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	<title>African Paper &#187; Mute Records</title>
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		<title>IAN BODDY / CHRIS CARTER: Caged</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 06:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chris Carter, der Abba-Fan, galt von allen Throbbing Gristle-Mitgliedern immer am ehesten als jemand, der eine Popsensibilität hatte, die sich dann auch über Jahrzehnte bei Chris &#38; Cosey manifestierte. Solo konnte er aber durchaus anders klingen. Auf diesen Seiten hatte &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/12/06/ian-boddy-chris-carter-caged/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/R-35761768-1764091460-2398.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-49306" title="R-35761768-1764091460-2398" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/12/R-35761768-1764091460-2398-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><a href="https://africanpaper.com/tag/chris-carter/">Chris Carter</a>, der <a href="https://www.brainwashed.com/tg/chris.html">Abba-Fan</a>, galt von allen <a href="https://africanpaper.com/tag/throbbing-gristle/">Throbbing Gristle</a>-Mitgliedern immer am ehesten als jemand, der eine Popsensibilität hatte, die sich dann auch über Jahrzehnte bei <a href="https://africanpaper.com/tag/chris-and-cosey/">Chris &amp; Cosey</a> manifestierte. Solo konnte er aber durchaus anders klingen. Auf diesen Seiten hatte er uns solo mit<a href="https://africanpaper.com/2018/04/21/chris-carter-chemistry-lesssons-volume-one/"> „Chemistry Lessons Volume One“</a> begeistert, <span id="more-49304"></span>Mute hatten vor ein paar Jahren seine zwei <a href="https://africanpaper.com/2021/09/11/chris-carter-electronic-ambient-remixes-volume-three/">Remixalben </a>wieder zugänglich gemacht, nun ist gerade Carters ursprünglich 2000 erschienene Zusammenarbeit mit Ian Boddy veröffentlicht worden. Boddy ist u.a. Gründer des Labels <a href="https://dinrecords.bandcamp.com/">DiN </a>(auf dem „Caged“ damals herauskam) und großer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=NrmccONKldw">Freund analoger Synths</a>. Auf „Caged“ erzeugen die beiden – das Cover illustriert das in angemessener Weise – außerweltliche Musik.</p>
<p>„Concussed“ beginnt mit dunklen Schlägen, Andeutungen von Melodie, minimalistischen skeltettierten Beats und Knistern. In Passagen ist das vielleicht gar nicht so weit entfernt von einigen der Sounds, die bei Throbbing Gristle nach ihrer Reformierung zu hören waren. „Coriolis“ knarzt, im letzten Teil setzt eine Melodie ein. „Slab“ ist ein besonders reduziertes Stück, auf dem dunkle Flächen eine kosmische Schwärze erzeugen. Daran knüpft von der Stimmung „Sub-Aura“ anfangs an: Wird man zu Beginn fast schon an Dark Ambient erinnert, setzten eruptive verdichtete Passagen ein, bevor das Stück reduzierter und weniger dunkel wird. Auf „Disembodied“ hört man zwischendurch tatsächlich so etwas wie „körperlose“ Stimmen. Kurzzeitig kann man etwas an <a href="https://africanpaper.com/tag/brian-williams/">Brian Williams&#8217;</a> Projekt Arecibo denken. Das Titelstück verbindet mysteriöse, kaum greifbare Sounds mit rhythmischen Passagen, die etwas an spätere<a href="https://africanpaper.com/tag/coil/"> Coil </a>erinnern, um dann gegen Ende in Stille zu verhallen. Auf „Under-Dub“ lassen einige Sounds an das Zwitschern von Vögeln denken. Schließlich endet das Album mit zwei neuen, aus dem Ausgangsmaterial kreierten Tracks: „Claustrophobia“ ist ein von Carter komponiertes Stück, das anfangs wahrlich beklemmend klingt, bei dem ab der Hälfte aber Beats für eine gewisse Leichtigkeit sorgen. „Uncaged“ schließlich wurde von Boddy geschaffen und beendet das Album mit düsteren, zwiaschenzeitlich fast schon industriellen Passagen.</p>
<p>In den besten Momenten, wie etwas auf &#8220;Caged&#8221;, kann es elektronischer Musik gelingen, so zu klingen, als stamme sie aus einer anderen Dimension. (MG)</p>
<p>Label:  <a href="https://mute.com/">The Grey Area of Mute</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=126015920/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Paper Masks: Erste Zusammenarbeit zwischen Phew und Danielle de Picciotto</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 01:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ankündiging: Am 20. Februar erscheint bei Mute Records das gemeinsame Album &#8220;Paper Masks&#8221; von Phew und Danielle de Picciotto. Es ist die erste Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen, die seit Jahrzehnten prägende Figuren in der internationalen Avantgarde sind. Entstanden über einen Zeitraum &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/11/04/paper-masks-erste-zusammenarbeit-zwischen-phew-und-danielle-de-picciotto/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ankündiging: Am 20. Februar erscheint bei Mute Records das gemeinsame Album &#8220;Paper Masks&#8221; von Phew und Danielle de Picciotto. Es ist die erste Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen, die seit Jahrzehnten prägende Figuren in der internationalen Avantgarde sind. Entstanden über einen Zeitraum von fast fünf Jahren, verbindet das Album Phews elektronische Kompositionen und Gesang mit de Picciottos Spoken-Word-Poesie und Stimme.<a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/papermasks.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48815" title="papermasks" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/10/papermasks.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48814"></span></p>
