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	<title>African Paper &#187; Ivan Pavlov</title>
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		<title>Covers: Gemeinsames Album von CoH und Wladimir Schall</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 08:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ivan Pavlov alias CoH und Wladimir Schall veröffentlichen am 21. Dezember das Album &#8220;Covers&#8221; bei Hallow Ground. Ausgangspunkt des Werks sind Klavierstücke, die durch digitale Bearbeitung und elektronische Verarbeitung verfremdet werden &#8211; dabei wird, wie es auch im Begleittext hervorgehoben &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/12/13/covers-gemeinsames-album-von-coh-und-wladimir-schall/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ivan Pavlov alias CoH und Wladimir Schall veröffentlichen am 21. Dezember das Album &#8220;Covers&#8221; bei Hallow Ground. Ausgangspunkt des Werks sind Klavierstücke, die durch digitale Bearbeitung und elektronische Verarbeitung verfremdet werden &#8211; dabei wird, wie es auch im Begleittext hervorgehoben wird, die gängige Idee von Coverversionen merklich erweitert. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/covers.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-49345" title="covers" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/covers.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-49344"></span></p>
<p>Das Album enthält Neuinterpretationen von Werken Erik Saties und Ryūichi Sakamotos, eine Umwandlung eines viernotigen Rachmaninoff-Motivs in einen dichten Klangraum sowie Stücke, die von sowjetischen Zeichentrickfilmen (&#8220;Контакт&#8221; von 1978 und der Serie &#8220;Ну, погоди!&#8221;) inspiriert sind. Ein weiterer Track überträgt CoH&#8217;s &#8220;Soii Noir&#8221; (2011), wie es ferner heißt, in den Geist Morton Feldmans. Alle sieben Kompositionen verbindet eine ambivalente Nostalgie, die zwischen Freude und Traurigkeit oszilliert. Das Album erscheint als LP und zum Download, mehr über die Hintergründe findet sich auch Bandcamp.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1121185796/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>MIDORI HIRANO / COH: Sudden Fruit</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2025 03:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn sich die Wege zweier Künstler mit ganz eignen, auf soliden, weitgehend egofreien Fundamenten stehenden ästhetischen Visionen kreuzen, entsteht mitunter etwas Einzigartiges. So auch bei dem Album &#8220;Sudden Fruit&#8221;, einer Zusammenarbeit der japanischen Pianistin und Komponistin Midori Hirano und des &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/04/19/midori-hirano-coh-sudden-fruit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/MT21-front.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45484" title="MT21 front" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/03/MT21-front-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn sich die Wege zweier Künstler mit ganz eignen, auf soliden, weitgehend egofreien Fundamenten stehenden ästhetischen Visionen kreuzen, entsteht mitunter etwas Einzigartiges. So auch bei dem Album &#8220;Sudden Fruit&#8221;, einer Zusammenarbeit der japanischen Pianistin und Komponistin Midori Hirano und des russischen Klangarchitekten Ivan Pavlov, bekannt als CoH (was im russischen Traum und zugleich Schlaf bedeutet und <span id="more-45482"></span>Son ausgesprochen wird, die Übereinstimmung der kyrillischen Schreibweise mit den drei lateinischen Buchstaben ist zufälliger Natur). Dieses Werk balanciert meisterhaft zwischen akustischen und digitalen Elementen und fängt jene flüchtigen Momente ein, in denen Natur und Künstlichkeit zu etwas verschmelzen, das.</p>
<p>Midori Hirano, in Kyoto geboren und seit längerem in Berlin ansässig, ist bekannt für ihre minimalistischen, ätherisch anmutenden Kompositionen, in denen sie Klavierklänge mit elektronischen Texturen verbindet, vor Jahren hatten wir sie in einem Interview zu ihren Ideen befragt. Ivan Pavlov hingegen, mit mathematischem ebenso wie musikalischem Hintergrund, hat sich als COH einen Namen in der experimentellen elektronischen Musik gemacht und mit Größen wie Peter Christopherson (COIL), Cosey Fanni Tutti und Cyclobe zusammengearbeitet. Ihre gemeinsame Arbeit auf &#8220;Sudden Fruit&#8221; zeigt eine gut ausbalancierte und natürlich wirkende Symbiose ihrer individuellen Stile.</p>
