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	<title>African Paper &#187; Nøvak</title>
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		<title>Compilation auf Nøvak u.a. mit Comando Suzie und Ô Paradis</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2021 03:16:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das in Barcelona beheimatete Label Nøvak feiert gerade seinen sechsten Geburtstag mit einer üppigen Download-Compilation seiner wichtigsten Acts. Die Auswahl von 2El Oltro Lado (Nøvak, 2015-2021)&#8221; bewegt sich im vielfarbiges Grenzland zwischen Elektropop, New Romantic, Post Punk-Ansätzen und experimentierfreudigen Klangkünsten. &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2021/04/02/compilation-auf-novak-u-a-mit-comando-suzie-und-o-paradis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das in Barcelona beheimatete Label Nøvak feiert gerade seinen sechsten Geburtstag mit einer üppigen Download-Compilation seiner wichtigsten Acts. Die Auswahl von 2El Oltro Lado (Nøvak, 2015-2021)&#8221; bewegt sich im vielfarbiges Grenzland zwischen Elektropop, New Romantic, Post Punk-Ansätzen und experimentierfreudigen Klangkünsten. Regelmäßigen Lesern unserer Seiten sind in jedem Fall Ô Paradis und Comando Suzie bekannt &#8211; beide waren u.a. auf der <a title="COÀGUL / COMANDO SUZIE / ESCAMA SERRADA / Ô PARADIS: La Nueva Guardia" href="http://africanpaper.com/2018/07/07/coagul-comando-suzie-escama-serrada-o-paradis-la-nueva-guardia/">&#8220;La Nueva Guardia&#8221;</a>-Split vertreten. <a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/elotrolado.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24814" title="elotrolado" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2021/04/elotrolado.jpg" alt="" width="1200" height="1200" /></a><span id="more-24813"></span></p>
<p>Ô Paradis steuern den Mix eines Tracks vom jüngsten Album <a title="Ô PARADIS: Liquido" href="http://africanpaper.com/2021/03/13/o-paradis-liquido/">&#8220;Liquido&#8221;</a> bei, Comando Suzie präsentieren einen enorm tanzbaren (und bisher unbekannten) Popsong und besingen darin das Wundermittel, das schwermütige Winterschläfer in rasende Kraftmaschinen verwandelt &#8211; zumindest beim ersten Versuch. Die anderen Acts &#8211; Des Âmes Libres, Mauri, Javier Hernando u.v.a. &#8211; harren in unserem Sprachraum ihrer baldigen und verdienten Entdeckung.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1589496059/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1589496059/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=3291497627/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1589496059/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2018287034/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>Ô PARADIS: Verlo Pasar 1999-2019</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Nov 2019 05:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Demian Recio]]></category>
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		<description><![CDATA[Als kurz nach der Jahrtausendwende erstmals der Namen Ô Paradis auch außerhalb Kataloniens die Runde machte und ein paar Handvoll Leser kleiner Musikmagazine sich die Alben &#8220;Ensueños&#8221; und &#8220;Reinos&#8221; zulegten, konnte man kaum mutmaßen, wohin die Reise des am Fuße &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2019/11/16/o-paradis-verlo-pasar-1999-2019/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/Ô-Paradis-Verlo-Pasar-Portada.