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	<title>African Paper &#187; Prydwyn</title>
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		<title>Let My Heart Be Burned: Neues Material von Forest Beggars</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 05:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Stone Breath nach einer längeren Pause 2009 „The Shepherdess And The Bone-White Bird“ veröffentlichten, lag dem Album eine CD mit dem Titel „Virgo, Mater, Domina“ bei, die dem scheinbar anonymen Projekt Forest Beggars zugeschrieben war. Beim Hören des Albums &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/12/06/let-my-heart-be-burned-neues-material-von-forest-beggars/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als <a href="http://africanpaper.com/tag/stone-breath/">Stone Breath</a> nach einer längeren Pause 2009<a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/stone-breath-with-the-forest-beggars-the-shepherdess-and-the-bone-white-bird/"> „The Shepherdess And The Bone-White Bird“</a> veröffentlichten, lag dem Album eine CD mit dem Titel „Virgo, Mater, Domina“ bei, die dem scheinbar anonymen Projekt Forest Beggars zugeschrieben war. Beim Hören des Albums wurde einem dann schnell klar, dass es sich bei den Beteiligten um die Stone Breath-Besetzung (<a href="http://africanpaper.com/tag/timothy-renner/">Timothy Renner</a>, <a href="http://africanpaper.com/tag/prydwyn/">Prydwyn</a>, Sarada) handeln musste.<a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/a0558036857_16.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38785" title="a0558036857_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/12/a0558036857_16.jpg" alt="" width="700" height="700" /></a><span id="more-38782"></span>&#8220;The purpose for this was to create more explicitly Catholic devotional music while keeping Stone Breath a bit more secular. We decided to make Forest Beggars anonymous. Even though, if you are familiar with the playing and voices, you might know who is making the music – that&#8217;s not the point. We aren&#8217;t trying to hide, or to be mysterious. We just wanted Forest Beggars to be about the music, the lyrics, the art, etc – and not to be about our individual personalities et al.&#8221;,<a href="https://www.facebook.com/stonebreath"> schreibt</a> Timothy Renner auf seiner Facebookseite.</p>
<p>Pläne für weitere Aufnahmen zerschlugen sich damals und erst jetzt erscheint die erste neue Forest Beggars-Veröffentlichung namens „Let My Heart Be Burned“ mit sechs neuen Stücken als auf 30 Exemplare limitierte Lathe-Cut und als CD sowie Download. Ein neues Album ist für 2024 geplant.</p>
<p>@<a href="https://forestbeggars.bandcamp.com/album/let-my-heart-be-burned">Bandcamp </a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2611200635/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>STONE BREATH: Greys And Orphans</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jul 2023 03:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das letzte Stone Breath-Album erschien 2017, „Greys And Orphans“ ist – wie im Titel schon angedeutet wird – aber nicht der reguläre Nachfolger zu „Witch Tree Prophets“, sondern eine Zusammenstellung von an verschiedenen Orten veröffentlichten sowie unveröffentlichten Stücken. Auf diesem &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2023/07/22/stone-breath-greys-and-orphans/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/a4242384490_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-36572" title="a4242384490_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2023/07/a4242384490_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das letzte <a href="http://africanpaper.com/tag/stone-breath/">Stone Breath</a>-Album erschien 2017, „Greys And Orphans“ ist – wie im Titel schon angedeutet wird – aber nicht der reguläre Nachfolger zu <a href="http://africanpaper.com/2017/08/26/stone-breath-witch-tree-prophets/">„Witch Tree Prophets“</a>, sondern eine Zusammenstellung von an verschiedenen Orten