Mit “QuarkTonal Composition System” veröffentlicht der iranische Komponist und Musiktheoretiker Ehsan Saboohi Anfang August eine neue digitale Arbeit auf Post Orientalism Music. Das Album bündelt zwölf Kompositionen, die auf einem von ihm entwickelten System basieren, das Mikrotonalität, eigenständige Zeitstrukturen und algorithmisch erzeugten Kontrapunkt miteinander verbindet.
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Schlagwort-Archive: Post-Orientalism Music
Xuán: Digitales Album von Nik Masoo
Mit “XUÁN (玄)” veröffentlicht das Nik Masoo Anfang September ein neues digitales Album auf Post Orientalism Music. Der Titel verweist auf einen zentralen Begriff des Daoismus, der sich grob als Ursprung aller Geheimnisse beschreiben lässt – als ein Zustand vor jeder Trennung von Licht und Dunkelheit, Form und Leere. Entsprechend versteht sich das Album weniger als narrative Komposition denn als klangliche Annäherung an einen Raum jenseits klarer Konturen und Gewissheiten.
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Micromorphosis: Fünfter Teil der Reihe von Ali Balighi
Der iranischstämmige Komponist und Klangkünstler Ali Balighi setzt seine Reihe “Micromorphosis” Anfang Juli mit einem neuen Album auf Post Orientalism Music fort. “Micromorphosis No. 5: Algorithmic Explorations of Microtonality” widmet sich erneut Balighis langjähriger Beschäftigung mit mikrotonalen Tonsystemen, allerdings weniger als feststehenden Skalen denn als sich ständig wandelnden Zuständen zwischen unterschiedlichen harmonischen Ordnungen.
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V.A.: Memorial for the Victims of Iran’s Black January Vol. 1
Im Januar erschütterten die als Black January bezeichneten Ereignisse den Iran und führten zu zahlreichen Opfern. Während unsere Medien sich auf die nächsten Headlines stürzten, initiierte die Community um das Post Orientalism-Label eine Anthologie internationaler musikalischer Beiträge, die den Opfern gewidmet ist und sich ausdrücklich dem Erinnern und der Wahrung menschlicher Würde verpflichtet. Volume One der Weiterlesen
Four Sleepers: Vierteilige Arbeit von Nik Masoo
Im März erscheint bei Post Orientalism Music das vierteilige digitale Album “Four Sleepers” von Nik Masoo, einem von Ehsan Saboohi entwickelten und betriebenen KI-Komponisten. Die Sammlung umfasst vier jeweils zusammenhängende Langkompositionen plus zwei kürzere Stücke im vierten Teil mit einer Gesamtdauer von rund acht Stunden. Alle Teile sind mithilfe des QuarkTonal-Systems und Python-Programmierung realisiert und als durchgehende musikalische Prozesse angelegt. Das Projekt bezieht sich auf eine buddhistische Sichtweise, hier speziell mit Referenz auf das japanische Zen, in der die Trennung zwischen Selbst und Anderem sowie zwischen Mensch und Natur als geistige Konstruktion verstanden wird.
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EHSAN SABOOHI: Requiem
Ein Requiem ist in erster Linie ein musikalisches Format und entspricht einer liturgischen Totenmesse, gedacht für das Erinnern, für das Innehalten angesichts von Verlust, für das Aussprechen dessen, wofür es keine unmittelbare Auflösung gibt. Ein Requiem richtet sich an das Vergangene und steht gleichsam im Schatten der Gegenwart. Besonders dann, wenn Leid nicht abgeschlossen ist, sondern anhält, bekommt der Weiterlesen
Materialism and Temporality: Neue Arbeit von Nik Masoo
Ende Februar erscheint das neue Album “Materialism and Temporality” des KI-Komponisten Nik Masoo auf Post Orientalism Music. Das Werk, so erfährt man in den umfangreichen Liner Notes des Masoo-Schöpfers, Komponisten und Musiktheoretikers Ehsan Saboohi, versteht sich als praktische Transposition eines marxistischen historischen Materialismus in eine digitale Klangproduktion.
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Automaton Piano: Neue zweiteilige Reihe von Nik Masoo
Post Orientalism Music veröffentlichen im Februar ein neues Doppelalbum des KI-Komponisten Nik Masoo. Das “Automaton Piano” betitelte Werk ist, wie man aus Labelgründer und Masooschöpfer Ehsan Saboohis Beschreibung erfährt, ein zweiteiliges Forschungsprojekt im post-orientalistischen Genre, das die Beziehung zwischen Klang, Technologie und kompositorischen Strukturen untersucht.