<p>Bereits die vorab veröffentlichte Single &#8220;Paper Memories&#8221; zeigt, wie sich Phews fragile, spannungsvoll modulierte Klangflächen mit de Picciottos Stimme verbinden. Zwischen Geräusch und Sprache entsteht eine besondere Art von Nähe, ein Dialog über Distanz hinweg. Auf dem Album treffen minimalistische Passagen auf eruptive elektronische Ausbrüche, und deutschsprachige Spoken-Word-Sequenzen verweben sich mit Phews Gesang zu einem intensiven Wechselspiel aus Intimität und Fremdheit. &#8220;Paper Masks&#8221; erscheint als LP, CD und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1964147731/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Humaniser: Kollaboratives neues Album von HAAi</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 03:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Humanise&#8221; veröffentlicht HAAi am 10. Oktober ihr zweites Album bei Mute. Die in London lebende Produzentin und DJ Teneil Throssell, die ihre musikalischen Anfänge in Australien hatte und seit Jahren internationale Clubs und Festivals prägt, setzt darin ihre Suche &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/09/23/humaniser-kollaboratives-neues-album-von-haai/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;Humanise&#8221; veröffentlicht HAAi am 10. Oktober ihr zweites Album bei Mute. Die in London lebende Produzentin und DJ Teneil Throssell, die ihre musikalischen Anfänge in Australien hatte und seit Jahren internationale Clubs und Festivals prägt, setzt darin ihre Suche nach neuen Ausdrucksformen elektronischer Musik fort. Das Album befasst sich laut Label mit der Frage, was Menschsein im digitalen Zeitalter bedeutet, in einer Zeit, in der KI vieles zu überlagern droht und Bildschirme die unmittelbare Begegnung verdrängen. <a href="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/humanise.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-48051" title="humanise" src="https://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/09/humanise.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-48050"></span></p>
<p>Entstanden ist ein Werk, das den technologischen Zugriff auf Stimmen – von Harmonizer-Effekten bis zu AI-generierten Text-to-Speech-Elementen – mit persönlicher Erfahrung und Erinnerung verschränkt. Ein Schwerpunkt liegt auf Stimme: eigene Gesangsparts treten deutlicher hervor, dazu kommen Beiträge von Weggefährten wie Jon Hopkins, Alexis Taylor (Hot Chip), Obi Franky, KAM-BU, Kaiden Ford und James Massiah. Außerdem sind zwei Chöre beteiligt – TRANS VOICES unter Leitung von ILĀ und ein von Wendi Rose geführter Gospelchor. So entsteht ein vielschichtiges Geflecht von realen und verfremdeten Stimmen, das zwischen Nähe und Distanz oszilliert. Das Album erscheint am 10. Oktober bei Mute als Doppel-LP auf kristallklarem Vinyl, als limitierte CD und zum Download.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1449242586/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>You Must Be Certain of the Devil: Wiederveröffentlichung von Diamanda Galás</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 04:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;You Must Be Certain of the Devil&#8221;, das ursprünglich 1988 bei Mute erschienene Album von Diamanda Galás, wird im Herbst von ihrem eigenen Label Intravenal Sound Operations neu aufgelegt. Das Remastering übernimmt Heba Kadry, zu den Formaten gibt es noch &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/06/17/you-must-be-certain-of-the-devil-wiederveroffentlichung-von-diamanda-galas/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;You Must Be Certain of the Devil&#8221;, das ursprünglich 1988 bei Mute erschienene Album von Diamanda Galás, wird im Herbst von ihrem eigenen Label Intravenal Sound Operations neu aufgelegt. Das Remastering übernimmt Heba Kadry, zu den Formaten gibt es noch keine Informationen. Als dritter Teil der Trilogie &#8220;Masque of the Red Death&#8221;, die sich den sozialen, politischen und spirituellen Dimensionen der AIDS-Krise widmet, markiert dieses Werk einen Wendepunkt innerhalb des Zyklus: Wo die ersten beiden Alben eine streng liturgische und textbasierte Form verfolgten, öffnet sich &#8220;You Must Be Certain of the Devil&#8221; stärker stilistischen Einflüssen aus amerikanischer Gospel-, Blues- und Rockmusik ohne dabei an Schärfe oder konzeptioneller Geschlossenheit zu verlieren.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/diamandagalasyoumust.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-46724" title="diamandagalasyoumust" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/06/diamandagalasyoumust.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-46723"></span></p>
