Anton Toorell veröffentlicht just das Album “Solos II” als LP auf Thanatosis. Der schwedische Gitarrist verdichtet darauf seine Arbeit mit akustischen Gitarren und offenen Stimmungen und spielt auf den drei Stücken “Volta”, “Cripta” und “Scala” zwei Gitarren gleichzeitig, wobei eine Hand auf dem Griffbrett mit Hammer-ons und Pull-offs agiert und die andere überwiegend offene Saiten anstößt.
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Vestibule: Neues von Ed Cooper auf Thanatosis
“Vestibule” von Ed Cooper erscheint am 8. Mai bei Thanatosis. Eingespielt wurde das Werk von Ben Finlay, Jack Adler-McKean und dem Octandre Ensemble. Die fünf Stücke folgen einer verschachtelten Anlage aus längeren und kürzeren Arbeiten. In den zentralen Kompositionen fungieren Herzschläge als variable Taktungen, die das musikalische Geschehen strukturieren, ohne es allzu strikt festzulegen.
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Variations for Light Waves: Neue LP von Linnéa Talp
Am 10. April erscheint bei Thanatosis mit “Variations for Light Waves” das neue Album der schwedischen Komponistin Linnéa Talp. Die Veröffentlichung knüpft an die konzentrierte, reduzierte Arbeitsweise ihres Solo-Debüts “Arch of Motion” an und vertieft deren Fokus auf Pfeifenorgel, Atem, Luft und eine ganz eigene Technik des Hörens.
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Chase the Demons Out: Neue 7″ von Martin Küchen
Mit “Chase the Demons Out” legt Martin Küchen gerade auf Thanatosis eine radikal verdichtete 7″-Arbeit vor: zwei kurze Stücke, aufgenommen ohne Overdubs, in denen Sopraninosaxophon, Handtrommeln und Metallperkussion gleichzeitig gespielt zu einer rohen, körperlichen Ausdrucksform verschmelzen. In der digitalen Version ist noch ein dritter Track enthalten.
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Brisk: Albumdebüt der Flötistin Juli Deák
Mit “Brisk” legt die polnisch-ungarische Flötistin Juli Deák bei Thanatosis ihr Debütalbum vor, eine konzentrierte Sammlung von sieben Solostücken, die in der besonderen Akustik einer Budapester Kirche aufgenommen wurden. Entstanden im Frühjahr 2025, entfalten die Aufnahmen eine eindringliche Klarheit: Die Flöte steht allein im Raum, ohne Overdubs, jede Nuance des Atems und jede Bewegung des Instruments bleibt hörbar.
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VILHELM BROMANDER UNFOLDING ORCHESTRA: 7″
Der schwedische Cellist und Bandleader Vilhelm Bromander und sein Unfolding Orchestra sind inzwischen ein gut eingespieltes Kollektiv mit jazzigem Einschlag und einer Reihe an Veröffentlichungen. Besonders in Erinnerung geblieben ist das 2024 und somit noch vor der Namensgebung erschienene Album “In this forever unfolding moment”, doch auch kleinere Veröffentlichungen im Single-Format sind ein integraler Teil der Weiterlesen
Hundred Tongues: Zweiter Teil der Reihe von Erik Klinga
Thanatosis veröffentlichen in Kürze “Hundred Tongues” von Erik Klinga. Es handelt sich um das zweite Album der Thanatosis-Trilogie des Künstlers und knüpft sowohl musikalisch als auch vom Artwork her deutlich an den Vorgänger “Elusive Shimmer” an.
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Hana Korneti mit Demo-Aufnahmen bei Thanatosis
Die in Skopje lebende Autorin und Musikerin Hana Korneti legt mit der EP “Demos, Late Spring 2024″ drei intime und betont ungekünstelte Demo-Aufnahmen vor. Die feinsinnigen minimalistischen Lo-Fi-Stücke wurden per Telefon aufgenommen und mit analogem Tape bearbeitet, Motto der Umsetzung ist Authentizität statt Perfektion. Die Musik bewegt sich zwischen Songwritermusik, ambienten Soundscapes und introspektiven Vocals in mazedonischer Sprache, im Zentrum stehen Klavier, Ukulele, Text und Gesang, komplett beigesteuert von Korneti selbst. Das Album erscheint digital bei Thanatosis.
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Complete Piano Works: Jonas Olsson interpretiert Helmut Lachenmann
Am 28. November erscheint die CD “Helmut Lachenmann – Complete Piano Works” des schwedischen Pianisten Jonas Olsson. Zum 90. Geburtstag des Komponisten veröffentlicht das Label erstmals sämtliche Solowerke für Klavier in einer Gesamtedition.
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In Place: Neue CD von Kory Reeder
In den kommenden Tagen erscheint das neue Album des amerikanischen Komponisten Kory Reeder bei Thanatosis. “In Place” ist sein zehntes Album und zugleich das erste, das ausschließlich Werke aus seiner umfangreichen “Grid Series” enthält. Drei Stücke aus einer mittleren Phase dieser Reihe sind hier in ungeschönten Aufnahmen zu hören, eingespielt von Reeder am Klavier und dem Bratschenduo Kathleen Crabtree und Michael Moore.
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Digitale Single mit Demoaufnahme von Rotem Geffen
Vor einigen Tagen erschien mit “Angel/Monster (Demo version 2023.03.10)” eine neue digitale Single von Rotem Geffen, dem Musikprojekt der Sängerin, Pianistin und Komponistin Nelly Klayman-Cohen. Es handelt sich um eine Rohfassung des Stücks, die als Voice Memo aufgenommen und ohne spätere Bearbeitung belassen wurde. Entstanden ist eine intensive, spannungsgeladene Miniatur, die, wie es im Begleittext heißt, zwischen Entschlossenheit, Verzweiflung, Sehnsucht und Wut oszilliert und dabei ganz bewusst auf jede Auflösung verzichtet.