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19261" title="Ô Paradis Verlo Pasar Portada" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2019/10/Ô-Paradis-Verlo-Pasar-Portada-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als kurz nach der Jahrtausendwende erstmals der Namen Ô Paradis auch außerhalb Kataloniens die Runde machte und ein paar Handvoll Leser kleiner Musikmagazine sich die Alben &#8220;Ensueños&#8221; und &#8220;Reinos&#8221; zulegten, konnte man kaum mutmaßen, wohin die Reise des am Fuße der Pyrenäen, etwa eine halbe Stunde nordöstlich von Barcelona lebenden Demian Recio gehen sollte, und v.a. wie lang sie sein würde. Jedem auch nur einigermaßen sensitiven Hörer war klar, dass in den<span id="more-19260"></span> schwermütigen, oft auf dem molligen Fundament breiter Orgelklänge basierenden Songs mit ihren originellen Rhythmen und dem freundlich melancholischen Gesang in Spanisch eine Menge Potential lag &#8211; der irgendwo im experimentellen Grenzland zwischen Pop, Folk und ritueller Elektronik heimische Stil des noch vergleichsweise einfach konzipierten Frühwerks verlangte geradezu nach einer Ausdifferenzierung in alle möglichen Richtungen, und man konnte sich gleich so manche Kollaborateure vorstellen, die in der Lage wären, dem ganzen einen weiteren Stempel aufzudrücken.</p>
<p>Natürlich wusste man aber auch, dass immer wieder vielversprechende Musiker kurz nach ihrem Debüt aus unterschiedlichen Gründen versanden. Sie brechen aus für Fans nicht nachvollziehbaren Gründen enttäuscht ab, vollziehen ungünstige Stilwechsel, werden zum Klischee ihrer selbst oder landen in den Schmollwinkeln beschränkter Subkulturen, wo man ihnen Genrebegriffe anklebt, die allenfall einen kleinen Teil ihrer Musik beschreiben und gerade die Aufgeschlossensten davon abhalten, der Sache ein Ohr zu leihen. Eine weitere Sackgasse solcher Nischen ist die häufig beobachtete Tatsache, dass die elitäreren (vulgo phlegmatischeren) Labels bisweilen ihr Vorhandensein an sich als einzig notwendige Promotion erachten, was viele gute Bands in der Obskurität versauern lässt.</p>
<p>Mittlerweile ist es zwanzig Jahre her, dass Recio Ô Paradis aus den Überresten seiner Vorgängerprojekte Los Sencillos und Dusminguet heraus gründete, und obwohl er sein Projekt zwischendrin immer mal erschöpft an den Nagel hängen wollte, blieb er doch stets kreativ bei der Sache und hat bis heute einen gewundenen Weg durch faszinierende musikalische Gegenden zurückgelegt. Auf bislang 25 solo oder in Kollaboration eingespielten Longplayern bekam Ô Paradis mal einen schwermütigen, mal einen leichtfüßigen Charakter, gab es sich mal rau, mal geschmeidig, zeigt eine folkige, dann wieder eine feinsinnig produzierte elektronische Seite, die wie eine Tour de Force durch sämtliche Leftfield-Regionen anmutete. Szeneklischees rund um die von ihm begeisterten Dark Folk- und Industrial-Communities vermied er ebenso wie Modeerscheinungen wie Weird Folk, Hauntology und Occult Psychedelia, auch wenn man einräumen muss, dass seine Musik an die besten Stellen alldessen andocken kann. All dies dankt ihm eine treue Fangemeinde, die vermutlich v.a. deshalb überschaubar ist, weil Demian die Arbeit mit kleinen unabhängigen DIY-Labels vorzieht, die noch dazu immer wieder wechseln. Auf die Titelseiten von Wire und Mojo hat er es bislang nicht geschafft, aber ich wette, dass ihn das nicht schert.</p>
<p>Das zwanzigste Bandjahr ist ein guter Anlass, mit einer Compilation das bisher erreichte zu feiern, und so erschien bei den Landsleuten von Nøvak Records gerade die neunzehn Tracks aus dreizehn Alben umfassende Sammlung &#8220;Verlo Pasar 1999-2019&#8243;. Dabei scheint es Recio um einen ausgewogenen Überblick zu gehen, der den unterschiedlichsten Ausprägungen seines Stils Rechung trägt, statt das besonders Eingängige hervorzuheben, das sich in uneingeschränkt radiotauglichen Songs wie &#8220;Medio Angel&#8221;, oder &#8220;El Fin del Mundo&#8221; gefunden hätte. Auf eine dekonstruierte, die gemeinhin kaschierten Ecken, Kanten und Brüche hervorhebende Art sind aber auch viele der hier vertretenen Songs Pop. Bei &#8220;El Impostor&#8221; vom 2018 erschienenen &#8220;Tierra Embrujada&#8221; ist es v.a. der leidenschaftliche Gesang, dessen Ohrwurmmelodie