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	<title>African Paper &#187; Anohni</title>
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		<title>MICHAEL CASHMORE: The Snow Abides Completely</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Dec 2024 07:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie so viele andere kreative Köpfe bewegte sich der Brite Michael Cashmore im Umfeld des Temple Ov Psychick Youth, sein als Nature And Organisation 1986 veröffentlichtes Tape „Third Terminal Position“ war dann auch musikalisch situiert in der Industrial Culture. Cashmore &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/12/07/michael-cashmore-the-snow-abides-completely/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/R-32457534-1733158926-1835.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-43926" title="R-32457534-1733158926-1835" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/12/R-32457534-1733158926-1835-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wie so viele andere kreative Köpfe bewegte sich der Brite <a href="http://africanpaper.com/tag/michael-cashmore/">Michael Cashmore</a> im Umfeld des <a href="https://theaither.com/wp-content/uploads/2023/07/IMG_2549-crpd.jpg">Temple Ov Psychick Youth</a>, sein als Nature And Organisation 1986 veröffentlichtes Tape <a href="https://www.youtube.com/watch?v=b2CfuCKDeZA&amp;ab_channel=MorsMea">„Third Terminal Position“</a> war dann auch musikalisch situiert in der Industrial Culture. Cashmore war ab 1990 für viele Jahre Stammgitarrist bei <a href="http://africanpaper.com/tag/current-93/">Current 93 </a>– <span id="more-43924"></span>sein Debütauftritt in Amiens ist auf dem wunderschönen Livealbum <a href="https://current931.bandcamp.com/album/as-the-world-disappears">„As The World Disappears“</a> verewigt – und trug sicher mit seinen Kompositionen und seinem Gitarrenspiel zur steigenden Popularität der Band bei.</p>
<p>Er selbst reaktivierte Nature And Organisation mit dem 1995 erschienenen Album <a href="https://michaelcashmoreofficial.bandcamp.com/album/beauty-reaps-the-blood-of-solitude">„Beauty Reaps The Blood Of Solitude“</a>, eingespielt mit zahlreichen Personen aus dem World Serpent-Umfeld und sicher eines der besten Apocalyptic Folk-Alben aller Zeiten. Als dann 1998 der Nachfolger<a href="https://michaelcashmoreofficial.bandcamp.com/album/death-in-a-snow-leopard-winter"> „Death In A Snow Leopard Winter“</a> erschien, zeigte sich allerdings etwas, das bedingt symptomatisch für die dann folgenden Jahre sein sollte. Das Album wurde in einer unvollständigen, instrumentalen Version mit Klavier- und Streicherparts veröffentlicht (die geplanten Bläser- und Gesangsbeiträge fehlten). „I had to abandon work on this album for various personal reasons“, konnte man in den Linernotes lesen. Sein einige Jahre später unter eigenem Namen veröffentlichtes Album <a href="https://michaelcashmoreofficial.bandcamp.com/album/sleep-england">„Sleep England“</a>, eingespielt mit E-Gitarre und Bass, war in seinem Understatement durchaus sympathisch, wirkte aber verglichen mit dem grandiosen Fingerpicking, das sich etwa auf einem Current 93-Album wie „Of Ruine Or Some Blazing Starre“ fand, etwas unspektakulär.</p>
<p>Cashmore arbeitete in all den Jahren immer wieder mit anderen Musikern zusammen (u.a. mit Marc Almond auf „<a href="https://michaelcashmoreofficial.bandcamp.com/album/feasting-with-panthers">Feasting With Panthers&#8221;</a>). In den letzten Jahren war er als Solokünstler wieder aktiv(er), wenn auch mit anderer, oftmals elektronischerer Ausrichtung (etwa<a href="https://houseofmythology.bandcamp.com/album/slava-ukraini"> hier</a>) und seinem gedanklichen Überbau The Hidden Throne, den er in dem Buch mit dem bezeichnenden Titel <a href="https://temporalboundary.bigcartel.com/product/michael-cashmore">„Transformation Through Love“</a> darlegte. Im Vorwort schrieb <a href="http://africanpaper.com/tag/david-tibet/">David Tibet</a>, es handele sich bei diesem Buch um „a journal of a journey out of Michael&#8217;s sadness and suffering and darkness to a new vision of his inner and outer worlds“.</p>
