album von diesmal aus Ehsan Saboohi, Hubert Heathertoes und dem Maetre selbst bestehenden Nik Massoo Trio. Das auf einer Dichtung des aus dem Umfeld des berühmten Sadeq Hedayat stammenden Autors Sādegh Choubak in englischer Übersetzung von Peter Avery und Kompositionen für Programming und Keybord basierende Werk ist eine spannende psychoakustische Rezitation mit allerlei cinematischen Sounds in drei Akten, bei denen die Musik im finalen Akt der Geschichte beinahe den vorderen Bühnenrand streitig macht, letztlich aber mit ihr zu einer ausdrucksintensiven Einheit verschmilzt. Das Album erscheint im Dezember digital bei Post Orientalism Music.
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Disco Rotto: Zweiter Teil der Installations- und Auftrittsreihe von JD Zazie
Am Donnerstag, den 24. Oktober, findet im Berliner ausland die zweite Ausgabe der Soundinstallation “Disco Rotto: Step II” statt. Das Projekt von JD Zazie beschäftigt sich mit verbreiteten festgefahrenen Vorstellungen zur der Praxis des experimentellen Turntablism. Von 19:30 bis 21:00 Uhr wird die Soundinstallation zu hören sein, gefolgt von einem Soloauftritt von JD Zazie an den Turntables um 21:00 Uhr. Ab 22:00 Uhr wird das DJ-Kollektiv Sistemi Audiofobici Burp die Veranstaltung von Plattenteller aus mit einer Mischung aus Polybeatz, afroamerikanischer Musik, Noise und weiteren Sounds begleiten.
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Pankow und Statiqbloom im Berliner Urban Spree
Am Sonntag, den 20. Oktober 2024, sind die italienischen Elektro-Industrial-Pioniere Pankow im Berliner Urban Spree zu sehen. Seit ihrer Gründung 1980 haben sie mit ihrem dunklen elektronischen Sound und dem von Joy Division, Throbbing Gristle und Kraftwerk inspirierten Stil zunächst in Italien, recht schnell schon international die Wave-, EBM- und Rhythm-Industrial-Szenen mitgeprägt.
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The Best of Hackedepiciotto: Neues Live-Album und kommende Tour des Duos
Ankündigung: Alexander Hacke und Danielle de Picciotto, die als Duo unter dem Namen Hackedepicciotto firmieren, kündigen ein neues Album an, das sowohl Best of als auch Live-Mitschnitt ist. “The Best of Hackedepicciotto (Live in Napoli)” dokumentiert auf zwei limitierten Vinylscheiben zwei kraftvolle Konzertmitschnitte aus dem renommierten Neopolitaner Auditorium Novecento und, über die Auswahl der aufgeführten Songs, zwanzig Jahre gemeinsamer Aufnahmen und Auftritte. “This new collection of what the duo have dubbed Symphonic Drone is a mixture of industrial beats, electronic sounds with classical harmonies and melodies, with an added pinch of throat singing, Hurdy-gurdy and spoken word”, heißt es vom Stammlabel Mute Records zu der vielversprechenden inhaltlichen Bandbreite, die in Form von bühnengerechten Neuinterpretationen alle gemeinsamen Studioalben der beiden abdeckt. Das Album ist auch digital erhältlich. Pünktlich zum Release gehen Hackedepiciotto erneut auf eine Tournee durch insgesamt sieben europäische Länder, bei der auch einige Termine im deutschsprachigen Raum auf dem Kalender stehen.
