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	<title>African Paper &#187; David E. Williams</title>
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		<title>David E. Williams: Neue Edition seiner Soundart-Anthologie</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 05:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[David E. Williams]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit „Non-Vocal Electronic Music, 1986–2022“ legte David E. Williams im vergangenen Herbst eine ungewöhnliche Werkschau vor, die sich bewusst von seinem meist songorientierten Œuvre absetzt und tief in seine kreative Vergangenheit zurückgreift. Die Sammlung, nach der kürzlich bereits wieder eine &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/04/15/david-e-williams-neue-edition-seiner-soundart-anthologie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <a title="DAVID E. WILLIAMS: Non-Vocal Electronic Music, 1986-2022" href="https://africanpaper.com/2025/10/25/david-e-williams-non-vocal-electronic-music-1986-2022/">„Non-Vocal Electronic Music, 1986–2022“</a> legte David E. Williams im vergangenen Herbst eine ungewöhnliche Werkschau vor, die sich bewusst von seinem meist songorientierten Œuvre absetzt und tief in seine kreative Vergangenheit zurückgreift. Die Sammlung, nach der kürzlich bereits wieder eine diesmal postpunkige <a title="DAVID E. WILLIAMS: All My High School Teachers Are Dead" href="https://africanpaper.com/2026/03/14/david-e-williams-all-my-high-school-teachers-are-dead/">Single erschienen ist</a>, vereint Stücke von den Achtzigern bis in die Gegenwart und bewegt sich zwischen abstrakten Lärmwelten, dunklen Ambientflächen und überraschend melodischen Synthiepassagen.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/nonvocal.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-50865" title="nonvocal" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/04/nonvocal.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-50864"></span></p>
<p>Dabei reicht das Spektrum von rauen, verzerrten Klangexperimenten bis hin zu cineastischen Soundscapes und melancholischen Miniaturen von fast entrückter Schönheit. Auch die etwas abstrakteren Stücke <a title="DAVID E. WILLIAMS: Get me a Ladder… Get me a Ladder!" href="https://africanpaper.com/2022/08/06/david-e-williams-get-me-a-ladder-get-me-a-ladder/">des jüngsten Songalbums </a>sind vertreten. Trotz stilistischer Vielgestaltigkeit entsteht ein roter Faden durch Williams’ neugierige, unberechenbare Herangehensweise, die jede Form von Routine vermeidet. So offenbart das Album eine faszinierende Parallelwelt zu seinen bekannteren Aufnahmen und zeigt ihn als ebenso eigenwilligen wie vielseitigen Klangkünstler. Ursprünglich ausschließlich digital veröffentlicht, erscheint das Album nun erstmals als streng limitierte CD-R-Edition mit alternativem Artwork auf dem Label Maya Schwarze Katze.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3759502705/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>DAVID E. WILLIAMS: All My High School Teachers Are Dead</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 06:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[David E. Williams]]></category>

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		<description><![CDATA[David E. Williams hat nach beinahe vier Jahren den ersten neu geschriebenen Song herausgebracht und seinen verblichenen Lehrern aus der High School-Zeit gewidmet &#8211; ein Thema, bei dem man, zumindest als Schreiber, der mittlerweile als &#8220;middle aged&#8221; durchgeht, kaum umhin &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2026/03/14/david-e-williams-all-my-high-school-teachers-are-dead/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/teachers.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50403" title="teachers" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2026/03/teachers-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>David E. Williams hat nach beinahe vier Jahren den ersten neu geschriebenen Song herausgebracht und seinen verblichenen Lehrern aus der High School-Zeit gewidmet &#8211; ein Thema, bei dem man, zumindest als Schreiber, der mittlerweile als &#8220;middle aged&#8221; durchgeht, kaum umhin kann, sich die eigene Zeit als klugscheißender Schulschwänzer in Erinnerung zu rufen, und natürlich die Menschen aus <span id="more-50402"></span>dieser Zeit, die nach und nach verschwinden. Williams widmet sich diesen Themen mit überraschender Direktheit im Gewand eines ruppigen Post Punk-Songs von kaum drei Minuten Länge.</p>
<p>Dabei beginnt alles mit einer ebenso einfachen wie makabren Feststellung: Die High-School-Lehrer sind durch die Bank tot. Das lakonische Statement entfaltet schnell eine größere Perspektive, denn während die Rockgeschichte voller Songs über die Schulzeit steckt – von rebellischen Teenagerfantasien bis zu nostalgischen Rückblicken –, interessiert sich Williams für eine viel spätere Phase: für den Moment, in dem diese Erinnerungen so weit zurückliegen, dass ihre Protagonisten längst aus der Welt verschwunden sind. Ob diese je erfahren haben, was für ein Genie sie da zwischen ihren Betonmauern ausgebrütet hatten? Selbst das Gebäude, in dem all das stattfand, existiert nicht mehr. Es wurde durch ein Einkaufszentrum ersetzt, und auch dieses soll wohl bald abgerissen werden.</p>