<p>Die Aufnahmen zu „The Snow Abides“ entstanden weitgehend in den Jahren 1999-2001. Das Konzept des Albums war/ist durchaus interessant: Anohni (damals noch Antony) sang von David Tibet geschriebene Texte, Tibet selbst rezitierte Texte von Cashmore. Erst 2006 erschien als <a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/michael-cashmore-the-snow-abides/">„The Snow Abides“</a> auf Durtro Jnana ein Teil der Aufnahmen: zwei Instrumentaltracks sowie die drei von Anohni gesungenen Stücke. Cashmore schreibt in den Linernotes der nun unter dem Titel „The Snow Abides Completely“  mit Artwork von <a href="https://www.instagram.com/kathy_aponi/">Kathy Aponi </a>versammelten vollständigen Aufnahmen, er habe während der Kompositionen unter schweren Depressionen gelitten, aus mangelndem Selbstwertgefühl seien ihm seine Texte peinlich gewesen und daher habe er die Aufnahmen nicht veröffentlichen wollen, erst jetzt fühle er sich dazu in der Lage – was sehr gut ist, denn die hier zu hörende Musik gehört sicher mit zum Stärksten, das der seit Jahren in Berlin lebende Cashmore bisher veröffentlicht hat.</p>
<p>Das Album wird eröffnet mit dem von getragenen Streicherpassagen (Cello, Geige, Bratsche) dominierten instrumentalen „My Eyes Open“, auf dem eine sanft melancholische Stimmung erzeugt wird, die auf dem gesamten Album dominiert. „As The Sun Disappears Into Water“ beginnt mit einer langen instrumentalen Passage – das dezente Pianospiel Cashmores wird von Streichern begleitet –, bevor Tibets Stimme rezitierend einsetzt. Am Ende hört man „the silence/alone/the silence“. Das kurze „I Cradle Future Graves In My Innocent Hands“ erinnert, wie auch einige der weiteren Stücke, etwas an <a href="http://africanpaper.com/2019/07/27/current-93-soft-black-stars/">„Soft Black Stars“ </a> oder auch oben erwähntes „Death In A Snow Leopard Winter“. Der Titel „And All I Understand Is Nothing“ illustriert vielleicht die Stimmung, in der Cashmore damals war („final emptiness“). Diese Stimmung wird auf „You Knew I Could Never Hold On“ mit der Reduktion auf Piano und Text fortgeführt, wenn Tibet vom „Slowly animated cycle of dying“ spricht. Auf „For The Sun Is My Shield Eternally“ kommt eine traurige Flöte dazu. Die dritte Seite des Doppelalbums beginnt mit dem instrumentalen „Before The Light Has Gone“, auf dem das Piano von dramatischen Streichern begleitet wird. Das Titelstück ist ein perfektes Zusammenspiel von Klavier, Streichern und Anohnis Gesang. Wenn sie singt „My heart arose – ecstatic butterfly“, dann möchte man begeistert zustimmen, denn was man als Hörer empfindet, kommt dem sicher nahe. Auch „How God Moved At Twilight“ und „Your Eyes Close“ sind ähnlich starke Songs. Nach Anohnis letzten Worten &#8220;I look at my hands/And count the Sun/Making another scar across my sky/And I Close my eyes&#8221; kommt noch das Instrumental &#8220;Snow No Longer&#8221; sowie das mit Bill Fay aufgenommene Stück &#8220;My Eyes Open Into Eternal Sunlight Forever&#8221;, das zum Rest der Aufnahmen passt.</p>
<p>Das ist teilweise todtraurige Kammermusik mit Momenten des Sublimen und Erhabenen und vielleicht eine der besten (Wieder-)Veröffentlichungen des Jahres 2024. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://www.svartrecords.com/en">Svart Records</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Michael Cashmores The Snow Abides Completely auf Svart Records</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Aug 2024 05:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende des Jahres erscheint auf dem finnischen Label Svart Records erstmalig die vollständige Version von Michael Cahsmores zwischen 1999 und 2001 entstandenem Album „The Snow Abides“. Auf dem Album, dessen Musik komplett von Cashmore stammt, sang Anohni Texte, die David &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/31/michael-cashmores-the-snow-abides-completely-auf-svart-records/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende des Jahres erscheint auf dem finnischen Label Svart Records erstmalig die vollständige Version von <a href="http://africanpaper.com/tag/michael-cashmore/">Michael Cahsmores</a> zwischen 1999 und 2001 entstandenem Album „The Snow Abides“. Auf dem Album, dessen Musik komplett von Cashmore stammt, sang <a href="http://africanpaper.com/tag/anohni/">Anohni </a>Texte, die <a href="http://africanpaper.com/tag/david-tibet/">David Tibet </a>geschrieben hatte, auf den anderen Stücken sang Tibet von Cashmore verfasste Lyrics. Eine<a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/michael-cashmore-the-snow-abides/"> unvollständige Fassung des Albums</a> mit fünf Stücken erschien 2007 über Durtro Jnana. Auf &#8220;The snow Abides Completely&#8221; wird auf &#8220;My Eyes Open&#8221; zudem Bill Fay zu hören sein. Das Artwork stammt von Kathy Aponi.<br />
<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/michael-cashmore-the-snow-abides-completely-066cf25c895149.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42408" title="michael-cashmore-the-snow-abides-completely-066cf25c895149" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/michael-cashmore-the-snow-abides-completely-066cf25c895149.jpeg" alt="" width="900" height="900" /></a><span id="more-42406"></span>Cashmore schrreibt über die Entstehung: „<em>When I wrote these musical pieces and texts I was suffering from a deep depression. I was also extremely shy and had such bad self-confidence that I was simply embarrassed by my texts – so much so that I was unable to release them. It is only now around seven years later of personal transformation through divine love and positivity that I no longer have such problems and I am now finally able to release them here.”</em></p>
<p>Das Material erscheint auf Doppelvinyl in verschiedenen Fassungen.</p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">Side I</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">1. My Eyes Open</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">2. As The Sun Disappears Into Water</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">3. I Cradle Future Graves In My Innocent Arms</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">Side II</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">1. And All I Understand Is Nothing</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">2. You Knew I Could Never Hold On</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">3. For The Sun Is My Golden Shield Eternally</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">Side III</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">1. Before The Light Has Gone</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">2. The Snow Abides</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">3. How God Moved At Twilight</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">Side IV</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">1. Your Eyes Close</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">2. Snow No Longer</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: small;">3. My Eyes Open Into The Eternal Sunlight Forever</span></span></p>
<p>@ <a href=" https://www.svartrecords.com/en/product/michael-cashmore-the-snow-abides-completely/12701">Svart Records</a></p>
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		<title>Anohni and the Johnsons auf Europatour</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 05:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Sommer kommen Anohni and the Johnsons für eine Konzerttour unter dem Motto &#8220;It’s Time To Feel What’s Really Happening&#8221; nach Europa, es handelt sich dabei um die erste Konzerttournee als Band seit rund zehn Jahren. Neben Klassikern der frühen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/03/01/anohni-and-the-johnsons-auf-europatour/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer kommen Anohni and the Johnsons für eine Konzerttour unter dem Motto &#8220;It’s Time To Feel What’s Really Happening&#8221; nach Europa, es handelt sich dabei um die erste Konzerttournee als Band seit rund zehn Jahren. Neben Klassikern der frühen Alben wird die im vorigen Sommer erschienene <a title="My Back Was A Bridge For You To Cross: Neues Album von Anohni And The Johnsons" href="http://africanpaper.com/2023/05/17/my-back-was-a-bridge-for-you-to-cross-neues-album-von-anohni-and-the-johnsons/">LP &#8220;My Back Was A Bridge For You To Cross&#8221;</a> im Zentrum der Auftritte stehen. Von der Besetzung her <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/europetour2024.