veröffentlichten sowie unveröffentlichten Stücken. Auf diesem Album und auf<a href="http://africanpaper.com/2016/08/27/stone-breath-cryptids/"> „Cryptids“</a> war <a href="http://africanpaper.com/tag/timothy-renner/">Timothy Renners </a>Interesse an (scheinbar) Unerklärlichem, an Kryptozoologie virulent geworden und in den letzten Jahren hatte er sich auf seine beiden Podcasts<a href="https://www.strangefamiliars.com/"> „Strange Familiars“</a> („Strange Familiars is a paranormal <span id="more-36570"></span>podcast that tells stories through a combination of historical research, witness interviews, discussion, and on-site recordings when possible“) und <a href="https://thefloweredpath.com/">„The Flowered Path“ </a>(„Stories of saints, folk saints, miracles, and visionaries“) konzentriert.</p>
<p>Die ersten drei auf „Greys And Orphans“ enthaltenen Stücke haben eine enge Verbindung zum Strange Familiars-Podcast, handelt es sich doch um die vollständigen Versionen des Titelstücks, die ursprünglich für eine Zusammenarbeit mit einem anderen Musiker gedacht waren. Alle drei Versionen von &#8220;Grey&#8221; werden von einer atmosphärisch gezupften Akustikgitarre bestimmt, „Grey Three“ hat leicht orientalische Momente. Das dann folgende „The Blood-Red God“ wurde ursprünglich für die Compilation <a href="https://inthecitiesofyoureyes.bandcamp.com/album/in-the-cities-of-your-eyes">„In The Cities Of Your Eyes“</a> aufgenommen, mit der Flüchtlingscamps in Griechenland unterstützt werden sollten. Passenderweise ist das Stück ein scharfer Angriff auf den (Gott des) Krieg(es): „Worshipped by rich, feared by poor: the blood-red endless god of war“. Perkussion bei diesem Stück steuerte Anthony Hoskin bei, mit dem Renner während der kurzzeitigen Auflösung Stone Breaths als Crow Tongue aufnahm und dem auf „Cryptids“ eine tragende Rolle zukam. „Ashes Of The Fading Light“ stammt aus den Aufnahmen zu „Witch Tree Prophets“ und hätte sicher auch dort einen guten Platz gefunden. Hier beeindruckt wieder der zweistimmige Gesang von Renner und dem langjährigen Mitstreiter Prydwyn: „And we are given songs in the cold dark night./But who is listening far beyond the fading light?“ Danach folgen zwei (sehr kurze) Stücke, die nicht im eigentlichen Sinne von Stone Breath sind, sondern die als Bonusmaterial für die Tapeversion des <a href="http://africanpaper.com/2013/10/05/albatwitch-only-dead-birds-sing-over-the-graves-of-fallen-kings/">ersten Albatwitchalbums</a> gedacht waren, die dann aber nicht erschien. Renner hatte <a href="http://africanpaper.com/tag/albatwitch/">Albatwitch</a> zusammen mit Brian Magar gegründet und das Duo war politisch wesentlich eindeutiger als alles, was Renner zuvor gemacht hatte. Dazu wurden Folkelemente mit Noise und Metal kombiniert, was zu sehr interessanten Gattungshybriden führte. Auf „One Day It Will Come To Pass“ und „The Corday Waltz“ ( beide Stücke stammen aus der musikalischen Fassung von Peter Weiss&#8217; „Marat/Sade“.) werden Akustikgitarre und Harfe mit einer harschen E-Gitarre kombiniert. Das letzte Stück, „Sacred Heart Of The Seventh Gate“, wurde als Demo live von Renner allein eingespielt und sollte Teil eines neuen Stone Breath-Albums werden. Renner hatte schon vor einigen Jahren seine MS-Diagnose öffentlich gemacht; ein starker Schub im Jahr 2021 führte dazu, dass seine Fähigkeit Instrumente zu spielen, erheblich beeinträchtigt wurde und insofern ist unklar, wie es musikalisch weiter gehen wird, allerdings ist geplant, mindestens ein weiteres Album in der klassischen Besetzung Renner, Prydwyn und Sarada einzuspielen. Wie heißt es auf „Sacred Heart&#8230;“: „And what shall I do?/ I will follow the hum until all of my songs have been sung.“ (MG)</p>
<p>Label: <a href="https://stonebreath.bandcamp.com/">Hand/Eye</a><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3210556503/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=772421339/transparent=true/" width="320" height="240"></iframe></p>