<p>Der Opener &#8220;Wave to Wave&#8221; präsentiert ein melodisches Pianomotiv, das durch Echoeffekte und subtile Verfremdungen einen rhythmischen Charakter erhält, der zumindest den Rezensenten an die Minimal Music etwa eines Michael Nyman erinnert. In &#8220;Shedding Shadows&#8221; treffen flächige Klänge auf dunkles Rumoren und hohe Sinustöne, bevor eine Synthiemelodie und leichte Rhythmen das Stück in eine losgelöste Atmosphäre führen. &#8220;Mirages, Memories&#8221; besticht durch vertraute, eingängige Tonfolgen auf den tieferen Klaviertasten, begleitet von subtiler Elektronik, die dem Stück eine entrückte, neoklassische Note verleiht. Das Titelstück beginnt langsam mit hohen Tönen, die Spannung erzeugen, gefolgt von wummernden Bässen, die &#8211; aber auch dies könnte eine fatamorganaartige Projektion sein &#8211; an die songorientiertere Seite im Spätwerk von Coil erinnern. &#8220;Flowers of Gravity&#8221; öffnet mit düsteren Klängen ein Portal zu unbekannten Dimensionen, während &#8220;Waltz for Returnal&#8221; mit hellen, aufgeweckten Tönen einen subtilen Walzertakt andeutet.</p>
<p>Der abschließende Track &#8220;Disperse&#8221; lässt eine gelassene, versöhnliche Stimmung entstehen, wobei hohe Klaviertöne das Ende mitprägen, wie um zu verdeutlichen, das längst nicht alle Fragen geklärt sind und dieses wunderbar symbiotische Album, in dem elektronische Klangkunst, Minimal Music, Kunstliedhaftes und immer auch kleine Brisen Pop zusammenkommen, noch lange weitergehen könnte. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Mind Travels Serie / Ici D&#8217;Ailleurs</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2210374540/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Radiant Falls: Neues Album von COH</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Aug 2023 03:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dais Records]]></category>
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		<description><![CDATA[Dais Records veröffentlichen am 20. Oktober Ivan Pavlovs neues Album. Eingespielt wurde das Album mit dem Silhouette Eins-Synthesizer. Pavlov weist darauf hin, dass seine erste Session mit dem Gerät ihm den Eindruck vermittelte, er sei nicht allein – woraufhin er &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/08/11/radiant-falls-neues-album-von-coh/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/tag/dais-records/">Dais Records</a> veröffentlichen am 20. Oktober <a href="http://africanpaper.com/tag/ivan-pavlov/">Ivan Pavlovs</a> neues Album. Eingespielt wurde das Album mit dem Silhouette Eins-Synthesizer. Pavlov weist darauf hin, dass seine erste Session mit dem Gerät ihm den Eindruck vermittelte, er sei nicht allein – woraufhin er an das erinnert wurde, was<a href="http://africanpaper.com/tag/coil/"> Coil</a> als ELpH widerfuhr.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/DAIS222_digital_artwork_1024x1024.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-36899" title="DAIS222_digital_artwork_1024x1024" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/08/DAIS222_digital_artwork_1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" /></a><span id="more-36897"></span>&#8220;Ivan Pavlov aka<a href="http://africanpaper.com/tag/coh/"> <strong>CoH</strong></a> characterizes his latest solo work, <strong><em>Radiant Faults</em></strong>, as “the recording of a dialogue,” rather than a set of compositions. Crafted using a rare new synthesizer, the Silhouette Eins, Pavlov’s first encounter with the instrument across a long, late night session resulted in a continuous set of textures, patterns, and subliminal melodies. At some point during the process, he realized he was not alone: “It was as if something was speaking to me through the gear – the feeling was very intense. No matter how determined and specific I attempted to be, the results were something else. They felt like &#8216;responses.’ This instantly reminded me of ELpH.”</p>
<p><a title="ELpH vs Coil Worship The Glitch on Dais Records" href="https://www.daisrecords.com/collections/coil/products/elph-vs-coil-worship-the-glitch" target="_blank"><strong>ELpH</strong></a> is the name coined by <a title="Coil on Dais Records" href="https://www.daisrecords.com/collections/coil" target="_blank">Coil</a> for a “celestial entity” that emanates from electronic equipment at mysterious moments, altering the creative process in unforeseen ways. They devised the term during studio sessions back in 1994, during which sustained software accidents ultimately seemed possessed of supernatural intelligence, spawning its own mythos. As a longtime member of Coil’s inner circle, Pavlov is steeped in ELpH’s ideology and influence – and highly qualified to identify an encounter of his own. <em>Radiant Faults</em> offers a compelling addition to the ELpH canon, at the threshold of music and manifestation, embracing the “divine quality of error.”</p>