<p>Aufgenommen in den Berliner Hansa Studios, entstanden alle Kompositionen sowie die Texte mit zwei Ausnahmen aus Galás’ Feder. Ihre Stimme – mehrstimmig übereinandergeschichtet oder eruptiv herausgeschleudert – trifft u.a. auf Hammond-Orgel, Klavier, Gitarre, Drums und Synthesizer. Unterstützt wird sie dabei unter anderem von Schlagzeuger Charlie Terstappen sowie Gitarrist Kurt Schmidt (auf &#8220;Double-Barrel Prayer&#8221; und &#8220;Birds of Death&#8221;). In diesen Stücken verdichten sich religiöse Zitate etwa aus der Gloria-Messe oder den Psalmen 58 und 59 mit harscher Kritik an religiösem Fanatismus und gesellschaftlicher Ignoranz. Galás’ eigene Widmung bleibt unmissverständlich: &#8220;I dedicate this album to my brothers &amp; sisters, Persons With Aids, who now live &amp; die in fear.&#8221; Ihre Musik konfrontiert, klagt an, erschüttert. &#8220;You Must Be Certain of the Devil&#8221; ist ein kompromissloses Zeugnis einer Zeit, in der politisches Versagen und religiöse Heuchelei tödliche Folgen hatten.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=1254993152661981&amp;set=a.202309564597017&amp;locale=ru_RU"><strong>@ Facebook</strong></a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1795726882/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>SWANS: Birthing</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2025 05:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es dürfte wenige Bands geben, die nach ihrer Reformierung, oder – wie es Michael Gira damals formulierte – „reconstitution“ so aktiv wie die Swans waren/sind. Zuerst mag man Giras Insistieren auf der Begrifflichkeit als semantische Spitzfingerei abgetan haben, aber die &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/05/31/swans-birthing/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/SWANS-BIRTHING.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46404" title="SWANS-BIRTHING" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/05/SWANS-BIRTHING-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es dürfte wenige Bands geben, die nach ihrer Reformierung, oder – wie es <a href="http://africanpaper.com/tag/michael-gira/">Michael Gira</a> damals formulierte – „reconstitution“ so aktiv wie die <a href="http://africanpaper.com/tag/swans/">Swans</a> waren/sind. Zuerst mag man Giras Insistieren auf der Begrifflichkeit als semantische Spitzfingerei abgetan haben, aber die Jahre seit dem Erscheinen von „My Father Will Guide Me up a Rope to the Sky“ im Jahr 2010 waren beeindruckend &#8211; <span id="more-46402"></span>nicht nur, was die Anzahl der Alben anbelangt, sondern auch bzgl. des Umfangs: Das waren oftmals Mammutwerke, die sich teilweise nur noch auf zwei CDs oder drei Vinylscheiben pressen ließen. Die Stücke entwickelten sich und wurden entwickelt während der zahlreichen Touren und Auftritte, die in ihrer Wucht Band wie Publikum einiges abverlangten.</p>
<p>Vor der Veröffentlichung von<a href="http://africanpaper.com/2019/10/26/swans-leaving-meaning/"> „Leaving Meaning“ </a>(2019) hatte Gira angekündigt, die Band als lose(re)s Kollektiv weiterführen zu wollen, jetzt wurde vor Veröffentlichung von „Birthing“ eine weitere Änderung <a href="https://younggodrecords.com/collections/frontpage/products/birthing-preorder">angesprochen</a>: Das Album sei „my final foray (as producer / impresario) into the all-consuming sound worlds that have been my obsession for years. We’ll do a final tour in this mode towards the end of 2025, then that’s it. After that, Swans will continue, so long as I’m able, but in a significantly pared down form.“ Vielleicht sind ja die beeindruckenden Soloshows, die Gira mit Kristof Hahn jüngst spielte, Indikatoren für mögliche künftige Konstellationen.</p>
<p>Das neue, insgesamt 17., Album, das heftiger ausgefallen ist als &#8220;Leaving Meaning&#8221;, wird eröffnet von „The Healers“ und wenn Gira jüngst in einem<a href="https://www.thevinylguide.com/episodes/ep498-birthing-the-end-closing-a-chapter-of-swans-with-michael-gira"> Interview</a> sagte, dass er künftig die Crescendos vermissen werde, die in der bisherigen Bandkonstellation für Euphorie sorgten, dann passt das gut zu diesem knapp 15-minütigen Opener. Wie sich dieser Track nach einer langen getragenen Passage nach und nach verdichtet, nach den Soundflächen zu Beginn in Minute 8 Schlagzeug hinzukommt, Gira plötzlich in Stimmen, in Zungen spricht, Unverständliches verkündet, das ist wieder einmal beeindruckend. Das ist ein Sichaufbäumen, mit Instrumenten, die wie Sirenen tönen. Zeilen wie „The wolves are swimming in our harbor/Our lungs are breathing in black water/The heavens rain down knives of silver/To kiss our bodies in the river“ sind in Verbindung mit der Musik Momente des Transzendierens. Die vorab veröffentlichte Single „I am a Tower“ beginnt ebenfalls ruhig mit leicht flirrenden Sounds und weiblicher Stimme. Erst nach vier Minuten setzt Gira ein und sprechsingt: „With thin boneless fingers and pink polished nails/I am searching for truth in the fat folds of your blunder/Speak up, Dick! Bring wonder, bring plunder/Bring your fish-headed fixer to whisper my ear “, während eine wilde Klangorgie im Hintergrund dröhnt, bis dann auch hier wuchtiges Schlagzeug einsetzt. Gegen Ende hört man dann das megalomanische „I am a kingdom of one, behold what I have become/Down in the belly of earth, I hereby nullify your birth/Now everything is mine, I am the end of time“. Das 20-minütige Titelstück klingt nach 12 Minuten ab, es ist so, als setze ein Song im Song ein. Zu dezenten Pianopassagen erinnert Gira fast schon an seine Angels Of Light-Aufnahmen, die dann aber wieder