aus dem soundmäßig rauen Loopstück einen echten Aufwecker macht. Ähnlich rau begärdet sich das versteckt emotionale &#8220;Mejor Que la Muerte&#8221; vom 2008er &#8220;Pequeñas Canciones De Amor&#8221;, das dank seiner scheppernden Metallperkussion zum vielleicht tanzbarsten Song Recios wird. Neben elegant produzierten Songs vom &#8220;Maja Convoy&#8221;-Album und verquerer Tanzmusik aus dem geheimen Reich der Liebe wie &#8220;Se ti Pierdes&#8221; zählen auch akustische Songwriterperlen wie &#8220;Lombrices de Tierra&#8221; mit dem Geigenspiel Aloma Ruiz Boadas (u.a. Current 93) zu den eingängigeren Songs.</p>
<p>Wesentlich dunkler und experimenteller gestalten sich Tracks wie das geradezu niederdrückende &#8220;E Deseo&#8221; (ebenfalls vom leider viel zu unbekannten &#8220;Tierra Embrujada&#8221;), das dank Demians warmer Stimme dennoch nicht allzu negativ klingt, ähnlich dem vorsichtig voranpirschenden &#8220;Conversationes Con Uno Mismo&#8221;, dem spukhaften Downtempo-Song &#8220;Sexo A La Luna&#8221;, dem Drifterscore &#8220;Cuando te Alejas&#8221; vom 2012er &#8220;Personas&#8221; und nicht zuletzt der originellen spanischsprachigen Interpretation Current 93s &#8220;Calling For Vanished Faces I&#8221;. Sie erkennt man erst mit der Zeit, obwohl das Gitarrenspiel und die Melodie des Gesangs im Großen und Ganzen übernommen wurden.</p>
<p>Wie erwähnt prägten Gestmusiker und Kollaborateure das Werk Ô Paradis enorm, ohne Sergio Mendez a.k.a. Escama Serrada, Rosa Solé alias Circe, Leo von Niedowierzanie oder die genannte Violinistin würden einige Alben sicher ganz anders klingen. Besonders ins Auge fallen natürlich Gesangsbeiträge, bei denen andere Timbres mit den vielfältigen Ô Paradis-Sounds einen ganz eigenen Dialog eingehen, was m.E. niemals in die Hose ging. Die litauische Sängerin Daiana Dieva verleiht dem lynchesken &#8220;Paskutiné Diena&#8221; den Charme eines Abspanns am Morgen nach einer durchwachten Nacht. Mit anderen Musikern nahm Recia ganze kollaborative Alben auf, so mit der englischen Künstlerin Val Denham, die hier auf einem hellen Cabaret-Stück zu hören ist. Das Herzstück der Kollaborationen Recios sind fraglos die Arbeiten mit Novy Svet, woraus gleich zwei ganze Alben von leidenschaftlicher Düsternis entstanden sind. Statt Ohrwürmern wie &#8220;En Moloko&#8221; oder &#8220;Iberia Sumergida&#8221; oder dem jüngeren &#8220;Llega el Amor&#8221;, mit dem man den Showdown eines abgründigen Western untermalen könnte, ist hier das etwas unscheinbarere, aber letztlich abgründige Liebeslied &#8220;Siento Sensación&#8221; vertreten, bei die raue Stimme des Sängers, der heute meist unter dem Namen Jota auftaucht, mit Demian in Dialog tritt. Kommt die Liebe, folgt der Tod &#8211; so lautet der ins Deutsche übersetzte Titel eines Ô Paradis-Albums, der sich auch hier, wie so oft in den Songs von Recio und seinen Weggefährten als Motto anbietet.</p>
<p>&#8220;Verlo Pasar&#8221; gibt einen durchaus vilseitigen Einblick in diebisherige Karriere des faszinierenden Projektes und eignet sich als Wegweiser zu den recht unterschiedlichen Alben, in deren Kosmos man vielleicht etwas tiefer eintauchen mag. Zu all dem kann man nach den ersten zwanzig Jahren nur gratulieren. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: Nøvak</strong></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=486672819/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>COÀGUL / COMANDO SUZIE / ESCAMA SERRADA / Ô PARADIS: La Nueva Guardia</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jul 2018 04:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Musikalische Communities, die sich an einem bestimmten Ort, um ein Label oder innerhalb eines Freundeskreises herausbilden, sind eine interessante Sache, v.a. wenn sich bei all den dort entstehenden Erzeugnissen ein roter Faden finden lässt &#8211; mehr allerdings noch, wenn dieser &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2018/07/07/coagul-comando-suzie-escama-serrada-o-paradis-la-nueva-guardia/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/07/lanuevaguardia.