<p>The Silhouette Eins is a unique instrument combining the 1920&#8242;s concept of an &#8220;optical soundtrack&#8221; with a hardware synth interface to Pure Data: a visual programming language for producing interactive music, using real- time video signal in its synthesis of sound. Pavlov’s attempted manipulations were answered by indecipherable transmissions from some distant, unknowable place. Stark waveforms drone and bend against skeletal metronomes; murmured pulses flicker down empty corridors; high fluorescent tones gleam and glitch in zero gravity – the mood throughout is one of generative whispers, hidden sentience, and ghosts in the machinery. A post-human terrain of scaffolding, shadows, and semi-conscious circuitry, rippling with veiled energies.</p>
<p>Authorship aside, Pavlov’s process is transformative: “What we perceive as an error or mistake could very well be a message coming through. And while we are not able to decipher the message, sometimes – just like from a crack in a surface, or a tear in fabric – a light unexpectedly seeps through.”</p>
<p>Tracklist:</p>
<ol>
<li>habitable</li>
<li>faster depth</li>
<li>reflections</li>
<li>circuit hum</li>
<li>eloquent</li>
<li>invisible friend i</li>
<li>angels of combat</li>
<li>invisible friend ii</li>
<li>recurrent &amp; ephemeral</li>
<li>ask*</li>
<li>protection*</li>
<li>nereides</li>
</ol>
<p><em>ask is exclusive to CD only</em><br />
<em>protection is exclusive to CD &amp; Digital only&#8221;</em></p>
<p>„Radiant Falls“ erscheint in verschiedenen Vinylvesionen, auf CD und als Download.</p>
<p>@ <a href="https://www.daisrecords.com/collections/frontpage/products/radiant-faults">Dais Records</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1903501344/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>COH: Music Vol.</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/05/07/coh-music-vol/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2016 04:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[COH]]></category>
		<category><![CDATA[Editions Mego]]></category>
		<category><![CDATA[Ivan Pavlov]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter denjenigen, die computerbasierte Musik machen, gibt es wenige, die das so ernsthaft betreiben wie Ivan Pavlov, der seit Jahren als COH in verschiedensten Genres elektronischer Musik agiert. Dabei können innerhalb einer Veröffentlichung Stimmungen und musikalische Ausrichtung wechseln, wie auf &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/05/07/coh-music-vol/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/COHeMEGO222_Cover-350x350.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12130" title="COHeMEGO222_Cover-350x350" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/05/COHeMEGO222_Cover-350x350-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unter denjenigen, die computerbasierte Musik machen, gibt es wenige, die das so ernsthaft betreiben wie Ivan Pavlov, der seit Jahren als COH in verschiedensten Genres elektronischer Musik agiert. Dabei können innerhalb einer Veröffentlichung Stimmungen und musikalische Ausrichtung wechseln, wie auf der vor etlichen Jahren veröffentlichten hervorragenden „Love Uncut EP“. <span id="more-12129"></span>Andere Veröffentlichungen waren rhythmisch orientiert, etwa wenn Pavlov <a href="http://africanpaper.com/2013/08/17/coh-retro-2038/">seine Version von Girogio Moroder inspirierter Tanzmusik </a>oder<a href="http://editionsmego.com/release/eMEGO-197"> Techno</a> spielt. „Music Vol.“ schlägt eine andere Richtung ein, mancher mag sich entfernt an das auf Eskaton veröffentlichte Album „Above Air“ erinnert fühlen. Im Pressetext wird davon gesprochen, dass „Music Vol.“ <a href="http://editionsmego.com/release/EMEGO-222">„a sonic space that leads into delicate subconscious spheres“</a> eröffne. Es scheint also eher um Introspektion zu gehen als um das Expressive, Extrovertierte desjenigen, der auf der Tanzfläche seinen Körper bewegt und zur Schau stellt. “Music Vol.“ könnte man dann eher auf den Geist gerichtet sehen – wenn man dann solch eine (wahrscheinlich zu sehr simplifizierende) Dichotomie bemühen möchte.</p>