<p>Musikalisch unterstreicht Williams diese existenzielle Pointe mit einer forschen Energie. Der Song steigt ohne Umwege mit postpunkigem Gehämmer und Geschrubbe ein, fast so, als wolle er sich kurzzeitig in die Gesellschaft der Ramones oder anderer nervöser Drei-Akkord-Ikonen einreihen &#8211; bei einem Musiker, denn man im Zweifelsfall eher noch mit dem Klavier (oder Elektronik) in Verbindung gebracht hätte als mit Gitarren ist das durchaus überraschend. In den Strophen zieht sich das Instrumentarium dann etwas zurück, was Williams’ beinahe stoisch wirkendem Gesang den vorderen Bühnenrand überlässt. Wie so oft bei ihm gewinnt die Stimme mit der Zeit an Druck, bis sich jene eigentümliche Mischung aus verspieltem Schalk und Bitterkeit einstellt, die man von ihm kennt. Mitten im Song tauchen schließlich Pianoklänge auf, die dem Ganzen eine unerwartet wehmütige Färbung geben. Plötzlich wirkt der Lärm weniger wie jugendliche Auflehnung als allenfalls wie eine Erinnerung daran, eine Art gealterter Punkgestus, der weiß, dass er zu spät kommt. Diese Verschiebung passt erstaunlich gut zum Text, der sich immer wieder zwischen makabrem Witz und stiller Melancholie bewegt. Williams zählt nüchtern auf, wie mit zunehmendem Lebensalter die Reihen der Lebenden dünner werden, streift halb ironisch Verschwörungstheorien über angebliche Bootsunfälle und erinnert sich an ehemalige Freundinnen, die in der Gegenwart höchstens noch als peinlich-verbotene Gedankenschatten auftauchen.</p>
<p>Solche Momente gehören seit jeher zu Williams’ Spezialität: Diese leicht schwarzgallige Boshaftigkeit, die sich im nächsten Augenblick in etwas Sanftes verwandelt. Auch deshalb wirkt der Song trotz seines morbiden Themas erstaunlich kurzweilig, und interessant ist auch, dass Williams sich an einer Stelle auch der eigenen Vergänglichkeit widmet, in dem er auf dem Cover in die Rolle eines der rohrstockbewaffneten Lehrer schlüpft. Am Ende steht kein großes Finale, sondern ein abruptes Abbrechen. &#8220;All My High School Teachers Are Dead&#8221; ist die Momentaufnahme einer Erinnerung, wie es weiter geht wird die Zeit zeigen.</p>
<p>Interessant ist die Single auch im Kontext seines jüngsten Albums &#8220;Bring Me A Ladder&#8221;, das bereits eine lose biografische Entwicklungsgeschichte in Form eines Songzyklus entwarf. Der neue Song wirkt nun noch persönlicher, denn Williams entwirft nicht mehr nur Rollen oder überzeichneten Figuren, sondern rückt seine eigene Lebensphase stärker ins Zentrum. Sicher hat auch das Stoff genug für ein ganzes Album. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=438525893/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>DAVID E. WILLIAMS: Non-Vocal Electronic Music, 1986-2022</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2025 03:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew King]]></category>
		<category><![CDATA[David E. Williams]]></category>
		<category><![CDATA[Jerome Deppe]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Cizauskas]]></category>
		<category><![CDATA[Rozz Williams]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn man nie wissen kann, was die Zukunft bringen wird, hat David E. Williams, soviel kann man guten Gewissens sagen, mit &#8220;Get Me a Ladder&#8230; Get Me a Ladder!&#8221; vor drei Jahren sein zumindest mal vorläufiges Opus Magnum veröffentlicht. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/10/25/david-e-williams-non-vocal-electronic-music-1986-2022/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/nvem.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48406" title="nvem" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/nvem-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auch wenn man nie wissen kann, was die Zukunft bringen wird, hat David E. Williams, soviel kann man guten Gewissens sagen, mit <a title="DAVID E. WILLIAMS: Get me a Ladder… Get me a Ladder!" href="https://africanpaper.com/2022/08/06/david-e-williams-get-me-a-ladder-get-me-a-ladder/">&#8220;Get Me a Ladder&#8230; Get Me a Ladder!&#8221;</a> vor drei Jahren sein zumindest mal vorläufiges Opus Magnum veröffentlicht. Eine derartige Summa einer bisherigen Karriere, in der ein ganzes Panorama großer und kleiner, ernster wie skurriler Williamsthemen in eindringlich-unterhaltsamer Weise vorkommt, sollte und kann <span id="more-48405"></span>man nicht so schnell wiederholen, und somit tut der Musiker auch ganz recht daran, mit dem gerade digital erschienenen &#8220;Non-Vocal Electronic Music, 1986-2022&#8243; ein trotz einiger Überschneidungen komplett anders geartetes Werk herauszubringen.</p>
<p>Die bis tief in die 80er zurückreichende Sammlung enthält ausgewählte, zum Teil von seinen Alben bekannte, zum Teil aber auch obskure Tracks, die ohne seinen charakteristischen Gesang auskommen und meist eine gute Spur abstrakter und in vielen Fällen auch lärmiger daherkommen als die meist dunkle, schwarzhumorige Mixtur aus Kabarett und Croonertum, die man gemeinhin als seinen typischen Stil betrachtet. Wer mit verzerrten Lärmtexturen allerdings wenig anfangen kann, sollte dennoch über die ersten drei Stücke hinausgehen, denn im Verlauf erweist sich die Compilation als äußerst vielgestaltig.</p>