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48 Etudes for Multiple Percussion Solos: Neues ALbum von Ehsan Saboohi
Gerade erscheint bei Post-Orientalism Music das neue Album “48 Etudes for Multiple Percussion Solos” von Ehsan Saboohi als Download, ergänzt um ein umfangreiches PDF-Notenbuch im A3-Format. Die 48 perkussiv ausgerichteten Stücke entstanden zwischen 2020 und 2025 und folgen einem kompositorischen Ansatz, in dem Saboohi die zeitliche Organisation innerhalb seines post-orientalistischen Konzepts neu untersucht.
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Dialogue of Black Sine Wave, Act I: Gemeinsame EP von Kasra Faridi, Sohrab Faridi und Hessam Jafari
Am 28. Dezember erscheint bei Post Orientalism Music die digitale EP “Dialogue of Black Sine Wave, Act I” von Kasra Faridi, Sohrab Faridi und Hessam Jafari. Das Werk versteht sich, wie man im Begleittext erfährt, als klangphilosophische Untersuchung des Dialogbegriffs, inspiriert von Mikhail Bachtin und Paulo Freire. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Klang – konkret die Sinuswelle – als Träger von Bedeutung und Beziehung verstanden werden kann. Der Bass, so die programmatische Idee des Labels, bildet dabei den Ursprung jeder Kommunikation.
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Punctum: Neue Arbeit von Farid Beheshti
Ende des Jahres erscheint mit “punctum” das neue Album des iranischen Klangkünstlers Farid Beheshti. Die Veröffentlichung untersucht das Spannungsverhältnis zwischen Geräusch und Musik – jenem Moment, in dem sich Rauschen in Klang verwandelt und zugleich wieder in den Hintergrund entzieht. Beheshti entwickelt aus feinen Schichtungen von Wind, Dröhnen und brüchigen Resonanzen ein Stück, das sich dynamisch verdichtet, wieder zurücknimmt und neue klangliche Ebenen freilegt. Zwischen brodelnder Beinahe-Stille, harmonischeren Passagen und rhythmisch getaktetem Lärm entsteht ein Gewebe, das sowohl kompositorisch als auch strukturell offen bleibt, geprägt von minimaler Bewegung, aber hoher Präzision.
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Side Effect of QuarkTonal: Auftakt einer neuen Reihe von Ehsan Saboohi
Mit “Side Effect of QuarkTonal – Vol. I” veröffentlicht der iranische Komponist und Musiktheoretiker Ehsan Saboohi ein neues Werk, das seine in den letzten Jahren entwickelte QuarkTonal-Theorie in konkreter musikalischer Form erfahrbar macht. Das Album versammelt einundzwanzig kurze, verspielt klingende Kompositionen, die auf präzisen mikrotonalen Strukturen basieren.
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Opus Five Vol. 1: Auftakt einer neuen Reihe bei Post Orientalism Music
Ende des Jahres erscheint bei Post Orientalism Music “Opus Five Vol. 1″ als Auftakt einer neuen Reihe. Die Compilation versammelt Werke von Bruce Hamilton, Dave Seidel, Ehsan Saboohi, RDKPL sowie dem Duo Hubert Heathertoes und Zan Hoffman. “Opus Five” versteht sich als Hommage an eine Tradition philosophisch ausgerichteter Komposition: Bezugspunkte sind Arnold Schönbergs “Fünf Orchesterstücke”, op. 16, und Anton Weberns “Fünf Orchesterstücke”, op. 10 – Schlüsselwerke der frühen Moderne, die für den Bruch mit der Tonalität, die Neubewertung des Klangs und eine extreme Verdichtung stehen. Darauf verweist auch der Titel eines der Stücke: “13 September 1874″, Schönbergs Geburtsdatum.
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Philosophy of Composition: Buch und CD von Ehsan Saboohi
Das neue Projekt “aesthetics of post-orientalism: Philosophy of Composition” von Ehsan Saboohi erscheint Mitte November als Buch im A5-Format, begleitet von einer CD und allen im Text behandelten Audiobeispielen. Vorbestellungen ermöglichen sofortigen Zugriff auf die digitale Fassung des Buchs sowie auf sämtliche Audio-Dateien zum Download. Das Werk verbindet theoretische Reflexion und praktische Anwendung.