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		<title>STONE BREATH: Witch Tree Prophets</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Aug 2017 06:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon das vergangene Jahr veröffentlichte Stone Breath-Album „Cryptids“ spiegelte Tinothy Renners Interesse an scheinbar Unerklärlichem, an Kryptozoologie wider. Nach seiner Abhandlung über Seltsames in Pennsylvania namens Beyond the Seventh Gate hat er kürzlich ein Buch über Bigfoot veröffentlicht und macht &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2017/08/26/stone-breath-witch-tree-prophets/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/08/Stone-Breatha0731366449_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-14225" title="Stone Breatha0731366449_16" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2017/08/Stone-Breatha0731366449_16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Schon das vergangene Jahr veröffentlichte Stone Breath-Album <a href="http://africanpaper.com/2016/08/27/stone-breath-cryptids/">„Cryptids“ </a>spiegelte Tinothy Renners Interesse an scheinbar Unerklärlichem, an Kryptozoologie wider. Nach seiner Abhandlung über Seltsames in Pennsylvania namens <em><a href="http://darkhollerarts.com/product/beyond-seventh-gate-book/">Beyond the Seventh Gate</a> </em>hat er kürzlich ein Buch über <a href="http://darkhollerarts.com/product/bigfoot-in-pennsylvania-book/">Bigfoot </a>veröffentlicht und macht seit einiger Zeit einen<a href="http://strangefamiliars.darkhollerarts.com/"> Podcast</a>, in dem es um ähnliche Phänomene geht.<span id="more-14224"></span></p>
<p>In der limitierten Auflage des neuen Albums finden sich neben den Songtexten auch zwei Essays. Renner selbst berichtet aus seiner Kindheit, schreibt über seine Erlebnisse mit dem titelgebenden „Witch Tree“ und spricht an, dass die Gegend um den Baum, an dem wahrscheinlich nie eine Hexe aufgehängt wurde, (vielleicht) durch die Gedanken der Menschen zu einem Ort des Unheimlichen wurde &#8211; er spricht von „thought-forms“, die eventuell manifest geworden seien, etwas das in dem Essay von David Weatherly aufgegriffen wird, wenn dieser über<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tulpa"> Tulpas</a> schreibt. Wie auch immer der Hörer diesen Gedanken gegenübersteht &#8211; der Verfasser dieser Zeilen muss bei so etwas eher an <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pjnZO5ZgWE8">eine der berüchtigsten Szenen</a> aus einem Cronenberg-Film denken -, so ist das neue von Renner, Prydwyn und dem Neuzugang Kira eingespielte Album, das in der Besetzung also fast an <a href="http://africanpaper.com/2014/08/09/stone-breath-children-of-hum/">„Children of Hum“</a> anknüpft, ein kohärentes, von mehrstimmigem Gesang, der von Flöte, Akustikgitarre (etwa „One Year and One Day“, “Mother Rust”, „Whispers in the Wood“), Banjo ( “Old Bones&#8221;, “Mother Grave”, “My Offering”) und Drones („Reflections in a Sacred Well“) untermalt wird, geprägtes Album geworden, auf dem sich ein paar Neueinspielungen älterer Stücke finden: “The Heart and Star of Sacred Memory”, “Blood of the Woven Wine” (ursprünglich auf “”Laterna Lucis Viriditatis”), das Abolitionistenstück &#8220;Wake Nicodemus” hat Renner schon zweimal interpretiert (als Crow Tongue und auf seinem Soloalbum ““Every Fallen Leaf an Angel’s Wing”), “Beyond the Seventh Gate” (ursprünglich auf der  “Fire Beyond the Seventh Gate”-EP ) und &#8220;Mother Rust&#8221; (von &#8220;The Flight and Fate of the Horsemen&#8221;). Alle passen aber in ihren teils leicht, teils stark veränderten Versionen musikalisch wie textlich-metaphorisch zu den anderen Stücken.</p>
<p>Auf &#8220;The Curse of Saint Natalis&#8221; wird aus der aus der Sicht des in einen Werwolf verwandelten Mannes das Leid des Transformierten beschrieben: &#8220;For seven long years/In this wolf pelt to roam;/Cast like a leper/All from my family and home.&#8221; Es geht um Zaubersprüche (&#8220;The Heart and Star of Sacred Memory&#8221;) oder den titelgebenden Hexenbaum (&#8220;Whispers in the Wood&#8221;).  Die Zeilen aus dem das Album abschließenden “Witch Tree Prophetess” („Wandering not lost,/We walk through wild flowers,/Me and my brother,/Listening for hours/To songs of rain showers“) lassen sich ebenso wie  &#8220;My Offering&#8221; (&#8220;Hear my banjo ring/And this song I sing/Is my offering-/And it&#8217;s all I can give.&#8221;) als Verweis auf das gesamte Werk Stone Breaths lesen.</p>