<p>&#8220;Moreschi Study I&#8221; beginnt mit hintergründigem, dumpfem Grollen wie klanglicher Rauch, aber eindringliche Synthiemelodien schälen sich nach kurzer Zeit heraus und der Track steigert sich in Sound und Fülle. Durch die klangliche Beschaffenheit des Stücks fühlt man sich wie in Sirup eingelegt, aber die lärmig-kratzigen Parts holen einen immer wieder an die frische Luft. Den Kastratensänger Allessandro Moreschi, nach welchem der Track benannt ist, hört man zwar, aber wenn man es nicht weiß, kann man die hochtönenden Sounds kaum der menschlichen Stimme zuordnen. &#8220;Catholic Nihilist&#8221; beginnt knarrig und derb. Anfangs noch unklar in seiner Richtung, entwickelt sich das Stück bald zu einer rhythmischen, verzerrten Lärmwelt, die rhythmische Anklänge nicht scheut und von schleifendem Feedback kontrastiert wird. Kurz vor Schluss kippt der Klang plötzlich ins Glasklare, bevor nur noch das Piepen einer Herzmaschine bleibt. Der Track stammt ursprünglich vom 2017 bei Old Europa Café erschienenen Album &#8220;Hospice Chorale&#8221;.</p>
<p>Im weiteren Verlauf entfaltet sich – für Freunde der gepflegten Geräuschmusik – ein veritables Ideenpanorama. Unterschwelliges Rauschen, dumpfes Rumpeln und endzeitliche Trommeln unter dichtem Nebel lassen den englischen Autor und Tagträumer Yockey zu einem karikaturesken Palindrom werden, während spacige Ambient-Texturen voller surrealer Sci-Fi-Spielereien Ground Zero wie aus einer Alienperspektive erscheinen lassen. Danach folgen einige der abstraktesten und bizarrsten Momente des &#8220;Get Me A Ladder&#8221;-Albums, bei denen der geniale Schauspieler Edward G. Robinson zu monumentaler Synthie-Neoklassik im Zeitraffer Selbstmord-Arten aufzählt, Williams selbst, begleitet von Kosmischer Musik seinen Hals-Nasen-Ohren-Arzt in Alarmbereitschaft versetzt und Andrew King a.k.a. A-Rex zu Jonathan Canadys Synth und Jerome Deppes Folkgitarre John Donnes Worte über die eigene Vergänglichkeit rezitiert. Unter diesen Stücken finden sich die stimmintensivsten Momente der ansonsten eher stimmarmen Sammlung.</p>
<p>Mit &#8220;Horse Ambulance&#8221; und &#8220;Eddie Waitkus&#8221; treten zwei Stücke der späten 80er hervor, die 2005 auf der erweiterten EP &#8220;Pseudo Erotica and Beyond&#8221; veröffentlicht wurden. Surreale, cinematische Soundscapes voller Bimmeln und anschwellenden Lärmdetails, die die Szenerie gekonnt vor jeglicher Gefälligkeit bewahren, treffen auf eine abgründig Dante&#8217;eske Höllenfahrt im Stummfilmstil, die mit der endzeitlichen Trompete von Richard Cizauskas das Doomjazzgenre begründet hat, ohne dass es jemand bemerkt hätte. Besonders bemerkenswert ist &#8220;Mindf**k, Soundtrack to a Murder (Rehearsal Version for use by Rozz Williams)&#8221; – ein schriller, knarzender Noise-Ausbruch mit doomig verzerrten Saitenfiguren und abrupten Explosionen. Klirrende, schleifende Elemente rücken den Track in die Nähe des Maschinen-Industrial von Projekten wie Genetic Transmission.</p>
<p>Es folgt das ultra melancholisch verregnete Ambientstück &#8220;Their Paper Cranes Ablaze&#8221; vom &#8220;Every Missing Duck Is A Duck Missed&#8221;-Album, das mit seinen entrückten Synthietupfern eines der schönsten Stücke aus Williams Diskografie ist. Gleich darauf wird es orchestraler: ein von repetitiven Pianomustern getriebenes Ambient-Stück vom &#8220;Hope Springs A Turtle&#8221;-Album, das Erinnerungen an Depeche Modes &#8220;Pimpf&#8221; und an einiges von Philip Glass weckt und dennoch in einer ganz eigenen Atmosphäre schwebt. Den Abschluss markiert &#8220;Document (June 19, 1993)&#8221;, ebenfalls von &#8220;Pseudo Erotica&#8221;, ein surreales Zwei-Minuten-Stück, dessen sumpfige Grundstimmung von hallenden Tropfen und endzeitlichen Pauken durchzogen ist. Zum Schluss öffnet sich so noch einmal ein völlig eigener Kosmos, als wolle das Stück verdeutlichen, dass es hier keinen feierlichen Abschluss geben kann.</p>
<p>Die Aufnahmen aus ganz unterschiedlichen Schaffensphasen und z.T. Albumkontexten entfalten eine große Bandbreite, doch darin liegt nicht die einzige Stärke der Sammlung. Williams, der als Sänger, Crooner und schwarzgalliger Kabarettist quasi das Gegenteil eines Ambient-, Noise- oder Geräuschmusikers verkörpert, tappt niemals in die Falle der Routiniertheit und des Erwartbaren, sondern nähert sich den oftmals abstrakten Motiven dieses musikalischen Kosmos mit der Neugier eines versierten Entdeckers, und vielleicht liegt darin der deutlichsten rote Faden durch die insgesamt sehr unterschiedlichen Stücke. (U.S.)</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1143367573/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>The Sixth Configuration: Neue Compilation u.a. mit Temple Music, Ashtoreth, Nam-Khar, David E. Williams und La Porta Ermetica</title>