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39894" title="europetour2024" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/02/europetour2024.jpg" alt="" width="788" height="960" /></a><span id="more-39893"></span></p>
<p>werden einige Mitglieder der ersten Jahre dabei sein, so Julia Kent (Cello), Maxim Moston (Violine), Johanna Constantine (Tanz) und Doug Wieselman (verschiedene Instrumente). Auf dem Programm stehen u.a. Auftritte auf größeren Festivals, im deutschsprachigen Raum wird es am 9. Juli ein Konzert in der Berliner Zitadelle Spandau geben, das open air im Rahmen des Citadel Musique Festivals stattfinden wird.</p>
<p>13.06. &#8211; Athen Epidaurus Festival – Acropolis Theatre<br />
15.06. &#8211; Ravenna Festival<br />
18.06. &#8211; Madrid Botanical Garden Show<br />
20.06. &#8211; San Sebastián Kursaal<br />
26 u. 27.06. &#8211; Paris Philharmonie<br />
01 u. 02.07. &#8211; London Barbican<br />
06.07. &#8211; Gent Jazz Festival<br />
09.07. &#8211; Berlin Zitadelle Spandau (Am Juliusturm 13599 Berlin)<br />
12 u. 13.07. &#8211; Copenhagen DK Hall</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/F2cF9o7FuU4?si=O8FMp_8YC3vEEDY2" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/KivIZOdQc_c?si=3BOfLbKlAQx9yICk" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>My Back Was A Bridge For You To Cross: Neues Album von Anohni And The Johnsons</title>
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		<pubDate>Wed, 17 May 2023 05:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang Juli erscheint das neue Album von Anohni und den wieder aktivierten Johnsons. &#8220;My Back Was A Bridge For You To Cross&#8221; ist das erste komplette Album seit &#8220;Hopelessness&#8221; aus dem Jahr 2016. &#8220;ANOHNI’s 6th studio album, shape-shifts through a &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/05/17/my-back-was-a-bridge-for-you-to-cross-neues-album-von-anohni-and-the-johnsons/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Juli erscheint das neue Album von Anohni und den wieder aktivierten Johnsons. &#8220;My Back Was A Bridge For You To Cross&#8221; ist das erste komplette Album seit &#8220;Hopelessness&#8221; aus dem Jahr 2016. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/a0577757592_16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35683" title="a0577757592_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/a0577757592_16.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><strong><em><span id="more-35680"></span>&#8220;</em></strong>ANOHNI’s 6th studio album, shape-shifts through a broad range of subject matter to express a world view. Through a personal lens, ANOHNI addresses loss of loved ones, inequality, alienation, acceptance, cruelty, ecocide, devastation wrought by Abrahamic theologies, Future Feminism, and the possibility that we might yet transform our ways of thinking, our spiritual ideas, our societal structures, and our relationships with the rest of nature.</p>
<p>On her first full album since 2016’s <em>HOPELESSNESS</em>, she explains the creative process was painstaking, yet also inspired, joyful, and intimate, a renewal and a renaming of her response to the world as she sees it. “Some of these songs respond to global and environmental concerns first voiced in popular music over 50 years ago.” (Secretly Canadian / Rough Trade)</p>