<p>Wahrscheinlich ließe sich das Album problemlos in die momentan so angesagte  (nicht immer ganz <a href="https://folkhorrorrevival.com/">trennscharfe</a>) Kategorie des Folk Horrors einordnen &#8211; wenn dann das Werk Stone Breaths dazu nicht viel zu zeitlos wäre. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://darkhollerarts.com/">Hand/Eye</a></strong></p>
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		<title>STONE BREATH: Cryptids</title>
		<link>https://africanpaper.com/2016/08/27/stone-breath-cryptids/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2016 04:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hatte Timothy Renner einmal angesprochen, dass die Thematisierung des Spirituellen, die sich (auch) immer wieder in seinem Werk gefunden hat, zu Missverständnissen (in der Wahrnehmung anderer) geführt hat. Mit seinem Projekt Albatwitch hat er in den letzten &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2016/08/27/stone-breath-cryptids/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/a1378796756_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12653" title="a1378796756_10" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2016/08/a1378796756_10-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vor einiger Zeit hatte Timothy Renner einmal angesprochen, dass die Thematisierung des Spirituellen, die sich (auch) immer wieder in seinem Werk gefunden hat, zu Missverständnissen (in der Wahrnehmung anderer) geführt hat. Mit seinem Projekt Albatwitch hat er in den letzten Jahren<a href="http://africanpaper.com/2013/10/05/albatwitch-only-dead-birds-sing-over-the-graves-of-fallen-kings/"> zwei dezidiert</a><a href="http://africanpaper.com/2015/01/03/albatwitch-if-corporations-are-people-why-dont-they-die/"> politische Alben</a> eingespielt. Vielleicht hat auch die Tatsache, dass in seinem Heimatland seit einer Reihe von Jahren der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gCRGyHQ7Mms">evangelikale lunatic fringe</a> sich in zunehmendem Maße in den Mainstream der GOP ge- bzw. verschoben hat, dazu beigetragen, jetzt etwas zurückhaltender zu sein.<span id="more-12651"></span></p>
<p>„Cryptids“ ist ein Album, das sich Renners schon lange vorhandenem Interesse an Kryptozoologie und schienbar Unerklärlichem („12 songs about Pennsylvania legends, cryptid creatures, werewolves, ghosts, and other strange things“ heißt es auf der Bandcampseite) widmet. In dem zeitgleich zu dem Album erschienenen Buch <em>Beyond the Seventh Gate</em>, auf dem Renner sich ebenfalls an im weitesten Sinne „Strangenesses“ seiner Heimatregion abarbeitet, schreibt er: „It has always been my feelings that folk songs and folk stories […] contain some grain of truth, some hint of a lesson.“</p>
<p>Auf „Cryptids“ geht es dann auch um den schon auf anderen Alben besungenen „Walking Sam”, der hier in &#8220;I Know His Name” wieder auftaucht, Werwölfe (“The Red Dog Fox”, “The Wolf Man’s Grob”), Wandernde Leichen („The Singing Corpse“), die Renners Projekt Albatwitch bei der Namensgebung Pate gestandenen kleinen Affenmenschen („Apples for the Albatwitch“), Mottenmänner (“Far Away The Morning“) oder etwa seltsame Stockformationen („Sticks“), die angeblich von Big Foot-ähnlichen Kreaturen geschaffen worden sind (und die in der Populärkultur bei Karl Edward Wagner, <em>The Blair Witch Project</em> und der ersten Staffel von <em>True Detective</em> auftauchen). Der einzige Text, der nicht von Renner stammt und sich nicht auf lokale Mythen bezieht, sondern auf die britischen Inseln verweist, thematisiert eine Figur, der Renner attestiert, sie sei ein anderer &#8220;dark and strange character of folk song, who crept through a crack in a window&#8221;, nämlich den auch schon von anderen Bands besungenen &#8220;Long Lankin&#8221;.</p>