		<link>https://africanpaper.com/2025/07/18/the-sixth-configuration-neue-compilation-u-a-mit-temple-music-ashtoreth-nam-khar-david-e-williams-und-la-porta-ermetica/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2025 05:05:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gerade ist die vom Santa Sangre-Magazin herausgegebene Download-Compilation &#8220;The Sixth Configuration&#8221; erschienen, die ganze hundert Tracks enthält. Die Sammlung verzichtet bewusst auf ein übergeordnetes Konzept, stattdessen versammelt sie eine Vielzahl musikalischer Stimmen, deren Gemeinsamkeit eher in der Haltung als in &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/07/18/the-sixth-configuration-neue-compilation-u-a-mit-temple-music-ashtoreth-nam-khar-david-e-williams-und-la-porta-ermetica/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade ist die vom Santa Sangre-Magazin herausgegebene Download-Compilation &#8220;The Sixth Configuration&#8221; erschienen, die ganze hundert Tracks enthält. Die Sammlung verzichtet bewusst auf ein übergeordnetes Konzept, stattdessen versammelt sie eine Vielzahl musikalischer Stimmen, deren Gemeinsamkeit eher in der Haltung als in einem festgelegten ästhetischen Rahmen liegt. Der Titel spielt auf William Peter Blattys Film <em>The Ninth Configuration</em> an, ohne dessen Erzählstruktur oder Themen direkt aufzugreifen. Vielmehr steht hier die lose Zusammenstellung im Vordergrund: als persönliches Archiv, als Momentaufnahme einer Szene zwischen Postindustrial, Ambient, rituellen Formen und experimenteller Elektronik.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/thesixthconfiguration.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47132" title="thesixthconfiguration" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/07/thesixthconfiguration.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-47131"></span></p>
<p>Wie bei den vorangegangenen Teilen vereint die Sammlung sowohl bekannte Namen als auch weniger präsente Künstler, die seiner Ansicht nach mehr Aufmerksamkeit verdienen. Neben langjährigen Begleitern finden sich also auch neue Entdeckungen. Zu den auch unseren Lesern bekannten Namen gehören etwa Ashtoreth, sowohl solo als auch im Duo mit Stratosphere, Temple Music mit einem cinematischen musikalischen Nachruf auf einen verstorbenen Freund, ferner Nam-Khar, Thomas Nöla oder La Porta Ermetica mit einem neuen Track, inspiriert von dem 1993 erschienenen Roman <em>El Club Dumas</em> Arturo Pérez-Reverte, der von Roman Polanski als <em>Die neun Pforten</em> verfilmt wurde. <span style="font-weight: 300;">Auch Albireon, RDKPL, Cronaca Nera und David E. Williams sind vertreten – letzterer mit einem überraschend experimentell-lärmenden Instrumentalstück, das aus den späten 80ern stammt. Dazu kommen u.a. Illusion of Safety, Vortex, Bain Wolfkind und Andrew Trail. Die stilistische Spannweite reicht von filigranem Dark Folk über psychedelischen Gitarrenambient und dessen dunkelelektronisches Pendant bis hin zu Ritualmusik unterschiedlicher Prägung. Hinzu kommen filmische Arrangements, unterirdisch anmutende Szenarien mit abgründigen Flüstervocals, verspielte Elektronik und Noise-Ansätze. Auch Field Recordings sind vertreten, meist eher dezent in das Geschehen eingebettet, statt dessen Zentrum zu bilden.</span></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2290027164/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Konzertankündigung: David E. Williams und Moineau in der Göppinger Zille</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/10/01/konzertankundigung-david-e-williams-und-moineau-in-der-goppinger-zille/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 01:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Benjamin Spering]]></category>
		<category><![CDATA[David E. Williams]]></category>
		<category><![CDATA[Gaststätte Zille]]></category>
		<category><![CDATA[Moineau]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 11. Oktober 2024, lädt die eigentlich für ihr zünftiges Rock- und Metalprogramm bekannte Gaststätte Zille im Schwäbischen Göppingen zu einem besonderen Konzertabend. Zum ersten Mal tritt der amerikanische Kultmusiker und Sänger David E. Williams öffentlich in Deutschland &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/01/konzertankundigung-david-e-williams-und-moineau-in-der-goppinger-zille/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 11. Oktober 2024, lädt die eigentlich für ihr zünftiges Rock- und Metalprogramm bekannte Gaststätte Zille im Schwäbischen Göppingen zu einem besonderen Konzertabend. Zum ersten Mal tritt der amerikanische Kultmusiker und Sänger David E. Williams öffentlich in Deutschland auf. Williams, dessen jüngste Alben <a title="DAVID E. WILLIAMS: Trust No Scaffold Built Of This Bone" href="http://africanpaper.com/2013/06/29/david-e-williams-trust-no-scaffold-built-of-this-bone/">&#8220;Trust No Scaffold Built Of This Bone&#8221;</a> und <a title="DAVID E. WILLIAMS: Get me a Ladder… Get me a Ladder!" href="http://africanpaper.com/2022/08/06/david-e-williams-get-me-a-ladder-get-me-a-ladder/">&#8220;Get me a Ladder… Get me a Ladder!&#8221;</a> auf diesen Seiten bereits gebührend gefeiert worden sind, ist bekannt für seine unverwechselbare Mischung aus Galgenhumor, melancholischen Klavierballaden, in den vergangenen Jahren auch immer mehr griffige Synthies und einer generell vielgestaltigen Stilpalette, zu der wir uns am besten gleich selbst<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/dew.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42861" title="dew" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/dew.jpg" alt="" width="600" height="600" /></a><span id="more-42835"></span></p>