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Lettres d’amour: Neues von Linda Oláh und Giani Caserotto a.k.a. Lovers
Ankündigung: Mit “Lettres d’amour” veröffentlichen Lovers, das Duo aus der Sängerin Linda Oláh und dem Gitarristen Giani Caserotto, am 12. September ein neues Album bei Thanatosis, erhältlich als LP, CD und zum Download. Über einen Zeitraum von neun Jahren entstanden, dokumentieren die zehn Stücke eine ungewöhnlich geduldige und konzentrierte Arbeitsweise: Aus freien Improvisationen, so erfährt man aus dem Begleittext, entwickelten sich über viele Studioaufenthalte in Paris und Göteborg hinweg ausgearbeitete Kompositionen.
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Kalpa: Neues von Kommun bei Thanatosis
Gerade erscheint mit “Kalpa” das neue Album der Stockholmer Formation Kommun bei Thanatosis als CD und Download. Das von Gitarrist Finn Loxbo initiierte Ensemble erweitert auf “Kalpa” seinen ursprünglich quartettbasierten Ansatz um zwei zentrale Stimmen: Anna Lindal (Violine) und Leo Svensson Sander (Cello) stoßen neu zur Gruppe und bereichern deren klangliches Gefüge um zusätzliche Schichten. Kommun arbeitet an der Schnittstelle von Kollektiv und Einzelstimme und weisen auch Aspekten er Zeitlichkeit ihre Bedeutung zu, was sich eventuell auch in der Titelwahl (“Kalpa” ist das Sanskritwort für “Zeitalter”). Improvisation ist dabei laut Label kein Ausdruck individueller Freiheit, sondern ein gemeinsamer Prozess, bei dem jede Stimme eine gleichranginge und klar umrissene Bedeutung trägt.
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Thin Peaks: Tubatrio Microtub kündigt neue LP an
Das aus Robin Hayward (UK/DE), Peder Simonsen (NO) und Martin Taxt (NO) bestehende mikrotonalen Tuba-Trios Microtub hat gerade seinen sechsten Longplayer angekündigt. “Thin Peaks” enthält zwei seitenfüllende Stücke, die während einer Artist Residency im schwedischen Andersabo entwickelt, modifiziert
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Sorry babe, I have weird legs: Gemeinsame EP von Fanny Meteier und Andrea S. Giordano
Thanatosis veröffentlichen Mitte Juli die Debüt-EP des italienisch-französischen Duos Fanny Meteier und Andrea S. Giordano, die sich bei einer Artist Residency kennenlernten und sofort eine Symbiose zwischen ihren Visionen erkannten. Das Minialbum mit dem einprägsamen Titel “Sorry babe, I have weird legs” enthält sechzehn kurze Stücke basierend auf einer Montage unterschiedlicher und ungewöhnlicher Klänge, bei der man eine gute Hand für Komposition und Imrovisation heraushört. Das Release erscheint digital.
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Sthlm Svaga spielen Ron Carter, Roscoe Mitchell und Archie Shepp
Thanatosis Produktion bringen im Mai ein Album des siebenköpfigen schwedischen Jszzensembles STHLM Svaga heraus. Die von Tenorsaxofonist Johan Jutterström gegründete Combo interpretiert hier eine Reihe an wohl speziell zu dem Anlass komponierte Stücke der bekannten Jazzgrößen Ron Carter, Roscoe Mitchell und Archie Shepp, neben weiteren Arbeiten von John Coltrane und Per-Henrik Wallin.
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The Night is the Night: Zweites Album von Rotem Geffen
Die Stockholmer Vokalistin und Pianistin Nelly Klayman-Cohen bringt zweieinhalb Jahre nach dem Debüt “You Guard My Key” den zweiten Longplayer ihres Ensembles Rotem Geffen heraus, der einmal mehr eine kunstliedhafte Form angejazzter Balladen und eine Menge Poesie offeriert. “The Night is the Night”, das in einigen Songs Zitate von Else Lasker-Schüler und Clarice Lispector sowie einen origienll komponierten Dialog mit einem Gedicht von Paul Celan enthält, knüpft in seinem quirlig-verspielten Temperament, in welchem trotz alledem die melancholischen Töne herausstechen und Raum für Dramatik ebenso wie für kleine Momente der Atonalität besteht, an den Vorgänger an.
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Ogura Plays Ogura: Neues von der Pianistin auf Thanatosis
Die in Tokio geborene und heute in Frankfurt am Main ansässige Pianistin und Komponistin Miharu Ogura bringt Ende Februar ihr neues Album heraus. Im Unterschied zu ihrem vor einem knappen Jahr erschienenen Album mit Stockhausen-Interpretationen, auf die sie mit dem Titel anspielt, enthält “Ogura Plays Ogura” dem Titel entsprechend ausschließlich eigene Kompositionen und eröffnet somit allen, die ihre Musik in dem Zusammenhang kennengelernt haben, einen völlig neuen musikalischen Kosmos der preisgekrönten Musikerin, die in der Presse bereits mit Kollegen wie
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Jordprov: Neue EP von Amina Hocine auf Thanatosis
Unter dem Titel “Jordprov” – dt. Erdprobe – erschien vor einigen Tagen eine neue digitale EP der schwedischen Komponistin und Instrumentenbauerin Amina Hocine, dessen zwei z.T. in Zusammenarbeit mit den Kollegen Niklas Dahlqvist, Kajsa Blom und Simon Söderberg entstandenen Tracks von mittlerer Länge und spannungsvoller Intensität auf dem Einsatz von verzerrt dröhnenden Gitarren, von einer künstlichen Intelligenz gesamplete
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