in Crescendos untergehen. Dann folgt mit „Red Yellow“ ein (im Kontext dieses Albums) relativ kurzes Stück, auf dem Gira dämonisch klingt: „It’s in us, red dust/Licking your fingers your butter your shadow your belly is pregnant with plaster and sawdust and lust/“, um zur Schlussfolgerung zu kommen: „It’s in us/Lust: is in us/Lust: is disgust“ und ein Saxophon dröhnt an der Grenze zur Dissonanz. „Guardian Spirit“ ist ein wuchtiges, schleppendes Stück mit seltsamer Flöte und Momenten, in denen man Angst bekommen kann: „In an ocean of mud/In a city in flames/Down deep in your brains/I am lifting you up/I am eating your head/Now feed me my find/My life is your death“. Der Track endet mit einer langen instrumentalen Coda. „The Merge“ beginnt mit einer Kinderstimme, die „I love you mummy“ spricht und entwickelt sich dann zu einer wilden Jazznummer, zwischendurch zählt Gira auf Deutsch, um am Ende nur begleitet von Akustikgitarre und ein paar Sounds das Stück zu beenden. Abgeschlossen wird das Album von zwei Stücken, die musikalisch positiver klingen. &#8220;The Merge&#8221; ist ein melodisches Postrockstück, das in das folkige &#8220;Away&#8221; übergeht, in dem einigen verstorbenen Weggefährten gedacht wird.</p>
<p>Während jemand wie Nick Cave durchaus noch immer gute Alben veröffentlicht und sich in seiner Rolle als Kommentator bei The Red Hand Files als überaus intelligenter und differenzierter Chronist des Allzumenschlichen zeigt, so ist die Musik, sind die oft religiös grundierten Texte in den letzten Jahren versöhnlicher geworden. Gira hingegen präsentiert in seiner Musik und insbesondere in seinen Texten (noch immer) Landschaften der Gewalt. Vor Jahren <a href="https://magazine.tank.tv/issue-51/talk/michael-gira">schrieb </a>jemand über die Swans, die Alben enthielten „X-rated themes of self-loathing, despair and depravity“. Ich selbst habe Gira vor vielen Jahren in einer Besprechung von <a href="http://africanpaper.com/2012/10/04/swans-the-seer/">„The Seer“</a> als Haruspex bezeichnet und die Zukunft lässt sich wahrscheinlich tatsächlich nur aus Eingeweiden (ab-)lesen. (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://younggodrecords.com/">Young God Records</a> / <a href="https://mute.com/">Mute Records</a></p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/SYkjVGrO5Ug?si=rqEIF8YRXQpzC_gp" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Birthing: Neues Swans-Album im Mai</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 04:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Michael Giras Swans veröffentlichen am 30. Mai ihr neues, insgesamt siebzehntes Studioalbum „Birthing“, dessen acht Songs weitgehend auf der Tour 2023/2024 entstanden. Wie schon auf den vorherigen Alben komponierte Gira Stücke auf der Akustikgitarre, die dann von der Band weiter &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2025/02/27/birthing-neues-swans-album-im-mai/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Giras Swans veröffentlichen am 30. Mai ihr neues, insgesamt siebzehntes Studioalbum „Birthing“, dessen acht Songs weitgehend auf der Tour 2023/2024 entstanden. Wie schon auf den vorherigen Alben komponierte Gira Stücke auf der Akustikgitarre, die dann von der Band weiter instrumentiert und orchestriert wurden. Die Aufnahmen fanden dann in Berlin statt. Das Album, das auf Doppel-CD, Dreifach-LP und als Download erscheint, markiert das Ende einer Ära, sollen Swans mit ihrer Erforschung von &#8220;all-consuming sound worlds&#8221; danach doch in deutlich abgespeckterer Version weitermachen.<br />
<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/SWANS-BIRTHING_grande.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-45226" title="SWANS-BIRTHING_grande" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2025/02/SWANS-BIRTHING_grande.jpg" alt="" width="600" height="600" /></a><span id="more-45225"></span></p>
<p>SWANS BIRTHING ALBUM CONTRIBUTORS: <strong>Michael Gira </strong>– acoustic guitar, voice, producer; <strong>Phil Puleo </strong>– drums, hammer dulcimer, flute, melodica, percussion; <strong>Kristof Hahn </strong>– lap steel guitar, electric and acoustic guitars, loops, backing vocals; <strong>Dana Schechter </strong>– lap steel guitar, bass guitar, loops; <strong>Christopher Pravdica </strong>– bass guitar, Taishogoto, loops, sounds, keyboards; <strong>Larry Mullins </strong>– Mellotron, keyboards, piano, synthesizer, drums, vibraphone, percussion, backing vocals; <strong>Norman Westberg </strong>– electric guitar, loops&#8230; <strong>Guest Musicians</strong>: <strong>Jennifer Gira </strong>– backing vocals, cameo vocals; <strong>Laura Carbone </strong>and <strong>Lucy Kruger </strong>– backing vocals; <strong>Andreas Dormann </strong>– soprano saxophone; <strong>Timothy Wyskida </strong>– drums on The Merge; <strong>Little Mikey </strong>– cameo vocals.</p>
<p><strong><em>Birthing</em></strong> was produced by<strong> Michael Gira</strong>. Recorded at <strong>Soundfabrik Berlin</strong>, recording engineer <strong>Ingo Krauss</strong>, assisted by <strong>Kiron Gaudi, </strong>and mixed at <strong>Candy Bomber Studio, Berlin</strong> by <strong>Ingo Krauss. </strong>Mastered by <strong>Doug Henderson</strong> at <strong>Micro-Moose</strong>, Berlin.</p>
<p><strong><em>Birthing 2CD+Bonus DVD tracklisting:</em></strong></p>