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-15862" title="lanuevaguardia" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2018/07/lanuevaguardia-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Musikalische Communities, die sich an einem bestimmten Ort, um ein Label oder innerhalb eines Freundeskreises herausbilden, sind eine interessante Sache, v.a. wenn sich bei all den dort entstehenden Erzeugnissen ein roter Faden finden lässt &#8211; mehr allerdings noch, wenn dieser Faden nicht in oberflächlichen Merkmalen wie Genrezugehörigkeit oder bestimmten inhaltlichen Schwerpunkten zu finden ist, sondern irgendwie vage und doch spürbar in der Luft liegt. <span id="more-15861"></span></p>
<p>Die &#8220;neue Garde&#8221;, die sich auf der vorliegenden Veröffentlichung präsentiert, besteht aus vier mittlerweile schon recht renommierten Acts, die alle in Katalonien beheimatet sind und meist in der einen oder anderen Form schon zusammen gearbeitet haben. Die musikalische Bandbreite der je drei Songs pro Band reicht von lärmigen Soundscapes bis hin zu eingängigem, melancholisch eingefärbtem Pop. Und dennoch gibt es eine tiefere, schwer greifbare Ebene, auf der die beteiligten Musiker mehr als nur freundschaftlich verbunden sind.</p>
<p><a href="http://africanpaper.com/2016/05/28/my-own-quest-is-a-transmission-of-energy-interview-mit-marc-ocallaghan-von-coagul/">Coàgul</a>, das rituelle Electro-Projekt des umtriebigen Marc O&#8217;Callaghan, eröffnet die Sammlung mit drei in unterschiedlichem Tempo nach vorn preschenden Tracks, die schon von den Titeln her &#8211; &#8220;Bandera Negra&#8221;, &#8220;Bandera Blanca&#8221;, &#8220;Bandera Vermella&#8221; &#8211; eine Art Triptychon bilden. Alle basieren auf Gesängen, die vermutlich von alten Platten gesamplet sind und in unterschiedlichen Graden verfremdet wurden. Einmal scheint es ein gemischter Chor zu sein, einmal ein launiges Volkslied und einmal ein trunkenes Mann-Frau-Duett. Ein kompromissloser, harscher Takt zwischen Downtempo und Noise-Stakkato setzt irgendwann ein und verbreitet zusammen mit weiteren Sprachsamples und sirenenhaften Synthies eine alarmistische Stimmung. O&#8217;Callaghans Gesang lugt dabei immer wieder zwischen den Soundbrocken hervor und betritt doch nie den vorderen Bühnenbereich. Man würde an den Stil von Bands wie Pankow denken, wären die Stücke songartiger, doch die zirkuläre Struktur verbreitet eine ganz eigene Hypnotik.</p>
<p>Mit <a href="http://africanpaper.com/2016/11/19/commando-suzie-principios-y-salidas/">Comando Suzie</a> geht die Reise von Fuße des Tibidabo ins nördlich gelegene Terrassa, und musikalisch könnte der Bruch vom verzerrten, rhythmischen Ritualsound zu dem eingängigen Synthie-Wohlklang von Eva Grace und Raúl López nicht sein. Die harmonischen Klänge von &#8220;100 Copias&#8221; tendieren fast ein bisschen zum Lounge, López&#8217; waviger Bariton singt eine berührende Melodie, in akzentuierten Momenten hört man weibliche Backing Vocals, und nur zwischen den Zeilen ist eine Abgeklärtheit zu spüren, in der sich vielleicht die Essenz des Stücks verbirgt. &#8220;Viernes Romántico&#8221;, der tanzbarste der drei CS-Songs, entfaltet ein noch breiteres Spektrum an schwermütiger Euphorie. Aus der Reihe tanzt der martialische Kracher &#8220;Como la Luna&#8221; mit seinen Snaredrum-Wirbeln und seinen kühlen Shouts über Könige und Soldaten, den man beinahe für einen Kommentar zur jüngeren politischen Situation des Landes halten könnte. Trotz seines dramatischen Textes ist der Song ein Kinderlied aus dem 18. Jahrhundert, das hier auf eine surreale Art &#8211; man meint im Hintergrund die Mad Woman in the Attic Charlotte Brontës zu hören &#8211; zu sich selbst gekommen scheint.</p>