<p>zitieren: &#8220;Zählt man kleinere Tape-Releases dazu, dann ist Williams bereits seit über 30 Jahren auf dem musikalischen Parkett präsent, und seine klassischen Alben enthalten eine interessante Mixtur aus Death Rock-Downern, launigen Polka-Stücken und Klavierballaden im Cabaret-Stil. Atmosphärisch rangieren die darauf enthaltenen Songs zwischen einer bizarren Herzigkeit, die an Daniel Johnston in seinen besten Momenten heranreicht, derber Exploitation und einer Schwarzgalligkeit, wegen der Michel Houellebecq eigentlich sein größter Fan sein müsste. Zu den frühen Highlights zählt das treibende “Pumpernickel Crust” mit seiner stilvollen Klezmerklarinette. Aufgrund persönlicher Freundschaften wurde zunächst die Neofolk- und Industrial-Gemeinde auf ihn aufmerksam, mit der ihn rein musikalisch gar nicht einmal so viel verband&#8221;.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/dewmoiseau.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42837" title="dewmoiseau" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/09/dewmoiseau.jpg" alt="" width="1370" height="883" /></a></p>
<p>Ebenfalls zu sehen ist der heute in Hessen lebende österreichische Sänger und Musiker Moineau alias Benjamin Sperling, der ein Set seines in der Hauptsache akustisch gespielten (und auf seinen Releases durch Instrumente wie E-Gitarre, Synthesizer und Samples ergänzten) Dark Folk präsentiert. Seine Einflüsse reichen von Sängern wie David Eugene Edwards, Kim Larsen, Jacques Brel, und Leonard Cohen bis zu jiddischer, ukrainischer und hebräischer Folklore, die er in seinen jüngsten Releases interpretiert hat. Die Tickets für das Konzert sind für 20 Euro erhältlich  und können direkt vor Ort oder per E-Mail an vollgasunterhaltung@noisecrew.de vorbestellt werden.</p>
<p>Freitag, 11.10.2024<br />
Gaststätte Zille<br />
Querstraße 4<br />
73033 Göppingen</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3441564331/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3220260277/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3797725540/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2539577938/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1789481851/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>The Mannequins From Your Head: Konzertaufnahme von Thomas Nöla</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/06/10/the-mannequins-from-your-head-konzertaufnahme-von-thomas-nola/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 05:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[David E. Williams]]></category>
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		<description><![CDATA[Der auch im Medium Film aktive amerikanische Sänger, Musiker und Songwriter Thomas Nöla hat vor kurzem ein digitales Livealbum herausgebracht, das einen analogen Mitschnitt eines kürzlich im New Yorker East Village aufgeführten Konzertes dokumentiert. Nöla selbst steht mit seinem Gesang, &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/06/10/the-mannequins-from-your-head-konzertaufnahme-von-thomas-nola/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der auch im Medium Film aktive amerikanische Sänger, Musiker und Songwriter Thomas Nöla hat vor kurzem ein digitales Livealbum herausgebracht, das einen analogen Mitschnitt eines kürzlich im New Yorker East Village aufgeführten Konzertes dokumentiert. Nöla selbst steht mit seinem Gesang, dem Keyboard und der in ihrem Strumming leitmotivischen Akustikgitarre im <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/mannequins.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-41405" title="mannequins" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/06/mannequins.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-41404"></span></p>
<p>Zentrum des meist folklastigen Geschehens, in das sich manchmal dezente Bluestöne mischen. Beim anschließenden Stück kommen Erin Powell, David E. Williams und Luke Tromiczak mit auf die Bühne, die an dem Abend ebenfalls aufgetreten sind. Das Set enthält Stücke aus verschiedenen Phasen von Nölas Diskografie &#8211; Leser unserer Seite sollten sich noch <a title="THOMAS NÖLA ET SON ORCHESTRE: How’s Your Rainbow" href="http://africanpaper.com/2022/03/19/thomas-nola-et-son-orchestre-hows-your-rainbow/">an dieses Album</a> und <a title="LES PARADISIERS: Indian Summer" href="http://africanpaper.com/2020/12/05/les-paradisiers-indian-summer/">an jene Kollaboration</a> erinnern &#8211; sowie eine Interpretation eines Neil Young-Stücks.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2442231895/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>A House for the Dead and a Porch for the Dying: Reissue des Klassikers von David E. Williams</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Nov 2023 02:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[David E. Williams]]></category>
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		<description><![CDATA[Ankündigung: In Kürze erscheint auf dem Prose Nagge-Label zur Feier des dreißigjährigen Jubiläums die erste, zwei Scheiben umfassende Vinyl-Edition von David E. Williams&#8217; drittem Album &#8220;A House for the Dead and a Porch for the Dying&#8221;, das seinerzeit beim hauseigenen &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/11/18/a-house-for-the-dead-and-a-porch-for-the-dying-reissue-des-klassikers-von-david-e-williams/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ankündigung: In Kürze erscheint auf dem Prose Nagge-Label zur Feier des dreißigjährigen Jubiläums die erste, zwei Scheiben umfassende Vinyl-Edition von David E. Williams&#8217; drittem Album &#8220;A House for the Dead and a Porch for the Dying&#8221;, das seinerzeit beim hauseigenen Ospedale-Label auf CD herauskam. An dem Album waren zahlreiche befreundete Musiker beteiligt, u.a. Williams &#8216; langjähriger Weggefährte Jerome Deppe. Die neue Edition enthält neben den von James Plotkin remasterten Albumtracks zahlreiche Demos und alternative Versionen. Das Release enthält eine Version des Original-Booklet und einen entsprechend größeren Druck des Cover-Artwork von Judith Schaechter. Williams selbst zitiert<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/a2214180960_65.