<p><strong>CD1: </strong>The Healers</p>
<ol>
<li>I Am a Tower</li>
<li>Birthing</li>
</ol>
<p><strong>CD2: </strong>Red Yellow</p>
<ol>
<li>Guardian Spirit</li>
<li>The Merge</li>
<li>Rope: <em>Instrumental</em></li>
<li>Away</li>
</ol>
<p><strong>BONUS DVD included with initial pressing:</strong></p>
<ol>
<li>M. Gira/I Wonder if I’m Singing What You’re Thinking Me to Sing (Live Solo 2022)</li>
<li>Swans/(Rope) The Beggar (Live 2024)</li>
</ol>
<p><strong><em>Birthing 3LP+ Bonus DVD tracklisting:</em></strong></p>
<p><strong>Side A </strong>The Healers</p>
<p><strong>Side B </strong>I Am a Tower</p>
<p><strong>Side C </strong>Birthing</p>
<p><strong>Side D </strong>Red Yellow / Guardian Spirit</p>
<p><strong>Side E </strong>The Merge</p>
<p><strong>Side F </strong>Rope: <em>Instrumental / </em>Away</p>
<p><strong>BONUS DVD included with initial pressing:</strong></p>
<ol>
<li>M. Gira/I Wonder if I’m Singing What You’re Thinking Me to Sing (Live Solo 2022)</li>
<li>Swans/(Rope) The Beggar (Live 2024)</li>
</ol>
<div>@ <a href="https://younggodrecords.com/collections/frontpage/products/birthing-preorder">Young God Records</a></div>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/SYkjVGrO5Ug?si=0E12GqqpHkqtXuow" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues Akustik-Live-Album von Crime and the City Solution</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/11/16/neues-akustik-live-album-von-crime-and-the-city-solution/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/11/16/neues-akustik-live-album-von-crime-and-the-city-solution/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Nov 2024 06:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Crime And The City Solution]]></category>
		<category><![CDATA[Mute Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Die australischstämmige und heute in Berlin ansässige Band Crime and the City Solution veröffentlicht am 25. November 2024 ihr neues Album &#8220;The Bride Ship (Acoustic)&#8221; digital über Mute Records. Das Album wurde Anfang 2024 in Berlin bei einer Akustik-Session im &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/11/16/neues-akustik-live-album-von-crime-and-the-city-solution/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die australischstämmige und heute in Berlin ansässige Band Crime and the City Solution veröffentlicht am 25. November 2024 ihr neues Album &#8220;The Bride Ship (Acoustic)&#8221; digital über Mute Records. Das Album wurde Anfang 2024 in Berlin bei einer Akustik-Session im Urban Spree aufgenommen und zeigt die Band in reduzierter Besetzung, die mit einer intensiven und intimen Neuinterpretation ihrer Songs begeistert.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/Screenshot-2024-11-11-121959.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-43602" title="Screenshot 2024-11-11 121959" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/11/Screenshot-2024-11-11-121959.png" alt="" width="835" height="838" /></a><span id="more-43601"></span></p>
<p>Die akustische Umsetzung, bei der Simon Bonneys charismatische Stimme sowie die feinsinnige Kombination aus Gitarre (Joshua Murphy) und Violine (Bronwyn Adams) im Mittelpunkt stehen, wurde von Joshua Murphy live aufgezeichnet. The Bride Ship (Acoustic) kann über den unten stehenden Link vorab gespeichert werden und ist damit ein Muss für Fans der Band und Liebhaber akustischer Live-Musik.</p>
<p>Foto: Lauren Zoe Hinsch</p>
<p><strong><a href="https://mute.ffm.to/catcs-tbs-lav">@ Mute </a></strong></p>
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		<title>Scabs and Saws: umfangreiche Throbbing Gristle-Box</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/10/29/scabs-and-saws-umfangreiche-throbbing-gristle-box/</link>
		<comments>https://africanpaper.com/2024/10/29/scabs-and-saws-umfangreiche-throbbing-gristle-box/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 03:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Carter]]></category>
		<category><![CDATA[Cosey Fanni Tutti]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis Breyer P. Orridge]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial Records]]></category>
		<category><![CDATA[Mute Records]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Christopherson]]></category>
		<category><![CDATA[Throbbing Gristle]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz nach der Wiederveröffentlichung von „TGCD1“ und „The Third Mind Movements“ erscheint bei Mute am 06.12.24 eine umfangreiche, auf 1000 Exemplare limitierte Box (vier CDs, eine 10&#8221;, eine Blu ray und ein 100-seitiges Buch), die Aufnahmen enthält, die Throbbing Gristle &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/29/scabs-and-saws-umfangreiche-throbbing-gristle-box/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz nach der Wiederveröffentlichung von „TGCD1“ und <a href="http://africanpaper.com/2024/08/31/throbbing-gristle-the-third-mind-movements/">„The Third Mind Movements“ </a>erscheint bei Mute am 06.12.24 eine umfangreiche, auf 1000 Exemplare limitierte Box (vier CDs, eine 10&#8221;, eine Blu ray und ein 100-seitiges Buch), die Aufnahmen enthält, die <a href="http://africanpaper.com/tag/throbbing-gristle/">Throbbing Gristle</a> zum Jahreswechesel 2005/2006 anlässlich ihrer Auftritte in Berlin gemacht haben. Darunter finden sich das Rehearsal zu „In The Shadow Of The Sun“ wie auch der improvisierte Auftritt zu Derek Jarmans Film. Ebenso kann man den Auftritt der Band hören, der am Silvester in der Volksbühne stattfand (und die Wände damals tatsächlich zum Pulsieren brachte). Es gibt aber auch bislang unveröffentlichtes Studiomaterial: Ein 48-minütiges Stück namens „TG Berlin Studio Session 2005 – 2006“ und die beiden Tracks „Scabs &amp; Saws“ and „Wotwududo&#8221;.