<p>In den letzten Jahren hatte Renner eine Reihe von <a href="http://africanpaper.com/2012/01/07/stone-breath-the-aetheric-lamp/">Aufnahmen</a> mit einem „lokalen“ Lineup gemacht, „Cryptids“ wurde dagegen hauptsächlich von ihm und Æ Hoskin, mit dem er vor ein paar Jahren als Crow Tongue arbeitete, eingespielt . War insbesondere auf Crow Tongues „The Red Hand Mark“ die Perkussion Hoskins‘ die treibende Kraft, so hat die Perkussion auf „Cryptids“ eher unterstützende Funktion, am ehesten erkennt man Parallelen auf dem treibenden „In the Red Witch House“ oder „The Red Dog Fox“. Auf „The Singng Corpse“ schlüpft Eyeless in Gazas Martyn Bates passenderweise in die Rolle der singenden Leiche, deren Stimme der Legende nach als „wonderful“- the envy of any church choir&#8221;  beschrieben wird, auf dem letzten Stück steuert der alte Weggefährte Prydwynn etwas bei und Rod Goelz spielt Bass und Mandoline. Dabei funktionieren sowohl die Stücke, die etwas opulenter instrumentiert sind (man höre das Zusammenspiel von Banjo, Flöte und Glockenspiel auf „The Hidebehind“ oder von Perkussion, Saiteninstrument und Maultrommel auf „Die Woolf Man’s Grob“) als auch die, die reduzierter sind (etwa „The Missing“). „Sticks“ hätte sicher auch auf einem „Spectral Light“-Album nicht deplatziert geklungen.</p>
<p>Dabei bekommen alle Stücke allein durch Renners dunklen, getragenen Gesang eine gewisse Finsternis und Schwere, nicht verstanden im Sinne gothischen Schauderns, sondern dem Sujet angemessen an dunkle Ecken der Wälder erinnernd, wo sich lichtscheue Kreaturen verbergen (und eben manchmal angeblich auch zeigen). Dabei machen die Linernotes wie auch die Aussagen in <em>Beyond the Seventh Gate</em> deutlich, dass Renner weder ein Leicht- noch ein Kleingläubiger ist, sondern sich irgendwo im Zwischenraum, im Dickicht, im Zwielicht positioniert.</p>
<p>„Cryptids“ ist ein weiteres Mosaik im Werk eines Künstlers, der auf der Basis verschiedenster Folkidiome sicherlich eines der interessantesten und originellsten (wenn auch vielleicht unterschätzesten) Werke zeitgenössicher akustischer Musik geschaffen hat. (MG)</p>
<p><strong>Label: <a href="http://darkhollerarts.com/">Hand/Eye</a></strong></p>
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		<title>STONE BREATH: Children of Hum</title>
		<link>https://africanpaper.com/2014/08/09/stone-breath-children-of-hum/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2014 05:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Stone Breaths 2009 mit dem Album „The Shepherdess And The Bone-White Bird“  &#8211; das in der Kernbesetzung Timothy Renner, Prydwyn und Sarada eingespielt worden war &#8211; eingeläuteter Rückkehr, entstanden in den darauffolgenden Jahren eine Reihe von Alben (u.a. &#8220;The &#8230; <a href="https://africanpaper.com/2014/08/09/stone-breath-children-of-hum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/08/Stonehe060_SB_CoHcover_amz.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9181" title="Stonehe060_SB_CoHcover_amz" src="http://africanpaper.com/wp-content/uploads/2014/08/Stonehe060_SB_CoHcover_amz-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach Stone Breaths 2009 mit dem Album <a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/stone-breath-with-the-forest-beggars-the-shepherdess-and-the-bone-white-bird/">„The Shepherdess And The Bone-White Bird“ </a> &#8211; das in der Kernbesetzung Timothy Renner, Prydwyn und Sarada eingespielt worden war &#8211; eingeläuteter Rückkehr, entstanden in den darauffolgenden Jahren eine Reihe von Alben (u.a. <a href="http://africanpaper.com/2012/01/07/stone-breath-the-aetheric-lamp">&#8220;The Aetheric Lamp&#8221;</a>), die Timothy mit einem neuen, selbst so bezeichneten „lokalen“ Lineup (Don Belch, Brooke Elizabeth) einspielte. Die EP „Children of Hum“ wurde dagegen lediglich von Renner und Prydwyn aufgenommen, der Besetzung also, die auf dem zweiten Album <a href="http://darkhollerarts.com/product/stone-breath-a-silver-thread-to-weave-the-seasons-expanded-2xcd/">„A Silver Thread To Weave The Seasons“</a> zu hören war. <span id="more-9180"></span></p>