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Neuromancer: Soundtrack von Black Rain auf CD
Am 8. November erscheint erstmals der vollständige Soundtrack zu William Gibsons Neuromancer-Audiobuch von der New Yorker Band Black Rain auf CD. Die Musik des aus Stuart Argabright und Shinichi Shimokawa bestehenden Duos wurde 1994 anlässlich des 10. Jubiläums des bekannten Cyberpunk-Romans komponiert und ursprünglich als Soundtrack für das von Gibson selbst gelesene Hörbuch veröffentlicht. Die dunkle, “post-industrielle” Soundkollage mit ihren spannungsgeladenen und detailreichen Episoden, die problemlos auch ohne den literarischen Rahmen ihre Wirkung entfalten können, wurde damals als atmosphärisch intensive Ergänzung zu Gibsons Zukunftsvisionen gefeiert, blieb jedoch größtenteils unveröffentlicht und somit im Verborgenen, was stark zum legendären Status der Kompositionen beitrug. Basierend auf den Originalbändern wurde die Musik von Lawrence English und Stuart Argabright sorgfältig überarbeitet. Sie erscheint bei Room40 und ist auch zum Download erhältlich. Black Rain wurden in den frühen 90ern zunächst als Quartett gegründet, die Wurzeln der Mitglieder lagen zum Teil in den New Yorker Hardcore- und Punk-Szenen. Im ersten Abschnitt ihrer Karriere, der sich mehr oder weniger über die 90er hinstreckte, erschienen zwei Alben bei Fifth Colvmn Records sowie einige kleinere Releases. Nach einer längeren Pause entstanden im vorigen Jahrzehnt neue Veröffentlichungen, die größtenteils bei Blackest Ever Black erschienen sind.
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No To War: Neue, fortlaufende Anthologie auf Post Orientalism
Die Betreiber von Post Orientalism Music, denen scheinbar nie die Ideen ausgehen, haben eine neue digitale Anthologie gestartet, die bis zum Jahresende wachsen soll, und sich – angeregt natürlich durch die furchtbaren Konflikte der jüngsten Zeit – dem Thema des Krieges widmet und letzterem auf eine intelligente Art ein Nein entgegenschleudert. Einige der beitragenden Musiker und Klangkünstler sind bereits öfter im Umkreis des Labels aufgetreten, andere nicht, zu hören sind bislang Beiträge von RDKPL, Joseph Benzola, Emad Khankeshipour, George Christian, Hardi Kurda, Itaru Ouwan, Kurator Ehsan Saboohi, Dave Seidel und T-Noll.
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Inhabit: Neue Doppel-CD von Stefan Prins
Ankündigung: Auf Sub Rosa erscheint in den kommenden Tagen eine neue 2-CD des belgischen Komponisten und Musikers Stefan Prins. Auf “inhabit” finden sich vier längere Kompositionen aus unterschiedlichen Zeiträumen der vergangenen fünf Jahre, die klassische und elektronische Instrumente inklusive eines ganzen Symphonieorchesters mit Field Recordings, Elektronik und Effekten zu einer immer wieder anders gearteten Einheit geraten lässt. Das Resultat sind spannungsvolle cinematische Soundszenarien, die nach bisweilen längeren subtilen Passagen auch mal recht plötzlich lärmend aus der Haut fahren können. Sub Rosa betonen die Dekonstruktion der “traditionellen Grenzen zwischen Mensch, Technologie und Natur” in Prins’ Kompositionen und beschreiben diese als “eine Klanglandschaft, in der unerwartete Klangverbindungen entstehen und sich auflösen, wie akustische Fata Morganas”.
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Marina Cyrino, Alexander Markvart und Javier Areal Vélez in Berlin
Am Mittwoch, dem 16. Oktober laden die Betreiber von Experimentik und Oolongradio gemeinsam zur 78. Folge der Experimentik-Reihe ins Theater im Kino in Berlin-Friedrichshain. Ab 20:30 Uhr (Einlass 20:00 Uhr, kein Einlass während der Sets) präsentieren
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Girotuna: Archivmaterial auf Vinyl bei Vrystaete
Im November erscheint auf dem Enfant Terrible-Ableger Vrystaete ein selbstbetiteltes posthumes Album der niederländischen Band Girotuna als LP. Die Band, die in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren aktiv war, hat zuvor zwei obskure CDRs im Eigenvertrieb veröffentlicht, daneben gab es aber noch eine Menge an bislang unveröffentlichtem Archivmaterial. Vrystaete-Betreiber Martijn stieß über einen Tipp von Luke Cohlen vom Aural Conduct Label auf Girotuna und war sofort begeistert: “I think of myself as well informed when it comes to music but there is always music I did not encounter yet for one reason or another… and happy it is like that”, heißt es von ihm. “Girotuna was such a project I did not hear about until quite recently… so I checked it and indeed I instantly loved it”. Interessanterweise entdeckte er, dass einer seiner Kollegen im Job Teil des Projekts war.
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