<p>Die zweite Seite von &#8220;La Nueva Guardia&#8221; ist zwei Musikern vorbehalten, die ohnehin stark verbrüdert sind. Sergio Mendez alias Escama Serrada und Ô Paradis-Sänger Demian leben beide im beschaulichen L&#8217;Amettla del Vallès und unterstützen sich seit Jahren bei Aufnahmen, und <a href="http://africanpaper.com/2013/12/23/o-paradis-escama-serrada-la-corte-del-rey-pescadorla-reina-esta-mala/">die bei Tourette erschienene Doppel-EP</a> ließ die beiden bereits wie zwei Kehrseiten einer Medaille erscheinen. Rein stilistisch ist ihre Musik aber recht unterschiedlich.</p>
<p>Im introhaften &#8220;Ansiedad&#8221; Escama Serradas huschen diverse Klangfragmente durch den Raum, aufwühlende Detonationen lösen sich auf in vibrierenden Raumklangspielereien, und im sich stetig steigernden Pulsieren macht sich ein leichter Anflug von etwas Organischem vor der kühl maschinellen Kulisse bemerkbar. Mendez Projekt ist im Schnitt das &#8220;experimentellste&#8221; der hier vertretenen, fast überrascht es deshalb, dass im folgenden &#8220;Antisocial&#8221; Takte nach Cold Wave-Art und gewollt leiernder, schwermütiger Gesang anklingen. Das rauere und eisige &#8220;El Frio Suelo&#8221;, das bereits wie ein Finale wirkt, steigert all dies noch, konterkariert die verrauschten Vocals und die Downtempo-Rhythmen aber gegen Ende mit dem &#8220;folkigen&#8221; Mandolinen-Gastspiel von <a href="http://africanpaper.com/tag/niedowierzanie/">Léo a.k.a. Niedowierzanie</a>.</p>
<p>Bei dem fast aggressiven, elektronischen Dröhnen zu Beginn von &#8220;Pasado&#8221; fragt sich der eine oder andere vielleicht, ob das wirklich <a href="http://africanpaper.com/2016/03/26/das-opium-der-schonheit-interview-mit-demian-von-o-paradis/">Ô Paradis</a> ist, der natürlich schon früher (&#8220;La Boca del Infierno&#8221; ist nur ein Beispiel) nicht nur sanft und eingängig klang. Wenn sich erst der entspannte Triphop-Takt und Demians warme Stimme bemerkbar machen, ist der magische Realismus des international vielleicht bekanntesten der vier Projekte kaum mehr zu verkennen. Die drei Stücke bilden eine kleine Zeitreise, und das zentrale &#8220;Presente&#8221; scheint mir der Höhepunkt zu sein &#8211; aufgewühltes Synthiewabern wie aus einer anderen Welt, grobkörnige Flächen und ein altmodischer Harmoniumklang kreieren ein hypnotisch entrücktes Hier und Jetzt, in dem ich gern verweilen würde. &#8220;Futuro&#8221; gibt mit fatalistischem Gesang, einer verwehten Pianospur und hintergründigem Rumoren einen offenen und ehrlich anmutenden Ausblick und Ausklang.</p>
<p>Ein gewisser Fatalismus, eine Schwermut, die doch immer vital daherkommt und in eine verhaltene Lebensfreude getaucht ist &#8211; vielleicht ist dies, mehr noch als der eine oder andere raue Flächensound, der sich in allen Beiträgen findet, das am meisten verbindende Element. Mit etwas Fantasie könnte man es &#8220;die perfekte Mischung aus Apokalypse und Dolce Vita nennen&#8221;, ein Slogan, mit dem Alexander Götzke einmal im Equinoxe Magazin die Musik von Nový Svět beschrieb.</p>
<p>Ich erwähne die Wiener Band, die selbst ein paar Jahre in L&#8217;Amettla residierte, nicht grundlos, denn in den Treppenhäusern des Untergrunds hat sich ohnehin schon das Gerücht verbreitet, dass die Liebe aller Beteiligten zu Nový Svět die Veröffentlichung wie mit einem unsichtbaren Band zusammenhält. Nový Svět, die musikalisch immer schwer greifbar waren und so vielgestaltig wie die hier vertretenen Stücke, standen und stehen mit allen dieser neuen Garde im Kontakt. Zusammen mit Ô Paradis entstanden seinerzeit zwei gemeinsame Alben, wiederholt gab es Gastspiele auf den jeweiligen Platten, selbst in den letzten Jahren, in dem die Wiener eine zwar immer noch rege, aber dennoch merkwürdig geisterhafte Existenz führen. Von Coàgul erschien ein Tape auf Nekofutschata, dem Hauslabel der Band. Alle hier betrachten die Wiener als wichtigen Einfluss für ihr eigenes Schaffen, und u.a. waren es auch Nový Svět, welche die katalonische Musikszene auch überregional etwas bekannter gemacht haben.</p>