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38383" title="a2214180960_65" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/11/a2214180960_65.jpeg" alt="" width="700" height="700" /></a> <span id="more-38382"></span>im Text zur digitalen Version das Headpress Magazine, das die Originalität des für die Ära ungewöhnlichen Stils auf den Punkt bringt: „David E. Williams hat sich mit seinem Debütalbum ein kleines Juwel ausgedacht. Williams klingt für alle Welt wie der Nachkomme von David Bowie und den Crash Test Dummies mit Musik und Texten von Andrew Lloyd Weber im Endstadium von Hirnkrebs. Bei Tracktiteln wie „The Dead Hymen“ und „Thumbelina Toad Slut“ könnte man verzeihen, wenn man einen müden, nervenaufreibenden Death-Metal-Diapason erwartet. Stattdessen bekommen wir etwas ganz Großartiges, fast primitiv Einzigartiges. Die Songs, oder besser Klagelieder, befassen sich mit menschlichen Ängsten, Wahnsinn und Perversion, die bizarren Texte lassen sich gut mit den symphonischen Instrumentalstücken kombinieren. „Little Sap and Varicose“, eine schwarzhumorige Nummer über einen kleinen Jungen, der beobachtet, wie sein Großvater eine Herzatacke bei der Masturbation bekommt, ist besonders gut. Weitere Höhepunkte sind „Sandra Lindsey“, eine langsame, rätselhafte Nummer mit Texten wie: „Nephew&#8217;s nibbling on a portion/of his girlfriend&#8217;s last abortion/No scrotum of my son will be a cathedral/for maggot, mealworm or boweevil.&#8221; Die Tatsache, dass Williams nicht singt, sondern seine Texte eher mit einem krächzenden Stöhnen darbietet, macht es umso seltsamer und verlockender. Das Ganze ist eine wohlklingende Feier der Körperflüssigkeiten, der abgetriebenen Föten, der Krankheit und des Todes. Sehr empfehlenswert.&#8221;</p>
<p><strong><a href="https://lm.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fprosenagge.com%2Fproducts%2Fpreorder-david-e-williams-a-house-for-the-dead-and-a-porch-for-the-dying%3Ffbclid%3DIwAR1_CIULIcoVBvUxWcW5G521CFVU8Lr4kfnjmoG2kUQl8t_FSRzYG69N3vg&amp;h=AT2lG8cf2shBqm2j3j3d7lbSYXNV62zOE3lMtJqIF6njDM4XgB-OAhkL5l-Vz8NQ5yHLFrqa5ugUtKinhBy33KFOxYas7Qkpzjjcp5AXw7bL55FNnaQUR6is254zpdN3LbOI">@ Prose Nagge</a></strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_231117_202243_166.sdocx--></p>
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		<title>Voices From Beyond: Compilation in Hommage an Lucio Fulci</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jun 2023 05:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das polnische Santa Sangre-Magazin, das sich vor rund einem Jahr von einem Blog in einen Youtube-Kanal transformiert hat, bringt Mitte des Monats zum vierten Mal eine umfangreiche digital verfügbare Compilation heraus, deren Beiträge ein musikalisches Spektrum von experimenteller, postindustrieller Elektronik &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/06/08/voices-from-beyond-compilation-in-hommage-an-lucio-fulci/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das polnische Santa Sangre-Magazin, das sich vor rund einem Jahr von einem Blog in einen Youtube-Kanal transformiert hat, bringt Mitte des Monats zum vierten Mal eine umfangreiche digital verfügbare Compilation heraus, deren Beiträge ein musikalisches Spektrum von experimenteller, postindustrieller Elektronik über Dark Folk und Psychedelic bis zu dunkler, ambienter Dröhnung und einigem mehr abdecken. Der Name der Publikation lässt schon ein Interesse an unterschlagenen Filmen aus besseren Zeiten erahnen, und so wundert das Konzept von &#8220;Voices From Beyond&#8221; auch kaum, denn die neue Anthologie ist dem Werk des <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/santasangremusicmagazine.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-35948" title="santasangremusicmagazine" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/05/santasangremusicmagazine.jpg" alt="" width="853" height="960" /></a><span id="more-35946"></span></p>
<p>italienischen Regisseurs Lucio Fulci (1927-1996) gewidmet, der in den späten 50ern mit Kommödien begann, seinen Durchbruch in den Jahren um 1970 u.a. mit Giallofilmen (z.B. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qu%C3%A4le_nie_ein_Kind_zum_Scherz">Don’t Torture a Duckling</a> 1972) und anderen Thrillern (u.a. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nackt_%C3%BCber_Leichen">Una sull’altra</a> 1969) hatte, später dann auch und v.a. mit Zombifilmen, zum Teil als Fernseh-Produktionen, international bekannt wurde. Zu den Künstlerinnen und Künstlern zählen einige, die wiederholt Thema auf unseren Seiten waren, allem voran <a href="http://africanpaper.com/tag/temple-music/">Temple Music</a>, <a href="http://africanpaper.com/tag/the-gray-field-recordings/">The Gray Field Recordings</a> und <a href="http://africanpaper.com/tag/black-lesbian-fishermen/">Black Lesbian Fishermen</a>, ferner <a href="http://africanpaper.com/tag/ashtoreth/">Ashtoreth</a>, <a href="http://africanpaper.com/tag/pas-musique/">PAS Musique</a>, <a href="http://africanpaper.com/tag/sieben/">Sieben</a>, <a href="http://africanpaper.com/tag/lloyd-james/">Naevus</a>, <a href="http://africanpaper.com/tag/andrew-king/">Andrew King</a>, <a href="http://africanpaper.com/tag/david-e-williams/">David E. Williams</a> im Duett mit Carlo Baja Guarienti, <a href="http://africanpaper.com/tag/vortex/">Vortex</a> und <a href="http://africanpaper.com/tag/llovespell/">Llovespell</a>.</p>