<p>&#8220;It Must Change&#8221;, die erste Single aus dem Album, ist gerade erschienen.<iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/F2cF9o7FuU4" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>@ <a href="https://anohni.bandcamp.com/album/my-back-was-a-bridge-for-you-to-cross-2">Bandcamp </a>/ @ <a href="https://shop.roughtraderecords.com/release/386999-anohni-my-back-was-a-bridge-for-you-to-cross?ffm=FFM_a4f235669b2d883af1f479f9b3c0829d">Rough Trade</a></p>
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		<title>In Amber: Neues von Hercules &amp; Love Affair</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/04/08/in-amber-neues-von-hercules-love-affair/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2022 03:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gut vier Jahre nach dem Vorgänger &#8220;Omnion&#8221; steht diesen Sommer mit &#8220;In Amber&#8221; eine neue Langzeitveröffentlichung von Hercules &#38; Love Affair, dem Projekt um Andy Butler, in den Regalen &#8211; der Song &#8220;Grace&#8221; ist bereits als Videoclip erschienen. Neben einem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/04/08/in-amber-neues-von-hercules-love-affair/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut vier Jahre nach dem Vorgänger &#8220;Omnion&#8221; steht diesen Sommer mit &#8220;In Amber&#8221; eine neue Langzeitveröffentlichung von Hercules &amp; Love Affair, dem Projekt um Andy Butler, in den Regalen &#8211; der Song &#8220;Grace&#8221; ist bereits als Videoclip erschienen. Neben einem weiterentwickelten Soundkonzept bieten die 12 neuen Tracks Butler die Gelegenheit, intemsive Emotionen auszuloten, die seiner Ansicht nach bislang wenig oder nur auf stereotype Weise im Kosmos elektronischer Musik zur Sprache kamen. &#8220;Across this record, there are emotional fields I hadn’t ventured into previously with Hercules &amp; Love Affair&#8221;, beschreibt Butler die inhaltliche Ausrichtung des Albums. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/03/inamber.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-28871" title="inamber" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/03/inamber.jpg" alt="" width="600" height="600" /></a><span id="more-28870"></span>&#8220;Destruction, rage, loss, but also redemption and journeying towards empowerment are all touchstones on the album. It has taken years to make, but I am happy to put it forward now, at a moment in time where we have all been confronted with such heightened feelings collectively and on an unprecedented scale. [...] In dance music, the focus tends to be more on celebration, joy, desire, heartbreak [...]. But rage? Existential contemplation? Not so much&#8230;certain emotions seemed to be off limits&#8221;. Wieder an Bord ist Budgie von Siouxsie an the Banshees und The Creatures ist diesmal Anohni, mit der Butler ein großes Interesse an transgressiver elektronischer Musik teilt. &#8220;In Amber&#8221; erscheint am 17. Juni in den üblichen Formaten bei Skint/ BMG.</p>
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		<title>Anohni. My Truth. James Elaine, Peter Hujar, Kazuo Ohno. Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld (23.07-16.10 2016)</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2016 07:42:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vom 23. Juli bis zum 16. Oktober 2016 zeigt die Kunsthalle Bielefeld die Ausstellung &#8220;Anohni. My Truth&#8221;. Anohni machte sich im letzten Jahrzehnt als Antony Hegarty und Sänger der New Yorker Band Antony and the Johnsons einen Namen. Neben der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/06/04/anohni-my-truth-james-elaine-peter-hujar-kazuo-ohno-ausstellung-in-der-kunsthalle-bielefeld-23-07-16-10-2016/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 23. Juli bis zum 16. Oktober 2016 zeigt die Kunsthalle Bielefeld die Ausstellung &#8220;Anohni. My Truth&#8221;. Anohni machte sich im letzten Jahrzehnt als Antony Hegarty und Sänger der New Yorker Band Antony and the Johnsons einen Namen. Neben der Musik gab es schon immer visuelle Arbeiten, so z.B. ein Bildband mit Zeichnungen und Kollagen, der dem Johnsons-Album &#8220;Swanlights&#8221; beilag. Auf &#8220;My Truth&#8221; zeigt Anohni neben eigenen Arbeiten Werke von James Elaine, Peter Hujar und dem v.a. als Butoh-Tänzer bekannten Kazuo Ohno. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/anohniausstellung.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-12144" title="anohniausstellung" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/anohniausstellung-1024x576.jpg" alt="" width="584" height="328" /></a><span id="more-12143"></span></p>