<p>Das an die Fab Four anspielende „Ether Fields Forever“ fügt durch die leichte Änderung des Titels eine neue (psychedelische) Dimension hinzu („Slip through the ether/We both slip through the ether/Slipstreams of memory slipping away“, sang der verstorbene Jhonn Balance vor über eineinhalb Jahrzehnten), Pavlov arbeitet hier viel mit Pausen, Stille (vgl. auch den Titel des Albums). Das ist oft ein fast behutsames Suchen nach den richtigen (melodischen) Tönen, dem angemessenen Klang. &#8220;Vivid&#8221; ist ein flächiges Stück aus kaum hörbaren Tönen, Melodieinsprengseln, das ebenso wie das das Album abschließende &#8220;Return to Mechanics&#8221; von der Stimmung gar nicht so weit von Tor Lundvalls <a href="http://africanpaper.com/2013/10/26/tor-lundvall-structures-and-solitude/">„Night Studies“</a> entfernt ist, auch wenn die musikalische (fast mathematische) Herangehensweise bei Ivan Pavlov natürlich eine völlig andere ist. Einer der Höhepunkte des Albums ist „Night Over Peak 1079“: Ein atmosphärisches Stück, auf dem inmitten des Rauschen des Windes vereinzelte Töne ihren Weg zu suchen scheinen.</p>
<p>Wenn der Promotext von Immersion und Meditation spricht, dann könnte man eventuell sagen, dass &#8220;Music Vol.&#8221; so etwas wie Transzendentalelektronik sein könnte. Vielleicht ist das auch einfach nur für den Verfasser dieser Zeilen das menschlichste und gleichzeitig eines der stärksten Alben, das Ivan Pavlov in seiner Karriere veröffentlicht hat. (M.G.)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://editionsmego.com/">Editions Mego</a></strong></p>
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		<title>COH: Retro 2038</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Aug 2013 05:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[COH]]></category>
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		<category><![CDATA[Ivan Pavlov]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon in einem Interview, das ich vor einigen Jahren mit Ivan Pavlov führte, sprach er davon, „mit nichts [zu] beginnen und mit einem Chaos aus Klängen [zu] enden“, bezeichnete den Computer als ein Instrument, das „größere Freiheiten [als konventionelle Instrumente &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2013/08/17/coh-retro-2038/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/08/COH.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7474" title="COH" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2013/08/COH-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Schon in einem Interview, das ich vor einigen Jahren mit Ivan Pavlov führte, sprach er davon, „mit nichts [zu] beginnen und mit einem Chaos aus Klängen [zu] enden“, bezeichnete den Computer als ein Instrument, das „größere Freiheiten [als konventionelle Instrumente ]“ biete und unterstrich damit fortwährend das Schöpferische seiner Tätigleit. Zudem wurde im Gespräch immer wieder deutlich, mit welcher Begeisterung der gebürtige Russe Klänge erzeugte &#8211; „Method As Fun“ heißt ein Track auf „Retro 2038“ dann auch passenderweise und im Innern der CD-Hülle finden sich folgende Worte: „Contains no instrument samples, patches or other Additives 100% hand-made computer sound“. <span id="more-7472"></span>Damit grenzt sich Pavlov explizit und bewusst von denen ab, die ihre Tonträger aus vorgefertigten Klängen generieren und positioniert sich ganz selbstbewusst gegen diejenigen, für die der Begriff handgemachte Computermusik ein Oxymoron ist, weil ihre Vorstellung von handgemachter Musik irgendwo bei sogenanntem ehrlich-verschwitzem Rock aufhört.</p>
<p>Pavlov hat in den vergangenen Jahren immer wieder zum Ausdruck gebracht, dass er ein starkes Interesse an tanzbarer Musik hat, sprach auf „Mask of Birth“ von „New disco for the new human“ oder zeigte etwa auf der „Electric Electric“-12&#8242;, was Techno für ihn bedeutet(e). Auch „Retro 2038“ gehört zu diesen tanzbareren Arbeiten COHs, Giorgio Moroder wird als Inspiration genannt und gleich das Eröffnungsstück „Retrotech Overture“ beginnt mit Bassfrequenzen, zu denen zerhackte Rhythmik und minimale melodische Einsprengsel hinzuzkommen. „Bugs Build a House“ lässt Erinnerungen an Synthiepop zu Beginn der 80er aufkommen, wogegen „Time to Time“ mit seinen mininal-repetetiven Elementen wesentlich reduzierter ist. „On Wings of Gravity“ ist tatsächlich „schwerer“, das dunkle Pulsieren ist ein Innehalten, auf das das hektische und nach Fehlern in der Software klingende „Aniki“ folgt. Vielleicht hat hier die Technik ein Eigenleben entwickelt. Das zehnminütige „Vainio“ (eine Hommage an den Pan Sonc-Mann?) ist dagegen ein düsteres Stück, das immer kurz vor der Eruption bleibt. Was Stimmung und Klangbild anbelangt, sind dann „Disco Discrete“ und das besonders verspielte „Method As Fun“ ganz anders geartet. Der Ablauf des Haltbarkeitsdatums wird auf der Rückseite mit 13.05.2038 angegeben. Man darf also noch lange Spaß mit diesem Album haben.</p>
<p>M.G.</p>
<p>Label:<a href="http://editionsmego.com/"> Editions Mego</a></p>
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