<p><strong>@ <a href="https://www.facebook.com/events/906188613989135?">Facebook</a> | <a href="https://santasangremagazine.wordpress.com/">Home</a> | <a href="https://www.youtube.com/@santasangremagazine9463">Youtube</a></strong></p>
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		<title>DAVID E. WILLIAMS: Get me a Ladder&#8230; Get me a Ladder!</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/08/06/david-e-williams-get-me-a-ladder-get-me-a-ladder/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2022 02:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man sollte sparsam umgehen mit Begriffen wie Opus magnum im Zusammenhang mit Neuerscheinungen altgedienter Musiker, denn man kann nie wissen, was die Zukunft noch an Überraschungen bereithält. Im Falle von David E. Williams&#8217; &#8220;Get me a Ladder&#8230; Get me a &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/08/06/david-e-williams-get-me-a-ladder-get-me-a-ladder/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/07/fotor_1659265513429.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-30749" title="fotor_1659265513429" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/07/fotor_1659265513429-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Man sollte sparsam umgehen mit Begriffen wie Opus magnum im Zusammenhang mit Neuerscheinungen altgedienter Musiker, denn man kann nie wissen, was die Zukunft noch an Überraschungen bereithält. Im Falle von David E. Williams&#8217; &#8220;Get me a Ladder&#8230; Get me a Ladder!&#8221; ist die Versuchung allerdings groß, denn es handelt sich bei diesem Album – so viel vorweg – um einen ganz großen Wurf.<span id="more-30748"></span></p>
<p>Zählt man kleinere Tape-Releases dazu, dann ist Williams bereits seit über 30 Jahren auf dem musikalischen Parkett präsent, und seine klassischen Alben enthalten eine interessante Mixtur aus Death Rock-Downern, launigen Polka-Stücken und Klavierballaden im Cabaret-Stil. Atmosphärisch rangieren die darauf enthaltenen Songs zwischen einer bizarren Herzigkeit, die an Daniel Johnston in seinen besten Momenten heranreicht, derber Exploitation und einer Schwarzgalligkeit, wegen der Michel Houellebecq eigentlich sein größter Fan sein müsste. Zu den frühen Highlights zählt das treibende &#8220;Pumpernickel Crust&#8221; mit seiner stilvollen Klezmerklarinette. Aufgrund persönlicher Freundschaften wurde zunächst die Neofolk- und Industrial-Gemeinde auf ihn aufmerksam, mit der ihn rein musikalisch gar nicht einmal so viel verband.</p>
<p>Die bereits in den vergangenen Jahren zu beobachtende Hinwendung zu mehr Synthesizer-Einsatz wird auf dem aktuellen Album endgültig zum zentralen stilprägenden Element und entpuppt sich als z.T. beinahe brachiale Elektronik. Nach einem spannungsgeladenen Intro, das wie eine mit unruhiger Kamera inspizierte abgedunkelte Szenerie Zwiespältiges erwarten lässt, wirft einen der Titeltrack gleich ins Zentrum des Geschehens: Hektische Takte, die wie Faustschläge in alle Richtungen ausschlagen und doch mehr als EBM sind, bilden die wuchtige Kulisse für ein männlich-weibliches Duett, bei dem kein vertrautes Nancy und Lee-Feeling mehr aufkommt, und doch schaffen es cinematisch Synthieflächen, die Szene in ein weites nächtliches Panorama zu entrücken.</p>
<p>Das kein Song wie der andere geraten ist, erweist sich als eine der größten Stärken der Platte. Da sind tanzbare Clubtracks wie das bereits vorab veröffentlichte &#8220;Bodyparts in Birdbaths&#8221; mit dem kraftvoll-stoischen Gesang von Lloyd James oder &#8220;Plane Crash People&#8221;, das auch einen stimmungsvollen Pianotrack abgegeben hätte, dessen Eingängigkeit aber irgendwann unter einer Schuttlawine begraben wird. Neben akustisch(er) ausgerichteten Balladen, die mit herausfordernden Texten an Altbekanntes anknüpfen (&#8220;Gangrenous Nebula&#8221;) gibt es heiteren B52s-Postpunk mit Schrammelgitarren und launigen Orgelparts: &#8220;The man who invented Ketchup&#8221; erzählt von der kindlichen Fantasie über den Ursprung der leckeren roten Sauce, ohne die die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht dieselbe gewesen wäre, und ist Kurzweil pur. &#8220;Hats off to William Frawley&#8221;, das von der amerikanischen Sitcom <em>I Love Lucy</em> und einer ganzen Affenbande erzählt, gibt der kindlichen Seite des Albums eine berührende Ernsthaftigkeit.</p>