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/a0690878773_10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43376" title="a0690878773_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/a0690878773_10.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-43373"></span>Throbbing Gristle and Mute’s partnership continues with the release of TG Berlin, a lavish box set chronicling their previously unreleased work in Berlin around a very special series of live events at the Volksbühne in 2005/2006.</p>
<div>
<p>The event, curated by Throbbing Gristle, saw the band perform a live set on New Year’s Eve and an improvised live soundtrack to a new 16mm print of Derek Jarman’s In The Shadow of the Sun (1981) on New Year’s Day, and, while the band were in Berlin, they recorded two final songs alongside a 48-minute piece of new music.The box set &#8211; which comprises of 4 CDs, a Blu Ray, a 10” vinyl and a photo book featuring unseen photographs from the time &#8211; collates both of these performances, alongside the TG Berlin Studio Session, which comprises of the final Throbbing Gristle single (two unreleased tracks, ‘Scabs &amp; Saws’ and ‘Wotwududo’), and an unreleased 48-minute piece titled ‘TG Berlin Studio Session 2005 &#8211; 2006’, recorded at Planet Roc studios.TG Berlin will also include the “rehearsal” for In The Shadow of the Sun, recorded on New Year’s Day at the iconic Volksbühne (“people’s theatre”). The performance of In The Shadow of the Sun was improvised, so the two documents offer a different perspective on the soundtrack to Jarman’s work.</p>
<p>The New Year’s Eve show previewed five songs from the band’s first album in 27 years, Part Two: The Endless Not, several years before its release, on a set list that included ‘Convincing People’, ‘Slug Bait’, and ‘Hamburger Lady’ (their first encore in 25/26 years, and what an encore!) – tracks that had lost none of their potency in the intervening years – plus the released track, ‘Splitting Sky’ and more. The performance is also included as a Blu Ray within the box set.</p>
<p>Formed in 1975, Throbbing Gristle &#8211; Chris Carter, Cosey Fanni Tutti, Genesis Breyer P-Orridge (1950-2020) and Peter &#8216;Sleazy&#8217; Christopherson (1955-2010), fully delivered on punk’s failed promise to explore extreme culture as a way of sabotaging systems of control. Their impact on music, culture and the arts has been immeasurable, and still felt today across music, film, theatre, and fine art.</p>
<p>TG Berlin is a numbered limited edition box set of 1,000 &#8211; will not be repressed. The Blu-Ray of the full-length concert film, TG Berlin Studio Session 2005 &#8211; 2006, In the Shadow of the Sun (Rehearsal at the Volksbühne, Berlin, New Year&#8217;s Day, 2006), and photo book, with previously unseen photographs by Paul Heartfield and new sleeve notes by award winning Scottish visual artist Lucy McKenzie, are all exclusive to this box set.</p>
<p>@ <a href="https://mutebank.co.uk/collections/throbbing-gristle/products/throbbing-gristle-tg-berlin-4xcd10-blu-raybook-box-set-mut">Mute Records </a></p>
</div>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3889493260/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<item>
		<title>The Best of Hackedepiciotto: Neues Live-Album und kommende Tour des Duos</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/10/17/the-best-of-hackedepiciotto-neues-live-album-und-kommende-tour-des-duos/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 04:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Hacke]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander von Borsig]]></category>
		<category><![CDATA[Auditorium Novecento]]></category>
		<category><![CDATA[Danielle de Picciotto]]></category>
		<category><![CDATA[Einstürzende Neubauten]]></category>
		<category><![CDATA[Mute Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Ankündigung: Alexander Hacke und Danielle de Picciotto, die als Duo unter dem Namen Hackedepicciotto firmieren, kündigen ein neues Album an, das sowohl Best of als auch Live-Mitschnitt ist. &#8220;The Best of Hackedepicciotto (Live in Napoli)&#8221; dokumentiert auf zwei limitierten Vinylscheiben &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/10/17/the-best-of-hackedepiciotto-neues-live-album-und-kommende-tour-des-duos/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ankündigung: Alexander Hacke und Danielle de Picciotto, die als Duo unter dem Namen Hackedepicciotto firmieren, kündigen ein neues Album an, das sowohl Best of als auch Live-Mitschnitt ist. &#8220;The Best of Hackedepicciotto (Live in Napoli)&#8221; dokumentiert auf zwei limitierten Vinylscheiben zwei kraftvolle Konzertmitschnitte aus dem renommierten Neopolitaner Auditorium Novecento und, über die Auswahl der aufgeführten Songs, zwanzig Jahre gemeinsamer Aufnahmen und Auftritte. &#8220;This new collection of what the duo have dubbed Symphonic Drone is a mixture of industrial beats, electronic sounds with classical harmonies and melodies, with an added pinch of throat singing, Hurdy-gurdy and spoken word&#8221;, heißt es vom Stammlabel Mute Records zu der vielversprechenden inhaltlichen Bandbreite, die in Form von bühnengerechten Neuinterpretationen alle gemeinsamen Studioalben der beiden abdeckt. Das Album ist auch digital erhältlich. Pünktlich zum Release gehen Hackedepiciotto erneut auf eine Tournee durch insgesamt sieben europäische Länder, bei der auch einige Termine im deutschsprachigen Raum auf dem Kalender stehen.