<p>&#8220;Ein Teil der Ausstellung ist von Anohni selbst kuratiert, die Künstlerin führt hier Positionen zusammen, die für sie wichtig waren und immer noch sind. Das sind zunächst die Fotografien von Peter Hujar (1934 – 1987), der als der Fotograf der «Aids-Generation» im New York der späten 1970er- und 1980er-Jahre gilt und mit seinen Porträts von Künstlern, Tänzern und Intellektuellen dieser Zeit deren Persönlichkeiten vorstellt. Die Motive anderer Fotoserien Hujars können als Metaphern dieser komplexen Epoche gelesen werden. Die Zeichnungen und Skulpturen des amerikanischen Künstlers James Elaine, geboren 1950, werden erstmals in Europa gezeigt. James Elaine ist ein Künstler aus Kalifornien, der auf seine Weise Bilder von großer Melancholie geschaffen hat. Schließlich verweist Anohni auf den japanischen Butoh-Tänzer Kazuo Ono (auch Ohno geschrieben, er lebte von 1906 bis 2010), dessen Auftritte japanische Tanztradition mit europäischem Ausdruckstanz verbinden und maßgeblich Auftritte von Anohni geprägt haben. In der zweiten Etage der Kunsthalle Bielefeld werden die Werke von Anohni selbst gezeigt. Seit ca. 10 Jahren hat Anohni im Verborgenen ein bildnerisches Werk geschaffen, das von einem intensiven Sinn für haptische Qualitäten von Materialität zeugt. Es sind Collagen mit Fundstücken aus dem Alltag und Erinnerungsstücken ihrer Kindheit entstanden und Malerei in Enkaustik (also unter Verwendung von Wachs) geschaffen worden, die von der Materialität der Farbe erzählt. Bei aller Poetik des Materiellen setzt Anohni in der bildenden Kunst fort, was thematisch ihr künstlerisches Anliegen allgemein ist, ein Bewusstsein für die Zerstörung unserer Umwelt zu schaffen, namentlich durch den Klimawandel, und auf die Verantwortung jedes Einzelnen für diese Welt hinzuweisen.<br />
Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.&#8221;</p>
<p>Kunsthalle Bielefeld<br />
Artur-Ladebeck-Straße 5<br />
D-33602 Bielefeld</p>
<p><strong><a href="http://www.kunsthalle-bielefeld.de/index.php/ausstellungen/vorschau/anohni-my-truth-23-07-16-16-10-16/">Anohni @ Kunsthalle Bielefeld</a></strong></p>
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		<title>ANOHNI: Hopelessnes</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/05/14/anohni-hopelessnes/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2016 03:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele sind traurig, dass es Antony And The Johnsons nun nicht mehr gibt, ebenso wie den Sänger Antony Hegarty. Kann man es ihnen verdenken? Sicher nicht, denn die Band hat im Laufe ihres Bestehens mehrfach Außergewöhnliches in die Welt gesetzt, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/05/14/anohni-hopelessnes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/anohni-hopelessness-album-new.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12141" title="anohni-hopelessness-album-new" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/anohni-hopelessness-album-new-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Viele sind traurig, dass es Antony And The Johnsons nun nicht mehr gibt, ebenso wie den Sänger Antony Hegarty. Kann man es ihnen verdenken? Sicher nicht, denn die Band hat im Laufe ihres Bestehens mehrfach Außergewöhnliches in die Welt gesetzt, und Leser von Seiten wie dieser kennen ihre Musik in der Regel noch ein paar Jahre länger als all die Indiehanseln da draußen, die von einer zehnjährigen Bandgeschichte faseln und „I am a Bird Now“ für das Debüt halten.<span id="more-12140"></span></p>