<p>Für Neueinsteiger mag dies eine Fußnote sein, aber es ist in jedem Fall eine, der es nachzugehen lohnt, und auch von der vier Bands auf &#8220;La Nueva Guardia&#8221; gibt es einiges zu entdecken. Einen besseren Einstieg als das vorliegende Album dürfte es wohl nicht geben. (U.S.)</p>
<p><strong>Label: <a href="https://novakrecs.bandcamp.com/"><strong>Nøvak</strong> Records</a></strong></p>
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		<title>COMANDO SUZIE: Principios Y Salidas</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2016 04:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ganz sicher gibt es einige gute Electro- oder Synth Pop-Alben, aber meist gehen diese Sachen unbemerkt an uns vorbei, schlicht aufgrund anderer musikalischer Schwerpunkte. Manchmal jedoch will es der Zufall oder das Schicksal, dass uns doch noch eine echte Ausnahmeband &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/11/19/commando-suzie-principios-y-salidas/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/10/commandosuzieprincipios.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12896" title="commandosuzieprincipios" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/10/commandosuzieprincipios-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ganz sicher gibt es einige gute Electro- oder Synth Pop-Alben, aber meist gehen diese Sachen unbemerkt an uns vorbei, schlicht aufgrund anderer musikalischer Schwerpunkte. Manchmal jedoch will es der Zufall oder das Schicksal, dass uns doch noch eine echte Ausnahmeband aus dieser Sparte erreicht, und ein Faktor, der dazu führen kann, ist die personelle Verbandelung zu stilistisch anders gelagerten Musikern. Comando Suzie aus Barcelona, die bereits Alben auf Punch Records und dem Madrider Autoreverse-Label herausbrachten, bewegen sich im von uns aus betrachtet nach wie vor obskuren<span id="more-12895"></span> katalanischen Underground, einer Sphäre, in der man auch Leute wie Sergio Mendez a.k.a. Escama Serrada oder Demian Recio alias Ô Paradis antrifft. Letzterer hat hat das neue Album der Electroband auch produziert.</p>
<p>Mit wubbernden, basslastigen Synthies, tanzwütigen 4/4-Takten und sehnsüchtigen Melodien aus der so bewährten Keyboard-Antword auf die Streicher aus zahlreichen Filmscores hat „Principios Y Salidas“ (dt.: „Prinzipien und Auswege“) so ziemlich alles, was ein solides, klassisches Synthie-Album braucht, und mit „La Carga“ ist sogar die obligatorische Kopfhängerballade mit von der Partie. Doch es ist nicht der dezente Goth Touch der Gitarren- und Bass-Parts, der den Sound der Katalanen von den zum Teil unsäglich schlagerhaften Depeche Mode-Klonen der Neunziger ebenso abgrenzt wie von einigen Hipstern, die dieses Songformat auch irgendwann für sich entdeckt hatten, und wohl auch nicht die bei einigen vielleicht als exotisch wahrgenomenne Tatsache, dass all dies auch mit spanischen Texten funktioniert. Eher noch der leicht bärbeißige Gesang Raul Lopez&#8217;, der die Kunst beherrscht, Inbrunst und Beherrschung zu verbinden, und so gar nicht nach glattgebügeltem Bubi klingt.</p>
<p>Sollte ich Stücke hervorheben, dann vielleicht das dem Titel zum Trotz eher schwermütige „Fiesta“ mit den dezent eingesetzten Backing Vocals von Sandra Gimeno, das verspielte „G.G.“ (eine Referenz an Allin?) oder der etwas aggressivere Remix des Openers „Fotos“ aus dem Atelier eines gewissen Nacho Canut. Fazit: Grundsolide und mitreißend zugleich, v.a. weil das atmosphärische Charisma der Musik ihrer Kurzweiligkeit nicht geopfert wurde. (J.G.)</p>
<p><strong>Label: Nøvak</strong></p>
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