<p>&#8220;Girl, go forth!&#8221; mit seinen groovigen Luftpistolentakten a la The Normal und &#8220;A Seed is Scurrilous&#8221; mit seiner schwindeligen Trunkenheit stehen vielleicht für das schlüpfrige Mysterium der Pubertät, das in Williams Werk bereits das Etikett Pseudo Erotica bekommen hat. In der zweiten Hälfte des Albums treten nach und nach immer mehr schwermütige Motive und auch ein gewisses Grauen in den Vordergrund. Die tolle, an die frühen 80er erinnernde Synthesizermelodie in &#8220;We the ill are not so well&#8221; täuscht nicht darüber hinweg, dass das schleppende Piano und der zäh vorankriechende Gesang von der Hinfälligkeit des Körpers künden. Mag der gothinfizierte Kopfhänger &#8220;Testosterone as Poison?&#8221; noch Schonung bieten, so geht es in den abschließenden Stücken ans Eingemachte bzw um letzte und vorletzte Dinge: Der hörspielhafte Body Horror von &#8220;Throat Wound&#8221; geht in Wirklichkeit kaum stärker an die Substanz wie das anrührend-feierliche &#8220;Eucharist vs. Leukemia&#8221;, dessen Inhalt man aus Respekt nicht kommentieren sollte. Ein diffuses Knarren leitet daraufhin ein besonderes Finale ein, bei dem kein Geringerer als Andrew King mit John Donnes Holy Sonnet &#8220;This is my Play&#8217;s Last scene&#8221; dem Körper Lebewohl sagt und sich ganz der Transzendenz anvertraut. Der ins Grab gebettete Körper gehört nun gewissermaßen zu den &#8220;Things&#8221;, die dem abschließenden Track den Namen gibt, einem lichtdurchfluteten Gegenzoom, der noch einmal alles von Sorrow bis Joy enthält.</p>
<p>Man sollte die Songs auf &#8220;Get me a Ladder&#8230; Get me a Ladder!&#8221; und ihre Reihenfolge freilich nicht überinterpretieren, und doch beschleicht einen am Ende das Gefühl, ein ganzes Leben in all seiner Tragikomik mit seinen freudvollen, neugierigen, leidenden, friedvollen Seiten quer durch alle wichtigen Abschnitte miterlebt zu haben. Was &#8220;Get me a Ladder&#8230; Get me a Ladder!&#8221; dabei merklich fehlt, ist ein einziger Moment der Langeweile. (U.S.)</p>
<p><strong>Vertrieb: <a href="https://www.oldeuropacafe.com/catalog/category/get-me-a-ladder...-get-me-a-ladder-.html">Old Europa Cafe</a></strong><!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_220731_130754_344.sdocx--></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3441564331/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Body Parts in Birdbaths: Neues von David E. Williams</title>
		<link>https://africanpaper.com/2022/06/14/body-parts-in-birdbaths-neues-von-david-e-williams/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 03:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alison Lee Chapman]]></category>
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		<category><![CDATA[Lloyd James]]></category>

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		<description><![CDATA[David E. Williams kündigt noch für diesen Sommer sein neues Album &#8220;Get me a Ladder&#8230; Get me a Ladder!&#8221; an. Bereits digital erhältlich ist die One Track-Single &#8220;Body Parts in Birdbaths&#8221;, bei der sein Freund Lloyd James (Naevus, Crisis u.a.) &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2022/06/14/body-parts-in-birdbaths-neues-von-david-e-williams/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>David E. Williams kündigt noch für diesen Sommer sein neues Album &#8220;Get me a Ladder&#8230; Get me a Ladder!&#8221; an. Bereits digital erhältlich ist die One Track-Single &#8220;Body Parts in Birdbaths&#8221;, bei der sein Freund Lloyd James (Naevus, Crisis u.a.) die Lead-Vocals übernimmt, während der Meister selbst fast schüchtern im Hintergrund zu hören ist. Das Artwork basiert auf einem die Lyrics illustrierenden Aquarell der Künstlerin Alison Lee Chapman, die auch das Album gestalten wird. Williams Stil als Musiker und Songwriter ist schwer in gängige Begriffe zu packen, weshalb in der Vergangeheit öfter verbale Neuschöpfungen wie Demented Chamber Pop aufpoppten. In frühen Longplayern wie &#8220;I Have Forgotten How to Love You&#8221; und &#8220;A House for the Dead and a Porch for the Dying&#8221; fanden sich noch zahlreiche Spuren einer melancholischen Death Rock-Variante, die zusammen mit einem surrealen Cartoon-Charakter nie ganz aus seiner Musik verschwinden sollten. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/bodypartsinbirdbaths.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-30158" title="bodypartsinbirdbaths" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2022/06/bodypartsinbirdbaths.jpg" alt="" width="1142" height="1200" /></a><span id="more-30157"></span></p>
<p>Ein mit Cabaret-, Revue &#8211; und Chanson-Elementen spielender Singer Songwriter-Stil war bereits in diesen frühen Werken angelehnt und trat im Laufe seiner Karriere, bisweilen reduziert auf Piano und Gesang, immer mehr ins Zentrum des Geschehens. Vielleicht ist es dieser Zug, der Williams Musik auch immer für Independent-Filme interessant machte, so waren zwei seiner Songs in einem Werk des erst kürzlich verstorbenen Dean Galanis zu hören. Für die oben genannte Phase stehen v.a. Alben wie &#8220;Every Missing Duck is a Duck Missed&#8221; oder &#8220;Trust No Scaffold Built of this Bone&#8221;, auf denen die exzentrischen Lyrics, die nicht immer stubenrein und auch nicht unbedingt für schwache Nerven geeignet sind, mit feinfühligen Momenten eine interessante Symbiose eingingen. In jüngeren Veröffentlichungen wird streckenweise wieder mehr auf Elektronik gesetzt, und die neue Single führt diesen Weg fort: &#8220;Body Parts in Birdbaths&#8221; ist ein fast schon monumentaler Clubtrack mit stampendem Takt und Ohrwurmmelodie, der zusammen mit dem launigen Splattertext auf alles weitere gespannt macht.</p>
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