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Radif of Iranian Music for Qanun: Nilufar Habibian mit Soundblock auf Post Orientalism Music
Mit “The Cultural Sound Blocks of Humanity Vol. 7 – Radif of Iranian Music for Qanun” erscheint am 16. Oktober erstmals ein digitales Album der iranischen Qanun-Spielerin Nilufar Habibian bei Post Orientalism Music. Die Veröffentlichung, die zahlreiche recht kurze Tracks enthält, ist Teil einer Reihe, in der zuvor bereits Instrumente wie Tar, Qopuz, Ney, Santur, Sitar und Kamanche im Kontext des iranischen Radif-Kanons vorgestellt wurden. Das Kanun, auch Qanun genannt, ist eine trapezförmige Kastenzither mit 63 bis 84 Saiten, die in Dreiergruppen gespannt und mit an den Fingern befestigten Plektren gezupft werden. Sein heller, facettenreicher Klang und die Möglichkeit, mittels kleiner Hebel Mikrotöne zu erzeugen, machen es zu einem zentralen Instrument in iranischer, arabischer und türkischer Kunstmusik. Es wird sowohl im Ensemble als auch solistisch eingesetzt und wird aufgrund seines Tonumfangs und seiner Spielweise oft mit dem Klavier verglichen.
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Eight Short Stories: Neue Reihe von Ehsan Saboohi
Mit “Politics-Aesthetics No. VI: Eight Short Stories” legt Ehsan Saboohi den neuesten Teil seiner Reihe “Politics-Aesthetics” vor, die literarische Formen – von Theaterstücken bis zu Kurzgeschichten – in kompositorische Strukturen überführt. Die acht Teile, die ab dem 23. Oktober auf Post Orientalism Music zum Download erscheinen, verbinden erzählerische und musikalische Ebenen, indem Text und Klang sich parallel entwickeln und gegenseitig durchdringen.
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Qaf: Gemeinsames Album von Camila Bolatti und Ehsan Saboohi
Am 27. August erscheint bei Post-Orientalism das Album “Qaf” von Camila Bolatti und Ehsan Saboohi als Download in mehreren Formaten. Im Zentrum steht eine rund 30minütige Komposition, die sich um das Wort und Motiv “Qaf” dreht – ein Begriff mit vielschichtiger Bedeutung: Im Persischen verweist “Qaf” auf einen mythischen Berg aus der Literaturtradition, unter anderem bekannt aus dem klassischen Sufitext “Die Konferenz der Vögel”. Qaf ist zugleich ein Buchstabe des auch im Persischen verwendeten arabischen Alphabets. Diese kulturelle Tiefenschicht bildet den gedanklichen Hintergrund für eine Musik, die sich fernab klassischer Erzähl- und Kompositionsmuster bewegt.
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Sonitus Vol. 3: Weitere Folge der Anthologie
Am 11. August erscheint mit “Sonitus Vol. 3″ der dritte Teil der vom iranischen Komponisten Ehsan Saboohi kuratierten Compilation-Reihe auf dem Label Post-Orientalism Music. Wie bereits bei den Vorgängern basiert das Projekt auf Saboohis Auseinandersetzung mit dem lateinischen Begriff Sonitus, den er nicht als Klang im herkömmlichen Sinn, sondern als unmittelbares akustisches Ereignis versteht. Die Beiträge stammen diesmal von RDKPL, Deniz Tafaghodi, Soheil Shirangi und Saboohi selbst.
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Neue Arbeit für Perkussionsquartett von Ehsan Saboohi
Mit “Q Time Machine. Percussion Quartet Nos. 1–5″ stellt der iranische Komponist Ehsan Saboohi ein radikal neues Verständnis von Zeit im Rahmen der Musik vor. Im Zentrum des Projekts, so erfährt man im begleitenden Text, steht die Idee, Zeit nicht länger als abstrakten Rahmen zu begreifen, sondern als eigenständiges, wirkendes Prinzip, als eine Art handelndes Gegenüber, das musikalische Ereignisse prägt und gleichsam durch sie geformt wird. Die Grundlage, so heißt es ferner, bildet eine neu eingeführte rhythmische Einheit namens Q – benannt nach dem Quark in der Physik.
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