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/thebestofhackedepicciotto.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43095" title="thebestofhackedepicciotto" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/thebestofhackedepicciotto.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-43093"></span></p>
<p>&#8220;For over 20 years Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten) and artist, musician and filmmaker Danielle de Picciotto (co-founder of Love Parade) have been developing and evolving a symbiotic working practise together, with a deep intuition of the kind that has  distinguished a rare number of creative and romantic partnerships – think of the writers Joan Didion and John Gregory Dunne, the artists Lee Miller and Man Ray or heroes of independent filmmaking, Gena Rowlands and John Cassavetes – each partnership underlined by a creative equality that allowed both artists freedom to explore and expand. Individually, hackedepicciotto have been trailblazers from the beginning. Alexander Hacke started experimenting with cassette loops at 14 in the early 80s, then joined Einstürzende Neubauten to create music that would influence generations of musicians. Danielle de Picciotto, fascinated by early electronic dance music, founded the Berlin Love Parade in 1989, was the singer of one of the first cross-over bands in Berlin, The Space Cowboys and then joined forces with Gudrun Gut to create a feminine version of electronic music far ahead of its time.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/HP-by-Mara-von-Kummer.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-43127" title="HP by Mara von Kummer" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/10/HP-by-Mara-von-Kummer.jpg" alt="" width="468" height="312" /></a></p>
<p>In 2001 Hacke and de Picciotto began collaborating, creating elaborate audio/visual multimedia performances in Berlin, before deciding to become nomads. The duo gave up their home and travelled the world, boldly defying convention and becoming a modern, musical version of Bonnie and Clyde, racing from concert to concert, and releasing albums at breakneck speed, until they were forced to lockdown in a studio during the pandemic in 2020&#8243; (Mute Records)</p>
<p>Foto: Mara von Kummer</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3952110286/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Tourdaten:</p>
<p>01 Nov – Parma (IT), Borgo Santa Brigida<br />
02 Nov – Pordenone (IT), Astro Club<br />
03 Nov – Milan (IT), Arci Bellezza<br />
05 Nov – Turin (IT), Blah Blah<br />
07 Nov – Pescara (IT), Scumm<br />
08 Nov – Campobasso (IT), Circolo Beatnik<br />
12 Nov – Lyon (FR), Sonic Lyon<br />
29 Nov – Malmö (SW), Inkonst<br />
30 Nov – Odense (DK), Klub Golem<br />
06 Dec – Athens (GR), Temple<br />
07 Dec – Thessaloniki (GR), Eightball<br />
12 Dec – Bratislava (SK), Pink Whale<br />
13 Dec – Augsburg (DE), Provino Club<br />
15 Dec – Bielefeld (DE), Movie Bielefeld<br />
18 Dec – Berlin (DE), Berghain Kantine</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>THROBBING GRISTLE: The Third Mind Movements</title>
		<link>https://africanpaper.com/2024/08/31/throbbing-gristle-the-third-mind-movements/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Aug 2024 05:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Chris and Cosey]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Carter]]></category>
		<category><![CDATA[Cosey Fanni Tutti]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis Breyer P. Orridge]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis P-Orridge]]></category>
		<category><![CDATA[Mute Records]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Christopherson]]></category>
		<category><![CDATA[Sleazy]]></category>
		<category><![CDATA[Throbbing Gristle]]></category>

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		<description><![CDATA[Als sich Throbbing Gristle 2004 reformierten – nachdem die erste Inkarnation der Band 1981 verkündet hatte: „The Mission Is Terminated“ –, da waren die Gefühle vieler Hörer und Fans zum Teil sicher ambivalenter Natur: Einerseits war da die Freude der &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2024/08/31/throbbing-gristle-the-third-mind-movements/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/a0845171626_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42391" title="a0845171626_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2024/08/a0845171626_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als sich <a href="http://africanpaper.com/tag/throbbing-gristle/">Throbbing Gristle</a> 2004 reformierten – nachdem die erste Inkarnation der Band 1981 verkündet hatte: <a href="https://www.tape-mag.com/bilder/gross/TG_Mission_is_terminated.jpg">„The Mission Is Terminated“</a> –, da waren die Gefühle vieler Hörer und Fans zum Teil sicher ambivalenter Natur: Einerseits war da die Freude der spät(er) Geborenen, die plötzlich die Möglichkeit hatten, Genesis, Sleazy, Chris und Cosey live zu erleben, anderseits war jedem wohl klar, dass es kaum möglich sein würde, den unglaublichen Resonanzraum, den die Band in den 70ern geschaffen hatte, erneut zu füllen, <span id="more-42388"></span>zu sehr war die Aura(tisierung) der Band untrennbar mit Außermusikalischem, mit dem Überbau verbunden (Stichwort „wreckers of civilization“, „guerillia approach“).</p>