<p>Dass Antonys Stil, sein Gesang und die Wahl seiner Themen und Mitmusiker stets dem Wandel unterlag und auch sein typischer Stil irgendwo zwischen balladesker amerikanischer Popmusik und dem romantischen Kunstlied keineswegs immer gleich klang, tröstet nur wenig über das Ende der Formation hinweg. Das heißt nicht, dass man deshalb Vorbehalte gegenüber seinem neuen Projekt, geschweige denn gegenüber seinem neuen persönlichen Selbstverständnis haben muss. Mit der musikalischen Seite seiner neuen Persona werden die vielleicht am schnellsten warm, denen die Zusammenarbeit mit Herkules And Love Affair gefallen hat.</p>
<p>Aus dem Sänger Antony, der von Freunden wohl schon länger als „she“ angesprochen wurde, wurde nun endgültig die Sängerin Anohni, und auch wenn der musikalische Wandel damit nicht direkt zusammenhängt, unterstreicht dieser umso mehr den Wendepunkt, das Zurücklassen von Altem. „Hopelessness“ ist ein druckvolles, elektronisches Album, das &#8211; so Anohni &#8211; musikalisch wie inhaltlich Zähne zeigen will und mit dem House-Electro von Herkules And Love Affair nur grob das Genre gemeinsam hat. Unter den Händen von Hudson Mohawke und Oneohtrix Point Never entstand eine geschliffene Producermusik, die klirrend klar und detailverliebt ist, und dennoch über starke Perkussion und enorme Bässe eine Monumentalität bekommt, die z.T. an These New Puritans erinnert.</p>
<p>Die Inhalte von „Hopelessness“ wurden medial schon ausgiebig durchgekaut: Anohnis Texte sind eine schonungslose Kampfansage an alle „imperialistischen“ Raubzüge der modernen Gesellschaft und vor allem des amerikanische geprägten Westens und die zwingenden Kollateralschäden an Mensch und Natur &#8211; ein Thema, dass im Kontext ihrer früheren Arbeiten, also seit „The Crying Light&#8221;, durchaus einen Schwerpunkt bildete, doch an die Stelle eines wehmütigen Trauerns ob der modernen Entfremdungstendenzen tritt ein unverblümtes Klartextreden, etwas kraftvoll Kämpferisches, wie man es bei den Johnsons selten &#8211; am ehesten vielleicht im rituellen „Shake That Devil &#8211; zu hören bekam. Und es geht hier mehr denn je um das große politische Panorama und weniger um subjektives Befinden.</p>
<p>Das auf einem spirituellen Einheitsverständnis mit der Natur aufbauende Anklagen ökologischer Missstände, bei Antony noch ein freundliches und recht allgemein gehaltenes Plädieren für eine wiedererwachte Liebe zur Mutter Erde, gestaltet sich bei Anohni konkret und unmissverständlich: „4 Degrees&#8221;, hier der Opener und in der Schlussphase der Johnsons schon Teil des Konzert-Repertoirs, wurde extra für den letztjährigen Klimagipfel in Paris geschrieben und kulminiert &#8211; nach einem ironischen Spiel mit den lächerlich klingenden 4 Grad Celsius, die sich die Erde „nur&#8221; erwärmen soll &#8211; in einer bitteren, von pochenden Beats und theatralischen Synthies vorangetriebenen Selbstanklage: Wir alle haben an der Verwüstung mitgearbeitet und somit unser Recht, die Augen zu verschließen, verwirkt &#8211; ein Pessimismus, der sich, ganz im Einklang mit dem Titel, wie ein roter Faden durch das ganze Album ziehen wird. Im Titelsong wird Anohni auf diese Involviertheit aller und die Absage an die selbstgerechte Illusion einer erhabenen Außenperspektive zurückkommen. Ein Stück wie das apokalyptische „Why Did You Separate Me from the Earth?“ erinnent vom Titel her noch etwas stärker an die milderen Reflexionen zu Zeiten der Johnsons, doch auch dieser Friede ist trügerisch.</p>
<p>Angesichts grauenhafter Populisten, die derzeit die Riege der sogenannten Klimaskeptiker mitprägen, ist der Auftakt erfrischend, auch bei aller Einfachheit seiner Botschaft. Ein ebenso zentrales, eventuell kontroverseres Thema, ist Anohnis Abrechnung mit Aspekten amerikanischer Außenpolitik und mit allem, was man einmal unter dem Schlagwort des „war on terror“ zu fassen suchte. Herausragend an der Stelle die zwischen Ambient und gebrochenen elektronischen Rhythmen changierenden Tracks „Obama“, „Crisis“ und das als Single ausgekoppelte „Drone Bomb Me“.</p>