<p>In den Linernotes schreibt Renner über seine nicht immer geraden Wege – das „tangled web“ seiner vielen Projekte ist legendär &#8211; und die Schwierigkeit das, was er tue, zu benennen. Prydwyns Antwort auf die Frage, wie es möglich sei, all das Disparate und scheinbar Heterogene zu verein(bar)en, lautet: „Some things hum. Some things do not hum. I follow those things that hum.“ Das ist natürlich -konsequent gedacht- ein Aufruf zur radikalen Subjektivität und Idiosynkrasie und etwas, das in den Texten des Albums mehrfach aufgenommen wird, wie z.B. auf dem melodischen Folkstück „The Winding Way“: „Follow the hum. No roads bind my legs. No turning gears hold my time. I stop at every well, sing a song then start again. I walk a scarecrow&#8217;s wake through haunted field and holy wood.“ &#8211; die letzten Zeilen betonend, dass Stone Breath auch immer ein Ausdruck von/ein Vehikel für Renners spirituelle(r) Suche war und ist. Auf dem das Album eröffnenden „The Dead Keep This“ kann man zudem eine weitere musikalisch-poetologische Verortung finden: „Every word I sing tonight is fished from the mouth of a corpse. Every note my fingers sound is pulled from the spine of the passed.“ Und tatsächlich hat Renner sich in all den Jahren verschiedenster Folkidiome und musikalischer Traditionen bedient. Musikalisch erinnert das Harfenspiel auf diesem Stück an Robin Crutchfields auf mehreren Alben versammelten Harfenminiaturen, von denen Renner auf seinem Label vor einigen Jahren <a href="http://www.discogs.com/Robin-Crutchfield-For-Our-Friends-In-The-Enchanted-Otherworld/release/1684619">ein Album</a> veröffentlicht hat. Die orientalisch klingenden Stücke „All This and Alice“ und „Always All One, All Ways Alone“ verdeutlichen sein Interesse an Musik jenseits der (oftmals allzu engen) Grenzen der eigenen Nation, letzteres ist ebenfalls wieder eine Illustration des Werdegangs und ein Verweis auf das zweite Album: „There is a silver, knotted thread that twists at times around the next but never stops its lonesome trek &#8216;pon every path that I have fled.“ „Brother Blood, Sister Moon“ ist ein – sofern man davon sprechen kann- typisches Stone Breath-Stück. Die eigentliche EP endet mit „At the Well“, auf dem der auch auf den anderen Stücken zu hörende zweistimmige Gesang besonders beeindruckt.</p>
<p>Nach diesen sechs Songs finden sich noch sechs weitere, in unterschiedlichen Besetzungen aufgenommene Bonustracks, so etwa das von Sarada gesungene „Love in the Devil&#8217;s Tongue“, das ursprünglich auf der Compilation<a href="http://africanpaper.com/2011/09/01/v-a-the-devil-in-love/"> „The Devil in Love“</a> zu finden war, Stone Breaths Beitrag zur Benefizzusammenstellung <a href="http://forleejacksoninspace.bandcamp.com/album/for-lee-jackson-in-space">„For Lee Jackson in Space“</a>, das düstere „Dark Veils Part“, auf dem Renner „Mine is the voice of the crow .- I cry dark veils open“ intoniert und man fast unweigerlich an das gleichnamige Geschöpf denken muss, das Ted Hughes vor einigen Jahrzehnten in einem Gedichtband verewigte. Die Interpretation des Traditionals <a href="http://sniff.numachi.com/~rickheit/dtrad/pages/tiFLRSERV2;ttFLRSERV2;ttFLWSERV2.html">„The Famous Flower of Serving Men“</a>, hätte sich in dieser Form sicher auch gut auf einem der zwei <a href="http://www.discogs.com/artist/207907-Spectral-Light-And-Moonshine-Firefly-Snakeoil-Jamboree-The">The Spectral Light And Moonshine Firefly Snakeoil Jamboree</a>  gemacht. In dem nur von Timothy eingespielten &#8220;Just Like the River&#8221; singt er: &#8220;We shall sing, they can&#8217;t stop our songs&#8221;. Hat man diese zwölf Stücke gehört, weiß man, warum dies eine sehr gute Nachricht ist.  (M.G.)</p>
<p>Label: <a href="http://darkhollerarts.com/">Hand/Eye</a></p>
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