<p>Die Wiedervereinigung (die –  wenn man Coseys Autobiographie Glauben schenkt – zum Teil auch finanziellen Anreizen geschuldet war), war dann aber vom musikalischen Gehalt durchaus fruchtbar: Mit der 4-Track EP „TG Now“ aus dem Jahr 2004 zeigten sie dem Titel entsprechend, wie eine zeitgenössische Version Throbbing Gristles klingen konnte. Auch das 2007 nach einiger Verzögerung erschienene Album „The Endless Not“ beeindruckte durchaus damit, dass Vergangenheit und Gegenwart zu einem völlig eigenständigen Klang verschmolzen.</p>
<p>Verglichen mit „The Endless Not“ spielen Vocals auf „The Third Mind Movements“ (aus dem Jahre 2009) eine geringere Rolle. Die Genese des Albums beginnt aber eigentlich ein paar Jahre zuvor: Auf Anregung Sleazys wollte die Band Nicos Meisterwerk <a href="http://africanpaper.com/2011/08/31/nico-the-frozen-borderline/">„Desertshore“ </a>komplett neu interpretieren. Die vier spielten im Londoner ICA an drei Tagen (1.-3. Juni 2007) öffentlich stattfindende Sessions &#8211; die sie auf <a href="https://www.discogs.com/sell/release/1009855?ev=rb">12 CD-Rs</a> komplett verfügbar machten. Dass nach Genesis&#8217; Verlassen der Band Ende 2010, Sleazy, Cosey und Chris als X-TG weitermachten und erst nach Sleazys Tod <a href="http://africanpaper.com/2012/12/15/x-tg-desertshore-the-final-report">„Desertshore/The Final Report“ </a>dann mit einer Reihe von Gastsängern fertiggestellt werden konnte, ist eine andere Geschichte. Vielleicht werden im Rahmen von Mutes Wiederveröffentlichungsserie irgendwann auch noch<a href="http://www.throbbing-gristle.com/x-tg/"> weitere X-TG-Aufnahmen</a> erscheinen. Aus den oben angesprochenen ICA-Sessions bastelte man für die Amerikatour die ursprünglich auf 3000 Exemplare limitierte CD „The Third Mind Movements“, die mit dem Titel auf zwei der zentralen Inspirationsquellen (Burroughs, Gysin) der Band verwies.<iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1581946371/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Das Album beginnt mit „The Man from Nowhere“: Da erklingen Rhythmusspuren, die vielleicht entfernt an „20 Jazz Funk Greats“ denken lassen, dazu kommen seltsam verhallte Passagen, ein dunkles Pulsieren. Genesis&#8217; bearbeitete und verfremdete Stimme taucht auf und verschwindet wieder, Unverständliches murmelnd. „Premature“ erinnert anfangs mit den dunkel-dräuenden Sounds vielleicht an TGs Soundtrackarbeiten, dann kommen im zweiten Teil Beats und Stimmfragmente hinzu. Auf dem minimalistischen „Secluded“ lässt sich eine fast schon kreatürliche Stimme vernehmen, die flirrenden Sounds verweisen etwas auf das Spätwerk Coils.  Auf dem fast zehnminütigen „Perception Is The Only Reality“ erklingt Atmen, es folgt das rhythmische „Not That I Am“. Der Höhepunkt des Albums ist das dreiteilige Titelstück: Auf „First Movement“ hört man Coseys so charakteristisch klingendes Kornett inmitten von melodischen Passagen und pochenden Sounds. Das ist Jazz für die Endzeit. Auf dem zweiten Teil entsteht ein unheimlicher Track mit knarzenden Momenten. &#8220;Third Movement&#8221; knüpft mit seinen Kornettpassagen an den ersten Teil an.</p>
<p>Auf der 12-CD-R-Box gibt es einen Track der <a href="https://i.discogs.com/pBCOIg2giO4-kjr401PI3LGFm1v3e5FwnCf8Etlxm-s/rs:fit/g:sm/q:90/h:595/w:600/czM6Ly9kaXNjb2dz/LWRhdGFiYXNlLWlt/YWdlcy9SLTEwMDk4/NTUtMTI2NTc1NjAz/Ni5qcGVn.jpeg">„Mental Jam&#8221;</a> heißt und vielleicht könnte man vielleicht auch das hier zu Hörende so beschreiben – und natürlich  sollte das durchaus als Lob verstanden werden. Dieses Album zeigt die Band von einer weniger konfrontativen Seite, aber &#8220;The Third Mind Movements&#8221; enthält eine Stunde (immer noch) irrittiereder Musik.</p>
<p>Wer das Album mit der Vergangenheit vergleichen möchte, der höre sich die nach Auflösung der Band 1986 erschienene CD &#8220;TGCD1&#8243; an, auf der Anfang 1979 entstandenes Material zu hören ist und die jetzt im  Rahmen von Mutes Wiederveröffentlichungen ebenfalls wieder erhältlich ist. In den Linernotes schrieb Genesis 1986: „The 4 members of Throbbing Gristle wanted to investigate to what extent you could mutate and collage sound, present complex non entertaining noises to a popular culture situation and convince and convert We wanted to re-invest Rock music with content, motivation and risk.“ (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://mute.com/">Mute </a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1936749173/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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