<p>Man muss Anohni nicht, wie jüngst im Freitag geschehen, Antiamerikanismus und Betroffenheitsporno unterstellen. Die Kritik an der Todesstrafe in „Execution“ zieht einen deutlichen Vergleich mit nichtwestlichen Ländern, und ihre Abrechnung mit Obama, nach welchem sich gewiss viele, die ihn zurecht kritisieren, irgendwann zu zurücksehnen werden, ist sicher auch und v.a. eine Abrechnung mit eigenen enttäuschten Illusionen. Unheilvolle Samples und an den Nerven zerrende Rhythmen lassen keinen Zweifel daran, dass durch das Zunehmen geheimdienstlicher Überwachung (dazu noch eindringlicheres in „Watch Me“) und juristisch nicht legitimierter Tötung durch Drohnen naive Hoffnung zur titelgebenden Hoffnungslosigkeit wurde. Der Rolle amerikanischer Politik in Konflikten des Nahen und Mittleren Ostens sind zwei weitere Highlights gewidmet. „Crisis“ rechtfertigt sicher keinen jihadistischen Terror, in dem dieser auch als Folge westlicher Machtpolitik (zentrales Schlagwort Guantanamo) erklärt und das Fazit gezogen wird, dass man Opfer und Schuld nicht gegeneinander aufrechnen kann. Dass der Song streckenweise nach gängigen journalistischen Kommentaren klingt, kann man ihm freilich vorhalten.</p>
<p>„Drone Bomb Me“ greift das Motiv der Schuld aus „4 Degrees“ wieder auf, doch der Schuldkomplex des afghanischen Mädchens, dass seine Familie bei einem Drohnenangriff verlor und sich in einem eindringlichen Monolog für sein Überleben anklagt und den eigenen Tod ersehnt, trägt schwer an seiner bitteren Ironie, die durch den tanzbaren Upbeat noch verstärkt wird. Der Verzicht auf allzu catchy Ohrwurmqualität und die Performance einer in Tränen aufgelösten Naomi Campbell im Video wirken der spielerischen Rhetorik entgegen und hinterlassen einen flauen Eindruck. Irritierend und zugleich erfrischend ist auch die leidenschaftliche Wut, mit der Anohni zur Sache geht. Man mag sich fragen, wie das bei einer derart finsteren Bestandsaufnahme der Weltlage noch möglich ist, aber man kann es freilich auch genau andersherum betrachten &#8211; es gibt nichts zu verlieren und somit muss nichts und niemand geschont bleiben. Aber wer weiß, vielleicht schärft ja gerade das Vorrechnen der Ausweglosigkeit den Blick des einen oder anderen für subtile Wege zum Licht am Ende des Tunnels, und sei es nur im Kleinen.</p>
<p>Anohnis Debüt wird gerade in allen nennenswerten Kulturmedien gefeiert und gilt schon jetzt als eine der popkulturellen Sternstunden des noch jungen Jahres &#8211; nicht nur in musikalischer, sondern auch in gesellschaftskritischer Hinsicht. Spätestens mit dem Auftritt Campbells meldet sich zwangsläufig der von allerhand kritischen Theorien verkorkste Spielverderber und stellt den erwartbaren Fragenkatalog: Wie konnte man das (nach der Logik des Modebusiness natürlich etwas in die Jahre gekommene) Supermodel für ihren Auftritt bezahlen, oder hat sie tatsächlich aus Idealismus auf eine große Gage verzichtet? Anohni ist nach wie vor bei einem Indie-Label unter Vertrag. Steht das Eingebettetsein in die Welt des großen Kulturbusiness, trotz Oscar-Verzicht, nicht im Widerspruch zum kritischen Anspruch, der somit als Heuchelei entlarvt wird? Oder ist Anohnis perfekt vermarktbare Weltstandpauke gerade aufgrund ihrer trendy Gewandung und ihrer Tauglichkeit zum Hype der perfekt subversive Sand im Getriebe der materialistischen Maschinerie, die auch die Triebfeder all der apostrophierten Missstände ist? Ganz kann man solche Fragen wohl nie beantworten, aber weil mir ein schales &#8220;sowohl als auch&#8221; zu öde erscheint, entscheide ich mich spontan für die zweite, quasi &#8220;postmoderne&#8221; Variante &#8211; vielleicht weil ich in diesen Dingen ein unverbesserlicher Optimist bin und dem niederschmetternden Pessimismus Anohnis jeden Erfolg wünsche und zutraue. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Secretly Canadian/Rough Trade</strong></p>
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